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Entwicklung Motorsport OPC

15 Jahre OPC – Eine Granate nach der anderen

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Ausnahme-Sportler tragen bei Opel ein Kürzel: OPC. Das erste Serienmodell aus unserem Leistungszentrum, dem Opel Performance Center, machte vor 15 Jahren Furore. Ein willkommener Anlass für den OPC-Mann der ersten Stunde Volker Strycek, um aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wir jagen mit unserem Stamm-Blogger durch die OPC-Geschichte – von A(stra) bis Z(afira) oder von (Astra) G bis (Corsa) E:

Wofür steht OPC?
Das Opel Perfomance Center ist sowohl für die extra sportlichen Serienmodelle als auch für die Opel-Einsätze im Renn- und Rallyesport zuständig. Mit der Bündelung dieser beiden Themenfelder ist ein unheimlich wertvolles Know-how entstanden. Der Techniktransfer von der Rennstrecke auf die Straße – und umgekehrt – ist für uns alles andere als eine hohle Phrase.

OPC Opel Perfomance Center OPC Opel Perfomance Center

Was heißt das konkret?
Im Detail gelingt uns dieser Transfer immer wieder. Bestes Beispiel ist wohl das Allradsystem im Insignia OPC. Da steckt viel von den Erfahrungen drin, die wir mit dem ITC-Champion 1996 – dem Allrad-Calibra V6 – gesammelt haben.

Was zeichnet die OPC-Modelle aus?
OPC-Modelle zählen zu den leistungsstärksten Fahrzeugen des jeweiligen Segments. Doch wir achten nicht nur auf Kraft, sondern auch auf ein agiles Handling, standfeste Bremsen und ein ausdrucksstarkes Design. Das wird natürlich auch für den nächsten Corsa OPC gelten. Eigentlich darf ich zu unserer jüngsten Granate noch nichts sagen, aber eines ist sicher: Wir bringen damit mehr Dynamik in diese Klasse als je zuvor.

Welches OPC-Modell mögen Sie am liebsten?
Alle unsere Schöpfungen sind auf ihre Art reizvoll. Beispiel Zafira: 2001 hat unser Express-Variabilitätsmeister das Segment der Sport-Vans begründet und der Zafira B OPC hält seit 2006 den Nordschleifen-Rekord für Serien-Vans. Am meisten hänge ich aber an unserem Erstlingswerk auf Astra-G-Basis: Wir wollten damals einen würdigen Nachfolger des Kadett E und des Astra F GSi 16V schaffen. Den haben wir innerhalb von nur einem Jahr entwickelt. Ein richtig schnelles Auto – nicht umsonst fährt der Astra OPC 1 bis heute Klassensiege bei den Zweiliter-Saugern ein.

Der aktuelle Astra OPC hat 280 PS. Wo ist für Fronttriebler Schluss?
Wegen der ständigen Reifen-Verbesserungen und der viel feinfühligeren Regelsysteme hat sich diese Leistungsgrenze drastisch verschoben: Mittlerweile sind bis zu 400 PS allein auf der Vorderachse denkbar.

VLN LangstreckenmeisterWelchen Klassiker würde sich das OPC-Team gerne mal vornehmen?
Wir hätten sicherlich unsere helle Freude an einer OPC-Version des Manta B. Die Nordschleifen-Tauglichkeit dieses Modells stellen wir mit unserem Fuchsschwanz-Oldie ja schon seit Jahrzehnten unter Beweis – und das nächste 24-Stunden-Rennen kommt bestimmt. 😉

15 Jahre OPC sind aber auch Anlass genug für eine kleine Galerie mit unseren OPC-Highlights. Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchklicken und würden uns freuen, wenn ihr uns in den Kommentaren eure Lieblinge aus der OPC-Reihe aufzählt.