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Astra mit ACC – Intelligenzbestie

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Unser Astra spielt – einmal mehr – die Rolle des Wegbereiters: Im Fünftürer und im Sports Tourer mit 6-Stufen-Automatik kommt die jüngste Generation der adaptiven Geschwindigkeitsregelung ACC erstmals zum Einsatz. Damit rückt die Welt der „intelligenten“ Fahrzeuge und des automatisierten Fahrens wieder einen Schritt näher.

Opel Astra mit adaptivem GeschwindigkeitsreglerIm Vergleich zum herkömmlichen Geschwindigkeitsregler kann ACC (Adaptive Cruise Control) den vorbestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten. Verringert sich also die Distanz zum Vordermann, wird automatisch die Geschwindigkeit reduziert – falls nötig auch per Bremseingriff bis zum Stillstand. Beschleunigt das Referenzfahrzeug wieder, zieht der adaptive Geschwindigkeitsregler bis zum voreingestellten Tempo nach. Dafür stützt sich das zwischen 30 und 180 km/h aktive System auf die Signale von Radarsensoren und der Frontkamera. Letzteres gilt auch für den kongenialen Spur- und Spurhalteassistenten sowie für den Frontkollisionswarner mit Abstandsanzeige, integrierter Bremsunterstützung und automatischer Gefahrenbremsung.

Opel Astra mit adaptivem GeschwindigkeitsreglerDie Adaptive Cruise Control lässt sich ganz einfach und intuitiv über Tasten vom Lenkrad aus bedienen; drei Abstandsstufen (nah – mittel – weit) sind wählbar. Der „SET-/RES+“-Schalter kontrolliert die Geschwindigkeit, Anzeigen in der Instrumententafel informieren den Fahrer über die Tempoeinstellung, den gewählten Abstand und ob ACC ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt hat.

Weitere Informationen über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle, die in Deutschland zum Verkauf angeboten werden, können dem Leitfaden entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (29)

  1. Warum werden diese Systeme nur mit geringer Auswahl an Motoren angeboten. Diese Modellpolitik verstehe ich bei Opel nicht. Ich konnte damals bei meinen Zafira Tourer BiTurbo damals auch nicht mit eine adaptiven Geschwindigkeitsregler bestellen, für den 165 Diesel wäre es möglich gewesen.

      • Na ja, die Elektrinik regelt Abstand und definierte Geschwindigkeit. Du lenkst nur noch. Wie soll das beispielsweise auf der Autobahn gehen, wenn du 160 einprogreammiert hast und die Elektronik aufgrund der Verkehrslage zwischen 80 und 160 die Geschwindigkeit variieren muss? Da nützt dir so ein System herzlich wenig, wenn du ständig per Hand eingreifen, da schalten musst. Noch mehr Bedeutung bekommt diese Frage m.E. in einem Stau. Das ist doch eine enorme Entlastung, wenn das Auto automatisch bechleunigt und bremst und du nichts mehr machen musst, außer zu lenken. Auch da stelle ich es mir kontraproduktiv vor, wenn man zusätzlich noch schalten müsste.

        • Ständig per Hand eingreifen? Nee, aber ich lade dich gerne zu einer Probefahrt in meinem Insignia Handschalter mit ACC ein. 🙂
          Gerade beim Diesel ist der von dir genannte Bereich komplett im 6. Gang befahrbar – muß es schnell(er) gehen, wird halt geschaltet, wirds zu langsam, gibts eine Meldung, man möge bitte schalten (übrignens genauso beim Hochschalten). Vom ständigen Eingreifen, kann da keine Rede sein und mir gefällt das System schon gut – kleinere Meisen sind vielleicht in der neuesten Generation ausgetrieben 😉
          In der Stadt siehts mitunter anders aus, aber da kommt das ACC mit “heineinschnippelnden Spurwechselern” ohnehin nicht klar, um sich “komplett darauf zu verlassen”.
          ABER natürlich hast du Recht, dass der komplette Komfort eines ACC, einschließlich des “Staupilots”, nur mit einer Automatik ausreizbar ist. Die bisherige AT6 kam für mich allerdings nie in Frage…

        • Warum ist das ein Problem? Meiner bremst bis Schrittgeschwindigkeit – das reicht mir persönlich, wenn man Schalter fährt. Gänzlich das Schaltgetriebe auszusperren halte ich für falsch.

          • Dürfte dank S&S auch beim MT kein Problem sein.
            Musst halt zum Anfahren die 1 einlegen.

            Schade find ich auch das Bergab gebremst wird. Lasst das Auto doch rollen…

  2. Ich bin Laie zu dem Thema:
    Wie gestaltet sich das mit den einstellbaren Abständen ?
    Es gibt ja einen gesetzlich geforderten Mindestabstand, ist das der kleinste wählbare “nah” ?
    Womöglich i.d. Praxis aber bereits zu groß, weil, wir kennen ja alle wie es läuft, wer sich bei solcher “Großzügigkeit” noch reinquetscht (!).

    Oder kann/darf ein solches System einen um so geringeren (/praxisnaheren, bewährten) Abstand dann anbieten und aktiv ansteuern ?!

    Im Weiteren ist der Abstand wohl immer ein relatives zu gerade gefahrenen Geschwindigkeit (?), sonst würde es ja vorgewählt wohl auch gleich heißen können, 5 m / 20 m / 50 m z.B.

    • ich kenne die verschiedenen Abstände nicht, aber bei meiner Probefahrt mit dem K-ST 150 konnte ich den Abstandswarner auch schon auf 3 Modi einstellen und der kürzeste ließ einen ganz schön knappen Abstand zu. Ist wohl eine Reaktion auf “zu viel” Einfgriff, der dann dazu führen würde, dass man sich bevormundet fühlt und das Feature deshalb nicht mehr nutzt. So kann jeder seiner Vorliebe folgen oder nach Tagesform variabel entscheiden, wann er gebremst werden will … eigentlich nicht schlecht in einer Welt, die eigene Entscheidungen immer mehr einengt!

    • Sinnvoll wäre es schon, wenn sich die gewählten Abstände “nah, mittel, fern“ mit der jeweiligen Geschwindigkeit veränderten. Ein langer Abstand bei Tempo 30 wäre ja lebensgefährlich bei 160.

      • Der Abstand bemisst sich nach der gesetzlichen Anforderung in Sekunden würde ich ich meinen. Demzufolge ist der Abstand in Meter entsprechend der Geschwindigkeit größer oder kleiner. Ich fahre i.d.R. mit minimalem Abstand – das ist bei jeder Geschwindigkeit ein für mich “angenehmer” Abstand. Den langen Abstand wähle ich bspw. wenn es regnet.
        Dennoch gibt es Situationen, indem ich dem ACC “reinrede”: Auffahren auf eine Kolonne – da nehme ich es heraus, da ich so “heranrolle” und nicht kurz vorher den Anker schmeiße, um es bewußt etwas überspitzt darzustellen. Oder nach dem Überholvorgang eines Vordermanns, steige ich schon mal gemütlich aufs Gaspedal, weil das ACC erst dann beschleunigt, wenn der Vordermann komplett in seiner Spur ist + Gedenksekunde – da kriecht einem der Nachfolger schon mit Schaum vorm Maul in Kofferraum… in D sind halt die meisten extrem ungeduldig.

        Wäre trotzdem schön, wenn sich ein Entwickler hierzu meldet. Gerade auch die Fortschritte ACC von bspw. 2014 zu dem von jetzt. Die Kamera hilft meinem Radar gefühlt gar nicht, weil andere Fahrzeuge nicht über die genutzte Spur abgeglichen werden und es so zu Fehlbremsungen durch das “Eintauchen ins Radar” kommt…

        • Das empfand ich auch als “nervig”, es existiert keine “Rollen lassen” Funktion.
          Nur Binär. Gas bis Tempolimit erreicht und wenn Abstand zu klein dann Bremsen…

  3. FRAGE: “Verringert sich also die Distanz zum Vordermann, wird automatisch die Geschwindigkeit reduziert – falls nötig auch per Bremseingriff bis zum Stillstand.”

    Ist diese selbsttätige Funktionalität vollumfänglich durch die StVO und die Zulassungsvorgaben des KBA rechtlich zulässig?

    • Ja, weil du als Fahrer die Verantwortung trägst (steht auch so in der BA). Das Fahrzeug hat einen Assistenten, aber keine autonome Steuerung. D.h. passiert etwas, ist der Fahrer schuld, da er nicht aufgepasst hat, was der Assi tut.

  4. @Christian Günter: Naja, sagen wir mal so – Opel ist nicht die erste Marke, die ein solches System im Einsatz hat ;-)… somit haben schon andere den Weg bereitet haben, die mehr “Macht”/Geld/Lobby haben, als unsere Marke mit dem Blitz…..

    Siehe dazu auch https: //de.wikipedia.org/wiki/Abstandsregeltempomat

    Um dann das entsprechende Gesetz zu suchen muss man nach Brüssel schaun, und sich die RL 2007/46/EG. (Für nähere Ausführungen vgl Lutz, Zulassung – Eine Frage des Verhaltensrechts? in Hilgendorf/Hötitzsch/Lutz (Hrsg), Rechtliche Aspekte automatisierter Fahrzeuge – Beiträge der 2. Würzburger Tagung zum Technikrecht (2015) 33 (47, 51).)

  5. Diese Entwicklung (immer mehr hin zum autonomen Auto) ist scheinbar nicht mehr aufzuhalten, interessant auch zu sehen, was Opel jetzt schon so anbietet.
    Ob ich mich, vorausgesetzt ich erlebe eine solche Zeit noch, beruhigt zurücklehnen werde um auf meinem Tablet “rumzudaddeln”, während mich mein autonomes Auto durch die Gegend fährt? Ich weiß nicht recht. Kann das überhaupt sicher funktionieren, wenn andere Verkehrsteilnehmer mit ihrem Oldtimer noch “händisch” unterwegs sind? Will ich mich so umfassend der Technik anvertrauen?

    • Nachtrag: Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen technischen Fortschritt, ja auch nicht gegen das autonome Auto. Im Gegenteil, Fahrzeiten könnten sinnvoller genutzt werden. Nur bedeutet dies meines Erachtens im Umkehrschluss, dass manuell gelenkte Fahrzeuge dieser Entwicklung sprichwörtlich dann im Wege stehen, beides zusammen kann im Verkehr nicht funktionieren, zu unvorhersehbar der (Risiko-) Faktor Mensch, selbst für die größten, ausgeklügeltsten Rechner. Das harmoniert nicht miteinander, schlimmer noch, macht das Reisen noch gefährlicher als es jetzt schon ist. So zumindest meine Befürchtung. Die einzige WIRKLICH sichere Lösung wäre in meinen Augen, manuelles Fahren zu verbieten, und das ist natürlich aus vielerlei Gründen nicht machbar. Nochmal: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie autonomes und gleichzeitig “händisches” Fahren auf unseren Straßen sicher ablaufen sollen. Es gibt zu viele Situationen, die m. E. nicht programmierbar sind.

    • Autonomes fahren? Das ne uralte Technik die jetzt erst bei Opel “kommt” und man durchläuft halt alle Entwicklungsschritte die andere schon vor Jahren getan haben.

  6. So ein sinnloser Blödsinn! Das ist der 1. Weg zum autonomen Fahren und wir sehen, was beim Tesla passiert -> dämlicher Computer verwechselt LKW mit Wolke!
    Hallo, wo sind wir eigentlich. Für was/wen macht man überhaupt noch einen Führerschein, wenn das Auto alles alleine Macht. Irgendwann kann der Mensch überhaupt nichts mehr!!! Ohne Handy ist meine Generation sowieso schon den Tode nahe, weil es keine App mehr vorhanden ist, die anzeigt wo es Essen gibt.

    • Ich befürchte das Schlimmste. Es wird beim autonomen Fahren nicht die sicherste Anwendung ersonnenen werden, sondern die für die Industrie ökonomischste Umsetzung. Wir, die Gesellschaft, werden bei der Autonomisierung des Autos “bedauerliche Einzelfälle” in Kauf nehmen, weil es DER zukünftige Wachstumsgarant sein wird, wohlwissend, dass autonomes und “händisches” Fahren zusammen im Verkehr nicht ausreichend sicher zu gestalten sind. Es ist in etwa wie beim Burnelli-Flugzeug: Seit jeher bauen wir Flügel an “Röhren”. Sobald ein Flügel etwas schwerer beschädigt wird, stürzt die Röhre mitsamt den Insassen darin ab, da die Röhre, der Flugzeugrumpf, keinerlei eigenes Auftriebsprofil besitzt. Obwohl seit Ewigkeiten der Auftriebs-generierende Rumpf bekannt ist, macht man “immer weiter so”. Obwohl nachweislich tausende Menschenleben bis heute hätten gerettet werden können, baut man weiter den “falschen” Rumpf. Warum? Weil es einfacher und günstiger ist.
      So wird es auch beim autonomen Fahren kommen, Verluste werden von Anfang an in Kauf genommen, wohl wissend, das das Thema ganz anders, viel konsequenter angegangen werden müsste.

      • Mein Fazit: Autonomes Fahren wird nur dann wirklich sicher funktionieren, wenn ALLE Verkehrsteilnehmer untereinander vernetzt sind, die Fahrzeuge, egal ob Bus, Auto oder LKW, miteinander kommunizieren. Ist dies nicht der Fall, wird es m. E. “bedauerliche Einzelfälle” geben. Und dies ist eine bittere Wahrheit, die offensichtlich niemand aussprechen möchte. Es wäre nicht das erste Mal, das das der “Preis” des Fortschritts ist, der stillschweigend in Kauf genommen wird.

  7. Opel ist gezwungen diese Features auch anzubieten, sonst verliert man Marktanteile…glauben die Analysten und der GM Vorstand nickt und man macht mit…

    Nicht umsonst zerlegt Opel in Dudenhofen einen ganzen Wald um solche Technologien auf einer asphaltierten Fläche eines Kleinflughafens zu testen.

    Ich für meinen Teil versuche noch mindestens 30 Autofahrerjahre auf Fahrzeuge zurückzugreifen, die ein Lenkrad haben.
    Parkpiepser Hinten und meinetwegen auch Vorne, OK.
    Alles weitere ist überflüssiger Kokolores, der nur Ballast in die Autos bringt. Zusätzliche Kabel, Sensoren, etc.

    Lustig finde ich es, wenn man andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn ein wenig “ärgern” kann, in dem man neben her fährt, sich zurückfallen lässt und die gelben “Warnsymbole” im Aussenspiegel blinken. So ein Geblinke würde mich nerven.

    Man stelle sich mal vor:
    Autonome Autos brauchen keine Airbags, Gurtstraffer, etc. Denn es gibt ja keine Unfälle mehr. Ergo, ganze Industriezweige gehen bankrott.
    Wenn dann noch die Verbrennungsmotoren gänzlich gegen Elektromotoren ersetzt werden, ist es vorbei mit der Selbstbestimmung und dem individuellen Verkehr.

    • Das wird wohl in keinem vernünftigem Kosten-/Aufwandverhältnis stehen.
      Aber wenn’s am Geld nicht scheitert, dann wohl mit einem FOH sowas individuelles mal absprechen…

  8. Zum Thema ACC: Ich bin nun seit 1 Woche stolzer Besitzer eines Astra Innovation ST 1,4 Automatik mit S/S. Ich habe bei den möglichen Extras ein großes Kreuz gemacht und habe so auch ACC an Bord. Die perfekte Funktion veranlasst mich, das hier spontan mitzuteilen! Ich bin begeistert und freue mich jeden Tag darüber! Danke OPEL – wirklich fein gemacht!

  9. Ich frage mich, warum gibt es das ACC nicht im MOKKA? Selbst im neuen MOKKA-X, Fehlanzeige! Die Technik ist doch da!
    Es gibt nur eine Meldung im Display, dass es gleich “knallt”…….

    Bei anderen Marken gibt es das sogar für Kleinwagen. Z.B. Micra

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