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#TechDay: Geballte R&D-Kompetenz in Rüsselsheim

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Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDer TechDay zeigte jüngst, welche Schlüsselrolle das Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum im globalen Engineering-Netzwerk der Groupe PSA übernimmt. Im Virtual Reality-Room des Design Centers stellten die Ingenieure auf einer gigantischen Leinwand unsere Kompetenzen unter anderem in den Bereichen von Brennstoffzellen, Testautomatisierungen und Sitzkonstruktionen vor. „Unser Engineering Center bringt typische Opel-Stärken in den globalen Entwicklungsverbund des Unternehmens ein“, führte Innovation & Advanced Engineering-Chef Frank Jordan aus und verwies auf insgesamt 15 sogenannte Centers of Competence (CoC), die vor Ort angesiedelt werden. „Jede Marke hat eigene Kundenprofile, und wir ergänzen die französischen Marken bestens. Klar ist: Ein Opel wird immer ein Opel bleiben“, erklärte er weiter. Unser Entwicklungszentrum garantiere für Opel die Verbindung von deutscher Ingenieurskunst, Präzision und Innovationen, die der Kunde sich leisten kann. Zwischen den Konzernmarken gebe es keine Konkurrenz, sondern Wettbewerb im positiven Sinne, weil dieser die Performance befördere, so Jordan. Es gebe offene Diskussionen und alle Experten unterstützen einander. Er selbst arbeite oft und gerne in Frankreich.

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Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenAls eines der 15 Kompetenzzentren zeichnet die Sitzentwicklung im Engineering Center künftig für alle Sitze der Groupe PSA verantwortlich. Das heißt, die Sitze aller PSA-Marken haben die gleiche Grundstruktur und von der Vorausentwicklung bis zur Serienproduktion wird alles zentral aus Rüsselsheim organisiert. Das garantiert maximale Effizienz. So wurden bereits Sitzeinstellwege optimiert, um Kosten und Gewicht zu sparen. Stefan Koob, Leiter des entsprechenden CoC in Rüsselsheim, betonte das Know-how, das Opel unter anderem durch jahrzehntelange Entwicklungsarbeit für den US-amerikanischen Markt erworben hat. „Die Ansiedlung des Kompetenzzentrums in Rüsselsheim ist daher ein logischer Schritt“, so Koob, der Flexibilität und Komfort als zentrale Stärken der Opel-Sitze nennt. Sein Favorit ist übrigens der Insignia GSi-Sitz. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung liege in den Spezifika von Peugeot, Citroën und DS Automobiles. „Generell möchten wir natürlich die DNA aller PSA-Marken beibehalten, da jeder Kunde weiterhin den für sein Auto typischen Sitz wiedererkennen soll. Die Kundenzufriedenheit steht für uns an oberster Stelle“, schloss Koob.

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Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDr. Marco Möbus, Manager Business Support Engineering, erklärte anschließend, warum traditionelle Entwicklungskonzepte längst an ihre Grenzen stoßen: „In einem topmodernen Fahrzeug wie dem Insignia stecken zehnmal mehr Software-Programmzeilen als in einem Verkehrsflugzeug“. Das Kompetenzzentrum für Testautomatisierung in Rüsselsheim entwickelt daher innovative Validierungsmethoden auf drei großen Gebieten: dem autonomen Fahren, der Konnektivität sowie an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Um Entwicklungszeiten zu verkürzen, werden in Rüsselsheim beispielsweise Infotainment-Systeme bereits automatisiert getestet. Und auf dem Weg zum autonomen Fahren setzt Opel auf virtuelle Fahrzeugentwicklung. Möbus sieht „Simulation als Schlüssel zum Erfolg“, denn zu groß und komplex – und damit zeitaufwendig und teuer – sind die Datenmengen, die erfasst und ausgewertet werden müssen. Um allein für die Autobahn-Automatisierung eine ausreichende statistische Signifikanz zu erreichen, sind 120 Millionen Testkilometer nötig. Ein Aufwand, der sich für jede neue Funktion wiederholen würde. Außerdem gebe es seltene Situationen, die im realen Betrieb schwer zu testen seien. „Ein automatisiert fahrendes Auto muss besser sein, als der Mensch“, so Möbus. „Wir müssen dem Fahrzeug vertrauen können. Denn wer würde seine Kinder bei einem unsicheren Fahrer einsteigen lassen?“

Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDen aktuellen Stand der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie thematisierte Dr. Lars Peter Thiesen, Manager Advanced Technology Integration. „Brennstoffzellenfahrzeuge kombinieren in einzigartiger Weise drei Eigenschaften: Sie emittieren kein CO2, haben eine hohe Reichweite und können in drei Minuten betankt werden“, so Thiesen. Das neue Kompetenzzentrum „Wasserstoff & Brennstoffzelle“ in Rüsselsheim könne auf die langjährige Opel-Erfahrung auf diesem Gebiet bauen. Für Fragen wie die Wasserstoffspeicherung, die Betankung und die Dauerhaltbarkeit des Systems seien inzwischen Lösungen gefunden. „In puncto Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ist ein Brennstoffzellenfahrzeug heute vergleichbar mit einem herkömmlichen Auto. Selbst der Kaltstart bei minus 20 Grad stellt kein Problem mehr dar“, erklärte Thiesen. Die Kosten für das Antriebssystem und der Ausbau der Tankstelleninfrastruktur seien die beiden verbliebenen großen Herausforderungen.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.