avatar

Allgemein Unternehmen

Dringende Sicherheitsüberprüfung Corsa und ADAM

,


Opel wendet sich an die Besitzer von seit Mai 2014 ausgelieferten Fahrzeugen der Modellreihen ADAM und Corsa der derzeitigen Generation. Etwa 8000 dieser Fahrzeuge sind mit einem Teil des Lenkungssystems hergestellt worden, das nicht den Spezifikationen entsprach. Um jedes Risiko zu vermeiden, sollten diese Autos erst nach einer Überprüfung wieder gefahren werden.
Bei Opel steht der Kunde immer an erster Stelle. Da es hier um seine Sicherheit geht, hat das Unternehmen sofort gehandelt. Es ist auch der Grund, warum wir hier im Blog darüber informieren, dass alle Corsa und ADAM ab dem Auslieferungsdatum Mai 2014 nicht mehr gefahren werden dürfen und dringend zu einer Sicherheitsüberprüfung müssen.
Was Ihr wissen müsst: Opel kontaktiert seine Kunden über vielfältige Kommunikationskanäle. Fahrzeugbesitzer können selbst feststellen, ob ihr Auto betroffen ist, indem sie auf www.opel.de oder www.opel.com gehen und den Hinweisen auf der Website folgen. Falls das Auto betroffen ist, wird der Kunde auch automatisch von Opel kontaktiert.
Auch Opel Group Chef Karl-Thomas Neumann hat sich bereits über Twitter zum Rückruf geäußert:

Opel wurde durch routinemäßig durchgeführte Qualitätskontrollen in den Produktionsstätten auf den Zustand aufmerksam. Zurzeit liegen dem Unternehmen keine Informationen über Unfälle oder Verletzungen vor, die damit in Verbindung stehen.
Falls Ihr weitere Fragen habt, kontaktiert bitte das Opel Kundeninformationscenter (069 95307 551). Hier findet Ihr die entsprechenden Kontaktinformationen für Eure Region.
Empfängeradresse
Ihre Nachricht

Kommentare (24)

  1. Pingback: Dringende Sicherheitsüberprüfung beim Opel Corsa und Opel ADAM. | Das Gerstelblog

  2. So etwas kann an die Substanz eines Unternehmens gehen… Umso besser, dass der Mangel bereits jetzt entdeckt wurde.

  3. Gut, dass Opel so schnell reagiert.

    Verheerend am Tag des Oktoberfestes und der ADAM Rocks Präsentation.Es hat keinen Spaß gemacht anstatt über das neue Produkt fast nur über die neue Produktsicherungskampagne zu sprechen.

    • Echt jetzt, hatte heute keine Zeit hinzugehen. Aber auf so einem Fest hab ich doch Brezn und Faßbier im Blick, entspr. gesellig statt nur Trübsal.

  4. Es ist doch echt nicht zu fassen, jetzt wo es mit Opel eigentlich wieder aufwärts geht… und dann sowas! Und noch dazu beim Brot- und Buttermodell sowie beim Imageträger Adam. Wieso passiert sowas eigentlich jetzt auf einmal, wo doch vorher schon so viele Autos gebaut wurden? Sind die nicht betroffen?

    Ich hoffe mal nicht, dass meine Vermutung wahr wird und man an irgendwelchen Teilen der Lenkung bei der Herstellung ein paar unnütze Cent einsparen wollte, was dann so nach hinten losging… Warum entsprachen die Teile auf einmal nicht den Spezifikationen? Und dann bei einem Modell, dass jetzt schon länger gebaut wird… Wurde in der Herstellung bzw. bei der Materialbeschaffenheit so knapp kalkuliert, dass nichts Gescheites (bzw. Haltbares) mehr dabei rauskommen kann?

    Es kann doch so langsam alles nicht mehr wahr sein! Wir OPEL-Kunden wollen Qualität, sonst nichts. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob ein Adam oder Corsa beim Endkunden 200-300 € mehr kostet, wenn alles simmt.

    • Hast du schonmal was von unterschiedlichen Chargen gehört? Zudem hoffe ich, dass du dir darüber im Klaren bist, dass Opel nicht alle Teile selber herstellt sondern von Zulieferern bezieht. Passiert dort ein Fehler, der dort nicht gefunden wird, kann eine solche Rückrufaktion die Quintessenz sein. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die ganze Sache etwas zu hoch gepusht wird. Zumal die meisten Fahrzeuge noch gar nicht ausgeliefert wurden und bei den Händlern stehen. Ich denke Opel hat sehr selbstbewusst und absolut richtig reagiert. Die Pressearbeit der einschlägigen “Fachpresse” finde ich hingegen mehr als schlecht!

      • Absolute Zustimmung! Man sieht bei jedem Hersteller solche Rückrufaktionen, weil eben sehr viele Teile von Zulieferern kommen! Porsche hat einen Rückruf vom 918 Spyder(Preis: über 800.000€; Grund: Hinterachse zu schwach!) und Renault beim Clio 400.000 Autos, also betrifft es bei weitem nicht nur Opel und 8.000 Autos ist auch nicht viel!

  5. Schön das Opel relativ schnell reagiert nur ist das leider wieder ein gefundenes Fressen für die Medien. Als bei Volkswagen der große Rückruf wegen dem DSG gemacht wurde hat es niemanden interessiert und auch bei BMW hat man den Rückruf nur kurz in den Medien angeschnitten. Leider ist es so das die Medien wie die Geier auf schlechte Nachrichten bei Opel warten um sich auf diese (mögen sie noch so irrelevant sein) zu stürzen und sie in ihren Schinkenblättern aus zu weiden. Fehlen nur noch die selbst ernannten Experten die ihren Senf dazu geben müssen.

  6. Ich weiß jetzt schon wer das ausschlachten wird bis zum Erbrechen. Leider. Das ist nicht gut. Warum habt ihr das nicht gemacht wie verschiedene andere Marken und erst bei der Inspektion im stillen mit repariert. Ich rede aus Erfahrung. Ich habe oft Fahrzeuge zu Inspektionen gefahren, bei denen ganze Achsaufhängungen oder Bremsanlagen ausgetauscht wurden. Auf Kullanz! Weil man festgestellt hat, dass fehlerhafte Teile eingebaut wurden. Manchmal wurde mir ganz mulmig, wenn ich dran dachte mit was ich da unterwegs war. Ich bin mir nicht sicher , ob da wieder mal jemand die Finger im fiesen Spiel hatte, der es nicht ertragen konnte Opel im Aufwind zu sehen. Das hatten wir ja schon einmal.

    • Das Thema Sicherheit hat bei uns höchste Priorität, sowohl die Sicherheit unserer Kunden (https://opelpost.com/07/2014/jedes-neue-fahrzeug-launchen-wir-ei...) als auch die unserer Mitarbeiter (https://opelpost.com/09/2014/wir-alle-sind-fuer-unsere-sicherhei...). Und das bedeutet, dass wir solche Themen sehr ernst nehmen und transparent kommunizieren. Das Thema Sicherheit manifestiert sich im ganzen Unternehmen, unter anderem hinter unserer Initiative QUALITY! 2022. Dabei handelt es sich um zehn Kerninitiativen mit dem Ziel, in allen Fahrzeugsegmenten für die Bereiche Initial-Qualität, Dauerhaltbarkeit und Zuverlässigkeit, sowie Kundenzufriedenheit eine Spitzenposition zu erreichen.

      • Das ist ja auch alles sehr löblich und hoch zu bewerten, wenn die Kunden transparent informiert werden und Opel seinen Fokus auf den Sicherheitsaspekt richtet.

        Aber woran liegt es denn jetzt? Und dann gerade bei der Lenkung. Das kommt mir persönlich etwas seltsam vor. Wenn jetzt mal irgendein Plastikteil im Innenraum gebrochen wäre, ein Clip, der nicht hält oder Ähnliches…

        Aber bei DEM “richtungsweisenden” Bauteil schlechthin verwundert das doch sehr, dass gerade hier Fehler auftreten. Und vor allem während der laufenden Produktion eines sehr ausgereiften Fahrzeuges (was den Corsa angeht).

        • @Drummer79

          Warum sollen die Fehler nicht gerade jetzt auftreten? Die Teile werden immer neu hergestellt. Also sind es immer neue Chargen, die produziert werden. Wenn dort z.B. schon ein Fehler im Ausgangsmaterial ist, sind sie eben fehlerhaft.
          Hatten wir auch schon in der Firma. Da gab es eine Charge nahtloses Edelstahlrohr, was lt. Datenblatt den Ansprüchen genügte, im Betrieb aber riss, weil die Verarbeitung im Herstellerwerk falsch war. Kann schon mal vorkommen.

  7. Also, Opel Persönlich als Schuldigen zu Sprechen ist die falsche richtung!
    Es sind die Zulieferer die mal wieder geschlafen haben.
    Natürlich würde die Qualität besser wenn man NICHT mit ZEITARBEIT zusammenarbeitet!!!
    Festangestellte haben ahnung und sind durch den normalen Lohn Einsatz deutlich freudiger an der arbeit als Zeitarbeiter die eben 1. Keine ahnung haben, 2. Jahresverträge haben und Bangen wie die Zukunft sein wird, 3. Geringer Lohn = geringe Motivation.
    Eigentlich müssen wir Potentielle Käufer Umparken im Kopf und sogar die Zulieferer und Automobilhersteller.

    Ich sag nur Schluss mit der Zeitarbeit!!! Bringt vielerlei Positive aspekte!
    Besser Verträge von Opel mit Monatlichen festlohn Bsp. 12€/h mit 130h Monatlich und zum Jahresende werden Überstunden verrechnet.

    Außerdem müssen die Chargen häufiger Kontrolliert werden und die Zulieferer müssen deutlich besser Geschult werden!

    Ansonsten finde ich das Opel schnell reagiert hat, bevor es zu Unfälle kommt.

    • Die OEMs verlangen innerhalb eines Produktzyklus vom Lieferanten permanente Preisreduktionen und irgendwann geht das auf die Qualität

      • Angeblich soll man aus der Zeit des “Würger”/Lopez gelernt haben und seine Zulieferer besser “pflegen & hegen”.

  8. Naja, das sehe ich mal nicht so dramatisch. Bei den Gesamtstückzahlen sind 8.000 Adams und Corsas jetzt mal nicht die Welt. Das Vorgehen von Opel ist – wenn man sich mal die Rumeierei der Niedersachsen bei ihrem DKG anschaut – sehr konsequent und transparent.

    Lästern tun da nur noch die, die ihren Premium mit vier Ringen noch nicht abbezahlt haben. 😉

  9. Offen, schnell und ehrlich reagieren. So ist es richtig! Es ist keine Schande Fehler zu machen, es sei denn sie wiederholen sich (zu oft). Andere Hersteller haben auch ihre Probleme.

  10. Sind Fahrzeuge in Österreich nicht betroffen?! Man findet keinerlei Informamtion auf der österr. Homepage..

  11. Schön, wie die Medien jetzt wieder auf “unserer” Marke rumhacken. Als hätten sie darauf nur gewartet.
    Kampagnenjournalismus pur……..Unglaublich.

    Alles Gute

    Kai

  12. Andere Marken haben ähnliche Probleme, nur dann halt für >20000 Autos… zB neue C-Klasse: w w w .auto-motor-und-sport. de/news/rueckruf-fuer-neue-mercedes-c-klasse-lenkung-kann-ausfallen-8772294.html