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Zurück zu den Wurzeln: der GT unter den Nähmaschinen

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Opel Nähmaschine der ZukunftWeltpremiere in Paris. Nein, nicht auf dem Autosalon, sondern auf der Fashion Week. Nach der erfolgreichen Weltpremiere des Opel GT Concept auf dem Genfer Automobilsalon im März folgt die zweite Reminiszenz an Opels reiche Tradition. Der Automobilhersteller öffnet sich für neue Geschäftsfelder und tritt ins Fashion Business ein – mit der Nähmaschine der Zukunft oder besser gesagt: dem GT unter den Nähmaschinen.

Mit der ersten Nähmaschine aus dem Jahr 1862 hat Adam Opel einst das Unternehmen in Rüsselsheim gegründet. Nun schließen wir den Kreis von der Nähmaschinen-Produktion über die automobile Vision des GT Concept und gehen wieder zurück zu unseren Wurzeln – gewürzt mit einer Prise Lifestyle, Fashion und Avantgarde. Denn: Wie mit der Sportwagen-Studie GT Concept beweist Opel ab sofort auch in der Fashion-Industrie, dass absolut klar, spannend und kompromisslos im Trend ist… und dass wegweisendes Produktdesign aufregend und zugleich erschwinglich sein kann. Aufgrund der hohen Nachfrage entschloss sich unsere Geschäftsleitung nämlich dazu, zwei Nähmaschinen ins Portfolio mit aufzunehmen und noch mehr Kunden für die Marke zu begeistern.

Opel Nähmaschine der ZukunftModeunternehmen, Fashion-Designer und Schneider werden schnell von unserer skulpturalen Formgebung und deutschen Ingenieurskunst überzeugt sein. Nähmaschinen von Opel standen seit 1862 für hohe Qualität und Robustheit. Diese Tradition wird nun durch die beiden Nähmaschinen-Konzepte fortgeführt, die durch eine höhere Lebensdauer als alle bisher dagewesenen Geräte bestechen und sich durch höchste Präzision bei gleichzeitig maximaler Geschwindigkeit auszeichnen. Oder um es in Anlehnung an den berühmten GT-Slogan zu sagen: „Nur Nähen ist schöner.“

Rüsselsheim goes Paris. Die Weltpremiere wird einer der Höhepunkte der internationalen Modewochen in Paris sein. Und Opel inmitten von Traditionshäusern wie Chanel, Dior, Louis Vuitton, Hermès und Yves Saint Laurent seine zwei neuen Schätzchen entsprechend inszenieren. In Paris manifestieren sich Trends, Newcomer werden zu Trendsettern und Nachwuchsmodels zu gefeierten Stars. Umso vielversprechender klingt es, wenn nun auch Opel in diesem Business mitmischt und auf der Pariser Fashion Week 2016 die Nähmaschinen der Zukunft enthüllt.

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Kommentare (57)

  1. Da ich den Leiter der neuen SWD-Abteilung (sewing machine development) gut kenne, sind mir auch ein paar neue features der Maschine genannt worden: Sie hat automatische Stofferkennung, Sprachsteuerung, LED-Beleuchtung und hohlgegossene Nadeln. Letzteres spart 0,08 g Gewicht und auf die Lebensdauer bezogen immerhin 3g CO²…

    • Nicht zu vergessen, Opel onstar ist mit an Board wie auch beheizbare Auflagen und ein Navigationsgerät der mir jedes Muster möglich macht.
      Design Trift inteligenz.
      Auch von herzlichen Glückwunsch.

  2. Und wie ich höre, sind die Techniker bei Opel so flexibel, dass auf den Produktionsbändern in Rüsselsheim künftig wahlweise Insignia oder Nähmaschinen montiert werden können. Das schafft keine andere Pkw-Firma!

  3. Euch auch einen schönen 1. April 🙂

    Hoffe das Karten Update, worauf ich bei meinem Mokka Navi 950 schon viele Monate warte, wird kein Aprilscherz 😉

  4. „Nur Nähen ist schöner.“ ?

    Hätte es nicht wie beim Original, statt GT (fahren), denn fliegen ist schöner –

    hier auch was gesteigertes heißen müssen ?!
    Also statt nähen, z.B. “Nur mähen/scheren* ist schöner”

    Egal. 1. April und wir stricken uns alle was 😉

    *) die Weide/Schafe

  5. *daumenhoch* dass nur eine GT-Nähmaschine … … schlimmer wäre am heutigen (!!) Tag die Aussage, dass der GT gebaut wird ;-))

    Die Meldung dann bitte ein paar Wochen später!!
    Danke ;-))

    p.s.:
    @Q: bitte aber noch den Link zum Bestellformular nachreichen 😉

    • Jepp. Das dachte ich mir auch schon.
      So fies wollte man dann wohl auch nicht/gerade ggü den Fans sein.
      Und quasi zum heutigen Datum die Vorbestellungen zum neuen GT entgegen nehmen / morgen dann alles verlachen.

        • @Q

          DAANKE noch mal für den Hinweis … … wie überraschend, das mit dem April-Scherz 😉

          Aber, wenn du schon so fragst: ja, bitte schnellstmöglich den Bestell-Link für den GT(-Concept) in einer praxistauglichen Version (Kofferraum, versenkbare Seitenscheiben, etc.) … … und nicht den Link zu einem RC-Model 😉

  6. Pingback: Opel is Returning to its Roots!

  7. Glückwunsch!

    Abgesehen davon, dass die beiden Entwürfe wirklich gelungen sind und es tatsächlich verdient hätten, den beschriebenen Weg zu gehen, stellt sich die Frage, ob die Designer bei Opel zu viel freie Zeit haben??!!??. Offensichtlich sind schon alle 29 (stimmt die Zahl oder hätte die auch heute veröffentlicht werden müssen?) neuen Modelle bis 2020 fertig! Das lässt doch arg hoffen! Wenn der GT dann mit seinem 1.0 ebenso fein schnurrt, wie die beiden Aprilmaschinen wird alles gut! Und nie den roten Faden verlieren!!!

    Aber jetzt habe ich doch noch eine (nee – zwei!) wirkliche Aufgabe(n) für die Kollegen: das RAD-e … (nicht das von Opelit … aber Opelit könnte ja die Fertigung übernehmen …) und überlegt doch mal, ob Ihr Opelit nicht über die FOH´s vertreiben wollt. Nur Online ist zum Ausprobieren doch etwas gewagt und verheißt mittelfristig keinen Erfolg. Fahrräder werden immer noch zu über 90% vor Ort ausprobiert, bevor man kauft …

    • Die einmalige (!) Fahrrad-Historie von OPEL sollte es tatsächlich viel besser/glaubwürdig machen, hier aktuell anzuknüpfen, im Ggs zu div anderen Auto-Herstellern und deren teils fragwürdiges 2-Rad-Beiwerk.

      Andererseits…
      Wer kennt heute noch die Historie von OPEL ?
      Scherrt sich darum beim Fahrrad-Kauf ?
      Welcher Auto-Händler wäre (dafür) kompetent ?!

      • @ didi: es geht weniger um “kompetent”, als um Nutzung der Vertriebswege und eigentlich geht es darum, das Thema E-Mobilität in allen Fächerungen und voller Ernsthaftigkeit in den Schowroom zu holen. Opel selbst hat das mit RAD-e und RAK-e angestoßen und bislang nicht umgesetzt. Es geht dabei auch um die Systemvorherrschaft (einschließlich Kompatibilität von Ladesystemen, Solarstrompuffer – Technologien etc., da gibt es genügend erstklassige Partner in Deutschland, die man mit ins Boot holen kann!) der deutschen und europäischen Industrie. Denächst werden die Juppies aus dem Silikonvalley diese Nische besetzen und nicht mehr hergeben. GM ist mit dem Bolt dicht dran und gerade deshalb sollte Opel das aktiv angehen. Der Ampera und sein (Nicht-) Nachfolger Ampera-e werden sonst irgendwann nur Geschichte und gehören dann in das gleiche Buch, wie die Nähmaschinen und Fahrräder!

        Und das hat dann mit 1. April aber auch gar nichts mehr zu tun …

        • Ja klar, das von Opelit wäre über den FOH-Weg real zu erproben möglich. Aber wenn das lieblos dorthin verstaubt / keiner Ahnung davon hat. Wen interessiert das ?!?

          Rad-e, Rak-e,…alles für show&shine, braucht es Abnahme und Markt.
          Das ist selbst beim Pedelec so eine Sache und gesättigt von Billig-bis-teuer. Da selbst noch reinzustoßen.
          Schau dir das Smart-E-Bike an. Irrwitzig teuer/kaum funktional, braucht es ziemlichen Enthusiasmus noch dazu…

          Du meinst TESLA, joh, führt gerade alle ziemlich vor.
          Wiederholt quasi die Begehrlichkeiten von Apple um Neuerscheinungen. Totaler Irrwitz. Las ich aber auch zuletzt um solches tun von Start-up im Ggs zu Etablierten.
          Letztere sind nicht wirklich weit weg, haben mancherlei in der Schublade.
          ABer auch viel mehr Mitarbeiter/Verantwortung über Jahrzehnte in gewissen Strukturen (noch) fest.

        • Es kommt noch etwas dazu: heute wurde der Tesla Modell 3 vorgestellt. Das war einigen Radiosendern (Zufall, dass ich es dort mitbekommen habe) einen Beitrag wert. Dazu wurden die allbekannten sogenannten “Auto-Experten” (Dudenhöfer und wie diese Schwätzer alle heißen) interviewt und haben Ihren Senf dazu gegeben. Da kamen alle deutschen Hersteller drin vor, von denen mann bislang nicht gehört hat und die irgendwann 2017 einen Q 7 für 100.000 € bringen, aber das Wort Opel kam denen nicht über die Lippen. Einer hat sich wenigstens mal das Wort Bolt auf die Zunge gelegt, ohne näher drarauf einzugehen. Das ist es, wo Opel viel proaktiver rangehen muss. Da reicht es nicht, eine Pressemappe in GM-Media abzulegen, die keiner abholt. Da muss Opel schon einen Zukunftskongress der E-Mobilität veranstalten und die ganzen Blubberer einladen, damit das ankommt, was sie machen. Aber das muss auch gewollt sein. Das ist auch mit der gleichen Ernsthaftigkeit anzugehen, mit der man die realitätsnäheren Verbrauchswerte und die SCR-Technologie jetzt nach vorne treibt. GM kauft für viel Geld Firmen für das Know how des autonomen Fahrens. Die Zukunft der Mobilität wird sich noch ganz woanders hin verschieben. Das eigene Auto wird da irgendwann keine so große Rolle mehr spielen. Das sieht man heute schon. E-Mobilität gehört in diesen Pool von Zukunftstechnik so sicher rein, wie sonst nur wenige Themen.

          • Autsch. Da muß es wirklich im selben (Neben-)Satz heißen.

            Tesla kündigt denn ein Modell 3 an, was wohl noch 2017 kommen wird, von hier (bzw. GM) ist bereits dieses Jahr der Bolt im Handel und Opel bringt seinen auch vor diesem Tesla noch.
            In Reichweite und Preis dem Tesla denn ebenbürtig, bzw. sogar besser. Sollte es heißen/werden.

  8. Pingback: Die Aprilscherze 2016 im Web – lustig und auch nicht › Bitpage.de - Der Technikblog

  9. Etwas Offtopic und zur Freude Opel.
    Hab gestern ein Tankststop mit meinen Astra j 1.4t 140ps gemacht.
    Auf den tageskilometerzäler standen 923km drauf und ich könnte noch gut 50km laut bc fahren. Ich nenn das mal eine Meisterleistung der spritsparkunst.
    Das soll VW und Co erstmal nachmachen 🙂

          • mein J/ST 1.6 110 PS hat letzten Herbst auf der Fahrt in die Vogesen und zurück (750 km mit Bergeteappen bis 1.400 m üNN und französischer Vmax. 130) exakt 4,72 l / 100 km verbraucht, seitdem über den Winter mit viel Stadtverkehr und einem flott (bis 180) gefahrenen Kurztrip in den Winterurlaub im Schnitt 5,8 l / 100 km (lt. BC). Spitzenwert Einzelmessung im Winter (mit Winterreifen und mehrfachem DPF-Reinigungs-Zyklus): 6,2 l / 100 km (lt. BC).
            Auch das ist aus meiner Sicht respektabel. Der vorher genutzte H/Caravan 1.7 125 PS war kein einziges Mal so relevant unter 6,0 l / 100 km, über die Gesamtlaufzeit mit 6,2 l / 100 km aber auch nicht wirklich schlecht. Die Fahrleistungen sind aber trotz 15 Minder-PS nahezu vergleichbar, der Anzug im J sogar deutlich besser, obwohl er größer und schwerer ist. Über den Gewinn an Geräuschkultur hatte ich schon mal das Wort “Welten” in den Blog gesetzt. Um so mehr bin ich nun auf den Oberklassen-Ärgerer “Auto des Jahres” gespannt! Leider muss ich noch bis 2017 im J “ausharren” …

          • Es kommt immer auf die Gegebenheiten an und wie man fährt.
            Als nächstes das stop and go verhalten an Ampeln und Kreuzungen. Natürlich ist das unnötige beschleunigen von wenigen Meter den hohen spritverbrauch geschuldet.
            Auch wenn ich wie ein Irrer fahre, komm ich nie über 7,0l/100km und das nenn ich ein spitzen Wert für den Astra J 140Ps und 1,5t Gewicht.

            Also macht weiter so Opel, desto sparsamer und leistungsstärker ihr seid desto mehr Kunden bekommt ihr am Ende:)

  10. Noch was zum Thema GT, wenn auch keine Nähmaschine:

    http://www.worldcarfans.com/1160405105848/dreaming-of-production...

    Gerade gefunden. Naja, Opel kapiert das Thema nicht… Ich kann es nicht verstehen. Das Rendering sieht auch top aus, auch wenn es stylistisch wieder von der Studie entfernt ist.

    Und eine Heckantriebs-Plattform müsste ohne Weiteres machbar sein, wozu ist man GM-Tochter? Aber das Thema wurde ja schon tot diskutiert, es bringt ja alles nichts. Opel macht zwei Dinge immer noch falsch:

    1.
    Keine Chance bei 100%-igen Imageträgern und Spaßmobilen zu ergreifen, lediglich die Leute heiß zu machen und

    2.
    Kaufinteressenten beim Astra jetzt viel zu lange auf weitere Ausstattungen warten zu lassen (Felgen, Lacke, sonstige Ausstattungsfeatures).

    Aber ist es die Aufregung und Kritik überhaupt noch wert…?! 🙁

    • zu 2.: Bei welchem Modell werden direkt beim Start in den Markt alle Ausstattungsfeatures eingeführt? Wenn man das so machen würde, wäre nach weniger als einem Jahr das Interesse am Modell vorbei, da es keine neuen Ausstattungsmerkmale (neue Farben und Felgen mal ausgenommen) gibt.

      Außerdem haben wir hier im Blog ja schon die Bestätigung bekommen, dass die gewünschten Features nachgereicht werden. Und das geschieht bei Opel ja üblicherweise zum Modelljahreswechsel mit neuen Preislisten im Juni/November.

      • @ Felix:

        Soweit so gut, der Astra wurde jedoch bereits im Oktober 2015 vorgestellt und es gibt selbst bei bestehenden Features, die schon reichlich Kritik einstecken mussten, bislang keine Korrektur (siehe z.B. Ladeboden beim 5-Türer nur in Verbindung mit Notrad).

        Die Kunden haben heftig Kritik an dieser Lösung geübt, wenn wir mal dieses eine Beispiel nehmen. Anstatt dass Opel hier sofort reagieren würde und den Boden serienmäßig einbaut, passiert einfach in der Richtung gar nichts. Entweder friss oder stirb. 70 € für ein vielleicht nicht benötigtes oder gewolltes Ersatzrad (weil mehr Gewicht) oder eben gar nichts. Das darf so nicht weiter sein.

        Und neue Felgen/Lacke/Sonstiges einzuführen sollte wirklich nicht mehr an ein neues Modelljahr gebunden sein, sondern in der laufenden Produktion stattfinden. In kleinen Häppchen, damit das Auto interessant bleibt. Klar kann nicht alles auf einmal kommen. Da stimme ich dir ja zu. Aber gar keine Erweiterung der Ausstattungsmöglichkeiten seit Markteinführung zu bieten, ist bisschen dürftig.

        Soweit meine Meinung.

    • @Drummer79: Du, das Rendering von dem gelben Flitzer ist nix neues.
      Ganz nett aber eben wie besagt nix im (emotionalen) Bezug zum GT (Concept).

      Sowas könnte als Calibra Nachfolger durchgehen, im Astra- wie auch Insignia-Format.

      • Jo, als Calibra sicher denkbar. Allerdings finde ich, dass ein Calibra auf Insignia-Basis wieder zu “dick” wäre. Klar, verglichen mit der Historie, hat der Calibra A auch auf dem Vectra A aufgebaut (Mittelklasse). Der erste Vectra war jedoch recht zierlich und so groß wie heute der Astra Stufenheck. Daher fände ich einen Calibra-Nachfolger auf Astra-Basis reeller von der Größenordnung.

    • dieses Rendering ist stilistisch viel zu nahe an A5 / TT / R8 und weit weg von dem, was den GT Concept ausgemacht hat: das schlanke, athletische Design, das eine gewisse Leichtigkeit signalisiert und mit einer langen Motorhaube den alten GT und damit auch die Corvette (insbesondere die C3) zitiert. Und in der Front wird der 2010er Flextreme GTE Concept aufgegriffen, dessen Design es gerade mal in die Front des Corsa E geschafft hat und damit in der Opel – Design – Entwicklung jetzt schon veraltet ist. Vor 4 Jahren hätte ich noch gejubelt, heute kommt mir nur noch ein “nee, so nicht” über die Lippen.

    • Du sprichst mir aus der Seele!! Von Opel kommt NICHTS mehr zum GT und keine Informationen zu weiteren Ausstattungsdetails bzw. Automatikgetriebe in den stärksten Motoren.
      Bis zum Modelljahreswechsel nur eine 18″ Felge im Angebot zu haben, ist schon sehr peinlich. Da sehen fast alle besser ausgestatteten Fahrzeug schön gleich aus. Innovation!
      Am Wochenende ist ja ST Einführung und vielleicht kommt Opel ja danach mal endlich mit Neuigkeiten um die Ecke, denn es wäre an der Zeit!

      Bitte auch endlich die offizielle Absage an alle GT-Fans öffentlich machen, denn die ist doch schon längst beschlossen.

      Wie immer SCHADE!

      • da werden sie nie tun !!!! Da hätten sie sofort Tausende Abkehrer von der Marke! Das wissen die ganz genau! Das köchelt und brodelt wohl noch eine Weile und vielleicht ist es ja doch noch wie bei einem Vulkan (oder wie damals eben 1967): irgend wann kommt oben was raus und alle rufen erstaunt: oh! Aber den Ruf hat Opel ja auch schon in die Werbung gepulvert …
        Ich treibs mal auf die Spitze: sie sagen ihn ab und machen dann den Spruch “nur Lügen ist schöner”. So hätten wir es doch gerne! Womit wir wieder beim 1. April wären …

      • Hab gerade nen Astra INNOVATION 5-T als Leihwagen, da mein Insignia in Inspektion ist. Neuwagen, 650 km. 1.6 CDTI, 136 PS, 6-Gang manuell.

        Motor top im Durchzug und vom Klang (zwar kein Flüsterdiesel, aber angenehm), Fahrwerk schön straff, aber dennoch komfortabel, Sitzposition toll, aber jetzt kommt´s:

        Bei jedem Durchfahren selbst kleinster Unebenheiten klappert die Hutablage. Das kann doch wohl nicht wahr sein!!! Ich habe sofort nachgeschaut, weil ich dachte, sie sei schief eingesetzt oder nicht eingerastet oder Ähnliches. Aber nein, sie liegt einfach nicht ruhig in ihrer Führung, hat zu viel Spiel. Kanaldeckel: SCHEPPER! Schlagloch: SCHEPPER!

        Klar, werden jetzt manche sagen: Mein Gott, stellt der sich an wegen der Hutablage. Kleinkram…

        Nein, es ist eben nicht mehr nur Kleinkram. Ich hoffe jedoch, dass ich diesbezüglich richtig verstanden werde.

        Ich bin jedenfalls der Meinung, dass es für Opel dringend geboten ist, sowas in den Griff zu bekommen. An solchen Dingen hing es schon immer und hängt es leider immer noch, weil immer irgendwo etwas knarzt oder klappert. Die Verarbeitung im Innenraum sollte bei der Entwicklung wirklich dringend zum ganz großen Thema werden.

        Da veranstaltet man Hunderte Validierungsfahrten in fernen Ländern, die die das Auto optimieren sollen und die Entwicklungskosten hochtreiben – und wofür? Dafür dass es dann doch scheppert und klappert.

        Welche Details umfasst denn außerdem die Endkontrolle im Werk, bevor ein Auto rausgeht? Nur technische Dinge/Karosserie oder auch die Passgenauigkeit im Innenraum?

        Für mich ist das hier jedenfalls so nicht mehr akzeptabel. Bei einem Neuwagen schon zweimal nicht. Nebenbei sei erwähnt, dass die Machart der Hutablage auch nicht gerade besonders wertig ist. Da gab es schon mal Stabileres bei den Astra-5-türern. Irgendwann ist es tatsächlich mal gut mit dem Sparzwang.

        Außerdem kostet das Auto so, wie ich es jetzt habe, über 33.000 € (mit Leder, sämtliche Assistenten usw.). Es kann nicht angehen, sich dann als Erstes über Klappergeräusche in einem Neuwagen ärgern zu müssen. Ein schwacher Trost, dass es nicht mein eigener ist.

        Sorry, dass es gerade so aus mir raus geplatzt ist, aber ich frage mich immer mehr, ob von diesem Blog tatsächlich auch Kritiken bei den Verantwortlichen ankommen bzw. entsprechende Berücksichtigung finden.

        Gerade hier vermisse ich auch direkte Rückmeldung seitens Opel, was z.B. MO70 ja auch schon ein paar Mal beanstandet hat.

        • Was würde wohl Otto Normalverbraucher in so einem Fall machen? Richtig: Er würde seinen FOH auf den Mangel hinweisen und einen Kaffee später wäre die Sache erledigt. Das sind die Leute, die sich hier nicht zu Wort melden. Warum auch? War eine Lappalie, nicht der Rede wert. Und die so genannte schweigende Mehrheit hat überhaupt kein Problem mit ihrem Opel. Was ich damit sagen will: Immer mal schön die Kirche im Dorf lassen.

          • Teils teils. Es geht nicht darum, dass es mit einem Kaffee erledigt wäre, oder dass es sich um einen schwerwiegenden Mangel handelt, sondern dass der Kunde überhaupt den zeitlichen Aufwand hat, wegen so etwas eigentlich Lächerlichem zum Händler zu fahren.

            Außerdem ist das menschliche Gehör von Person zu Person unterschiedlich geprägt und auch das dementsprechende Geräuschempfinden. Das kann dann durchaus mal nervtötend sein und somit die Konzentration beeinträchtigen, weil man ständig ein Knacken oder eben Klappern im Ohr hat.

            Ich finde, es geht auch nicht darum, ob Lappalie oder nicht, sondern dass es eine Sache – nennen wir es sogar noch Kleinigkeit – ist, die nicht sein müsste/dürfte.

            Darum geht es und es hat mich einfach maßlos geärgert, weil man im wahrsten Sinne des Wortes beim neuen Astra den Rotstift herum geschleudert hat, je weiter man sich im Auto nach hinten bewegt. So hat es den Anschein. Vorne ein Infotainment vom Feinsten und ganz hinten klappert es. Da stimmt in meinen Augen wohl etwas nicht. Entweder macht man es dann komplett richtig oder man lässt es ganz bleiben.

            Ich denke, es ist schon zu verstehen, was ich meine. Klar habe ich mich entsprechend ausgedrückt, aber die Kirche ist noch im Dorf, ich sehe von meinem Platz aus die Kirchturmspitze. 😉

          • Die Hutablagen sind sogar echt ziemlich fies, billig, scharfkantig (geworden)…das war wirklich schon besser.
            Klar, es muss leicht + günstig sein. Aber das geht unauffällig anders/besser !
            Und die Teppiche, ey, da wird gegeizt, steht unter Spannung, legt blankes Metall frei,…
            Außen, Ebenenversatz, Fugen-Ungleichheiten,…ob Endkontrolle im Werk/vermeintliche Überführung beim FOH. Das rutscht ungehemmt durch – mein Eindruck !

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