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Ampera Mobilität

Sauber und sparsam: Strom aus der Laterne

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Opel Ampera an einer Laternen-Ladesäule in BerlinDie Elektromobilität ankurbeln will das Berliner Start-up ubitricity, indem es die Verfügbarkeit von Stromladesäulen erhöht. Und dies mit relativ einfachen Mitteln: Anstatt neue Stromleitungen zu legen und Straßen und Bürgersteige aufzubuddeln, nutzen die E-Mobility-Pioniere die bestehende Infrastruktur von Straßenlaternen. Kosten von fast 10.000 Euro pro Ladesäule, die sich für Investoren kaum rentieren, sollen damit der Vergangenheit angehören.

Opel Ampera an einer Laternen-Ladesäule in BerlinDie erste von insgesamt vier Laternen-Ladesäulen in Berlin hat ubitricity gleich vor dem Haus des Verbands der Automobilindustrie (VDA) installiert. Jan Burdinski, Leiter der Opel-Hauptstadtrepräsentanz, trat zum Test mit dem Ampera an. Die Laternen-Box ermöglicht unkompliziertes Aufladen, ist wasserdicht und um 90 Prozent günstiger als herkömmliche Ladesäulen. Außerdem ist das Abrechnungsgerät fürs Strom-Roaming bereits im Kabel integriert. „So kommen wir der Million Elektroautos einen deutlichen Schritt näher“, konstatiert Burdinski. Als nächste Laternen-Ladestadt peilt ubitricity Wiesbaden an.

Verbrauchs- und Emissionswerte (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007) Opel Ampera: Benzinverbrauch kombiniert 1,2 l/100 km; CO2-Emission kombiniert 27 g/km. Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.