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Astra Manta Motorsport OPC

24-Stunden-Rennen: Der pure Wahnsinn

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Opel beim 24-Stunden-RennenEs gibt Dinge im Leben, die kann man Tage später immer noch nicht fassen. Dazu gehören die jüngsten Geschehnisse am Nürburgring. Wie würde das Drehbuch für das perfekte 24-Stunden-Wochenende aussehen? Als Autor hätte ich mir eine solche Dramaturgie nie ausdenken können … Der passende Titel wäre wohl „A dream comes true“ oder auch „Der pure Wahnsinn“.

Opel beim 24-Stunden-RennenDas Rennen war extrem hart, die Konkurrenz mit insgesamt 173 Fahrzeugen und Top-Piloten zuhauf sehr stark. Eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht. Mensch und Material wurde wahrlich alles abverlangt. Aber der Reihe nach: Die ideale Abfolge der Ereignisse begann schon am vergangenen Donnerstag mit der RCN-Challenge auf der Nordschleife. Der 15-Runden-Lauf endete mit einem Sieg für meinen Sohn Robin in der Astra Cup-Klasse und für mich in der VT 2-Klasse. By the way, Tochter Lena wurde nach einem Dreher in Runde 4 immer noch Vierte.

24h-Rennen_Nürburgring2014Dieser wahrlich gelungene Einstieg in das lange Motorsport-Wochenende wurde zwei Stunden später beim Zeittraining für das 24-Stunden-Rennen weiter veredelt. Den Astra mit der Startnummer 250 bugsierten Tim Schrick, Hannu Luostarinen, Peter Wyss und ich auf die Pole-Position in der Cup-Gruppe. Fast noch eindrucksvoller präsentierte sich der Wagen mit der Nummer 254, der Junioren-Astra von Christoph Wohlfart, Dominik Busch, Sandro Marsani und Robin Strycek – Rang 4 in der Startaufstellung. Die Jungs waren zum ersten Mal dabei und dann ein solches Ergebnis, Respekt!

Aber es kam noch besser: Am Freitagmorgen erreichte ich im Qualifying auch mit dem Manta die Pole-Position in der SP3. Konnte das wirklich wahr sein? Und was bedeutete das alles für die 24-Stunden-Distanz? Ich nehme es vorweg – alle drei Autos landeten auf dem Podium. Den Sieg in der Cup-Klasse eroberten wir, der dritte Platz ging an die Junioren und der Manta holte Bronze bei den Saugern bis 2 Liter Hubraum.

 

Opel beim 24-Stunden-RennenDie Autos wurden von unserem Partner Kissling Motorsport eingesetzt. Die Jungs trieben uns mit ihrer Professionalität zum Erfolg und hatten diesen Sieg ebenso verdient. Gleiches gilt für das Manta-Team um Olaf Beckmann, Peter Hass und Jürgen Schulten – von einer voll motivierten Crew wurden wir rund um die Uhr optimal betreut. Hier zahlte sich angesichts einiger technischer Probleme die Devise „Never give up!“ aus.

Neben der emotionalen Zieldurchfahrt bleibt aber noch ein anderes Ereignis für mich unvergessen … genau der Moment, in dem ich mit meinem Sohn auf dem Podium stand und vor Stolz hätte platzen können. Glückshormone pur!

24h-Rennen_Nürburgring2014 Opel beim 24-Stunden-Rennen
Opel beim 24-Stunden-Rennen Opel beim 24-Stunden-Rennen
Opel beim 24-Stunden-Rennen

Wer noch tiefer in das 24h-Rennen am Nürburgring einsteigen möchte, dem sei unsere Motorsport-Seite empfohlen. Dort verrät Volker Strycek, wieso man nie den Respekt vor der Nordschleife verlieren darf und was den Unterschied ausmacht, hinter dem Steuer eines Opel Manta oder eines Opel Astra OPC Cup zu sitzen. Zudem erfahrt ihr, worin das Geheimnis des Kissling-Astra lag.