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#TechDay: Zwei Plattformen, viele Möglichkeiten

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Effizienz ist das A und O, will ein Automobilhersteller heute wettbewerbsfähig bleiben. Und um effiziente, wirtschaftliche und umweltfreundliche Fahrzeuge herzustellen, ist die Plattform entscheidend – sie macht etwa 60 Prozent der Materialkosten aus. Darum basieren alle Pkw und die meisten leichten Nutzfahrzeuge der Groupe PSA aktuell auf den zwei modularen Multi-Energy-Plattformen CMP (Common Modular Platform) und EMP2 (Efficient Modular Platform). Eine modulare Plattform besteht aus der Bodengruppe, dem Fahrwerk, verschiedenen Antriebseinheiten sowie der Grundarchitektur für Elektrik und Elektronik. Dazu kommen flexible Module für Motoren, Sitze, Cockpits und Infotainment-Systeme, die ebenfalls wichtige Bestandteile der PSA-Plattformen sind. „Dank gemeinsam genutzter Konzernplattformen werden wir bei der Entwicklung jedes neuen Opel/Vauxhall-Modells zwischen 20 und 50 Prozent der Entwicklungskosten einsparen – abhängig vom Modell und verglichen mit dem jeweiligen Vorgänger. Und das bei weiter gesteigerter Qualität“, erklärt CEO Michael Lohscheller.

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Dr. Flavio Friesen, Director Engineering & Quality, erläuterte den Journalisten beim TechDay in Rüsselsheim, wie komplex Opel bisher produzierte: Es gab 9 Plattformen für 13 Fahrzeuge, 10 Motorenfamilien und 12 Getriebefamilien – macht insgesamt 47 Motor-Getriebe-Kombinationen. Nun agiere man auf einem „völlig neuen Niveau“, denn es gibt nur noch 4 Motorenfamilien und 2 Plattformen, auf denen jeweils 13 Pkw-Varianten gefertigt werden können. Diese Variabilität und Freiheit in der Entwicklung ermögliche es, hochqualitative Fahrzeuge zu wettbewerbsfähigen Kosten zu bauen. Wichtig ist für Friesen dabei: „Wir betreiben kein Badge-Engineering.“ Entwicklungschef Christian Müller unterstreicht: „Hardware, Software, die Auswahl der Module, verschiedene Abstimmungen und die jeweilige Kalibrierung – all dies hilft uns dabei, einen markenspezifischen Charakter für jedes einzelne Fahrzeug zu schaffen. Damit stellen wir die spezifische Opel-DNA sicher – für jedes unserer Modelle.“

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Auf diesen hocheffizienten, topmodernen modularen Plattformen lassen sich unterschiedliche Karosserievarianten für verschiedene Segmente und internationale Märkte entwickeln: Vier- und fünftürige Limousine, Kombi, Van, SUV, Cabrio oder Coupé sind machbar. Auf der sehr kompakten CMP-Plattform entsteht beispielsweise gerade die nächste Corsa-Generation. Auf der größeren EMP2-Basis sind bereits der Grandland X und der Combo Life entwickelt worden.

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Weiterer wichtiger Baustein bei der Entwicklung modularer Plattformen: Bei der EMP2 konnte durch die Verwendung innovativer Leichtbaumaterialien das Gewicht gegenüber der Vorgänger-Plattform um 70 Kilogramm verringert werden. Hinzu kommt, dass beide Multi-Energy-Plattformen für eine große Vielfalt von Antriebsmodulen ausgelegt sind. Sie können sowohl mit konventionellen Motoren als auch mit elektrifizierten Antrieben kombiniert werden. Gerade im Hinblick auf alternative Antriebe bieten die Multi-Energy-Plattformen die notwendige Flexibilität, auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können. So wird die auf der CMP-Basis entwickelte nächste Corsa-Generation sowohl mit effizienten Downsizing-Verbrennungsmotoren als auch mit einem rein elektrischen Antrieb auf den Markt kommen. Bei der EMP2 gibt es zusätzlich die Option des Hybridantriebs. Hier wird der Grandland X als allradangetriebener PHEV 2020 debütieren. Bereits bis 2024 wird es dank der modularen Multi-Energy-Plattformen in allen von uns auf dem europäischen Markt angebotenen Pkw-Baureihen eine Elektroversion geben.

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Bleibt die Frage nach dem charakteristischen Design der Opel-Modelle. Chef-Designer Friedhelm Engler schwärmte, dass er und seine Kollegen nun viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten haben als zuvor. „Wir sind richtig gut aufgestellt.“ Es gebe ein „neues deutsches Denken“. Der Schlüssel zum Erfolg sei es für Opel, sich auf die Firmenhistorie und die Markenwerte „deutsch, nahbar und aufregend“ zu besinnen und sie noch mehr herauszustellen. Engler demonstrierte beim TechDay, wie sehr Designstudien der französischen PSA-Marken vom Erscheinungsbild und Stil der Opel-Modelle abweichen. In Frankreich lege man Wert auf verspielte, avantgardistische Formen. Opel hingegen setze auf zeitloses, pures Design, bei dem weniger mehr ist. So zeige beispielsweise der Opel GT „Mut zur Fläche“. Auch im Innenraum findet man klar gegliederte Elemente mit Liebe zum Detail. „Strukturiert, organisiert, auf den Punkt gebracht – das macht deutsches Design aus“, so Engler. Damit ist und bleibt jeder Opel unverwechselbar ein Opel. „Die hohe Variabilität der Groupe PSA-Plattformen CMP und EMP2 bietet uns Designern einen besonders großen Spielraum. Wir können harmonische Proportionen umsetzen und schaffen damit ein aufregendes Fahrzeug-Portfolio, das den vollen Charakter unserer Marke ausdrückt“, erklärt auch unser Designchef Mark Adams.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (78)

  1. Bislang war ich eher skeptisch was die Übernahme durch PSA angeht. Mittlerweile denke ich etwas anders.
    Und jetzt… man besinnt sich auf die Historie. Weniger unterschiedliche Komponenten – mehr Effizienz. Hey Leute das gab´s alles schon mal – Motorenfamilien OHC eingebaut in Opel Kadett, Ascona, Manta und GT (die ungeliebten 1,1er und 1,2er) – Motorenfamilie CIH (4 und 6 Zylinder) eingebaut in Kadett (1,7 u. 1,9) Ascona, Manta, Rekord und die 6-Ender in Commodore, Kapitän, Admiral und Diplomat. Das Gleiche bei Getrieben und Achsen. Ganz zu schweigen von Bodengruppen und Ausstattungsvarianten.
    Glückwunsch und viel Erfolg bei “Back to the roots”
    Übrigens Opelfahrer in der Familie seit 1951, ich selbst seit 1977. Zur Zeit GTC und Tigra TT sowie Manta Bj. 1974.

  2. Viele „da draußen“ haben bisher nicht verstanden, dass die nächsten Opel kein profanes Badge-Engineering sein werden. Hier werden somit völlig eigenständige Modelle entstehen, welche sich lediglich der hoch flexiblen technischen Plattformen des PSA- Konzerns bedienen. Letztere erlauben sogar unterschiedlichste Radstände und Spurbreiten. Ein Traum für die Entwickler und Designer. Mit diesen Fakten sollte vielleicht in verschiedenen Kanälen geworben werden, um Aussagen wie „Opel wird zu einer leeren Hülle“ entgegenzutreten.
    Ein Spot um die Leute aufzuwecken: „Erwarten Sie das Beste. Erwarten Sie das Unerwartete. German Engineering in seiner höchsten Form. Opel. Die Zukunft gehört allen.“ (in schneller Bildfolge die Bildsequenzen aus obigem Video, die Modularität und Designmöglichkeiten der Plattformen herausstellend).

  3. Viele „da draußen“ haben bisher nicht verstanden, dass die nächsten Opel kein profanes Badge-Engineering sein werden. Es werden eigenständige Modelle entstehen, welche sich lediglich der hoch flexiblen technischen Plattformen des PSA- Konzerns bedienen. Letztere erlauben sogar unterschiedlichste Radstände und Spurbreiten, ein Traum für die Entwickler und Designer. Mit diesen Fakten sollte vielleicht in verschiedenen Kanälen geworben werden, um so Aussagen wie „Opel wird zu einer leeren Hülle“ entgegenzutreten.
    Ein Spot vielleicht um die Leute über die Opel-Zukunft aufzuklären: „Erwarten Sie das Beste. Erwarten Sie das Unerwartete. Erwarten Sie Deutsche Ingenieurskunst in ihrer höchsten Form. Opel. Die Zukunft gehört allen.“ (in etwas schnellerer Bildfolge die Bildsequenzen aus obigem Video, die Modularität und Designmöglichkeiten der Plattformen herausstellend).

    • Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ich kann auch ehrlich gesagt die völlig unqualifizierten Kommentare a’la “ich kaufe keinen Opel im Franzosen-Kleid”, etc. nicht mehr hören. Ich bitte eines nicht zu vergessen: künftig (bzw. bereits seit fünf Jahren!) werden die Auto GEMEINSAM entwickelt. Dies bedeutet, dass ein Opel maximal genau so französisch ist (bisher CLX, GLX, Combo, damals sogar noch unter GM-Mutter), wie ein anderes PSA-Produkt “deutsch”! Regt sich irgendein Franzose darüber auf? Wohl eher nicht, denn jede Marke behält ihre Identität.
      Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, in den letzten ~80 Jahren unter GM waren die Möglichkeiten der Entwicklung wesentlich eingeschränkter.
      Hat man möglicherweise während der GEMEINSAMEN Entwicklung (noch in der GM-Zeit) der drei Modelle CLX, GLX, Combo bei PSA vielleicht erst bemerkt, dass ein Kauf von Opel durchaus sinnvoll und lohnenswert ist, weil die deutschen Ingenieure eben doch keine Vollidioten sind, die von GM in ihrer Kreativität und ihren Fähigkeiten einfach nur eingebremst wurden? Die letzten 35 Jahre haben die Amerikaner nämlich nicht einmal ansatzweise verstanden, wie die Märkte außerhalb der USA (vor allem aber in Europa) funktionieren.

      • Es sind PSA-Plattformen und PSA-Motoren, da hat Opel überhaupt nichts entwickelt. Somit ergibt sich mindestens 80% französisch und 20% deutsch. Vielleicht werden die Opel nach 2022 etwas deutscher mit den 1.6er “Opel-Motoren”, aber bis dahin ist ein ganz klar eklatanter Frankreich Überhang. Und das sieht man leider auch an den Neuzulassungen, die sind nämlich eine absolute Katastrophe(in den deutschsprachigen Gebieten Ö., D. und CH) und sie werden bis mindestens zum neuen Corsa sicher nicht besser!

        PS: Dass die Qualität im Vergleich zu vorher besser wird, wage ich zu bezweifeln bei dem was ich bis jetzt gesehen haben(CLX & GLX)

        • Aha. Und bei GM war das etwas völlig anderes!? Und weil die so gut in der weitsichtigen Entwicklung von (im Vergleich zu globalen Mitbewerben, bis heute, viel zu schweren und unflexiblen) Plattformen waren, gingen sie höchst erfolgreich 2009 auch in den Konkurs und die Marken Oldsmobile, Pontiac, Saturn und Hummer wurden gleich mit eingestampft. Opel kann von Glück reden, dass es sie das überlebt haben.
          Und ein modernes Automobil beschränkt sich natürlich auch nur auf die Plattform und den Motor.
          Zum CLX kann ich nichts sagen, den GLX konnte ich aber schon ein paar Tage probefahren und hab nichts gefunden, woran ich qualitativ etwas auszusetzen hätte. Zudem ist der mal eben 400kg leichter als mein 2016er Zafira Tourer (VFL).

    • Hier hat jemadn offensichtlich überhaupt keine Ahnung.
      Die Plattform ist praktisch das fertige Auto, soweit es um die technische Grundstruktur geht, siehe dazu diesen LINK:

      https://www.youtube.com/watch?v=NTw9iSE_nCM
      Für die jetzt aktuell entstehenden Modelle gilt somit: OPEL = PEUGEOT !!!

      Mag sein, daß sich das zukünftig vermischt, wenn OPEL Ingenieure Entwicklungsdetails zu den Fahrzeugen beisteuern. Abr das ist wenn überhaupt nur zukünftig möglich.

    • ich glaube ja, dass der keinen echten Nachfolger bekommt …
      Was aber absolut unvernünftig wäre!
      Aber spielen wir das mal durch:
      PSA könnte alternativ den alten 4008 (den es hier nicht oder kaum gibt – ein modifizierter Mitsubishi ASX) bzw. dessen ggf. kommenden Nachfolger dahingehend adaptieren. Der hat bei MMC wahlweise 4WD. Aber das sind eher Wunschgebilde, “Ohnetsubishi” ist inzwischen eher mit Renault-Nissan unterwegs …
      Mit Abstoßen der GM-Technik auf allen Ebenen wird der Allrad verschwinden oder ein Nachfolger – so es einen gibt – die Allrad – Variante nur als PHEV bekommen und das bedeutet EMP2 und eher Grandland X oder – wenn überhaupt wieder “Mokka X” – eine verkürzte Version davon. Jedenfalls nicht ein adaptierter Crossland als PHEV, das schließen die oben gezeigten Grafiken als Variante aus.
      Was bleibt? Abwarten! Opel sollte sich aber sehr bewusst sein, dass der Mokka neue Käuferschichten aktiviert hat, einen hohen Marktanteil der Opel – Käufer stellt und damit für die Verkaufszahlen “gebraucht” wird! Wahrscheinlich hat er sogar A- und B-Klasse-Fahrer eingesammelt, die den Verlust des Hochdach – Kompakten bei MB nicht mitmachen wollten. Er sollte sich von einem Crossland auch im Auftreten weiterhin als “kräftige” Alternative absetzen, im SUV – Segment also eher das S statt des U (Spaß statt Utility) bedienen, und ein etwas aufregenderes Design mit “dicken Backen” und mehr Chrom liefern, als der CLX, der da doch allzu bieder daher kommt. So könnte es klappen und hoffentlich ist das Teil der Konsequenzen aus PACE …
      Ich bin gespannt!

  4. Es wäre keine gute Idee gewesen, den Mokka X-Nachfolger wie ursprünglich geplant auf einer GM-Architektur in Eisenach zu produzieren. Denn dieses Fahrzeug hätte ab 2020 einen nicht wettbewerbsfähigen CO2-Ausstoß gehabt und war nicht auf einer elektrifizierbaren Plattform entwickelt worden. Deshalb haben wir eine zukunftsfähige Alternative vorgeschlagen – als Teil des am 29.5. verkündeten Investments wird ab Mitte nächsten Jahres der Grandland X in zwei Schichten im Werk in Eisenach produziert – inklusive einer Hybridversion, die 2020 folgen wird. So wird Eisenach auch in der neuen Konstellation mit der Groupe PSA ein wichtiger Teil unseres Produktionsnetzwerkes bleiben.

    • das unterschreibe ich mit! Ändert aber nichts daran, dass die Käuferschar bedient werden will und der Mokka einen wesentlichen Teil dessen war, dass Opel überhaupt noch Marktanteile behalten hat!

      • holprig formuliert: sollte heißen … wesentlichen Anteil daran hatte, dass …

        Wie schon beim Zafira 1 hatte aus meiner Sicht das stimmige Design des Mokka bei reeellen Preisen großen Anteil am Erfolg. Diesen Erfolg auf den GLX zu transferieren ist gewagt, der kostet gleich zum Einstieg 10.000 € mehr und das werden die Kunden nicht mitgehen. Es muss also aus meiner Sicht ein “echter” Nachfolger her, der CLX ist das auf keinen Fall!

          • ja, die Zulassungszahlen sprechen bände! Der Mokka hat sich trotz großer Nachteile(zumindest für Deutschland) deutlich besser verkauft als CLX und GLX. Er ist viel älter, hat deutlich weniger Kofferraum, weniger Motoren und bis auf die Diesel auch noch grottenschlechte Antriebskombinationen. Den 1.4er mit 152PS gibt nicht momentan gar nicht! 120PS gibt’s nur in der jämmerlichen Selection-Ausstattung etc. und trotzdem ist der Verkauf besser, weil einfach die Innenraumqualität deutlich hochwertiger ist als bei den PSA-Derviaten.

        • Das sehe ich auch so. Der Mokka sollte auf keinen Fall aus dem Programm genommen werden und braucht dementsprechend einen adäquaten Nachfolger.0 Der Grandland X ist eine ganze (Preis-)Klasse höher angesiedelt als der Mokka, und der Crossland X ist von der Raumausnutzung und Form her eher der moderne/lifestyligere Nachfolger des Meriva. Zwischen den beiden GLX und CLX würde ohne den Mokka eine deutliche Lücke klaffen.

          • Der Name will erhalten bleiben – das Auto in seiner Positionierung verlangt aber Nachschärfung !…

    • @Herrn Quanz
      Was Sie da schreiben ist uns ja inzwischen bekannt. Die Frage ist doch, wird es einen neuen Mokka geben wo immer er dann auch gebaut wird?

      • @Insi69: Auf diese Frage möchten wir aus Wettbewerbsgründen zurzeit keine Antwort geben, da es unser zukünftiges Produktportfolio betrifft.

        Wir sehen auch weiterhin im SUV-Segment einen Wachstumsmarkt, begegnen dem hohen Interesse auch mit unserer Opel-Raten-Offensive https://www.opel.de/microapps/raten-offensive. Neuwagenkäufer eines Opel Grandland X, Crossland X, Mokka X müssen auf den Kaufpreis keine Zinsen mehr anrechnen – und können sich für den gesparten Betrag noch die eine oder andere Wunschausstattung dazu leisten. Der Grandland X hat übrigens gerade erst den Off Road-Award 2018 der Zeitschriften Off Road und SUV Magazin in der Kategorie „2WD-SUV“ abgeräumt.

        • Hehe, das kann ich mir schon vorstellen, dass da derzeit keine Infos preisgegeben werden können…

          Erstmal den DS 3 Crossback abwarten und dann mal schauen, ob Opel auch etwas SUV-Coupé-artiges bekommt 😉

          • Lieber Herr Quanz,

            da haben Sie sich jetzt aber offenbar selbst erwischt. Weiter oben schreiben Sie, dass es keine gute Idee gewesen wäre, DEN Mokka-X-Nachfolger auf GM-Architektur aufzubauen.

            Und in diesem Kommentar geben Sie aus Wettbewerbsgründen nicht bekannt, ob es überhaupt einen Mokka-X-Nachfolger gibt?! Das ist doch wohl jetzt etwas zu konträr.

            Warum sollte man aus Wettbewerbsgründen eigentlich nicht bekannt geben, ob eine Modellreihe einen Nachfolger erhält? Wo liegt das Problem? Was der Nachfolger bietet oder wie er aussieht, kann aus Wettbewerbsgründen noch nicht genannt werden. Das leuchtet ja ein. Aber ob es einen geben wird oder nicht, hat doch nichts mit dem Wettbewerb zu tun.

            Ob die Konkurrenz nun weiß, ob ein Nachfolger kommt oder nicht, dürfte doch erst mal nichts bewirken. Eher doch wohl, wie ein Nachfolger technisch und von den Features her aufgestellt ist. Oder auch vom Design her.

            Vom Bauchgefühl finde ich dieses “Mit-Gewalt-Geheimhalten” von Informationen in manchen Bereich nicht sehr förderlich. Der Mokka-Kunde will doch auch frühzeitig wissen, ob er sich auf einen Nachfolger “seines” Modells freuen kann, oder ob er sich schlimmstenfalls einer anderen Marke zuwendet, die die berühmte Katze schon aus dem Sack gelassen hat und der Kunde hier (s)eine Orientierung findet.

        • Seltsame Entscheidung mit dieser ständige Geheimniskrämerei. Ich tippe mal es wird 2020/21 ein neuer Mokka auf DS3-Basis aus Tychy kommen. Irgendwie muss der Laden ja auch ausgelastet werden, die paar Astras reichen da wohl nicht mehr und Cascada und GTC laufen ja vermutlich bald aus.

          Schöne wäre es wenn man dem aktuellen Mokka X noch mal mit einem stärkeren Motor (1.5 oder 1.6 Turbo) mit 165 bzw. 170 PS oder sogar als GSi mit dem 200 PS Turbo aufwerden würde. Dazu noch ein aktuelles Lenkrad + Alcantara und ich wäre der erste der bestellen würde.

          • Ach, macht euch doch darum nicht so einen Kopp.

            Als nächstes kommt halt der Corsa* dran – bzw. zuvor die Studie im Herbst mit ihrem gestalterischen weitblick auf Opel insgesamt.

            Da kann und will man halt zu einem Mokka-Nachfolger nix sagen. Geschenkt.

            *) Und selbst dazu fehlen ja noch konkret absehbar/erhaschte Erlkönige, wie auch zum Bruder “neuer 208” (bisher nur Mule)!

          • Als Nächstes sollte doch wohl eher das Astra-Facelift an der Reihe sein, noch vor dem neuen Corsa. Alles andere wäre doch ziemlicher Mumpitz, selbiges noch länger hinaus zu zögern.

          • Gewiss, das Astra-Facelift – wie man (nichts) sieht, ist da allein optisch nicht viel dramatisches dran.

            Daher von meinem Ansatz halt um den nächsten Corsa gesponnen, der aber freilich noch um so länger auf sich warten lässt…

    • Also das mit dem GLX in Eisenach ist ja ok und wird das Werk auch sichern, darum geht es auch nicht mehr. Aber es wäre ja fast schon grob Fahrlässig, das erfolgreichste Modell der letzten Jahre einfach auslaufen zu lassen ohne einen Nachfolger. Das sollte man sich doch gut überlegen. Ein CLX ist definitiv kein Ersatz für den Mokka und auch keine Konkurrenz für einen VW T-Roc, Seat Arona oder auch einen Audi Q2 (den ich sehr häufig sehe).

      • Man kann nur hoffen, dass die Verarbeitungsqualität des Grandland X so gut bleibt, wenn er künftig aus Eisenach kommt. Ich habe jetzt ein paar GLX gefahren und alle waren sehr gut verarbeitet, kein Knarzen, Spaltmaße toll usw. Die Franzosen in Sochaux scheinen da was drauf zu haben – da kam aus Eisenach ja auch schon Anderes…

        • Also was die Ruhe im Fahrzeug angeht kann ich dir da nur zustimmen, auch das Amaturenbrett ist im Grandland X besser geschäumt als im Insignia B. Bei dem knarzt auch die Tachoeinheit wenn man zu fest drückt, das kennt der Grandland X auch nicht. Aber die Spaltmaße bei unserem Grandland X sind nicht optimal, gerade die Heckklappe. Das muss schnell besser werden, wobei unser Grandland auch einer aus Ende 2017 ist.

          • Bei der Heckklappe liegt es wohl daran, dass diese komplett aus Kunstsoff ist und sich beim Zuziehen nicht genügend “ran zieht”. Das sollte aber doch im Schloss einstellbar sein. Deshalb im unteren Bereich oft der Eindruck, also ob die Klapp absteht… Denke das meinst du.

          • Das Phänomen mit der GLX-Voll-Kunststoff-Heckklappe hatte ich zuvor auch erst woanders mit Erstaunen aufgeschnappt – das könnte man…

            @Q …ruhig mal hier technisch dokumentiert darstellen !

            PS: Ich nehme mal an, beim CLX ist alles “normal” (in Stahl) ?

    • Den Mokka-X Nachfolger haben ja wohl auch Manager aus Rüsselsheim entschieden ursprünglich, da völlig überrascht von den CO2 Vorgaben zu sein ist schon ein Armutszeugnis…

      • …naja, für GM und dortigen Markt reicht es ja (weiterhin).

        Entsprechend fährt der Nachfolger von Trax/Encore halt als Erlkönig herum und wird von div gazetten für den vermeintlichen Mokka-Nachfolger gehalten…;)

  5. Witzig, dass anscheinend noch keine bemerkt hat, dass dies nun das endgültige Ende des “OPC” ist. Denn in den 4 Motorenfamilien ist der Top-Benziner ein 1.6 Liter mit maximal 270 PS. Sprich die Zukunft sieht so aus?

    Benzin: EB/EP mit 1.2/1.6 und 80-223 PS
    Diesel: DV/DW mit 1.6/2.0/2.2 Liter und 120-180PS

    Da wird das Geheule ja gleich losgehen. Der Witz ist nur, ich glaube PSA ist einer der ersten Hersteller, der im Bezug auf Euro6d ne wirklich realistische Motorenfamilie aufzeigt.

    • Vor allem in Anlehnung an den letzten Satz im Sinne realistischer Motorenfamilien, ist es wohl auch mal an der Zeit, dass man es akzeptiert, dass gewisse Modellreihen auch eine vernünftige PS-Obergrenze mit sich bringen sollten und nicht übertrieben starke/unpassende Spitzenmotorisierungen angeboten werden.

      Man las ja hier beispielsweise schon von einem gewünschten Top-Astra mit über 300 PS. Auch wenn es bei der Konkurrenz sowas gibt (z.B. Leon Cupra), so stellt man sich doch wohl zu Recht die Frage? Braucht man es tatsächlich? Was nutzt mir effektiv ein Kompakter mit 300 PS, bloß damit ich es ab und zu fliegen lassen kann? Wohl kaum…

      Insofern ist Opel durch PSA sicherlich auf einem guten Weg, gerade auch in Sachen zukunftsfähiger Motorentechnik. Hierzu ein Beispiel: Der 2.0 D mit 177 PS im Grandland X ist ein Träumchen, nicht zu vergleichen mit dem rumpeligen 2.0 CDTI mit 170 PS im Insignia. Die PSA-Maschine ist ein Muster an Laufruhe. Zusammen mit der AT-8 eine herrlich komfortable und sehr angenehme Kombination. Dies noch am Rande erwähnt.

      • Wenn die Leute nur kaufen würden was sie wirklich bräuchten wären alle Premiumhersteller Pleite und Dacia die ungeschlagene Nummer 1 in jeder Zulassungsstatistik 🙂
        Es gibt eben doch einige Menschen die in einem Auto mehr sehen als ein Transportmittel und da auch etwas schnelleres haben wollen, Hyundai i30N, Renault Megane RS, neuer Polo GTI und Cupra als eigenständige Marke um mal ein paar Beispiele zu nennen.
        Entweder liegen diese Marken alle daneben, oder Opel verschläft hier grade etwas 🙂

        • Benannte Marken werden in den nächsten Monaten ganz sicher zurückrudern (müssen) – und wie man aktuell am Beispiel Audi / Stadler sieht, konnten diese Marken ihre ach so potenten Motorisierungen nur deshalb am Markt halten, weil sie trotz Diesel-“Thematik” weiterhin fröhlich die Kunden/das KBA betrogen haben!

          Eine Lösung zu dem von Ragescho angesprochenen Problem wird meiner Meinung nach in der Kombination unterschiedlicher Antriebsquellen (also konventionell mit Elektro/Hybrid) liegen, sodass die Systemleistung dann durchaus höher liegen wird, als die 1,6er Motorenfamilie es auf dem ersten Blick hergibt!

        • @DerD: Genau so ist es, die meisten anderen Hersteller haben verstanden, dass man einen Spitzensportler braucht, nur Opel wieder nicht. Deshalb geht der Verkauf auch in die Knie!

          @327cui: Das glauben sie doch selber nicht! Hyundai/Kia werden sicher nicht zurück rudern, im Gegenteil die fangen erst richtig an. Und bei Audi verkauft man auch nicht weniger Autos, nur weil der Herr Stadler jetzt in U-Haft sitzt. Deshalb wird z.B. der RS5 auf jeden Fall weiter produziert!
          Das mit dem Hybrid könnte stimmen und die Leistung z.B. des Astra doch noch in die 300PS Region hieven 🙂 , nur halt sehr spät!

          • Zum gefühlt 1000.sten Mal: Erst die Pflicht, dann die Kür. Alles gleichzeitig geht nicht. Und besser spät als nie. Leider vergisst der Eine oder Andere hier, dass Opel unter GM die CO2-Ziele gerissen hätte, und derzeit in einem extremen Umbruch steckt. Bitte, bitte etwas mehr Geduld, @Michi1…..

          • Ups, ist denn schon wieder Weihnachten (?):

            Stadler tatsächlich in U-Haft – BILD hat den Speiseplan der JVA gelistet..;)

      • Wie meine Vorgänger schon sagten, für viele ist es nicht nur ein Alltagsgegenstand. Mein Astra J OPC (mittlerweile > 300 Ps) ist mein Jugendtraum gewesen, ist ein reines Sommerauto und wird gepflegt, wie sie evtl ihr Haus.

        Im Leben muss nicht immer alles vernünftig sein. Da die Technik des aktuellen OPC auf dem stand von vor 2012 ist, fehlen bei Opel seit Jahren Alternativen. Der I30N ist ein echter Knüller geworden, den sehe ich mittlerweile öfter als den Golf R.

        • Naja, je nach Gegend. Bei VW wird halt der GTi deutlich besser verkauft als der R. Aber bei uns im Süden fahren extrem viele Golf R, RS3, etc. herum. Trotzdem zeigt Hyundai das es geht und auch Skoda. Hier ist es nur eine Frage der Zeit bis Skoda auch in D. mehr Autos verkauft als Opel!

          • Das was Kia und Hyundai grade machen ist der Hammer. Bin zwar leider noch keinen gefahren aber der Klang ist schon der Wahnsinn und beim Preis kann echt niemand was sagen. Billiger als der Astra OPC aber sonst überall überlegen, und dann wundert man sich das man keine OPCs verkauft.

            Wenn man wenigstens ein Gegenstück zum GTI hätte, aber selbst da gibt es ja von Opel leider nichts zur Zeit.

          • Ich würde erstmal bis Herbst warten. Ob die ach so tollen GTI, R, RS Modell noch verfügbar sein werden.

          • Achja, ich schätze mal, es liegt weniger am Preis, sondern an die veraltete Technik, denn ab nächstes Jahr gibt es nichtmal den Astra J OPC zu kaufen!
            Und wenn bis dahin kein Wunder geschieht und ein Insignia OPC mit einem V6 und den Astra K OPC gepaart mit dem 2.0turbo auf dem Markt kommt, dann werden noch mehr Kunden den Rücken kehren und zur Konkurrenz gehen!

            Typisch wenn die Hersteller nicht aus dem Dornröschenschlaf aufstehen und nicht merken, das die Kunden das Interesse an die Marke verlieren. Wenn ich mir die PSA Motoren ansehe, dann grault es mir. 1.2 Turbo 3 Zylinder, wo soll da die Leistung sein?
            Vielmehr sehe ich ein höhere kosten, weil die Motoren so getreten werden, das die Haltbarkeit sogar leidet!

            Ich fahre zwar den 1.4turbo, dennoch merke ich die wahre Leistung mit Klimaanlage und bergauf, die kleinen Motoren brauchen ewig um das Auto auf 100kmh zu beschleunigen.
            Hingegen zu den 2.0turbo bzw. 1.6, 1.8 Sauger Motoren, die hatten noch Kraft.
            Unter 4 Zylinder und 1.6turbo(200PS), werde ich bestimmt kein anderes Auto mehr kaufen. Es sei denn es hat Wasserstoff/Elektro.

            Bin mir eigentlich an überlegen ob ich den Astra K, Insignia oder den Cascada kaufen soll, aufgrund der Motorumstellung wurde beim Cascada den 200PS Motor genommen, daher kommt der Cascada nicht mehr infrage! Jetzt bleibt noch Insignia und Astra. Schade, eigentlich war der Cascada vor kurzem mein Favorit.

          • @ Ragescho: Wenn du aktuell den 1.4 Turbo (ich nehme an mit 140 PS) fährst und z.B. in den CLX oder auch GLX mit dem 1.2 3-Zylinder (130 PS) umsteigst, wirst du überrascht sein, wie gut der vom Fleck weg kommt. Da hat der 1.4er bei der Beschleunigung gut zu tun, um mit zu kommen. Einfach mal einen Motor fahren und dann urteilen!

          • joh, es sind ja schon geraume Zeit und Modelle in Präsenz aufgekommen.

            wo man sich längstens persönlich einen Eindruck mit besagten Motoren verschaffen könnte – und dann im Weiteren hierzu schreiben kann !

          • Sowohl V6 Insignia als 2.0 Astra K OPC sind Wunschdenken, Opel wird den recht alten 2.0 von GM nicht weiter verwenden und in der derzeitigen Marktsituation bestimmt keinen neuen V6 entwickeln. Wenn wir Glück haben gibts den Astra K OPC mit dem 1.6 L aus dem 308 GTi mit 272 PS, aber ich glaube nicht das da noch was von Opel kommen wird.

            Ob ein Motor Leistung hat und ab wann hängt ganz nüchtern betrachtet vom max. Drehmoment und der Nennleistung ab und wann diese jeweils anliegen. Moderne Turbomotoren sind sowohl vom Drehmoment als auch der Nennleistung
            in der Regel besser als ältere Sauger mit größerem Hubraum. Obwohl auch Turbomotoren mit größerem Hubraum natürlich tendenziell mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen entwickeln können als kleinere Motoren mit Turbo.

          • @DerD “Keine PSA Technik für GM Produkte” das wurde vor kurzem so kommuniziert ergo KEIN 1,6l. 272 PS für den Astra ergo auch kein Astra OPC.

    • Muss ja nicht unbedingt das Ende von OPC sein. Ich könnte ja auch künftige OPC Modelle aus Hybride auslegen und somit eine Systemleistung von deutlich mehr als 300PS erreichen.

      Vorstellbar wäre doch ein Insignia OPC mit einem 1.6 Turbo Benziner in Kombination mit Elektro-Power der dann sagen wir 400PS Systemleistung hat. Sicher nicht mit der aktuellen GM-Plattform realisierbar aber beim Nachfolger denkbar.

      Beim Astra sehe ich da durchaus ein OPC-Modell mit 1,6 Turbo auf künftiger PSA-Plattform realistisch. Aber bei den aktuellen Modellen von Astra und Insignia wird es sicher kein OPC mehr geben.

      • Ein paar Hybrid OPCs könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Bessere Verbrauchswerte und wenn mans richtig macht gesteigerte Fahrdynamik sowie ein absolutes Alleinstellungsmerkmal auf diesem Gebiet das man dann Marketingtechnisch nur noch ausschlachten müsste.
        “Der neue Insignia OPC. 400 PS, nur 6L Verbrauch.” Wäre doch was.

    • Euro 6d temp haben auch andere Hersteller mit deutlich größeren Motoren geschafft.
      Bei der ganzen PSA Geschichte sind die Motoren das einzige wo ich mir als Freund des sportlichen Autofahrens ein bisschen Sorgen mache.
      Die Zahlen mit bis zu 50% Ersparnis in der Entwicklung finde ich auch sehr interessant, entweder GM hat das Geld vorher wirklich sprichwörtlich aus dem Fenster geworfen oder es werden so viele Gleichteile von PSA eingesetzt das man fast nichts mehr neu entwickeln muss.

      • Die Ersparnis von 50% kommt doch hauptsächlich zu Stande, dass man eine fertig entwickelte Plattform nutzen kann. Wie oben gezeigt hat man unter GM 9 Plattformen und ein neuer Corsa unter GM hätte bestimmt auch eine eigene Plattform bekommen.

      • Echt? Haben sie es geschafft? Schau dir mal die ADAC-Liste mit verfügbare Euro6d-temp Modellen an. VW hat 3? Golf und Up mit der kleinesten Motorisierung. Audi hat 3. Alles Diesel mit SCR. BMW hat die kleinen Benziner 112,116,118 und die Diesel wieder mit SCR. Porsche.. kein Modell!!!! Warum wohl?

        • Mal eine Auswahl von derzeitigen Euro 6d Temp Modellen: BMW 430i, Lexus RCF, Jaguar F-Pace SVR und F-Type R, Toyota GT86, VW Touareg 3.0 TDI, Audi A7 50 TDI, Ford Fiesta ST sowie sämtliche AMG Modelle von Mercedes.
          Porsche hat es wohl einfach nur verpennt rechtzeitig umzurüsten, aber du siehst ja selbst was da für Autos dabei sind und was anscheinend geht.

          • Es ist anzumerken, dass wir bei dieser Aufzählung mit Ausnahme des Fiesta ST von Autos reden, die sich Otto Normalverbraucher – und damit der Großteil der “normalen” Menchen – schlicht und einfach nicht leisten kann. Gerade deshalb macht es PSA richtig, die wirklich massentauglichen Motoren schnellstmöglich anzupassen.

      • @DerD: Wenn du Freund sportlichen Fahrens bist, kann ich dir sagen, dass selbst ein Grandland X mit 120-Diesel richtig gut von der Stelle kommt, nur mal nebenbei. Von der 177-PS-Version ganz zu schweigen. Der geht richtig gut.

        Klar, sportliches Fahren definiert sich nicht nur über die PS-Leistung, aber – ohne dich persönlich anzusprechen – mir sind hier immer noch ein paar Möchtegern-Rennfahrer zu viel unterwegs. An anderer Stelle steht schon wieder ein Insignia OPC mit 400 PS… puuuh… da fällt mir das Argumentieren durchaus schwer.

        Und zu deiner Ausführung, dass es neben anderen Fabrikaten (Hyundai i30 N usw.) einen Polo GTI (mit 200 PS für über 30.000,- €) gibt, kann ich nur meine persönliche Meinung kundtun: Wer einen Polo für so viel Kohle kauft, dem ist nicht zu helfen. Und wenn wir schon vergleichen: Den i30 N kriegst du nebenbei günstiger als einen neuen Polo GTI, hast aber dann auch ein Auto. Aber OK, persönliche Meinungen eben.

        • Das der Grandland gut vom Fleck kommt glaube ich dir, aber für mich wäre alles unter GSi (der Insignia GSi mit 260 PS zB) keine richtige Option mehr, und wie die Opel Modellpalette derzeit aussieht wird mein nächster wohl kein Opel mehr.
          Wäre zwar schade, aber was will man machen?

          Was die “Möchtegern-Rennfahrer” angeht, aus meiner Erfahrung hängt das nicht unbedingt mit Leistung zusammen, hab schon viele Fahrer in Kleinwagen erlebt die sich benehmen wie die Axt im Walde.
          Der Hyundai ist für mich grade der Preis/Leistungs Kracher schlechthin, gefühlt habe ich von denen auch schon deutlich mehr gesehen als Astra j OPCs, und das obwohl er erst kürzlich rauskam. Das der Polo GTI so teuer ist wusste ich garnicht, naja verkaufen wird er sich wahrscheinlich trotzdem wie geschnitten Brot.

          • Das kann ich nur Unterschreiben. Bei uns sind die schlimmsten Rennfahrer optisch “aufgemotzte” 90PS Golfs und andere “Gebilde” in der Leistungsklasse und nicht die mit über 300 oder 400PS!

            PS: Ja, der Polo GTI verkauft sich leider exzellent!

          • Ich sehe das so, es scheint schon einen Markt für diese Hot Hatches zu geben, sonst würde sich GTI und Co. nicht so gut verkaufen bzw. sonst würden nicht viele Hersteller in der Kompaktklasse so etwas anbieten. Mal abgesehen vom Imagegewinn für den Hersteller.

            Peugeot hat ja selbst ein solches Fahrzeug im Programm, den 308 GTi mit seinen 270PS, den man mal mindestens als GTI Gegner sehen kann, wobei der GTI im Test gegen den GTi keine Chance hatte. Naja egal….jedenfalls gibt es sowas bei PSA. Und der 308 ist auch nicht mehr der jüngste, heißt bis 2020 erwarte ich da eigentlich einen Nachfolger. Und mit der neuen Generation von 4-Zylinder Benziner wird sicher nicht bei 270PS Schluss sein.

            Das alles bringt dem aktuellen Astra aber nichts mehr, er wird diesen Motor nicht bekommen für ein OPC Modell und Opel wird nur noch das nötigste in die aktuelle GM Technik investieren (eben für die Euro 6d Temp Umrüstung und Facelift). Der Astra bekommt wenn überhaupt eine GSi Line. Mehr kann man erst vom Nachfolger erwarten, der hoffentlich früher als 2022 kommt.

            Aber der Grandland X wird ja zum Ende 2019 einen Hybriden bekommen, der dann wohl auch deutlich mehr als 200PS Systemleistung haben wird, es kommt also mehr!

          • Sorry, aber Hybrid ist ein Irrweg. Nachweislich genauso belastend für die Umwelt wie alle anderen Antriebsvarianten weil die meisten Hybrid vornehmlich im Benzin-Modus fahren und deren Verbrauch dann exorbitant höher ist als angegeben. Solange man das aber noch schönrechnen darf wird die Bevölkerung durch Politik und Medien weiterhin verblödet.

            Dann habe ich ne tolle Systemleistung von 300 PS und bin nach 40 KM die größte Drecksschleuder vor dem Herren. Das ist absolut die Zukunft!!!

          • Jein. Die “Mogelpackungen” gefallen mir auch nicht – das wird beim GLX Hybrid wohl leider ähnlich.

            Dagegen empfand ich z.B. bei Toyota die Bemühungen im Prius etc. als sehr gelungen, technisch interessant und seit mehreren Generationen bewährt.
            Leider aber optisch und ergonomisch für mich gar nicht zugänglich !

          • Möchtegernrennfahrer, würde ich die nennen die ihre Karren aufmotzen, capie tragen und wirklich meinen, die seinen alleine auf die Straße, Vorallem mit den Babymotoren.

            Die jenigen die wirklich Leistung unter die Haube haben, fahren vernünftig und entspannter!
            Der Grund liegt meist an die Leistung des Motors und genau das schätzen die Kunden! Leistung für jede Situation zu haben und Babymotoren, die mit einen Turbolader auf sein Maximum gebracht werden haben nicht wirklich Leistung, die schwächeln bereits wenn es bergauf geht!

            Nicht umsonst werden derzeit BMW, Audi und Mercedes besser abgesetzt als jede andere Marke. Die Prämiummarken wissen das, und arbeiten mit den großen Motoren weiter.

  6. “Und das bei weiter gesteigerter Qualität“ -> Sorry, aber da muss ich schmunzeln oder mit dem Kopf schütteln. Die Qualität hat in den letzten Jahren auf keinen Fall zugenommen, eher im Gegenteil und bei 50% Entwicklungseinsparung ist sicher auch wieder der Rotstift an den falschen Stellen angesetzt worden!
    Die Langzeitqualität darf auf keinen Fall sinken!

    • Die 20-50% Entwicklungseinsparung beziehen sich auf den jeweiligen Vorgänger des Farzeugs. Bei den Vorgänger Fahrzeugen hat jedes Fahrzeug eine eigene Plattform, sonst würde man denke ich nicht auf 9 kommen. Jetzt greift man auf bestehende / fertigentwickelte Plattformen zurück, sodass man die Plattform Entwicklungskosten spart. Wahrscheinlich wird man an der Fahrwerkscharacteristik was ändern, damit man sich von den anderen Marken unterscheidet, aber das ist im Vegleich zu einer neuen Plattformentwicklung ein überschaubarer Aufwand.

      • Die Plattform macht ca. 65 % des Fahrzeuges aus (so LOHSCHELLER).
        Es ist also nicht verständlich, wen die Entwicklungskosten nur um 20 – 50 % sinken (so LOHSCHELLER).
        OPEL produziert auf Kosten der Kunden also weiterhin viel zu teuer.
        Zeigt sich ja auch an den Preisen.
        Ein CLX wird mit ein bißchen Ausstattung zum Preis der MB B-Klasse verkauft.
        Einfach lächerlich. Technik von vorgestern, Preise von übermorgen.
        Es gehr hier nur um die Gewinne für die Firma.
        Die Relation Preis / Leistung für die Kunden stimmt überhaupt nicht !!

  7. Plattformen hin oder her. Solange es bei solch minderwertigen Innenraummaterialien etc. bleibt, sehe ich die Entwicklung von Opel, gerade in Hinblick auf die Verkaufszahlen, eher skeptisch. Ich war noch nie ein Freund französischer Automobile, aber wenn ich in aktuelle Innenräume von Peugeot schaue und das mit Opel ( derzeit ) vergleiche, muss ich sagen : Hut ab. Mit meinem Astra K peste ich mich jeden Tag, ob der miserablen Qualität.

    • Also mal ganz im ernst, der Golf/Octavia/Leon/308 hat an genau den gleichen Stellen Hartplastik wie der Astra. Nur will man es beim Opel anscheinend sehen und bei anderen Herstellern wird wundersamerweise optisches Premiumplastik draus.

      • Ich spreche nicht allein vom Hartplastikanteil. Der Astra K ist mittlerweile mein 13. Auto. Noch keiner hat so penetrant geknarzt und geknistert. Man möge sich nur mal die Türtafeln anschauen, wie lieblos die gemacht sind. Alles nur durch die rosarote Brille zusehen, hilft nur bedingt. Im übrigen geht es mir nicht nur um die Verarbeitung, sondern auch um das Styling und die optische Anmutung.

    • @Guido: Das glaube ich dir voll und ganz. Ab und an fahre ich dienstlich einen Astra K. Der Innenraum inkl. Cockpit ist wirklich nicht besonders. Das bekommt sogar Seat noch
      besser hin und die sind auch nicht als Qualitätsfetischisten bekannt. Die neuen Peugeotmodelle sind dagegen wirklich ansprechend.

      • Hier muss man leider kritisch sagen, das Opel hier schnellstens besser werden muss. Und dann soll man gleich mal bei der neuen Schwestermarke Peugeot schauern wie manches besser geht. Auch im Bezug auf den Insignia der ja noch recht neu ist. Ich hab mal den neuen 508 angeschaut und da fallen mir gleich ein paar Details auf die der Peugeot besser kann und die einfach einen hochwertigen Eindruck vermitteln:

        – Chromverzierung an Fensterheber und Blinkhebel
        – Schöne Alu-Blende beim Focal Soundsystem in den Türen und das auch im Fond (würde dem Insi beim Bose auch gut stehen)
        – Ablagefach in der Armlehne ist beim 508 sowohl beleuchtet als auch mit Filz ausgeschlagen
        – Auf wunsch Matte Dekoreinlagen (das Klavierlack in der Mittelkonsole beim Insi verkratzt sehr schnell)
        – Beleuchtete Becherhalter in der Mittelkonsole
        – großen 12 ” TFT auf wunsch
        – Komplette Edelstahlabdeckung der Ladekante beim Kombi (wurde bei Opel jetzt wieder gestrichen zum MJ 2019)
        – verkleidete Rückseite der Vordersitze
        – LED Blinker in den Rückleuchten
        – LED Beleuchtung im Kofferraum beim Kombi(rechts und links)
        – voll digitales Cockpit auf wunsch
        etc.

        Ohne bisher im 508 platz genommen zu haben, behaupte ich einfach mal das dort der blick wesentlich mehr auf Details gelegt wurde. Mir fällt das jetzt erst so richtig auf nachdem ich den 508 mal in Ruhe auf Videos gesehen habe. Und ich spreche aus Erfahrung, wir fahren einen Insignia ST Innovation aus November 2017. Zur Zeit der Auslieferung war das die höchste Ausstattungslinie beim Insignia.

  8. Ich frage mich, ob Opel Exclusiv weiter ausgebaut wird? Bisher hat es nur der Insignia.
    Damals wurde auch sehr viel Marketing gemacht, Weitere Modelle wie dem Astra, ZAFIRA… würden folgen hieß es damals.

    Gibt es hierzu was neues?

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