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Gastbeitrag KARL Test

didi-Test: KARL (und) der Große

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Verbrauchs- und Emissionswerte: Benzinverbrauch Opel KARL 1.0 mit 55 kW/75 PS kombiniert 4,5 – 4,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 104 – 99 g/km, Effizienzklasse C (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

Als Nutzer der ersten Stunde ist didi im Opel-Blog eine bekannte Größe. Um seinen Horizont in puncto Marken- und Produktkenntnis zu erweitern, ging der Knapp-Zwei-Meter-Mann jetzt auf Tuchfühlung mit unserem Kleinsten, dem KARL. Hier erfahren wir, ob sich Gegensätze anziehen und ob die FOH-Leihgabe den hohen didi-Maßstäben gerecht werden konnte:

Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARLLetztens ging mein vorweihnachtlicher Wunsch in Erfüllung: Ich bekam die Gelegenheit, mich innerhalb von „Nur 48 Stunden“ mit dem Knirps auf vier Rädern anzufreunden. Das erinnerte mich direkt an Eddy Murphys große Klappe und Nick Noltes Rechte. Gab es hier vielleicht Parallelen zum KARL? Als Filmauto habe ich den Kleinen bisher allerdings noch nicht wahrgenommen.

Aber zunächst die Fakten: Mit 3.675 mm Länge ist er sehr kompakt – gute fünf Zentimeter kürzer als mein ehemaliger Corsa B. Doch meine eigenen 1.98 Meter kamen im KARL ganz kommod unter. Das gilt für vorn. Und über die vier Türen konnten sich alle anderen die übrigen Plätze sichern. Ganz ohne Kletterei.

Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARLSo „verpackt“ ging es durch den Dschungel Rhein-Main-Gebiet, wo alles zusammen kommt: Stadt, Land, Flu… Autobahn! In unseren 48 gemeinsamen Stunden alles kein Problem für den kernigen Knirps. Direkt ab Start wurde ich warm mit dem Wagen – schließlich war die Sitzheizung bereits an. Hat er vielleicht auch… ja! Die Lenkradheizung zu feinem Lederlenkrad – selbst der KARL ärgert also die Oberklasse. 😉 Da versteht man diesen Spot umso besser: https://www.youtube.com/watch?v=R573LTcTdzo

Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARLDer kleine Quirl brauste mir vom Hof, als ob das Gatter offen stünde und alle 75 Pferdestärken* sich davon machten. Dazu scharrten die Räder nach dem ersten Ampel-Stopp. So was Freches aber auch. Die Schaltempfehlung forderte bereits bei 40 km/h den fünften Gang an – sie weiß wohl um das ungestüme Naturell des Kleinstwagens. Aber tatsächlich, der Motor klagte nicht, sondern zog das Auto sofort vom Fleck. Der Dreizylinder verleiht dem KARL Charakter. Nicht unsympathisch! Ein richtiger Muntermacher am Morgen. Im Stand schnurrt er, auf dem freien Polster nebendran spürt man ein leichtes Vibrato. Er „lebt“.

Beim Interieur des Leihwagens überwog übrigens zeitloses Schwarz-in-Schwarz und das war mir recht. Klare Instrumente und Anzeigen informierten über alles. Jedes Rad war mit Luftdrucksensor ablesbar. Die Lenkung ging bereits ohne City-Modus spielerisch leicht. Und war der aktiv, drehte der KARL vollends ab. So kam die Shopping-Queen… äh, der Shopping-King in der Rüsselsheimer Innenstadt sehr forsch daher. Da musste man sogar aufpassen, ihn nicht mitten in die Fußgängerzone zu zirkeln. Doch einmal flugs drum herum und dem Adam-Opel-Denkmal einen kurzen Besuch abstatten, das war locker drin…

Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARL Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARL Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARL

Opel-Blog-Leser didi unterwegs im Opel KARLWeiter ging’s zu schnelleren Strecken, die der KARL souverän abspulte. Auch auf der Autobahn machten wir beide eine gute Figur. Nur Fliegen ist schöner, gewiss. Der Bordcomputer motivierte mich, bei der Abgabe stand er bei 5,4 l/100 km. Nachtanken und rechnen ergab dann zwar 5,9 l/100 km, doch für das kurze Intermezzo und einmaliges Nachfassen ziemlich okay, wie ich finde.

Auf meiner Entdeckungs-Tour hielt ich übrigens Ausschau nach Artgenossen. So erspähte ich auf einem Parkplatz einen KARL in trendigem Weiß und überholte zwei Autotransporter voller kunterbunter Exemplare. Na, allein farblich dürfte so doch für fast jeden was dabei sein!

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (96)

    • Ok, stelle mich gerne der Kritik. Was hätte ich als “Test” ohne Meßinstrumente reinbringen sollen/können ?!

      Eventuelle, gebe ich zu, sollte man es nicht “Test” nennen – sondern sowie beim Auto-Gazetten üblich, ein sogenannter “Fahrbericht”.
      Das ist nämlich ungefähr in deren Repertoir, wenn man ein Fahrzeug zu einer PR-Veranstaltung in ähnlich zeitlichem Umfang + Möglichkeiten zur Verfügung hat.

      Da bleibt auch alles bei den Hersteller-Angaben und man kutschiert durch die Landschaft und palavert danach eine Seite mit Text+Fotos zu.

      • Fahrbericht wäre sicher besser gewesen oder “Meet the KARL”?

        Zu einem echten Test hätte gehört, dass zumindest 2 oder 3 Kritikpunkte explizit genannt werden, selbst wenn man für Opel viele Sympathien hat (so wie ich auch), hätten sich diese Punkte bestimmt finden lassen.

        So kann man sie nur erahnen, z.B. “… auf dem freien Polster nebendran spürt man ein leichtes Vibrato…”. Vermutlich erzeugt der Dreizylinder manchmal leichte Vibrationen, was man einfach erwähnen könnte, weil es bei einem Dreizylinder ohne Ausgleichswelle völlig normal ist.

        Oder beim Interieur “…zeitloses Schwarz-in-Schwarz…”, vielleicht wirkte es doch etwas trist und deshalb lieber Ausstattung Innovation nehmen, mit zweifarbigem Interieur?

        Und das ist wirklich Marketing-Sprech “Der kleine Quirl brauste mir vom Hof, als ob das Gatter offen stünde…”.
        Das klingt wie 0 auf 100 km/h in 6 Sekunden statt 13,9. Entscheidend ist doch vielmehr, dass der Motor in der Stadt ausreichend spritzig ist und gelegentliche Autobahnfahrten auch machbar sind.

        Und wenn schon betont wird, dass der “große” didi den “kleinen” KARL trifft hätte mich noch interessiert, ob es auf der Rückbank für didi auch noch akzeptabel gewesen wäre. 🙂

        • Motor:
          Also wenn der sich so ähnlich wie im Astra als 105PSer anfühlt, kann ich die Aussage so voll und ganz unterstützen. Der ist auch richtig gut gestartet und legt den 0-100 Sprint trotzdem nicht in 10s hin 😉 0-50 ist in der Stadt die gefühlte Spritzigkeit und da war auch der Astra echt stark.

          • Haha, Astra-K und K arl, verbindet 😉

            Aber mal ohne Scherz, als 115 PS Variante im Corsa-E kenne ich ihn ja auch. So aufgepeppt, ist der Motor freilich um so “lebendiger”.

            Doch in seinen allg. Grundzügen, als 1-Liter-Dreizylinder, ist er wohl allseits ein “Quirl” und das gefällt (mir).

          • Naja, also das der 1.0 im Astra gut sein soll kann ich nicht glauben. Ich bin den 115PS Corsa E gefahren und war nicht überrascht von der Leistungsausbeute, Mirko-Hubraum bleibt Mirko-Hubraum ob mit oder ohne Turbo untenrum geht so gut wie nichts(oder anders gesagt eher wenig)! Was mich aber sehr wohl überzeugt hat ist die Laufruhe, also das hat Opel sehr gut hin bekommen. Wenn ein Astra K mit Benzin-Motor, dann mindestens der 1.4er mit 125PS. Den werde ich fahren, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

          • @Michi1
            Immer alles relativ sehen – ich schreibe ja nichts von sportlich o.ä..
            Für einen reichlich 100PS-Motor in einem Astra war ich erstaunt, denn ähnliche Leistung im J war… ich sag nix 😉

            Für mehr “Laune” sind sicher die 1.4er besser 🙂

          • @Michi glaubs der 105 PS ist richtig gut im Astra K. Ich
            bin in gefahren und war sehr positiv überrascht. Reicht
            eigentlich.

          • @Jens: Ok. stimmt
            @wolle: Nein, ich glaube es nicht und zwar aus 2 Gründen.
            1. 5-Gang Getriebe. Dadurch ist die Spreizung entweder zu lang oder zu kurz -> vermutlich zu lang.
            2. Ich bin den 115PS im Corsa gefahren, von daher kenne ich den Motor und der ist zwar leise aber Durchzugsschwach(war klar bei dem Hubraum). Du willst sicher nicht behaupten, dass der Motor im Astra besser geht, oder?

          • Die Tests zum Astra 1.0 sind top und machen sehr neugierig auf eigenes er-FAHREN statt Theorie.
            Und selbst die überzeugt bereits bei dem was vom J zu K zu listen ist.

        • Hhhmm, wenn ich dann jetzt deine nachgereichten Details lese, muss ich mich aber doch fragen, ob du den Text wirklich vollständig gelesen/verstanden hast ?

          – Ich erwähne doch eben die Vibrationen/Vibrato, für mich spürbar gewesen auf dem Beifahrer-Polster und nicht am Lenkrad.

          Das weiter ausschweifende an technischem, Hintergrund, kann man ja gerne im Weiteren diskutieren. Bzw. wohl längstens in den Karl-Artikel zuvor hier schon geschehen.
          Auch von mir schon zu den Unterschieden dieser 3-Zylinder-Version ggü derer in AdAM + Corsa, mit eben besagten Änderungen.

          – Beim Interieur, gleiches Spiel – ich erwähne das vorhandene im Karl und empfinde/beschreibe es nach meinem empfinden.
          Parallel, bei meinem eigenen Meriva gab es zu anfangs (2010) kunterbunte/2-farbige (rote, beige,..) Cockpits.
          Dazu war ich skeptisch bzgl. daran “satt sehen” mit der Zeit und wählte zeitloses schwarz-in-schwarz.

          Ein “vielleicht”, “wirkt”, …mag alles sein – darf aber jeder im Weiteren selbst entscheiden.

          – Und im folgenden, “Der kleine Quirl….”, das magst du mir in Unkenntnis jetzt vorwerfen, ich will dir aber gerne den Hintergrund erläutern:
          Ich habe im eigenen Vergleich noch einen Corsa-D, 70 PS.
          Und jetzt der stärkere + leichtere (!) Karl – insofern waren da Erwartungen, die überraschend “übererfüllt” wurden.
          Ganz ohne Stoppuhr, einfach vom empfinden und das halt plastisch zu Texte gebracht.

          – Für die Spanne von Stadt zu Autobahn attestierte ich ihm doch entsprechende Eignung. Wo fehlte es da im Text “entscheidend” ?!?

          – Zur Rückbank, wie geschrieben, die überließ ich den anderen – da mag ich umgekeht notgedrungen 5min/5km sitzen.
          Unter Kompromiss mit vorn aber so kann man auch gleich tauschen.

          • @Didi. Sehr gut dargestellt. Das das kein Auto Test war
            war mir ganz klar. Trotzdem gut gemacht. Passt keine
            Waschmaschine rein. Nein. OH! Ist es etwa ein Kleinwagen?

          • Ok, einigen wir uns darauf, dass es für einen “Test” vielleicht etwas zu subjektiv war? 🙂

            Die Vibrationen z.B., egal wo man sie spürt, stören sie oder stören sie nicht? Das ist doch die entscheidende Info.

            Und beim Interieur: Du magst “Schwarz-in-Schwarz” aber für Andere vielleicht der Hinweis, dass es auch ein zweifarbiges Interieur gibt?

            Und bei einem “echten” Test vielleicht noch ein Wort zum Kofferraum? Oder Zusammenspiel von IntelliLink und Smartphone testen?

            Verstehe mich bitte nicht falsch, das war bestimmt viel Aufwand für Dich und danke dafür!

          • Hhhmm, ich wollte mich schon quer reinlegen für ein “Selfie”. Aber die Albernheit ließ ich dann doch sein.

            Ein neuer Wäschetrockner* wäre aber mal fällig und Herausforderung gewesen – doch sowas hebt+verkratzt man sich ja nicht an fremden Eigentum (!)

            *) A+++ statt E-Minus der das Haus mitheizt 😉

          • @CascadaSpeciale: Ganz klar subjektiv und freilich insofern vorgefiltert zudem was ich vor mir habe.
            Die Einstiegsklasse von Opel/einen Kleinstwagen.

            Er mußte sich aber meinen 1.98m stellen + dem Alltag dazu.
            Das hat er erfüllt.
            Ja selbst den BC-Wert habe ich nicht lapidar abgeschrieben sondern nachgerechnet. Zum Vgl.: Corsa und Meriva fahre ich gleichfalls unter 7 Liter.

            Hätte ich ihn nicht 2 Tage sondern 2 Wochen gehabt, wäre es halt um so interessanter + gefestigter, was der Karl auf 2000 km statt kaum 200 km schluckt !

            Zum Infotainement, da war nur das einfache verbaut, das hatte ich mal zum Radiohören an, ist aber nicht so mein Ding hier viel herumzuspielen.

            Ich wollte auch nicht die x identischen/klassischen Kapitel der Autogazetten erneut aufwärmen.
            Es war ganz einfach ein 48h-Eindruck in meinem Alltag. Nicht mehr und nicht weniger.

          • @didi: Alles klar du vergleichst einen Corsa D 1.2 70PS mit dem leichteren Karl der 75PS hat. Von der Sicht aus ist klar, dass der Karl gut ist, denn der 1.2er ist ein Urzeitmotor und noch dazu auch mit viel zu wenig Hubraum. Dann noch das Mehrgewicht und die viel zu lange Übersetzung. Der Corsa 1.2 hatte ja unvorstellbare 32sek(!) von 80-120km/h, da bekommt Langsamkeit ein ganz neu Bedeutung. Noch langsamer(was kaum möglich erscheint) war vermutlich nur der alte 3-Zylinder mit 60PS.

            PS: Sorry, aber bei solchen Maßstäben geht die Glaubwürdigkeit doch sehr verloren.

          • Was du für so verwerflich halten tust, ist ganz einfach erklärt:
            Die Realität im Alltag eines “Normalo” – nicht “Motorjournalist” mit xx gestellten Vollausstattern auf Ibizia und 2 Tage Vollpension.

            Und genau den Zweck hat es ja im Abgleich:
            Seh ich den größeren, vermeintlich besseren + vertrauten Corsa oder den kleineren Floh aus Übersee.
            Beiden in ähnlicher Preislage+Leistungsklasse holt doch jeder unterschiedliches an Qualitäten hervor.

            Wenn du jetzt anfängst dem Corsa dann mehr als Basismotor zu verpassen. Klar, geht der dann zunehmend besser und “würdiger”.
            Aber der Preis entfernt sich vom Karl. Und wenn man z.B. als 2.Wagen nur das nötigste will (!), kann man sagen. Hey, es muss nicht Corsa sein, mit Karl bekomme ich mehr (Türen 😉

          • Ich sage nur, wenn man die Fahreigenschaften vergleicht, ist der Karl da extrem im Vorteil. Und beim Preis, naja. Einen Corsa D mit 87PS bekomme ich für das gleiche Geld wie einen Karl. Denn es muss als 2. Wagen ja nicht immer ein Neuwagen sein.

          • Ja klar. Die fahrdynamischen Vorteile waren beim Karl zu erwarten und bestätigt.
            Deswegen hab ich aber auch den Corsa dort nicht weiter erwähnt, geschweige schlecht gemacht.

            Beim Preisvergleich darfst du beim Karl dann aber auch keinen Neuwagen in Vergleich nehmen – schön fair bleiben !

          • Naja, aber der Corsa hat andere Vorteile. Mehr Platz, mehr Motoren, wird nicht in Korea gebaut, Langzeitqualität bekannt, etc.

        • Ja, und nicht mal die 13,9 sek schafft er in den meisten Tests. Volle Zustimmung bei der Autobahnfahrt -> nicht wie didi behauptet eine gute Figur, sondern eher machbar(ertragbar).

          • Bist du den Karl überhaupt schon gefahren ?!?

            Was interessieren mich 13.9 (auf der Autobahn) ?
            Ob “machbar (ertragbar)” oder vermeintlich überzogen gute Figur, auwei, welch fatales Vokabular ich da nur auswählte….

            Hey – du fährst einen 100 PS Corsa (!), wer tut das anteilig noch im Kleinwagen-Bereich ?
            Wer tat es beim Corsa-A,-B,-C ??!

            Wieso beim Corsa-D und -E (?) womöglich zunehmend, weil er schwerer wurde, weil man ihn als 1.Wagen nutzt und wie auch immer “mit-den-großen-mithalten” will.

            Wir sind hier beim Karl. Kleinstwagen mit 75 PS (das hatte auch mal unser Vectra-A und das ging !)

            Du muß den Karl schon im Focus seiner Mitbewerber sehen – sowie hier auch geschehen…

            http://www.auto-motor-und-sport.de/vergleichstest/vergleichstest...

          • 1. Du verwechselst wieder die Dinge: 13,9sek ist von 0-100km/h, das ist die Beschleunigung. Das mit der Autobahn war als Antwort auf CascadaSpeciale.

            2. Ja, Heute sind 100PS bei einem Kleinwagen üblich und nicht mehr viel, man kann nicht einen Vectra A(über 20 Jahre alt) mit einem Karl vergleichen. Die Zeiten haben sich geändert und man muss mit der Zeit gehen, wenn man konkurrenzfähig bleiben will!!!

            3. Beim Hyundai I10 bekomme ich 87PS beim Renault Twingo gibt es 90PS, beim Smart auch. Sollte es jedoch in naher Zukunft den 90PS Motor(aus dem ADAM, Corsa) im Karl geben, nehmen ich all meine Kritikpunkte zurück, denn dann ist das Karl-Portfolio perfekt.

          • Hat der Karl nicht nötig, wie mein Bericht zeigen soll(te). Und selbst Autogazetten ihn mit den vorhandenen 75 PS zum Sieger küren.

          • Ok. Punkt für dich, dass mit den Autogazetten hat mich wirklich sehr überrascht. Das der Karl wirklich so viel besser ist als der VW Up hätte ich nicht gedacht, Respekt.(Weil um gegen einen VW in einer VW-Zeitung zu gewinnen muss man mindestens 40-45% besser sein). Beim Astra klappt’s ja leider nicht so ganz, war aber von vornherein klar. Lustig finde ich immer wenn dem Astra bei einem Test gegen den Mokka ein komfortables Fahrwerk attestiert wird und in der gleichen Zeitung gegen den Golf ein deutlich zu hartes und stuckeriges. Wer da nicht stutzig wird ist selber Schuld 😀 😀

          • Mit den Autogazetten darf man als Leser nicht wirklich so verbissen nehmen – solange die Hersteller sie weiterhin so hofieren. Selbst Schuld !
            Da ziehe ich mir vielleicht mal ein paar Werte heraus, die man selbst so in Machbarkeit und Gesamtüberblick sonst kaum gewinnt. Aber sonst, irgendwelche Summen/Rankings. Albern.

          • Stimmt, aber leider gibt es sehr viele die das wirklich verbissen als das BESTE(!) Argument für ein Auto sehen. Ich kenne einige und wie sollte es auch anders sein VW-Fahrer/Fan’s 🙂

        • man cascadaspeciale,
          das ist ein nett geschriebener Text eines bescheidenen Opel-Fahrers der den Karl als das ansieht was er ist – ein günstiger, praktischer Stadtflitzer ohne Schnörkel und viel Fickfack. Wer in so einem Fahrzeug als Sitzbezug gegen den Strich gebürstetes, afrikanisches Gebirgsziegenleder vermutet, ist hier glaube ich auf dem Holzweg.
          Wer sich im Innenraum einen bunten Potpourri aus diversen Farben in einem Kleinwagen zusammenstellen möchte, der greife halt zum Adam.

  1. Pingback: Neuer AGILA-C / 3 heißt jetzt Karl! Seite 42 : Man sollte mal bei Euro ncap so einen Test einführen wie es ih...

  2. @didi Auch von mir großes Lob für deinen Karl Test. 🙂
    Ich hatte vor kurzem auch die Gelegenheit den Karl mal Probe zu fahren. Ich war sehr erstaunt wieviel Platz der kleine hat und selbst der Motor hinterlies einen positiven Eindruck. Der Karl hängt gut am Gas und ist für die Stadt sowie für die Landstraße durchaus passabel motorisiert. Gut am Berg könnten es schon paar PS mehr sein. 🙂
    Einziger Negativpunkt der Karl den ich Probe gefahren habe stank nach Chlor das ich das Gefühl hatte ich sitze im Hallenbad und nicht in einem Auto.
    @didi Hatte dein (Test)Karl auch so einen unangenehmen Geruch???

    • Jein. Er war glaub erst 800km-/jung, bzw. wenige Wochen zugelassen. Und hatte gewissen Neuwagengeruch, müßte aber fantasieren nach was genau zu beschreiben. Vergessen, verdrängt. ..

      Das extremum von voller zuladung plus (feld)berg hatte ich leider organisatorisch in der kürze nicht abklopfen können.
      Aber bekannte, nähere Steigungen und Ansprüche im Abgleich zu vorhandenem Fuhrpark zeigten doch seinen Ehrgeiz und Tüchtigkeit

    • Ja, am Berg könnten es ein paar PS und noch wichtiger einige 100cm³ mehr sein. Für die Stadt allerdings ist der Karl vermutlich sehr gut geeignet, solange man noch hinein fahren darf!(Nach dem Klimagipfel nicht mehr so sicher)

  3. Platzmäßig bieten fast alle Opel-Modelle zumindest auf den Vordersitzen recht viel im Gegensatz zu manch anderen Herstellern. Auch im Adam sind 1,90 kein Problem.

    • Genau. Die vorgabe steht wohl eingermaßen*. Der Adam profitiert ja zudem in Reihe 1 von seinen Wurzeln, dem Corsa. Identisches Gestühl im Unterbau.

      *)bei den vans teils (Zafira-A/-B) nur unnötig verkürzte sitzschienen.

  4. Hach, den Karl – den schnappe ich mir in diesem Jahr als letzten Testwagen und darauf freue ich mich sogar. Ich fand Didis Fahrbericht übrigens sehr angenehm zu lesen…

    • Danke. Nicht mehr/weniger sollte der Artikel “bewirken”, dazu animieren, sich selbst eine Meinung zu erfahren. Und dann gerne hier weiter zum Thema KARL.

        • Nö – ich bin nur gerne + rege mich damit im Weiteren am auseinandersetzen/ergänzen, was freilich der kurze “Test”, vermeintlich Fahrbericht womöglich so nicht alles klären konnte oder gar zu Mißverständnissen geführt hat.

          • Sorry, ich habe es nicht böse gemeint, ich hatte nur bei “Test” ein paar mehr konkrete Infos/Punkte erwartet, ein gelungener Fahrbericht/Ersteindruck ist es auf jeden Fall. 🙂

          • Deswegen können wir ja gerne hier weiteres ergänzen im Fragen/Antworten der Kommentar-Funktion !

            Danke.
            Es gibt halt tatsächlich weitere Aspekte aber dafür müsste man ihn wohl intensiver “richtig testen”, statt 2 Tage Alltag reflektieren.
            Zudem hat jeder so seine eigenen Interessen+Schwerpunkte, den Abgleich zum eigenen Fuhrpark, vermeintliche Vorurteile zur Marke/Größen-/Leistungsklasse, andere Statur, Streckenprofil,…

            Braucht Zahlen/Punkte/Ranking als Orientierung, vorgekaute Meinung/Fazit, nur seicht unterhaltendes oder Anregung, Bestätigung,…geht selbst ins Autohaus und testet 😉

  5. Sorry aber der Satz “den hohen didi-Maßstäben gerecht ” ist falsch. Didi hat keine hohen Maßstäbe, denn er ist leider all zu schnell zufrieden.
    Meine Kritik:
    1. Wenn das Auto mit 40km/h den höchsten Gang verlangt, kann er nicht gleichzeitig auf der Autobahn eine gute Figur machen, das geht physikalisch gar nicht, außer man hat keine Ansprüche an eine Autobahnfahrt. Meine Frage hierzu -> welche Drehzahl hatte der Karl bei Tempo 100 & 130 km/h?

    2. “Rhein-Main-Gebiet, wo alles zusammen kommt” -> Leider falsch, es kommt eben nicht alles zusammen, denn Berge gibt es da nirgends und erst da merkt man die notorische Brustschwäche des sehr kurz übersetzten Karl, aufgrund des viel zu geringen Hubraums.

    Ansonsten sehr gut geschrieben und informativ(Verbrauch auch ausgerechnet). Top finde ich beim Karl ganz klar die Verarbeitung, Ausstattung und der Preis.

    • Dir dürfte doch auch vom Corsa die Hochschalt-Empfehlung bekannt sein (?)!

      Wenn man energisch hoch beschleunigt, z.B. bei der Autobahn-Auffahrt, dann bleibt diese Anzeige freilich aus, “erkennt” quasi die Absicht und man dreht ihn ungestört hoch.

      Die Situation “..mit 40 km/h den…”, kam quasi zu gänzlich anderen Situationen,, wie beim dahinfahren in Stadt und weiter, ohne das Ziel, 100 Sachen und mehr in den nächsten Sekunden erreichen zu wollen.

      Du kennst wirklich das Rhein-Main-Gebiet (?) – dazu gehört auch der Taunus (incl. Feldberg ~ 880m) !

      Und wie ich bereits weiter ergänzte, der kam in der Kürze nicht zum Zuge.
      Darüber hinaus kann ich mir auch kein Hochgebirge für den Artikel hier basteln.

      ABER dennoch gibt es eben Alltagssituationen und auch kleinere Steigungen/Anrampungen die ich im Abgleich zu vorhandenen Fahrzeugen einzuschätzen vermag.

      Danke für das weitere und ja, er spielt da locker mit.

      • 1. Ja, nur bei mir kommt die Aufforderung zum schalten(in den höchsten Gang) erst bei 80km/h!!! Das ist ein gravierender Unterschied, nämlich die doppelte Geschwindigkeit!

        2. Sorry, aber ich bin “Ösi”, glaubst du wirklich 880m wird bei mir als Berg bezeichnet, das ist maximal ein Hügel und schon da wird ein Auge zugedrückt. 🙂

        3. Ich finde nur, dass bei Autobahn Tempo die Drehzahl schon so hoch ist, dass man da nicht mehr von einer guten Figur sprechen kann.

        4. Wie oben schon gesagt, der Karl ist ein Top Auto für seine Klasse, aber so perfekt wie beschrieben, naja Geschmacksache. Wenn es den 90PS Motor geben würde wäre er nahezu perfekt.

        • Du machst dich wie gewohnt unglaubwürdig (!), forderst wieder(holt) nach mehr Leistung ein. Und nur dann erst…

          Zu 1: Ich erwähnte ja nicht von ungefähr diese frühe/bei 40 km/h-Hochschalt-Empfehlung.
          So extrem habe ich selbst nicht – jedoch, wie geschrieben, er kam weiter voran damit.

          Ich selbst schalte beim Meriva vor der Schaltempfehlung bereits höher. Keine Ahnung wann sie dort kommt, womöglich bei über 60, 70…
          Und/oder zumindest konstantem fahren, mit kaum Last, denn dann kann man eigentlich (fast) immer im höchsten Gang fahren + sparen. Das ist ja das eigentliche Ziel dieser Hochschalt-Empfehlung.
          Sie gleicht gewisse Parameter ab (k.A. um die Details) und sagt einem, hey, bevor du den Motor hier unnötig drehen lässt, schalte höher und spare. Der Motor kann das.

          Wie gesagt, Rhein-Main-Gebiet/Taunus, für alles andere – mastercard/Urlaubsfahrt.
          Aber eine Steigung von entsprechenden Prozenten ist denn überall das gleiche, nur halt nicht zwingend in solcher Länge hierzulande.
          Von Königstein die 9km hinauf zum Feldberg, ist aber z.B. mit dem Fahrrad auch eine “schöne” Sache die man zu spüren bekommt !

          Das hohe drehen/kurze übersetzen, irgendwo muss bei den Klein(st)en ja auch der Kompromiss herkommen. Kostenrahmen ein gänzlich anderer !
          Und ein 2-Liter-Hubraum-und-mehr-Motor nicht zielführend für das eigentliche/wesentliche.

          • Was ist daran unglaubwürdig??? Eher du machst dich mit deiner dauerhaft Rosaroten Brille unglaubwürdig!!!

            1. Ich habe lediglich die Hochschaltanzeige verglichen. Der Motor kann die 40 im höchsten Gang, weil er so kurz übersetzt ist, dass er auf der Autobahn gar keine gute Figur machen kann! Es ist einfach so.

            2. Mit dem Fahrrad?!? Mit dem Fahrrad ist nahezu jede Steigung zu spüren.

            3. Wo liest du bitte einen 2-Liter Motor in meinen Forderungen??? -> so viel zu deiner Glaubwürdigkeit

          • All zu oft forderst du eine nochmalige Steigerung in Hubraum in Leistung, weil sonst im Wettbewerb oder welchem pot. Kundenstamm auch immer (außer dir selbst), maßgebliches entgeht.
            Es verfolgt aber nun mal JEDER Hersteller seine Strategien – so kann ich dir jeden genannten, vermeintlich besser aufgestellten Kontrahenten mit dessen eigenen Defiziten vorführen.
            Doch wieso (?), ist doch müssig.

          • PS/2: Das Fahrrad steht eben sinnbildlich dafür, was man selbst direkt zu spüren bekommt.
            Unmittelbar jede Steigung in den Beinen und nicht einfach das Gaspedal um einen mm weiter reindrücken kann.

            Es “erzieht” auch zu vorausschauenden Fahrweise, denn hier verschenkt man keinen Schwung, das rächt sich sofort

          • @didi: Was heißt hier nochmalige Steigerung, es geht ja ständig immer weiter gegen 0(!!)-Hubraum. Immer noch kleinerer Hubraum, immer noch mehr Ladedruck(um die Leistung zu halten), immer noch unrealistischere Verbrauchsangaben, immer noch größere Literleistung(was nachweislich zulasten der Langzeitqualität geht), etc.
            Ich fordere nicht mehr Hubraum, sondern keine weitere Verkleinerung! Beim Diesel ab 140PS 2 Liter und beim Benziner nicht unter 1,4 Liter und ab 200PS 2 Liter.

          • @didi 16. Dezember 2015 – 20:50 Uhr: Mir musst du nichts über Schwungverlust und vorausschauende Fahrweise sagen. Ja, das Fahrrad steht dafür, dass man manche Hügel für Berge hält, obwohl sie keine sind! 😉

          • Gäääähn. Jetzt geht’s also weiter mit der monothematischen Michi-Show. Lass doch einfach mal gut sein.

          • @Effeh: Nein, niemals. Downsizing ist und bleibt ein Irrweg und ich werde bis in alle Ewigkeit dabei bleiben, es sei denn ein Motor überzeugt mich vom Gegenteil, was aber äußerst unwahrscheinlich ist!

    • Zu 2) Um dir die Hoffnung zu nehmen, es wird sicher keinen Karl mit 2.0 BiTurbo aus dem Insignia geben… Meine Güte. Notorische Brustschwäche, jetzt ist aber mal gut. Fahr das Teil und fertig! Man sollte lieber mal “didi” ein wenig Respekt zollen, ich glaube nicht, dass er unfähig ist, ein Auto auch neutral zu bewerten, was er auf spaßige Art getan hat, man kann auch wegen einiger Formulierungen Haare spalten. Schlimm! Also bitte…

      • Ich beneide didi um seine Ruhe, Gelassenheit und Nachsicht, alles zwanzig mal zu erklären und zu rechtfertigen.
        Ich fand den Bericht auch amüsant, zum Teil informativ i.V.m. dem aktuellen Vergleichstest AMS, wo es heißt:
        “Machen wir nicht lang rum: Opel Karl gewinnt das Ding hier, und zwar ganz locker. Obwohl er nur minimal länger ist als die anderen, erscheint er eine ganze Klasse größer und geräumiger.” -> das tut mal wieder gut, als Opel-Fahrer so etwas zu lesen.

        • Haha – ich kann auch anders (!) aber das ist es hier echt nicht wert.

          Ist auch interessant, wie da so jeder tickt und so kommt man ja um so intensiver in den Austausch zur Materie + Motor.
          Wieviele “Spinner” habt ihr sonst in eurem realen Umfeld, um so intensiv darüber zu schwätzen ?!

          • @didi 3 meiner besten kumpels sind solch “Spinner”, ich bin sozusagen die Nummer 4. 🙂
            ein Opel Hecktriebler Fan (Omega, Senator, Commodore)
            ein Alt VW,Audi Fan (hat selber einen VW Passat mit H-Kennzeichen)
            ein Fan des amerikanischen Automobils mit leichten Hang zur Marke Ford
            last but not least ich als Opelverfechter. 🙂

          • @didi: Selber Spinner.
            @ralle: Respekt. Da muss man fit und top informiert sein um da gegen zu halten. Den Opel “Hecktriebler” kann ich verstehen, da waren echt tolle Autos dabei. Und den Us-Car fan sowieso -> Hubraum 😉

          • @Michi1 Was heißt gegen halten wir tauschen uns halt untereinander aus und helfen uns auch untereinander bei unseren Autos (zumindest bei den älteren).
            Ich sympathiesiere die Marke Opel das heißt aber nicht das ich mich nicht für andere Hersteller interessiere bzw. andere Fahrzeuge schön finde. Und im Endeffekt kochen eh alle nur mit Wasser ob Premium oder nicht. 😉

          • @ralle: Ja, ich habe halt noch nie gute Erfahrungen mit VW/Audi-Fan’s gehabt. Alle die ich kenne, sagen Opel ist scheiße, ohne je einen gefahren zu haben. Für die ist VW die Übermarke schlechthin und es gibt nichts anderes, dass die Bezeichnung Auto verdient!
            Aber wenn es bei dir nicht so ist -> finde ich gut 🙂

        • Kann es sein, dass ich einen Deiner “Spinner“-Freunde kürzlich in Aktion erleben durfte? Gekonnter Powerslide nach beschleunigtem Ampelstart um ne 90-Grad-Ecke in Wiesbaden Mitte. Der Spaßhobel war ein graubraunmetallicfarbener Omega B-Viertürer mit RÜD-Kennzeichen.

          • @Effeh Um hier ein paar sachen mal klar zu stellen.
            1. Kommen wir/ich aus dem Raum PIR/DD.
            2. Sind wir längst dem Fast&Furios Alter entwachsen und sind Familienväter! Wer die Sau rauslassen will soll bitte auf die Rennstrecke gehen.
            3. Meine ich mit “Spinner” einfach nur Autoliebhaber. Wir pflegen unsere Fahrzeuge. Jeder von uns hat neben seinen Alltagswagen noch einen Old bzw. Youngtimer. Wenn du Geld, Zeit und Herzblut in einen Wagen steckst wirst du dir dreimal überlegen ob du irgendwelche “Kunststücke” mit dem Wagen machst.

      • @Drummer79: 1. Wo liest du bitte, dass ich einen 2.0 BiTurbo im Karl will? 1.4 Liter würden ausreichen, oder 1.5 wie bei BMW.
        2. Naja, didi bewertet eher mit der rosaroten Brille.

        @Jens: Frag mich mal, ich muss auch alles zig fach erklären.

  6. @didi: endlich mal ein Autor, der sich der Kritik stellt und nicht nach abgeschicktem Bericht im “off ” verschwindet, wie die meisten Entwickler hier.

    • Naja, ich bin jetzt auch kein Ing./nicht bei OPEL beschäftigt, der maßgeblich+beruflich auf anderem Sektor täglich zu tun hat, als hier im Blog zu schreiben und “nachhaltig” weiter zu antworten.

      Ich kann zudem frei Schnauze schreiben – das können die Mitarbeiter in verpflichteter Loyalität zu hiesigem Unternehmen nicht ! Verständlich.

      • Nett von dir, die “antwortfaulen Entwickler” so freundlich zu verteidigen.

        Trotzdem, ein Forum soll keine verbale Einbahnstrasse sein und die Leser, die kommentieren sollen auch das Gefühl haben, dass ihre Probleme zumindest zur Kenntniss genommen werden.

        An arbeitstechnischer Überlastung der Entwickler wird es kaum liegen. Aus eigener über 25jährigen Erfahrung im ITEZ weiss ich, dass trotz viel Stress immer wieder paar freie Minuten liegen, die man im Forum zur wichtigen Kundenbetreuung nutzen kann. Und mit geeigneten Formulierungen wird auch die Loyalität zur Firma gewahrt bleiben ohne irgendwelche Interna auszuplaudern.

        Sinnvoll wäre es, wenn die Fachautoren sich zumindest einmal in ihrem Beitrag wiedermelden und ein kurzes Feedback geben, wie sie die Kundenkommentare sehen.
        Nur mal so als Anregung.

        • Soso. Da plaudert einer aus dem Nähkästchen. Künftig also nicht verzagen, einfach mal PK fragen. Der weiß Bescheid und hat viel Zeit.

          • @PK: Richtig, ein Forum sollte keine verbale Einbahnstraße sein und der Opel-Blog lebt vom Dialog. Das habe ich einmal mehr auch in meinem Jahresabschluss betont (https://www.opel-blog.com/2015/12/17/der-opel-blog-jahresrueckbli...).

            Und dass die konstruktive Kritik in den Kommentaren unserer Beiträge zur Kenntnis genommen wird, kann ich 100%ig bestätigen. Jeder Entwickler, der hier einen Beitrag leistet, freut sich über Feedback zur Sache und nimmt dies als einen Baustein mit in Workshops und Meetings, bei denen es um die Verbesserung unserer Produkte geht, wie es zum Bsp. unsere Sitzentwickler tun mit der Opel-Sitzserie (https://www.opel-blog.com/tag/opel-sitz-serie), die wir dieses Jahr gestartet haben.

            Dass aus eurem Feedback auch Dialog entstehen kann, zeigt ein schönes Beispiel: Volker Stryceks Brandrede vom Genfer Autosalon als direkte Reaktion auf das Vorweltpremieren-Feedback einiger Leser bzw. bevor sie den Corsa OPC selbst persönlich fahren konnten. https://www.opel-blog.com/2015/03/03/corsa-opc-in-genf-der-preis-...

            Wenn es manchmal still um uns ist, dann entschuldigt dies bitte. Manchmal darf ich aus internen Gründen nicht antworten, wie ich das gerne würde. Ich habe jedenfalls den Anspruch, auf alle Fragen einzugehen und geben jeden Tag Vollgas. Gas gebt ihr auch, denn die Anzahl der Kommentare hat sich seit letztem Jahr um den Faktor 2,5 erhöht – was mich übrigens sehr freut. Ich denke, es gibt keinen Unternehmensblog in Deutschland, der mehr Dialog und Aktivität aufweist, als der Opel-Blog. Und das ist auch der Grund, warum der Opel-Blog neben meinen 130 weiteren Social Media Kanälen eine Herzensangelegenheit für mich ist.

  7. @didi: Ich finde den Text auch gut. Die 115PS im Adam waren genial. Da der Karl nochmals leichter ist perfekt. Mein Astra F hatte damals 71 PS zwar aus 1,6l aber war auch ausreichend. Wer mehr Biss haben möchte muss zum Adam greifen

    • Danke. Ja, leichter ist “lebendiger”, das nimmt man sich wohl zukünftig bei allen nachfolgenden Modellgenerationen zu Herzen.

      • Hoffentlich! Der Insignia soll ja 15cm größer werden, ob da wirklich die 100kg weniger drin sind? Wir werden sehen.

  8. Um hier mal kurz vom Thema abzuschweifen (man möge es mir verzeihen).
    karl Thomas Neumann hat im neuen Videocast für Genf 2016 eine Überraschung angekündigt “ein Concept Car das man von Opel nicht erwarten würde”.
    Soll tatsächlich die AutoBild recht behalten und Opel zeigt in Genf ein GT Concept Car?
    Das wäre der Hammer! Jetzt warte ich voller Ungeduld auf März 2016 🙂 🙂 🙂 .

    • Da macht uns KTN wahrlich ungemein neugierig und bestätigt/nährt damit ja bereits, was von div. Gazetten seit Monaten spekuliert wird.

      Ein GT, der hoffentlich realitäts-/seriennäher ist als das Monza Concept,

      “das man von Opel nicht erwarten würde”.
      Das lässt wohl kaum die absehbaren Nachfolger von Meriva und Insignia zu

      Ansonsten wäre denn noch ein Elektrofahrzeug plausibel.

    • Ja, ein GT oder ein Calibra Nachfolger wäre toll. Nur diesmal nicht so halbherzig. Wenn es ein GT wird, muss er auf jeden fall individueller werden!

      • Individueller?
        Ne!!!

        Sorry, aber ein GT (hoffentlich!!!) muss nicht individueller sondern “GT-iger” werden!!!
        So wie damals: Großserientechnik (damals Kadett) im GT-Gewand und deshalb bezahlbare Emotion!

        • Naja, ich bin der Meinung, dass man Heutzutage mehr braucht als Damals. Keine Frage Großserientechnik(allerdings von Opel und nicht Pontiac) aber er muss auch individueller werden. Nicht wie der Adam, aber einige Optionen, die der 2007 GT nicht hatte braucht es z.B. Automatik Getriebe, mehrere Lederbezüge in unterschiedlichen Farben, mehr Motoren(mit mehr und weniger als die 264PS), hochwertiger Innenraum mit mehreren Infotainment Varianten(Ein CD-Radio/Intellilink/Navi), etc.

      • Quasi, ja ?.
        Ich bin zwar die neue 1 Liter Maschinen noch nicht gefahren, aber ich bin mir sicher sie ist im Vergleich zur alten ausm corsa B ein Riesen Quantensprung ?