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Entwickler-Tagebuch Technik

MTA reloaded – schalten und schalten lassen (2)

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Dr. Peter Ramminger berichtet weiter über die Härtetests für unsere neue MTA-Generation:

Ein wesentliches Entwicklungsziel unseres neuen MTA war die Verbesserung des Schaltkomforts.

Aber natürlich muss sich das neue automatisierte Schaltgetriebe denselben Härtetests unterziehen wie alle Komponenten des Antriebsstrangs. Gegenwärtig ist der Fahrzeugdauerlauf in vollem Gang. Damit validieren wir die Dauerhaltbarkeit des Systems im Zeitraffer – einen Großteil des Programms spult das Getriebe ressourcenschonend und exakt reproduzierbar auf dem Prüfstand ab. Nun steht noch die Feinabstimmung der Kalibrierung auf dem Plan, um gerade in Sachen Schaltqualität das letzte Prozent des erreichbaren Optimums herauszuholen.

Die so erarbeiteten Datenstände befanden sich im Wintertest in Nordschweden, wo das MTA seine fehlerfreie Funktion auch bei niedrig(st)en Temperaturen und glatten Straßenoberflächen unter Beweis stellen musste.

Darüber hinaus steht für das neue MTA im Rahmen der letzten Abstimmungsfahrt die im Wortsinne schwerste Prüfung vor Marktstart an: Auf Bergpässen muss bei warmer, dünner Höhenluft das Anfahren mit voll beladenem Anhänger sichergestellt werden – wieder und wieder. Für ein Getriebe mit luftgekühlter Reibkupplung ist das eine echte Tortur. Da wir aber unsere Hausaufgaben gemacht haben, sehen wir auch dem Finale am Pass gelassen entgegen.