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Ampera Entwickler-Tagebuch Mobilität

Im Falle eines Falles: Ampera auf der sicheren Seite

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Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel AmperaUnser Elektroauto Ampera ist so sicher wie ein Fahrzeug mit konventionellem Antrieb. Dennoch sind im Falle eines Falles spezifische Eigenschaften zu berücksichtigen. In einem zweitägigen Seminar mit dem Titel „Rettungstechnische Besonderheiten bei Verkehrsunfällen“ für den Einsatzleitdienst (ELD) hat die Berufsfeuerwehr Wiesbaden kürzlich Szenarien bei Pkw, Lkw, Bussen sowie Fahrzeugen mit alternativem Antrieb beleuchtet. Die Feuerwehrleute brachten zwar einiges Wissen zum Thema Elektromobilität mit, praktische Erfahrungen hatten jedoch die wenigsten.

Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel AmperaNach den theoretischen Grundlagen stand daher die Praxisarbeit im Fokus von Workshops, bei denen die Feuerwehr-Führungskräfte in kleinen Gruppen verschiedene Stationen absolvierten. Neben mehreren „normalen“, also konventionell angetriebenen, aktuellen Opel-Pkw für Schneidversuche stellten wir unseren langjährigen Partnern aus der Landeshauptstadt auch einen Serien-Ampera (der unversehrt blieb!) sowie ein Chassismodell mit Antriebs- und Energiespeicher-Komponenten zur Verfügung.

Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel AmperaDie beiden E-Experten der Feuerwehr zeigten anhand der „anderthalb“ Ampera anschaulich, wo die leuchtorangen Hochspannungskabel verlaufen und wie die Hochvolt-Batterie vom Fahrzeug getrennt wird. Neben diversen Überwachungssystemen und -logiken „begleitet“ eine 12-Volt-Ringleitung die Hochvoltleitungen und -komponenten, genannt High Voltage Interlock Loop, kurz HVIL. Bei einem Stör- oder Unfall isoliert HVIL den Hochvolt-Energiespeicher per Schutzrelais automatisch vom Fahrzeug. Auch an den Service-Trennstellen in der Mittelkonsole und links im Kofferraum liegen nur 12 Volt Spannung an. Das Relais öffnet zudem beim Ausschalten des Wagens („Power off“) automatisch. Gleiches gilt bei einer Airbag-Auslösung oder bei einem Überschlag.

Im Anschluss an den Praxisteil „im Stand“ durften die Unfallhelfer selbst einmal die „Erhabenheit elektrischen Fahrens“ erleben, wenn auch nur kurz – bei einer Runde um die Wiesbadener Feuerwache 2.

Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel Ampera Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel Ampera
Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel Ampera Berufsfeuerwehr Wiesbaden mit Opel Ampera

Kommentare (44)

  1. Ich finde es Wichtig das ein Elektroauto sowie ein normales Sehr einfach und ohne Gefahren Konzepiert ist, Wer will schon einen Schock oder schlimmer noch einen Verunfallten Tod durch einen Stromschlag bekommen.
    Selbst die Rettungskräfte und die Innsassen müssen vor die Gefahren Geschützt sein.
    Ich sag immer: So Sicher und einfach wie ein Spielplatz für Kinder.
    Für die Feuerwehr ist es sehr Wichtig sich selbst und den Verletzten zu helfen.

    Wenn wir beim Thema sind, Wie steht es eigentlich mit den Ampera wenn bei einen Unfall das Gehäuse der Batterie Verletzt wurde?
    Ist der Ampera Schrottreif, sprich Wirtschaftlicher Totalschaden?
    Und kann man bei Opel eine neue Batterie Ordern sofern die Leistung nach 5 Jahren in den Keller sei?

    • Hallo Vann, zu deinen ersten beiden Fragen: Ist das Batteriegehäuse und die Batterie beschädigt, erfolgt ein Austausch im Werk. Der VH darf die Batterie nicht in Stand setzen. Das steht in den Garantiebedingungen.

      Zur letzten Frage: Der VH baut die Batterie aus und bestellt Ersatz. Ein kostenloser Tausch erfolgt nur nach den vorgegeben Garantiebedingungen. Hier ist der Zustand der Batterie entscheidend, also welche Leistung noch erreicht wird. Wird ein gewisser Wert unterschritten, wird kostenlos getauscht.

  2. Wenn’s da unten das Gehäuse der Batterie erwischt hat, ist darüber wohl um so weniger was heile (!?), von daher der wirtschaftliche Totalschaden bereits besiegelt.

  3. @ alle: Einem der großen Fachmagazine für Flottenbetreiber, „bfp fuhrpark + management“, steht für das „Ampera (B)Logbuch“ ein Testwagen zur Verfügung. Drei Monate lang berichten die Redakteure auf dieser Webseite von ihren Alltagserfahrungen mit der Elektromobilität im Allgemeinen und mit dem Ampera im Besonderen.

    • Dafür hätte ich mich auch “geopfert” und nebenbei hätte er ziemliche Präsenz zeigen können, wo+was sonst kaum einer damit tut….;o)

    • siehe auch hier:
      http:// www. spiegel .de/auto/aktuell/opel-ampera-schwestermodell-des-chevrolet-volt-droht-das-aus-a-982389.html
      🙁

      Vielleicht kommt der Voltec-Antrieb auch in ein anderes Auto, es war doch mal vom Zafira die Rede.

      • Hallo mainhattan, hallo unter-strom,

        Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat heute offiziell u.a. auf seinem Twitter-Account auf die Berichterstattung zum Ampera reagiert:
        https://twitter.com/KT_Neumann/status/491913765869588481
        https://twitter.com/KT_Neumann/status/491913791081549824
        https://twitter.com/KT_Neumann/status/491913812023705600

        Fakt ist: Bei Opel nehmen wir unsere Verantwortung für das Klima ernst und Elektroautos sind ein Teil dieser Bemühungen. Sie helfen uns, den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren. Wir sehen Elektromobilität als einen wichtigen Teil der Mobilität und werden weiter daran arbeiten, die Kosten zu senken und Elektroautos erschwinglicher zu machen.

        Der Ampera hat unserem Image einen technologischen Schub gegeben. Der Wagen wurde schnell zum Benchmark für neue E-Autos, die auf den Markt kamen – auch für die von deutschen Premiummarken. Der Ampera ist nach wie vor ein fantastisches Auto – absolut auf der Höhe der Zeit.

        Nach Auslauf der aktuellen Ampera-Generation werden wir definitiv ein Nachfolgeprodukt im Elektro-Auto-Segment auf den Markt bringen. Damit werden wir unsere Stellung als Innovationsführer verteidigen. Bis 2018 werden wir 27 neue Modelle auf den Markt bringen und das nächste Elektroauto von Opel wird Teil unserer großen Modell-Offensive sein.

        • Danke Herr Quanz,
          ich hatte zuerst eigentlich nicht mit einer Antwort gerechnet, aber um so schöner ist es,von Opel dazu ein Statement zu erhalten.

          Zwei Fragen dazu:
          1. Mein Ampera, den ich in den nächsten Tagen mit deutlicher Verspätung nagelneu erhalten werde, wie lange ist dafür die Wartung, der Service und sind die Ersatzteile auch im Karosseriebereich (technisch kann man sich dem Volt bedienen) sichergestellt?
          Ich habe im Umkreis von sagen wir mal 30 km etwas 3-4 Opelhändler, die das nach aktuellem Stand dürfen bzw. könnten.
          2. Kommt dieser “bezahlbare” Ampera Nachfolger dann wieder aus einem Gemeinschaftsprojekt mit einer GM-Schwester a la Chevrolet oder wird dies eine Eigenentwicklung, z.B. Elektrifizierung eines neuen Adam, Corsa oder Astra? Typ1 Stecker? Typ2 Stecker?

          • Hallo mainhatten, zu Frage 2 halten wir uns bedeckt, da wir uns nicht weiter zum zukünftigen Produktportfolio äußern werden. Zu Frage 1 gehe ich intern mal auf Antwortsuche.

          • Zu 1 komme ich gern dazu/zuvor.
            Denn solche Befürchtungen hatte mancher (und gern auch autogazetten) bei den Untergangsszenarien in den Jahren zuvor.
            Es wird ausreichend lange, mind. 10, eher 15 Jahre alles versorgt werden.
            Ich wüßte von keinem Hersteller/Modell wo es dazu ernsthaft weitreichende Probleme gibt.
            Ja gut, die defekte Klima-Automatik eines Ü20 Jahre alten 7er BMW, das historische Bauteil elektromechanischer-Ingenieurskunst könnte den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten. Oder 3, 2, 1 hilft, bzw. wohl auch schon Instandsetzer, die sich auf diese Problematik spezialisiert haben.

          • Zu Punkt 2 hätte ich gerne eine offizielle Aussage. Gerade die nicht typischen Teile, sprich die Getriebe, die Steuerungsgeräte, die HV Batterie etc. Wie lange kann man als Kunde darauf vertrauen, dass es nach Auslaufen des Amperas hier Ersatzteile gibt?

          • Hallo mainhattan, nun zu Frage 1: Wir gehen fest davon aus, dass es auch in absehbarer Zukunft ausreichend Servicemöglichkeiten für den Ampera geben wird.

        • Hallo Herr Quanz,

          danke für die Info. Diese Aussage genügt mir leider nicht. Ich gehe auch von vielen Dingen fest aus; manchmal treten Sie aber dennoch zu meinem Ärger anders ein (so wie z.B. die ständigen Verzögerungen bei der Auslieferung meines ausstehenden Ampera!).

          Sollte ich jedoch es so verstehen, dass es sich seitens Opel um eine zugesicherte Eigenschaft der zukünftigen Serviceleistungsfähigkeit handeln, dann würde ich Sie bitten, das so auch zu schreiben.

          Meine Befürchtung ist halt jetzt, dass zertifizierte Opelhändler, die am Ampera rumschrauben dürfen, jetzt das Handtuch schmeißen…!
          Da stelle ich mir halt die Frage dann, wo das Ersatzmodell dann gewartet werden soll, welches auf den Ampera folgen soll.

          Was macht eigentlich GM Europe mit den ganzen Volt-Eignern, wo sollen die das Schwestermodell des Ampera warten lassen?!

          • Hallo Herr Quanz,
            kommt da noch eine Aussage?! Habe eine Frage gestellt, zu Ihren Annahmen, die mir leider nicht reichen!
            Oder soll ich direkt an den Opel-Vorstand schreiben?

            Verweisen Sie mich nicht an den Händler, die Produkthaftung im Sinne der Gewährleistung/Garantie obliegt dem Hersteller 😉

      • Also zu dieser Kommunikations-Art (steh ich ja grundsätzlich mit Skepsis..)…
        “Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat heute offiziell u.a. auf seinem Twitter-Account auf die Berichterstattung zum Ampera reagiert..”

        In 3 Teilen, gehackstückt,……..naja.

        Da macht dieser ganze Satz hier im blog,
        “Nach Auslauf der aktuellen Ampera-Generation werden wir definitiv ein Nachfolgeprodukt im Elektro-Auto-Segment auf den Markt bringen.”

        Bedeutend mehr Sinn/Sachlichkeit und es zumindest etwas “erträglicher”.

        Mir ist vollkommen bewußt wie Opel (über)kritisch von den Autogazetten weiterhin beäugt wird. Grundsätzlich mit bad-news-are-good-news agiert.
        Man dann anscheinend mit getwitter meint lässig zu agieren,….mein Ding ist es nicht.

        Klebt dem Volt-II-Erlkönig über’m Teich doch mal einen Opel-Blitz auf. Das wäre ein lässig cooles Statement ;o)

        Siehe: www. motor-talk. de/bilder/ampera-volt-nachfolger-g65263626/ampera-ii-i207311359.html

        • Hallo didi, uns war eine breite Streuung wichtig, um Gerüchten und Falschaussagen entgegen zu wirken. An die klassischen Medien ging ein langes offizielles Statement heraus, angereichert mit den Tweets, um noch einmal den Bezug zu KTN als Absender herzustellen.

          Das Ergebnis war neben der Klarstellung somit auch Aufmerksamkeit für KTN’s Twitter-Kanal (der übrigens heute sein Einjähriges feiert): http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/opel-che...

          • Hab ich dieses “langes offizielles Statement” schon in aller Ausführlichkeit schon irgendwo lesen können/verpasst ?!?

            Ich bin wirklich interessiert, wie man gerade jetzt im wahrsten Sinne die “Spannung” aufrecht erhalten will ?!?

            Wenn einerseits ein, sorry, dahin dümpelndes alleiniges Modell quasi abgeschrieben ist/wird.
            Sich eine vermeintliche Lücke an Ungewissheit/Unklarheit auftut, was + wann es wie weitergeht.

            Eine echte Modellpflege beim Ampera nie stattfand.
            Man Pionier war + blieb.
            Und wenn man erblicken darf/muß, was bei Caddi dazu, ELR, kläglich nachgereicht wurde. Schlimm.

  4. ABER, um dem Ampera/Volt, ich unterstelle mal identisches Crash-Potential auch mal gutes zukommen zu lassen.
    Dem berüchtigten Small-Overlap ist er wohl ziemlich gut gewappnet:

    media. gm. com/media/us/en/chevrolet/news.detail.html/content/Pages/news/us/en/2014/Jul/0730-volt.html

  5. WAS IST HIER LOS?! Seit vier Monaten genau NULL Thematisierung der E-Mobilität bei Opel! Mit dem Ampera war man der Zeit voraus, doch jetzt, da alle Anderen durchstarten, lässt man nach. Und die Ampera-Fahrer orientieren sich gezwungenermaßen um – siehe Aussagen im Ampera-Forum.

    Opel/GM haben wirklich ein Händchen für das falsche Timing…

  6. Opel ist gerne Vorreiter. Opel verlässt aber auch zu früh das Spielfeld. entweder,mein weil man nicht an die großen Ideen mehr denkt oder weil Mama GM zu ungeduldig ist.

    Ich selbst bin Amperafahrer und Fan, aber das, was Opel im Bereich Elektromobilitätsgesetz hier macht ist schon dramatischer als Selbstverstümmelung. selbst wenn Opel in den nächsten Monaten mit der Schnapsidee kommt, einen Kleinwagen a la Karl oder sowas als Elektromodell zu bringen, welcher weder geeignet ist, zu viert eine Langstrecke in erträgliche Maße zurückzulegen noch in der Lage ist, unter extremen Bedingungen wirklich 300km am Stück zu schaffen, wird es bei mir sicher das einzige Auto mit Blitz bleiben. Umparken bezieht sich meines Erachrens nicht nur auf die Marke, sondern auf ein Lebensgefühl. Opel hat sich nach meiner Auffassung nur ein frischen Anstrich geleistet; aber im Prinzip tickt da alles gleich. Schade. oder ist ausparken als Aufforderung zu verstehen, die Marke wieder zu verlassen?!
    um es auf den Punkt zu bringen: Wenn es den Chevrolet Volt II nicht als Ampera mehr gibt bzw. änder Volt zumindest über die Ampera-autorisierten Händler vertrieben uns supportet wird, war es das.
    Bisher habe ich viel Gutes an Opel gelassen, aber auch Kritik angebracht.
    http://www.mein-elektroflitzer.com

  7. Jetzt wäre es an der Zeit, den Volt II in Deutschland als Ampera II zu vermarkten!

    Die bisherige Informationspolitik zu diesem Thema ist leider nicht sehr ermutigend. Deshalb habe ich dieser Tage ein E-Auto der Konkurrenz gekauft. Meinen Ampera fahre ich noch bis 2016. Wenn dann immer noch nichts in der Preisliste zu finden ist werde ich nach 15 Jahren Opel eine kleine Abschiedsparty ausrichten.

  8. Hallo Terminator,
    Vollstes Verstaendnis!

    Habe meinen Ampera erst neu gekauft, den werde ich auch bis zum bitteren Ende zumindest der Batterie fahren und das ist ja der komfortablen Garantienedingungen entsprechend lang. Aber auch dann werde ich ich in ferner Zukunft deb Markt neu sondieren. Markenbundung gibt es bei mir nicht… Die Leistungsfaehugkeit des Produktes entscheidet bei mir!

  9. Zumindest beim Volt-II haben sie jetzt live einen neuen Teaser, das Tuch an der Front gelüftet…

    www. greencarreports. com/news/1095577_2016-chevy-volt-front-styling-teaser-photos-charging-details-released

    Ansonsten noch bis Jan’15 zur NAIAS gedulden. Und bei Opel selbst…?!

  10. Naaa, da wird schon (irgend)was kommen. Nur find ich es arg verwunderlich im Vergleich:

    – Der Antara wird seit 8 Jahren durchgeschleppt, geliftet… wieso/wie lang auch immer ?!
    – Und beim Ampera, keine handvoll Jahre, lässt man es abreißen, so dass man den
    besagten Eindruck zum Thema annehmen müßte.

  11. Wenn ich Opel Manager wäre….

    Ja dann würde ich den Volt II umlabeln als neuen Ampera. Davon könnte ich sicherlich in den nächsten 3 Jahren 20000 Stück verkaufen. Da mir das als guten Opel-Manager nicht genug wäre würde ich den Ampera II auch als Kombi anbieten. Davon könnte ich mindestens 60000 Stück in 3 Jahren verkaufen.
    Nicht mit eingerechnet die Seiteneffekte wenn der geneigte Ampera Kunde seiner Tochter mal einen Corsa oder einen Adam kauft.

    Leider bin ich kein Opel-Manager sondern “NUR” Ampera Nutzer

    • 20’000 Ampera in drei Jahren? Warum nicht gleich 60’000? Oder 80’000? Wäre doch besser.

      Mal im ernst? Was sollen solche Aussagen? Elektroautos verkaufen sich schleppend – um es ganz vorsichtig zu sagen. Es gibt ein paar Leuchtturmwagen wie die von Tesla. Ein paar Leasing-Bomber fahren beispielsweise durch die Schweiz und parkieren regelmässig vor dem Hilton in Basel. Da wirkt es schon ein wenig ironisch, dass gerade das Hilton in nächster Zeit abgerissen werden soll.

      Wenn Sie soviele Fahrzeuge verkaufen wollen (oder verleasen/vermieten?), müssen sie auch sagen, wen sie als Manager ansprechen wollen. Ich müsste etwa 50’000 CHF hinlegen für den Wagen. Warum soll ich das tun? Dafür bekäme ich 4 Adam, einen ordentlichen VW Multivan, oder 5 Dacia. Was wären ihre Argumente?

      Die Welt rettet man nicht, wenn man ein E-Auto fährt. Erst recht nicht, wenn man es nach 2 Jahren weggibt und durch ein anderes ersetzt. Dann hat man sein Hirn grün gewaschen, nicht jedoch die Welt.

      Für 50’000 CHF müssen sie einen Audi A6, einen Insignia oder einen BMW 3er/5er Fahrer in den Ampera bekommen. Das bekommen Sie argumentativ nicht hin. Das hat in den letzten Jahre nicht geklappt, das wird auch nicht morgen losgehen. Und vermutlich auch nicht dann, wenn sie oder ich Manager bei Opel wären.

      Auch die fehlende Werbung kann es nicht gewesen sein. Am Züricher HB hat wochenlang die ganze Innenhalle nach Opel Ampera ausgesehen.

      Wenn derzeit etwas nicht passt, dann die Tatsache, dass kein Nachfolger klar ist. Was wird es geben? Einen E-Insignia, einen E-Adam oder was ganz anderes? Das ist einfach nicht zu verstehen.

      • Die von mir genannten Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen und wären problemlos erreichbar. Es ist allgemein bekannt, dass die Nutzer des Ampera sehr zufrieden mit ihrem Fahrzeug sind. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass viele davon auch das Nachfolgemodell kaufen würden. Auch Neukunden dürften zumindest im bisherigen Rahmen möglich sein. Im übrigen geht es nicht um die Insignia oder 5er BMW Kunden die man vom Ampera überzeugen muss sondern von den Käufern von Plugin-Hybrid Fahrzeugen wie Volvo S60, Golf GTE, BMW i3. Da fällt dann auf dass der Ampera günstiger und in fast allen Belangen besser ist als beispielsweise ein Golf GTE. Wir dürfen nicht vergessen dass ab 2016/2017 sehr viele Modellreihen vieler Hersteller auch als Plugin-Variante verfügbar sein wird.

  12. Das Thema Elektromobilität schläft ein im Opel-Blog. Seit Monaten kein Eintrag, keine News, nichts.

    Schade.

    Vielleicht sollte der Blog Elektromobilität komplett gelöscht werden. Sonst wird es immer peinlicher für Opel.

  13. Wen wundert es? Opel hat außer dem einstigen ePionier Ampera nichts mehr zu bieten. Außer heißer Luft wie ” wir bleiben da dran” und so weiter bla bla, kommt ja nichts mehr. Es bleibt nur zu hoffen, dass Opel nicht gänzlich den Anschluss verliert. bis zu einem Chevy Volt Derivat, so denn es eines gibt, wird über mindestens ein Jahr eine Lücke entstehen.

    Ich sehe mich selbst nicht als markentreu, ich habe bereits Italiener, VW und Tochtermarken, Smart und Japaner gefahren. Mein Ampera ist noch kein Jahr alt und ich werde ihn. Noch einige Jahre fahren, da derzeit keine vergleichbaren Produkte am Amrkt sind. Sollte aber Opel nicht wieder auf Augenhöhe mit den anderen Anbietern sein, war es der erste und letzte Opel.

    • Genau, ein B OLT Derivat, das ist wohl um so eher anstehend, im ggs zum Volt-II, den man dort lässt wo er ist.

      Und dieser hat wohl auch ein gewisses “Feuer entfacht” mit den propagierten Werten von Reichweite + Preis. Wettbewerb der gut tut, für alle !

  14. Was ist denn hier los?? Glaubt Opel tatsächlich, im Zukunftsmarkt E-Mobilität die Informations- und Marketingkette einfach so abreißen lassen zu können? So ansehnlich aktuelle Verbrennermodelle der Marke auch sein mögen, die Bildung eines innovativen Images ausschließlich durch Matrixlicht, Connectivity etc. ist nicht mehr möglich. Auf geht’s! Nicht die Marketingsünden der Vergangenheit wiederholen! Die Voltec-Technik liegt doch in der Schublade!!

    • Der “E-Pionier” hält inne. Den Volt-II darf man sich wohl beim US-Fähnchen-Händler, im Feinkies stehend, importieren 😉
      Doch wenn du mal nach nebenan schaust, die E(D)-Fahrzeuge der anderen, da verkäuft sich auch nix wirklich reißend.

      Fahren macht Spaß – aber bezahlen + Alltag damit ?!

      • Ich verstehe dich ja, didi.

        Fehlende Förderung der E-Mobilität von Seiten der Politik ist das eine. Aber als Hersteller in dem Moment auszusteigen, in dem die Konkurrenz auch endlich Fahrt aufgenommen hat, kommuniziert nicht eben Technologieführerschaft. Und das – ich wiederhole mich – obwohl Voltec fertig (weiter-)entwickelt verfügbar ist! Die Anpassungskosten für Opel (wie beim Ampera A im Wesentlichen ein anderes Front- und Heckdesign) können so groß nicht sein. Der potenzielle Imagegewinn ist aber umso größer.

        Und schließlich ändert sich natürlich auch nichts an den höheren Anschaffungskosten, wenn man als Hersteller die Verkaufszahlen nicht mittels effektivem Marketing anschiebt. Preislich wäre ein Voltec-Image-Astra heute sicherlich ab 30.000 Euro darstellbar. Das sind Regionen, in denen Andere täglich etliche sportliche Kompaktmodelle verkaufen (Stichwort GTI, GTD etc.). Warum also nicht mit einem Ampera B oder Voltec-Astra den “Öko-Sportler, range-extended” ausrufen? Pfiffige Ideen gäbe es zuhauf.

        • Absolut, da widerspreche ich dir gar nicht !

          Es schaut aus, als ob man die Pioniere in Ergründung von neuem Land alleine lässt. Regelrecht den Saft abdreht – schon tot gemacht bevor das Licht ausgeht.

          Der VOLT-II mag auch “nur” evolutionäres Feintuning sein, marketing-gemäß propagiert man ja VOLT-I-Fahrer und deren Erfahrungen mit einfließend (!). Die Karosserie dafür alltagstauglicher.

          Darüberhinaus gehört der Antriebsstrang als solches weiter diversifiziert !!!!
          Ob MPV-5 (die Van-Studie), ELR (Luxux-Coupé) und in Europa die Stellung gehalten + ausgebaut, mehr Vielfalt !

          Denn leider krankte es hier an allzu spätem, realen Serienbeginn, keine sichtbare Modellpflege/keine wahre Opel-Identität. Und wer nicht wirbt, stirbt.

        • Hiermit geht es wohl endlich sichtbar weiter !…

          www. worldcarfans. com/115062495762/chevrolet-bolt-ev-prototype-unveiled-video

  15. Der CEO testet wohl erstmal auf 2 Rädern in Sachen Elektro weiteres…

    twitter. com/KT_Neumann/status/663437486924910593/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw

  16. Der Chef ist ja richtig im E-lement.
    Jetzt sogar ein ROTWILD (schwärm), also wenn hier am Feldberg herumgurkt…, ähh surrt – da wäre ich ja gern mal dabei.
    Aber bitte unplugged oder ich muß auch mal aufrüsten, hatte mal so ein elektrifiziertes Bergamont aus’m Verleih – im E-Rausch vergisst man glatt jegliche Schalterei ;-))

  17. So, der neue Chevrolet BOLT ist im Serienkleid erhascht (!) – bleibt abzuwarten wann/wie OPEL in Sachen BEV dazu wieder Anschluß findet ?!