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Astra Gastbeitrag Motorsport OPC

Traumhafter Start: Strycek Junior im Astra OPC

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Ojeh … so reagierte ich zunächst auf die Motorsport-Leidenschaft meiner Kinder. Jetzt bin ich nur noch stolz und stehe den beiden mit Rat und Tat zur Seite – wie beim zweiten Lauf der neuen Astra OPC Cup-Saison auf dem Nürburgring. Mein Junior Robin ging am vergangenen Wochenende erstmals als Mitglied des dmsj Youngster-Racing-Teams an den Start. Hier seine Eindrücke:

Astra OPC CupIch kann immer noch nicht fassen, dass ich beim Astra OPC Cup tatsächlich als einer der ausgewählten DMSB/dmsj-Junioren an den Start gehen durfte. Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als würde die Saison ohne Renneinsätze für mich stattfinden … Voller Respekt stand ich vor der Astra OPC Cupversion. Noch nie hatte ich als Junior ein Rennauto mit so viel Leistung gefahren und mir vor allem nie vorstellen können, wie viel Spaß das macht. Das Team Kissling arbeitet unglaublich professionell und nahm meine Kollegen und mich herzlich auf. Das half ein wenig gegen unsere Nervosität.

Robin Strycek im Opel Astra OPCDad hatte mich gut vorbereitet, mir den Druck genommen und immer wieder behauptet, dass ich mich vom ersten Meter an wohlfühlen würde, sobald ich es mir im Astra OPC bequem gemacht hätte. Und genauso war es – reinsetzen, losfahren und nur noch grinsen. Was für eine Power und was für ein Grip beim Einlenken. Die Traktion beim Rausbeschleunigen aus Kurven ist toll und die Bremse schlichtweg der Hammer – „Anker“ trifft es eigentlich eher. 😉

dmsj-TeamDie erste Ausfahrt aus der Boxengasse werde ich im Leben nicht mehr vergessen. Die Eindrücke waren so imposant und vielschichtig, dass es mir schwerfiel, die Runde anschließend zu analysieren. Und als ich wieder Boden unter den Füßen hatte, wusste ich, dass es noch viel zu lernen gab. Die Anspannung vor dem Start zu meinem ersten Rennen war enorm. Wir sind zu viert – Dominik Busch, Sandro Marsani, Christoph Wohlfart und meine Wenigkeit – und fahren alle Läufe vor dem 24-Stunden-Rennen zu dritt, also setzt jeder einmal aus. Beim ersten VLN-Lauf musste ich leider zuschauen.

Astra OPC CupLetztes Wochenende ging’s dann endlich los. Dominik fuhr den Start, nach vier Runden dann Rennabbruch. Den Neustart vier Stunden später sollte ich bestreiten. Erst wenige (Trainings-)Runden in dem Auto gedreht und schon den Start fahren? Dad beruhigte mich: „Da musst Du durch, konzentriere Dich, das klappt schon.“ Stimmt. Die Startphase war extrem spannend und zweikampfgeprägt. So viele Überhol- und Ausbremsmanöver hatte ich nie zuvor erlebt. In Runde vier übertrieb ich es dann doch ein wenig mit der Motivation und berührte das finnische Auto. Dass ich die erste Beule produzierte, stört mich schon. Nach Runde sieben endete mein erster offizieller Turn. Die Übergabe an Christoph in der Boxengasse verlief reibungslos und er brachte das Auto sicher über die Ziellinie. Was für ein Tag!

Astra OPC CupEs ist immer noch schwer zu glauben, dass dies kein Traum war – kann mich mal jemand kneifen? Und Dir, Dad, muss ich nochmal recht geben. Nachdem Du im vergangenen Jahr die letzten beiden VLN-Langstreckenrennen als Testeinsatz für die neue Saison absolviert hattest, nanntest Du es Liebe auf den ersten Metern. Ich dachte damals nicht im Traum daran, im Astra OPC Cup Rennen zu fahren, doch jetzt kenne ich das Gefühl. Ich nenne es Liebe auf den ersten Blick. 🙂

Kommentare (5)

  1. Schön zu lesen,
    da muss ich, glaube ich doch einmal wieder in die Eifel kommen und sehen, was ihr so macht. Schöne Grüße auch von Olli