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Astra Motorsport

Meisterliche Wahl: Kenner fahren Astra TCR

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Dabei sein ist nicht alles – wir wollen nicht nur auf den Rallyepisten mit dem ADAM, sondern auch auf der Rundstrecke etwas reißen. Deshalb setzt mit Target Competition kein geringeres als das amtierende Meisterteam der TCR (Touring Car Racer Series) auf unseren neuen Astra-Boliden. Der Premieren-Darsteller vom Genfer Salon (3. bis 13. März 2016) spulte jetzt auf dem portugiesischen Circuito do Estoril rund 250 Testrunden ab – zuverlässig und schnell.

Opel Astra TCRDas besondere Augenmerk des verantwortlichen Technischen Leiters von Opel Motorsport, Dietmar Metrich, galt dabei der Vorderachse. „Diese Komponente ist bei einem rund 330 PS und 420 Nm starken Rennfahrzeug mit Frontantrieb ganz entscheidend. Sämtliche Längs- und Querkräfte beim Beschleunigen, Bremsen und Lenken stürmen auf die Vorderräder ein“, erklärt der 49-Jährige. „Und weil die Anlenkpunkte der Vorderradaufhängung vom TCR-Reglement freigestellt sind, haben wir hier gewisse Spielräume. Wer viel Grip bei wenig Reifenverschleiß aufbauen kann, ist klar im Vorteil.“ Passend dazu lässt die von AP stammende Bremsanlage des Astra TCR extrem späte Bremspunkte zu. Dafür sorgen 378-Millimeter-Scheiben und Sechskolben-Sättel vorne sowie 265-Millimeter-Scheiben und Zweikolben-Sättel hinten. Die Bremsbalance ist vom Cockpit aus verstellbar.

Opel Astra TCRAuch in Sachen Dauerhaltbarkeit steht der Astra TCR gut da. Das über Schaltwippen am Lenkrad betätigte sequenzielle Sechsgang-Getriebe der französischen Spezialisten von Sadev funktioniert ohne Probleme. Und der Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit zwei obenliegenden Nockenwellen und Multipoint-Einspritzung hat seine Standfestigkeit bereits im Langstreckensport bewiesen.

Dabei ist es das Reglement, das dem Potenzial des Triebwerks Grenzen setzt. Das Zauberwort heißt hier „Balance of Performance“. Um packende Rad-an-Rad-Kämpfe zu gewährleisten und um kostenintensiven technischen Auswüchsen einen Riegel vorzuschieben, werden die Rennwagen weitgehend nivelliert. Die beiden wesentlichen Stellschrauben dabei sind das Gewicht und die Motorleistung, die per Elektronik, das sogenannte „Mapping“, kontrolliert wird.

Opel Astra TCR„Wir haben bis zu unserem TCR-Debüt am 2. April im Rahmen des Formel 1-Grand Prix in Bahrain noch jede Menge Arbeit vor uns“, sagt unser Motorsport-Chef Jörg Schrott. „Aber ich freue mich bereits jetzt auf die bevorstehende Saison.“

In Deutschland wird unser neuer Renntourenwagen erstmals am 16./17. April Furore machen. Die Vorfreude auf den Saisonstart der ADAC TCR Germany, ausgerechnet in der Opel-Hochburg Oschersleben, heizt dieses Video an: