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Deutschland: Opel stellt Weichen für Zukunft

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Opel Grandland X

Opel und IG Metall/Betriebsrat haben sich heute auf Maßnahmen für verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen verständigt. Auf dem Weg, profitabel, global und elektrisch zu werden, stellen wir nun auch in Deutschland die Weichen für die Zukunft. Von 2018 bis 2023 werden signifikante Investitionen in die deutschen Standorte Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern und das R&D Center fließen. Als Teil dieses Investments wird ab Mitte nächsten Jahres der Grandland X in zwei Schichten im Werk in Eisenach produziert – inklusive einer Hybridversion, die 2020 folgen wird. Details zu den für die anderen deutschen Standorte geplanten Investitionen werden wir zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Die Sozialpartner einigten sich auch auf einen weiteren wichtigen Schritt, um die zukünftige Rolle des Entwicklungszentrums Rüsselsheim im globalen Groupe PSA-Entwicklungsverbund zu definieren: Unser Entwicklungszentrum in Rüsselsheim wird auch für die Entwicklung der nächsten Generation der EP-Motorenfamilie verantwortlich sein. Bereits zuvor hatte das Rüsselsheimer R&D-Zentrum wichtige globale Verantwortlichkeiten für die Groupe PSA erhalten: So werden 15 Kompetenzzentren in Rüsselsheim etabliert. Darüber hinaus wird zukünftig jedes europäische Opel-Modell auf Basis der Groupe PSA-Technologien in Rüsselsheim entwickelt werden.

„Das ist ein sehr wichtiger Schritt in der Umsetzung des Strategieplans PACE!, um Opel fit für Performance in ganz Europa zu machen. Wir halten genau das, was wir versprochen haben. Die höhere Wettbewerbsfähigkeit erlaubt uns, zu investieren und ist die beste Zukunftssicherung – auch für unsere Mitarbeiter“, sagte Opel CEO Michael Lohscheller. „Wir schauen nach vorne und wir haben es wie versprochen ohne Werksschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen geschafft.“

Die heute beschlossenen Maßnahmen sind ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die strategischen Ziele des PACE! Plans zu erreichen: Eine wiederkehrende operative Marge aus dem Automobilgeschäft von zwei Prozent bis 2020 und sechs Prozent bis 2026.