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Classic Entwickler-Tagebuch Mobilität Video

Schön praktisch – Frank Leopold trifft Flextreme

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Opel Flextreme ConceptDer Flextreme zeigte 2007 auf der IAA beispielhaft, dass besonders praktische und technisch anspruchsvolle Autos auch richtig schön sein können. Unter der attraktiven Monocab-Haut stecken das umweltfreundliche Antriebskonzept E-Flex und ein hochflexibler Innenraum mit vielen innovativen Details.

In Kühlergrill, Frontschürze und Felgen sind leichte Polycarbon-Transparentblenden eingearbeitet. Aus dem gleichen Material gefertigt, reicht die von einem wirbelsäulenartigen Designelement verstärkte Windschutzscheibe weit ins Dach hinein. Die Rückansicht ist von zwei Flügel-Heckklappen geprägt.

Opel Flextreme ConceptIm Opel Flextreme, dessen Armaturenlandschaft schon etwas an den Monza Concept gemahnt, spielen gewichtsoptimierte und dabei maximal stabile Wabenstrukturen eine große Rolle. Diese funktionelle, geometrische Form findet sich sowohl im Instrumentenbereich als auch im Fuß- und Kofferraum sowie in der Mittelkonsole.

Der Flex-Clou des Flextreme ist neben den hinten angeschlagenen Fondtüren à la Meriva der FlexLoad Unterflur-Gepäckraum. Darin sind zwecks IAA-Showeffekt zwei Elektro-Personenroller untergebracht.

Opel Flextreme ConceptAls Vorfahr des Ampera verfügt der Flextreme auch über einen standesgemäß fortschrittlichen Antrieb. Zu den Hauptkomponenten des E-Flex-Systems gehören eine Lithium-Ionen-Batterie in T-Form unter dem „Kardantunnel“, das elektrische Antriebsaggregat sowie ein kleiner Verbrennungsmotor als Stromgenerator.

Unser Leiter der Innovationsgruppe in der Vorausentwicklung Frank Leopold zeigt im exklusiven Blog-Video, was den Flextreme Concept im Wesentlichen auszeichnet.

Kommentare (14)

  1. Wer die Segways kennt, das sind ziemlich bleischwere Viecher !
    Davon gleich 2 verstaut, beachtlich/orginell schon damals in der Vorführung.

    Die Front gab bereits das spätere Gesicht für Ampera und Zafira Tourer (das hörte man auch schon damals heraus !) vor.
    Schade das es den Voltec-Antrieb bisher nur in der einen Kaross…(+ korrigiere Cadillac ELR) gibt. Die MPV-5 Van-Studie wäre doch das mindestes zum diversifizieren !(?)
    Und mehr Nutzwert.

  2. Viele Ideen, bzw. Komponenten des Konzepts haben es ja tatsächlich in die Serie geschafft.
    Die Flex Doors gingen dann mit der Zwischenstation Meriva Concept mit dem B in Serie, neben der bereits erwähnten Lampengrafik der Front findet sich auch die des Hecks im dem Z-Tourer wieder und VOLTEC ist ja bereits seit Jahren im Feld in Betrieb.
    Interessant finde ich die kurze Stellungnahme bez. der fehlenden B-Säule: Die höhere Fotografiertauglichkeit. für / auf Messen.
    Die seitlich öffnenden Heckklappen sind sicher ein interessantes Gimmick, aber ich persönlich würde den Setzpfosten hinten mittig als sehr störend für den Blick nach hinten empfinden. Mit den erwähnten Kamerasystemen stellt das vielleicht kein Problem mehr dar, aber beim Combo auf Corsa C-Basis hat mich das immer sehr gestört – da hätte ich eine asymmetrische Lösung besser gefunden.

    • Joh, für Show&Shine sind Flügeltüren und fehlende B-Säulen immer gut, bzw. auch beim Monza Concept zuletzt argumentierte man damit: Komplett offen = freies fotografieren.
      Insbesondere wenn er sich ja dann in Distanz auf dem Drehteller bewegt
      Stimmt, die Heckleuchten waren auch schon vorzeichnend.

      Und besagter Monza wird uns auch wohl zukünftiges vorzeigen !…

  3. Gibt es unter den beislang vorgestellten Konzeptfahrzeugen auch welche, die eine Zulassung für öffentliche Straßen erhalten könnten oder spielt das bei der Entwicklung mit dem Zeil, die Fahrzeuge auf Messen zu präsentieren gar keine Rolle?

    • Wohl keiner von denen, weil auf nix in Sachen Crash + Co hingearbeitet, viel GFK,…

      Zumeist wohl auch nur mit einem versteckten E-Motor fürs grobe rangieren bestückt.

      Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren und wartet ja sehnsüchtig auf die Einladung im TRIXX am Bhf-Forum herum zu kurven…;o)

      PS: Ja gewiss, der GTC Concept (Genf’07), quasi das Insignia Coupé mit dem 99%-Seriencockpit, war wohl verdammt nah dran und wäre es weiterhin.

  4. Das Voltec System so wie es dort im Flextreme eingebaut wurde, findet sich so aber nicht im Ampera wieder. Im Flextreme war es ein ganz normale serielle Hybrid Anordnung. Im Ampera ist ja letztendlich das Voltec-System anders umgesetzt worden, denn es kann sowohl Seriell als auch Pararllel Hybrid sein.

  5. Und das heißt konkret ?
    (Im Jahr 2007 war wohl vieles/offizielles nur vorgezeichnet !)

    Auf der selben Messe war denn auch die erste Studie zum Volt (von Chevrolet) !
    Die sah noch gänzlich anders aus und zeigte um so mehr was Show&Shine einerseits an Begier+Interesse auslösen kann ABER für die Serie doch pragmatischere Lösungen gefunden werden müssen.
    Bob Lutz nannte beiläufig die Aerodynamik eine Katastrophe..;o)

    • Weil die Anschaffungskosten für die Durchschnittsfamilie viel zu hoch und der Amotisierungspunkt bei heutigem Kaufdatum bei einer duchscnittlichen Jahreslaufleistung von 15.000 km im Vergleich zum Diesel ca. 2023 erreicht wäre. Der Weg zur Breitbandelektromobilität ist noch sehr weit.

    • Jupp, daran ändern auch e-up! und e-Golf zunächst mal nix.
      Wobei ich beim Stichwort Breitband…es dort im Weiteren sehr interessant finde, dass man beim Golf quasi (fast) das ganze Potpourri von Antriebstechniken bekommt: Benzin, Diesel, CNG, Elektro – gewiss, die Anteile im Absatz sind schon jetzt ziemlich vorhersehbar ;o)

  6. Belademöglichkeit von der Seite (den Seiten) finde ich SPITZE ! ! !
    “Setzposten” ganz schmal machen und asymmetrisch ist auch nicht schlecht.
    Aber bei diesem Konzeptauto ist die Sicht seitlich nach hinten wegen der C-Säule gar nicht mehr gegeben. Viel zu wenig Glasfläche. Kameras hin, Kameras her, 3D-180°-Anzeige hört sich toll an. Aber sowas würde ich wenn überhaupt nicht anstatt, sondern nur zusätzlich zum echten eigenen Sicherheitsblick über die Schulter haben wollen. Sind wohl alles schon Vorboten von diesem grauenhaften autonomen Fahren. Um ehrlich zu sein, bin ich überhaupt kein Freund von Kameras in Autos, die dann gut vernetzt den diversen Geheimdiensten meine/unsere Überwachung vereinfachen. Genauso wie “keyless go” (was für ein Lügenwort, als ob kein Schlüssel gebraucht/vorhanden wäre) viel zu leicht dazu dienen kann, dass mich Orwells “big brother” nicht nur watched, sondern ggf. demobilized.

    Abgesehen davon habe ich mich gefragt, ob solche Dinge hier als Serie gezeigt werden, weil Herr Leopold oder andere Beteiligte sich vor lauter Nostalgie nicht mehr beherrschen konnten, oder ob wohl doch etwas anderes dahinter steckt. Dieser Blick in die Vergangenheit könnte sich ja als Vorbereitung auf etwas sehr Zukunftsorientiertes erweisen. Ich bin gespannt, ob wir mittels dieser Videos eingestimmt werden, darauf, dass manche gute Ideen von damals als zeitlos gut oder zumindest als noch nicht veraltet erkannt wurden und demnächst adaptiert und realisiert werden? Warten wir es ab. Die Ideen, die u.a. die o.g. Horrorvisionen wahr werden lassen, bitte nicht umsetzen.

    • “Demobilized” wirst du heute schon bei manchem ALDI und seinen Einkaufswagen.
      Verlässt du damit das Areal blockiert automatisch der Radsatz !
      Soll ja Gegenden geben wo sich sonst die Einkaufswagen (“praktischerweise”) bis vor dem Wohnblock stapeln…