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Ampera-e Mobilität Video

Ampera-e: 30 Minuten für 150 Kilometer

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Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenUnser Elektro-Revolutionär sorgt für „Umparken im Kopf“. So schreibt Chefredakteur Bernd Wieland im Editorial der Auto Bild-Ausgabe 40/2016: „Seit meinem Besuch auf dem Pariser Automobilsalon vergangene Woche glaube ich jetzt aber endgültig an das Elektroauto. Denn zwischen all den Studien und Absichtserklärungen habe ich ganz konkrete Fahrzeuge wie den Renault Zoe mit 400 Kilometern Reichweite und den Opel Ampera-e mit 500 Kilometern gesehen. Und diese Fahrzeuge kommen nicht zweitausendirgendwann, sondern jetzt gleich, schon im nächsten Jahr.“ Offensichtlich haben wir mit unserem Auftritt bei der Mondial de l’Automobile ganze (Überzeugungs-)Arbeit geleistet. Dabei macht doch der agile und antrittsstarke Ampera-e in Fahrt noch viel mehr Eindruck als im grünen Opel-Wunderland. Bleibt die Frage: Wie und wo bekomme ich Energie-Nachschub für meinen Stromer?

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenGanz einfach: 30 Minuten an einer 50 kW-Gleichstrom-Schnellladestation genügen, um das 60 kWh-Lithium-Ionen-Batteriepaket im Ampera-e fit für weitere 150 Kilometer zu machen (Durchschnittswert gemäß vorläufiger NEFZ-Tests). Freilich ist das Schnelllade-Netz heute noch recht weitmaschig. Das wird sich aber bald ändern. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will bis Ende nächsten Jahres in Zusammenarbeit mit dem Raststättenbetreiber „Tank & Rast“ 400 solcher Stationen entlang der deutschen Haupttrassen einrichten. Bis 2020 sollen insgesamt 5.000 Schnellladestationen und 10.000 „konventionelle“ Ladesäulen an prominent gelegenen Tankstellen, an Einkaufs- und Sportzentren, Car-Sharing-Stationen, Bahn- und Flughäfen sowie Messezentren entstehen.

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahren„Der Ampera-e wird Kunden überzeugen, die bisher noch nicht an ein Elektrofahrzeug gedacht haben. Reichweitenangst und Ladesorgen sind passé“, sagte Dr. Karl-Thomas Neumann bei der Einweihung von 50 kW-Gleichstrom-Stationen nebst 22 kW-Wechselstrom-Ladesäulen vor unserer Zentrale in Rüsselsheim. „Genau das ist das Revolutionäre am Ampera-e: Dank der herausragenden Batteriekapazität kann man mehrere Tage fahren, bevor das Auto über Nacht, während der Arbeitszeit oder beim Einkaufsbummel an der Steckdose neue Energie tankt.“

Opel Ampera-e: Kurz laden, lang fahrenZuhause stellt eine Wallbox die ideale Ladelösung dar. Landesabhängig fließen hier bis zu 7,4 kW. In Deutschland sind es 4,6 kW, so dass sich der „leere“ Ampera-e in rund 13 Stunden komplett volltanken lässt. Doch ein Ladevorgang von null auf 100 Prozent wird bei einer NEFZ-Reichweite von über 500 Kilometern und mehr als 380 Kilometern im praxisnäheren WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light Duty Vehicles Test Procedure; vorläufige Werte) kaum nötig sein. Zumal die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag gerade einmal 60 Kilometer beträgt. Angesichts dessen genügt auch eine gewöhnliche Haushaltssteckdose mit 2,3 kW, um den Ampera-e bei Laune zu halten.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.