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Ampera-e Grandland X Unternehmen

26. Aachener Kolloquium: Antrieb für die Zukunft

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Aachener Kolloquium: Christian Müller

Es geht um nicht weniger als die Zukunft des automobilen Antriebs. Das Interesse der Automobil- und Zuliefererindustrie, sich jährlich Anfang Oktober in Aachen zu treffen, um beim dortigen Kolloquium über Fahrzeug- und Motorentechnik zu diskutieren, ist hoch. Zu Ausgabe 26 des größten europäischen Kongress in diesem Bereich werden wieder über 1800 Gäste erwartet. Wenn man über die Zukunft des Autos redet, darf das Thema Elektrifizierung nicht fehlen. Interessanterweise wurde Aachen erst letzten Monat Teil der regen Debatte um Elektromobilität. Das TV-Team des VOX-Automagazins auto mobil wollte es wissen und lotste unseren Ampera-e mit nur einer Batterieladung 750 Kilometer von der östlichsten zur westlichsten Stadt Deutschlands, also von Görlitz nach Aachen. 

Im Rahmen des 26. Aachener Kolloquium gibt Opel-Entwicklungschef Christian Müller technische Einblicke in die Entwicklung unseres Reichweiten-Champions und einen Ausblick auf die Zukunft. 

Herr Müller, letztes Jahr sind Sie mit Dan Nicholson vom Amsterdamer Flughafen zum Kolloquium gefahren und haben einen ersten Ausblick auf die Revolution der Elektromobilität gegeben. Was war entwicklungsseitig nötig, um den Ampera-e auf die Straße zu bringen? 

Aachener Kolloquium: Christian Müller

Wir haben nicht einfach ein bestehendes Auto genommen und einen Elektromotor eingebaut. Wir haben ein Auto von Grund auf neu entwickelt – und rund um die Batterie konstruiert. So erzielen wir maximale Reichweite, optimiertes Gewicht und ein hervorragendes Platzangebot. Das Format der Zellen ermöglicht es, die nickelreiche Lithium-Ionen-Batterie in Unterflurbauweise unter dem Fahrzeug anzubringen. Der Batterie-Pack wiegt 430 kg, besteht aus 288 Lithium-Ionen-Zellen unterteilt in 96 Gruppen mit 3 Zellen pro Gruppe und ist wichtiger Teil der Fahrzeugstruktur. Das Batteriekonzept trägt nicht nur maßgeblich zur Stabilität des Fahrzeugs bei, sondern ermöglicht es auch, das Fahrzeug in seinen äußeren Maßen kompakt zu gestalten und gleichzeitig einen großen Innenraum zu schaffen. Der Ampera-e bietet Platz für fünf Passagiere und einen Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Kompaktklasse-Fünftürers. Neben der Reichweite macht das den Ampera-e zum voll alltagstauglichen Elektroauto – Fahrspaß garantiert!

Was erwartet denn der Kunde eigentlich von einem E-Auto?

Aachener Kolloquium: Opel Ampera-e

Reichweite ist die entscheidende Größe. Unsere internen Studien haben gezeigt: Kunden ohne Erfahrung mit einem Elektrofahrzeug stellen deutlich höhere Ansprüche an die Reichweite eines EV als Kunden, die bereits ein EV nutzen. Reichweiten-Angst ist also teilweise auch irrational begründet. Fährt ein Kunde erst einmal ein Elektrofahrzeug, stellt er schnell fest, was seine tatsächlichen Reichweiten-Bedürfnisse sind. Um ihn aber erst einmal zum EV-Fahrer zu machen, ist ein deutlich höheres Reichweitenversprechen notwendig, um die gleiche Akzeptanz zu erreichen.

Im Durchschnitt werden unsere dieselbetriebenen Fahrzeuge in Deutschland etwa 90 km pro Tag, die Benziner ca. 68 km pro Tag bewegt. Es liegen also zwischen Erwartung an Elektroautos und tatsächlicher Nutzung deutliche Diskrepanzen vor. Unsere Kundenumfrage in Nordamerika hat gezeigt, dass sich 70% der Befragten bei einer elektrischen Reichweite von rund 320 Kilometer vorstellen können, ihr konventionelles Fahrzeug durch ein reines Elektrofahrzeug zu ersetzen, bei 400 Kilometern sogar schon 87%. Deshalb bieten wir mit dem Ampera-e eine beeindruckende Reichweite von 520 km nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus an.

Aachener Kolloquium: Opel Ampera-e

Hinzu kommt: Durch die Daten aus mittlerweile 5 Jahren Ampera-Felderfahrung sind wir in der Lage, sehr gut abzuschätzen, wie sich die Batterie über die Lebenszeit des Fahrzeugs entwickeln wird. Unsere Erfahrungen aus über 100.000 verkauften EV-Fahrzeugen in den letzten Jahren ermöglichen es uns, eine Garantie über 8 Jahre und 160.000km auszusprechen.

Auch die Medien sind begeistert. In der ADAC Motorwelt kamen die Testingenieure des Automobilklubs zu dem Ergebnis, dass eine volle Batterie im strengen, realitätsnahen Testverfahren des ADAC 340 Kilometer Reichweite bringt. Bei ruhiger und vorausschauender Fahrweise, möglichst unter 120 km/h, sind um die 400 Kilometer möglich. Mehr Strecke bewältigt nur ein deutlich teureres Modell von Tesla.

Wie konnten die VOX-Tester mit einer Ladung 750 Kilometer quer durch Deutschland fahren?

Aachener Kolloquium: Opel Ampera-e

Wir hatten bei dieser Fahrt natürlich unsere Messelektronik mit an Bord. Das VOX Team fuhr mit einer relativ konstanten Reisegeschwindigkeit, zumeist zwischen 40 bis 50 km/h. Dabei nutzen sie konsequent die Bremsenergierückgewinnung des Ampera-e und luden im Schiebebetrieb mittels Rekuperation die Batterien nach. Am Ende zeigte der Streckenmesser exakt 754,9 gefahrene Kilometer. Mit einer einzigen Batterieladung! Dieses Fahrverhalten hat dann schon mehr mit Hypermiling zu tun und liegt im oberen Bereich der Reichweiten-Effizienz, aber es zeigt, was mit einem Elektroauto möglich ist.

Aachener Kolloquium: Opel Ampera-e

Wechselt der Fahrer vom Schiebebetrieb in den „Low“-Modus, steigt die Bremswirkung des Motors und damit die Rekuperation sogar weiter. In einer dritten Stufe kann zusätzlich mit einer Wippe am Lenkrad manuell auf volle Energierückgewinnung geschaltet werden („Regeneration on Demand“). In beiden Modi ist das Schleppmoment so hoch, dass im normalen Verkehr nicht einmal mehr auf die Bremse getippt werden muss, um die Geschwindigkeit bis zum Stillstand des Fahrzeugs abzubauen. Besonders im dichten Stadtverkehr mit vielen Stop-and-Go-Phasen kann der Fahrer sowohl die Reichweite als auch dem Komfort mit diesem „One Pedal Driving“ maximieren.

Wie geht es mit der Elektromobilität bei Opel weiter?

Aachener Kolloquium: Christian Müller

Elektromobilität wird auch künftig eine wichtige Rolle bei Opel spielen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Auf der IAA hat Opel-Chef Michael Lohscheller im Rahmen der Weltpremiere unseres neuen Grandland X angekündigt, dass unser neuer Kompakt SUV der erste Opel mit Plug-In-Hybrid sein wird – ein Beleg und das nächste große Beispiel dafür, welche Chancen für Opel im PSA-Konzernverbund liegen. PSA treibt die Elektrifizierung sehr engagiert voran. Bis 2023 werden 80 Prozent der PSA-Modelle elektrifiziert sein. Opel wird bei der Elektrifizierung die gemeinsamen Konzern-Technologien nutzen und engagiert mitentwickeln.

Wie werden sich die Anforderungen an die Automobilhersteller wandeln?

Opel Ampera-eEine ganze Reihe von gesellschaftlichen und technischen Trends und Rahmenbedingungen sorgt dafür, dass sich die Anforderungen an die Automobilhersteller wandeln. Das sind zum Beispiel gesellschaftliche und soziale Trends wie die zunehmende Urbanisierung. Dies begünstigt neue Mobilitätsangebote wie das Car Sharing und auch die Elektromobilität. Die gesetzlichen Anforderungen und Emissionsgrenzwerte werden kontinuierlich verschärft. Europa nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Jungen Menschen ist heute nicht mehr die PS-Zahl des Fahrzeugs so wichtig, sie legen vielmehr Wert darauf, jederzeit „Connected“ zu sein. Gleichzeitig ist der Besitz eines Autos für sie, gerade in Großstädten, weniger wichtig. Sie wollen vor allem mobil sein. Ein weiterer Mega-Trend ist die alternde Bevölkerung, vor allem in den westlichen Industrienationen. Aus dem Zusammenwirken dieser und vieler weiterer Einflussfaktoren ergeben sich die großen Trends, die die Automobilindustrie in den kommenden Jahren bestimmen werden. Eine Abkürzung hat sich dafür etabliert: CASE – Konnektivität, Automatisiertes Fahren, Sharing und Elektromobilität. Opel hat bereits erste wichtige Schritte unternommen, um die automobile Zukunft erfolgreich gestalten zu können. Ich bin überzeugt, dass auch in Zukunft, gleich ob in 20 oder in 50 Jahren, noch Autos mit dem Blitz auf unseren Straßen fahren werden.

Kommentare (35)

  1. Wow, man wärmt auf diese Weise tatsächlich nochmal den Ampera-e auf – wozu ?

    Kaufen, reservieren….geht ja alles nicht. Fahrzeug Fiction. Von wegen „Zukunft für alle…“ – blamabler als einst beim EV-1 von GM.

    Wieviel hat OPEL überhaupt noch am Ampera-e ggü dem Ampera-ohne-e „mitgemacht“ ?

    Wo man so gar keine „Gewalt“ über die Zuteilung hat – der Stecker längstens gezogen ist.
    Oder mal anders, was wurde dem viel gepriesenen Norwegen zuteil ?
    Selbst dazu liest man nix mehr, von wegen der x-tausend Vorbestellungen ?!

    Und wieso unterschlägt man weiterhin die wahre Funktionalität des Ampera-ohne-e ? Die Aussage zum anstehende GLX Hybrid, „der erste Opel mit Plug-In-Hybrid“ ist falsch.

    PS: Das Phänomen um das eingeforderte Mehr an Reichweite vom Laien, ggü dem E-Routinier, joh, da entwickelt sich mit den Umständen, dem Enthusiasmus solcher Ambitionen entsprechendes an Möglichkeiten

    ABER, eines/zweierlei ist doch prinzipiell zu bedenken:

    Den Verbrenner fahr ich quasi bis auf den letzten Tropfen ziemlich entspannt leer.
    Ich finde ja fortlaufend eine Tanke + 5min später geht es weiter.

    Mit einem BEV habe ich dazu 2 Sorgen:
    – Wo kann ich laden / ist das wenige frei ?
    – Und darauf/damit erstmal warten, planen – nicht nach 5min weiterfahren

    • Wenn wir uns die grundsätzlichen Herausforderungen bei der Elektrifizierung anschauen, können wir festhalten: Das Reichweiten-Thema und die Fahrfreude sind gelöst, die Kosten müssen natürlich durch Effizienz in der Entwicklung & Produktion, sowie Modularität der Technik weiter sinken, sonst kann es keine Elektrifizierung für alle geben.

      @X-didi: Das Fahrzeug selbst ist nur ein Teil der Antwort auf alle Fragen/Herausforderungen vor denen Politik, Gesellschaft und Automobilindustrie stehen. Bei den Themen Infrastruktur, Technologie-Akzeptanz, Nachhaltigkeit/Recycling müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung aller Anforderungen, also unter Betrachtung des eingangs gezeigten gesellschaftlich/technischen Gesamtbildes, weitere Schritte unternehmen. Und um das nötige Vertrauen in alternative Antriebe beim Kunden zu gewinnen ist eine konsequente Förderung unerlässlich.
      Hierzu gehört insbesondere die Lade-Infrastruktur inklusive zugehörigen Netzausbaus. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zum größten Teil noch vor uns liegt. Hier müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

      Der Ampera-e überwindet mit seinem Reichweitenangebot diese Vorbehalte. Unsere Erfahrungen zum Kundenverhalten zeigen, dass beim Ampera-e nur ein Drittel der Lade-Ereignisse tatsächlich bei einem Batterie-Ladestand <30% stattfinden und das im Durchschnitt täglich geladen wird. Ebenso haben wir in mehrjährigen Kundenstudien nachgewiesen, dass über 97% der Fahrten mit einem Ampera der ersten Generation mit einer Distanz von weniger als 100km erfolgen. Hier zeigt sich erneut, dass die Kunden Ihre Anforderungen tatsächlich an seltene Ereignisse wie Urlaube oder längere Dienstreisen knüpfen und hier vor allem die Angst haben, für solche Fahrten nicht gerüstet zu sein.

      Bislang haben rund 1000 Kunden ihren Ampera-e in Europa erhalten und wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, die Nachfrage, welche unsere internen Erwartungen übertroffen hat, so schnell wie möglich zu bedienen.

      Und: Der Ampera war ein Extended Range Electric Vehicle (EREV, Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite).

      • Jauh, Danke für soviel Mühe + Umfang !

        Das Thema ist freilich viel weitreichender – das (Lade-)Verhalten im Alltag mit so neuer/anderer Technik ein darauf konditionierter Umgang dann. Und damit weg von:

        Versüfftem, stinkend-giftigem, Warteschlangen zum täglichen Preis-Hüpfen,…

        Erfahrungen mit dem Ampera-ohne-e sind da gewiss + wertvoll in der Hinterhand für weiteres vorgehen.
        Nur mal nebenbei, selbst wiki hat ihn als „viersitziges Plug-in-Hybrid-Pkw-Modell“ angeführt. Aber lassen wir das, es ist Euer Marketing-Diktat.
        Ein Modus (4) mit direktem Kraftfluss des Verbrenner auf den Antrieb inklusive ! 😉

        Und ahhh, „rund 1000 Kunden haben“, na das ist ja nach gefühlt langer Stille überhaupt mal wieder eine Zahl, ein „Lebenszeichen“ !

        Für ganz Europa halt zu heftig-schmal, da hättet ihr erst gar nicht hier was aufmachen/zumachen dürfen. Es ist einfach nur enttäuschend in der Folge.

        Man kann doch nicht von „Zukunft für alle“/demokratisieren von Technik fabulieren, wenn es nur gähnende Leere inne hat. Inklusiven totaler Ungewissheit was/wann kommt !
        Ganze 100 Fahrzeuge für Deutschland, das ist so nicht erklärbar:

        Ob ich jetzt den Tesla-Model 3 Hype anführe (?), naja…
        Oder vielmehr Nissan, anstehenden Leaf-II (siehe Erfolg, Zahlen zum kackhäßlichen Leaf-I alleine !…)
        Zoe,…!

        Dann mit „Erwartungen übertroffen“, so naiv/unausgegoren kann man da nicht dran sein.

        Der Bolt soll bei den US-Händlern dagegen herumstehen /Lieferzeiten dort ?!
        Die Produktion gar gedrosselt !?
        Wo sind die propagierten 30.000 und mehr wenn erforderlich an Jahresausstoß ?
        Oder ist da nicht doch was dran (?) – ein paar Elektroautos/Quote im US-Sektor = Freibrief für um so mehr Unvernünftiges weiteres verfahren mit den SUV, Trucks + Co !

        Sorry, Q, das darfst du gerne ungefiltert an die wahren Verantwortlichen weitergeben !

        PS: Bin ich jetzt gemein (?) oder, wie bereits hier angeführt, nicht der einzige damit ! Und OPEL dazu in ziemlich bescheidener Position…

        www. youtube. com/watch?v=8yKkPviv0cg

      • Allein es nützt nichts, da es keine Einheiten zu kaufen gibt – schon gar nicht für Privatkäufer! In der Zwischenzeit könnte dann doch das Model 3 von Tesla auf dem deutschen Markt erhältlich sein – ein Modell (Longe Range-VaRIANTE), dass mein Interesse auf sich zieht. Für mich persönlich wäre eine Reichweite (am Stück) von ~450..500 km bei jeder Witterung wichtig.

        Während sich der Insignia mit mangelndem Benzinmotorenangebot, unsicheren schlüssellosen Systemen und fehlendem Live-Traffic rumschlägt, liefert Tesla die Zukunft jetzt. Preislich liegt das Model 3 und der Insignia in höherer Ausstattung nicht weit auseinander!

        • Ich würde eher auf den Routinier Nissan, mit dem Leaf II setzen.

          Bei TESLA muss man (Groß-)Serie erst lernen, da wird noch immer mehr + voreilig propagiert (um Investoren zu beruhigen ?!), wo noch in Handarbeit zusammengeklöppelt wird.
          Sollen sie es ehrlich als Vorserie titulieren und wie auch immer/derzeit in 3-stelliger Zahl nur an die Mitarbeiter zum testen geben…

  2. Toller Bericht!
    Erinnert mich an die Berichte von VOX Auto Mobil.
    Leider ist dar Ampera E nicht in Deutschland lieferbar und sonst, bietet Opel von der Plattform her kein Schönes Auto nach meinen Geschmack mit Elektroantrieb an.
    Ich stehe mehr auf dem Insignia GS Style und nicht auf dem „Schmarotzer SUV“.

    Zudem ist der reine Elektroantrieb mit Batterie nicht wegweisend, H2O würden viele vorziehen bzw. LPG und Erdgas. Wie ich schon öfters schrieb haben viele straßenparker keine Möglichkeiten ein Elektroauto zu laden, geschweige, das die Firma eine Steckdose bereitstellt. Fakt ist, das betanken mit Strom aus der Steckdose ist Luxus, die höchstens Häusle Besitzer oder recht auf ein Parkplatz haben.

    Ich hoffe, das Opel andere Antriebe bietet bzw. Entwickelt. Bis 2023.

    Zum Thema Carsharing, leider ist carsharing auf dem Lande deutlich teurer als in den Großstädten, somit wird sich das Thema nicht überall durchsetzen können.

    • H2O ?! Wasser. Wo hast du dir denn den Bären aufbinden lassen ?!

      LPG/Erdgas ist ja auch im Angebot, nur muss es weiter gehen, nicht alleine bei den Verbrennern stehenbleiben !

      Ansonsten nenne doch mal selbst „andere Antriebe bis 2023“ ?!

  3. Super, jetzt wo die meisten anderen Hersteller einen Fahrplan für Elektromodelle haben und ankündigen in den nächsten 5 Jahren die verschiedensten reinen Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen, fängt Opel an, über Hybrid nachzudenken….. Selbst GM hat bis zu 10 E-Fahrzeuge angekündigt, deren Aktie schießt grad durch die Decke und wenn wir mal in Frankreich bleiben, auch Renault hat sehr sehr ambitionierte Pläne und ist finanziell in diesem Segment sogar im grünen Bereich angekommen. Und wie gesagt Opel? Opel kann keinen Ampera liefern, eine Alternative aus dem neuen Konzernverbund um diese Lücke kurzfristig zu schließen gibt es nicht, also Hybrid….. Nee, oder??? Jahrelang hat man sich über Toyota lustig gemacht, das sei ein Irrweg, man solle es doch richtig machen…und und und….Na Hauptsache man spart 18 Sekunden auf dem Nürburgring mit einem Fahrzeug, welches scheinbar nicht wirklich Premium in der Verarbeitung ist.

    • Die div. Ankündigungen der Anderen, joh, das „wirkt“ evtl. besser – ist aber auch nicht zum 1.mal von denen…(!)

      Insofern dann bei denen die bereits konkret liefern und machen, wie besagte Renault (Zoe !), Nissan (Leaf I, Leaf II),..

      Peugeot hatte sich bisher nur mittels Mitsubishi (MiEV) umgelabelt, vermeintlich Elektro-kompetent gezeigt.
      OPEL ist bei GM „weggebrochen“/“Bittsteller“ in jetziger Situation – schon vor Jahren das Entwicklungszentrum in Mainz-Kastell geschlossen worden, Turin ausschließlich in GM-Besitz.

      Keine einfache Aufgabe aus der Position für PSA+OPEL.

      • Noch entscheidet der Kunde. Lass die ersten 100-500 Elektroautos auf Großstädte los und dann schauen wir mal.
        Ich finde für Berlin 230 Tankstellen, man kann nur hoffen das dort immer mindestens 2 Steckdosen vorhanden sind und diese auch gehen und halt auch frei sind.
        Vermutlich wird es dazu führen das man Umwege fahren muss um eine Steckdose zu kriegen, ich denke spätestens dann wird das ganze lächerlich.
        Ampera ohne E war ein Auto welches besser passte als mit E, leider war das Design sehr speziell…

  4. Opel sollte erst mal seine aktuelle Technik in griff kriegen und reparieren können und nicht ein Matrix Licht im ASTRA K verkaufen was den Gegenverkehr blendet und nicht reparieren kann.

    • Ist konkret deiner betroffen?
      Hab dazu (bei MT) aber noch nicht allzu viel gelesen.

      Wenn’s funktioniert – soweit ich das mal erleben durfte – find ich es absolut Klasse.
      Hoffentlich nach Astra u Insignia überhaupt absehbar noch kommend ??!!

      „Dummes“ LED um des LED wegen ist nicht der Bringer !…

      • Ja, bei meinem neuen Astra K ,blende ich vom ersten Tag an den Gegenverkehr, obwohl der FOH die Frontkamera und das Steuergerät gewechselt hat.
        Eine 3 Wöchige Reparatur im Technik Zentrum Rüsselsheim brachte auch keine Abhilfe des Problems.
        Technik für alle, ha ha

        • Puh, spätestens in Rüss. sollte das dann doch geklärt sein !?

          Wenn so tief + dauerhaft der Wurm drin – bleibt womöglich nur Wandlung und „auf ein neues“ 😉

          • ,,Wandlung“ aber nie wieder Astra k , wenn die Techniker bei 130 km Testfahrten keine Auffälligkeiten feststellen konnten und ich am Samstagabend auf einer Strecke von 6 km 4 Fahrzeuge blende, sind die Techniker entweder blind, oder sie wissen nicht wie man das Problem lösen kann.

      • möchte mal wissen, wie Michi 537 mitbekommt, dass der Gegenverkehr sich geblendet fühlt, solange er nicht mit dem Gegenverkehr fährt. Mich hat nach 4000 km mit Intellilux noch keiner angeblinkt, weil er sich geblendet fühlte. Und ich wurde auch noch von keinem Intellilux geblendet, von falsch eingestellten H7 allerdings gefühlt 2 x pro 10 min (mal abgesehen von den vielen Funzeln, die den Namen Licht nicht verdienen und den vielen A… – Leuchtern, die nur mit einem „Schein“werfer oder ohne Rücklicht durch die Nacht funzeln).

  5. Aachener Kolloquium, und zu lesen ist ziemlich genau nur was über E-Mobilität.
    Also ich glaube ganz realistisch betrachtet begleitet uns der Verbrenner noch sehr weit in die Zukunft (ob als alleiniger Antrieb oder im Hybrid-Verbund sei dahingestellt). Gibt es hierzu denn gar nichts interessantes zu berichten?

    • Joooaar, wäre um des eigentlichen und Inhalte vor Ort tatsächlich mal weiter zu beleuchten !

      Allein das letzte mal und jetzt wieder mit dem gleichen GM-Produkt vorzufahren, nun ja…

      Da war doch auch mal ein elektrifizierter Meriva-B ?!
      Und sogar mal ein Corsa Hybrid (2007) ?!

  6. Liebe Opel Verantwortlichen,
    ich möchte Ihnen mal eine kleine „Geschichte“ erzählen.
    Im Jahr 2007 habe ich meinen ersten OPEL (Astra TT CDTI ) bei unserm FOH vor Ort gekauft.
    Als VAG Jünger war ich eher skeptisch, aber man kann ja mal schaun.
    Freitags ca.15:00 Uhr habe ich mit meiner Frau die Ausstellung betreten.
    Den TT hatte ich ein paar Tage vorher in der Ausstellung im vorbeifahren gesehen.
    Unser späterer Verkäufer begrüßte uns und verschwand sogleich wieder.
    Um ca.15:45 Uhr fuhr ich völlig verdutzt bei herrlichstem Frühlingswetter mit einem NEUEN Astra TT aus der Ausstellung mit der bitte ihm am Montag wieder vollgetankt widerzubringen.
    Man wünschte und ein schönes Wochenende und wir könnten dann am Montag schnacken. ( sagt man so im Norden ) Der Rest ………….. siehe oben 🙂
    Keine außerplanmäßigen werkstattaufenthalte nur Wartung ( Note 1-2 )
    Aufgrund dessen habe weitere OPEL gekauft :
    Corsa D 1.0 Tageszulassung ( Note 2 )
    Corsa D 1.4 Tageszulassung ( Note 2 )
    Insignia A 1,4 turbo Tageszulassung ( Note 5 )
    Corsa E 1.4 turbo Tageszulassung ( Note 1-2 )
    Mokka 1.6 Tageszulassung ( Note 1 )
    Wie sie den „Schulnoten“ entnehmen können haben die Autos bis auf den Insignia eins gemeinsam. Sie waren und sind : EHRLICH,ZUVERLÄSSIG und eben OPELZ 🙂
    Eigentlich sollte der Mokka ein Crossland X werden. Als dann die ersten Bilder vom Innenraum kamen hieß es für mich Satz mit X war wohl nix.
    Und jetzt sind wir beim aktuellen Thema:
    Monate lang wird man zugespammt mit der sprichwörtlichen demokratisierung des BEV Marktes. Umparken im Kopf und so weiter.
    Jetzt haben wir Maximalpreis + nicht Lieferbar = Hybrid ? Wow !
    Einen ( fast fertigen ) neuen Corsa F stampft man ein……… um ja was ?
    Einen umgefrickelten 208 anzubieten weil der klassische OPEL Fahrer sonst noch einen Eimer auf dem Beifahrersitz braucht ?
    Einen Astra K mit Ausstattungslücken und Klappergeräuschen.
    Einen mir unsympatischen CEO der mich an den verpeilten Professor Farnsworth erinnert. Neumann war OPEL.
    Der Adam fängt langsam an zu modern, OPC wird Todgeschwiegen.
    Klingt wirklich langsam nach Umparken. Allerdings in eine andere Richtung.
    Und was da mit den Werken ( z.B. Mokka X Stop in Eisenach ) und den Mitarbeitern läuft ………… unterirdisch.
    Also eigentlich genug Baustellen.
    Und jetzt wird schon wider eine neue Sau durchs Dorf getrieben ? Na dann mal los.
    Ich hab ein Déjà-vu. BER 🙂
    2020 brauch ich einen neuen. Belehrt mich eines besseren. BITTE

      • Den Insignia wie auch die anderen Autos habe ich mit KM Stand 0 übernommen. Der Wagen hatte serienmäßig kein FlexFix daher habe ich dieses nachgerüstet. Die Aufnahen hatten beim abnehmen der Kappen schon einen sichtbaren ROSTANSATZ. Wurde vom FOH behoben.

        Ab ca.1000 km hat der Insi angefangen im Armaturenträger zu klappern.

        Um es kurz zu halten…..3 mal war er erfolglos in der Werkstatt. Von OPEL habe ich bis heute keine Antwort auf mein Schreiben an den Kundendienst.
        Aussage vom Meister vor Ort : Nur ein Komfortmangel. Pech gehabt.
        Der Nachfolger dieses Meisters ( ich war wohl nicht der einzige der solche Antworten bekommen hat ) hat mir dann eine Kulanzzahlung
        ( Werkstattgutschein ) gegeben und noch einmal den gesamten Armaturenträger ausgebaut und wieder zusammen gesetzt.
        Weitere OPEL Premium Erlebnisse hatte ich mit einer von jetzt auf gleich hackeligen Schaltung. ( Bowdenzug wurde gewechselt )
        Quitschenden Bremsen und noch ein paar mittlerweile verdrängten Kleinigkeiten rundeten dann das Gesamtbild ab.
        Bei ca. km Stand 8000 ging das Klappern wieder los. Der Wagen stand danach eigentlich nur noch in der Garage weil ich keinen Bock mehr hatte damit zu fahren. Der Insi ging mit KM Stand 12500 nach 3 Jahren wieder zurück an den Händler.
        Mein Re­sü­mee :
        OPEL kann Astra H Corsa D/E und Mokka ohne X
        (Der ist wie aus dem GANZEN gefeilt )

        Auf den Corsa F hatte ich mich gefreut. Die ersten Bilder waren vielversprechend. Aber jetzt ?

        • Hab ich das richtig gelesen/verstanden (?), einem Insignia hast du FlexFix, den ausziehbaren Fahrradträger nachgerüstet !??!

          Davon habe ich noch nie gehört, geschweige wie das möglich ist ?!?
          Es ist vom Werk in keiner Version bestellbar !

          Da müßte doch so einiges im Weg sein (mind. die Reserveradmulde, mitunter die Abgasanlage, etc.). Und so ziemlich gar keine Aufnahme dafür vorgedacht !?

          Gibt es davon Bilder, bist du bei MT (motor-talk), das würde ich zugerne mal sehen !

          Jaja, die Klappergeräusche des Insignia, die sind wohl bekannt…je nachdem was man da für ein Exemplar wohl erwischt hat.
          Aber in 3 Jahren nur 12500 km ist dann auch nicht viel. Fährt ja fast jede Hausfrau in einem Jahr drauf 😉

          Corsa-F, war ich auch schon konzentriert am verfolgen. Die Bilder vor ziemlich 1 Jahr (Okt’16) sahen schon ziemlich weit + gut aus.
          Mit der Rückwärtsrolle im Frühjahr dann, puh,….bleibt nur abwarten.
          Und erstmal der neue 208 folgend. Bzw. mit dem neuen C3 ist womöglich auch schon viel vorgezeigt was einen erwartet. Wobei letzter hat noch eine „alte“ Plattform.
          Wohingegen der 208 und evt. darauf/damit auch der Corsa von neuerem profitieren könnte !(?)

  7. Hallo zusammen.
    Habe mal ganz Quer gedacht.
    Der Benzin-Motor.
    1Liter Benzin ergibt 11.94 KW bz. 16,32 PS bei idealer Verbrennung.
    65Liter Tank fast dann ca. 776,1 KW oder 1060,8 PS
    65Liter Tank hat eine Reichweite 890,41 Km/h (7,3L auf 100Km/h, Verbrauch im Durchschnitt((119,13 PS(85KW/h) auf 100Km/h)
    Bei modernen Benzin- und Dieselmotoren, die mit Volllast laufen, liegt der Wirkungsgrad ca. bei 35 bis 45 Prozent,
    mehr als die Hälfte des eingesetzten Kraftstoffs wird nur verheizt. Im Teillastbereich sinkt der Wirkungsgrad
    sogar auf 25 Prozent oder noch weniger.

    Der E-Motor.
    (Der Stromverbrauch liegt bei ca. 10 -17 kWh/100 km; das entspricht umgerechnet etwa 0,8 – 1,5 Litern Benzin.)
    Laut 93-95% Wirkungsgrad , 60kWh Batterieinhalt wären dann 352 bis 600 km/h Reichweite.
    Mein Traum.
    Der Elektron von Opel
    60KWh aus 288 L-I-Z,
    der Elektromotor mit 28 kW/38 PS Leistung und 7000U/min
    die Höchstgeschwindigkeit ist auf 205 km/h begrenzt,
    von 0 auf 100 in 10 Sek,
    natürlich auch mit 6 Gang Getriebe an einem E-Motor.
    🙂

  8. Mein Traum.
    Der Elektron von Opel
    60KWh aus 288 L-I-Z,
    der Elektromotor mit 28 kW/38 PS Leistung und 7000U/min
    die Höchstgeschwindigkeit ist auf 205 km/h begrenzt,
    von 0 auf 100 in 10 Sek,
    natürlich auch mit 6 Gang Getriebe an einem E-Motor.
    🙂

    • Wieso genau 288 L-I-Z* ?
      Und wieso ein 6-Gang-Getriebe mit einem E-Motor koppeln ?
      Die übrigen, exakten Daten von PS, Drehzahl, Höchstgeschwindigkeit,…ein Theoretikum (?).
      Denn wie lange soll er die 205 km/h halten, bei 60 kWh-Speicher, entsprechendem Verbrauch,….Physik macht auch hier keine Ausnahmen 😉

      *) => liz-online.de, Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrüben ? 😉
      Oder meinst du Lithium Ionen Zellen ?!

        • Ach sooo, das diversifiziert GM ja gerade selbst (für sich), bzw. kündigt mit im Hintergrund, verhüllt xx Varianten auf Voltec-Antriebsblog hin an…

          Nur. Am Beispiel Cadillac ELR sah man bereits, wie „toll“ sie das bisher beherrscht haben 😉

  9. Ich denke es muss noch verdammt viel passieren fuer eingefleichte Verbrennungsmotor Liebhaber umzustellen auf Elektro.Ich habe mir den Ampera.E in Frankfurt angeschaut und mein Fazit ist ein Sauteures und von Qualitaet ist nichts da.Ich bin leidenschaftlicher Opelfan und ich hoffe noch lange mit Verbrennungsmotor fahren zu koennen.Ich wèrde mich sehr unwohl fuehlen in so einer Elektrokiste muss aber dazu beisteuern dass es bei anderen Hersteller auch nicht besser aussieht.Gruss an die Steinzeit.

  10. Schöne Sch…., jetzt ist für ganz Europa der Laden dicht !

    Allein Norwegen überstieg bereits mit seinen Bestellungen das europaweit zugedachte Jahreskontigent. GM. Einfach nur erbärmlich.

    Ampera ad acta.

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