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Produktion Unternehmen Vivaro

Ab 2019: Neuer Vivaro läuft in Luton vom Band

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Künftig bauen wir in unserem englischen Werk in Luton leichte Nutzfahrzeuge (Light Commercial Vehicles – LCV) auf der EMP2-Plattform der Groupe PSA, dem europäischen Marktführer in diesem Segment. Das ist eine entscheidende Voraussetzung, um unsere großen Ziele des PACE!-Plans zu erreichen: den Absatz zu steigern und dabei noch effizienter zu produzieren.

Im Jahr 2017 liefen in Luton 60.000 Opel/Vauxhall Vivaro vom Band. Die Produktion soll nun mit dem Ausbau der Fertigungskapazitäten auf jährlich 100.000 Fahrzeuge erhöht werden, die auf der EMP2-Plattform basieren. Diese Investition ermöglicht es, die dazu nötigen Prozesse zu optimieren und sicherzustellen, dass nach höchsten Standards gearbeitet wird.

„Leistung ist der Treiber für Nachhaltigkeit, und ich möchte allen Beteiligten danken und die Offenheit und Aufgeschlossenheit unserer Gewerkschaftspartner sowie der britischen Regierung unterstreichen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Werks Luton. Es ist ein wesentlicher Schritt, der uns hilft, unsere Ambitionen im Nutzfahrzeugmarkt umzusetzen und unseren Kunden das beste Angebot in diesem Segment zu garantieren“, sagt Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA.

Kommentare (93)

  1. Das geht aber mal schnell… der Aktuelle Vivaro wird ja “erst” seit 2014 gebaut… Tavares kanns wohl garned haben das Renault ein Stück vom Vivaro Umsatz abbekommt 😉

      • Klarer Fokus auf den Ausbau unseres Geschäfts mit leichten Nutzfahrzeugen sowie der Effizienzsteigerung der Werke: Neue Modelle herausbringen und neue Märkte betreten mit dem klaren Ziel, die LCV-Verkäufe zwischen 2017 und 2020 um 25% zu steigern.

        • Das mit der Verkaufssteigerung muss kommen, wobei von dem Niveau kann es ja nur aufwärts gehen(nicht mal 6800 Nutzfahrzeuge im Gesamtjahr 2017).

          Aber alle anderen Autos werden wichtiger sein als die Nutzfahrzeuge!

          Aktuell wieder desaströse Zulassungszahlen!!! -23,4% im März! Ford verkauft inzwischen 5743 Auto mehr in einem Monat!

          • Gründe wurden öfters hier genannt, warum die Marke Opel uninteressant wirkt!

            Opel muss am besten sofort Umdenken und handeln, ansonsten verliert Opel noch mehr Marktanteile!

            Astra, Insignia, Cascada, GTC etc. müssen vom Preis angepasst werden und die Qualität auf dem Niveau von VW angehoben werden! Ansonsten kommt Opel nie in den schwarzen Zahlen!

          • Michi1 macht den üblichen Fehler der Journalisten, bei den leichten Nutzfahrzeugen nur die als PKW neu zugelassenen Fahrzeuge (genau 6.797 in Deutschland) zu zählen, aber nicht die als Nutzfahrzeug. Letztere gibt es vom KBA leider nicht in einer nach “Marken und Modellen” gegliederte Statistik wie bei den PKW.

            Man sollte sich auch nicht allein nach den deutschen Zahlen orientieren, sondern nach dem gesamten Absatz.

            Wenn wir dazu die Produktionszahlen als Hinweis nehmen, dann sind es im Jahr 2017
            61,128 Vivaro (2016: 75’303)
            20,490 Movano (2016: 26’568)
            19,331 Combo (2016: 25’541)

            Die angestrebte Steigerung um ein Viertel ausgehend von 2017 erreicht dann im Jahre 2020 wieder das Niveau von 2016.

          • @Beobachter7, 5. April 2018 – 08:03 Uhr

            Zu den Neuzulassungen von “Utilities” – NfZ (Nutzfahrzeuge), LCV (Light Commercial Vehicles) als PKW und als LKW hier die Zahlen für Opel im Jahr 2016:
            Als PKW 6 057
            Als LKW 14 605
            Nfz also mehr als das doppelte von PKW

            diese 14’605 Stück entsprechen 4,9% der insgesamt in 2016 neu zugelassenen LKW in Deutschland, hinter
            Daimer 24,8%
            VW 19,3%
            Ford 12,6%
            Renault 6,8%
            FCA 6,2%

            Citroën und Peugeot zusammen 6,5% (3,5 und 3,0)

          • @Beobachter7: Und 4,9% findest du jetzt viel, oder wie??? Es müssten mindestens 7% sein, um mit dem ohnehin nicht gerade berauschenden PKW-Marktanteil von Opel mithalten zu können!

          • @Michi1, 5. April 2018 – 20:18 Uhr

            Ich hab die Zahlen nur mitgeteilt, aber nicht bewertet, und will sie auch nicht bewerten.

          • Nachtrag @Michi1 wegen der Marktanteile:

            Ich gebe zu bedenken, daß die zitierte Tabelle aus der Veröffentlichung FZ20 der KBA-Statistiken alle neuzugelassenen LKW aufführt, von den kleinsten — wie Fiat Fiorino, Peugeot Bipper oder Renault Kangoo compact — bis hin zu den größten 12-Tonnern, während Opel und die anderen PKW-Marken wie Peugeot & Citroën, Renault und VW sich auf das Segment der leichten Nutzfahrzeuge konzentrieren, bis 3,5 (oder 4,2?) Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, solche die man noch mit der alten Führerscheinklasse 3 steuern darf. Das sind in 2016 von Opel 14 605 Stück gewesen, aber daneben auch MAN mit 10 498 Stück (3,5%), Iveco mit 11 977 (4,0% — darunter aber auch der leichte Iveco Daily), und unter den 73 480 (24,8%) von Daimler sind auch all die Actros und andere schwerke LKW aus diesem Hause.

            Wenn das KBA mal diese Statistik nach Größen- bzw. Gewichtsklassen dieser Nutzfahrzeuge gliedern würde, dann könnte man eher aussagekräftige Schlüsse bzw. des Marktanteils aus diesen Zahlen ziehen.

    • Naja, das ist bei der mittleren Größenklasse einfacher als bei den großen (Movano/Sprinter/Ducato/Crafter/Master/Boxer etc). Während zu Beginn der Nfz-Kooperation Renault/GM-Opel-Vauxhall alle Vivaro und Renault Trafic in Luton gebaut wurden, werden dort derzeit nur noch die Opel/Vauxhall-Varianten hergestellt, außer denen mit dem höheren Dach, die bei Renault in Sandouville gebaut werden (1,349 in 2017). Diese kleine Zahl kann Renault verschmerzen, ohne riesige Entschädigungen zu verlangen für das recht frühe Ende der Kooperation.

      Der Kooperations-Vertrag ist aber auch nicht öffentlich, so daß wir nicht wissen, ob es eine feste Laufzeit gibt, und was für Bedingungen für eine Beendigung vereinbart wurden.

      Anders ist es bei dem Movano, der ja in der 100% zu Renault gehörenden SOVAB-Fabrik in der Nähe von Metz gebaut wird, und dort denn doch einen beachtlichen Anteil der gesamten Produktion ausmacht (ungefähr so viel wie die für Renault Trucks d.h. Volvo AB gebaute Variante).

      Und die Peugeot Boxer und Citroën Jumper werden zusammen mit ihrem Zwilling Fiat Ducato in dem 50:50 Joint Venture von PSA und FCA SEVEL (Sud) an der schönen Adria gebaut…

      Schaun mer mal…

  2. Na kommt – im NFZ-Bereich geht das weit emotionsloser.
    Ganz nüchtern: Mit einem Ruck, clip, ist da ein Opel-Kühlergrill, als Pendant zum Peugeot Traveller/Expert, bzw. Citroen Spacetourer, bzw. Toyota Proace.

      • Zudem haben wir heute verkündet, dass in Zukunft die Ingenieurteams in Rüsselsheim die Entwicklungsleitung für die leichten Nutzfahrzeuge (LCV) der Groupe PSA übernehmen, die auf einer speziellen LCV-Plattform aufbauen. Mit dieser Entscheidung erhalten wir die weltweite Verantwortung über die Entwicklung von LCV-Plattformen und -Modulen der Groupe PSA – von der Vorausentwicklung bis zur Serienreife.

        • Die von den leichten Nutzfahrzeugen abgeleiteten PKW-Versionen sollten dann jedoch auch alle Komfort-Features besitzen, die zurzeit beim Vivaro generell bzw. vor allem in seinen PKW-Versionen nicht für Geld und gute Worte zu haben sind, als “leuchtendes” Beispiel LED-Licht bzw. wenigstens Xenon.

          • “Wenigstens Xenon” (+LED-TFL) ist beim Peugeot Traveller gegeben. Elektr. Schiebetüren auch. Also in 2019 auch für Opel wohl.

          • Ich würde LED bevorzugen, da die Technik günstiger und den Platzbedarfs deutlich geringer ist, als bei Xenonlicht.

        • @Q Mit der “in Zukunft” und “übernehmen” ist doch wohl auf die übernächste Generation (von Vivaro + Co) bezogen (?).

          Denn für den hier angedeuteten Vivaro in 2019, in solcher Kürze, bleibt doch “nur” auf vorhandenes im PSA-Konzern zu setzen.
          Die Pendanten von Peugeot/Citroen/Toyota aus 2016 um einen Opel zu erweitern.

          • Warum auch nicht? Der Traveller ist als Großraum-Van wirklich gelungen, wie ich finde, außen und auch vom Cockpit her. Ohne dieses plumpe Daherkommen wie der Vivaro.

            Übrigens: Es gibt die ersten Spyshots vom Astra-Facelift. Allen Spekulationen zum Trotz ändern sich die Scheinwerfer nicht. Änderungen gibt es beim Grill sowie bei der Frontmaske. Was ich erkennen kann, scheint es das außen auch tatsächlich gewesen zu sein. Ich bilde mir aber ein, dass sich beim Cockpit was geändert hat. Die Instrumenten-Hutze (als das “Dach” über den Rundinstrumenten) scheint größer geworden zu sein. Außerdem sieht man auf einem Bild die äußere Lüftungsdüse (also die in Türnähe). Auch die scheint größer geworden zu sein.

            Hier gibt´s mehr davon:
            https: //www. motor1. com /news/238157/opel-astra-facelift-spied/

        • Nu, diese Pressemitteilung ist in der Presse (noch) nicht richtig angekommen.

          Meine Frage: was verbirgt sich hinter der rätselhaften Formulierung “die leichten Nutzfahrzeuge (LCV) der Groupe PSA, die auf einer speziellen LCV-Plattform aufbauen”.

          Das kann sich eigentlich nur auf die Größenklasse des Movano (wie Sprinter, Ducato, Crafter etc) beziehen, denn die Combo/Partner/Berlingo und die zukünftigen Vivaro beruhen auf der Plattform EMP2, die nicht für speziell für Nutzfahrzeuge verwendet wird, sondern ausgiebig auch für PKW.

          Kann man diese Pressemitteilung dann so verstehen, daß PSA (mit iherer “Automotive Division OV”) eine eigene Entwicklung des Großtransporters Movano sowie Master und Jumper ohne Renault und ohne FCA plant?

          • So verstehe ich das auch. Movano, etc. kommen demnächst auf neuer PSA-Basis, maßgeblich entwickelt in Rüsselsheim. Liebe Opelaner, bitte gleich E-Varianten in die Entwicklung einbeziehen!

        • Angesichts der übertragenen Kompetenz an OPEL,

          “dass in Zukunft die Ingenieurteams in Rüsselsheim die Entwicklungsleitung für die leichten Nutzfahrzeuge (LCV) der Groupe PSA übernehmen”

          Sollte man es auch namentlich stolz und deutlich kenntlich machen. Denn wo bereits ein AdAM, Karl und Mokka sind….

          Wäre ein neuer OPEL BLITZ, passenderweise elektrifiziert, das Konzept für Mobilität+Transport in Zukunft !

          PS: Die Post baut ihre eigenen Autos, weil keiner sie mit passendem Arbeitsgerät beliefert – irgendwas läuft hier verkehrt !

  3. Bitte macht nicht den Fehler und schraubt an die Peugeot und Zitrone 😉 nen Opel Kühlergrill. Ich hab mir die beiden angeschaut, viele schöne Technikspielereien, aber kein Bus mehr sondern ein etwas größerer Hundefänger.
    Leer mag das alles toll sein, wenn aber nen großer Anhänger und nen voller Kofferraum dabei ist, sieht das ganze schon nicht mehr so schön aus. Auch was die Zuladung betrifft.

    Also wer über den aktuellen Vivaro schimpft ist definitiv noch keinen gefahren. Der 1.6 Diesel hat auch beladen + 1,3t Anhänger bei Steigungen keine Probleme gemacht.
    Nur wo die rund 6 Liter auf 100Km herkommen sollen hab ich noch nicht herausgefunden ;).

    Wir sind gerade als Familienauto von einem Hyundai auf den neuen Vivaro Tourer umgestiegen und er steht seit einer Woche bei uns auf dem Hof.

    Meine Frau und ich sind sehr glücklich. Super Fahrgefühl und Ausstattung hat er alles :).
    Danke Opel.

  4. Ich hoffe dass man nicht wie beim Combo einfach nur andere Scheinwerfer und einen anderen Grill an die PSA Modelle schraubt.

    Ein neuer Vivaro muss eigenständig und größer werden als die Schwestermodelle Traveller und Spacetourer, denn als Nutzfahrzeug bieten diese weit weniger Platz als der aktuelle Vivaro. Auch optisch sind die PSA Fahrzeuge nicht wirklich ansprechend, da die Proportionen in der Seitenansicht einfach nicht stimmen. Ich hoffe, dass Opel hier eigenständig entwickeln darf, denn sonst ist das ganze zum Scheitern verurteilt
    und viele wandern dann ab zu Renault oder Fiat. Gerade jetzt wo der Vivaro als Tourer und als Life zu den Händlern kommt, will man diesen ändern? Verstehe ich nicht.

    Einzig und Allein die Motorenauswahl aus dem PSA Regal scheint interessanter und konkurrenzfähiger zu sein als die bei Renault.

    • Verständnis-Erklärung:
      Der jetzige Vivaro ist ein Renault-Produkt, davon will man schnellstmöglich weg.
      Wie von so vielen anderen (GM-)Produkten und Lizenzgebühren etc.

      Eigenständiger + größer, bereits ab 2019. Nope.
      Bis/ab dahin ist das ein weiteres Pendant der bekannten PSA-Varianten. Fertig.

      • Wenn für das Gemeinschaftsprodukt Trafic/Vivaro Lizenzgebühren bezahlt werden müßten, dann könnte PSA sich m.E. nicht so ohne weiteres davon verabschieden, so wenige Jahre nach dem Start der aktuellen Version.

        Denn damit entgingen Renault ja Einnahmen.

        Aber wenn in Luton mit einem neuen Opel/Vauxhall Vivaro die vierte Variante der Jumpy/Expert/ProAce gebaut wird, kann man in deselben Fabrik auch die Varianten der anderen Marken bauen, wie die “Automobilwoche” schrieb.

        Das mit den Lizenzgebühren an GM halte ich sowieso für ein Gerücht — laut PSA Geschäftsbericht für 2016 sollte ein Abkommen über eine lizenzfreie Weiterproduktion geschlossen werden, aber mit der Maßgabe von Gebietsschutz.

      • Von Lizenzen bezüglich der Kooperation Renault-GM-Opel wissen wir relativ wenig bis nichts, aber ziemlich sicher ist, daß nicht alle Komponenten des Vivaro in Luton hergestellt werden, sondern das große Teile davon, insbesondere die Motoren, von Renault aus Frankreich bezogen werden. Und die müsen bezahlt werden.

        Wenn PSA damit stattdessen die eigenen Werke besser auslasten kann, ist das für PSA von Vorteil.

  5. Ich verfolge die ganze Zeit das Taktik und Versteckspiel der PSA Führung.
    Ich denke ich stelle hier mal eine elementare Frage an die Herren
    Verantwortlichen…….ist ihnen vielleicht entgangen das Autos eine
    zu tiefst emotionale Angelegenheit sind? Baut wieder Autos die Emotionen wecken.
    Nicht der egomanische Verwirklichungstrip von Managern interessiert die Menschen…
    Autos die uns erfreuen ….die bezahlbar sind…..die wir ganz einfach haben wollen.
    Und für diesen Rat benötige ich keine Managertantieme….den schenke ich Euch.
    Und wie heisst es so schön….die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Schöne Opelgrüße!!!!!

    • Tja. Da wurde wieder mal was publik, angeblich: U.a. Millionen-Boni für Tavares wegen seinem PACE-Sanierungsplan von Opel.
      Ich dachte das 100-Tage-Ding hatte Opel selbst zu stemmen/entwickeln ?!

      • Das ist vermutlich so gekommen:
        1. Der Lohscheller fragt den Tavares: “Und was passiert, wenn wir das nicht in 100 Tagen hinkriegen?”
        2. Antwortet Taveres: “Dann bist Du gefeuert.”

        Für diesen Beitrag soll er jetzt mit 1 Mio € belohnt werden.

        Allerdings muß zumindest der Aufsichtsrat (oder sogar die Hauptversammlung) das noch genehmigen.

  6. Mal wieder ist ein anderes europäisches Werk mit Investitionen bedacht worden!
    Wie sieht es mit Eisenach/Kaiserslautern/Rüsselsheim aus? Achso, ja,ich weiß, die Sozialpartner…

    • @CorsaOPC:
      Luton war schon immer Transporter-Werk. Willst Du da jetzt adams bauen, damit in Eisenach halb so viele Transporter von den Bändern laufen, die da gar nicht reinpassen? Das riecht nach einem Denkfehler …

  7. Hey,

    es gibt eine neue Ausstattungslinie namens “Color Line” beim Grandland X, außerdem wurden die neuen 1.5 Diesel eingepflegt.

    Leider entfallen in Verbindung mit dieser Ausstattungslinie (bei den anderen Ausstattungen weiter erhältlich) die Außenfarben Amethyst Violett und Diamant Schwarz.

    Leider wirkt sich die Ausstattungslinie nicht auf den Innenraum (Stichwort: Polster, Dekor) aus und es gibt nur die beim Innovation serienmäßige 18-Zoll-Felge im Mehrspeichen-Design.

    Schön wäre es gewesen, gerade jetzt auch die Außenlackierung Lava Rot zu bringen.

  8. Ich finde es höchst interessant, dass Opel den Wechsel des Modells ohne Wechsel des Namens vollzieht – wie beim Combo auch schon. Bei dem wechselte der technische Unterbau von Opel über Fiat zu PSA – und der Name blieb. Als Adaption des Expert / Traveller wird der Vivaro bei der stärksten Motorisierung eindeutig besser aufgestellt sein (wenn er die bekommen darf 😉 ). Ob die anderen Motoren den Biturbos von Renault überlegen sind, kann ich nicht beurteilen. Bei den Maßen und im Laderaum geben sich die beiden nicht viel. Die PSA – Konstruktion tritt aber optisch eher wie ein Viano auf und nicht wie ein Lieferwagen. Das ist für eine Adaption als Familienauto oder Business – Modell sicher ein optischer Vorteil. Hochdachversionen und Kipper- oder Fahrwerks – Modelle für freie Aufbauten fehlen dann aber vorerst! Dafür auf den Boxer umzusteigen ist für Handwerker sicher ein Weg, aber der ist eher als Movano – Konkurrenz anzusehen und bedürfte auch dringend einer Auffrischung! Auf diesem Gebiet verliert der Vivaro also eindeutig an Variabilität und das ist sicher erste Aufgabe des Entwicklungs – Teams in Rüsselsheim, diese Scharte auszuwetzen. Ob sich mit dieser Umstellung also tatsächlich Vorteile in den Verkaufszahlen abbilden lassen, wage ich vorerst zu bezweifeln. Wenn der Boxer zeitgleich neu aufgestellt würde, wäre das schon glaubhafter … aber vielleicht liegen wir hier auch alle falsch und der neue Boxer wird der neue Vivaro und der Movano entfällt … das hat ja noch keiner so wirklich durchblicken lassen … Dann den Namen Vivaro zu behalten, wäre allerdings der falsche Weg! Fazit: es bleibt viel zu tun, was für das ITEZ Rüsselsheim nur gut sein kann!

    • Ich finde die Namen Vivaro / Combo vollkommen in Ordnung. Die Namen sind bekannt, und stehen bei Opel für diese Fahrzeugklassen. Ob das Konzept jetzt in Kooperation mit Renault, Fiat oder nun mit dem neuen Eigner Peugeot durchgeführt wird, bedeutet doch nicht automatisch einen Namenswechsel. Beim Crossland X / Grandland X kann man den Namenswechsel ( obwohl weiterhin gewöhnungsbedürftig !) noch verstehen, weil man das Konzept des Fahrzeugs verändern wollte.

      • Tja, die Transportergilde folgt auf die Endung -o (Combo, Vivaro, Movano)

        Bei Pkw i.d. Vergangenheit auf die Endung -a.

        Aber mit anderen “Charakteren”, SUV/CUV/… wurde es,… naja:
        Country, Rocks, X, -e,

        Kontinuität ist bei OPEL ein Fremdwort.
        Ob Personal- wie Modellpolitik.

        • PKW-Namen endend auf “a” …

          Mir ist es immer noch unverständlich, warum Opel/GM den Vectra in “Insignia” umbenannt hat.

          Seit dem Ende von Namen aus der Kriegsmarine (Kapitän, Admiral, Kadett) und der Diplomatie gab es eigentlich nur noch Namen, die sonst keine Bedeutung hatten, und niemals mehr als 2 Silben.

          “In-sig-ni-a” hat vier Silben und hat im Englischen eine Bedeutung (Abzeichen, Orden und Ehrenzeichen – das ganze Lametta), ist auf Deutsch aber eher nur ein Zungenbrecher.

          • AdAM, Mokka, Karl,….fand ich mit gewissem “setzen lassen” gar nicht verkehrt. ABER…

            Auf Ampera ein Ampera-e
            Aus Mokka ein Mokka X
            Dazu noch 2-mal …land-X

            …das ist mir weiterhin zu abstrus !

          • Die Namen sind mittlerweile sehr gut etabliert, Insignia, Mokka, Adam, Karl, ja selbst die „…Land X“, sind weit weniger kryptisch als z.B. „X3“, etc.
            Die Bezeichnungen aus der Marine oder Diplomatie waren irgendwann überholt/veraltet.

          • Mal im Ernst: Würde der jetzige Insignia immer noch Vectra heißen, wäre der Name zum Auto doch recht plump.

            “Insignia” klingt doch sehr viel eleganter und passt besser zum Wesen des Autos. Außerdem soll es ja eine “Insignie”, also ein Zeichen setzen.

            Von allen neuen Namen fand ich “KARL” noch am schlechtesten gewählt. Das klingt für das kleine Auto doch recht hart oder auch sperrig, oder auch altbacken.

            “Agila” hätte man schon lassen können, das hätte ein kleines, flinkes, spritziges, halt ein agiles Auto”chen” suggeriert.

          • Gerade den “Karl” find ich genial.

            Wenn die Fa. AVM mit ihren Produkten mit Vornamen “Fritz” ein riesen-Geschäft macht…

          • Ich glaub die Erklärungen sind recht banal zu den Namen.
            Insignia ist der Name von einem Restaurant in Detroit im GM Tower…
            Mokka stand da bestimmt auch auf der Karte…

          • Naja, dazu google ich “founded 2004” !

            Den Insignia-A gab es zwar erst ab 2008.
            ABER längstens davor schon eine gleichnamige Studie.
            Ausgestellt auf der IAA 2003 😉

    • Hmm, schwer zu sagen. Die aktuellen Modelle brauchen sich nicht zu verstecken, im Gegenteil. Z.B. Insignia/GSi, Mokka X, Crossland- und Grandland X, aber auch der neue Combo, etc. sind richtig gute Autos in ihrem jeweiligen Segment. Die öffentliche Wahrnehmung muss jedoch noch viel besser werden. Das kommt wohl erst so richtig in Fahrt, wenn letztlich auch alle deutschen Werke Produktionszusagen erhalten haben, daraufhin die zuweilen doch recht negative Presse verebbt, und neue, begeisternde Modelle vom Band rollen. Eine schwarze Null in einer der nächsten Jahresbilanzen wäre ebenfalls hilfreich, gute Ergebnisse schlagen sich in besserer Presse nieder. Es ist derzeit eine nicht ganz einfache Übergangszeit, in drei Jahren sieht die (Opel-)Welt dann schon sehr viel freundlicher aus. Nur meine persönliche Einschätzung.

        • Das Gefühl irrt nicht, es stockt derzeit vehement. Es kommt die beste Sanierung nicht voran, wenn Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite uneins sind. Man muss sich in der Mitte treffen. Und zwar schnell. Die Zeit drängt. Opel kann sich keine weiteren Hängepartien leisten. Von den Bändern in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern müssen möglichst bald neue Produkte plumpsen, sonst sieht es düster aus. Das kann in Niemandes Interesse sein, ich erwarte daher eine baldige Einigung.

    • Es ist für den Arbeitnehmer am Band nur schwer vermittelbar, wenn er zugunsten der Genesung des Unternehmens auf seine tarifliche Lohnerhöhung verzichten soll, das Management im gleichen Zeitraum jedoch für die eingeforderten Zugeständnisse der Belegschaft Boni zugesprochen bekommt. Ich wünschte mir, dass nur ein mal, ein einziges Mal, alle, auch das oberste Management, ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen, und mit gutem Beispiel vorangehen. Sorry, für diese offenen Worte an dieser Stelle. Nur gemeinsam, und wenn JEDER zu Opfern bereit ist, wird man es erreichen können, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Und nur dann, kann ein Unternehmen von innen heraus gesunden.

      • Nö. Das wäre ja schrecklich konsequent.
        Anderswo, siehe VW, auch kein Verzicht der “Oberen”, trotz:
        Betrug mit System, Strafzahlungen, (internat.)Haftbefehle, …

        Aber wehe du nimmst mehr als 1 Serviette aus der Kantine mit…(!)

      • Das finde ich sehr gut, dass OnStar nicht mehr Serie ist, denn viele Kunden brauchen diesen Helfer schlicht und einfach nicht. Mich eingeschlossen. Zumal ja auch nach der Anschaffung keine unerheblichen Folgekosten entstehen. So ist es gut gelöst.

          • Es könnte aber auch sein, dass es für viele Kaufinteressenten ein Totschlag-Argument bei vielen Kunden war, die ein Auto halt ohne OnStar wollten, es jedoch nicht bekommen haben und dann zur Konkurrenz abgewandert sind. Das könnte ich mir wohl eher als derzeitigen Grund vorstellen, OnStar jetzt optional (bis auf entsprechende Sondermodelle) anzubieten.

          • Entfeinerung – wer es will, bezahlt.
            Und dann zeigt sich sehr schnell wer wirklich will…!

          • Ist ja eigentlich das Gleiche, was ich geschrieben hab, nur anders ausgedrückt. Man zwingt es dem Kunden nicht mehr auf – ergo ergibt sich das wahre Bild, wie oft OnStar mitbestellt wird/”gebraucht” wird.

  9. Hoffentlich hört endlich bald dieses ganze Verlierer-Marken-Image auf. Deshalb stellt sich doch kaum noch ein Privatmann einen Blitz in die Garage (ist ja leider so in D, Statussymbol). Endlich Nägel mit Köpfen machen, Gewinne einfahren und Autos mit “will ich habe Effekt” auf den Markt bringen. Sonst ist zappenduster. Unser GLX ist TOP…..merkt nur niemand mehr. So. Musste mal raus.

    Gruß

    Kai

    • Es merkt aber deshalb Niemand, weil die Vorzüge des Autos (z.B. als Werbemittel das eleganteste Design im Segment) oder Belüftung der Sitze, Sitzheizung hinten (ja, auch das hat noch nicht jeder zu bieten) nicht in den Vordergrund gestellt werden. Und das ist schade. Stattdessen zeigt man den älteren Herrn, der im GLX relaxen will. Das reicht nicht. Auch nicht der schleudernde Insignia im Spot mit Kloppo. Ich hätte Jürgen Klopp auch den GLX bewerben lassen. So wäre mal Kontinuität dabei…

          • Natürlich gibt es da “kleingedrucktes”….aber so was wird positiv diskutiert. Gerne auch 7 Jahre

          • Ausschließlich positiv (?)
            Da lese ich bei “MT” auch gänzlich anderes, zumal es eine ziemliche Bindung auferlegt. Und damit nicht pauschal alles abgedeckt ist: Wenn es dann heißt, Verschleiß = keine Garantie 😉
            Umgekehrt habe ich bei OPEL auch schon KULANZ erlebt. Ob das dann dort auch so gesehen/gelebt wird ?

            Mitunter kann man sich ja auch Garantie-Jahre dazu kaufen.
            Denn gratis bekommt man das (indirekt) nirgends.

            Und in so engem Wettbewerbsumfeld, die xx%-Rabatt will man ja auch weiterhin beim Kauf bereits, wo/wie finanziert sich dann diese um so längere Garantie….?!

            PS: Mit der sog. “Lebenslangen Garantie” hatte OPEL ja mal…aber das vergessen wir so wohl besser (!)

      • Es merkt auch deshalb niemand mehr wie gut die Produkte eigentlich sind, weil bei Opel alle Jahre wieder von Verkauf, Arbeitskampf, Werksschliessungen, oder zuletzt Aufkündigung der europäischen Händlerverträge zu hören und zu lesen ist. Alle Jahre Hiobsbotschaften, und es scheint kein Ende nehmen zu wollen. Ich habe schon vor Jahren gesagt, es muss endlich Sicherheit im Unternehmen einkehren, Ruhe, oder wie immer man es nennen möchte. Auch der Letzte wendet sich irgendwann ab, wenn gefühlt jede Woche neu das Verliererimage gepflegt wird. Herr Tavares, Herr Lohscheller, Herr Schäfer-Klug, alle die an den derzeitigen Verhandlungen beteiligt sind, werden die Traditionsmarke Opel endgültig zu Grabe tragen, sollte man sich nicht schnellstens in der Mitte die Hand reichen. Beendet die Hängepartie. Macht Opel fit für die Zukunft.

        • Ohne, dass ich jetzt respektlos wirken möchte, aber Stichwort Image und Außenwirkung: Herr Lohscheller sollte schnellstens lernen, wie man in der Öffentlichkeit die Marke wirkungsvoll repräsentiert. Sein recht unbeholfenes Auftreten vor den Medien, die Gestikulation mit seinen Händen (die noch dazu sehr groß sind), wirkt äußerst unprofessionell. Siehe z.B. bei der Präsentation des GLX auf der IAA. Er wirkt auf mich sehr unsicher, obwohl er das in seiner Position eigentlich nicht sein sollte und als “Aushängeschild” für die Marke fungieren müsste.

          Ich bin beruflich bedingt sehr oft in der Moderatoren-Rolle und komme mit unterschiedlichstem Publikum in Kontakt, von daher meine ich, das beurteilen zu können.

          Leider ist KTN nicht mehr am Drücker, gerade seine Coolness und seine brennende Begeisterung für Opel konnte er sehr glaubwürdig und auch auf sehr natürliche bzw. einfache, menschliche Art vermitteln, was ihm und der Marke erhebliche Sympathien beschert hat. Er war (zumindest nach außen hin) der Chef, der nicht abgehobene Lobeshymnen auf die Autos sang, sondern der als “einer von uns” angesehen wurde und dem man abkaufte, sich mit dem Produkt zu identifizieren. Das muss ich an der Stelle mal loswerden.

          All das war mit einem Schlag vorbei. Leider…

          • Was soll man noch zu opel sagen? Erst werden die Bandarbeiter erpresst und als nächstes wohl die Händler denn diese haben Europaweit die Kündigung erhalten. Für was steht diese Marke überhaupt noch?? Die Fahrzeuge werden emotionsloser, da kann Mark Adams noch so sehr seinen einstudierten Satz “skulpturelles Design und deutsche ingeneurskunst” runter rattern der grandland sieht aus wie jedermann da kann man auch ohne Probleme ein Seat/Skoda oder Renault Zeichen dran pappen und der Crossland schaut aus wie eine schlechte Kreuzung zwischen mokka und Adam, der neue combo ist ein berlingo mit opel Gesicht das wars. Auch das ganze marketing ist unterste Schublade!! Schon dieser neue Slogan “Die Zukunft gehört allen” was soll mir das sagen Opel??? Von der nichtssagenden grandland Werbung ganz zu schweigen. Eigentlich passt Herr Lohscheller perfekt zu opel er ist auch nichtssagend!! Vielleicht sollte sich das opel und PSA Management überlegen was diese ständige negative Presse für die verkaufszahlen bedeutet! Ich dachte Tavares wollte alles besser machen als GM?! Scheinbar nix gelernt. So wie es jetzt läuft sehe ich schwarz für opel aber nicht für die zahlen!! Ich glaube ich habe mit meinem Manta Kauf alles richtig gemacht so habe ich jetzt 3 Opels aus 3 Jahrzehnten. Jahrzehnte wo die opel Welt noch in Ordnung war und wo man noch Autos mit spitzen Design gefertigt hat. Es ist einfach bitter zu sehen wie Opel von einem unfähigen Management zu Grunde gerichtet wird. Herr Neumann hatte einen Plan und brannte für Opel, er wusste wohl schon warum er geht.

          • @ralle wg “Bandarbeiter erpresst” um 11h21

            Der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie gilt nicht nur für “Bandarbeiter”, sondern für alle Beschäftigten in den betreffenden Betrieben.

            Und bei Opel Deutschland stellen die Angestellten, d.h. die Monatslöhner mit Rentenversicherung der Rentenversicherung Bund, eine leichte Mehrheit der Beschäftigten dar.

      • Komisch ist auch, warum das eigentliche neue “Zugpferd” Grandland X mit unbekannten Gesichtern beworben wird, wenn andererseits der Crossland X mit Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger im Werbespot zu sehen ist, also mit zwei Gesichtern, die aus der “Umparken-im-Kopf”-Kampagne bereits bekannt sind. Muss man eine solche Werbe-Strategie verstehen? Wieder lande ich beim Thema fehlende Kontinuität.

  10. Auch komisch: Hier immer die Meldung der vielen Bestelleingänge……woanders dann die Zulassungszahlen. Wer findet den Fehler. Unser bestellter CLX hat übrigens 12 Wochen Lieferzeit.

    • Das hat u.U. damit zu tun, daß da jemand die Zahl der aus ganz Europa eingehenden Bestellung mit der Zahl der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge vergleicht. Auch wenn in den vergangenen Jahren knapp die Hälfte aller in europäischen Ländern neu zugelassenen Opel/Vauxhall in den beiden Ländern UKoGBaNI und Deutschland gezählt wurden.

      Und ggf. auch nicht berücksichtigt, daß die Bestellungen auch erst mal abgearbeitet werden müssen, bevor die neu gebauten Autos verkauft und dann zugelassen werden.

  11. BR lehnt nach Medienberichten den Sanierungsplan ab.

    Liebe Geschäftsführung: Keine ewig langen Diskussionen jetzt. Plan durchziehen und gut.

    Endlich Plus machen. Die beste Werbung die es gibt.

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