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Entwicklung Interieur

Sitzentwicklung: Primus dank Wohlfühl-Faktor

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Human Factors Center – so heißt die Abteilung, die bei Opel das Wohlfühl-Gefühl der Kunden vertritt. Hendrik Ziegler ist dort für den Fachbereich Sitze zuständig. Vom Technical Lead Engineer wollten wir wissen, wie man zu Ergebnissen kommt, die den Konstrukteuren bei ihrer Arbeit weiterhelfen. Doch zunächst die Frage:

Wie wichtig nehmen Kunden das Thema Sitze?

Hendrik Ziegler, Technical Lead Engineer Seat Comfort, und sein TeamSogar sehr wichtig! Vor einiger Zeit führten wir mit GM eine markenübergreifend Untersuchung mit Kunden aus drei Segmenten (Corsa-, Astra- und Insignia-Klasse) durch. Wir wollten herauszufinden, was diesen an ihrem Fahrzeug wichtig ist und ob unser Verständnis von Komfort mit dem der Käufer übereinstimmt, sprich – testen wir überhaupt die richtigen Kriterien. Das Ergebnis: Das „Sitzen im Fahrzeug“ ist für den Fahrer mit Abstand das wichtigste Kriterium im Innenraum. Die Quote lag bei über 90 Prozent. In der Gesamtfahrzeug-Beurteilung findet sich dieser Punkt immer unter den Top-Merkmalen neben Spritverbrauch, Haltbarkeit und Preis. Erfreulich war dabei auch, dass die Bewertung der Kunden mit unseren eigenen Bewertungen grundsätzlich übereinstimmte – wobei wir intern noch differenzierter und kritischer urteilen.

Wann ist ein Sitz komfortabel?

Opel AstraLaut Faustformel sind straffe Sitze auf längere Sicht komfortabler als weiche, auf kurzen Strecken ist das Gegenteil der Fall. Nach fünf bis sechs Stunden empfindet übrigens jeder die Autofahrt als unangenehm – das kann auch der beste Sitz nicht verhindern. Unsere Tester fahren für eine Beurteilung rund anderthalb Stunden lang. Das genügt, um Schwachstellen zu identifizieren. Durchschnittlich sitzt jeder Autofahrer in Deutschland aber nur etwas über eine halbe Stunde und 40 Kilometer pro Tag im Auto, aufgeteilt auf um die drei Fahrten. Das Extrem sind die Vielfahrer wie Vertreter und Taxichauffeure. Deshalb werden die Sitze bei uns so straff wie möglich und so weich wie nötig ausgelegt.

Das klingt nach einem Spagat…

Da ist was dran. Man kann den Sitz eines Autos mit einem Schuh vergleichen, den man nur in einer Größe herstellen kann. Als Größe würde man logischerweise ein bisschen größer als die Durchschnittsschuhgröße wählen, als Design eher einen klassischen Schuh als ein High Heel oder Fußballschuh.

Sitzkomfortabstimmung im neuen Opel AstraFür all diejenigen, die mehr Passgenauigkeit wünschen, entwickelt man gegen Aufpreis ein Premium-Angebot. Dieses ist dann ganz nach den eigenen Bedürfnissen oder Vorlieben justierbar – mal länger, kürzer, breiter oder enger. Auch eine weiche, atmungsaktive Einlegesohle für ein besseres Fußklima wäre dann enthalten, um bei dem Beispiel mit den Schuhen zu bleiben.

Genau so arbeiten wir auch in der Sitz-Entwicklung. Dabei verfolgen wir den Ansatz, auch die Personen mit speziellen Rahmenbedingungen und Präferenzen einzufangen und damit unsere Sitze für so viele Menschen wie möglich ansprechend zu entwickeln. Unser interner Anspruch ist ein Basis-Sitz, der besser ist als der Durchschnitt. Beim Premium-Sitz wollen wir eindeutig Klassen-Primus sein.

Wie gehen Sie bei der Komfortabstimmung vor?

Bei einer Neuentwicklung simulieren wir unter anderem, ob der Hüft-Punkt als Referenzwert für die Cockpit-Erreichbarkeit passt, ob die Form stimmt oder ob die Druckverteilung und die Durchdringung des Insassen mit dem Sitz grundsätzlich vereinbar sind. Passiert da ein Fehler lässt er sich hinterher nur schwer korrigieren.

2015_87_B6_Opel_Blog_12Sobald dann die Prototypen da sind, beziehen wir unsere Testfahrer mit ein. Diese Expertengruppe arbeitet vor, während und nach der Fahrt einen detaillierten Fragenkatalog mit GM-weit identischen Schlüsselgrößen ab. Am Schluss wird dann eine subjektive Gesamtnote vergeben. Hier kann ein einziger Kritikpunkt den Komforteindruck abqualifizieren, auch wenn der Tester fast alles positiv fand. Freie Kommentare stellen sicher, dass wir auch Probleme erfassen, die im Fragenkatalog nicht klar zugeordnet sind. Zur besseren Auswertung dieser liegt dem Tester eine Abbildung des Sitzes vor, in der er bestimmte Stellen am Sitz markieren und auf seinen Kritikpunkt aufmerksam machen kann.

Wie läuft die Auswertung?

Nach den Testfahrten eruieren wir in einem Meeting, wo der Schuh drückt. Da die Daten alle elektronisch erfasst sind, generieren wir durch einen speziell programmierten Algorithmus den sogenannten Diskomfortwert. Dieser zeigt uns automatisch die Schwachpunkte des Sitzes an. Dazu kommen die gemäß Standardabweichung gewichteten Durchschnittswerte der Einzelurteile. Die so herausgefilterten Fehler pro Kriterium werden nach Größe sortiert. Diese Prioritätenliste gehen wir Punkt für Punkt durch und definieren Abhilfen. Die Gesamtbewertung interessiert uns dabei gar nicht so sehr. Wir wollen die Schwachpunkte ermitteln. Denn die Idee ist: Wenn man die Schwachpunkte beseitigt, wird auch die Gesamtbewertung besser. In der Regel genügt es, die oberen 20% der Schwachpunkte zu beseitigen um das Gesamtergebnis deutlich zu verbessern. Das Paretoprinzip lässt sich gut bestätigen.

Wer testet die Sitze?

Hendrik Ziegler, Technical Lead Engineer Seat Comfort, und sein TeamWir bauen auf ein feststehendes neunköpfiges Team, bestehend aus Männern und Frauen unterschiedlicher Größe und Statur. Das sind echte Sitzgefühl-Profis. Dank ihres speziellen Talents und ihrer Erfahrung spüren diese Leute ganz genau, wenn etwas nicht stimmt. Dadurch, dass jede Person ihre Präferenzen hat, bekommen wir eine recht große Bandbreite an verwertbaren Rückmeldungen. Die technische Zuordnung und Beseitigung eines identifizierten Problems ist dann freilich unsere Sache.

Wie verlässlich sind diese Aussagen?

Unser Fragenkatalog enthält durchaus Kontrollmechanismen. Wenn etwa jemand ankreuzt, dass die Lordosenstütze gut einstellbar ist, und sich am Ende über die mangelnde Unterstützung beklagt, ist das nicht stimmig. Wir hinterfragen auch Reihen von Bestnoten oder umgekehrt Negativ-Beurteilungen ohne Kommentar. Ich habe meine Tester auch schon mehrfach ohne deren Wissen den gleichen Sitz testen lassen. Das Ergebnis war sehr gut, wir hatten eine sehr hohe Widerholgenauigkeit.

Wie reagieren die Sitzentwickler auf Ihre Ergebnisse?

Nun, wir sind ja ebenso Sitzentwickler und decken einen Teil der Sitzentwicklung ab. Somit respektieren die Kollegen natürlich unser Feedback. Es kommt schon mal vor, dass die Kollegen von unseren Ergebnissen und Lösungsvorschlägen nicht begeistert sind. Dann müssen wir halt zusammen zusehen, wie sich eine Abhilfemaßnahme in den Projektablauf fügen lässt und wie wir die scheinbare Unvereinbarkeit mit anderen Anforderungen auflösen. Das sind teils kontroverse Diskussionen, die uns bisher immer weitergebracht haben. Denn allen Beteiligten ist klar, dass der Sitzkomfort und das Wohlgefühl der Kunden in unseren Autos über allem stehen.

Opel Astra Opel Astra: Opel Astra

Verbrauchs- und Emissionswerte: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (60)

  1. Wieso wird aber bereits der Beifahrer weiterhin bei OPEL so vernachlässigt – ohne (optionale) Sitzhöheneinstellung ziemlich besch…!

    • Nicht immer, der Corsa hat die Beifahrer Sitzhöheneinstellung ab, glaub ich Edition(aber bestimmt Innovation), serienmäßig!!! Auch ein Grund Corsa zu fahren 🙂 Ebenso der Mokka und Meriva. Bei Astra und Insignia ist Opel eher nachlässig, dass stimmt! Opel ist aber nicht die einzige Marke die das macht.

      PS: Die hinteren Passagiere werden stark vernachlässigt!

      • Jup, mein Corsa E hatte als Innovation die Sitzhöhenverstellung. Dies ist eindeutig eine Verbesserung zu meinem Corsa D Innovation der dies nicht besaß.

          • 😀 Sry sollte “hat” sein. Allerdings kann dies ja noch durch Einsparung womöglich wieder entfallen… Bisschen ärgerlich finde ich, dass ich das Auto später bestellt hatte um es als MJ16 zu erhalten. Jetzt kam beim Adam und Corsa vor kurzem die neue “Generation” vom Radio mit Carplay und es sieht schon besser aus als mein “altes” IntelliLink… Sry aber nur warten weil irgendwas einem irgendwann angeboten wird, war bei mir nicht drin anhand der Erfahrungen von Insignia-Fahrern und deren App’s (ja ich weiß, bin selbst daran Schuld hätte warten können mit der Bestellung ist mir schon klar …)

          • @ “Q”
            hierzu auch eine Frage von mir.

            Könnte man für das “alte” IntelliLink im Corsa denn nicht ein Update haben?
            So dass man zumindest Android Auto/Apple CarPlay benutzen könnte?
            Würde mich nämlich sehr gerne von BringGo verabschieden, wenn irgendwie möglich (ohne extra separates Navi im Auto).

            Also, müsste echt nicht die ganzen OnStar Optionen haben – aber zumindest ein Software-Update für das “alte” IntelliLink … 😉

  2. Befinden wir uns nicht so langsam in einem Fahrzeugzeitalter, wo man sich über sowas wie eine Sitzhöhenverstellung eigentlich gar nicht mehr unterhalten müsste? Es folgt irgendwie ein Rückschritt nach dem anderen, hab ich so das Gefühl.

    “Beifahrersitz serienmäßig höhenverstellbar in allen Astra-Varianten” müsste doch längst die Devise lauten, wenn wir schon beim Thema Sitze sind. Oder sind SELECTION-Fahrer weniger Mensch als INNOVATION-Fahrer?

    Bei sehr vielen Herstellern ist die Kompaktklasse das am härtesten umkämpfte Fahrzeugsegment, insofern sollte man sich keine unbedachten Marketing- oder Einsparmaßnahmen erlauben. Siehe z.B. jetzt schon die Einsparung der Ziernähte an der Astra-Mittelkonsole. Dass man sich über sowas überhaupt Gedanken machen muss. Entweder bietet man solche schönen Details von Anfang bis Schluss einer Baureihe an oder man lässt es gleich ganz bleiben. Man präsentiert doch nicht ein Auto “lecker duftend” und liefert es dann “fad schmeckend” aus.

    Das gleiche Spiel mit den Ambientebeleuchtungen einiger Baureihen. Auch wenn es sicherlich kleine und womöglich unbedeutende Details sind, die man auch nicht wirklich zum Leben braucht (auch ein 2CV fährt knatternd von A nach B), aber genau dieses Entfeinern verkrault eben die Kunden. Vom Witz der fehlenden Beleuchtung im Handschuhfach ganz zu schweigen. Da sehe ich dann tatsächlich manchmal den Slogan der Sternen-Flotte vor mir: “Das Beste oder nichts.” Und nicht erst Hü und dann wieder Hott, bevor der Gaul überhaupt Trab aufgenommen hat.

    Warum wird IntelliLUX z.B. nicht bei der meistverkauften EDITION-Ausstattung angeboten? Hier degradiert man die Kunden doch regelrecht und zwingt zu einer höheren Ausstattung und somit zu höheren Kaufpreisen. Dabei wird die Werbetrommel dermaßen für dieses Lichtsystem gerührt, dass es fast schon weh tut.

    Das Ergebnis bzw. die Ernüchterung folgt jedoch beim Verkaufsgespräch. Wenn der Kunde bei Opel nicht das bekommt was er will, heißt es: Andere Mütter (Hersteller) haben auch schöne Töchter (Kompaktwagen), die ihre Innovationen nicht so ausstattungsabhängig machen. Seitens des Marketings sollte man lieber sowas mal im Auge behalten. Der Schuss geht manchmal schneller in den Ofen, als einem lieb ist.

    Wir leben außerdem nicht mehr in Zeiten eines Kadett D, wo sich LUXUS- und BERLINA-Versionen um den Einbau einer Zeituhr zwischen den Lüftungsdüsen unterschieden haben…

    • Finde auch das es eine Höhenverstellung für den Beifahrer Serienmäßig seine sollte. In meinem Astra-J sitzt man rechts ziehmlich aufgebockt! Das zu binden mit den AGR-Sitzen ist halt um höhere Margen zu erzielen. Die AGR-Sitze gab bei meinem leider nicht in Teilleder. Was sich ja geändert hat.

      Kritik schön und gut, aber von Rückschritt zu reden ist übertrieben!
      Du legst jedes noch so kleine Detail auf die Goldwage das es schon für dich peinlich wird “Auch wenn es sicherlich kleine und womöglich unbedeutende Details sind, die man auch nicht wirklich zum Leben braucht”.
      Jemand der sie für einen Astra Selsction/Edition entscheidet, schaut eher aufs Geld und nicht ob der Wagen einen Ambientbeleuchtung Optional hat!

      Was sollen Kunden die einen Mercedes fahren wollen denn sagen? Da musst du für ALLES aufpreis bezahlen. Machen sie auch, denn sie wollen die Karre!

      Bei mir war es bei meinem Aktuellen Astra auch nicht anders. Mir gefiel der Wagen nur in der Inno-Ausstattung, eine andere kam nicht in frage.

      • Wann etwas für mich peinlich wird, vermag ich noch selbst zu beurteilen. Also bitte etwas mehr Contenance. Danke.

          • Lieber MIH77:

            Ich glaube nicht, dass dies der passende Umgangston ist. Wir sind hier, um Kritiken los zu werden, die uns an unserer Marke stören bzw. die wir dem Empfinden nach anbringen wollen. Beleidigungen gehören nicht dazu, da Du der Auffassung bist, ich sei peinlich und würde mit der Goldwaage hantieren. Mäßige dich also bitte.

            Philipp Quanz hat dazu bereits einen qualifizierten Kommentar abgegeben, der für mich brauchbar und auch einleuchtend ist. Das wollte ich mit meiner Kritik erzielen.

            Ich beende damit unsere Unterhaltung.

          • Beleidigung? Wo soll die sein?
            Habe dich nur Zitiert und deinen Kommentar so gedeutet wie er bei mir rüber kam. Übertrieben!

            Herrn Quanz war es anscheinen auch zu viel des guten und hat darauf antworten müssen, was er sonst bei solchen Themen eher nicht tut.

            Wie gesagt, du solltest eher eine wenig runter schalten, ist ja nicht das erste mal von dir.

            BTT!

    • Ich verstehe den Punkt, muss hier aber dennoch widersprechen. Opel steht für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und daran halten wir fest, nicht zuletzt ist dies auch in nahezu jedem Vergleichstest zu sehen.

      Warum wird IntelliLUX z.B. nicht bei der meistverkauften EDITION-Ausstattung angeboten? […] Andere Mütter (Hersteller) haben auch schöne Töchter (Kompaktwagen).

      Unser cleveres Voll-LED-Matrix-Licht IntelliLux ist ermöglicht das Fahren mit blendfreiem Fernlicht und ist mit dem neuen Astra erstmals in der Kompaktklasse verfügbar – und das zu einem scharf kalkulierten Aufpreis, der auf dem Niveau von konventionellen adaptiven Lichtsystemen liegt. Konfigurieren wir uns doch mal als Beispiel einen powerroten ASTRA 1.0T BUSINESS EDITION mit
      – 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo ecoFLEX 77kw/105 PS Start/Stop
      – Polster: Stoff Formula, Schwarz
      – Designräder, 16-Zoll
      – Business-Upgrade Travel
      – Ergonomiesitz mit Gütesiegel AGR, Fahrer und Beifahrer
      – Business-Upgrade Navigation Plus
      – Business-Upgrade Komfort
      – Opel OnStar
      – IntelliLux LED® Matrix Lichtsystem
      – Duftzerstäuber “Air Wellness”
      – Winter Paket 1
      – Sportsitze
      – Rückfahrkamera

      >> Gesamt: 19.987,37 € (Stand 2.12.2015, UPE exkl. MwSt. in Deutschland).

      Es stimmt: Auch für uns ist die Kompaktklasse ein hart umkämpftes Fahrzeugsegment. Aber der neue Astra bietet Hightech zum heißen Preis und wenn wir ehrlich sind – erst recht im Vergleich zu unseren Wettbewerbern aus Wolfsburg, München, Stuttgart und Ingolstadt.

      Zum Schluss möchte ich aber dennoch Danke sagen für das Feedback, denn es zeigt uns auch Optimierungsmöglichkeiten auf. Zwar gibt es keine Garantie, dass Vorschläge sicher umgesetzt werden. Aber den internen Abstimmungsprozessen gibt das Feedback hier im Blog wertvolle Impulse – heißt das die Beteiligten Manager und Ingenieure aus der Sitzentwicklung sehr wohl einen Blick auf das Feedback unserer Sitz-Serie https://www.opel-blog.com/tag/opel-sitz-serie/ werfen und zur Diskussion intern mit aufnehmen.

      • ja, die Businessversion 😉 macht also brutto (ich habe mit meiner Firma keinen Vorsteuerabzug) = 23.784,97 € sieht schon anders aus, aber im Vergleich der Listenpreise sicher ok und ich finde die Einführung der Businessversion i.S.d. Firmenwagens sehr sinnvoll.

        Dennoch gehe ich mit anderen Meinungen mit: Matrixlicht sollte auch bei der Edition gehen – dann machts halt da ein weng teurer in der Liste, dann können sich die potentiellen Kunden immer noch auf Business oder Innovation “umparken”.

        Sitzhöhenverstellung Beifahrerseite… seit Jahren diskutiert. Vorallem von großen Menschen wie didi oder mir. Du steigst in die Kiste ein (wirst standesgemäß abgewertet und doch aufgebockt) und bist froh wenn du schnellstmöglich wieder heraus darfst, um keinen (Zwangs-)Termin bei der Physio einzuplanen. Bitte, machts doch einfach serienmäßig auch schon in den Standardsitz, der BESSER als der Durchschnitt sein soll – ist doch der eigene Anspruch 😉
        Zum Top-Sitz – wird Zeit dass ich den endlich testen kann.. nur die Sitzwangenverstellung würde ich auch bei der Sitzfläche anbieten – dann ist der Sitz nahe an einer Maßanfertigung bezogen auf den Schuh.

        Noch eine Frage: Ihr wolltet nach den Bestelleingängen prüfen, ob der Massagesitz recht gut “gebucht” wird und dann für den Beifahrer ggf. nachlegen. Wie bekommt ihr eigentlich heraus, wer auf den Astra verzichtet hat, weils dass aktuell noch nicht gibt? Die Zahlen fehlen doch in Statistik?

        Bin gespannt, was von den Vorschlägen umgesetzt wird – vorallem auch im Hinblick auf den Insignia-B.

        Übrigens, ich möchte auch nochmal Danke für/zu diesen(m) Blog sagen! 🙂

        • Bzgl. der Massagesitze. Also ich bin da ebenfalls sehr gespannt, wie sich diese verkaufen werden. Habe erst neulich im Konfigurator des ST wahrnehmen können, dass diese Funktion mit Leder zu erhalten ist. Kann mir einer erklären, wieso dies nicht mit Stoff realisierbar ist? Denn ich bevorzuge weiterhin nur Stoff oder Teilledersitze…

      • Mit der Business Edition Variante hat man ein gutes Preis – Leistungs-Verhältnis, da gebe ich Philipp Quanz recht. Mein Schwager hat diese Variante bei seinem neuen Insignia gewählt. Diese Version war ja früher glaube ich für Vertreter gedacht. Was ich und mein Schwager halt besser fänden, wenn die AGR – Sitze sowie die Türverkleidungen in der Kunstleder / Stoffkombination angeboten würden, vielleicht als Option gegen einen Mehrpreis. In unserem ADAM Glam sowie unserem 10 Jahre alten Astra Caravan sieht das immer noch toll aus. Trotzdem sind auch die AGR – Sitze in meinem Astra J nach nun 103000 km noch immer in einem guten Zustand. Keine kaputten Nähte und auch das Sitzgefühl ist immer noch top.
        Der ADAM hat ja sehr viele Verwandlungsmöglichkeiten, also Zwei- farbenlackierung, Motoren, … also wie die das in Eisenach hinbekommen mit dieser ganzen Logistik ist schon Klasse. Jetzt ist der Astra K ja noch nicht lange auf dem Markt: Vielleicht könnte man ja mal überlegen ob man gegen Aufpreis natürlich , ein paar wertigere Blenden für Modelle wie Selection / Edition zur Verfügung stellt. Oder als Option das Armaturenbrett Innovation ( dann anderer Name ??? ) gegen einen Aufpreis. Ist halt nur so eine Idee!

      • In Österreich gibt es keine BUSINESS EDITION und daher wird man gezwungen den Cosmo(Innovation) zu nehmen, oder man geht zu einer anderen Marke und bekommt gutes Licht(auch Xenon ist gutes Licht) auch schon in niedrigeren Ausstattungslinien.

      • Sehr geehrter Herr Quanz,
        wird es für den Astra-K auch wieder Recaro Sitze, am besten mit AGR Siegel wie im Insignia geben? Falls ja wann wäre damit zu rechnen?

        • Dazu gehört wohl mind. ein GSi, bzw. eher ein OPC-Modell (!) – die Kommunikation ist dafür aber noch nicht frei 😉

          • Warum sollte dazu ein GSI oder OPC notwendig sein? Beim Corsa und beim Insignia gibt es aktuell die Recaros auch für “normale” Modelle, wie übrigens auch damals im Astra-H.

            Wäre trotzdem schön wenn ein GSI Modell kommen würde…

          • Ohh ! Stimmt. Der “Color Edition” darf sie für 1300 EUR extra auch haben.
            Bzw. beim Insignia eine Option. Ok, man lernt nie aus 😉

    • @Drummer: Teil 1: Nun ja, es muss schon deutliche Unterschiede zwischen Selection und Innovation geben, sonst kauft keiner mehr einen Innovation.

      Teil 2: Ja, volle Zustimmung, wobei die Ziernähte nicht das schlimmste sind, eher schon die fehlende Gurthöhenverstellung, oder die fehlenden Lüftungsdüsen hinten(wäre extrem gut), oder die fehlende Durchlademöglichkeit hinten(wurde in Ö. wieder eingeführt), etc.

      Teil 3: Volle Zustimmung
      Teil 4: Absolut unverständlich, sehe ich genau so. Man könnte es doch wenigstens teurer anbieten, so ca. 1700€. Aber gleich ganz weglassen ist eine Frechheit und führt wieder den OnStar-ZWANG(!) vor Augen! Will man gutes Licht MUSS(!) man OnStar nehmen!

      Teil 5: “Luxus … Berlina” 🙂

  3. Sicher nicht einfach, das optimale Gestühl zu finden, welches der 5%Frau und dem 95%Mann gleichermassen Komfort bietet. Allein die Eigenfrequenzen bei 50 oder 100 kg Belastung differieren, ebenso die Druckverteilung. Beides wichtig für die Grundauslegung.
    Statt einem optimalen Sitz für Alle ist deshalb wohl nur ein guter Kompromiss möglich.
    Der ist aber bei Opel recht ordentlich gelungen. Auch schon früher, wie mein 25jähriger Calibra sogar auf Langstrecken zeigt.

  4. Es ist ja wirklich nicht dramatisch. Verstehen tue ich es nicht so ganz. Auf der Fertigungslinie des Opel Astra werden ja auch die Rechtslenker für die Insel gebaut. Also sind für alle Sitze auch rechte Modelle mit Höhenverstellung vorrätig. Ob es wirklich so viel teurer kommt, den ganzen logistischen Aufwand einfach bleiben zu lassen und grundsätzlich beide Sitze gleich auszustatten?

    Aber wem es nicht paßt, der soll sich halt zwei AGR-Sitze ordern und gut ist.

    Die Paket-Politik sehe ich nur theoretisch. Praktisch ist ein Innovation doch nicht so viel teurer und hat halt viele nette Sachen schon serienmäßig dabei. Wenn man sich danach den endgültigen Händlerpreis anschaut, ist das doch nicht mehr wild.

    Und die Edition-Käufer haben meist wirklich andere Sorgen als eine Beifahresitzhöhenverstellung.

    • “Und die Edition-Käufer haben meist wirklich andere Sorgen als eine Beifahresitzhöhenverstellung.”

      Sehe ich genau so. Danke.

    • @Rantanplan: Eben, Links-/Rechtslenker, auf selber Linie,…
      Es ist nicht wirklich zu verstehen*

      Was darüberhinaus eine Edition/Ausstattungslinie mit vermeintlichen Sorgen beim Käufer zu tun hat, kann ich genauso wenig nachvollziehen.

      Es ist ja seit Jahrzehnten bei Opel usus, mal abgesehen welche üble Verstell-/nur Kippmimik das noch beim Corsa-B war…
      Bzw. man teils schon ein Schiebedach mitbestellen mußte, um an die Beifahrerhöhenverstellung zu kommen.

      Und hier jetzt, AGR, über 600 EUR, nur für diese einfache/wirkungsvolle Höheneinstellung.

      Aber wenn man nur die Fahrerposition mit x Personen testet, sich darauf fixiert – dann wundert es mich nicht.

      *) doch, KOSTENeinsparung – “Wir sparen da wo es….”

    • @rantanplan:
      Warum sollten Fahrersitze verschieden sein, je nachdem ob sie für rechts- oder links-Lenker sind?

      Meiner Meinung nach unterscheidet man nur für Fahrersitze (in 100% aller Fälle in Benutzung) und Beifahrersitze (je nach persönlichen Umständen zwischen “fast immer” oder “so gut wie nie” in Benutzung.

      Bei mir z.B. würde ein Beifahrersitz nur sehr selten benutzt werden, so daß ich es mir seeeehr sorgfältig überlegen würde, für einen Beifahrersitz mit allem Pipapo 500 oder 1000 Euronen extra auszugeben.

      Ich hab es schließlich anhand meiner Lebenserfahrung auch eingesehen, daß mein Auto nicht unbedingt vier Türen haben muß (auch direkte Zugänge für die Rückbank), weil die Rückbank noch seltener von Menschen besetzt ist, als der Beifahrersitz. Hinten waren die Hunde, der Beifahrersitz leer…

      So verschieden können Menschen sein…

      Aber es wäre toll, wenn man beim Autohersteller die Ausstattung des Beifahrersitzes unabhängig von dem restlichen Komfortniveau auswählen könnte. Für den einen ist es wichtig, für den anderen eine überflüssige Geldausgabe.

  5. PS: Die Sitzhöhenverstellung halte ich insofern auch für (dringend) geboten,
    wenn man schon grundsätzlich die Gurthöhenverstellung einspart !…

    Teurere, aufwendigere Systeme wie ABS/ESP, x Airbags, Servolenkung, eFH/eASP,….alles in Serie.
    Aber der erste+wichtigste Eindruck, reinsetzen (/einstellen) und wohlfühlen, kann an sowas primitivem, wie ein Sitzhöheneinstellung scheitern.
    Das perfide, man merkt den Mangel womöglich auch erst später/nach dem Kauf, weil man sich eben, sowie das Test-Team hier, nur auf den Fahrer+Zufriedenheit konzentriert.
    Klar, man kann auch die Statistik dazu auspacken, Fahrzeugbesetzung mit 1,x Personen…

    Die bittere Realität, da fahre ich die Urlaubsfahrt lieber selbst komplett, als mir den Schleifbock neben dran länger zuzumuten.

    • nun kann ich teilweise mitreden aus ERFAHRUNG 😉

      Komfortsitze, Astra K – Fahrerseite
      Leute, doch eindeutiges Kompliment. Ohne Lordose, Sitzverlängerung, Neigungsverstellung aber das Teil paßte. Ich war recht zufrieden, zwar relativ weich gepolstert mit gutem Seitenhalt – eben bequem. Ob ich das nach 300km noch sagen würde, weiß ich nicht – die längste Zeit war etwa eine halbe Stunde am Stück und da war alles gut. Durch die Sitzhöhenverstellung saß ich im “Keller” also ganz unten und war mit der erreichten Position im Auto zufrieden. Die nicht vorhandene Gurthöhenvertstellung hat mit gar nicht interessiert, es paßte alles. Die Kopfstütze war auch gut, von der Entfernung her, positioniert.

      Beifahrersitz ohne Höhenvertsellung – meine Frau hat sich nicht beschwert – ich habs vergessen, mich dahin zu setzen. 🙁 Ich war wohl vom 3-Zylinder-Klang beim Anfahren total geflasht 😀 Was für eine Maschine, im positiven aber eben ungewohnten Sinn! Aber nach einiger Eingewöhnung wurden die 105 PS und ich ein gutes Team.

      Rückbank
      Ja, wirklich gut. Mein eingestellter Sitz vorne (1,91m groß) und ich saß hinten mit den Knien zusammen. Das passiert nicht oft – auch nicht so richtig gut im aktuellen Insignia, da wohl alles in allem weniger nutzbare Fahrzeuglänge im Beinraum vorn + hinten vorhanden ist. Aber weil ich immer gefahren bin (Mietwagen), kann ich vom Komfort nichts berichten.

      Kein Beitrag ohne Meckern! (konstruktive Kritik 🙂 )
      Ich wollte meine Frau schon vollmaulen, warum sie nicht alle Türen beim Aussteigen entriegelt (um durch die hintere Tür ein Kind herauszuholen), sondern immer ich das nach dem wieder anklatschenden Außengriff der hinteren Tür erledigen muß (automat. Verriegelung wg. der Kinder aktiv). Und was sehe ich… nix da bei der Beifahrertür. Also Klappe gehalten und in der Fahrertür alle Türen entriegelt. Warum ist der Zentralverriegelungsschalter nicht auch in der Beifahrertür vorhanden?
      Der Kofferraum wirkt mit dieser Art Wanne auf der ersten Blick seltsam, störte mich aber vorerst nicht. Allerdings kann das bei bestimmten Dingen zum Transport sehr ärgerlich werden… da verstehe ich den Unmut anderer, aber daran wird ja schon gearbeitet.
      Bedienung: Hier bin ich froh, beim Insignia ab dem FL per Lenkradfernbedienung den BC bedienen zu können – am Astra mit Lenkstock-Dreh-und Drückschalter… nee, nicht (mehr) mein Ding.

      Positives, wo schon mal (auch von mir) gemeckert wurde:
      Das Infotainment bleibt eingeschaltet, bis die Fahrertür geöffnet wird.
      Runterschaltempfehlung.
      Schalterverteilung nun auch sinnvoll Richtung Schaltung.
      Start/Stop gefällt mir per “Bremsschalter” statt “Kupplungsschalter” besser. Aber die ersten paar mal… herrlich “wieso gehts Auto beim Kupplung latschen nicht an?” 🙂 manchmal doch die BA lesen… aber auch ohne die BA liefs dann wie am Schnürchen!

      Im Gegensatz zum Astra J, hat mir der K Spaß bereitet – also wirklich Daumen hoch! Es entwickelt sich sehr vieles in die richtige Richtung und ich würde gerne bei Euch bleiben – also cu Insignia B! 😀

  6. @Philipp Quanz Vielleicht sollten Sie doch einen separaten Mecker- oder besser Verbesserungsvorschlagsblog einführen.

    Ich finde es schade, wenn ein Entwickler sich die Mühe macht, einen interessanten Beitrag zu schreiben, der aber dann mit OffTopics vermüllt wird.

    Wobei die OT Beiträge meist auch spannend sind, nur eben an anderer Stelle besser aufgehoben wären.

      • Was hier OT ist ? Einiges.

        Es geht in dem Blog um Sitzentwicklung und Beurteilungsverfahren. Die meisten Kommentare bemängeln jedoch nur die beschränkten Möglichkeiten, verschiedene Sitze oder Ausrüstungen zu ordern. Hat zwar indirekt mit Sitzen zu tun, betrifft aber primär Marketing.

        Auch in anderen Blogs driftet das Ursprungsthema häufig auf fehlende Ausstattungsmöglichkeiten ab. Scheint ein Thema zu sein, das viele hier beschäftigt.

        Deshalb der Vorschlag für einen eigenen Blog: „Bemeckern und Verbessern“ oder “Kundenwünsche”.
        Oder auch einfach: „Umparken im Marketing“

        • @PK: Hier ist prinzipiell jede Meinung, Anregung und auch Kritik willkommen, solange sich der oder die Absender(in) an die Blog-Regeln https://www.opel-blog.com/blog-regeln/ hält. Wir klamüsern das dann schon so auseinander, dass jeder zuständige Fachbereich “seine” relevanten Nutzer-Kommentare zur Information oder Bearbeitung erhält. Dabei bauen wir darauf, dass unsere engagierten Nutzer dank solcher “Assistenzsysteme” wie “Themen”, “Sortierung”, “Letzte Kommentare” oder auch “Archiv” (siehe rechte Spalte auf der Opel-Blog-Startseite) den Überblick behalten.

        • @pk:
          Dies Forum ist ja kein internes Forum der Opel-Produktentwicklung, sondern wird von Kunden, möglichen Kunden oder gaaaanz-vielleicht Kunden besucht, und unsereins ist nicht in “Sitzentwicklung und Beurteilungsverfahren” verwickelt. Uns interessiert dann eher das, was hinten rauskommt, und wir mit unserem Hintern spüren könn(t)en.

          Ich find das wahnsinnig spannend, was da die professionellen Entwickler und Tester berichten, aber ich könnte kaum etwas sinnvolles zur Verbesserung deren Arbeitsprozeduren beitragen. Höchstens die Ergebnisse beurteilen, und das sehen andere anscheinend genauso, und äußern sich dementsprechend.

  7. Also, ich finde direkt die erste Frage bzw Antwort im Beitrag sehr interessant:
    “Wie wichtig nehmen Kunden das Thema Sitze?
    Sogar sehr wichtig! Vor einiger Zeit führten wir mit GM eine markenübergreifend Untersuchung mit Kunden aus drei Segmenten (Corsa-, Astra- und Insignia-Klasse) durch”

    Wurde die Untersuchung dann eigentlich vor oder nach der Corsa E Entwicklung durchgeführt?
    Falls davor: kam dann echt ein positives Feedback zu den Sitzen – besonders den sog. “Sportsitzen”?

    Bitte nicht falsch verstehen – ich bin sehr zufrieden mit dem Wagen an sich … … aber hier wurde mMn bei der Sitzentwicklung geschludert.
    Zum einen verdienen die nicht den Zusatz “Sport”sitze – zum anderen, selbst wenn man sie nur als normale Sitze bezeichnet, sind sie ein Rückschritt bzw leider überhaupt nicht berücksichtigt worden, bei der Entwicklung vom E.
    Und wie oben didi schon sagte, ist das erste und wichtigste das “reinsetzen und wohlfühlen”.

    Naja, immerhin – und dafür ein Lob – hat der Corsa E mit den “Sport”sitzen als Option die Beifahrer-Sitzhöheneinstellung für lediglich EUR 80,– im Angebot (inkl. 2-fach höhenverstellbaren Gepäckraumboden und 2x Make-Up Spiegel).
    Vielleicht sollte man dieses “Funktionspaket” einfach auch für den Astra K anbieten.
    In genau dem Umfang.
    Dann hätte man den (teilweise sehnlichst gewünschten) höhenverstellbaren Gepäckraumboden und die Sitzhöhenverstellung für den Beifahrer.
    OK OK, man könnte – weil es ein Astra ist – dann vielleicht auch nen Zwanni mehr dafür nehmen 😉

    • Genau, das wäre es, kleines Funktionspaket auch für den Astra in solchem Umfang – das wäre “fair”.

      • ja fair schon (Selection), nur wenns Serie (ab Edition) ist, ists auch überall drin (bspw. Vorführer). 😉 Naja, wir werden sehen, was dazu noch passiert.

        @Philipp Quanz
        Was mich beim Insignia gewundert hat – weiß gar nicht, ob sich etwas daran geändert hat – das die Nappa-Ledersitze so sehr aufgepolstert waren, dass ich dieses Auf-dem-Sitz statt in-dem-Sitz Gefühl hatte. Wie wird soetwas optimiert oder als optimal angesehen, da beim AGR-“Normal”leder und Recaro-AGR ein ganz anderes Gefühl, nämlich in-dem-Sitz vorhanden ist? Müßte ja eigentlich nur eine Variante als optimal gelten?!

        Andere Frage: Bei den internen Sitztests nehmt ihr auch die Konkurrenzsitze dazu, um gleich einen Vergleich anzustellen?

        • Mich würde zum Stichwort Recaro auch noch etwas interessieren. Wenn so ein Sitz von Recaro für die OPC-Modelle entwickelt wird, wie stark fließt hierbei die Entwicklung von Opel ein bzw. ist Opel daran beteiligt? Oder wird einfach nur der Sitz zugekauft und fertig.

          @ Jens. Es ist kein Geheimnis, dass es immer wieder Referenz-Fahrzeuge der Wettbewerber gibt. Also wäre es nur logisch, dass der Sitzbereich auch diese Möglichkeit zum Vergleichen wahrnimmt …

          • Der Recaro-Sitz der OPC-Modelle ist ja auch so frei käuflich, bzw. bei manch anderem Hersteller in deren Sportmodellen optional. Um gewisse Stickereien anders/individualisiert halt 😉

    • Also in meinem Corsa war die Sitzhöhenverstellung Beifahrer serienmäßig, aber unverständlicherweise ist der eine Make-Up Spiegel jetzt auf der falschen Seite! Der Spiegel gehört auf die Beifahrer Seite! Ich finde die Sitze vom Corsa E nicht schlecht, auch wenn sie nicht so gut sind wie die im Astra. Auch Langstreckenfahrten(700km ein Tag) im Sommer waren kein Problem.

      • Ja. Ich habe für meinen Sohn einen Corsa geleast, und als ich ihn nach seinen bisherigen Eindrücken fragte, da sagte er mir genau das: Daß auf der Beifahrerseite kein Make-Up-Spiegel sei, wohl aber auf der Fahrerseite, was vollkommener Unsinn sei. Da musste ich dann zustimmen.

        • Unverstänliche Beschwerde meiner beiden Vorredner!

          Soll die Besitzerin des Autos sich nicht schminken dürfen? Nur der Beifahrer seinen Dreitagebart checken dürfen?

          Versteh ich nicht.

    • Also von hier mal einfach: Hut ab! Eigenerfahrung mit sehr vielen verschiedenen Fahrzeugen (Firmen – Pool, Kollegen, Freunde, Geschäftspartner usw., seltener Leihwagen) lehrt, dass mir selbst meine Standard – Sitze im J ST immer wieder zeigen, dass die Konkurrenz an diese Sitzqualität selten rankommt und noch seltener besser ist. Insbesondere im direkten Klassen – Wettbewerb.
      Was mich nicht davon abhalten wird, die Frage zu stellen, warum es keine umklappbaren Beifahrersitzlehne mehr gibt und warum die Höhenverstellung am Beifahrersitz nicht auch bei den Standard – Sitzen geordert werden kann (siehe auch andere Kommentare). Mein Sohn (größer als ich) sitzt gerade noch angenehm, wenn ich dann an Didi (oder mindestens gleichgroß: meinen Neffen) denke, kann ich mir das nicht mehr so recht vorstellen, ohne dass die hinten Sitzenden (ja, so etwas gibt es noch!) darunter leiden (flachere Lehnen – Neigung zur Kompensation = weniger Knieraum). Es gibt nun mal zunehmend auch 105 % – Männer (und übrigens auch 95 % – Frauen!).

      • Joh, um das positive auch mal selbst zum Vorschein zu bringen.

        Bei OPEL langt es (mir) tatsächlich, mit dem Standard-Sitz bereits ausreichend guten Sitzkomfort zu bekommen. Das ist mir zuletzt beim “jüngsten-kleinsten” (Karl), in opel-gewohnter Selbstverständlichkeit, zunächst mal gar nicht als Extra aufgefallen.

        Wie “Vielfahrer60” zu dem besagten Details bemerkt, man kompensiert mangelnde Höheneinstellung mitunter fatal durch Neigungsverstellung.
        Ich sitze eigentlich ziemlich aufrecht, nur so ist bei maximaler Längsverstellung die fahrsicherheitstraining geforderte Nähe zum voll-ausgezogenen Lenkrad gegeben.

  8. Die Ledersitze sind sehr bequem, dennoch gibt es etwas zu meckern.
    1. die massagemotoren sind laut und könnten etwas intensiver wirken.
    2. die Beifahrer einstellfunktionen könnten etwas großzügiger sein.
    3. die Sitzheizung könnte etwas mehr Hitze abstrahlen.
    4. die lordenstütze könnte höher liegen um die Passform des Rückens besser anzupassen, besser noch auf zwei Zonen verteilt.

    Zum anderen können nach meinen empfinden nicht eine Hand voll Personen die Sitze bewerten und für Premium befinden. Hier müssen Personengruppen ran und die Sitze bewerten um einen besseren Durchschnitt für jeden zu bekommen.

  9. Muss jetzt auch mal was los werden. Kritik schön und gut, aber in letzter Zeit haben gewisse Leute einen Drang zum übertreiben und mit Absicht?? Immer wieder vom eigentliche Thema ablenken. Opel gibt euch den Finger, und ihr wollt die Hand bzw. sogar den ganzen Arm.
    Opel kommt mit Features die als Option angeboten werden, trotzdem braucht es ein “Einsteiger”-Modell das wenig kostet und halt auch wenig hat. Jetzt wieder daher kommen und Features aus den teueren Modellen zu verlangen ist einfach sorry “dumm”. Genau solche Personen beschweren sich dann wieder warum ein Fahrzeug als Einstiegsmodell teuer ist.

    Zu den Sitzen. Ich habe mir die Live angeschaut und von den Funktionen her bin ich begeistert, kenne den ja schon von meinem J OPC. Ich hatte jedoch den Eindruck das die etwas weniger gepolstert waren. Ist das so oder war es nur ein falscher Eindruck?

    • Jepp diesen eindruck habe ich auch, wie man oben lesen kann.

      Die Sitze sehen wirklich etwas weniger gepoltert aus. Sind aber sehr bequem, wie ich bei meiener Probefahrt festgestellt habe. Definitiv kein Rückschritt oder so.

      Der unterschied von meinem Astra H zum J war auf jedn Fall groß. Da fand ich sie im H etwas zu wenig gepolstert und der Sitz quitschte nach einer Zeit sehr nervig.

  10. Also beim Thema Sitze, macht Opel so schnell keiner was vor. Opel hat schon eine halbe Ewigkeit die bequemsten Sitze(Seitenhalt gab es damals noch nicht 😉 ). Schon mein Opa hat erzählt, dass er im Opel(1970er) am besten gesessen ist. Gleiches gilt für die Bremsen, auch da ist Opel spitze(wenn man die richtigen Reifen montiert hat)!

    PS: Beim Thema Sitze und Bremsen -> macht so weiter 🙂

  11. also ich muss sagen ich bin grad richtig überrascht von der Probefahrt zurück gekommen und total begeistert. Ich hab grad über Nacht den 5T mit 150PS Innovation mit Stoff Athena, Schwarz/Ledernachbildung Morrocana, Beige mit Innovations-Paket und Assistenz-Paket vor der Tür stehen.

    Also Motor ist spitze und spritzig und war überraschend schnell auf 210 und im 6 Gang sogar noch ordentlich gezogen, was ich nur vom 136PS Diesel vom J kenne. Verbrauch war in Kombi Stadt Land und Autobahn jetzt bei 6.8 Litern.

    Die Sitze haben bei Fahrer und Beifahrer HÖHENEINSTELLUNG :-p und sind super bequem. Meine Frau war auch total begeistert. NUR der Blick ins Handschuhfach hat Sie erschrocken und hat geflucht … … kein Licht … Ich wusste es ja schon ;-(

    Was ich loben muss ist der Innenraum, er ist echt gelungen, allerdings merkt man bei dem zweiten Haptischen Anfassen 😉 , dass gespart wird wo man es im ersten Moment nicht merkt 🙂 Unteres Amamaturenbrett und Verkleidung um den Schaltknauf ist schon etwas…. und ich vermisse die indirekte Ambientebeläuchtung um die Schalthebelverkleidung. Die Ambientebeläuchtung in den Türen finde ich wieder gelungen. Ist aber Meckern auf hohem Niveau bei mir grad 🙂

    Was aber BITTE BITTE unbedingt zum Start vom SportsTourer noch verbessert werden muss, ist die Rückfahrkamera. Also grad bei Nacht kannst die echt vergessen. Unscharf und Verwischt…. Ich hab nichts drauf erkannt. Da kann man sie gleich weg lassen. Opel, das könnt Ihr in anderen Modellen besser. Und was ich mir noch wünsche bzw. meine Frau, sonst darf ich den SporsTourer gleich wieder Abbestellen, …eine Handschuhfachbeläuchtung. (Ich möchte nicht basteln und selber eine ein bauen 🙂 )

    Und zu Gutem Schluss, 🙂 keine Windgeräusche und ein sehr sehr leiser Innenraum und das auch bei höheren Geschwindigkeiten. Wie sagen die Tester immer, „Daumen hoch“ 🙂

    Ich freue mich auf Meinen SportsTourer in der Hoffnung mit Handschuhfachbeleuchtung und Android beim 900er 🙂

    Danke Opel für eine echt gelungene Neuauflage.

    • Die Rückfahrkamera wird in Tests auch schon oft kritisiert, da haben sie wohl ein paar Cent zuviel eingespart !

      • Die ist aber wirklich schwach, gerade im Hinblick auf die anderen Hersteller. Aber vllt. gibts auch Verfeinerungen im FL statt nur Entfeinerungen in Zukunft 😉

    • Ich finde, das beleuchtete Handschuhfach ist dank der lesebeleuchtung überflüssig. Auch wenn es draußen hell ist sieht man deutlich mehr als mit der Beleuchtung.
      Liegt inzwischen an die Funktion und Form des Handschuhfaches.
      Auch beim Astra j ist die handschuhfachbeleuchtung überflüssig.

      Viel besser gehört hier zur Kritik der Innenbeleuchtung die deutlich zu dunkel ist. Hier sollten LEDs eingesetzt werden um eine sparende und leistungsstarke Beleuchtung zu gestalten, gerne ein kaltes und neutrales Licht.

      • Beider Innenraumbeleuchtung gebe ich dir recht, die war auch schwächer wie beim J, könnte heller sein, aber nicht das kaltweiße LED Licht, das ist echt nicht schön und erinnert mich an Ford.

        Also ich finde die Handschuhfachbeleuchtung sollte keine Innenraum- bzw. Schminkspiegelbeleuchtung ersetzen, zumal dies zu schwach hierfür sind. Ich werde dann mit Warmweißen LEDs und Handschuhfachgetüftle an fange, wenn es für den ST dann keine gibt!

  12. Erstmal auch Danke an die Entwickler, dass es zu solch einem Artikel gekommen ist. Ich fand ihn ziemlich interessant zu lesen und auch die Kommentare sind durchaus beim Thema geblieben 😉

    Allerdings hätte ich eine Frage zur Sitzeinstellung bzw. Anpassung an die meisten Fahrer und Fahrerinnen. Wird das Sitzkonzept aus dem Astra J OPC weiterverfolgt? Ich fand die ganzen Verstellmöglichkeiten bei diesem Sitz einfach super (!). Bin mir natürlich dessen bewusst, dass dies nicht für eine Editions-Ausstattung taugt und im Sitz eine Massagefunktion zu integrieren wohl unmöglich ist bzw. sehr aufwändig.
    Aber in dieser Fahrzeugklasse war der Sitz wohl ziemlich einmalig und auch in höheren Klassen habe ich bisher solch eine Einstellungsmöglichkeit nicht wahrgenommen (außer automatische Luftpolster die sich bei Kurvenfahrten aufblasen, aber das ist wirklich eine andere Preisliga). Wäre es also nicht möglich, dass diese Entwicklungskosten bisschen gesenkt werden durch die Möglichkeit diesen Sitz auch in nicht OPC Modelle einzubauen?
    Ich hoffe sehr, dass solch ein Sitz wiederkommen wird und für einen nicht OPC bestellbar sein wird. Aber Bitte nicht so wie im Corsa E bspw. … Wieso muss ich unbedingt eine 1.4T wählen und dann noch als Color Edition um Recaro zu erhalten?

  13. Interessanter Artikel über das liebe Autogestühl. Ich für meinen Teil habe bisher in noch keinem Opel schlecht gesessen. Allerdings das beste Sitzgefühl hatte ich im guten alten Omega B nirgends hab ich mich so wohl gefühlt wie in der “Couch auf Rädern” aber so etwas gibt es leider nicht mehr der Markt/Kundschaft fordert straffe Sitze. Sei es drum.

    • Oma’s Opel Rekord in Berlina-Austattung mit Velours (!)…

      Aber auch bei Benz weint mancher dem Federkern nach, von daher, Zeit und Polster ändert sich.