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#TechDay: Geballte R&D-Kompetenz in Rüsselsheim

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Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDer TechDay zeigte jüngst, welche Schlüsselrolle das Rüsselsheimer Forschungs- und Entwicklungszentrum im globalen Engineering-Netzwerk der Groupe PSA übernimmt. Im Virtual Reality-Room des Design Centers stellten die Ingenieure auf einer gigantischen Leinwand unsere Kompetenzen unter anderem in den Bereichen von Brennstoffzellen, Testautomatisierungen und Sitzkonstruktionen vor. „Unser Engineering Center bringt typische Opel-Stärken in den globalen Entwicklungsverbund des Unternehmens ein“, führte Innovation & Advanced Engineering-Chef Frank Jordan aus und verwies auf insgesamt 15 sogenannte Centers of Competence (CoC), die vor Ort angesiedelt werden. „Jede Marke hat eigene Kundenprofile, und wir ergänzen die französischen Marken bestens. Klar ist: Ein Opel wird immer ein Opel bleiben“, erklärte er weiter. Unser Entwicklungszentrum garantiere für Opel die Verbindung von deutscher Ingenieurskunst, Präzision und Innovationen, die der Kunde sich leisten kann. Zwischen den Konzernmarken gebe es keine Konkurrenz, sondern Wettbewerb im positiven Sinne, weil dieser die Performance befördere, so Jordan. Es gebe offene Diskussionen und alle Experten unterstützen einander. Er selbst arbeite oft und gerne in Frankreich.

Rüsselsheim #TechDay: Opel-Kompetenzen Rüsselsheim #TechDay: Opel-Kompetenzen

Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenAls eines der 15 Kompetenzzentren zeichnet die Sitzentwicklung im Engineering Center künftig für alle Sitze der Groupe PSA verantwortlich. Das heißt, die Sitze aller PSA-Marken haben die gleiche Grundstruktur und von der Vorausentwicklung bis zur Serienproduktion wird alles zentral aus Rüsselsheim organisiert. Das garantiert maximale Effizienz. So wurden bereits Sitzeinstellwege optimiert, um Kosten und Gewicht zu sparen. Stefan Koob, Leiter des entsprechenden CoC in Rüsselsheim, betonte das Know-how, das Opel unter anderem durch jahrzehntelange Entwicklungsarbeit für den US-amerikanischen Markt erworben hat. „Die Ansiedlung des Kompetenzzentrums in Rüsselsheim ist daher ein logischer Schritt“, so Koob, der Flexibilität und Komfort als zentrale Stärken der Opel-Sitze nennt. Sein Favorit ist übrigens der Insignia GSi-Sitz. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung liege in den Spezifika von Peugeot, Citroën und DS Automobiles. „Generell möchten wir natürlich die DNA aller PSA-Marken beibehalten, da jeder Kunde weiterhin den für sein Auto typischen Sitz wiedererkennen soll. Die Kundenzufriedenheit steht für uns an oberster Stelle“, schloss Koob.

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Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDr. Marco Möbus, Manager Business Support Engineering, erklärte anschließend, warum traditionelle Entwicklungskonzepte längst an ihre Grenzen stoßen: „In einem topmodernen Fahrzeug wie dem Insignia stecken zehnmal mehr Software-Programmzeilen als in einem Verkehrsflugzeug“. Das Kompetenzzentrum für Testautomatisierung in Rüsselsheim entwickelt daher innovative Validierungsmethoden auf drei großen Gebieten: dem autonomen Fahren, der Konnektivität sowie an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Um Entwicklungszeiten zu verkürzen, werden in Rüsselsheim beispielsweise Infotainment-Systeme bereits automatisiert getestet. Und auf dem Weg zum autonomen Fahren setzt Opel auf virtuelle Fahrzeugentwicklung. Möbus sieht „Simulation als Schlüssel zum Erfolg“, denn zu groß und komplex – und damit zeitaufwendig und teuer – sind die Datenmengen, die erfasst und ausgewertet werden müssen. Um allein für die Autobahn-Automatisierung eine ausreichende statistische Signifikanz zu erreichen, sind 120 Millionen Testkilometer nötig. Ein Aufwand, der sich für jede neue Funktion wiederholen würde. Außerdem gebe es seltene Situationen, die im realen Betrieb schwer zu testen seien. „Ein automatisiert fahrendes Auto muss besser sein, als der Mensch“, so Möbus. „Wir müssen dem Fahrzeug vertrauen können. Denn wer würde seine Kinder bei einem unsicheren Fahrer einsteigen lassen?“

Rüsselsheim #TechDay: Opel-KompetenzenDen aktuellen Stand der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie thematisierte Dr. Lars Peter Thiesen, Manager Advanced Technology Integration. „Brennstoffzellenfahrzeuge kombinieren in einzigartiger Weise drei Eigenschaften: Sie emittieren kein CO2, haben eine hohe Reichweite und können in drei Minuten betankt werden“, so Thiesen. Das neue Kompetenzzentrum „Wasserstoff & Brennstoffzelle“ in Rüsselsheim könne auf die langjährige Opel-Erfahrung auf diesem Gebiet bauen. Für Fragen wie die Wasserstoffspeicherung, die Betankung und die Dauerhaltbarkeit des Systems seien inzwischen Lösungen gefunden. „In puncto Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ist ein Brennstoffzellenfahrzeug heute vergleichbar mit einem herkömmlichen Auto. Selbst der Kaltstart bei minus 20 Grad stellt kein Problem mehr dar“, erklärte Thiesen. Die Kosten für das Antriebssystem und der Ausbau der Tankstelleninfrastruktur seien die beiden verbliebenen großen Herausforderungen.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (34)

  1. Ein automatisiert fahrendes Auto muss sich selbst und sein Umfeld schützen können, mehr als der Mensch der das jemals machen würde. Finde ich besser.
    Den Menschen haben Toleranzen. Computer keine.

  2. „Ein automatisiert fahrendes Auto muss besser sein, als der Mensch“, so Möbus. „Wir müssen dem Fahrzeug vertrauen können. Denn wer würde seine Kinder bei einem unsicheren Fahrer einsteigen lassen?“

    Besser, weil reaktionsschneller oder weil gewissensfrei – welcher Programmierer/Mensch steckt dahinter ?!

    Rechtlich, wie schaut es da aus – National/international ?!

    Es gibt dazu doch so Klassikerfragen mit pot. Unfallszenario:

    Wer hat Vorrang: Schutz des Insassen oder der Passant auf der Straße ?

    Wenn das Fahrzeug ausweicht fährt es gegen den Baum, rettet aber den unvorsichtigen Fußgänger.
    Wenn das Fahrzeug auf der Straße bleibt, überfährt es den Fußgänger aber der Insassen bleibt ohne Schaden.

    😉

    Und “Wer würde seine Kinder…..,”
    der Alltag zeigt mir genug Irrsinn. Das Geschrei kommt immer danach. Konstruiert und Hysterie – Schuldzuweisung sowieso.

  3. Le Monde schreibt, PSA versuche grosse Teile von ITEZ und Dudenhofen zu verkaufen. Soviel zum Thema ” techday”…
    (Mein post von vorhin ist nicht erschienen, sorry wenn es ‘nen doppelten Eintrag gibt…)

    • Der Artikel aus ungenannten Quellen “Selon les informations du «Monde»” kann auch einfach ein gezieltes Störmanöver sein, von wem auch immer.

      Man erinnere sich an die Story, daß PSA vom GM eine Nachzahlung von GM fordere, was sich dann nicht bewahrheitet hat.

      Der Artikel von “Cécile Boutelet (Berlin, correspondance) et Éric Béziat” ist ab Absatz Nr. 7 hinter einer Bezahlschranke, kostet einzeln 2 Euro.

      Die Autoren verlegen das Testzentrum Dudenhofen (Rodgau) nach “près de Speyer, en Rhénanie-Palatinat”, also in die Nähe von Speyer in Rheinland-Pfalz. Nu, in der französisch-sprachigen Wikipedia gibt es unter “Dudenhofen” nur dies zwei Zeilen kurze Artikelchen über diesen Ort im Rhein-Pfalz-Kreis.

      Ob das nun ein Fehler der beiden Monde-Schreiber ist, oder von den Autoren des “document dont nous disposons, daté de la mi-mai” (uns vorliegedes Dokument von Mitte Mai), kann ich so nicht wissen.

      Aber so völlig daneben ist diese Verwechslung nicht. Der Artikel über Dudenhofen (Rodgau) schreibt

      >>

      1966 wurde in Dudenhofen das Opel-Prüfzentrum mit einer 6,7 km langen Teststrecke fertiggestellt. Eigentlich hatte Opel Dudenhofen in Rheinland-Pfalz als Standort gewählt, doch der verantwortliche Mitarbeiter bei Opel schickte die Bewerbungsunterlagen versehentlich nach Dudenhofen bei Rodgau. Nach deren Eintreffen begann man dort sofort mit dem Kreis Offenbach zusammen mit den Planungsarbeiten, die nach dem Auffliegen des Irrtums bereits so weit fortgeschritten waren, dass sich Opel schließlich für Rodgau-Dudenhofen entschied.[7]

      <<

      und beruft sich dazu auf das Jahrbuch der Stadt Rodgau 2009/2010.

      • … und der Artikel verändert sich im Laufe seiner Lebenszeit.

        Ursprüngliche Version ist datiert auf “03.07.2018 à 19h46” und jetzt “Mis à jour le 04.07.2018 à 08h43” — aktualisiert am 4.7. um 8:43h.

        In der neuen Version handelt es sich nicht mehr um ein »document dont nous disposons, daté de la mi-mai« (uns vorliegendes Dokument von Mitte Mai), sondern um ein »document que nous avons pu consulter, daté de la mi-mai«, also Le Monde rückt ab von der Behauptung, sie hätten das Dokument in ihren Händen, stattdessen heißt es jetzt, sie hätten es einsehen können.

        Dazu, daß es aus der PSA-Zentrale gehießen habe, eine solche Entscheidung sei nicht getroffen worden, und daß es von Opel keine Reaktion gegeben habe. Aber ein “haut-cadre” (höherer Angestellter) “einfließen lassen”, daß «La moitié de l’activité de recherche et développement d’Opel est repartie outre-Atlantique avec General Motors, glisse un haut-cadre. Les ingénieurs, eux, sont restés en Allemagne.» (Die Hälfte der Arbeit im ITEZ werden transatlantisch mit GM geteilt, die Ingenieure selbst aber blieben in Deutschland).

  4. Der Artikel im Handelsblatt sagt alles! Es werden sich viele noch wundern was mit Opel passiert und so mancher Optimismus wird auch bald verflogen sein.

    • Herr Quanz, können Sie dazu Stellung nehmen?

      Diese ewigen schlechten Nachrichten nerven wirklich.
      Ein Statement wäre schnellstens angebracht, am besten ein klares Dementi!

      Ansonsten braucht man hier nicht mehr mit R&D, Techday etc. werben.

      • Es könnte durchaus eine Notwendigkeit sein, Teile des Entwicklungszentrums abzuspalten um Opel nachhaltig profitabel zu machen. Nur ist dies ein Eingriff am offenen Herzen, eine Maßnahme, welche am Kern der Marke rüttelt. Die Frage nach der Zukunft der Opel-Identität und den von PSA gemachten Versprechungen vom Erhalt einer deutschen Marke dürfte wieder vermehrt durch die Lande hallen. Ob sich das Image der Marke auf die Weise jemals wieder bessert darf kritisch betrachtet werden. Mal sehen wer am Ende Recht behält: PSA mit seinem Kurs der rigiden Maßnahmen, oder jene welche die Vermutung äußern, die Marke Opel wird sich von solcherlei Rosskur nie wieder erholen. Eine Möglichkeit ist immerhin, dass Opel durch diese unpopulären Maßnahmen zeitnah schwarze Zahlen schreiben kann, und sich auf diesem Wege die Wahrnehmung und somit der Absatz der Marke nachhaltig verbessert. Es ist ein Spiel nach dem Motto Alles oder Nichts. Der Krimi geht in die entscheidende Runde.

        • Lohscheller bestätigt damit die Aussagen des Artikels von Le Monde.

          Der Betriebsrat hat zu einer Betriebsversammlung am morgigen Montag eingeladen, dazu auch ausdrücklich den Vorstandsvorsitzenden Lohscheller.

          Es fällt übrigens auf, wie mit den Zahlen der im ITEZ und Design-Center arbeitenden Kollegen jongliert wird.

          In früheren Jahren war immer die Zahl von “6000” genannt. Nach der Übernahme durch PSA hieß es immer 7000. Jetzt sind ja wohl schon einige hundert oder gar Tausend gegangen, aber Le Monde schreibt von 8000 Leuten, die aktuell dort arbeiten würden.

          >>
          Wir wissen jedoch, dass die Auftragsvolumen von GM in den kommenden Jahren drastisch abnehmen werden. Deshalb prüfen wir unterschiedliche Optionen, wie eine nachhaltige und erfolgreiche Aufstellung im ITEZ erreicht werden kann.

          Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen sind dabei Teil dieser Überlegungen.
          <<

          Eine Überlegung könnte doch eine strategische Partnerschaft mit GM sein, v.a. bei der Entwicklung von Nutzfahrzeugen. GM "kann" Pickups, PSA mit Opel hat allerdings mehr Kompetenz für Lieferwagen (der Chevrolet Express/GMC Savanna sind mehr als 20 Jahre alt).

  5. Ich kann die ganze Diskussion hier mit den “Opel Genen” nicht mehr nachvollziehen: Opel wurde an PSA verkauft, weil die schon seit Jahren kein Geld verdienen. PSA braucht Opel als Name, um franz. Autos in Deutschland und Europa zu verkaufen, da mit den Namen Citroen und Peugeot nix zu machen ist. Punkt. Wenn in die Autos nur noch PSA Motoren (und auch sonstige Elektronik) verbaut wird, sind die Zeiten der Opel-Gene schon längst nicht mehr vorhanden. Ist auch gut so. Mit den GM Motoren wäre man nicht glücklich geworden. Und da in Zukunft E-Motoren verbaut werden müssen, ist das eh ein kompletter Neuanfang. Da sind die Plattformen von PSA die bessere Wahl. Auch das Design der neuen Modelle (u.a. Crossland und Grandland) zeigen die richtige Richtung an und gefallen mir sehr gut. Opel wird nur als PSA Marke noch am leben bleiben, mit allen Konzequenzen. Entwicklungszentren sind dazu du, alle Marken tech. zu verbinden. Mit angepassten Designelementen zur jeweiligen “Marke”. Das ist der Rest der “Opel-Gene”, die überleben werden. Mehr nicht. Wozu auch ? …

    • Ich sage mal so: Wenn Opel wirklich schon seit Jahren kein Geld verdienen würde hätte GM vermutlich schon deutlich früher verkauft, es gibt wahrscheinlich kein Unternehmen der Welt das an einer Tochter festhält die Jahrzehnte (!) kein Gewinn macht. Aus meiner Sicht waren das Spielereien um die Gehaltsforderungen der Opel-Mitarbeiter und evtl. Forderungen nach mehr Selbstständigkeit abzuschmettern.
      Der GM-Konzern hat wenigstens noch ein paar große Motoren mit denen auch Modelle oberhalb des Insignia realisierbar gewesen wären, das sieht jetzt bei PSA ziemlich finster aus mit dem 1.6L “Topmotor”, leider durfte Opel mit diesen Motoren anscheinend nie etwas machen.
      Und auch wenn es schon zu GM Zeiten eine Menge an Gleichteilen gab war das nie so offensichtlich für die Kundschaft, denn die amerikanischen Brüder von Astra und Insignia wie Chevy Cruze oder Buick Regal sind in Deutschland / Europa praktisch nicht vertreten.
      Die PSA Marken sind da viel bekannter, so können die Kunden dann entsprechende Vergleiche ziehen und sehen (wenn man es nicht richtig macht) das der neue Opel eigentlich nur ein Peugeot, Citroen oder was auch immer mit wenigen Unterschieden ist. Deshalb bewegt sich Opel hier auf dünnem Eis.

  6. Mit dem aktuellen Vorgehen der Geschäftsleitung und deren 1a Pressearbeit wurden die TechDays ad absurdum geführt. Was haben die TechDays das Unternehmen gekostet und wer hat diesem Unterfangen zugestimmt. Irrsinn wie die Geschäftsleitung agiert. Sie hat zum Ziel dem Unternehmen zu schaden.

  7. Also so langsam reicht es wirklich, hier im Blog wird aktuell über den TechDay(Friede Freude Eierkuchen) berichtet und dann diese Schlagzeilen, das ein teil des Entwicklungszentrum verkauft wird! Was soll das?
    Sicher, hat Opel Wieder mal keine Kenntnis davon, da die Mutter wieder Ping Pong spielt! Ähnliche Ausrede mit die heimlichen Gespräche von GM und PSA damals!

    Als nächstes Negativ Prozedere empfinde ich, dass der Insignia nur noch den 1.6 Turbo Benziner mit 200PS als Topmotorisierung hat. So langsam kann ich den Ex Opelaner den ich kenne und dessen Behauptungen glauben schenken!
    „Ein Unternehmen, das sich selbst in die Roten zahlen halten will! und nicht mehr raus kommen möchte!“ So lief es die ganze Jahre und es geht mit anderen Methoden weiter! Hauptsache es werden keine Gewinne erzielt, sondern Verluste eingefahren!
    Es liegt nicht an die fehlende Kaufkraft, es liegt an die Methoden, die Opel an den Tag legt!

    Fakt ist, wenn die Führung und die Abteilungen so weiter machen, wird Opel nach 2020 kaum bis gar nicht bestehen! Unglaublich wie sich die Führung hinter eine Maske versteckt und die Regierung dies stillschweigend unterstützt bzw. Nichtwissens die Probleme nicht erkennt!

    Ein Autohersteller soll die Autos nach Kundenwünsche bauen und nicht den Kunden abschrecken, weil es an Funktionen und wünsche der Modelle fehlt!
    Selbst KIA und Toyota bringt nächstes Jahr Modelle auf dem Markt die günstiger sind und mehr können als ein Opel! Sogar Ford macht es bereits vor!

    Durch das Sparen und die Kosten anheben, wird Opel sehr bald erfahren, dass die Marke uninteressanter wird und in kürzester Zeit werden sich die X Modelle auch nicht mehr absetzen!

    Es hätte auch eine Lösung mit OnStar geben können, die sogar Kostenneutral umzusetzen sei, leider ist ein Software Update wiederum zu viel des Guten!

    Ähnliches gab es damals mit den Intelilink, indem die App Funktion ans Herz gelegt wurde! Am Ende waren es höchstens 2-3 Apps die keinen großen Nutzen hatten.
    Nach dem Motto den Kunden alles schmackhaft machen und am Ende die Philosophie nicht durchsetzen! Genau die Taktik fährt Opel seid Jahren.
    Jetzt aktuell den Insignia GSi mit den Topbenziner 260PS, nicht mal ein Jahr später ist der Motor Geschichte!

    VW verkauft munter weiter in der Mittelklasse den Top Benziner mit 280PS!
    Den Arteon mit bis zu 400PS, den Golf mit bis zu 290PS…
    Bei Opel hört der Spaß bei 210 PS Diesel auf!

    Beim Astra Facelift wurde hier laut prognostiziert, das es endlich ein Soundsystem gäbe und etliche andere Neuerungen, was nun wirklich realisiert wird, ist nichts! Es wird weiter gespart und die Verkaufspreise in die Höhe gejagt!

    Traurig aber wahr!

    • Man muss das ganze mal logisch betrachten und den Texte sowie Pressemitteilungen der letzten Zeit lesen. Es geht ständig um “Effizienz”, “Profitabel werden” und ums “sparen”, es scheint die PSA wäre geradezu süchtig nach diesen Begriffen.

      Und genau das ist das Problem bei PSA für mich. Es geht nicht darum Autos zu bauen die Emotionen wecken oder begeistern, sondern um oben genannte Begriffe. Das Ergebnis sind zum großen Teil langweilige Einheitsbreiautos und das sieht man auch an den Zulassungszahlen in Deutschland. Opel hat hier als Traditionsmarke einen Fuß in der Tür wie PSA eben in Frankreich, aber nicht wenn man die Autos so vereinheitlicht das der Kunde am Ende keinen klaren Unterschied mehr wahrnimmt. Daran wird Opel hart arbeiten müssen.

      Und ja, Opel muss Geld verdienen und so weiter, allerdings kommt man mit dieser Gleichmacherei irgendwann an einen Punkt wo es sinnvoller wäre die Autos einfach als PSA zu verkaufen, anstatt künstlich Unterschiede hineinzukonstruieren um die verschiedenen Logos vorm Kunden noch irgendwie rechtfertigen zu können.

  8. Alleine an dem Blog hier sollte Opel doch sehen, was die Entscheidungen für Auswirkungen haben. Hier sind/ waren immer die hardcore Fans. Aber wenn die sich sogar von Opel abwenden, was soll dann mit den restlichen möglichen Kunden passieren. Auch ich wie ich im anderen Beitrag bereits erwähnt habe, kann die Management Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen. Was soll das für eine Strategie bitte sein? Profitabel werden ohne Rücksicht auf Verluste funktioniert in der heutigen Zeit einfach nicht. Wer kommt überhaupt auf die Idee, dass auf diesem Markt, der so hart umkämpft ist so etwas funktioniert??

    Alles was bisher unter PSA passiert ist, ist noch schlimmer als unter GM. Ja Pace ist voll im Gange…

    ABER: das interessiert die Kunden absolut 0!!! Die wollen was sehen, anfassen, fahren. Wie das gemacht wird ist den Kunden egal. Und wie soll das funktionieren ohne neues Auto. Ohne ein Auto welches Begierde in einem weckt.

    Und ja ich weiß ein Corsa F kommt irgendwann. Aber ich bezweifle sehr sehr stark, dass dieses Auto so einen WOW Effekt auslöst, damit das anmache verbessert wird!

    Die Baustelleb werden immer größer! Und jemanden gerade mit gutem Gewissen einen Opel zu empfehlen ist mehr als fragwürdig.

  9. Ich hätte einige Anregungen und Fragen bezüglich Wasserstoff, Autonomes fahren und co. Gestellt. Aber die werden auf Grund mangel an Personal eh nicht beantwortet!

    Schade! Die Fragen stell ich trotzdem!

    Ist aufgrund des fehlenden Tankstellen Netz für Wasserstoff einen Batteriespeicher vorgesehen? Damit der Fahrer eine Reichweite von etwa 80km hat?

    Inwiefern Soll die Software(Emulator), die Realität wiederspiegeln?
    In der Realität gibt es mehr als 1.000.0000 Faktoren, die die Technik nicht ganz abdeckt. Der Mensch kann nur einschätzen und reagiert dementsprechend, die Maschine kann ein Risiko berechnen und falsch oder richtig reagieren!
    Warum werden die Test nicht Aktiv auf dem Feld getätigt?

    Google hat bereits ein vollautonomes Auto, Tesla fährt auch vollautonom, weshalb bedienen sich die Hersteller nich,t an vorhandene Pläne und Concepte?

    • Ich denke, daß die Autos mit Brennstoffzelle auch eine Batterie haben werden, um die beim Bremsen zurückgewonnene Energie speichern zu können. Eine Brennstoffzelle kann wohl nicht “rückwärts” arbeiten.

      Außerdem scheinen die Batterien schneller Lastwechsel bewältigen zu können als eine Brennstoffzelle.

      Man erinnere sich an den Voltec-Antriebsstrang beim orignalen Ampera; damals wurde gesagt, daß der Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer auch durch eine Brennstoffzelle ersetzt werden könnte.

      Dann schau ich mir das Plattformkonzept SURUS von GM an: Brennstoffzelle, aber der Strom für die Fahrmotoren kommt nur via eine wiederaufladbare Batterie an die Räder.

      Ähnlich die U-Boote der Bundesmarine, bei der die Motoren elektrisch aus einer Batterie angetrieben werden, aber die Batterie unter Wasser aus einer Brennstoffzelle und ober Wasser aus einem Dieselmotor gespeist wird.

      • Danke für die Info, ich dachte mehr an Hybrid, Je nach kraftstoffart kann der Fahrer selber wählen ob die Batterie entladen wird oder nur auf Wasserstoff zurückgreift.

        Das macht in Summe Deutlich mehr Vorteile.
        Strom aus der Steckdose kostet weniger, somit werden die täglichen Fahrten zur Arbeit auch günstiger absolviert.
        Hydrogen kommt erst zum Einsatz, wenn der Fahrer es wünscht. Bsp. Urlaubsreisen über 1000km… andesr gesagt, der Moderne Diesel.

        Ob die Entwickler soweit gedacht haben?

        • Brennstoffzelle + Wasserstofftank soll ja große Batterien ersetzen, bzw. braucht ja auch Platz.
          Lediglich zum puffern dann nur noch enstprechend kleinere Batterie an Bord.

          • Ich dachte an die Tankstellensituation, die wie LPG oder Erdgas immer noch rar aussehen! Auch wenn permanent vom Ausbau die Rede ist, ist nicht gesagt, das alle Tankstellen bzw ein Großteil auch zeitgerecht ausgebaut wird. Bis 2023 sollen rund 400 Tankstellen geben, das ist immer noch zu wenig um die Technologie voranzuschreiten!

            Aus diesem Grund ist ein Speicher mit 16KW sinnvoll um die beiden Energieträger auch richtig zu nutzen.

          • Erdgas hat mehr als doppelt soviele Tankstellen, im Vgl. zu 16 kWh die 3-fache Reichweite.

            Und wie groß ist deren Akzeptanz und Zuspruch (?)!

            Wasserstoff, die Show mit dem reinen Wasser am Auspuff…

  10. Bisheriger (GM/Opel-)Stand, der HydroGen4: de.wikipedia.org/wiki/Opel_HydroGen4

    …aus dem Jahr 2006. Danach wurde es mind. öffentl. ziemlich still !

    PSA hatte bisher allein in Sachen Elektro (geschweige Wasserstoff) auch nicht wirklich viel/eigenes.

    Irgendwie sehr unstet zu dem Thema – bei allen Herstellern !

    • Dafür können die Asiaten bereits mehrere Modelle und mindestens 2 Modelle in EU vorweisen. Die Autobauer in der EU sind wirklich träge in Bezug auf erneuerbaren Energien und Elektroauto.

      Bis jetzt gibt es ein Elektroauto, das wenig verbraucht und autonom fährt!
      Für 28.000€ bekommt man den Hyundai Ioniq mit sehr viel Schnickschnack, hingegen beim Ampera E oder beim Insignia B sieht es mager aus beim Autonomen fahren! Anders gesagt, die Europäer hängen bezüglich Autonomen fahren drastisch hinter her!

      • Fahr doch Bus/Bahn/Taxi… als Fahrgast bereits jetzt auf Level 5 !

        Ich lieb es: www. youtube. com/watch?v=avAtMKz11FE

        Autonom fahren will technisch und rechtlich beherrscht sein – nach hiesigen Ansprüchen !

        Und wo ist der Ioniq hierzu bereits in Serie/mit welchen Autonomie-Level ?

        • Wenn man in einer Kleinstadt mit 100.000 Einwohner wohnt, ist Bus und Bahn die schlechteste Verbindung überhaupt!

          Zum Ioniq. https:// youtu. be/jCzfyeXq6YY
          Den Spurhalteassistent einschalten und den Tempomat ACC und das für 28.000€.

          Der Nissan Leaf 2 kann auch Autonom fahren!
          https:// youtu. be/rRZlOxcHfSM

          Beide Varianten sind möglich, wenn in einer bestimmten Zeit das Lenkrad kurz berührt wird.

          • Aha, Spurhalteassi und ACC sind (d)ein autonomes fahren auf Level (?) oder halt von so einem youtuber-fuzzi….

            PS: Kleinstadt mit 100.000 Einwohnern – wohl um eine Zehnerpotenz verrutscht ?!

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