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Deutschland: Opel stellt Weichen für Zukunft

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Opel Grandland X

Opel und IG Metall/Betriebsrat haben sich heute auf Maßnahmen für verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen verständigt. Auf dem Weg, profitabel, global und elektrisch zu werden, stellen wir nun auch in Deutschland die Weichen für die Zukunft. Von 2018 bis 2023 werden signifikante Investitionen in die deutschen Standorte Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern und das R&D Center fließen. Als Teil dieses Investments wird ab Mitte nächsten Jahres der Grandland X in zwei Schichten im Werk in Eisenach produziert – inklusive einer Hybridversion, die 2020 folgen wird. Details zu den für die anderen deutschen Standorte geplanten Investitionen werden wir zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Die Sozialpartner einigten sich auch auf einen weiteren wichtigen Schritt, um die zukünftige Rolle des Entwicklungszentrums Rüsselsheim im globalen Groupe PSA-Entwicklungsverbund zu definieren: Unser Entwicklungszentrum in Rüsselsheim wird auch für die Entwicklung der nächsten Generation der EP-Motorenfamilie verantwortlich sein. Bereits zuvor hatte das Rüsselsheimer R&D-Zentrum wichtige globale Verantwortlichkeiten für die Groupe PSA erhalten: So werden 15 Kompetenzzentren in Rüsselsheim etabliert. Darüber hinaus wird zukünftig jedes europäische Opel-Modell auf Basis der Groupe PSA-Technologien in Rüsselsheim entwickelt werden.

„Das ist ein sehr wichtiger Schritt in der Umsetzung des Strategieplans PACE!, um Opel fit für Performance in ganz Europa zu machen. Wir halten genau das, was wir versprochen haben. Die höhere Wettbewerbsfähigkeit erlaubt uns, zu investieren und ist die beste Zukunftssicherung – auch für unsere Mitarbeiter“, sagte Opel CEO Michael Lohscheller. „Wir schauen nach vorne und wir haben es wie versprochen ohne Werksschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen geschafft.“

Die heute beschlossenen Maßnahmen sind ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die strategischen Ziele des PACE! Plans zu erreichen: Eine wiederkehrende operative Marge aus dem Automobilgeschäft von zwei Prozent bis 2020 und sechs Prozent bis 2026.

Kommentare (101)

  1. Eine unglaublich wichtige und freudige Nachricht! Ab sofort geht es vorwärts. Ebenfalls sehr zu begrüßen ist die Fertigung des Grandland X in Eisenach.

      • Noch eine gute Nachricht? Ist denn schon wieder Weihnachten? Verwöhnt uns jetzt bloß nicht zu sehr, liebe Opelaner, mehr als zwei gute Opel-Nachrichten pro Woche versetzen mich in einen seelischen Ausnahmezustand. 😉

          • Die Abkürzung “EP” irgendwo aufgeschlüsselt ?

            EcoPower, EverPeugeot,….?! 😉

            PureTech heißt es bei PSA selbst.

          • “Premium Series
            Unsere EP Product Motoren wurden für alle anspruchsvollen Modellbauer entwickelt und bestechen durch hohe Leistung, lange Haltbarkeit und ein optimales Preis-Leistungsverhältnis, gepaart mit einem grossen Einsatzbereich für alles was fliegt.”
            Das Web weiß alles! 😉
            http:// www. epproduct.com/motoren.html

  2. Mir fällt auf: Sollte der Grandland X Hybrid (und somit die “Allrad”-Variante) nicht ursprünglich in 2019 kommen? Jetzt liest man von 2020. Oder bezieht sich diese Angabe 2020 lediglich auf das Jahr, ab dem der Hybrid in Eisenach produziert wird, jedoch vom Grundsatz her schon vorher im PSA-Werk in Sochaux in Produktion geht? Herr Quanz, Ihre Antwort dazu?

  3. Ein deutliches Signal auch an alle Untergangspropheten und Schwarzseher hier im Blog. Vielen Dank. Ich muss sagen, es macht mir bereits länger keinen Spaß mehr, hier zu partizipieren.

    • @Lehmann: Wir halten die Stellung 🙂 wie unser Chef bereits früher in der Opel Post gesagt hat: PACE! funktioniert. Wir kommen unseren Zielen jeden Tag etwas näher. Und dass das Management dankbar für den wichtigen Beitrag ist, den unsere Mitarbeiter dazu leisten, wurde nochmals im Video oben betont. Wir schauen nach vorne.

      • Die ganzen, unsäglichen, eingesetzten US-Statthalter – ihre Alibi-Deutsch-Begrüßung aufgesagt: “Ick bin ein Ber…, äh – Russelsh..”
        Zeit abgesessen, Bilanz gewürgt,…gen Heimat.

        Schimpfte mir ein Nachbar über Mitsubishi im übrigen genauso vor (!)
        Pflicht-praktika in Europa und wieder weg – entsprechend der Laden hierzulande aufgestellt/umgeschmissen/aufg…

  4. Nach 31 Jahren Opel bin ich begeistert. Danke. Hr. Lohscheller. Auch an meine liebe IGM. Hr. Schäfer-Klug.
    P.S
    Und immer noch so viel was gemacht werden muss.

  5. Mit dieser konstruktiven und weitsichtigen Weichenstellung sollte Opel nun endlich aus den Negativschlagzeilen kommen.
    Auch Entwicklungskompetenz für Motoren auch in Rüsselsheim platziert sehe ich als ein sehr deutliches Statement seitens PSA zu Opel.
    Hier hat das Management auf ganzer Linie Überzeugendes geleistet und wirklich Nägel mit Köpfen gemacht. Ich bin nun nur noch gespannt, welch qualitativ hochwertigen Output DER “Autoexperte” hierzu zum besten geben wird.

    Auf jeden Fall: Daumen hoch für Lohscheller, Tavares & Co.

    Viele Grüße

    Markus

    • @Lotz: Fakt ist, dass wir konsequent dem PACE!-Grundsatz folgen, dass wir nur noch Geschäfte machen, die sich wirklich lohnen. Deswegen haben wir uns bewusst entschieden, unprofitable Verkaufskanäle zu meiden. Profitable Verkäufe stehen für uns an erster Stelle. Wir steigern erfolgreich die Ertragskraft pro verkauftem Auto, selbst wenn das auf Kosten der Marktanteile geht.

      Unsere neuen Modelle sind erfolgreich gestartet: Für den Grandland X liegen uns bereits mehr als 75.000 Bestellungen vor, für den günstigeren Crossland X sogar 115.000 Bestellungen seit Verkaufsstart.

      Die Berichterstattung zeigt hier auch nicht immer komplette Transparenz (mangels Wissen) oder Objektivität. Ein Beispiel: Unter Eigenzulassungen fallen bei Opel auch die Fahrzeuge, die Mitarbeiter und ehemalige Beschäftige (insgesamt fast 60.000 Berechtigte) für sich und Ihre Angehörigen leasen können. Hier sind wir froh, dass unsere Mitarbeiter hinter Opel stehen und die Zahl der privat von Mitarbeitern und Angehörigen genutzten Autos stetig weiter steigt. Auch unsere Modelloffensive trägt zum Anstieg der Eigenzulassungen bei. Da diese Fahrzeuge auf das Unternehmen (nicht wie bei anderen auf Drittgesellschaften) zugelassen sind, gehen sie als Eigenzulassung in die Statistik ein. Rechnet man diese Fahrzeuge aus der Eigenzulassungsquote heraus, liegt unser Eigenzulassungsanteil bei gut 30% – und damit fast ein Drittel niedriger. Bereinigt um das Mitarbeiterleasing würden wir in der Statistik demensprechend einen Platz im Mittelfeld einnehmen.

        • ist doch einfach zu googlen (!)….

          www. kfz-betrieb. vogel.de/eigenzulassungen-februar-honda-vor-porsche-a-699256/

          PS: Bei Porsche ist es wohl auch symptomatisch (gerücht/wahr ?), dass wohl jede filiale annähernd das ganze sortiment präsent haben muss. entsprechend gerade auch hier viel in eigenem da ist/bleibt.

  6. Toll ! Endlich mal gute Nachrichten ! Den Grandland X in Eisenach zu bauen finde ich eine gute Idee. Auch das Hybrid Modell dort zu bauen ist zu begrüßen. Bin dann mal gespannt was in Zukunft noch kommt.
    Offene Frage: Gilt der Grandland X Hybrid als zweites Modell oder nur als weitere Variante ?

    • 1.: Opel/Vauxhall Mokka X: Produktion in Saragossa (Spanien) und Bupyeong (Korea)
      [ca. alle 2 – 5 Minuten einer … einer davon ist sicher der Nächste]
      2.: Aktuell verfügt Groupe PSA über 17 Produktionswerke in neun europäischen Ländern.
      [die 2 Plattformen sind so flexibel, dass es fast egal ist, wo …]

      😉 nicht ganz ernst gemeint, aber so sieht die Sache derzeit wohl aus. Wer wusste vor 2 Monaten schon, dass der Grandland X nach eisenach kommt? Na gut, vor 5 Monaten … Aber bis zum nächsten Mokka ist es noch länger hin!

      • eben. zu einem mokka x nachfolger kann man mind. extern wohl nix seriöses von sich geben.
        (auto-)gazetten noch viel weniger dahingehend ambitioniert 😉

      • das ist richtig und wichtig und MiLoh hat sicher auch noch Karenz; aber zur IAA wäre ein bisschen mehr Lockerheit sicher ganz hilfreich. Kommt Zeit, kommt Tat!
        Ja – Zahlen kann er ja mit CT´s Hilfe schon … hoffentlich reichen Zahlen, um die Kunden zu erreichen! Modelle, Emotionen, Fortune, Hingucker etc. braucht es aber auch und dieses Feld bearbeitet gerade (augenscheinlich) niemand …

      • Hr. Lohscheller ist das nicht gewohnt, er selbst war früher im Büro und jetzt steht er voll im Mittelpunkt zudem steht er unter Druck.

        Ich schätze ihn als ruhig und bedacht ein. Zudem kann er sehr schnell reagieren, weil er die Fakten zwischen die Zeilen lesen kann.

        Seine Augen veraten mir noch mehr. Das er (Körpersprache)nervös ist und den Text vor sich gelesen hat.

        Die Gewohnheit macht den Meister und etwas Schulung dann klappt es auch besser, mein Respekt hat er ?

  7. Glückwunsch zum Erfolg, ich hoffe für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dass die Umsetzung des Plan Peace auch gelingt.

    Mich macht jedoch eine Aussage Kopfschmerzen.
    “Opel bleibt Deutsch”
    Worauf bezieht sich das jetzt?
    Auf dem Markennamen, dessen Komponenten aus dem GM/PSA Konzern stammten, oder auf dem Markennamen dessen Komponenten aus deutscher Entwicklung und Forschung sowie Herstellung aus Deutschland stammten?

    Vorallem frage ich mich. Darf Opel seine eigene Plattform entwickeln bzw. Bausätze um in naher Zukunft auch ihre eigene Hausmarke zu vertreiben?
    Die Themen wie Cabrio, sportliches Coupé oder Insignia bzw. ein Opel GT Nachfolger sowie eine Stufenhecklimousine für den Ausland eventuell für den deutschen Markt.
    Auch den Astra Nachfolger einer der wichtigsten Modelle aus deutscher Designsprache und Entwicklung.
    Wie differenziert darf das Äußere Design zu den anderen PSA Modelle sein?
    Bisher konnten wir sehr viele Designmerkmale zu den anderen Plattformen Wiedererkennen, bis auf den Innenraum, mit einigen Ausnahmen wie die Liebe zum Detail, hier und da gibt es immer mal Design bzw. Detail Fehler, lose verkleidungsteile, komisch geformte schaltknaufe…
    Ich hoffe auf Verbesserung der Qualität, Design und ein besseres Verständnis für Details.

    • Hoffentlich darf Opel nicht eine eigene Plattform entwickeln. Dies würde nämlich bedeuten dass man noch immer nicht verstanden hat wie man wirtschaftlich Autos verkauft.
      Und was man hier wohl nicht versteht: Ich kann mit der selben Plattform und Motor ein völlig anderes Auto erschaffen. Das Finetuning und Abstimmen der Komponenten ist heute wichtiger denn je. Ein A3 fährt komplett anders als ein Leon – dabei steckt hier auch die gleiche Plattform und Motor drunter.
      Warum also die Panik dass Opel nicht deutsch bleibt? Das hat Opel selbst in der Hand.

      Thema Cabrio: soll man wieder sinnlos Geld verbrennen?
      Sportliches Coupé: soll man wieder sinnlos Geld verbrennen?
      Opel GT: soll man wieder sinnlos Geld verbrennen?
      Stufenhecklimousine: Wer soll das in Deutschland noch kaufen? 3000 Einheiten pro Jahr waren wohl schon spektakulär.

      Hoffentlich versteht Opel unter PSA besser was der Markt fördert als es die ‘Opel Fans’ tun.

      • Wieso eigene Plattform? Das wurde doch schon mehrmals kommuniziert das auf Peugeot auch fgebuat wird.
        Opel ist und war nicht dumm. Derjenige der die Kohle hat sagt was gemacht wird. VW hat doch die Welt nicht neu erfunden. Das haben Opel und andere
        Automobilbauer auch gemacht.

      • Der Cascada war doch eigentlich recht beliebt gewesen oder sehe ich da was falsch? Auch für ein Opel GT wäre mit Sicherheit ein gewisser Markt da wenn man sich mal anschaut wie der MX-5 oder GT86 ankommt. Man darf nicht vergessen das solche Modelle auch das Image der Marke fördern, und besagtes Image muss man heute haben um sich von der Konkurrenz abzusetzen.
        Bei der eigenen Plattform stimme ich dir vollkommen zu, das wäre utopisch sowas jetzt von Opel zu verlangen.
        Gegen ein paar sportliche Modelle hätte ich aber trotzdem nichts, wenn man die OPC Linie alle als sportliche Hybride auslegen würde hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Keine Probleme mehr mit Emissionen und ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Marktsegment 🙂

        • Der Cascada beliebt – also ich fahre einen, sehe aber sehr selten einen anderen. Opel hat dieses Fahrzeug nie beworben, deshalb ist der total unbekannt. Unterhalte dich mal mit einem Cascadafahrer, wie oft der auf sein schickes, den Leuten aber total unbekanntes Fahrzeug, angesprochen wird. In Deutschland wurde der auch nicht viel verkauft. Ich würde schätzen seit SOP etwa um die 20.000 Stück. Ein exklusives, aber echt tolles Auto 🙂

          • Also immerhin bei seinen Besitzern beliebt 🙂 Das Marketing ist bei Opel leider ein echtes Problem, habe mich schon oft gefragt warum bestimmte Modelle oder Features (Matrix LED im Astra zB) nicht besser beworben werden.
            Wobei der Cascada wahrscheinlich auch erfolgreicher gewesen wäre wenn etwas leichter und von den Außenmaßen her kompakter gewesen wäre (der schweren Astra j Plattform sei dank). Habe ja damals gehofft das man auch den GTC und eben Cascada mit der neuen Plattform auch neu auflegt aber war wohl nix.
            Naja vielleicht in ein paar Jahren mit PSA wenn Opel wieder Gewinne macht 🙂

          • Der Cascada würde sich deutlich besser verkaufen, wenn der Innenraum auf dem neusten Stand gebracht wird, gute Motoren aus dem Insignia B und ein kleines Facelift im äußeren Bereich bekäme. Das Gewicht würde ich als zweitrangig erklären, denn die Konkurrenz macht es auch nicht besser.

            Leider hat Opel/GM, als die vor knap 2 Jahren das Update rausbrachten, verpasst das Auto auf dem neuesten Stand zu bringen.

            Ähnlich gilt für den GTC.

          • Das Marketing hat in der Tat Verbesserung Potenzial nötig.
            Der Cascada hat meiner Meinung den falschen Namen bekommen. Cascada hört sich zwar gut an, den Namen kannte aber wieder kein Mensch. Es gab ein sehr schönes Ascona Cabriolet.

            Vielleicht wäre Ascona Cabriolet der bessere Name gewesen, weil bekannt. Es ist schade das dieses gute Cabriolet am Markt so wenig Beachtung findet. Es sieht sehr gut aus ist
            Und ist günstig.

          • Finde den Namen Cascada eigentlich sehr gut, klingt deutlich frischer als Astra Cabrio und Ascona wäre denke ich für viele zu altbacken, zumal es den ja schon ne Weile nicht mehr gibt.

            Ein Facelift von GTC als auch Cascada wäre mittlerweile schon das Mindeste. Meine Vermutung ist aber das man an diesen Modellen jetzt nichts mehr großes macht bis der neue Astra mit PSA Technik in den Startlöchern steht und dann eh alles neu kommt. Was schade ist, weil das ja vermutlich noch ein bisschen dauern wird.

          • Aber genau das macht VW cleverer. Polo, Golf,Passat, GTI
            GTD usw das kennt jeder da pfuscht Mann nicht dauern mit neuen Namen rum. Deswegen weiß auch jeder was ein GTI ist oder
            Ein Golf Cabriolet.

          • Der Name Ascona liegt viel zu weit zurück, als dass er bei einem modernen Fahrzeug entsprechend historischen Zusammenhang erzeugen könnte. Außerdem wurde das Ascona Cabriolet nicht in Serie gebaut, wie etwa der Cascada. Wenn ich recht zurückblicke, dann war es letztlich ein von Irmscher aufgeschnittenes Modell in Kleinserie. Noch dazu hässlich wie die Nacht mit den ganzen billigen Anbauteilen.

          • Folsch. Der Ascona wurde vom der Firma Voll in Würzburg in iKlein Serie gebaut. Es wurden 2902 Stück gebaut. Auch Keinath machte den Ascona auf nicht Irmscher. Und billig war der nicht gemacht
            Der war verwindsteifer als die Limousine. Porsche führte die Prototypen Test durch.

            Wer sagt das der Name jetzt geändert werden soll? Quatsch!
            Diese Entscheidung ist 2013 gefallen fertig.

          • Wir fahren auch einen Cascada. Es ist ein wirklich tolles Auto. Über Verkaufszahlen bei einem Cabrio zu spekulieren macht keinen großen Sinn. Cabrios sind Nischenprodukte. VW bspw. hat derzeit glaube ich gar kein Cabrio, wenn dann vom Käfer.
            Ich selber bin sehr viel in Süddeutschland (Bayern und BaWü) geschäftlich unterwegs. Ich finde, man sieht im Verhältnis sehr viele Cascadas auf den Straßen. Natürlich im Sommer mehr, wie im Winter.
            Wobei ich hier einigen Recht geben möchte. Der Innenraum könnte wirklich mal runderneuert werden und deutlich in Richtung Premium gemacht werden. Dann könnte man auch einen Preisaufschlag nehmen. Der Cascada ist ja rund 10 t€ günstiger als der Wettbewerb. Wenn dann der Innenraum konsequent auf Premium getrimmt wäre, könnte man sicher den ein oder anderen Premiumkunden überzeugen.
            Opel sollte den Cassata noch lange im Programm behalten oder über einen würdigen Nachfolger nachdenken. Und jetzt wieder mal träumen. Einen Zwillingsbruder Namens Calibra (wie gut der Name dazu passt) als 2 oder 4-türiges Coupe wäre doch super. So etwas verkauft sich doch in China, Russland, USA …! Wer braucht da noch einen Buick?

          • Ich finde der Cascada ist von außen besonders gelungen. Im Innenraum ist das Armaturenbrett nicht mehr auf dem neusten Stand. Eine Überarbeitung des Fahrzeugs hat es ja noch nicht gegeben. Gut, daß Opel überhaupt noch ein Cabrio anbietet. Bei den restlichen Fahrzeugen aus dem PSA Konzern, gibt es glaube ich kein Cabrio mehr. Ausnahme sind halt diese Fahrzeuge mit Rolldach. Vielleicht sollte man gerade jetzt, wenn der Sommer im Anmarsch ist auch mehr Werbung vom Cascada bringen.

    • Wenn ich über einen Zeitraum von 10 Jahre zurückblicke, kann ich Höhen und tiefen sehen. Jedoch kein gleichbleibenden Absatz über die Jahre.

      Ob und wie der Plan Peace am Endkunden hängen bleibt und wie effizient der Absatz angestrebt wird, bleibt abzuwarten.

      Viel wichtiger! Der Kunde ist König, aus diesen Grund muss Opel wandelfähiger werden und nicht Modelle wie den Astra K/ GTC und Cascada… auf dem Markt werfen und hoffen, das sich so ein Auto ohne Neuerungen gleichmäßig verkauft. Das machen andere deutsche Hersteller auch nicht.
      Zum anderen, möchten die deutschen auch viel Hubraum und Leistung haben, die in einen 3 Zylinder nicht zu finden sind.

        • Macht die Sache meiner Meinung nicht besser, aber Porsche macht keinen Komplett-Stopp der Pruduktion. Es wird der Verkauf von konfigurierten Neuwagen für eine Zeit lang in Europa eingestellt. Die Produktion läuft weiter.

        • Ende Herbst sollen die ersten 911er auch in Europa wieder ausgeliefert werden.
          Es liegt also nicht daran das man diese Motoren nicht durch die WLTP Norm bekommt sondern Porsche hat es einfach verpennt rechtzeitig umzurüsten, außerdem erwartet hier glaube ich niemand das Opel zum Sportwagenhersteller wird, aber ein paar größere Motoren wären schon nicht schlecht 🙂

          • Definiere bitte “paar größere Motoren” genauer.

            Und wer hat die noch (bei: Seat, Skoda, Renault, PSA,…), in vergleichbaren Fahrzeugen ?

          • Ein Motor um die 250 PS Benziner und ein Diesel über 200 PS für den Astra (evtl. als GSi) sowie einen 280 PS Benziner und vllt. 250 PS Diesel im Insignia zum Beispiel.

            Wer solche Motoren sonst noch hat? Skoda Octavia RS (245 PS Benziner), VW Passat (240 PS Diesel), Golf GTI (245 PS Benziner) um mal ein paar “zivile” Modelle zu nennen.

            Wenn man dann noch mehr will: Renault Megane RS (280 PS), Honda Civic Type R (330 PS) und so weiter.

            Auch PSA hat einen 1.6 L Motor mit 272 PS im Angebot, wäre doch was für Astra GSi oder Insignia ? 🙂

      • Das ist richtig, Opel muss jetzt pushen und auch mal wieder Autos bauen mit denen man Werbung machen kann und die Emotionen wecken.
        Das man Cascada und GTC so vernachlässigt hat verstehe ich bis heute nicht, grade der sportlich ausgelegte GTC hätte von den Vorzügen der neuen Plattform bestimmt sehr profitiert und der Astra j Innenraum sieht leider auch schon recht altbacken aus.

        Was große Motoren und Leistung angeht werden wir denke ich leider nicht viel bekommen in naher Zukunft, was ich auch sehr schade finde.
        Es gehört eigentlich zur Marke und hat natürlich auch einen gewissen Imageeffekt den Opel zur Zeit nötig hätte.
        Ich habe hier schonmal geschrieben das man die OPC Modelle zB ja auch als Performance Hybride auslegen könnte. Dann hätte man sehr gute Verbrauchswerte für die Leistung und ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in diesem Markt.

        Aber die OPCs oder starke Motoren generell verkaufen sich ja nicht und deswegen kommt da nix mehr, wundert mich bei dem Marketing aber auch nicht.
        Ich fahre selbst Astra j OPC, obwohl es OPC jetzt schon seit fast 20 Jahren gibt musste ich schon vielen Freunden und Verwandten erklären was das eigentlich ist (GTI, //M oder AMG kennen natürlich alle).

        Wenn man das aber in den Griff bekommt (Modelle modern halten, Prestigemodelle, gutes Marketing) sollte das auf jeden Fall sehr gut werden 🙂

        • Aus diesem Grund, weil eben die wenigsten wissen, was ein OPC ist, auch nach so langer Zeit, wäre es doch sinnvoll, das GSi-Label als DAS sportliche Label auszubauen und OPC einzustampfen. Mit dem Begriff GSi kann man nach wie vor am meisten anfangen.

          • Das sehe ich anders: Der Begriff OPC ist mittlerweile recht bekannt, außer bei Menschen welche eh kein großes Interesse an KFZ haben, und steht bekanntermaßen für die sportliche Speerspitze der Marke Opel. Dies wurde hier im Blog auch schon mehrfach kommuniziert. Natürlich muss nach der Verschmelzung mit PSA und den harten Anforderungen der neuen RDE- und CO2-Vorgaben das Thema OPC komplett neu überlegt werden. In Zeiten, in denen auf Grund der verschärften Bestimmungen mancher Sportwagen-Hersteller gezwungen ist die Produktion zu stoppen (siehe aktuell Porsche) will die Verbindung von Sport und Umweltverträglichkeit gut geplant sein. Unterhalb der OPC bleibt dennoch Platz für den Volkssport (GSi).

          • Meine persönliche Erfahrung ist eben das auch Menschen die sich mäßig für Autos interessieren keine große Ahnung hatten. Man müsste mal eine Umfrage machen, wäre bestimmt interessant. Aber versuch mal einen Opel Händler zu finden der sich auskennt oder OPCs zum anschauen oder Probefahren da hat.

            Generell wurde von Opel nur gesagt das GSi nicht OPC ersetzt, ob und wann aber neue Modelle kommen sagt einem aber niemand. Soll man jetzt noch ein Jahr auf ein neues Modell warten oder gleich zu Honda, Hyundai und Co. gehen? Für viele Kunden wird das keine schwere Entscheidung sein.

            Die neuen Abgasnormen schön und gut, selbst der E63S und sämtliche andere AMG Modelle sowie Sportwagen anderer Hersteller haben mittlerweile Euro 6d temp, und das sind zum Teil 2 Tonnen Autos mit 600 PS, da wird man doch einen 300 PS OPC noch hinkriegen ?

  8. Skoda habe ich als Firmenfahrzeuge….Klapperkisten….billige Materialien, anfällige Elektronik, mäßige Verarbeitung……echt überhaupt nix dolles/besonderes.

    • jepp, kann ich zustimmen. Hatte ich im letzten Job auch – allerdings das andere S (Seat). Da flogen lauter Einzelteile im Innenraum herum, die sich irgendwo gelöst hatten. Am schlimmsten war aber die Kappe vom Schaltknauf, wo sich der Schutzlack löste und den (Pseudo-) Chromring freilegte, an dessen scharfen Kanten man sich danach in die Hände schnitt: mitten auf der Autobahn an den Randstreifen, um die Blutung zu stoppen – echt geil!

    • Oha. Eine Total-Analyse was sich der Laie im ungefähren/gefühlt nur/auch ansatzweise zusammenreimen kann 😉

      Gibt es das auch von anderen CEO ?

      Zumindest “Dr. Z” wird darin ja ziemlich positiv erwähnt.
      Seine (über)betont lässige Art & Style, nun ja, damit haut Mercedes ja ziemlich heftig um sich seit geraumer Zeit.

      Aber “Wiko”, das war doch ähnlich wie einst Kohl, Masse&Macht…
      Oder Piech in seiner ganze Art und Auftritten…

      • Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

        Anscheinend ist semikriminell, sexy und lässig der neue Weg Autos an Mann/Frau zu bringen. 🙂
        Die von Dir genannten Herren können sich zumindest was den Ab-und Umsatz angeht auf die Schultern klopfen. Vom Ertrag ganz zu schweigen.

        Opel fehlt der Sexappeal. Und Professor Farnsworth ist dazu keine Hilfe.

        • Gerade wenn Mann 10 Milliarden Gewinn gemacht hat sollte man in der Lage Autos zu produzieren die euro 6 entsprechen. Kba ruft schon wieder Audi und Porsche zurück. Aktuell 3 Liter TDI

          Ich frage mich, ob die Kunden die so etwas kaufen, welche Drogen die nehmen.

          • ODER:
            “Wenn man 600 Dollar klaut, kann man einfach verschwinden, aber bei 600 Millionen, musst du ihnen verkaufen, dass es dich erwischt hat” Hans Gruber/Alan Rickman (Die Hard).

            Den Abgang üben wir wohl nochmal, @WIKO & Co… 😉

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