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#TechDay: „Opel wird elektrisch“

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#TechDay: "Opel wird elektrisch"Opel wird elektrisch. Die Elektrifizierung unseres Produktportfolios ist Kern des Strategie-Plans PACE!. Im Fokus steht dabei, das 95-Gramm-CO2-Ziel der EU für 2020 zu erreichen und unseren Kunden umweltfreundliche Fahrzeuge zu bieten, die zugleich hochmodern und bezahlbar sind. Opel-Entwicklungschef Christian Müller erklärte beim TechDay in Rüsselsheim, dass wir dank der Nutzung von Synergien mit der Groupe PSA „im Rennen um die Elektromobilität schneller agieren können als bisher“. Die Opel-Modellpalette wird auf die flexiblen Multi-Energy-Plattformen des Konzerns aufgesetzt: Schon bis zum Jahr 2020 werden wir vier elektrifizierte Baureihen auf dem Markt haben, dazu zählen neben dem Ampera-e der Grandland X als Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeug sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante. Der Grandland X PHEV kommt ab 2020 aus Eisenach, sprintet laut Berechnungen dank eAWD in nur sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und bietet das gleiche Platzangebot wie der aktuelle Grandland X. Bis zum Jahr 2024 werden dann alle europäischen Pkw-Modellreihen von Opel und Vauxhall elektrifiziert sein – entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybrid neben dem Angebot hocheffizienter Verbrennungsmotoren. Die Elektrifizierung des Nutzfahrzeugportfolios beginnt ab 2020.

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„Opel und die Schwestermarken der Groupe PSA werden zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Lösungen für ihre Kunden parat haben“, sagt Michael Lohscheller. Mithilfe der konzernweiten Elektromobilitätsoffensive möchte PSA Kundenbedürfnisse gemäß ihrer unterschiedlichen Fahrgewohnheiten weltweit erfüllen. Der Plan umfasst eine komplette Produktpalette von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und Plug-in-Hybriden (PHEV). Bis 2021 werden 50 Prozent der Groupe PSA-Modellpalette ein elektrisch aufladbares Angebot haben (BEV oder PHEV). Bis 2023 werden es 80 Prozent sein und bis 2025 100 Prozent. Ab 2022 kommen Mild-Hybride hinzu. Darüber hinaus arbeiten wir auf Hochtouren an der Brennstoffzelle – für eine Elektromobilität mit rund 500 Kilometern Reichweite und einer Wiederaufladung in weniger als drei Minuten (Fuel Cell Electric Vehicles, FCEV). Wesentliche Elemente der e-Modelle werden innerhalb der Groupe PSA entwickelt und hergestellt. Dies betrifft Elektromotoren wie Getriebe. Und Opel wird seine deutsche Präzision und Qualität in der Antriebsentwicklung einbringen. Zu den 15 Kompetenzzentren in Rüsselsheim gehören schließlich manuelle Schaltsysteme, Kraftstoffversorgung, alternative Kraftstoffe und Brennstoffzellenentwicklung.

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Darüber hinaus übernimmt Opel weltweit die technische Verantwortung für die nächste, effiziente Benzinmotoren-Generation aller PSA-Marken (Markteinführung ab 2022). Sie werden auf den Betrieb im Verbund mit Elektromotoren optimiert und im Antriebsstrang von Hybridsystemen eingesetzt. Die Vierzylinder verfügen über State-of-the-Art-Technologie mit Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung sowie variabler Ventilsteuerung und überzeugen mit geringen Verbrauchswerten und niedrigen CO2-Emissionen. „Rüsselsheim hat bereits globale Motorenprojekte verantwortet, als wir noch Teil von GM waren. Mit der Entwicklung der neuen Generation von Vierzylinder-Benzinmotoren können wir eine unserer Kernkompetenzen ausspielen. Die sparsamen Direkteinspritzer, zudem in Kombination mit der Hybridtechnologie, werden die starke Position der Groupe PSA bei niedrigen CO2-Emissionen festigen“, verspricht Christian Müller. Die PSA-Motoren zeichnen sich durch Leichtbau und Effizienz aus. So haben die PureTech-Benzinmotoren beispielsweise viermal in Folge den „Engine of the Year“-Award gewonnen. Opel setzt diese Downsizing-Dreizylinder im Crossland X, Grandland X und demnächst im Combo und Combo Life ein. Schon heute erfüllen 79 Motorvarianten im Opel-Portfolio die Euro 6d-TEMP.

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#TechDay: "Opel wird elektrisch"Beim TechDay-Workshop erklärte Propulsion & Chassis Engineering-Chef Dr. Thomas Johnen, wie gut Opel im Bereich Antriebstechnologien für niedrigste CO2-Emissionen aufgestellt ist: „Wir profitieren heute von den Entwicklungserfolgen der vergangenen 20 Jahre. Opel hat schon lange Wasserstoff und Brennstoffzellen erprobt und beispielsweise CNG- und LPG-Fahrzeuge angeboten.“ Electric & Electronic Systems-Chef Dr. Burkhard Milke zufolge war Opel schon „immer einen Schritt voraus“, wenn es um Elektromobilität ging. Das haben wir erstmals beim Experimental Kadett A und später beim Elektro-GT von 1971, aber auch bei Studien wie Flextreme oder RAK e demonstriert. Nun habe die Zukunft begonnen und das Opel-Engineering-Team trage entscheidend zur Entwicklung des neuen eCorsa bei, der ab 2020 in Saragossa gebaut wird, so Milke. Dabei könne man auf die Erfahrungen mit dem Ampera und Ampera-e zurückgreifen. Ob Hardware, Software, Batterie-Pack oder Fertigung – unsere Expertise wird von PSA für die weitere Entwicklung hoch geschätzt.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.