avatar

Unternehmen

GM CEO Mary Barra besucht Opel in Rüsselsheim

,


Opel hat heute die folgende Meldung veröffentlicht:

Neue GM CEO Mary Barra besucht Opel in Rüsselsheim

  • Erste Auslandsreise als CEO von GM
  • Bekenntnis von GM zu Opel und Zusage eines zusätzlichen Modells für das Werk Rüsselsheim unterstrichen
  • Begleitet vom neuen GM President Dan Ammann, der zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Adam Opel AG nominiert wurde

Neue GM CEO Mary Barra besucht Opel in RüsselsheimIhre erste Auslandsreise als neue Vorstandsvorsitzende (CEO) von General Motors führte Mary Barra zum Opel-Stammsitz nach Rüsselsheim. Sie traf Mitarbeiter, machte eine Werkstour und besuchte das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITDC).

Barra wurde vom neuen GM President Dan Ammann begleitet. Sie kündigte an, dass Ammann von GM nominiert wurde, den Opel-Aufsichtsratsvorsitz als Nachfolger von Steve Girsky zu übernehmen.

„Ich freue mich über die Gelegenheit, unsere Mitarbeiter zu treffen”, sagte Barra, die ihr neues Amt als CEO von GM am 15. Januar antrat. „Für mich war es sehr wichtig, das Bekenntnis von GM zu Opel zu unterstreichen – ebenso wie den Stellenwert von Opel für den Gesamtkonzern, wobei wir unsere Fortschritte weiter beschleunigen müssen. Auch freue ich mich, dass ich den Bau eines zusätzlichen Modells in unserem Rüsselsheimer Werk bestätigen kann.“ Aus Wettbewerbsgründen kann das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details nennen.

Barra fügte hinzu: „Mit Dan Ammann als nominiertem Nachfolger von Steve Girsky im Amt des Opel-Aufsichtsratsvorsitzenden und mit Karl-Thomas Neumann an der Spitze des Opel-Teams bin ich zuversichtlich, dass wir unser Ziel verwirklichen – das Erreichen der Gewinnschwelle bis zur Mitte der Dekade.“

Barra unterstrich, dass GM bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investiert, damit Opel 23 neue Produkte und 13 neue Motoren auf den Markt bringen kann: „Wir müssen weiterhin den Kunden im Blick haben und hervorragende, innovative Produkte auf den Markt bringen – auf einer konsistenten und nachhaltigen Grundlage“, sagte sie. „Damit werden wir gewinnen: hier und überall auf der Welt.”

Im Rahmen ihres Besuchs machte Mary Barra auch einen Rundgang im Rüsselsheimer Werk, wo 3.300 Mitarbeiter die mit vielen Preisen ausgezeichneten Modelle Insignia und Astra bauen. Sie besichtigte das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITEZ), das zweitgrößte GM-Entwicklungszentrum weltweit. Mehr als 6.000 Ingenieure, Techniker und Designer arbeiten hier an den neuesten Technologien für zukünftige GM-Fahrzeuge.

Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann betonte: „Wir fühlen uns geehrt, dass Mary Barra und Dan Amman Opel als das Ziel ihrer ersten Reise außerhalb der Detroiter Konzernzentrale gewählt haben. Das unterstreicht die Bedeutung von Opel für GM und die Unterstützung, die wir bekommen, um Opel wieder zu alter Stärke zu verhelfen.“

[Update 29.01.2014: Video eingebunden]

Kommentare (24)

  1. Die alte Stärke ist eine sehr gute Vision. Opel muss – da führt m.E. kein Weg drumherum- absolut makellose und vollkommen kompromisslose Qualität und weiterhin tolle und ausgereifte Innovationen anbieten. Wenn sich das in den Köpfen der Kunden manifestiert… 🙂

  2. Mit Mary Barra und KT Neumann an der Spitze wird man in Wolfsburg vielleicht ein klein wenig ins Grübeln kommen. Die Zeit, das man sich angesichts von Nieten im GM Topmanagement ins Fäustchen lachen konnte, ist jetzt vorbei.
    In diesem Sinne – Der neue CORSA MUSS ein Erfolg werden. Speziell das Design spielt eine erhebliche Rolle. Bitte, OPEL, lasst Euch nicht vom neu erscheinenden Skoda Fabia die Butter vom Brot nehmen! Opel muss vor Ford und erst recht vor Skoda bleiben!!!

  3. Das wird ganz ganz schwierig. Wenn ich mir das makellose Image von Skoda (von VW ganz zu schweigen) anschaue, muss sich Opel um mindestens 200% steigern. Die (gefühlte) Wertigkeit eines Skoda Fabia erfüllt der heutige Corsa überhaupt nicht und der neue Fabia wird da nochmals eine Schippe drauflegen …

    • Naja, also sie kochen auch nur mit Wasser !
      Auf der IAA mal allerlei derer Palette beschaut/”besessen”, es fängt keinesfalls “wertiger” an, dazu kommt offensichtlich auch weiterhin eine gewisse “Gängelung” die sich vermeintlich nur mir/großgewachsenen (>1.90m) stellt: Zu kurze Sitzschienen !
      Zugegeben, ein Zafira-A/-B ist dabei auch ein Armutszeugnis (gewesen).

      Letztlich bleibt es spannend was das “Major-Facelift” beim Corsa alles mitbringt !?
      Was für ein (neues) weiteres (D2XX) Modell hier in Rüsselsheim gebaut werden darf !!??

      Und wie Mrs Barra GM/Opel führen/prägen wird !!!???

      • Ich hoffe mal das es sich dabei nicht nur lediglich um das Adam Cabrio handelt, sondern ein tatsächlich neues Fahrzeug.
        Ich schätze entweder ein SUV (Antara Nachfolger) oder ein 2/4 Türiges Coupé ala Calibra. Ein MX 5 Gegner wäre zum guten Preis mit schicken innovationen auch ein starker Imageträger.

    • Solange die Autos nicht von vorne und hinten durchkonstruiert sind und einem noch immer nach 2 Jahren nach Neu Kauf die rostigen Schrauben und Schlauchschellen im Motorraum anlachen wird das nichts. Es fehlt die Klasse bis ins letzte Detail schon jahrzehntelang. Der Marktanteil zeigt ja wo es hingeht…nicht bergauf.

  4. Da bin ich gespannt was die Opel Zukunft bringt. Der “neue” Corsa wird ja “nur” ein Facelift/Modellpflege, dafür ja umfangreich ( neue Motoren, neue Getriebe, neues Cockpit Richtung Adam, und äußerliche Retuschen & evtl. überarbeitete Plattform ) was mich am meisten interessiert ist welches neue Modell von Rüsselsheim aus vom Band laufen soll, der Antara Nachfolger soll ja angeblich bei PSA gebaut werden, der Agila wird wohl weiterhin bei Suzuki gebaut werden wobei Kleinwagen wohl sowieso eher in Eisenach oder Spanien gebaut werden würde.

    • Der Antara-Nachfolger wird längstens scheinbar schon als Buick (“Anthem”), bzw als Mule (unter Chevi Orlando-Karosse) getestet. Also bereits vor PSA Verbandelungen, diese wiederum wurden ja soweit offiz. auf Nachfolgeprojekte zu Meriva u Zafira hin verkündet.
      Da sich Rüss. bereits mit Fertigung des Astra-J “angelernt”, zunehmend flexibilisiert hat.
      Zudem der ZT auch noch/nur zeitweise hinzukommt – ist ein beständiges, weiteres/neues Modell (auf deren Plattform) für dort prädestiniert !
      Ein prächtiger SUV/Crossover im Stammwerk gefertigt (/entwickelt), also wenn das nicht zieht…

      • Aus Konzernkreisen verlautet über dieses Modell, es werde „SUV-artig“ sein, also einem Stadtgeländewagen ähneln, aber neue Elemente enthalten.

        www. faz .net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/general-motors-opel-arbeiter-erhalten-kuendigungsschutz-bis-2018-12778964.html

        3. Absatz
        Allerdings kann man natürlich nicht von einer “gesicherten Quelle” sprechen, aber es ist ein Anhaltspunkt.

        • Jooaar solches in der Art (“Crossover”) war hier u da schon verlautbart.
          Zuletzt hatte auch Renault den Ausblick zum Espace-Nachfolger auf der IAA mit solchem “Mischmasch” dargestellt, bzw erhaschte Erlkönige bestätigen weiterhin solche Statur mit einer Prise SUV.

    • PS: Suzuki/Agila…das läuft alsbald aus. Deren Hinwendung zu VW – die auch nicht fruchtete, bzw. das Original (Splash) preiswerter ist. Anscheinend könnte auf Chevi Spark-Basis was billiges kommen (/drohen), bleibt abzuwarten.

      • “Hinwendung zu VW” von Suzuki?

        Weit gefehlt, Suzuki versucht mit allen Mitteln, diese Laus im Pelz endlich wieder loszuwerden.

        Das Drama fing ja schon bei der Pressekonferenz in Japan an, wo VW’s 20-prozentige Beteiligung an Suzuki verkündet wurde, als Martin Winterkorn die Aufforderung von Osamu Suzuki schamlos ignorierte, doch bitte vor der Presse zu bestätigen, daß Suzuki nicht zur 12. Konzernmarke von VW werden sollte. Und Suzuki bekam ja auch keinen Anteil an VW, sondern “durfte” sich 2% der VW-Anteile am offenen Kapitalmarkt zusammenklauben.

        • Joh. Ist mir alles durchaus bekannt/allzu salopp formuliert, wollte ich diese Baustelle mit ihren Details und Mechanismen hier aber (letztlich OT) nicht so ausbreiten. Herrn Demant sah ich dennoch andächtig bei der Enthüllung eines Concept zur IAA dort…

          PS: Ein cleveres Contra zum Smart, die Studie TRIXX, hätte Opel mit Suzuki stemmen müssen – das wär’s gewesen ! Oder was auch immer “Carl Peter” mit den weiß-blauen evtl einfädeln wollte..

          • was ist eigentl. aus dem TRIXX incl. der Idee die kompl. Antriebsheinheit tauschen zu können geworden?

          • Blieben jeweils* Unikate/Studien, in loser Folge hier im blog mit eigenen Beiträgen durch ihre Entwickler wieder hervorgeholt.

            *)die tauschbare heck-antriebseinheit (benziner/elektro) hatte die Studie “TWIN”,
            Der trixx hingegen fest verbaut vorn einen 3zylind+extrem-kompakt den kühler darüber statt davor

    • Sounds like Monza… – Wäre aber noch viel zu früh meiner Meinung nach… Wobei die Frage ist, wann es in Rüsselsheim losgehen soll.

      Vll wird auch der Astra komplett nach Rüsselsheim geholt.

    • Gewiss. “Darauf” läuft es hinaus, nur wohin Hauptabsatz und damit vermeintlich Produktionsort gesetzt wird ?!
      Und wie gesagt, unter “Buick Anthem” sieht man bereits einen Erlkönig von stattlichem Format (> 4.50m) herumkurven.

  5. Ich dachte, Barra und Amman würden gleich in Rüsselheim eine Hauptversammlung der Adam Opel AG abhalten, und die Eigentümerseite des Aufsichtsrats gleich komplett neu besetzen.

    Für Dan Amman muß ja jemand anders nachrücken, und Timothy Lee scheidet auch aus der Firma aus. Vermutlich müssen noch mehr Leute von Eigentümerseite ersetzt werden.

    • “Die Amerikaner” sind womöglich weniger “öffentlich-kriegerisch” drauf als es uns CNN embedded so “schön” in der Vergangenheit des öfteren zeigte 😉

      An PKWs statt Personen mißt sich denn auch was geschaffen wird !
      (Unbemannte) Drohnen bringen (mir) ja nix, um selbst von A nach B zu kommen 😉

Einen Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder