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ADAM Entwickler-Tagebuch Test

Akustikcheck in Arjeplog – An der Knarzgrenze

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Opel-Wintertests in SchwedenWas haben eigentlich Fahrzeugakustiker am Polarkreis verloren? Diese Frage stellte ich mir in meiner früheren Position (Ingenieur für Abgas- und Fahrleistungsentwicklung) des öfteren. Wintertest in Arjeplog auf gefrästem Eis – das klingt doch verdächtig nach exklusiver Spielwiese für Querdynamiker und Regelsystem-Experten.

Opel-Wintertests in SchwedenNun weiß ich’s besser: Neben den oben genannten Kollegen sind da auch Ingenieure aus dem Bereich Noise & Vibration zugange – mit Sinn und Verstand. So richtig aufschlussreich wird’s dort für uns bei typisch polaren Temperaturen. Dazu gleich mehr. Nach zwei Jahren im N&V-Job durfte ich diese Saison also erstmals in meiner professionellen Laufbahn nach Schweden reisen. Darauf habe ich mich lange gefreut. Bisher kannte ich das sagenumwobene Testzentrum Colmis nur vom Hörensagen beziehungsweise aus dem Opel-Blog.

Opel-Wintertests in SchwedenDen Anlass zu dieser Dienstreise in den hohen Norden gab mein neues Projekt. Details darf ich nicht verraten, aber etwas über die Hintergründe der Tests. Die absolvierten wir mit einem Mule. Die Tarnung unseres Technologieträgers, der wie üblich lange vor der Herstellung der ersten IV zum Einsatz kommt, ist perfekt: Die unspektakuläre Karosserie eines längst auf dem Markt eingeführten Modells verhüllt alle N&V-relevanten Baugruppen wie Fahrwerkbuchsen, Motorlagerungselemente, bestimmte Teile des Lenksystems, Motor und Getriebe, die Abgasanlage, das Kühlungsmodul und die Klimaanlage. Nicht zu vergessen die Assistenzsysteme wie ESP oder ABS, auf deren Regelgeräusche unsere „Lauschangriffe“ gerichtet sind.

Opel-Wintertests in SchwedenSchon in einer so frühen Entwicklungsphase müssen wir sicherstellen, dass diese künftigen Serienkomponenten auch bei derart extremen Bedingungen akustisch unauffällig funktionieren. Im Zweifelsfall nehmen wir uns da jedes Elastomerlager im Antriebs- oder Chassis-Umfeld einzeln vor. Diese Elastomere verändern unter Kälteeinfluss ihre Eigenschaften, werden härter und damit steifer. Ähnliches gilt für bestimmte Materialkombinationen, wobei teilweise sogar die Maße variieren. So können Klapper- und Knarz-Geräusche entstehen – besonders kritisch wird’s erfahrungsgemäß im Bereich polarer Minusgrade.

Opel-Wintertests in SchwedenKleine Episode am Rande: In der Wintertestperiode sind unglaublich viele Entwicklungsfahrzeuge auf dem Prüfgelände in Arjeplog unterwegs. Als ich zufällig das PPV eines ADAM S erblickte, konnte ich nicht widerstehen. Ich lieh mir den Schlüssel und prüfte nach, ob unsere faszinierende Mini-Rakete auch am Polarkreis akustisch das hält, was wir ihm in heimischen Gefilden mit viel Liebe zum Detail eingetrichtert haben.

Na ja, und einen kleinen Ausritt in die Welt der Fahrdynamik gönnte ich mir auch … die Verbindung von Eispiste und 150 ADAM-PS ist einfach zu verlockend. 😉

Opel-Wintertests in Schweden Opel-Wintertests in Schweden

Kommentare (44)

  1. Sieht mir doch sehr nach der neuen Astra Limousine aus!? Ein bisschen mehr Hinweise wären schon wünschenswert 😉 Aber die Bilder sind weltklasse…

      • Naja, da im Beitrag von einem Mule als Fahrzeug die Rede ist und es auch heisst “Die unspektakuläre Karosserie eines längst auf dem Markt eingeführten Modells verhüllt alle N&V-relevanten Baugruppen …” kann es sich bei den Fotos hier wohl um sehr vieles “neues untendrunter” handeln – aber lt. Verständnis eines Mules wohl nicht um Chevy Cruze oder Astra Limo oder dergleichen. Dann wäre es ja kein Mule bzw. kein “eingeführtes Model”.
        (Wenn die Angaben im Text zu den Fotos hier im Blog stimmen und nicht reinzufällig doch ein “Erlkönig” hier teilweise abgebildet wurde)

        • Genau, an Hand dessen im Text hätte ich da auch meine Zweifel.

          Klar, andererseits diese abgeschnittenen Fotos. Evtl. ist das Verständnis von Mule hier auch nochmals verschieden ?!

          Denn ich verstand im Laien-Jargon zuvor bei “Mule” auch nur solche Prototypen, die nicht mal diese Tarnfolie brauchen.
          Weil sie ja mit der unverdächtigen Karosserie eines Astra-J, Vectra-C etc herumfahren.

          • Typisch “mules” sind z.b hier:
            Opel Astra J limo karosserie / Chevy Cruze II. komponenten
            http: // images. thecarconnection. com /lrg/2016-chevrolet-cruze-spy-shots–image-via-julius-tanzo_100437411_l.jpg

            Chevy Orlando karosserie / Buick Envision / Opel Antara nachfolger komponenten
            http: // www. autoevolution. com /news/spyshots-opel-antara-chevrolet-captiva-suv-test-mules-57975.html

            und natürlich Opel / Buick und Chevy viele bauteilen teilen.

  2. Thema “Knarzen” Bei meinem Astra J OPC (Stand aktuell 50’000 km) habe ich doch tatsächlich bis jetzt kein einziges Nebengeräusch gehört bis auf….die Tachoscheibe. Das ist glaube ein Element das früher oder später bei jedem meiner Astra’s (G OPC, H OPC und jetzt J OPC) vorhanden war. Wie kommt das und hoffentlich wird das beim K (OPC) nicht auch wieder ein Thema ^^. Bei meinem H OPC wurde mal mit Gummimoos unterlegt, dann war ruhe.

    • Leider habt ihr das beim Facelift des Insignia nicht zuverlässig hinbekommen. Es gibt zwar die ruhigen, aber weder mein VFL noch mein FL sind am Cockpit sowie Mitteltunnelbereich und auch bei der Gurtführung an der B-Säule ruhig. Hier sollte Opel bspw. über alternative Befestigungen nachdenken – oder diese Punkte besonders behandeln, damit die Geräusche erst gar nicht entstehen können.

      Aber gerade Knarzgeräusche auszuschalten oder von vorn herein nicht ins Auto “hineinzuplanen” stelle ich mir als extrem schwierig vor – oder ist es hauptsächlich ein Kosten-/Nutzenproblem?
      Aber andere bekommen ja auch ruhige Autos auf die Beine gestellt 😉

      Gibt es eigentlich schon etwas über das zweite Topmodell aus Rüsselsheim zu berichten? Und wie stehts um die direkte Kommunikationsschnittstelle Kunde-Opel?

      • @Markus Hoffmann Das soll jetzt nicht böse gemeint sein ihr macht einen guten Job nur zum Thema “Knarzen im Innenraum” was ja vermehrt in den Modellen Insignia, Astra J (meiner hatte es auch) und Meriva auftaucht frage ich mich warum das nicht schon bei der Entwicklung auffällt? Die Autos bei Opel sind alle recht gelungen und hinterlassen einen qualitativen Eindruck nur dieses nervige Knarzen verdirbt den Spaß an dem Auto. Können sie etwas zu diesem Thema sagen an was liegt das? Ist der Kostendruck so hoch? Warum gibt es keine Abhilfe für dieses Knarzen?

        • Also ich stelle mir das auch sehr schwer vor alle Geräusche von Beginn an zu eliminieren. Ich denke es kommt auch grundsätzlich darauf an wie die Innenräume der einzelnen Autos gestaltet sind. Ob etwa über dem Tacho eine Abdeckung aus Kunstoff aufgesetzt ist oder ob diese im Armaturenträger integriert ist. Wobei ich sagen muss….das Opel hier in den letzten Jahren sich enorm verbessert hat. Speziell mein letzter Astra J GTC war sehr ruhig…fast frei von Geräuschen….unser ADAM war auch gut und unser aktueller Mokka sehr vorbildlich!
          Nur mal am Rande….mein Schwager fährt einen neuen Audi A3…und was soll ich sagen…der ist auch nicht ruhig. Der Knarzt extrem von der Mittelkonsole. Dürfte ja eigentlich bei Premium gar nicht vorkommen. Aber ist halt auch nur ein Auto 🙂

          Wobei ich auch gestehen muss…solche Knarz und Klappergeräusche können extrem nervig sein und ich will sie auch nicht haben.

          • Joh, wenn sonst alles ruhig + komfortabel ist, kommt so ein einzelnes/unbekanntes Geräusch ziemlich nervig rüber.

            Ich habe auch den Eindruck, am Anfang waren meine OPELs immer ziemlich ruhig. Mit den Jahren aber fangen sie an allen Ecken an. Da will/kann sich auch kein FOH mit beschäftigen –
            hier ist kein Service-Gebiet.
            Das rächt sich dann aber in der Frage. Demnächst wieder ein OPEL ?!

            Der jetzige Meriva denn auch (!), ein zirpen irgendwo im Bereich der Rückbank/dahinter. Da will man am Liebsten während der Fahrt dahin krabbeln und dem eine Ende bereiten.
            Ich könnte mir vorstellen, dass das Gummi vom Ersatzrad in der Blechwanne quietscht. Denn dummerweise passen dort kaum noch vollwertige Räder rein.

            Der Astra-K zeigt es beschämend auch bereits auf, kein (vollwertiges) Ersatzrad mehr.
            Alles dem Gewicht+Raum geopfert. Ich bestehe aber weiterhin darauf und lege das saison-fremde Rad zur Sicherheit rein.
            Diese Schmierpampe von Tirefit würde ich niemals benutzen !

          • Das Zirpen im Meriva könnte von der beweglichen Abdeckung, die sich auf der Rückseite der Sitzlehne befindet, kommen. So ist es zumindest ab und zu (wohl temperaturabhängig..?) im Meriva meiner Eltern.

          • @ks_969 Ja das stimmt bei vielen Modellen hat Opel tatsächlich das Knarzen in den Griff bekommen unsere Familienkutsche ein Astra J ST ist ein Jahr jünger als mein damaliger Astra und ist so gut wie “Knarzfrei” und auch ich gehöre wieder zu den glücklichen Opelfahrern 🙂 denn mein Adam hat keine störenden Nebengeräusche im Innenraum dennoch muss man sagen das solche “Klapperkisten” nicht gerad dem (sich langsam erholenden) Image förderlich sind. Und warum es keine Feldabhilfe bei meinem damaligen Astra J gab verstehe ich auch nicht.

  3. tja, die direkte Kommunikationsschnittstelle Kunde – Opel ist ja derzeit noch der FOH . “Sollte” muss man sagen, denn seit voriger Woche bin ich da doch etwas desilusioniert seitdem der größte Opel-Partner in Kärnten besucht wurde.

    *OffTopic Frust ablassen muss*
    Haben doch die Totwinkel-Warner beim gerade neu gekauften Astra Cosmo meiner Frau ein unheimliches Eigenleben – plötzlich schreibt das Display “Spurhalteassistent nicht verfügbar” (hat zwar keinen Spurhalteassistenten – aber scheinbar gibts einen Übersetzungsfehler im BC) und der Totwinkelwarner schaltet sich für einige Zeit aus. Das tritt pro Woche ca. 1-2 mal auf und nervt gewaltig.

    Okay, also hin zum FOH bei dem das Fahrzeug gekauft wurde. Was sagt der: Kein Fehlercode gespeichert – ohne Fehlercodeausdruck keine Garantieabwicklung. Und das bei einem Auto, welches noch nicht mal ein viertel Jahr alt ist….

    Auf den Hinweis, man könnte ja mal testweise die Sensoren tauschen kommt es dann ganz cool – weil die kosten ja um die EUR 60,00 das Stück, da kann man nicht auf Verdacht einfach mal so die Sensoren tauschen – und das bei einem Auto, das 32.000 EUR Neupreis gekostet hat…..

    Tja, Kundenservice könnte anders aussehen – jetzt FOH getauscht, und nun scheint es auch möglich zu sein, die Sensoren testweise mal zu tauschen…..

    BTW: das leise Geräusch in der Mittelkonsole beim Astra ist jetzt mal von selbst verschwunden – ich wage nicht daran zu denken, was hier beim FOH passiert wäre (Höre nix auf der Hebebühne, also wird auch nix gemacht….)

    *Sorry für mein OffTopic Gepläre*

  4. Signum FL 2007, 150.000 km. polternde Hinterachse, knarzendes Armaturenbrett, Astra H, 2005 215.000 km, Knisterndes und knarzendes Armaturenbrett, polternde Achsen bei Querfugen.

  5. Was man sicherlich nicht erfährt, auf wie lange ist das nicht-knarzen ausgelegt (Ende Garantiezeit…? 😉

    Zu gerne würde ich jetzt, nach ein paar Jahren/km mal gerne einen Spezialisten das “anhören” lassen – ein FOH macht/kann hier gar nix, ist selbst nur genervt um solcher vermeintlicher Kleinigkeit. Vorführeffekt/Reproduzierbarkeit innerhalb eng gesteckter Arbeitszeitwerte (sieht man ja an kaum gemachter km-Probefahrt zur Inspektion 😉

    Ich denke da haben sich Dämm-/Schaumstoffe verhärtet, verändert in Lage etc., sind durch. Oder bei der “Entfeinerung” im folgenden Modelljahr sowieso nicht mehr vorhanden 😉

    Und die Kiste quengelt. Das ist für nachhaltiges Qualitäts-Empfinden ziemlich schädigend !

  6. Na, hoffentlich habt ihr tatsächlich “polare” Temperaturen vorgefunden. Arjeplog wird ja auch immer wärmer. Bereits 1973, bei dem ersten Opel Test dort, hatten wir mit Wärmeeinbrüchen zu kämpfen. In den Folgejahren hätten wir es uns auch des öfteren kälter gewünscht.

    Was das Knarzen betrifft: mein Calibra Bj.90 kennt diese Geräuschart nicht, ist auch sonst ein N&V Musterknabe. Opel war schon früher gut.

    • @PK Ich habe ebenfalls einen Calibra Bj.91 (als Zweitwagen/ Schönwetterauto) dieser ist ebenfalls fast Knarzfrei einzig die Abdeckleiste oberhalb des Amaturenbrettes macht Geräusche da diese gerissen ist (alte Vectra/Calibrakrankheit) ich werde diese nächstes Jahr tauschen und ich denke da wird der Cali im Innenraum wieder ruhig sein. 🙂
      Festzustellen bleibt das die älteren Opelmodelle keine unangenehmen Nebengeräusche im Innenraum haben weder mein Vectra A noch mein Vectra C und auch nicht mein Signum A2 machten Geräusche, auch der mittlerweile 16 Jahre alte Astra G meines Vaters noch der 10 Jahre alte Astra H (verichtete seinen Dienst mehr als zuverlässig wird aber dieses Jahr von einem Mokka abgelöst) meiner Mutter haben irgendwelche Störgeräusche im Innenraum.
      Positiv: Mein Adam ist ebenfalls ganz ruhig im Innenraum, mein damaliger Astra J machte schon nach nicht mal einem Jahr die ersten Knarzgeräusche.

      • Ja mit den Knarzgeräuschen ist das so eine Sache. Meiner Schwester ihr fast 1 Jahr alter Adam Glam mit zur Zeit 6300km ist auch geräuschfrei. Mit meinem Astra J sieht es auch gut aus. Im Moment macht mehr der Astra H meiner Schwester von 2005 Probleme. Nach 140000km trotz aller Wartungen und Inspektionen. Vor kurzem Inspektion gemacht mit Tausch von Flexrohr und Federn. 1 Woche später Federteller durchgerostet ( lt.Werkstatt hat es dass noch nie gegeben ! ) und Lambdasonde defekt. Das waren beim Fahren dann auch komische Geräusche. Da lob ich mir meinen vorherigen Astra ohne Probleme. Übrigens: So einen unverbastelten Calibra hätte ich auch ganz gerne.

        • @nomis Wenn du einen unverbastelten Calibra haben willst solltest du dich möglichst bald auf die Suche begeben, so langsam wird die Old und Youngtimerszene auf ihn aufmerksam. Gute Exemplare werden jetzt schon kaum raus gerückt (meiner war ein absoluter Glücksgriff).

          • @ralle Danke für den Tipp. In meiner Ausbildung hatte ein Freund von mir einen roten Calibra mit dem 2,0 Liter Motor mit 115PS aus der Anfangsserie. Den bekam er als erstes Auto von seinen Eltern. Das war wirklich ein Glückspilz. Ich habe den Calibra zum ersten Mal auf der IAA 1989 gesehen. Der Stand von Opel war sehr gut besucht. Im Internet kann man in den Autobörsen verschiedene Fahrzeuge sich anschauen. Ist schon merkwürdig, wie manche verschandelt wurden. Ich glaube die Firma Opel hat noch so einen schönen in schwarz mit heller Innenausstattung und wenig Kilometern in ihrem Fundus. ( Hatte ich glaube vor 2 Jahren vor den Opel Villen beim Klassikertreffen gesehen ). Also den Calibra schön pflegen!

    • Jaaa, hütet sie gut ! Erstaunlicherweise sah ich neulich gleich 2 Corsa-B, auch heutzutage an sich nix besonderes. Aber Lack und vor allem die unlackierten Kunststoffe an den Stoßfängern glänzten neuwertig !
      Deren übles ausbleichen konnte ich damals nicht in den Griff bekommen.

      • Aber die Corsa waren sicher nicht magmarot, oder?

        Mein Calibra hat diese (einst) schöne Farbe und dies ist der einzige Minuspunkt am ganzen Wagen. Das Rot wird schnell matt, polieren hilft nur kurzzeitig. Hat jemand einen guten Vorschlag zur Abhilfe.
        ( sorry für das OT vom Knarz-Thema. Wir können es natürlich unter “optisches Knarzen” einordnen….)

        • @PK Mein Calibra hat die selbe Farbe (war ja damals auch die Farbe schlechthin für den Wagen) ist aber vom Gesamteindruck noch gut liegt vermutlich daran das dieser immer ein Garagenwagen war/ist.
          Generell ist Rot eine sehr empfindliche Farbe, ich würde dir raten (sofern du es noch nicht gemacht hast) lass ihn einmal professionell aufpolieren kostet zwar eine Stange Geld sollte aber auf lange Sicht helfen. Wenn gar nichts hilft bleibt dir leider nur der Weg zum Lackierer das ist dann aber sehr Preisintensiv.

          • joh, das “üble” magmarot von damals (sollte heutzutage nicht mehr passieren ?), hatte prinzipbedingt ein problem mit seinen pigmenten – kenn ich auch vom vectra-a.

      • @didi Der Corsa B ist auch heute noch eine ansehnliche “Knutschkugel” ;-).
        Zudem waren die kleinen Kisten sehr verbrauchsarm da kann sich manch einer heutzutage ne dicke Scheibe abschneiden.
        Ja das ausbleichen der Stoßfänger war eine typische Corsa B Krankheit, ich wüsste selber auch nicht wie man es aufhält vielleicht Tiefenpflege, Stoßstangenschwarz, simples Cockpitspray oder gar Schuhcreme (Schwarz natürlich 🙂 )

        • Ich bin mir nicht sicher, wie das genau war (hatte zwar nen Corsa B als 5 Türer, aber Gott sei Dank ohne diesem Ausbleich-Problem) aber ich meine mich zu erinnern, dass es zumindest damals eine “Aktion” (oder wie auch immer man das nennen will) gab, wo der FOH die ausgeblichenen Plastikverkleidungen an den Radläufen (hier liegt das Problem ja eigentlich extrem vor) kostenlos ausgetauscht hat. (Also, gegen solche, die dann gleichmässig mit den Stoßstangen altersbedingt ausbleichen 😉 )
          War jetzt glaub ich kein offizieller Rückruf oder so. Ging wohl eher unter “Kulanz”. Ich glaube, wenn man sich damals beim FOH über die unterschiedlichen “Verbleichungsgrade” bezgl. Radverkleidung/Stoßstange “beschwert” hat, dann wurden die kostenlos ausgetauscht.
          Aber ich glaube, dass wusste auch nicht jeder FOH bzw Mitarbeiter, da das damals nicht so ganz offiziell von Opel gemacht wurde (und weil es www & Co. noch nicht gab, hat sich dieses Info auch nicht so weit verbreitet, da der Kunde nicht von anderen in irgendwelchen Foren darauf hingewiesen wurde)

          • joh, manches läuft/wird für die größten schreier (beschwerdeführer) um so konformer gemacht 😉

          • didi, das Problem ist, dass man bei Opel des öfteren zu einem “Schreier” mutieren muß, dass es mal jemand merkt. An der Stelle tun mir die Werkstätten leid, die bei Garantiefällen auf Opel angewiesen sind.

          • Heute ganz in ruhe/übermüdet, den Corsa aus der Inspektion geholt und siehe da:
            Wasserpumpe defekt*, nach knapp über 2 J und gerade mal 17tkm !
            => 90 % Kulanz von Opel hieß es.
            Man weiß wohl um das Problem in gewissen Chargen…!

            Da kam mir zum Glück noch die Anschlußgarantie in Erinnerung.
            Darüber war man erstaunt, bzw. den ganzen Tag offline und hatte das bis zu meinen Hinweis nicht auf dem Schirm gehabt. => Also Garantiefall.

            ABER, die 14,32 EUR für den gleichfalls neuen Kühlerfrostschutz, den darf man dann selbst bezahlen. “Toll”

            Was fand ich noch auf der Rechnung.
            – Batterie ersetzt für x EUR => Welche Batterie ?!

            Es ist nur ein Selection ohne Funkschlüssel.
            Also auch hier noch entschuldigt/korrigiert.

            Ansonsten freundlich und gesaugt hat man. Nett.

            *)Bei Abgabe beklagte ich ein pfeifendes Geräusch bei Drehzahlen im Standgas und leicht darüber.
            So ergab sich überhaupt die Fehlersuche und aushängen der Wasserpumpe vom Riemen und damit Geräusch-Abstellung.

            Wäre womöglich auch nicht verkehrt gewesen, zwischenzeitlich anzurufen, wenn eine solche Reparatur, wohl auch um die 200 EUR ansteht (?)!

  7. OT: Kaum sichtbar, aber Insignia ST mit schwarze “beule” (links auf motorhaube) nochmal im spiel.

    Hoffentlich neue 8 AT im test.
    http: // s1. cdn. autoevolution. com /images/news/gallery/2016-chevrolet-niva-shows-up-in-camo-for-the-first-time-photo-gallery_4.jpg
    http: // s1. cdn. autoevolution. com /images/news/gallery/2016-chevrolet-niva-shows-up-in-camo-for-the-first-time-photo-gallery_5.jpg

    https: // www. opel-blog. com /2014/04/29/automatik-check-immer-im-dienst-opel/

  8. @NoFear Was du so alles entdeckst. Du bist nicht zufällig Erlkönig-jäger mit dem Beuteschema Opel. 😉 🙂 🙂
    Ich hoffe genau wie du noch auf die 8 AT im Insignia A.

    • Gute Frage! Grundsätzlich scheint die unerwünschte Geräuschkulisse Fahrzeug-individuell zu sein.
      Falls kein Konstruktionsfehler vorliegt, gibts eben je nach Toleranzen und Präzision/Motivation des Werkers gute und weniger gute Exemplare. Da helfen auch noch so viele Tests nicht, die sich ja nur auf wenige Fahrzeuge erstrecken.
      Ob Arjeplog Tests da wirklich hilfreich sind und die letzte N&V Schwachstelle ausleuchten, erscheint mir sowieso fraglich.

    • Hat von Euch/Neuwagenkäufern eigentlich mal jemanden einen Fragebogen nach 1, 2 oder 3 Jahren bekommen (ich nicht !)?
      Damit könnte man aus der Praxis/Alltag ja auch einiges erfragen wie es nach verflüchtigen des Neuwagengeruchs im Alltag denn wirklich so weitergeht.

      Oder auch die Defizite bereits beim Kauf/Beratung !

      • NEIN. Dies bemängel ich schon seit Jahren… immer wieder Befragungen zu den Händlern und deren Arbeit nach einem Werkstattbesuch – allerdings war auf dem letzten Fragenbogen auch ein Feld zum Auto selbst, welches ich natürlich befüllt habe.
        Die, die der Meinung sind Opel etwas mitteilen zu müssen (wie ich bspw.), nutzen die möglichen Kommunikationswege. Sei es das KIC oder nun auch Social Media. Mal sehen, vielleicht kann ich nächste Woche hier etwas tiefer mit praktischer Erfahrung darauf eingehen.
        Die von mir und auch anderen angesprochene Kommunikationsplattform – welcher Art auch immer – von KTN selbst bzw. dessen Schreiberling auf Twitter befürwortet – scheint ja auch nicht angegangen zu werden (Gastbeiträge auf MT erfüllen diesen Zweck nicht!).
        Liebe Opelaner, wenn nicht eure Kunden, wer sonst, soll euch denn bitte sagen, was gut und schlecht an den Produkten ist? Eine Umfrage unter 1000 willkürlich ausgesuchten Leuten wird das nicht können!

        Die Abgesprungenen Interessenten vor dem Kauf könnten nur die Händler anhand von “nicht erfüllbaren Wünschen” oder sonstigen “Killerkriterien” dokumentieren.
        Die Beratung zum Kauf wird (wurde) mit Umfragen geklärt – die hatte ich schon einige male – aber nicht bei den letzten beiden Autos.

  9. Also ich tippe da mal auf diesen unscheinbaren aber offenbar leicht verlängerten Peugeot 2008 den ihr da oben ausgiebig erprobt habt. Ich habe euch auffällig oft mit dem Kübel gesehen.
    Wenn da mal nicht der neue Meriva im Anmarsch ist… 😉

    • Haha. Genau der sollte damit als nächstes dran sein. Und freilich der Astra-K ST, sicherlich auch gut getarnt als Mule im Vorgänger, bzw. den 5-T entsprechend bekannt/dokumentiert austariert am Heck 😉

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