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Backstage Classic Corsa

„Geile Karre!“ – Rallye Creme21 im Corsa-Cockpit

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Opel bei der 13. Creme21 Youngtimer RallyeDieser Tage ging die 13. Ausgabe der Rallye Creme21 über die Bühne. Markante Farbtupfer inmitten des 193 Vehikel starken Teilnehmerfelds bildeten die 13 Youngtimer aus dem Opel Classic-Bestand. Im Fokus standen die Corsa-Generationen A bis D. Auch der neue Corsa E gab sich die Ehre, allerdings noch im Tarnkleid. Die Rallye lässt sich mit anderen Klassiker-Veranstaltungen kaum vergleichen, ist hier doch der Wettkampfgedanke eher nebensächlich. Vielmehr geht es um den (Fahr-)Spaß an der Freud‘. Rätsel- oder Quizfragen wie die nach dem erinnerten Inhalt eines Koffers lockern die Etappen zusätzlich auf.

Drei Kollegen, die bei einer internen Ausschreibung das nötige Losglück hatten, schildern ihre Creme21-Erlebnisse im Corsa-Cockpit.

Opel-Mitarbeiter Tobias Gärtner bei der Rallye Creme 21 Tobias Gärtner: Am Mittwoch um 10 Uhr fuhren wir mit der Startnummer 76 in Rüsselsheim los – in einem Corsa B. Da kamen gleich schöne und lustige Erinnerungen ans eigene baugleiche Modell auf. Bald waren alle Opelaner am Bremer Oldtimerzentrum Schuppen 1 eingetroffen und nach einer kurzen „Creme21“-Präsentation ging‘s zum Abend-Prolog auf den Rasteder Marktplatz. Auf der ersten Etappe von Oldenburg nach Bückeburg am Donnerstag fuhren wir prompt in die falsche Richtung. Also wieder zurück an den Start, um die Aufholjagd zu beginnen. Nach dem leckeren Mittagessen nahmen wir die zweite Etappe in Angriff – eigentlich eine schöne Tour, aber einige Angaben im Roadbook machten uns als ungeübte Rallyefahrer schon zu schaffen. So verloren wir etwas Zeit, sind aber doch wohlbehalten in Braunlage angekommen.

Opel-Mitarbeiter Christian Krauss bei der Rallye Creme 21 Christian Krauss: Die ersten Fahrzeuge fuhren in Braunlage bereits kurz nach 8 Uhr am Freitag in umgekehrter Reihenfolge los, also Startnummer 193 zuerst. Unsere Gruppe startete nach Baujahr – beginnend mit Corsa A, der Erlkönig Corsa E am Ende. Das Wetter wurde immer besser, die Straßen dafür immer schlechter. Da kam die Rennstrecke in Oschersleben, wo es jeder fünf Runden lang krachen lassen konnte, wie gerufen. Wir im Corsa D trumpften dank des super Chassis vor allem in den Kurven auf. 65 PS Opel-Power reichten tatsächlich, um den einen oder anderen Konkurrenten“ aus Zuffenhausen zu überholen. Schade, dass es dafür keine Punkte gab. Übrigens: Der Beifahrergriff hat der Dauerbelastung durch meine Frau standgehalten. Abgesehen davon bleibt uns die wunderschöne Strecke durch Ostdeutschland und die Gemeinschaft der „Creme21“ sicher noch lange in Erinnerung.

Opel-Mitarbeiter Bastian Bäck bei der Rallye Creme 21 Bastian Bäck: Die Samstag-Etappen mit tollen Strecken und kurzweiligen Spielen mündeten im Oldtimerzentrum „Lenkwerk“ in Bielefeld. Den Abend dort kosteten einige Teilnehmer aus. Umso besser, dass der Start am nächsten Tag etwas später angesetzt wurde. 😉 Am Sonntag ging‘s dann am Lenkwerk vor reichlich auto-affinem Publikum los. Fahrzeuge und Piloten wurden vom Moderator vorgestellt, bevor alle mit möglichst quietschenden Reifen in die letzte Rallye-Etappe starteten. Mitglieder der Corsa-Flotte freuten sich über Rufe wie „Geile Karre!“ aus den Zuschauerreihen. Nette Überraschung bei der Siegerehrung: Der Corsa C hatte den begehrten 21. Platz (Creme21 … ) erobert. Als Sonderpreis gab’s einen orangefarbenen Röhrenfernseher, original aus den 70er Jahren inklusive Spielekonsole.

Fazit: Wer behauptet, man könnte in fünf Tagen noch mehr Spaß haben, … der lügt!

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