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R&D Center Rüsselsheim: Opel-Chef nimmt Stellung

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Das Engineering Center in Rüsselsheim wird auch zukünftig alle Opel-Modelle entwickeln und die Aufgaben der 15 Kompetenzzentren für die gesamte Konzerngruppe übernehmen (u.a. Brennstoffzelle, die Entwicklung für den US-Markt, alternative Kraftstoffe etc.). In den Medien wird gerade die künftige Rolle des Engineering Centers in Rüsselsheim diskutiert und vom angeblichen Verkauf von Teilen unseres Entwicklungszentrums gesprochen. Hier eine Stellungnahme von Opel CEO Michael Lohscheller zu den aktuellen Medienberichten:

„Unser Engineering ist und bleibt Kern von Opel. Alle künftigen Opel-Modelle werden hier in Rüsselsheim entwickelt. Zudem übernehmen wir zahlreiche wichtige Aufgaben für die gesamte Groupe PSA.

Wir haben ein klares Ziel: Wir wollen uns als Gesamtunternehmen und explizit im Engineering nachhaltig und erfolgreich aufstellen und qualifizierte Beschäftigung am Standort sichern. Wir wissen jedoch, dass die Auftragsvolumen von GM in den kommenden Jahren drastisch abnehmen werden. Deshalb prüfen wir unterschiedliche Optionen, wie eine nachhaltige und erfolgreiche Aufstellung im R&D Center erreicht werden kann.

Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen sind dabei Teil dieser Überlegungen. Aktuell wurden jedoch, wie bereits betont, noch keine Entscheidungen dazu getroffen. Es steht noch nicht fest, welche Optionen tragfähige Lösungen sein könnten. Es ist selbstverständlich, dass unsere Sozialpartner in den Prozess eingebunden werden.

Wir haben mit der IG Metall und dem Gesamtbetriebsrat regelmäßig und bereits seit Dezember 2017 besprochen, dass wir strategische Partnerschaften im Engineering als Option prüfen, um langfristig Beschäftigung im R&D Center zu sichern. Diese Information ist auch Bestandteil der ebenfalls vom Gesamtbetriebsrat unterschriebenen Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. Die Behauptung, dass wir in der Einigungsstelle solche Pläne dementiert haben, ist falsch.

Ich bin überzeugt, dass es unsere Pflicht als Managementteam ist, alle Möglichkeiten zu prüfen, wie wir Beschäftigung am Standort dauerhaft sichern können. Hierzu haben wir im Mai wichtige Eckpunkte vereinbart, unter anderem eine Beschäftigungssicherung bis 2023. Dazu stehen wir und wollen diese nun in einem Tarifvertrag fixieren. Das wollen wir noch in dieser Woche erreichen und sind hierzu auch im intensiven Dialog mit den Sozialpartnern.“

Kommentare (260)

  1. In den meinungsbildenden Deutschen Medien wird bereits kübelweise Hohn und Spott á la “wir haben doch gleich gesagt, dass PSA Opel zuerstückeln und plattmachen wird!…” und “ist nicht schade um diese Pleite- und Looser-Marke”… über Opel ausgegossen.

    Herzlichen Glückwunsch an Opels famose Marketingabteilung zum jetzt kommenden Verlust der restlichen paar Prozent Marktanteile, die OPEL noch hat…..

  2. Dieses regelmäßige Störfeuer gegen Opel/PSA „fühlt“ sich für mich lanciert an. Kaum kommt mal etwas „Ruhe“ in den Betrieb, haut irgend ein Meinungs-bildendes Medium wieder eine aufgebauschte Untergangs-Meldung raus. Der Herr Lohscheller kommt kaum noch hinterher mit Stellung beziehen. Wo hat „Le Monde“ die Informationen her, von PSA selbst?
    Für mich ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass Opel schnellstmöglich ein, zwei neue und aufregende Serienmodelle bräuchte um lästernde Münder verstummen zu lassen. Ansonsten hat man gegen 1 Million Bundestrainer/Autoprofessoren das Nachsehen. Die Pflicht reicht nicht mehr, die Kür muss kommen. Schnell.

    • Hätte man gleich mit offenen Karten gespielt wäre das keine Steilvorlage für die Presse gewesen. Und dieses Jahr kommt außer halbgares bzw neu aufgewärmtes (Combo und Corsa GSI) gar nix…..man muss ja profitabel werden koste es was es wolle. 😉

      • @ralle: Bislang wurden keine Entscheidungen getroffen. Vor dem Hintergrund der stark rückläufigen Volumen von GM-Auftragsarbeiten evaluieren wir auch strategische Partnerschaften. Das Engineering Center in Rüsselsheim wird auch zukünftig alle Opel-Modelle entwickeln und die Aufgaben der 15 Kompetenzzentren für die gesamte Groupe PSA übernehmen.

        Zudem hat – wie oben geschrieben – unser Management mit der IG Metall und dem Gesamtbetriebsrat regelmäßig und bereits seit Dezember 2017 besprochen, dass Opel strategische Partnerschaften im Engineering als Option prüfen wird, um langfristig Beschäftigung im ITEZ zu sichern.

        Und dieses Jahr kommt außer halbgares bzw neu aufgewärmtes (Combo und Corsa GSI) gar nix…..man muss ja profitabel werden koste es was es wolle.

        Unsere Modellprogramme werden schon Jahre im Voraus geplant und verabschiedet. Das ist hier ein anderer Kontext – aber richtig ist, wir müssen profitabel werden.

        • Das ist ja interessant und warum weiß euer Betriebsratschef nix davon??? Herr Quanz ich schätze ihre Arbeit hier im Blog sehr und ich weiß sie bemühen sich hier um Schadensbegrenzung aber der Imageschaden den die Marke erleidet ist enorm (das ganze geht ja nicht erst seit gestern sondern schon über Jahre). Sie sollten sich im klaren sein das die Kunden dieses Spiel nicht ewig mitspielen und brav auf die wohlwollenden Worte eines Herrn Lohscheller warten um sich dann wieder zufriedengestellt hinlegen und sagen ist ja alles in Ordnung bei Opel.

          • Weil der Bertriebsratschef ja von den Medien „alamiert“ worden ist die behaupten das gesamte ITEZ soll verkauft werden. Die Stellungnahme sagt was anderes… nur wer hat nun recht?

          • Ja, dass ist die Frage.

            Wie aus einer Auslotung von verkauf oder suche nach Partnerschaft für einen teil der Entwicklung, gleich alles dicht gemacht werden soll, ist schon ein Spektakel hier!

        • “Unsere Modellprogramme werden schon Jahre im Voraus geplant”
          Naja, das stimmt so ja nicht. Der Verkauf von Opel steht ja erst seit März 2017 fest. Seitdem wurde die ganze Planung über den Haufen geworfen. Alte GM-Projekte werden durch neue PSA-Projekte ersetzt. Das muss nicht schlecht sein, erklärt aber, warum dieses Jahr außer dem Combo und dem Corsa GSI nichts kommt – kein neuer Corsa, kein zweites Spitzenmodell neben dem Insignia, kein neuer Mokka, kein GT…
          Sicherlich, die neuen Modelle unter PSA mögen ggf. sogar besser und kosteneffizienter sein (vielleicht auch nur letzteres?). Auf jeden Fall müssen sie aber auch lange Jahre im Voraus geplant werden. Dadurch dass sie das frühestens erst seit Anfang 2017 können, gibt es dieses Jahr auch keine neuen Modelle…

          • Wieso ?
            Es ist doch eben genau die Begründung dafür, was den jahrelangen/notwendigen Vorlauf angeht und daher auch mit PSA nicht Luftsprünge von 2017 auf jetzt mit neuer Palette gemacht werden können.
            Wie du selbst ja ausführst – der GM-Corsa wäre 2018 gekommen. Der PSA-Corsa kommt 2019

            Das sog. “2. Flaggschiff neben dem Insignia” wurde übrigens oft mit/um 2020 in Verbindung gebracht.

            Neue Mokka, sowie gerade GM Encore/Trax-Nachfolger macht, eben auch nicht.
            Entsprechend auch hier die Verzögerung, Abwägung,….
            was positioniert man bei vorhandenem CLX+GLX noch.

            Der Corsa GSi ist halt Resteverwertung und hinhalten, weil eben erst nächstes Jahr…

      • 1994 war man froh, wenn man eine eigene E-Maiadresse oder ein Handy hatte. Heute bekommt man jede Nachricht in Hochgeschwindigkeit direkt auf das Smartphone. Medien 2018 kann man nicht mit 1994 vergleichen. 1994 musste man schon den Wirtschaftsteil der FAZ lesen.

    • Die Le-Monde-Autoren sagen, sie hätten ein PSA-internes Dokument von Mitte Mai 2018 einsehen können. Also irgendjemand aus den internen Kreisen muß denen das gesteckt haben, mit welchem Ziel auch immer. Und wenn man den Artikel liest (der ist verlinkt in Kommentaren zum vorigen Blog-Thema “Techday”), wird dort der Eindruck erweckt, also ob mehrere höhere Angestellte an so einer Unterhaltung mit diesen Presseleuten beteiligt gewesen wären.

      Die übliche zuverlässige interne Quelle von Reuters wars wohl nicht, oder Reuters hat es abgelehnt, diese Story zu lancieren, und damit die “Techday”-Vertellekes wie Seifenblasen platzen zu lassen.

    • Dies Interview in der Main-Spitze (Allg.Ztg. Mainz, VRM) erschien Ende Mai. Das interne Papier, auf das sich die Le Monde beruft, sei von Mitte Mai, schreiben deren Autoren.

  3. Ein CEO der seine Mitarbeiter wissentlich im Unwissenden lässt und Kommunikation über die Presse erledigt ist für ein Unternehmen alles andere als Tragbar.
    Die zunehmend sinkenden Zulassungszahlen gehen zum Großteil auf das Konto des aktuellen CEO.
    Er schadet dem Unternehmen, vertritt nicht dessen Interessen und schon gar nicht die der Mitarbeiter. Das ist seine Außendarstellung.
    Die Vision fehlt und auch der Mut zur Konfrontation mit PSA. Mit diesem CEO wird Opel untergehen. Es wird spannend wie hoch seine Abfindung sein wird, wenn er das sinkende Schiff verlässt.

    • @Raketen Fritz: Woher nehmen Sie diese Anklagepunkte? Unser Management hat eine ganz klare Vision: Mit PACE! Opel global, elektrisch und profitabel aufzustellen. Zum aktuellen Thema wurde die Belegschaft sowohl von unserem Entwicklungsvorstand Christian Müller als auch von unserem CEO informiert. Die externe Kommunikation kommt hinzu. Und ist es nicht im Interesse der Mitarbeiter, Opel als Gesamtunternehmen und explizit im Engineering nachhaltig und erfolgreich aufstellen und qualifizierte Beschäftigung am Standort sichern?

      Er hätte ja keine Beschäftigungssicherung bis 2023 gegeben, wenn wir der Meinung wären, wir müssen noch weiter restrukturieren. Mit den Vereinbarungen und den Zugeständnissen ist Opel jetzt wettbewerbsfähig aufgestellt und kann investieren. Unser Engineering ist dabei, Arbeit nach Rüsselsheim zu holen. Wir verfügen jetzt über 15 Kompetenzzentren mit wichtigen Technologiefeldern für den kompletten PSA-Konzern, leisten am Stammsitz künftig das komplette Entwicklungsgeschäft für leichte Nutzfahrzeuge des PSA-Konzerns (jährlicher Absatz von 750.000 Fahrzeugen). Darüber hinaus werden wir eine neue globale Motorenfamilie des Konzerns komplett in Rüsselsheim entwickeln.

      • Hört sich zunächst mal alles sehr gut an. Was jedoch beim Außenstehenden aktuell hängen bleibt, sind Aussagen der Presse wie „Der Kern der Marke wird ausgehöhlt“, gleichzusetzen mit „Opel-Tod auf Raten“. Herr Dudenhöffer läuft momentan auch wieder zu Höchstform auf. Ein riesengroßes Problem. Die Wirkung nach außen ist dem Image der Marke alles andere als förderlich. Die deutsche Presse stürzt sich wie Aasgeier auf solche Meldungen, der alleinige Verdacht, PSA habe nicht mit offenen Karten gespielt, reicht schon um das Image stark zu schädigen. Ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Wie gesagt, ein richtig heftiges Problem. Hier kann man nicht mehr mit Argumenten gegensteuern. Es müssen die richtigen Antworten her, und das können einzig die Produkte sein.

      • Schon der erste Absatz grenzt an Realsatire “Alle künftigen Opel Modelle werden in Rüsselsheim entwickelt.” Was wird denn in Rüsselsheim entwickelt? Plattform, Automatikgetriebe, Motoren, fast die gesamte Technik kommt von PSA. Wenn man die Aufgaben des “Kompetenzzentrums” von eurem Chart anschaut, naja.

        Sein wir doch ehrlich, es geht nicht darum neue Fahrzeugteile zu entwickeln sondern einfach die bereits vorhandenen neu zusammenzuwürfeln und so an der Abstimmung zu arbeiten das der Kunde nicht merkt das er eben in einem Peugeot oder Citroen sitzt.

        Und was ist eigentlich mit “strategischen Partnerschaften” gemeint? Entwicklungsaufträge und Kooperationen mit Zulieferern oder Konkurrenten? Diese Stellungnahme beantwortet keine der konkreten Fragen sondern wirft für mich nur neue auf.
        Seid bitte ehrlich zu euren Kunden und Mitarbeitern, diese Marketingtexte bringen niemanden weiter und tragen auch nicht grade zum Image der Marke bei.

        • zu

          Schon der erste Absatz grenzt an Realsatire “Alle künftigen Opel Modelle werden in Rüsselsheim entwickelt.” Was wird denn in Rüsselsheim entwickelt? Plattform, Automatikgetriebe, Motoren, fast die gesamte Technik kommt von PSA.

          Was jetzt von Opel kommt, kommt von PSA. Jetzt ist die "Automotive Division OV" eben auch ein integraler Bestandteil von "Groupe PSA", wie vorher die Marke Opel eine der Marken von GM war, und die verschiedensten Institutionen von GM in Europa auch. Für den Verkauf mußten ja die diversen Fabriken, in denen Opel- und Vauxhall-Fahrzeuge und -Teile produziert werden, erstmal unter einen gemeinsamen Eigentümer gesammelt werden. Z.Bsp. gehören jetzt die beiden Fabriken in Polen erstmals Opel (genauer: der Opel Automobile GmbH), als "Opel Manufacturing Poland", während das vorhergehende "GM Manufacturing Poland" irgendwie direkt von GM abhing, aber nicht von Opel.

          • Es wird hier aber der Anschein erweckt, dass alle Opel Modelle federführend in Rüsselsheim entwickelt werden. Das ist schlichtweg falsch, wie ich bereits schrieb stammt fast die gesamte Technik von PSA, nichts davon wurde oder wird in Rüsselsheim entwickelt.

          • @DerD 4. Juli 2018 23:08 Uhr:

            Aber was jetzt aus Rüsselsheim kommt, kommt von PSA.

            Opel ist seit einem Jahr ein integraler Bestandteil von PSA, kann also garnichts anderes machen, als PSA-Sachen (außer den Verträgen für GM)

            Bisher hat die GM-Konzernzentrale die Entwicklungsaufträge für Fahrzeuge freihändig an die verschiedensten Entwicklungszentren rund um den Globus verteilt, wobei das ITEZ schon mal (wie derzeit auch) Fahrzeuge für völlig andere Marken im Konzern entwickelt hat (derzeit z.B. ein Facelift für den Buick LaCrosse, die 10 cm längere Version des Buick Regal, aka Opel/Vauxhall Insignia), während Fahrzeuge für die Marke Opel in z.B. Korea entwickelt wurden.

            So ist das eben in einem Konzern.

            Die BMW X3, die hier in Deutschland verkauft werden, kommen allesamt aus der BMW-Fabrik in Spartanburg, North Carolina, USA. Wir leben in einer globalisieren Welt. Opel hat gerade nur drei Jahrzehnte als alleinstehender Automobilproduzent existiert und ist seit fast acht Jahrzehnten nur noch ein Bestandteil von größeren Konzernen (eine Ausnahme bilden die Jahre 1938-1945, wo die Wehrwirtschaftsführer der Naziherrschaft das Steuer übernommen hatten).

            Aber laut PSA-Ansage, sollen die Opels ab jetzt alle in Rüsselsheim entwickelt werden, natürlich unter Verwendung der konzerneigenen Baukästen, will sagen modularen Plattformen.

          • Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Der Satz

            “Alle künftigen Opel Modelle werden in Rüsselsheim entwickelt” impliziert den Kunden das alle Modelle komplett oder zumindest zum großen Teil in Rüsselsheim konstruiert werden.”

            Das ist falsch.
            Die meisten Gleichteile die Opel jetzt benutzt stammen von PSA, wurden also in Frankreich entwickelt und werden auch in Zukunft dort entwickelt.
            Es ist mir schon klar dass das bei einem großen Automobilhersteller wie PSA mit mehreren Marken ganz normal ist und das andere Hersteller das genauso machen, dennoch sollte man mit solchen Aussagen aus meiner Sicht sehr vorsichtig sein.
            Das Image von Opel ist derzeit sowieso nicht das Beste, mit solchen Aussagen schießt man sich nurnoch weiter ins Abseits, besonders bei treuen Kunden und Mitarbeitern die die Hintergründe kennen.

          • @ DerD, 6. Juli 2018 – 18:11 Uhr

            Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Der Satz “Alle künftigen Opel Modelle werden in Rüsselsheim entwickelt” impliziert den Kunden das alle Modelle komplett oder zumindest zum großen Teil in Rüsselsheim konstruiert werden. Das ist falsch. Die meisten Gleichteile die Opel jetzt benutzt stammen von PSA, wurden also in Frankreich entwickelt und werden auch in Zukunft dort entwickelt.”

            Es geht hier nicht allein um Gleichteile, sondern um modulare Baukästen, die bei GM erst im Entstehen sind. PSA und auch VW sind und waren dabei GM voraus. Bei VW gibt es praktisch nur noch zwei modulare Baukästen, den MQB und den MLB für quer und längs einebaute Motoren. Bei PSA sind es auch 2, das CMP für kleinere und EMP2 für größere Fahrzeuge.

            Bei GM hat man demnächst auch nur noch 4 modulare Baukästen, die VSS — mehr weil GM deutlich größer ist und eine vielfältigere Modellpalette anbietet als PSA mit und ohne Opel.

            Dann sollte man sich doch bitte daran erinnern, oder es in den Artikeln zum "Techday" nachlesen, daß man aus diesen modularen Baukästen eine breite Brandbreite von verschiedenen Fahrzeugen entwickeln kann.

            Diese Plattformen oder besser Baukästen existieren nun mal so wie sie vor der Opel-Übernahme in Frankreich entwickelt worden waren, und darauf muß man jetzt aufbauen.

            Gleichzeitig sind CMP und EMP2 nicht auf ewig eingefroren (die Ziffer "2" beim EMP2 läßt darauf schließen, daß es davor wohl einen Vorgänger "1" gegeben haben muß). Bei der zukünftigen Weiterentwicklung dieser Baukästen kann das ITEZ durchaus eine Rolle spielen.

            Dann wurde dem ITEZ kürzlich die Aufgabe zugewiesen, eine dritten Baukasten zu entwicklen, nämlich einen für leichte Nutzfahrzeuge, und den vermutlich als eine Rahmenbauweise anstatt für selbsttragende Karosserien.

          • Es geht hier darum das diese Plattformen nicht in Rüsselsheim entwickelt wurden (wie die meisten Gleichteile auch nicht). Ob und wann Opel bei der Weiterentwicklung der bestehenden Plattformen eine Rolle spielen wird steht nicht fest, und die LCV Plattform die Opel entwickeln soll wird eben nur in LCVs benutzt. Bei den Motoren und sämtlichen anderen technischen Komponenten ist es genauso.
            Von daher bleibt es dabei: Es wird ein Großteil der Teile in Frankreich entwickelt und nicht in Rüsselsheim. Somit bleibt die Aussage vom Statement falsch. Das Opel natürlich keine andere Wahl hat spielt dabei keine Rolle.

          • @ DerD, 6. Juli 2018 – 23:37 Uhr

            Meine Güte. Die existierenden modularen Baukästen von PSA wurden natürlich nicht in Rüsselsheim entwickelt, und auf GM-Seite gab es bisher auch keine Entsprechungen. Wobei Rüsselsheim und PSA ja seit 2012 schon zusammenarbeiten bei der Entwicklung von Fahrzeugen, die sowohl als Opel als auch als Peugeot bzw. Citroën gebaut werden; es kann durchaus sein, daß aus dieser Zusammenarbeit etwas in das EMP2 (ich betone 2) eingeflossen ist.

            Aber wenn man nicht mit Sicherheit behaupten kann, daß diese modularen Baukästen in Rüsselsheim weiterentwickelt werden, so kann man genausowenig das Gegenteil ausschließen.

            Eine neue 4-Zylinder-Motorenfamilie soll in Rüsselsheim für den ganzen Konzern entwickelt werden.

            Und ich kann nicht verstehen, warum eine LCV-Plattform etwas minderwertiges sein soll. Naja, vielleicht für PS-Fans.

            Das Problem, was diese Diskussion hier hervorgerufen hat, besteht nicht in der Herabstufung vom ITEZ durch PSA, sondern daß das ITEZ als vormals zweitgrößtes GM-Entwicklungszentrum nach dem Abschluß der laufenden GM-Entwicklungsverträge anscheinend von GM keine neuen Aufträge bekommt und damit Überkapazitäten hat.

            Das war von vorneherein abgesehen, und wurde von einigen Journalisten auch festgestellt, aber die Konzernleitung hat sich nicht getraut, das offen vor den Betroffenen auszusprechen, und umgekehrt, ihnen Sand in die Augen zu streuen. Und das ist durch die Aktion von einigen PSA-Leuten in Paris (und Sochaux?) mit Le Monde geplatzt.

            Ça c’est le problème, wie unser Nachbar, der Franzose sagt.

          • Nachtrag: PSA hat am 4. Juli auf der Presseseite eine seeehr lange Darstellung des Opel ITEZ veröffentlicht, mit Beschreibungen, die über das hier in diesem Blog dargestellt weit hinausgeht. Vermutlich, um dem Le-Monde-Job einige echte Tatsachen entgegenzustellen, was für eine Perle an Erfahrungensschatz man sich mit Entwicklungszentrum an Land geholt hat:

            https://www.groupe-psa.com/fr/actualites/corporate/russelsheim-r...

            Lesenswert

        • Wäre vielleicht auch schlau gewesen das ganze auf Deutsch zu veröffentlichen.
          Das meiste im Text ist aber schon bekannt, über die Kompetenzzentren und den Rest wurde hier im Blog durchaus schon berichtet.
          Stattdessen wird das Mantra von CO2 Ausstroß, Effizienz und profitabel werden ständig wiederholt, das haben wir mittlerweile schon oft genug gehört.
          Ich würde gerne mal wissen wie es mit Dudenhofen und dem ITEZ aussieht, ob in Sachen Luxus- oder Sportmodelle noch irgendwas zu erwarten ist oder ob wir uns in schonmal auf emotionslose von-A-nach-B Fahrzeuge einstellen sollen.
          Opel soll doch “German Engineering” verkörpern, das verbindet man mit Qualität, Innovation und Hochwertigkeit. Wenn man aber ständig nur davon redet wie schön billig und leicht die neue Plattform ist und wie man mit Gleichteilen auch in Zukunft schön viel Geld spart macht man sich das irgendwie selbst kaputt.

      • Herr Quanz, was bisher noch keiner zu sagen vermochte ist, wie viele Mitarbeiter die 15 Kompetenzzentren denn binden?
        Da sind ja auch Punkte dabei wie “Kraftstoffleitungen” oder “Rückhaltesysteme”, was jetzt keine 100 Mann starke Entwicklungsabteilungen sein dürften…

      • @Philipp Quanz:
        Die sog. “Anklagepunkte” sind keine solchen sondern Fakten die sich aus der Außendarstellung ergeben.
        Das Management hat einen Plan der PACE heißt und nicht funktioniert. Wäre es ein funktionierender Plan, wäre sicher keine Notwendigkeit den größten Teil der Entwicklung abzustoßen.
        Man kann sich selbst noch so oft einreden und wiederholen, dass PACE funktioniert. Das erzeugt lediglich einen Propaganda Charakter. Das PACE nicht funktioniert zeigt Opel selbst. Die Entwicklung soll “entsorgt” werden. Der Lohscheller-Effekt greift und hat im Juni für einen Marktanteil 6,47 % (20.066 Einheiten) beschert. Der Juni ist statistisch ein Monat in dem Opel einen hohen Marktanteil erreicht. Diesmal ein Juni Allzeittief. Geradeso wurde der Januar Wert (6,44%) übertroffen.
        Im Trend hat Opel in den letzten Monaten 0,36 % Verloren. Am Ende des Jahres wird der Marktanteil unter 6,5 % über das Jahr gesehen sein, wenn sich kein Wunder ergibt. Dank Lohscheller-Effekt wird hier eher mit mehr Einbuße zu rechnen sein. Jemand der so agiert, handelt nicht zum Wohle des Unternehmens und dessen Mitarbeitern. Hier werden scheinbar andere Ziele verfolgt.
        Belehren Sie mich gerne eines besseren, Zahlen und Öffentliche Wahrnehmung sprechen derzeit eine andere Sprache. PACE funktioniert nicht. Ich war bisher ein treuer Opel-Kunde aus Rhein-Main. Bin froh das ich nicht für das Unternehmen arbeite und habe Mitleid mit den Mitarbeitern, die Zusehen müssen wie eine Traditionsmarke ausgeblutet wird.

        • Patent-Lösung im Gegenzug zu PACE parat ?!

          Wie(viel) schnell(er) soll eine Übernahme und Veränderungen denn sich umsetzen lassen.
          Bisher sind gerade mal (3) Kooperations-Modelle aus 2012 ins rollen gekommen.
          Der neue Corsa-F hat sich noch gar nicht zeigen dürfen.

        • Die meisten im Forum teilen durchaus vermutlich ein Stück weit Ihre Befürchtungen, @Raketen Fritz, nur empfinde ich es als unfair dem Herrn Lohscheller gegenüber, von einem (negativ intonierten) „Lohscheller-Effekt“ zu schreiben, denn dieser kann am allerwenigsten für die heutigen Schwierigkeiten der Marke Opel. Außerdem finde ich persönlich, der macht seine Sache den schwierigen Umständen entsprechend durchaus sehr gut.

          • Grade in der jetzigen Situation sollte man einen CEO haben der wieder Lust auf die Marke machen kann und sich in der Öffentlichkeit gut präsentiert, und das kann Herr Lohscheller leider nicht (ich erinnere nur nochmal an das Twitter Video).
            Seine unternehmerischen Fähigkeiten kann ich nur schwer beurteilen weil ich nicht weiß wieviele Freiheiten er wirklich hat und was hinter den Kulissen so alles läuft, wenn man Dudenhofen und große Teile des ITEZ aber jetzt wirklich verkauft wäre das aus meiner Sicht ein großer Fehler.

      • Hoffentlich nicht spwas wie Opel GT 😀

        Ne wirklich Opel haltet euch ran. Die Zeit wird knapp um nicht endgültig für die Öffentlichkeit abgeschrieben zu sein. Wäre schade drum.

        Die breite Masse misst Opel an den Sachen die rausgebracht werden, 99 Prozent der potentiellen Kunden wissen nicht mal das es Place oder ähnliches gibt. —> die sehen keine Modelle, keine Neuerungen und wandern endgültig ab. Die Kommunikationsarbeit/ Marketingarbeit ist nen Graus. Ich kann wirklich nicht mehr nachvollziehen was bei euch da läuft.

        Rentabel klar, aber langfristig.. so wirkt es einfach zu sehr shareholder orientiert und das klappt bei Opel wenn überhaupt nur eine kurze Zeit, bis es sich Opel endgültig alles verspielt hat.

        Aber hoffe ja das noch nen paar gescheite köpfe bei Opel arbeiten und k. Grundstudium bisschen aufgepasst haben.

        • Sehr guter Beitrag. Ich revidiere hiermit auch ein Stück weit meine alte Meinung „zuerst die Pflicht, dann die Kür“: Es sollte ganz schnell die Kür folgen. Es müsste endlich mal ein echter Knaller her. Und dies nicht nur als nächste Studie für die Endstation im Werks-Keller.

        • Knaller ist gut und die Studie ist hoffentlich so gut, dass Sie “Mut schöpfen” verursacht. Was völlig fehlt, ist die Kommunikation der aktuellen Entwicklung: wo kann man auf 5 m – Plakaten lesen, dass es bei Opel schon 79 x 6d temp gibt? Hat Opel überhaupt noch Zugriff auf eine Agentur, die sich um die Außenwirkung kümmert? Auch wenn das Geld kostet, ohne das Geld weiß kein Otto Normalbürger, was er bekommt und geht da nicht hin!

          • Das ist ein sehr zutreffender Hinweis: Wer nicht wirbt, der stirbt. Gerade beim Thema Euro 6d Temp hätte Opel die Möglichkeit positive Aufmerksamkeit zu bekommen.

    • Ich bin der Meinung, das selbst ein Concept Auto Opel nicht mehr helfen wird, gegen die Negativpresse anzukämpfen! (Image ist dahin).

      Es steht nämlich das ganze Entwicklungskompetenzzentrum Kopf, die Mitarbeiter die Ihre Entwicklungen betreiben müssen, werden Ihre arbeit bestimmt nicht mehr Richtig wahrnehmen können, stattdessen kommt deutlich Murks rüber…

      PSA soll Opel die Rolle der Entwicklung und Forschung übertragen und nicht den neuen Standort einfach platt machen! Das zeigt Deutsche Forschung und dient zur Wertstabilisierung der Modelle.

      Die Marketing und Modellpolitik seitens Opel fährt Quer! Jede Abteilung macht was Sie will und es gibt kein Plan/Struktur wie es Morgen tatsächlich weiter geht!
      Der Plan Peace ist oberflächlich Beschrieben und gibt wiederum keiine tieferen details Preis!

      Aus diesen grund ist die Zukünftige Vision, die wiederum aus dem Entwicklungsstandort kommt alles andere als Fördernd!
      Auf gut deutsch, Opel macht schon wieder den gleichen Fehler und schießt ein Eigentoooooor! Und Ich dachte, aus Fehlern lernt man! Leider ist das nicht SO!

      • Nein, ein Concept-Auto würde OPEL ganz sicher nicht helfen. Ganz im Gegenteil!
        Die letzten Concept-Autos wie Rak-E, Monza oder GT waren alle interessant, aber danach waren Viele enttäuscht, weil Keines davon umgesetzt wurde. Wenn Ich alleine an die teils wütenden Kommentare hier im Blog denke, weil einem erst der Mund wässrig gemacht wurde und dann doch Nichts kam…

        • Aus diesen Grund sollte Opel kein Geld für unnütze Concept Autos aus dem Fenster werfen!
          Das GTC Concept war echt genial! 3 Türen mit mindestens 230PS, hätte was! Aber Nein, es wird ein Compact Coupé als Astra J auf die Beine gestellt. Sehr enttäuschend!

        • Wenn ich an diese ganzen Konzept-Studien denke die irgendwo im Keller verstauben könnte ich heulen. Das wären die Fahrzeuge gewesen, die Opel zurückgebracht hätten wie Donnerhall.

          • Das stimmt wohl!
            Nur bei GM durfte man nicht, was man wollte und konnte.
            Und bei PSA darf man nicht, weil man nicht mehr kann. Zumindest kurzfristig nicht.
            Aber das kann schon lang genug sein, damit die Marke endgültig ruiniert wird !!!

          • Hallo Ted, da möchte ich vielen Leuten hier im Blog mittlerweile beipflichten: Das beste Mittel eine Marke wieder emotional aufzuladen sind emotionale Produkte. Und diese reissen die Brot- und Butter-Modelle mit nach oben. Ohne etwas emotionales im Portfolio klappt es nicht. Diese Produkte müssen nicht zwingend nur so vor PS strotzen. Es ist wie im ganzen Leben, die Mischung macht’s. Und diese fehlt derzeit noch schmerzlich bei Opel. Ich rede hier nicht von 20 neuen Modellen, 1 bis 2 würden vermutlich schon reichen. Wenn Sie den Nerv treffen. Das ist die eigentliche Kunst.

          • Das machen BMW, Audi, VW und co auch, der Ford Focus RS hat beispielsweise 350PS unter die Haube! Opel derzeit höchstens 210PS!
            Das wird die marke(Motorsport fokussiert) nun endgültig das Genick brechen! Motorsport ist hier das sprichwort, leider schafft es Opel seid Jahren keine Sportlichen Modelle auf dem Markt zu bringen, die die Jugend anspricht!

            Emotionen und Leidenschaft hat die Marke früher geweckt, nun sind es langweilige Rentnerfahrzeuge, die selbst Rentner abschrecken!

            Früher gab es extrem viel Lob für Fahrwerk, Scheinwerfer, Sitze und Leistung. Heute heißt es Auto der Vernunft, langweilig und unattraktiv.

          • Wenigstens den Astra OPC Extreme hätte man in limitierter Auflage bauen können (bzw. könnte man das jetzt mal machen als “Last Edition” sozusagen).
            Opel GT war auch ne coole Idee gewesen, der MX-5 und BRZ zeigen das man auch damit Geld verdienen kann.
            Ich fahre derzeit einen Astra j OPC von 2012, bald wirds mal wieder Zeit für einen Neuen, aber so wie es derzeit aussieht werde ich Opel nicht länger treu bleiben können und ich denke vielen anderen OPC Fahrern geht es genauso

    • Hoffentlich ein seriennahes Konzeptcar mit realistischer Chance auf Produktion. Ich war lange skeptisch, aber mittlerweile glaube ich, das Monza Konzept hätte als Hybrid eine echte Chance gehabt. Ich denke da an eine coupehafte Limousine und eine art Bussinestourer a la Signum mit Premiuminterieur, virtuellen Außenspiegel und virtuellem Cockpit. Gut, die Flügeltüren könnte man weg lassen, müsste es aber nicht (siehe Tesla). Das ganze dann für ca. 45 t€ aufwärts. Eine echte Alternative zur BMW und Co. und gut für die CO2-Bilanz. Und auf dieser Basis später noch ein “Oberklasse” SUV. Dann hätte Opel auch eine reelle Chance in China und Russland. Es liegt ja auf der Hand, dass man mit teuren Fahrzeugen mehr Geld verdienen kann.
      Aber mal ehrlich, Opel hat in den letzten Jahren so viele Konzeptcars vorgestellt. Bis auf das Design hat es kaum etwas in die Serie geschafft. Man kann auch Ankündigungsweltmeister werden.
      Wenn man Markenhersteller mit Premiumanspruch sein will, braucht man auch die entsprechenden Produkte. Insignia und GLX sind zwar toll, auf Dauer aber zu wenig. Dass OPel profitabel werden muss ist klar. Es ist aber unendlich schwierig in einem Segment nach 20 Jahren profitabel zu werden, dass wenig Margen abwirft. Ich bin mir sicher, hochpositionierte Autos ziehen Kunden an. Wer sich das nicht leisten kann, greift dann vielleicht zum einem günstigeren Modell. Kunden die so ticken, haben dann Opel eben nicht auf dem Schirm.

      • Sie haben vollkommen Recht, das Image erfolgt von oben nach unten, niemals umgekehrt, leider könnte man sagen, denn ein sehr guter Kleinwagen muss für ein wesentlich kleineres Budget alles erfüllen ( Sicherheit, Abgase, ect. ) wie ein Oberklasse-oder Luxusmobil ! Nur der Käufer würdigt das nicht, besser kann es oft mangelnder technischer Kompetenz, nicht würdigen. Vor allen darf man den ganz entscheidenden Faktor Generationsbindung und Aufstiegsmöglichkeiten nicht vergessen, den Opel spätestens bei der Aufgabe der Modellreihen Senator, Monza und Omega verschenkt hatte ! Beispiel Skoda ein Produkt was von und für die Ostblockstaaten konstruiert wurde erobert hier immer mehr Marktanteile weil die jeweilige VW -Produktklasse abstrahlt. Wobei man als Kenner wenn man sich diese Fahrzeuge ansieht wie grausam billigst diese Produkte zusammenschustert werden. Aber auch hier hat VW durch eine Macht beherrschende Stellung bei der sogenannten Fachpresse, durch gezielte Interventionen über deren Werbebudget, die Testergebnisse trotz aller Unzulänglichkeiten Ihrer Entwicklungen ( DSG-Getriebe ,TSI -Motoren die nur Problem bereiten) dann der Dieselskandal wo den Kunden hunderte von Millionen EURO vernichtet wurden, aber der VW-Konzern immer noch gut dasteht. Die haben halt eine hervorragende Marketingabteilung und ein Werbebudget das gezielt eingesetzt wird.
        PSA kann Opel nur wieder durch tatsächliche Oberklassenmodell mit entsprechender Technik voran bringen. Am besten mit einem Betriebsmittel Wasserstoff für einen exzellenten Sechszylinder Verbrennungsmotor. Denn die Zukunft liegt beim Wasserstoff !!!!
        In diesem Sinne Ihr Ted

    • Das dürfte sich nun – leider – wieder nach hinten verschieben, nachdem der Marketing-Chef Peter Küspert gegangen ist.
      Bin auf jeden Fall gespannt auf die Studie!

    • Ein einziges Desaster diese Salamitaktik an Hiobsbotschaften. Hätte man einmal reinen Tisch gemacht wäre schon längst Gras drüber gewachsen. So hält man aber fein die Zulassungszahlen im freien Fall, trotz wachsendem Markt und neuer Modelle (Insignia, CLX, GLX). Man will wohl mit aller Gewalt auf die 800k Einheiten ab dann ja wohl demnächst schon schwarze Zahlen geschrieben werden sollen. Fragt sich nur ob dann die Bremse auch packt oder ob es noch weiter runter geht. Vermutlich eher letzteres wenn man nicht sogar schon an diesem Punkt angekommen ist?

      Für mich steht demnächst auch ein neuer Wagen an. Der GLX war eigentlich der Favorit. Allerdings gefällt mir der billig anmutende und langweilige Innenraum nicht und der Schaltknauf (Peugeot hatte sicher noch ein paar Tausend übrig die weg mussten) war dann das k.o.-Kriterium. Da ich der Marke aber nach nunmehr 30 Jahren gerne treu bleiben möchte rückt der Insignia in den Focus. Ich habe mich gefreut dass jetzt endlich der 1.6 Turbo bestellbar (hätte eigentlich von Anfang an kommen müssen) ist und habe fest mit Alcantara-Sitzen gerechnet da es die ja demnächst auch im Astra gibt. Leider kein Alcantara aber dafür blaues Leder. Leider wohl dann auch kein Opel mehr für mich.

      • Freu dich nicht So früh!
        Wenn bereits aus (Unbekannten Gründen, nicht Kommuniziert) der 2.0 Turbo 260PS (Warum sind nur vermutungen) aus dem Programm genommen wurde, kann es passieren das Opel weitere Motoren aus dem Programm nimmt, weitere Schritte einleitet und den Roten strich durch die Modelle jagt!

        Die letzten 8 Jahre haben deutlich gezeigt wo es lang geht!
        Ab nächstes Jahr gibt es auch kein OPC mehr! Die sparte zeigt Richtung billig Werkstuning (GSI, Nichtmal Original Auspuffsound ab Werk!), indem es ein Bodykit und angepasste Software für 5.000€ mehr gibt.

        Zudem ist das 8 Gang Automatikgetriebe nicht für den 1.6 turbo vorgesehen, daher wird das Auto (Top Motorisierung) Uninteressanter!
        Hingegen will Opel die Kunden Richtung DIESEL leiten, leider will nicht JEDER einen FAHREN!

        Wer die Entwicklungen Leitet und unsinnig das Geld aus dem Fenster wirft, wie Beispielsweise den TechDay, Benzin GSI… ist mir Persönlich unbegreiflich!

        • Ach ja, die alten Zeiten als es noch Agila und Zafira OPC gab 🙂 Hatte vor Jahren die Möglichkeit einen Zafira OPC übers Wochenende zu fahren. War eigentlich ein richtig sinnloses Auto gewesen aber mit so einem 240 PS Familienschlachtschiff auf die Autobahn oder Landstraße und in die verblüfften Gesichter der anderen Fahrer schauen hatte schon was. Leider geil.
          Die GSI als “light” Variante finde ich garnicht mal verkehrt, aber Opel sollte noch mehr liefern. Und wenn es wegen Abgasnorm und Co. nicht geht wäre auch ein kleiner Roadster (Opel GT) ganz nett. Irgendetwas was Emotionen weckt und über den einfachen Zweck von A nach B zu kommen hinaus geht wäre schon ein großer Schritt nach vorne.
          Andere Hersteller (Kia, Hyundai, Jaguar) zeigen dass das möglich ist.

  4. Man kommt sich vor, wie in einem Spiegelkabinett.

    Eines war doch wohl allen Beteiligten bei dem Verkauf von Opel/Vauxhall von vorneherein klar, daß das ITEZ GM’s zweitgrößtes technisches Entwicklungszentrum war, und das GM die Entwicklungsaufträge weltweit unter ihren Entwicklungszentren ausschreibt, die somit nicht als marken- und landesspezifische Entwicklungszentren arbeiten (so hat z.B. das Designzentrum in Melbourne, Australien, den Auftrag für das Design des Hatchback vom Chevrolet Cruze bekommen, und hat dazu m.M.n. eine ausgezeichnete Arbeit abgeliefert).

    Es wurde auch gesagt, daß ca. 3000 Leute im ITEZ an globalen GM-Entwicklungsarbeiten noch bis 2020 zu tun haben — sollten da 3700 Aufhebungsverträge nicht genug gewesen sein?

    Da muß doch diese “Techday”-Geschichte wie “smoke and mirrors” erscheinen, wenn gleichzeitig im Hintergrund Teile vom (oder doch das ganze?) ITEZ an unabhängige Entwicklungsbüros zum Kauf angeboten werden? Warum wird nicht mit offenen Karten gespielt?

    Ich kann mir auch absolut nicht vorstellen, wie man Teile des ITEZ an Dritte verkaufen können soll. Das ist doch ein Gebäudekomplex (außer dem Testzentrum Dudenhofen Rodgau), und es besteht aus Leuten. Wie will man die auseinandersortieren?

    Und wenn diese Leute Entwicklungsaufträge für Dritte machen können, warum sollen sie das nicht als Angestellte des Opel-Entwicklungszentrum machen können? Warum ausgliedern?

    Oder noch anders: warum behält man dann nicht eine Entwicklungspartnerschaft mit GM bei? Gerade im Bereich Leichte Nutzfahrzeuge (EU-Zulassungsklasse N1) — GM “kann” Pickups, die Panel-Vans Chevrolet Express (aka GMC Savanna) sind aber schon etwas in die Jahre gekommen, und das Opel-Entwicklungszentrum solll ja sowieso eine Plattform für LCV entwickeln (wohl mit Rahmenkonstruktion statt PKW-mäßiger selbsttragender Karosserie).

    So wie jetzt VW und Ford kooperieren wollen.

    • Outsourcing ist doch der Trick weiterhin gängeln zu können. Durch die Ausgaben schmälert man den Gewinn und kann weiterhin die Belegschaft auf Benchmark trimmen.
      20 Jahre alte Taschenspielertricks…
      Im Idealfall landet alles bei dem PSA Tochter Dienstleister…

      • Wir haben bereits wichtige Entscheidungen getroffen, um die künftige Rolle des Engineering Centers in Rüsselsheim zu definieren und Beschäftigung zu sichern (Kompetenzzentren, Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge und der nächsten Generation der EP-Motorenfamilie). All unsere Bestrebungen sind darauf fokussiert, den abnehmenden Aufträgen von GM gegenzusteuern – natürlich zusätzlich zu den ständigen Bemühungen, als Teil der Groupe PSA noch effizienter zu werden.

        Nochmals: Aktuell wurden noch keine Entscheidungen getroffen, nur Optionen gesucht. Es steht noch nicht mal fest, welche davon überhaupt tragfähig sind.

        • Eine Option scheint in diesem Artikel in “Automotive News Europe” über den werdenden vietnamesischen Autohersteller “Vinfast” auf:
          europe.autonews.com/article/20180719/ANE/180719766/vietnams-vinfast-will-unveil-italian-designed-suv-and-sedan

          Zitat:
          >>

          In June VinFast signed a deal with GM to take over the U.S. automaker’s factory in Hanoi, along with its dealer network and employee base.
          […]
          Magna International is carrying out the technical development and vehicle engineering for Vinfast’s SUV and sedan They will be powered by gasoline engines developed by Austrian powertrain company AVL.

          After the SUV and sedan, the company plans to launch two minicars, one electric and one gasoline. Both have been designed by Italdesign after the Italian firm won a competition judged by the Vietnamese public.

          <>

          Der Entwicklungsdienstleister EDAG hat von dem Unternehmen VinFast Manufacturing und Trading Company Limited den Auftrag zur Gesamtentwicklung des ersten Elektrofahrzeugs für den vietnamesischen Markt erhalten

          <<

          • Oh, der Text zu dem letzten zitierten Absatz ist verschwunden…

            Das ist aus der deutschsprachigen Schwesterzeitung der Crain-Blätter “Automobilewoche” vom Freitag, 25. Mai 2018, 10.15 Uhr “Mit milliardenschwerem Invest im Rücken: EDAG entwickelt erstes E-Auto für Vietnam”, geschrieben von Rebecca Eisert.

            Wäre ich sicher gewesen, daß man in den Kommentaren hier den HTML-Tag “blockquote” verwenden kann, dann hätte ich die doppelten spitzen Klammern weggelassen, die wohl den Text haben verschwindenlassen.

  5. Bringt endlich das Astra Facelift, anstatt es noch länger hinaus zu zögern. Und zwar mit derart umfangreichen Verbesserungen, dass es wirklich wieder richtig reinhaut und die Kinnladen vor Begeisterung runterfallen!

        • Ich finde für 38.000€ Max, kann man umfangreiche Technik auf dem aktuellen Stand erwarten! Alles andere ist rausgeschmissenes Geld!
          Im Bereich Komfort und Assistentsysteme wurde hier im Blog mehrfach die Wünsche offengelegt.

          Jedoch stell ich mir vor, das Opel den Roten Stift ansetzt und das Modell nochmal um 500€ verteuert! Seid dem Opel bei PSA ist, wurde der Astra fast 1500€ Teurer, mit die gleiche oldschool Technik…

          Ich liste nochmal die wichtigsten wünsche auf, damit OPEL endlich ein vernünftiges Auto auf die Beine stellt! Oder Nicht!
          Bestimmt wird Opel den gleichen Fehler begehen wie beim Astra J!
          Kaum neues und massiv viel Geld verlangen!

          Beheizbare Frontscheibe, am besten ohne sichtbare Drähte Climacoat!
          Soundsystem!
          OPC mit mindesten 330PS!
          Aktuelle Assistentsysteme auf dem Niveau des VW Konzern und noch besser!
          Neue generation Matrix led scheinwerfer(Optik)
          Voll Digitaltacho und nicht 80 zu 20 Digital und Analog!
          8 Gang Automatik für fast alle Motoren!
          Besseres Infotainmentsystem!
          HeadUp Display!
          Und vieles mehr…

          • Nein, bloß kein Digitaltacho. Die Analoguhren sollte auf jeden fall bleiben. Es gibt nichts hässlicheres als den Megabildschirm von Mercedes!

          • Es kommt drauf an wie man das Tacho verbaut, siehe Audi, die haben das elegant gelöst! Mercedes verbaut hingegen Kitsch!

  6. Wenn man hört das im kommenden Jahr ,der Zafira , Cascada und Adam wegfallen sollen, ersatzlos gestrichen werden, dann ist das für Opels Zukunft nur gruselig , zumal der Adam bei den jungen Leuten als Hip gilt . Die Entscheidung von Herrn Tavares alles was GM- Basiert ist zu tilgen, da man Lizenzgebühren an GM zahlen muss , braucht ja nicht zu bedeuten, einen neuen Adam auf eine PSA Plattform zu stellen! Dieses ist aber derzeit nicht geplant ??? Derzeit sieht es nach Aufgabe des Adam aus !!! Grundsätzlich ist es mir eh schleierhaft, wie man sich von GM derart hat überrumpeln lassen, indem man Glaubte, dass zum ITEZ auch die Patente gehören. Das war doch das Dilemma, in Deutschland wurde entwickelt, aber die Amis haben alle Patente auf GM übertragen und Opel durfte dann noch dafür Patentgebühren bezahlen. Das sich PSA hier hat über den Tisch ziehen lassen und keinen kostenlosen Zugang zu den Opel-Eigenen Entwicklung bekommt, ist schon sehr eigenartig, gerade wenn man doch die Rechtsanwaltskanzlei und die Manager dieser Verhandlungsgruppe von PSA betrachtet. Wie dem auch sei, Herr Tavares möchte alles zu GM kappen,was ja nun auch verstänlich erscheint. Aber deshalb auf Marktanteile und gute Namen wie Zafira, Cascada und Adam zu verzichten , ist sicher ein schwerwiegender Fehler. So geht dann wohl die Geschichte des verschenken von Marktanteilen und Image,wie einst zu Zeiten von Bob Lutz ( KAD-Reihe , GT ) später dann von Calibra ,Senator / Monza ,Omega und Frontera munter weiter.
    Sanierung heißt nun mal nicht nur Kosten zu killen, sondern auch Anreize zu schaffen und zwar in die Emotionalität des Produktes, nicht in die monetären Kaufanreize von Produkten, die man nicht emotional verkaufen kann. Meine 27 Jahre Vertriebserfahrung im Automobilbereich u. im Immobilienbereich, haben mich hier noch nie im Stich gelassen. Man brauch Meilensteine somit gewinnt man Image,
    so erzeugt man Ausrufezeichen ! Und mit dem wecken von Begehrlichkeiten, kommen dann auch die schwarzen Zahlen. In diesem Sinne , Ihr Ted

    • Wenn stimmt, was ich im Geschäftsbericht der PSA Groupe für 2016 gelesen habe, dann ist “da man Lizenzgebühren an GM zahlen muss” falsch.

      Dort wurde eine Vereinbarung angekündigt, die am Tag des wirtschaftlichen Übergangs der Opel Automobile GmbH von der Adam Opel GmbH (Rüsselsheim) an die Peugeot S.A. (Paris) abzuschließen sei, wonach dem neuen Eigentümer die Nutzung des “geistigen Eigentums” in den aktuell produzierten Fahrzeugen kostenlos überlassen wird, gegen die Einschränkung, diese Fahrzeuge nicht außerhalb des zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bedienten Märkte zu verkaufen.

      Gleichzeitig gehe GM die Verpflichtung ein, in den drei Jahren nach Vertragsabschluß (d.h. bis 2020) keine Massenmarkt-Fahrzeuge in Europa anzubieten, und sich auf die bereits angebotenen Chevrolet Camaro und Corvette sowie die Marke Cadillac zu beschränken.

      Lizenzgebühren an GM sind also ein Gerücht, falls nicht eine ernste Verstimmung vor dem 1.7.2017 eingetreten sein sollte, aber das hätte man schon gehört.

      Bitte bei den Fakten bleiben, und nicht soch einfach an Vorurteilen und Fantasien festhalten.

      • Zitat: “Die Entscheidung von Herrn Tavares alles was GM- Basiert ist zu tilgen, da man Lizenzgebühren an GM zahlen muss , braucht ja nicht zu bedeuten, einen neuen Adam auf eine PSA Plattform zu stellen! Dieses ist aber derzeit nicht geplant ??? ” Zitat Ende

        Was will uns Ted damit sagen?

    • Man kann es auch anders ausdrücken. Wer sparen will muss erstmal investieren. Da ist auch etwas dran. Ich dachte wirklich, dass nach dem elenden Gezerre um Lohnkostensenkung jetzt mal wieder 1 bis 2 Gänge hochschaltet und man sich den eigentlichen Aufgaben eines Autobauers widmet. Man hat tolle Produkte und ist nicht in der Lage diese an den Mann/Frau zu bringen. Effizienz ist sicher sehr wichtig, nur Effizienz alleine verkauft noch keine Autos.
      Was ist aus den Ankündigungen der Studien Monza und GT geworden. Türkonzept, virtuellen Cockpit, virtuelle Außenspiegel. Gut, das Design hat Eingang beim Insignia gefunden. Die nächste Studie ist ja auch schon wieder angekündigt. Ich sehe die Gefahr, dass diese wieder im Hagel der Schlagzeilen (die Opel einfach nicht in den Griff bekommt) verpufft. Schade, dass man mit Studien kein Geld verdienen kann, dann wäre Opel hochprofitabel. Ist sicherlich etwas sarkastisch, aber eben auch ein bißchen wahr.

      • Genau das ist das Problem was Opel grade hat.
        Weil kein Geld da ist können keine neuen Sachen entwickelt werden, deswegen ist die Technik veraltet und die Produkte unattraktiv, die unattraktiven Produkte verkaufen sich nicht und deshalb hat man wieder zu wenig Geld.
        Sieht für mich so aus als ob das “kaputtsparen” munter weiter geht. PSA scheint nur an kurzfristigem Gewinn für die Shareholder interessiert, also Mitarbeiterzahl mit Abfindungen reduzieren, Modellvielfalt einschränken und Gleichteile einsetzen wo es nur geht.
        Wenn Opel jetzt auch noch Dudenhofen verkauft ist der Beweis für diese Theorie erbracht. Wo soll Opel dann zukünftige Modelle testen? Testgelände anmieten für viel Geld? Absolut bescheuert über sowas überhaupt nachzudenken.
        Wenn man Opel langfristig auf die Überholspur bringen will muss man die oben beschriebene Spirale verlassen: Geld investieren > neue Technik entwickeln > aufregende Modelle bringen > das noch vermarkten.
        Mittlerweile frage ich mich aber ernsthaft ob PSA daran überhaupt Interesse hat.

        • Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu, nur nicht damit, dass Opel-Technik veraltet sein soll: Hier befindet sich Opel durchaus auf hohem Niveau in seinem Mitbewerber-Umfeld.

          • Also ich habe jetzt schon im neuen Peugeot 508 gesessen. Sowohl bei der Verarbeitung, als auch bei der Materialauswahl kann der Insignia – obwohl erst ein Jahr auf dem Markt – einpacken! Dann noch eine große Fläche im Kofferraum und nicht so zerklüftet wie Insignia! Bei dem einzigen Auto für Deutschland, was derzeit bei den Niederlassungen auf Reisen ist stimmt die Lackqualität (keine Einschlüsse oder ähnliches) und die Spaltmaße waren tadellos!

          • Kaputtsparen und effizient aufstellen sind da schon unterschiedliche Paar Schuhe. Und dem Vorwurf eines “kurzfristigen Gewinns für Shareholder” stelle ich entgegen, dass PACE! nachhaltig auf Profitabilität ausgelegt ist.

    • KTN ist halt nicht mehr da. Ob er zukunftsmäßig mehr hätte ausrichten können, ist zwar die eine Sache. Aber er hat in seiner Außenwirkung für die Marke Opel gebrannt und war genau deshalb beliebt. Außerdem war er lebendig.

    • Man kann den Frust nachvollziehen. Jedoch helfen solche Aussagen nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tavares mit der Außendarstellung sonderlich zufrieden ist. Seine Aussagen sind ja sehr klar, präzise und ich glaube schon, dass er den Finger genau in die Wunde legen kann. Aber einen neuen Chef sollte sich Opel sobald nicht leisten. Hier ist mal Konstanz gefragt.

      • So ist es, Danke! Der Frust wenn es nicht läuft wird allzu gerne an einer Person festgemacht, und Herr Lohscheller ist der Letzte der für die heutige Situation etwas kann. Im Gegenteil, der macht seine Sache sehr gut und versucht in einer schwierigen Zeit den sozialverträglichen Konsens mit den Arbeitnehmern zu finden.

        • Ich glaube die Arbeitnehmer würden es aber noch besser finden wenn es die Marke in 5 oder 10 Jahren noch gibt und sie weiterhin dort arbeiten könnten.

          Das Lohscheller nicht alleine das Sagen hat wissen glaube ich alle, als CEO ist er aber hauptverantwortlich für die Firma und deren Verhalten. Auch wenn er für die Situation selbst nicht viel kann und mit Sicherheit keinen leichten Job hat kann ich solche Überlegungen wie den Verkauf von Dudenhofen oder die ganze ITEZ Geschichte einfach nicht nachvollziehen.
          Und sich dann noch nicht einmal bei der Betriebsversammlung blicken lassen ist die schon die Krönung.
          Wäre sehr interessant zu wissen ob solche Ideen wirklich auf seinem Mist wachsen oder ob PSA doch reinregiert.

  7. Liebe Opel Blog Community,
    stelle mir so in Zukunft die Produktpalette von Opel vor:
    Adam+S
    Corsa (nur 5-türig)+GSI
    Astra (5-türig, SportsTourer)+GSI
    Insignia (Grand Sport, SportsTourer, CountryTourer)+GSI
    Adam X
    Crossland X
    Mokka X
    Grandland X
    Grandland XL (7-Sitzer) als Zafira Ersatz. Wäre alles im Bereich des Möglichen und ehestmöglichst umsetzbar!!!

      • Diese Auflistung sehe ich ebenfalls „nur“ als die wichtigsten Basismodelle an. Auch dieses Ziel/Produktpalette ist ja noch längst nicht erreicht, trotzdem wartet verständlicherweise alles und jeder auf dieses eine „Aha“-Modell, das gefühlt wie ein, nein, wie DER Befreiungsschlag wahrgenommen wird.

    • Sorry, dich zu enttäuschen aber, der Adam wird ersatzlos eingemottet!

      Der Zafira ebenfalls.

      Der Astra wird bis 2021/2022 gebaut und sicherlich aus Patentrechtlichen Gründen umgenannt, quasi ersatzlos gestrichen!

      XL SUV wird es nie geben!

      Sportliche OPC Modelle sind auch Geschichte!

      Auf gut deutsch, die Marke Opel vertreibt aufregendes Design mit schwache Motorisierung. Das passt im gesamt Konzept nicht rein!
      Das wäre ein Lamborghini, mit 100PS! Kaufen würde das kein Mensch, denn die DNA und die Philosophie ist dahin!

  8. Es scheint wohl so, dass PSA noch dilettantischer mit Informationen nach Außen umgeht, wie GM. Ich dachte wirklich, es geht kaum schlechter. Es ist meiner Meinung brutal laienhaft, immer wieder im Nachgang irgendwelche Horrormeldungen zu dementieren oder relativieren zu müssen. Das geht halt auf die Glaubwürdigkeit. Ich bin kein Freund von Beratern oder Consultern. Aber hier scheint es wirklich mal nötig zu sein. Herr Lohscheller und Herr Tavares, auch wenn Sie vielleicht in der Sache Recht haben, handwerklich ist das ne 6.
    Es nimmt einem keiner mehr ab, das der Kern von Opel erhaltenbleiben soll und im Gegenzug werden Spekulationen bekannt, die davon Reden, dass das Herz von Opel verkauft werden soll. Die immer wiederkehrenden, nachträglichen Relativierungen und Dementis spielen den Schwarzmalern immer mehr in die Karten. Es wird für die immer leichter.
    Denkt irgendwer im Management mal an die Außenwirkung. Deutsche Autos lassen sich nur über das positive Image verkaufen. Das muss heilig bleiben und alles für den Erhalt und die Förderung getan werden. Deutsche Autos sind im Verhältnis teuer. Also muss der Kunde das Gefühl haben etwas Besonderes zu haben. Ich bin wirklich kein VW-Fan. Aber in Sachen Image, Marketing und Markenpositionierung sind die Opel und wie man jetzt auch sieht PSA meilenweit voraus.
    Der Wettbewerb hat aus dem Dieselgate von VW nichts gemacht. Auch Opel, als ewiger Rivale nicht. Hier hätte Opel brutal zuschlagen müssen. VW geht sogar gestärkt aus dem Skandal hervor. Hut ab, ich fürchte, das kann das Opel- und PSA-Management nicht mithalten.
    Die ganze Außendarstellung des letzten Jahres hat meiner Ansicht nach die positiven Effekte durch Insignia, GLX und CLX fast verpuffen lassen. Wie oft wollt Ihr euch das noch leisten? So langsam vergeht auch mir die Lust auf Opel. Nutzen Sie die Chancen, die PSA bietet und machen Sie eine tolle Marke aus Opel. Sparen ist wichtig, kaputtsparen hat noch nie geholfen. Steckt ja schon im Wort “kaputt”.
    De Produkte sind ja gut, vermarkten Sie diese endlich, so wie die Fahrzeuge es verdient haben. Wenn der Insignia Premiumansprüche erfüllen soll, dann stellen Sie das heraus und verlieren sich nicht in einer Char an Modellausstattungen (Selection, Edition, Business Edition, Innovation, Business Innovation, Dynamic, Ultimate und GSI. Gleiches gilt auch für GLX und Cascada und evtl. auch für Astra. Ein Audi A6 geht ab 55t€ los. Was ist mit einem intelligenten Hybrid über dem Insignia. So etwas lässt sich doch verkaufen für 45 – 50 t€. Was kostet soetwas Bei BMW, Audi und Mercedes? Was ist mit einem großen SUV? Wenn man will, dass Chinesen und Russen teure deutsche Autos kaufen sollen, dann muss man die eben auch welche im Programm haben. Und die fangen halt in der Mittelklasse an. Da ist bei Opel schon Schluss. Ihr könnt Fahrwerke, Ihr könnt Design, Ihr könnt jetzt auch Hybrid, Ihr habt moderne Motoren, Ihr seid bei Euro6 temp vorne, macht was draus. Technisch waren die Voraussetzungen schon lange nicht mehr so gut!
    Ich arbeite im größten europäischen Baukonzern. Dort gibt es etwas 6000 Dienstwagen (ohne Busse, Pritschen und Baufahrzeuge). Opel ist nicht in der Dienstwagenordnung vertreten! Dafür VW, Skoda, Seat, Audi, Mercedes und BMW. Gut, Ford auch nicht, die Kämpfen auch nicht ums Überleben. Das Fehlen von Opel ist für mich als Opel-Fan ärgerlich, den Rest interessiert es herzlich wenig. Mit diesen Tatsachen muss sich das Opel-Management nun mal auch auseinandersetzen.

    • @ antahh, 5. Juli 2018 – 21:11 Uhr — von wegen, daß “PSA noch dilettantischer mit Informationen nach Außen umgeht” und daß “handwerklich ist das ne 6.”

      Bei aller Kritik daran, wie mit “TechDay” das ITEZ hochgelobt wird, während gleichzeitig eine Zerschlagung des ITEZ durch Ausverkauf einzelner Filetstücke an freie Ingenieurfirmen sondiert wird, dieser Artikel in Le Monde beruht auf der Herausgabe von Betriebsgeheimnissen durch eine oder mehrere Personen in den oberen Etagen von PSA oder der (in ihrer Bedeutung reduzierten) Eigentümerfamilie Peugeot. Vielleicht waren der oder die Leute unzufrieden mit dem ihrer Ansicht nach zu langsamen Kostenabbau bei der “Automotive Division OV”, oder daß sie meinen, Tavares habe ihnen da das Blaue vom Himmel runtergelogen und die Überkapazitäten im Entwicklungszentrum verschwiegen, und haben eben dann eine Stinkbombe lanciert. Der “Groupe PSA” haben die damit sicherlich keinen guten Dienst geleistet.

      Es mag ja sein, daß nach dem Abarbeiten der noch laufenden Entwicklungsaufträge aus der GM-Zentrale das ITEZ mehr Kapazitäten hat, als in dem wesentlich kleineren Konzern PSA gebraucht wird, und daß GM vielleich auch froh ist, endlich diese widerspenstigen Leute aus Rüsselsheim losgeworden zu sein (so wie auch die leere Motorenfabrik in Tychy), aber dann wäre es von Seiten PSA besser gewesen, offen auszusprechen, daß man dann Überkapazitäten haben würde und externe Aufträge suchen müsse, und auch finden wolle.

      Aber im Wald zu pfeifen, und so zu tun, als ob mit den 3700 Auflösungsverträgen schon alles in Butter ist, dieser Schuß ist jetzt durch die Stinkbombe aus dem Hinterhalt ins Knie gegangen. So gesehen ist das wirklich “handwerklich ist das ne 6.”

      Erste Regel: Aussprechen, was ist.
      Dann: Nicht versuchen, sich durchzumogeln.

  9. Ja die Medien können zum Sieg oder zur Niederlage beitragen je nachdem wer sie steuert und wo die Ziele sind.Opel gehört jetzt zur PSA Sparte und da ist es doch ganz selbstverständlich das man Gleichteile/Module benutzt.Das muss nicht zwangsläufig schlecht sein.Es wird allerdings so in den Medien berichtet.Wenn ich schon diesen Autoexperten sehe.Jeder fragt ihn und für mich ist er sowas von voreingenommen!Genau da ist das Problem was man jetzt hat.Negative Berichterstattung=schlechtes Image.War unter KTN deutlich besser.Aber 2 Häuptlinge von einem Stamm das geht nicht.KTN Chef von PSA mit deren Portfolio bzw Internationalen Möglichkeiten wäre für alle besser gewesen.Ich jedenfalls gebe die Hoffnung nicht auf.

  10. Es geht mir nicht um die Kritik an Gleichteile oder so. Ich finde die Gleichteilepolitik positiv. Hier ist die Berichterstattung ja auch nicht durchweg negativ. Es geht mir darum, wie miserabel die Großköpfe (da gehört auch Schäfer-Klug dazu) die Marke Opel derzeit präsentieren. Keine Sau redet mehr über die Autos. Es geht um Schlagzeilen wie “Opel steht am Abgrund, die Seele oder das Herz von Opel…”. Was soll ein Neukunde von solchen Schlagzeilen halten. Man kann das den Medien vielleicht auch nur bedingt vorwerfen. Die müssen eben auch ihr Produkt verkaufen und das geht negativ nun mal besser als optimistisch. Erschreckend ist für mich, das Lohscheller und Co. keine Mittel gegen diese gravierenden Schlagzeilen finden, selbst völlig hilflos erscheinen und sogar die Steilvorlagen dazu liefern. Das gilt auch für den Betriebsrat. Der ist auch nicht in der Lage clever zu agieren. Man hat das Gefühl, dass Schäfer-Klug sich in den Klassenkampfparolen der 80er suhlt. Für mich ist das Bild des BR in der Öffentlichkeit in Nichts besser. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass es zwischen den beiden persönliche Spannungen geben muss, die keiner Außen vor lassen kann. Vielleicht trauert Schäfer-Klug noch KTN nach, der Kommunikativ ne andere Hausnummer war. Aber der ist nicht mehr da. Auf der Strecke bleibt die Marke und natürlich die Mitarbeiter, die Ihren Anteil ja schon geleistet haben.
    Aber du hast Recht, die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt. Es ist halt sehr frustrierend, wenn man anschaut, wie wahrscheinlich wiedermal eine Großchance versemmelt wird. Hoffentlich kriegen die noch die Kurve. Viele Chancen wird es nicht mehr geben!

  11. Ich glaube in diesem Blog Eintrag wird keine offizielle Antwort mehr kommen. Opel wird hier dermaßen verdients auseinander genommen.

    Bin gespannt wann der Blog abgestellt wird, weil man mit Kritik nicht mehr umgehen kann 😀

    • Na ja, ich habe ja auch schon oft über die Schwarzmaler hier im Blog geschimpft. Aber eines ist sicher, der Blog wird Opel nicht ruinieren. Ich bin selber ein Befürworter der PSA-Übernahme. So langsam erfüllt mich das Gefühl, dass man wirklich alles der Effizienz und dem Sparen unterwirft. Jetzt wurden 20 Jahre Miese geschrieben und innerhalb von 2 Jahren soll alles wieder gut sein? Nur um die Aktionäre zu beruhigen.
      Tavares sagte letztes Jahr, Opel sei ein Ikone des Automobilbaus. Jetzt ist es seine Aufgabe, Opel wieder dazu zumachen. Sonst hat der das Geld zum Fenster rausgeschmissen. Es kann sein, dass das länger braucht, wie 2 oder 3 Jahre. GM hat ja auch 20 Jahre gebraucht um die Marke zu ruinieren. 20 Jahre, da wären andere schon lange weg. Das gibt die Hoffnung.

  12. Ein Versuch zur Versachlichung beizutragen:
    Die Plattfomen kommen von PSA: CMP und EMP2
    Plattform ist Bodengruppe, Radaufhängung, Radkasten, Motor, Getriebe, Klima + Lüftungsführung usw., usf. Also im Prinzip das komplette technische Fahrzeug.
    Was OPEL also zukünftig “nur” noch bleibt ist das Blech darüber, die Farbe, das Design der Sitzbezüge und ein paar Plastikablagen im Innenraum.
    Die Technik darunter ist fix und ist PEUGEOT !
    Wenn bisher die Auftragsarbeiten für GM ca. 40% des Arbeitsanfalles im Entwicklungszentrum ( “Internationales ….”) ausmachten und zukünftig wegfallen, ist klar, daß in entsprechendem Umfang Überhang entsteht, der anderweitig zu beschäftigen oder abzubauen ist.
    Zudem fallen für die OPEL selbst ja weniger Arbeiten an (siehe “Plattform”) und die Auftragsarbeiten für die PSA Gruppe (Kompetenzzentren) sind bescheiden und zumeist technisch nachrangig.
    Weshalb der Betriebsratsvorsitzende Schäfer – Klug und andere Personen nun öffentlich erstaunt und entrüstet tun erschließt sich mir nicht.
    Mir stellt sich eher die Frage, weshalb die Entwicklungskosten lt. Herrn Lohscheller für die zukünftigen Modelle nur um 20 . 50 % sinken sollen, wenn ja das Auto (siehe “Plattform”) in seinen Hauptbestandteilen schon fertig ist.
    OPEL produziert also wohl weiterhin viel zu teuer – zu Lasten der (Rest-) Kunden?
    Bei dem eingeschlagenen Weg ist aus meiner Sicht die Formulierung unzutreffend, daß die OPEL in Rüsselheim entwickelt werden.
    Nur Blech, Farbe, Design Sitzbezüge, Plastikinnenraum kommen noch von OPEL.
    Die anderslautende Aussage ist also zumindest fragwürdig, wird im OPEL Pressroom auch differenzierter formuliert (Hinweis auf vollständige PSA Technik).
    Für das bißchen Gebastel ist zukünftig sicher kein Entwicklungszentrum im eigentlichen Sinne des Wortes notwendig und mit Engeniering dürfte das auch nicht viel zu tun haben.

      • Da irrst du dich!
        Laut TechDay, Opel wird elektrisch heißt es.
        „Darüber hinaus übernimmt Opel weltweit die technische Verantwortung für die nächste, effiziente Benzinmotoren-Generation aller PSA-Marken (Markteinführung ab 2022). Sie werden auf den Betrieb im Verbund mit Elektromotoren optimiert und im Antriebsstrang von Hybridsystemen eingesetzt. Die Vierzylinder verfügen über State-of-the-Art-Technologie mit Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung sowie variabler Ventilsteuerung und überzeugen mit geringen Verbrauchswerten und niedrigen CO2-Emissionen. „Rüsselsheim hat bereits globale Motorenprojekte verantwortet, als wir noch Teil von GM waren. Mit der Entwicklung der neuen Generation von Vierzylinder-Benzinmotoren können wir eine unserer Kernkompetenzen ausspielen. Die sparsamen Direkteinspritzer, zudem in Kombination mit der Hybridtechnologie, werden die starke Position der Groupe PSA bei niedrigen CO2-Emissionen festigen“, verspricht Christian Müller.“

        Inwieweit das ganze jetzt noch zustimmt???

  13. Das ITEZ war für GM genauso wichtig wie das Weissacher Porsche-Entwicklungszentner, bevor Porsche zu VW gehörte und für viele fremde Konzerne Entwicklungsaufträge an nahm. Wer sich noch an die Ender 80ger bis Mitte 90ger Jahre erinnern kann, der sollte wissen das der damals Geniale Motorenentwickler Prof. Dr. Fritz Indra als Leiter der Gesamtkonzernmotorenentwicklung GM mit dem ITEZ derart ausgelastet wurde, um die alten USA -Motoren auf den neuesten Stand zu bringen. Die V8 Motoren ( Corvette) leben heute noch davon . Der hervorragende vom Wirkungsgrad Weltbeste Reihensechszylinder 3,0i24V u. 4,0 i24V ( von Indra) sollte nicht weiterentwickelt werden, weil die Kapazität nicht da war, dafür kam die V6 Krücke von dem gerade zu GM dazu gekauften Lotus Betrieb, der im Nachgang 7 mal umkonstruiert wurde.
    Wie dem auch sei, dass ITEZ ist oder war das größte Forschungs- und Entwicklungszenter EUROPAS. Warum ist der so hoch geschätzte CEO KTN wohl gegangen? Doch nicht weil er seine Elektroautos nicht bauen durfte, sondern weil er schlicht und ergreifend Opel und dessen Käufer PSA hintergangen hatte , weil er der PSA bei den Kaufverhandlungen nicht klar gemacht hatte,das Opel nichts von all den im ITEZ stattgefundenen Entwicklungen gehörten, sondern alle Patente (auch Ampera / Ampera E ) bei GM liegen bleiben und auch nicht kostenfrei zu nutzen sind .
    Also hat hier wohl jemand für seine 2,5 Mio. Prämie die von dem GM Konzern geflossen sind, seine Opellaner verkauft.
    PSA hat sich nun mit einem jungfräulichen ITEZ zu beschäftigen die bei Null anfangen und entwickeln müssen!!!
    Super Kompetenz nur leider sind die verwertbaren Produkte vom ITEZ nicht mehr für Opel greifbar.
    Also was bleibt PSA nun , sich von GM über Lizenzgebühren erpressen zu lassen oder selber die Eigenentwicklung voran zu treiben und die Auslastung durch Fremdentwicklungsaufträge auf zu stocken ???
    Die Sauerei liegt bei den AMIS (GM) und sicher bei einem illoyalen Karl -Thomas-Neumann als ehemaliger Opel-Vorstandsschef.
    In diesem Sinne Ihr Ted.

    • Das mit den Lizenzgebühren halte ich für falsch, wenn dies aus dem Geschäftsbericht der Groupe PSA für 2016 nicht falsch ist (S. 145/146):

      >>
      3 – Accords complémentaires

      Conformément au Master Agreement, un certain nombre d’accords complémentaires devront être signés entre la Société et General Motors au jour de la réalisation effective de la Transaction. Ces accords visent à organiser la séparation entre Opel / Vauxhall et General Motors et à encadrer divers aspects de la relation entre Opel / Vauxhall et General Motors durant les quelques années nécessaires à la préparation de la convergence d’Opel / Vauxhall vers les plate formes PSA.

      a) Licence de propriété intellectuelle et contrat de services d’ingénierie

      Une licence gratuite (car déjà reflétée dans le prix d’acquisition) sera octroyée à Opel / Vauxhall par GM Global Technology Operations LLC (« GTO » ) sur l’ensemble des droits de propriété intellectuelle appartenant à GTO (à l’exception des marques qui seront acquises dans le cadre de l’opération) ou pour lesquels GTO bénéficie d’une licence.

      S’agissant des véhicules de marque Opel et Vauxhall et de leurs composants et chaînes de traction respectifs (hors service aprèsvente), la licence sera octroyée, pour chaque véhicule, jusqu’à la date de fin de production du véhicule concerné ou jusqu’à la date de convergence de ce véhicule sur les plateformes du Groupe PSA si celle-ci survient plus tôt. PSA disposera par ailleurs du droit d’étendre cette durée jusqu’à un maximum de 24 mois après la date de convergence.
      S’agissant des composants et des chaînes de traction pour les besoins des réparations et du service après-vente, la licence sera octroyée jusqu’à 25 ans après la date de fin de production du véhicule correspondant.

      Au titre de cette licence, Opel / Vauxhall disposera notamment du droit de :

      • fabriquer, importer, exporter et vendre toute la gamme de véhicules de marques Opel et Vauxhall, dans une zone géographique délimitée incluant essentiellement tous les pays dans lesquels Opel / Vauxhall est aujourd’hui présent (Europe, Afrique, quelques pays du Proche-Orient, Singapour et le Chili) ;

      • fabriquer, importer et exporter des composants et des chaînes de traction pour les installer dans les véhicules de marque Opel et Vauxhall, dans la même zone géographique délimitée ; • fabriquer, importer, exporter et vendre des composants pour les besoins de la maintenance ou de la réparation des véhicules, sans limitation géographique ; et

      • vendre des chaînes de traction pour les besoins de la maintenance ou de la réparation des véhicules, sans limitation géographique. La limitation géographique susvisée ne s’appliquera qu’aux véhicules Opel / Vauxhall utilisant la propriété intellectuelle existante de General Motors. Elle ne s’appliquera pas aux véhicules développés dans le cadre du partenariat existant entre General Motors et la Société (véhicules B-SUV, C-SUV et B-LCV, comme indiqué au chapitre 4.5.4.4.2 du présent document de référence), ni aux véhicules ayant déjà convergé sur les plateformes de la Société et n’utilisant plus la propriété intellectuelle de General Motors (autrement que dans le cadre du partenariat existant entre la Société et General Motors).

      Un contrat de services d’ingénierie sera également conclu, au titre duquel General Motors et Opel / Vauxhall fourniront l’un à l’autre des services d’ingénierie recouvrant la pré-production, le développement et la maintenance annuelle de certains véhicules. La propriété intellectuelle développée dans le cadre de cet accord appartiendra à General Motors mais fera également l’objet d’une licence au titre du contrat de licence de propriété intellectuelle.
      <<

      Wenn bitte mal jemand von der Geschäftsleitung bestätigen könnte, daß diese Zusatzvereinbarung getroffen wurde, oder eben daß GM sich dem verweigert habe.

      Falls gewünscht, kann ich auch die englische Fassung zitieren.

      Und die weiteren Zusatzabkommen z.B. über die übergangsweise Nutzung der Computerinfrastruktur von GM, die Produktion und gegenseitige Lieferung von Fahrzeugen (Buick Regal, Holden Commodore, Cascada, Mokka, Opel Karl/Vauxhall Viva, Holden Astra)

      Das oben genannte Konkurrenzverbot wird auf Seiten GM ergänzt durch 3 Jahre nach Vollzug des Verkaufs auf Vermarktung von Massenmarktfahrzeugen in Europa zu verzichten (also z.B. Chevrolet Cruze etc).

    • Mit diesem Zitat aus dem Geschäftsbericht von PSA Groupe ist auch Ted’s Spekulation über die Rolle von K.T. Neumann bei den Verkaufsverhandlungen widerlegt. PSA wußte bescheid über die Rolle des ITEZ im globalen Entwicklungsverbund von GM, und ist in der Hinsicht nicht über den Tisch gezogen worden.

      Die Verkaufsverhandlungen wurden ja auch nicht von K.T. Neumann geführt, sondern von der GM-Zentrale Detroit, Mary Barra etc.

      PSA wußte auch, daß noch ein großer Teil des ITEZ mit GM-Entwicklungsaufträgen beschäftigt war, die mit Opel-Produkten nichts zu tun haben.

      Der Fehler von Tavares war aber wohl die Vorstellung, daß er sich da durchmogeln könnte, und die Beschäftigten so lange wie möglich im Dunkeln über das — von PSA aus gesehen — notwendige Schrumpfen des ITEZ lassen könnte, damit die Besten nicht sofort zu anderen Firmen wechseln. Der daß eine längerfristige Entwicklungspartnerschaft mit GM entstehen würde (siehe Folie 15 der Präsentation von PSA zur Übernahme von Opel, auf Seite 158 des zitierten Geschäftsberichts für 2016 über ein “Partenariat élargi avec General Motors dans les technologies et les services avancés”).

      Ich würd mich nicht wundern, wenn jetzt in Paris bzw. Sochaux jemand den Kopf von Tavares fordern würde.

      • Sie denken doch hoffentlich nicht tatsächlich, dass in einem Geschäftsbericht der vollständige Vertragstext seine Abbildung findet !? Und KTN hatte einen ganz klaren Auftrag und Stand hier sicher nicht wie ein Pennäler in der Ecke als CEO von Opel, während die ” Anderen” verhandeln durften.
        In diesem Sinne Ted

        • Nein, nicht der vollständige Vertragstext, aber die wesentlichen Elemente der Verträge. Ich zitiere diesmal die englische Version des Geschäftsberichts für 2016, aus

          S. 143>>
          4.4. MAJOR CONTRACTS
          4.4.1. Agreement for the acquisition of General Motors’ Opel/Vauxhall
          subsidiary and of GM Financial’s European operations, and the strategic partnership with the BNP Paribas Group
          <>
          CONTRACTUAL FRAMEWORK

          On 5 March 2017, two principal agreements were concluded: the master agreement for the acquisition of Opel/Vauxhall between the Company and General Motors Holdings LLC (a wholly-owned subsidiary of General Motors Company) (the “Master Agreement”), and the partnership agreement between the Company and BNP Paribas. In addition to those two agreements, a certain number of additional agreements will have to be signed on the closing date of the Transaction, in order to organise the technical, operational and IT aspects of the separation of Opel/Vauxhall and General Motors and the industrial collaborations arising from the Transaction.

          The principal terms of these two agreements are described below.
          <<

          Wenn eine Firma im Geschäftsbericht lügen würde, wäre sie bald weg vom Fenster.

          Ich gehe also davon aus, daß die Beschreibung die Tatsachen richtig wiedergibt.

          Offen ist nur die Frage, ob die anvisierten am Tag des Übergangs abzuschließenden Zusatzabkommen tatsächlich so unterzeichnet worden sind.

          Ich erinnere mich aber an Pressemeldungen, wonach Anfang Juli 2017 Verrteter von GM und PSA in Paris zusammengekommen waren, um über die weitere Zusammenarbeit der beiden Konzerne zu reden. Es könnte sich dabei um die Unterzeichnung der erwähnten Zusatzabkommen gehandelt haben.

          Ein bestätigendes Wort von der Geschäftsleitung hierzu wäre hilfreich.

          Die Geschäftsberichte in englisch und französisch sind ziemlich sicher noch bei groupe-psa.com aufzufinden und runterladbar.

          Lesen machen!

        • Pardon, KTN hatte ich vergessen. Nein, K.T. Neumann war schließlich Mitglied des “Executive Committee” von GM, hat aber die Verhandlungen sicherlich nicht alleine geführt.

          Aber als die Nachrichten über den Verkauf die Presse erreichten, wurde gerne behauptet, daß KTN bei den Verhandlungen zwischen GM und PSA umgangen worden sei.

    • Nochwas zu Ted’s “PSA hat sich nun mit einem jungfräulichen ITEZ zu beschäftigen die bei Null anfangen und entwickeln müssen!!!”:

      Das wichtigste an dem Entwicklungszentrum ist der Erfahrungsschatz der Organisation, die erworbenen Kenntnisse.

      Manchmal ist es besser, mit den Erfahrungen von vergangenen Produkten ganz neu anfangen zu können, und dabei eben die in dem alten gemachten Fehler oder auch nur Mängel vermeiden zu können.

      • Bin selber Ingenieur, auch wenn ich in einer anderen Sparte tätig bin. Mit jungfräulich ist nicht die Kompetenz der Leute gemeint, die anerkannter maßen hervorragend ist, sondern das die zu verwertenden Entwicklungen nicht kostenfrei verfügbar und frei vorhanden sind !
        Ein super Showroom kann noch so schön sein , wenn keine Produkte dort drin stehen, die man verkaufen kann.

        • @Ted: Sie hatten selbst das Entwicklungszentrum von Porsche in Weissach erwähnt, mit den vielen Entwicklungsaufträgen für externe Firmen (das sind echte Werkverträge, nicht die gemogelten Leiharbeiter in der Fleischindustrie oder bei Mercedes).

          Das Wesentliche dabei war nicht, daß Porsche über die abgelieferten Werkstücke hätte verfügen können, sondern — abgesehen von dem finanziellen Erlös — das dabei erworbene “savoir faire”, wie die Franzosen sagen. Was man im Koppe hat, kann einem niemand nehmen.

  14. Ich würde erst mal die Sache abwarten. Brot und Butter Autos sind wichtig. Deshalb sollten es “Leinensamenbrote und Sojaaufstrich sein”, soll nichts anderes heißen, als dass auch die normalen Autos “den Nerv der Zeit treffen und heiß” sein müssen und etwas hermachen müssen. Ruhig gegen BMW und so weiter antreten lassen. Die Kunden die wirklich Geld bringen, sind die die sich einen 1er oder die A-Klasse holen. Sie sind zwar ne Ecke teurer aufgrund des Premiumaufschlags. Aber es liest sich schon besser wenn der Astra gegen 1er und Co antritt statt gegen Modelle von Toyota und Hyundai. Potentielle Kunden die sich nicht mit Autos auskennen, stecken Opel direkt in die Schublade, die für eine deutsche Marke aber nicht gewollt sein kann.

  15. Seien wir mal fair: Unter GM durfte Opel nichts innovatives bringen. OK – ich sehe hier seit WOCHEN viele Insignia mit auffällig “getarnten” Scheinwerferumrandungen herumfahren. Selbst im Stau konnte ich minutenlang keine wirkliche Änderung ausmachen. Es sah einfach aus wie eine normale Leuchte. Vielleicht wurde da auch Jahrelang “Entwickelt” und Patentiert aber ich kaum ein Kunde wartet auf solche eine Marginalie. Wenn das ein Kenzeichen der nun entfesselte Kernkompetenz sein soll – macht Peugeot den Laden zurecht dicht. Alle Fahrzeuge bei Opel entwickelt – janee is klar…

    • Diese “Insignia mit auffällig “getarnten” Scheinwerferumrandungen” könnten das nicht eher die Tests für ein Facelift des Buick LaCrosse sein?

      So wie in den hier gezeigten Bildern zu sehen?
      gmauthority.com/blog/2018/06/buick-lacrosse-refresh-spied-testing-in-europe/

      • @Beobachter7:
        Schön wäre es ja, aber es ist wie aktuell beim Astra. Getarnt wird, damit man annehmen soll es entsteht etwas was neues, ganz tolles. Und damit man auf die Scheinwerfer schauen soll. Nur, ohne Tarnung sieht man nix mehr, bzw. nur Insider erkennen evtl. minimalste Detailänderungen. Das macht ein Zulieferer an einem Montag Morgen, dafür braucht es kein ITZ.

        • Inwiefern “wäre es ja [schön]”, wenn das ITEZ am Refresh des Buick Lacrosse arbeitet?

          Und täuschen Sie sich mal nicht über den Aufwand von klein erscheinenden Änderungen an einem Fahrzeug!

          Ich denke, daß die Hälfte der Fahrzeugentwicklung für die Entwicklung der automatisierten Produktionsabläufe drauf geht.

        • PS: Zum Astra noch, joh, das sieht nach minimalstem Facelift aus. Mal so aus der Hüfte des Laien geschossen. Zähle ich mich selbst dazu ! 😉

          ABER.
          Wieso soll z.B. eine neue Heckstoßstange zwingend in der Öffentlichkeit bereits jetzt schon soviel herumfahren ?

          Und ist es nicht annähernd überall so (?!), mit einem Facelift verändert man nicht zwingend viel, schon gar nicht teuer zu formendes Blech (=neue Werkzeuge) !

          Die (getarnte) Front gibt zwar nicht viel her und was man sieht scheint mehr als nur ein bißchen vertraut.
          Die Strömung/Kühlung, Luftverlauf will man wohl auch nicht dramatisch verändern. Das freigegebene entspricht halt unabh. vom neuen Design dem notwendigen dafür.

          Dennoch kann das Astra-Facelift uns ja mit “inneren Werten” noch überraschen. Bei aller vorab Unzufriedenheit kann man sich ja auch sachlich äußern, Vorschläge machen was man so erwartet/wünscht (!):

          Allrad ? 😉
          Hybrid ? 😉

          …ernsthaft was ?

          • Wenn du den Golf vergleichst, gibt es beim Facelift eine Menge neues zu begutachten! Auch bei Ford sieht man sehr viel neue Innovationen und Schminke. Bei Opel gab es minimale Verbesserungen, quasi nicht die Rede wert.
            Einzig den Insignia A fl hat mich wirklich überrascht!
            Dachte, das Opel so einiges im neuen Astra übernimmt, leider war der Rote Stift gieriger!

          • Du weißt schon um die Details vom Astra Facelift ?!

            PS: Bei Ford kommt ein gänzlich neuer Focus – das ist kein Facelift.

    • @ Max Dahl…., wieso die ganze Aufregung und (Über-)Interpretation bei einer Beobachtung von abgeklebten Scheinwerfern ?

      Zum einen hat “Beobachter7” gar nicht mal so abwegiges mit dem Buick dazu ergänzt.

      Und zum anderen, es wird halt hier+da spärlich getarnt, ohne das wir/extern es zwingend verstehen müssen.
      Beim Insignia-B, seit knapp mehr als 1 Jahr beim Kunden, ist da nicht zwingend schon die Veränderung herumfahrend.
      Da sind mitunter eher “alte” Versuchsträger/Prototypen, ohne Folien nach Veröffentlichung zwingend abzumachen, halt weiterhin im Einsatz für z.B. div. Validierungen.
      Ist hier im GG-….Bereich “normal” ! Da hält sich mein Eifer auch in Grenzen, den zu stellen und abzulichten 😉

  16. Gemeinsame Erklärung von Opel-Geschäftsleitung, IG Metall und Gesamtbetriebsrat

    Rüsselsheim. Opel hat nun auf Basis des im Mai vereinbarten Eckpunktepapiers den Zukunftstarifvertrag bis Juli 2023 abgeschlossen. Dieser beinhaltet unter anderem eine weitreichende Beschäftigungssicherung, Investitionen in die deutschen Standorte sowie die Ablösung von unter GM vereinbarten, bislang geltenden tarifvertraglichen Regelungen zu Allokations- und Beschäftigungszusagen.

    • War der ganze Aufriss jetzt wieder umsonst? Das Image wurde mal wieder durch eine hirnrissige Aktion ohne eine erkennbare Notwendigkeit nachhaltig demoliert? Sind wir ja bestens gewohnt, kennen wir nur zu gut noch von GM. Oder doch eine von unerwarteter Seite lancierte Meldung, die von PSA/Opel zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nicht zur Veröffentlichung freigegeben/beabsichtigt war? Der Schaden ist jedenfalls wieder einmal immens. Wer kauft jetzt einen Opel, „wenn die Marke demnächst doch noch abgewickelt wird“. So lauten zumindest viele der Schlagzeilen landauf, landab. Ich fahre ja weiterhin aus Überzeugung Opel. Aber bei der Öffentlichkeitsarbeit muss sich dringend etwas ändern.

      • Ja, es war alles für den Ar… 🙁
        Nix ist passiert was vorher nicht vereinbart wurde.
        Es ist schon immer verwunderlich wie bei Opel diese Negativberichte vor wichtigen Entscheidungen torpediert werden.

      • Würde ich nicht sagen! Die nächste Negativpresse liegt bereits in der Luft!
        In 5 Jahren kann alles wieder anders aussehen!
        Dennoch kann sich sehr schnell alles ändern!

        Außerdem wurde der Druck der Öffentlichkeit einfach zu groß und die Gefahr auf Streiks konnte auf kurzer Hand abgewehrt werden!

        Zudem sind Schlagzeilen wie „eine hülle von PSA“ Image schädigend!

  17. Die Außendarstellung von Opel Es ist tatsächlich kaum noch zu ertragen, für einen überzeugten Opel-Fahrer, da Pflichte ich Ihnen bei.
    Man kann auch ( ich als Vollprofi ) hier die Strategie des Marketing nicht verstehen.
    Gibt es überhaupt eine ?
    Die Produkte sind sehr gut, ich fahre derzeit einen Insignia A OPC Kombi, meine Geschäftspartner stauen hier nur über das Preisleistungsverhältnis dieses hervorragenden Fahrzeug (der mit dem in Dubai ausgelieferten Motor-Kennfeld läuft ca. 357 PS) , der einen BMW Händler, der mir einen aktuellen 540iX Kombi verkaufen wollte, Tränen in die Augen getrieben hatte, weil er trotz eines Mehrpreis von ca.35.000 EUR nicht die die Ausstattungsdetails wie Recarositze mit AGR , Haldex4 , Pedal-Release-System, Brembo-Bremse, noch nicht einmal gegen Aufpreis liefern konnte.—- Wie dem auch sei, Opel fehlt das Marketing, ein Herr Küspert scheinst wohl von Maybach weggelobt worden zu sein, ein Rentner weniger auf der MB Gehaltsliste, aber kein Kreativer. Frau Müller war authentisch und nett, hatte aber leider keine Ahnung vom Automobilvertrieb und PKW -Werbung.
    “Umparken im Kopf” oder ” Die Zukunft gehört allen” diese Sprüche ( Aussagen ), was verdammt noch einmal, haben diese mit Opel zu tun ? Kann jeder und jedes sein!
    Kurze knackige aber Prägnante Sprüche, mit Leuchtturmmodedellen wie einen neuen GT , ein TRixx , einen Insgna B OPC- Bitter – Edition ,Astra OPC-Nordschleife ,Adam Street für Junge Leite ausfüllen und dann einen Spruch wie … ” Opel was sonst ” .. !!!!
    Mann kann sich doch mit einem Opel-Produkt überall sehen lassen!!! Stellt man hier nun diese zuvor genannten Leuchttürme hin, verkauft man mehr Image und Aussagen, als mit all diesen Sinnfreien , auf alles mögliche zutreffende Produkt und Hersteller, wie ” Die Zukunft gehört allen “.
    Liebe Opel- Mitarbeiter und Opel-Freunde, man kann zurecht stolz auf die Historie und die gegenwärtigen Modelle sein.
    Nur die Lücken Füllen , Fixpunkte setzen und immer nach außen mit breiter Brust aussagen , … ” Opel was sonst ” !!!!
    In diesem Sinne TED

    • Sehr treffend geschrieben nur leider ist das nur Wasser die Elbe runtergetragen. Opel verliert immer mehr seine Stammkundschaft und man weiß oder will einfach nicht gegen steuern. Frei nach dem Motto ” Wir müssen rentabel werden koste es was es wolle”

    • Laut aktueller Pressemeldung wird Peter Küspert (Geschäftsführer Vertrieb, Aftersales und Marketing) nach fast fünf Jahren das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen! Da waren wohl auch noch andere mit dem Marketing unzufrieden. Hoffentlich wird es jetzt besser! Als erstes würde ich den Spruch ”Die Zukunft gehört allen” kassieren und durch den alten Slogan “Technik, die begeistert.” ersetzen. Ich finde dieser Slogan gibt immer noch am besten wieder was Opel ist. Anspruchvolle Technik zu humanen Preise, so dass sie sich die Masse leisten kann. Das war beim ABS, geregeltem 3-Wege-Kat, Airbags in der Vergangenheit so und heute beim LED Matrix Licht, den AGR Sitzen, Euro 6 D temp Motoren so.

      • joh, hab die meldung vorhin auch aufgeschnappt – war halt doch nur spontaner lückenfüller nach dem abgang von TM.

        Und ja – “OPEL. Technik die begeistert” empfinde auch ich als absolut top !
        Kann man ruhig mit der Historie dazu wieder aufleben lassen + neuem füllen.

  18. Zum Thema GLX..

    Eigentlich sollte es ein Ultimate werden, nur mit dem größeren Motor..
    aber 5500€ Aufpreis für 50 PS mehr und einer zwangs 8Gang-AT, die ich noch nicht mal haben will.. sonst gehts noch?

    Dann werde ich mich mal bei anderen Marken umsehen, scheint so als verliere Opel immer mehr treue Fahrer.

    Da dieses Jahr eh nichts Gescheites von Opel kommt, Combo und Resteverwertung Corsa GSI.. wie wäre es mal mit Neuigkeiten zum Corsa F?

    • Das machen sie ab nächster Woche sukzessive mit dem Teaser zum neuen Marken-Design.
      Wo bisher unter Tuch nur das TFL und der Opel-Blitz hervorleuchtet…

    • Die elenden Zwangskopplungen…, wie oft wurde das hier schon kritisiert. Es ist so: Hätte es damals optional die schönen Polster und Innenraum-Materialien vom Meriva B Innovation gegen fairen Preis auch für Edition gegeben, würde ich heute zumindest Meriva B fahren. Und nicht meinen alten Meri A bis er auseinanderfällt. Und das kann noch dauern, das Auseinanderfallen, denn Langzeitqualitäten haben die Opel ja durchaus. Das heißt, nur mal an meinem Beispiel gesehen, ist der Firma Opel schon mindestes ein Kauf durch die Lappen gegangen durch die unflexibel gestaltete Konfiguration der Fahrzeuge. Ich will mir gar nicht ausmalen wie oft das passiert. Opel muss hier meines Erachtens dringend flexibler werden, denn die Ausstattungen sind ja vorhanden, liegen quasi zum Einbau bereit. Nur sind eben viele Kunden nicht gewillt teure Zwangskopplungen hinzunehmen. In der Hoffnung die teurere Ausstattungsvariante an den Mann/die Frau zu bringen, verliert man in Wahrheit 10 Kunden. Ein Irrsinn. Weg mit den Zwangskopplungen! Freie, modulare Konfiguration für den Kunden!

      • wer macht das so frei ? und zu was für einen preis ?
        die folgen dahinter in der logistik ?…

        edition mit polster aus innovation. haha. irgendwas soll/muss sie ja trennen.
        klar, ich könnte mich auch ärgern.
        Der CLX zu Anfang hatte den 2-Farb-look nur in der Innovation.
        Dagegen jetzt einfach nur das gegen Aufpreis auch für andere Varianten.
        Wieso nicht gleich so ?!

        • Genau das meine ich. Nicht jeder möchte Assistenten bis zum Umfallen, oder legt keinen Wert auf LED-Licht, dafür aber um so mehr auf Innenraum-Ambiente, schöne Polster, Dekore, etc. Die werden aber nur für die höchste Ausstattungslinie angeboten. So wird man wieder gezwungen statt 1000,- Mehrpreis für Polster, gleich 5000,-€ für einen Haufen Technik auszugeben, die man gar nicht möchte. Also unterbleibt in Folge der Kauf. Damit ist niemandem geholfen, erst recht nicht Opel.

  19. Es ist echt schade, wenn man in den letzten Tagen wieder die Nachrichten über Opel verfolgt. Das lenkt natürlich wieder von den Produkten ab, und ist dem Image nicht gerade förderlich. Die Modelle Insignia, Crossland X und Grandland X sind ja auch noch nicht so lange am Markt. Diese Produkte sind ja auch gute Fahrzeuge. Man sollte aber auch, wie mehrfach schon geschrieben den Astra nicht vergessen. Eine GSI Variante würde vielleicht diesem jetzt gut zu Gesicht stehen, zusätzlich zum in Kürze kommenden Corsa E GSI. Man braucht auch Modelle, die ein Haben / Wollen Gefühl beim Kunden erzeugen, welche auf die anderen abstrahlen. Beim Klassikertreffen wurde ja die GT Studie mit seinen Ahnen nochmals gezeigt. Wirklich tolle Form und Farbe. Positive Aufmerksamkeit hat man bei Fernsehen / Presse auch durch den Besuch von Designer Schnell, Erich Bitter und Rennfahrer Winkelhock erhalten.
    Sollten ADAM und Mokka irgendwann wegfallen, würde man 2 emotionale Modelle / gut eingeführte Modelle mit positivem Image verlieren. Wäre meiner Ansicht nach ein großer Fehler.
    Was Pressemeldungen angeht, sollten die Geschäftsleitung, IGM und auch der Betriebsrat aufgrund der nicht einfachen Situation bei Opel sich besser abstimmen.

    • Man sollte vielleicht doch mal drüber nachdenken den Opel GT rauszubringen. PSA Plattform drunter, den 1.6L PSA Motor mit 180 PS rein, Design nah an der Studie und Volker Strycek ans Fahrwerk lassen.
      Die Entwicklungskosten dürften überschaubar sein da das Meiste schon vorhanden ist und man hätte mal einen Wagen der genau das tut: Die Menschen wieder auf die Marke aufmerksam machen und zeigen das man eben nicht nur langweilige Autos bauen kann.
      Da der GT dann ein kleiner Roadster wäre sollte es auch mit Abgasnorm und Kraftstoffverbrauch keine Probleme geben.

      • Naja. Das ist bisher “nur” ein Concept ohne jeglichen Serienbezug.
        Da fängst du schon ziemlich bei Null an für alles weitere darüber hinaus – das ganze Show & Shine noch raus….
        Und woher nimmst du den adäquaten (Heck-)Antrieb ?

        • Das mit dem Heckantrieb habe ich jetzt vergessen, das muss ich zugeben 🙂 Trotzdem bin ich überzeugt das so ein GT viel Zuspruch finden würde.

          • Letzteres steht wohl ohne Zweifel – wenn alleine das Concept schon soviel, quasi die absolute Aufmerksamkeit zur damaligen Messe inne hatte.
            Was wäre erst ein Comeback in Serie (?)!

          • Zuspruch ist das eine, aber zahlungswillige Käufer das andere.

            Auf letzteres kommt es aber an.

        • Ich hätte meinen Smart Roadster gerne behalten, leider war die Qualität unter aller Kanone. Den sehr ähnlich gelagerten GT Concept in bewährter Opel-Qualität und ich unterschreibe morgen noch den Kaufvertrag.

          • @Jeff Healey: Einen Kaufvertrag für den GT Concept würde ich auch unterschreiben. Wir wären dann schon zwei. Der Wagen sieht wirklich klasse aus. Meiner Meinung nach, eine perfekte Neuinterpretation des GT´s. Ich hatte das Concept Car schon ein paar Mal live gesehen, aber beim Klassikertreffen sah es meiner Meinung nach, am besten aus. Die Farbkombination macht auch was her. Der Markt für Coupes / Cabrios ist aber leider stark rückläufig, der SUV Bereich dagegen boomt weiterhin. Soll diese Woche nicht noch ein Concept Car mit GT Concept Designelementen gezeigt werden?

      • Warum denn nicht? Opel Performance Center wird wohl oder übel Kapazitäten frei haben um eine klein Serie zu fertigen, da OPC und Co. wohl wegfallen!

        Natürlich müssten die Kunden bereit seine eine bestimmte Summe X zu zahlen!

        • Die Entwicklung eines jeden Autos kostet Geld, wenn man das Geld nicht mehr investieren will kann man den Laden gleich dicht machen.

          Und jedes Modell birgt natürlich auch Risiken, aber auch die muss man eben mal eingehen wenn man eine Marke nach vorne bringen will (Audi zB.), Opel braucht in der Modellstrategie auch mal ein bisschen Mut.
          Ich halte es eher für ein Risiko solche Modelle konsequent auszulassen, denn dadurch ändert man nichts. Und man sieht ja wo die derzeitige Modellpalette Opel in der Zulassungsstatistik hingebracht hat.

          Das mit den möglichen Kunden würde ich so auch nicht sagen, der MX-5 behauptet sich seit Generationen gut in diesem Segment.
          Auch der BRZ zeigt, dass es durchaus einen Markt für kleine Sportwagen gibt bei denen Fahrspaß an oberster Stelle steht.
          Die Vergleiche mit Phaeton und Smart Roadster finde ich hier auch etwas deplaziert. Der Phaeton hat mit der S-Klasse konkurriert (klar das diese Kunden keinen VW wollen) und der Smart Roadster hatte viele Probleme (sehr bescheidenes Getriebe, undichtes Dach, keine Leistung, generell mäßige Qualität etc.).
          Ein Opel GT würde preislich wohl zwischen 20-30 tausend Euro liegen, damit wäre er nicht zu teuer für einen Opel und das der Wagen vom Fahrerlebnis kein Flop wird kriegt man bestimmt auch hin.

          • Ist mir alles bewußt.
            Nur wollte ich das quasi “aus dem Ärmel schütteln” von einer freien OPC-Mannschaft, beiläufigen Kleinserie und adäquaten Kundschaft so nicht stehen lassen.
            Die Bsp. und noch mehr zeigen halt die Spannbreite an Versagen in allen Klassen.
            Nur passgenau auf einen GT gemünzte Bsp., naja, evtl. die ganzen eingestellten Coupés: Tigra, Puma, Scirocco,…
            wo man doch eigentlich kostengünstig von bekannten großserien-modellen “nur ableitete”…

            Ein MX-5 ist grandios in seinem Generationen-Verlauf. Hätte bestimmt jede Marke gerne. Aber man sieht, nicht so einfach. Statt Fiat hätte denn wohl OPEL, wie man ja spekulierte, zugreifen müssen 😉

  20. Wahnsinn diese hitzige Diskussion hier. Was Opel so alles falsch macht. Leicht gesagt, wenn man selber nicht die ganzen internen Zusammenhänge kennt. Ich würde gerne mal die Leute erleben, die hier ihre harsche Kritik so wortgewandt vorbringen, wenn man Ihnen jetzt einfach mal die Verantwortung über ein Unternehmen wie Opel geben würde. Die würde mit Sicherheit nach 2 Tagen vor der ersten Entscheidung das Handtuch werfen. Aber das ist halt so. Im begrenzten Blickfeld ist die Welt so einfach. Also mal die Hauptkritikpunkte:

    1. Informationspolitik:

    Ja, ich weiß ja nicht, aber die ITEZ Meldungen kamen ja nicht von PSA/Opel sondern durch die Medien. Aber statt, dass man wartet, bis Opel handfeste Informationen liefern kann werden halb wahre Spekulation veröffentlicht, die dann auch noch revidiert werden. Trotzdem der Schaden ist angerichtet. Es wird eine Mitarbeiterversammlung einberufen, in der NICHTS gesagt werden kann. Auch das bauscht die Medien wieder auf. Zeigt mir doch mal ein großes Unternehmen mit derart offeneer Informationspolitik wie hier gefordert wird? VW? Deutsche Bank? Statt Opel zu kritisieren, sollte man vielleicht mal Nachfragen ob es sinn und zweck ist, dass Medien die Firmenpolitik und das Firmenimage derart beeinflussen dürfen.

    2. ITEZ Teilverkauf

    Leute macht euch doch nicht lächerlich. Von 9 Plattformen auf 2 Plattformen. Also da muss man keine Wirtschaftsexperte sein um zu wissen, dass das ITEZ jetzt MASSIVE Überkapazitäten hat. Bisher gab es ja fast alle Stellen doppelt und dreifach besetzt. Kommt in die Realität.

    3. Badge Engineering

    Stark, dass einem sofort erklärt wird, dass die Plattformen jetzt von PSA kommen und Opel nur noch das “Blech” ändert. Andersrum werden die Peugeots aber demnächst Opel Motoren, Opel Sitze, Opel Licht, Opel Gurte usw. haben. Hallo? Die Kompetenzzentren sollen Know-How in die Gruppe bringen. Von daher dürften den PSA-Plattformen in Zukunft “PSA-Opel” Plattformen sein. Es werden von der Plattform Komponenten aus Frankreich und Komponenten aus Deutschland kommen. Sonst würden die Kompetenzzentren keinen Sinn machen.

    4. Modellpolitik/Motorenpolitik

    Willkommen in 2018 und zu Euro 6d. VW meldet diese Woche wieder “große Probleme mit der WLTP Umstellung”. Huch?!?! Im Volumensegment werden die tollen sportlichen Motoren verschwinden. Findet euch damit ab. Ford und PSA haben es schon eingeleitet alle anderen Hersteller werden folgen. GTI, GSI, RT.. wird alles verschwinden in den nächsten Jahren. Hohe Leistung wird nur noch in den wirklich teuren Modellen verfügbar sein in welchen für viel Geld komplexe Abgasnachbehandlung betrieben wird. Möglicherweise wird das ganze mit EV wieder möglich sein, aber nicht beim Verbrenner.

    Fazit:

    Keine Ahnung, was manche hier für eine Vorstellung haben. Es wird seit 10 Jahren erfolglos versucht das Unternehmen zu sanieren. PSA unternimmt nun Schritte, welche seit langem nötig gewesen wären. Natürlich sollte das Ganze sozialverträglich passieren, dafür kämpfen ja Gewerkschaften und Betriebsrat.. aber macht euch doch nichts vor. Wenn Opel nicht hart saniert wird ist es demnächst vorbei mit Betriebsrat und ITEZ.

    Aktuell ist es aber so, dass Medien und Möchtegern-Experten alles daran setzen, um PSA zu zeigen, dass Opel eigentlich keinen Wert für das Unternehmen hat indem sie es Tag für Tag schlecht reden. Das wirkt sich doch irgendwie auf die Kunden aus. Wenn man also am Stammtisch erzählt bekommt, dass der neue Opel eigentlich ein Peugeot ist oder dass es die Firma in 2 Jahren nicht mehr gibt, ja wen wundert es da, dass die Leute lieber die Finger von Opel lassen? Dabei sind das alles nur Gerüchte und Spekulationen. Statt also geschlossen hinter Opel zu stehen (Wirtschaftsstandort Deutschland) dreht man sich lieber wieder aktiv den eigenen Strick. Das ist so eine typisch “deutsche” Eigenart. Alles Schlechtreden und sich vor der Welt selbst demontieren.

    Opel.. ihr schafft das!

    • 1. Die Informationspolitik ist bei Opel schon seit langem dürftig. Es wurde außerdem meines Wissens nichts dementiert was in diesen Artikeln behauptet wurde (falls doch bitte korrigieren). Herr Lohscheller hat gesagt er wolle alle Möglichkeiten prüfen und hat es nicht mal für nötig empfunden der Betriebsversammlung beizuwohnen. Ganz großes Kino.

      2. Überkapazitäten gibt es und deshalb ist es auch logisch das die Zahl der Mitarbeiter reduziert werden muss.

      3. Es ist nunmal so das der Großteil der Technik von PSA kommt. Die Motorengeneration die Opel jetzt entwickeln soll kommt erst 2022, bis dahin also alles beim alten. Wenn man sich die Kompetenzzentren anschaut sind die meisten der 15 Stück sehr kleine (und eher irrelevante) Teilbereiche die nur wenige Mitarbeiter binden werden. Der Großteil der Technik kommt von PSA aus Frankreich.
      Die Herausforderung wird jetzt sein sich durch Designsprache und Fahrgefühl klar von anderen PSA Marken abzusetzen, sonst wird das nichts werden.
      Und die Gleichteilpolitik in allen Ehren, aber wenn man jetzt sogar schon anfängt Sitzgestelle zu vereinheitlichen fängt man glaube ich an ein bisschen zu übertreiben.

      4.Es gibt weiterhin einen großen Markt für Sportwagen und mittlerweile haben auch viele Hersteller sehr PS-potente Fahrzeuge im Angebot (auch Volumenmodelle) die Euro 6d temp erfüllen. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
      Und es muss ja nicht unbedingt ein 400 PS Insignia sein. Ein 7 Sitzer Premium SUV, eine Neuauflage des Opel GT als kleiner Roadster, irgendein Auto das vielleicht nicht unbedingt vernünftig sondern eben “geil” ist, womit man Werbung machen kann und wo die Leute mal vorm Schaufenster stehen bleiben.
      Praktisch alle Hersteller haben so ein Modell als Aushängeschild im Sortiment nur eben Opel nicht.
      Schau dir die Zulassungszahlen hier in Deutschland an und wo die PSA Marken und Opel stehen. Recht hat am Ende der der verkauft.

      Die meisten die sich hier beschweren sind wohl langjährige Opelfans die ansehen müssen wie eine Marke die früher echt schöne Autos gebaut hat, eine große Modellvielfalt hatte und mit Premiummarken konkurrierte zu einer 0815 Marke degradiert wird die sich jetzt mit Kia, Toyota und Co. messen darf.

      Opel wurde schon in der Vergangenheit kaputtgespart und das Ergebnis hat man damals gesehen (Rost, Qualitätsmängel, Billigteile). Man muss ein Alleinstellungsmerkmal entwickeln das einen von anderen Herstellern unterscheidet, ein Image das einen aus der Masse der Marken hervorhebt. Und man muss vielleicht auch mal Geld investieren anstatt nur auf kurzfristigen Gewinn für die Aktionäre zu setzen.

    • Erfolglos nicht!
      KTN hätte die Marke Opel sicherlich ohne viel Schlagzeilen in die schwarzen Zahlen katapultiert! Jedoch hat die Übernahme der Franzosen doch die Käuferschicht abgeschreckt! Derzeit kommt Monat für Monat nur negatives über Opel, daher ist die Hauptschuld durch die Übernahme und Rücktritt KTN zu suchen!

      • “Katapultiert” – auch KTN nicht !

        Negativpresse gab es bereits unter GM mehr als genug, da müssen sie jetzt denn wieder/”richtig” durch.

    • Er weiß es nicht, schreibt aber “die ITEZ Meldungen kamen ja nicht von PSA/Opel sondern durch die Medien” — das ist so ein Satz wie “der Weg durch den Wald ist weiter als nach hause”.

      Natürlich kommt alles “durch die Medien”. Meint Ragescho, daß er die Pressemitteilungen der Firmen als persönliche Post in den eigenen Briefkasten geliefert bekommt?

      Die Zahl der Kommentare hier ist sicherlich sehr hoch, aber man sollte sich doch erstmal informieren, bevor man unqualifizeirte KOmmentare von sich gibt.

      Wie dieses: “Von 9 Plattformen auf 2 Plattformen. Also da muss man keine Wirtschaftsexperte sein um zu wissen, dass das ITEZ jetzt MASSIVE Überkapazitäten hat.”

      Nein, das hat damit nichts zu tun (abgesehen davon, daß Rüsselsheim jetzt die dritte PSA-Plattform entwickeln soll).

      Überkapazitäten im ITEZ gibt es in ein paar Jahren (wenn die alten GM-Aufträge abgearbeitet sind), weil das eben vorher für eine wesentlich größere Firma mit einem wesentlich umfangreicheren Produktionsprogramm gearbeitet hat, als es PSA ist, auch mit seinen zwei “Automotive Divisions” (PCD und OV).

      Dieses hier nähert sich der Realität:
      “Von daher dürften den PSA-Plattformen in Zukunft “PSA-Opel” Plattformen sein. Es werden von der Plattform Komponenten aus Frankreich und Komponenten aus Deutschland kommen. Sonst würden die Kompetenzzentren keinen Sinn machen. ”

      Opel ist jetzt Bestandteil von PSA wie vorher von GM, und deshalb ist es Unsinn, so zu tun, als ob der Teil nicht ein Teil des Ganzen ist.

      Es werden PSA-Plattformen sein, und wenn Opel darin vorkommt, dann sollte man schon alle anderen Marken auch nennen. Es wären dann PCD-OV-Plattformen, nach den Abkürzungen für die Marken die in PSA’s beiden “Automotive Divisions” zusammengefaßt sind: PCD für Peugeot, Citroën, DS und OV für Opel, Vauxhall.

  21. Das R&D Center und auch Dudenhofen sind und bleiben die Seele von OPEL.
    Soweit mir bekannt ist wird GM bald wieder in EUROPA Autos und Trucks anbieten. Also wird hier wiederum Kapazität erforderlich sein. Ich denke hier wird von PSA/OPEL/GM aktuell eine komplett neue “Organisation” aufgestellt. Das vormalige Problem der “Vermischung von Aktivitäten und Kosten” wird gelöst sein. Ob nun der eine oder andere an OPEL/PSA oder GM Modellen für EU, USA, Asia oder Arabia arbeitet interessiert lediglich deren OFKs bei der Planung und Steuerung. Das OPEL MA WISSEN und KÖNNEN kann kein xyz-Computer jemals ersetzen.

    Die Medien suchen gerne Müll, aber der OPEL Betriebsrat darf diesen Müll nicht mehr liefern! Der OPEL Betriebsrat nimmt doch auch an den Besprechungen der OFKs teil und muss informiert sein! Also passt wohl die “Abstimmung” nicht!

    OPEL Modelle:
    8/9.Juli2018 war die “AMR Regensburg 2018” und ich habe den “möglichen Wettbewerb” angesehen!
    Aussteller: Ford, Audi, VW, Porsche, PSA, Renault, Jaguar, Dacia, Skoda, Mercedes, AMG, BMW, MINI, BMW-M. Also nicht alle möglichen OEM Marken. Interessant war, dass besonders die VW Gruppe sehr viele Test-Autos mit WOB Kennzeichen nach Regensburg brachte. Auch Mercedes hatte div. AMG Modelle für Probefahrten dabei.
    Bei BMW war dies ebenfalls so. Also eine kleine lokale Ausstellung betreut vom Hersteller (OEM)! Soweit zu deren angeblichen hohen Verkäufen und Marktanteilen!! Also denkt darüber nach bevor Ihr über OPELs Marktanteile lächelt, die aber real durch Privatkunden Käufe belegt sind.

    Der OPEL Dealer war nicht dabei, da ca. 199m entfernt deren Niederlassung.
    Wir Privatkunden sind mit dem Modellangebot und Preisen sehr zufrieden. Der Adam ist der Renner, der Corsa top aktuell, die Astras begehrt, der Zafira schon Kult unter den Vans. OPC Modelle gibt es noch als “junge OPEL”. Ich denke, dass jedes der genannten Modelle bald ein LCI und später einen Nachfolger-in erhalten wird. Ob nun als Verbrenner oder Stromer ist mir egal. Ich habe schon Ideen, aber hier nicht!!!
    Sehr interessant ist, dass das Cascada Cabrio das schönste und eleganteste Cabrio seit 2014 (unverändert bis heute) in seiner Klasse ist! Ich vergleiche mit Audi A3, A5, MB C-, u. E-Class und BMW 2er/4er. Alle diese “Premium-Wettbewerber”, die zu 100% nur von Firmen- und WA-Angehörigen geleast werden sind einig boring! Warum ich so überzeugt bin? Mein Cascada wird immer wieder das schönste Cabrio für Privatleute genannt … nur eine echte S, GSi oder OPC Version fehlt … Backbone mach mal!
    Wer meinen sehen will kann mal bei Twitter oder Facebook suchen und finden …

    • Nachtrag:
      Übrigens wundert mich, dass vom OPEL Karl und vor allem OPEL Karls Rocks keine Werbung in den Medien zu finden ist! Hat man hier ein “Preis-Problem”, da ja auch ein Chevy?
      Optisch sind der OPEL Karls Rocks wie der OPEL Adam Rocks besonders mit Faltdach sehr schön. Nützlich natürlich auch. Preislich geht noch.

      Vom Ampera-e sieht und hört man gar nix! Schade, denn mir würde so ein Werbeträger schon gut passen. Was der mögliche Kunde nicht sieht kann er nicht anfassen und kaufen …

      • Karl, Ampera-e,…da verdient OPEL nix dran.
        Ersterer wird denn selbst beim FOH unmittelbar vor Ort nicht sonderlich angepriesen und der Corsa einem um so schmackhafter gemacht !

        Der Elektrohobel war/ist nur ein Abziehbild. Vermeintliche Präsenz zum fiesen GM-Zuteilungsspiel…
        Die homöopathische Stückzahl denn beim Greenwashing von Behörden (nebenan) geparkt.

    • Die ganzen Premiumhersteller rücken mit Werkswagen an weil die Niederlassungen noch zur Firma gehören und es nicht nur Vertragshändler gibt (wie bei Opel).
      Die Eigenzulassungen verfälschen natürlich das Bild der Zulassungsstatistik, allerdings macht das jeder Hersteller und es werden auch nicht mehrere tausend Autos monatlich sein. Wenn Opel wirklich so viele “reale” Kunden mehr hätte würden sie Gewinn machen.

      Corsa, Cascada und Zafira sind schöne Autos, aber allesamt technisch veraltet und der Konkurrenz in vielerlei Hinsicht unterlegen, das gleiche gilt leider für sämtliche OPC Modelle. Bin gespannt wie der Corsa unter PSA wird, von Zafira und Cascada Nachfolgern hört man ja derzeit garnichts.

        • Beim Cascada kann ich das ja teilweise noch verstehen, der Zafira ist jetzt aber wirklich kein Auto was ich als “Kür” bezeichnen würde.
          Die vorherigen Generationen haben sich ja gut verkauft, da sollte von Opel doch eigentlich Interesse an einem Nachfolger bestehen oder?

          • Hab ich das (bei meiner Auflistung) ?

            Aber z.B. beim namensgleichen 5008 haben sie den “Charakter” zum heutigen SUV-Hype hin geändert.
            Neben dem alten sehe ich vermehrt den neuen herumfahren !

            Bemerkenswert wie VW mit Sportsvan/Touran/Sharan jenes aufrecht erhält und parallel mit T-Roc/Tiguan/Touraeg die andere Sparte ….

            Ford hat mit C-Max/Grand C-Max einen Doppelpack und einen weiteren mit S-Max/Galaxy.
            Was folgt dort wohl ??!!

            PS: Interesse, Kalkül, Geduld – allein am Meriva(-Namen) konnten sie nicht mal festhalten.
            Der Zafira Tourer war schon eine Wackelnummer in seiner Auslegung.

        • Aktuelle Modelle bei PSA:
          PSA hat aktuell den 3008 und 5008 ala SUV Welle als Topmodelle.
          Der 508 sieht besser aus wie die Vorgänger, aber welche Stückzahlen und für welche Märkte? Fronttriebler will nicht jeder haben! 1.6 Turbo Kleinstmotoren sind für den CO2 Prüfstandswert gut, aber nicht für die Welt und Lebensdauer! Warum einen 1.6 HP Turbo mit 300NM/225PS wenn ein 2.0 Single Turbo mit 400Nm/300PS weniger kostet.
          Die Peugeot Kleinwagen ala 2xx / 3xx sind so lala.
          Citroen und DS bringen etwas mehr “Bewegung ins Design”.
          Die PSA Lieferwagen sind wie die Wettbewerber mit zuviel Kunststoff.

          • Auf 1.2 und 3-Zylinder skaliert sich eben 1.6 und 4 Zylinder 😉

            Die Kriterien dafür sind genannt. Die Welt und Lebensdauer.
            Relativ. Aber für “Normalsterbliche” im 200tkm-Bereich gewiss ausreichend.

            Ist doch alles ein Auslegung von Material/know-how im Jahr 2018.

            Oder wo steht fest geschrieben, welcher Hubraum nur folgende Leistung darf, um xxx-tkm zu halten ?

            Wie hätte man wohl 18xx auf Motoren im Jahr 19yy geschaut und deren Haltbarkeit pauschal in Frage gestellt 😉

            Auf den neuen 208 + neuen Corsa bin ich mächtig gespannt !!
            Die Kleinwagenklasse ist superhart umkämpft – hier ist der Einstieg von jungen und “junggebliebenen” zu einer Marke mitunter !

            Lieferwagen und ihr Nutzwert, wie erkannt normal im Wettbewerbsumfeld – da hat wohl keiner was zu verschenken. Das muss robust und günstig sein.

          • Fakt ist, mein Nachbar fährt ein BMW Bj 2018 mit 400PS 6 Zylinder, sein Verbrauch liegt in der Stadt bei 7l/100km.

            Der Opel Insignia GSi bzw. Den 260PS Maschine, verbraucht bestimmt 9-10l/100km.

            Hubraum und Leistung können auch effizient sein! Bei Opel jedoch klein, schwach und hoher Verbrauch!

            Findet den Fehler!
            Was macht Opel bis heute falsch? Selbst VW bietet kleinere Motoren an, die deutlich weniger verbrauchen als ein Opel!
            Die Effizienz hat bei Opel sehr nachgelassen.

          • Zitat: “Fakt ist, mein Nachbar fährt ein BMW Bj 2018 mit 400PS 6 Zylinder, sein Verbrauch liegt in der Stadt bei 7l/100km.”

            Ja, klar! ;-)) Ganz bestimmt sogar.

          • Schon mal im neuen 508 gesessen? Sowohl die Materialien, als auch die Verarbeitung sind wesentlich besser, als beim Insignia. Er ist nur ein Jahr jünger, aber das wesentlich besser Auto! Der Kofferraum ist ohne umgeklappte Sitze genau so groß, wie beim Insignia. Dafür ist er außen nicht so ein riesen Schiff, damit ist er in der Stadt besser aufgehoben, als der Insignia.

          • Das trifft aber nur für hinten zu. Beim Einsteigen muss man evtl. den Kopf etwas einziehen, aber wenn man drinnen ist, dann passt es. Wer es mag bekommt beim Fließheck sogar diese Fusswisch-Öffnungsfunktion der Heckklappe! Der Öffnungswinkel lässt sich zudem auch noch garagenfreundlich einstellen. Wo findet man das beim Insignia – außer beim falsch erstellten Webvideo?!

  22. Zu deiner Aussage,
    “Soweit mir bekannt ist wird GM bald wieder in EUROPA Autos und Trucks anbieten.”

    Ernsthaft – mit was denn ? konkretes bekannt ?
    Doch nicht etwa immer noch Cadillac im x’ten Versuch ?
    Oder Chevi nach totalem Abzug – wieder bei null anfangend ?

    Hierbei,

    “..der Adam .., der Corsa .., die Astras .. der Zafira …Ich denke, dass jedes der genannten Modelle bald ein LCI und später einen Nachfolger-in erhalten wird…”

    zur Vergewisserung, mit

    “LCI” = Life Cycle Inventory, bzw. umgangssprachlich Facelift gemeint – oder ?

    Das ist bei den gelisteten Modellen teils zweifelhaft (!), denn..

    zum AdAM ist nix im Blick – weder LCI, geschweige Nachfolger.
    (genauso der nicht erwähnte Karl)

    der Corsa-D/E hatte bereits sein LCI (2014), da geht es “nur”, einzig und dringendst um den Nachfolger, Corsa-F !

    der Zafira hatte bereits sein LCI (2016) – ein direkter “Nachfolger” erscheint unwahrscheinlich (s. Meriva-Schicksal, inkl. Namen), wohl eher Veränderungen wie beim 5008.

    Einzig der Astra, dem steht unmittelbar ein “LCI” bevor – entsprechend getarnte Fahrzeuge fahren denn auch herum 😉

  23. Der Markt (Kunde) entscheidet über den Erfolg einer Marke und deren Modelle. Am Beispiel des OPEL Insignia B / Buick Regal USA und Buick Regal China.
    Und so ist es => Der Buick Regal der 6-th Gen. wird weltweit in drei Karosserievarianten angeboten – der traditionellen Limousine (nur China), dem Sportback im Liftback-Stil und dem robusten TourX-Wagen. Wer hat den Sedan entwickelt und erprobt? Ihr im R&D Center oder die in China? Warum gibt es immer noch keinen V6 3.0 TT OPC oder OPEL Exclusive V6 3.6 GSE (ala Buick Regal GS) ggf. von BITTER oder IRMSCHER?

    Remember: Von 2016 bis Juni 2017 war ich Besitzer eines OPEL Insignia Sedan OPC. Nach der Zerstörung durch einen Traktor kaufte ich mir den aktuell bekannten Cascada S, da es schon im Juli 2017 nur noch begrenzt coole Insignia OPC Sedans gab!
    Damit meine ich, dass das Fliessheck oder Tourer nie meine “Wunschkarosserie” sind/waren.

      • @x-didi & R&R Center & OPEL/PSA/GM OFKs:
        CO2 habe ich gerne in der Brause drin … ohne CO2 geht nix!
        Das CO2 ist immer eine Ausrede wenn man “ES” nicht wollen will!
        Man kann übrigens den “CO2-Flottenverbrauch” richtig und falsch berechnen!
        Warum kann man einen Cadillac ATS-V/CTS-V oder BMW M3/M4/M5 oder MB AMG C/E63 S in Masse “verkaufen” … weltweit! Ihr müsst mit Marketing und Vertrieb die Kunden real suchen und finden! Twitter und Facebook Reader sind toll, aber noch keine realen Kunden. Wisst IHR wie viele Frauen den OPEL Insignia OPC fahren? Ich sehe meist nur Frauen!!! Das Auto ist schon Kult und ein OPEL mit V6 ist den Leuten lieber wie ein 4Bänger mit 4Turbos. Die Kunden wollen V6, aber bekommen von OPEL nur 4Bänger!

        Wem von Ihnen ist bekannt, dass seit dem “Produktions-ENDE” von Holden in Australien die Behörden dort bald nur noch BMW 530d und neuerdings Kia Stinger V6 Turbo fahren? Auch die Privatleute “wandern” nun zu den Importeuren aus Europa und Asia ab!

        Der Run-Out der Holden HSV Modell war die letzte Möglichkeit. Bei mir reichte es wenigstens zu “3 GTS-R Shirts. Wisst Ihr eigentlich, dass verlorene Kunden verloren sind! Holden & HSV ist auch für mich Kult!

        Merke:
        Der Markt und Kunde sucht die Ware und nicht wie oft in der BRD vermutet die Politik bei Firmen- u. Behörden Fzg.
        Als Privatkunde entscheide ich selber …

        • OPEL ist nicht in der Situation solche “Sprünge” zu machen – war es schon lange nicht mehr !
          So krass es wohl ausschaut, der 6-Zylinder läuft ja quasi an der Nase vorbei ins BUICK Derivat – muss ich mir bei einer aktuellen Werksführung denn geben…

        • Der Kunde ist König!
          Meine Meinung und die Meinung sehe ich täglich auf Straßen von OWL/NRW!

          Hier fahren VW GTI, RS, Audi S, RS, Ford RS, BMW M und vieles mehr rum, ein normales Auto bekommt man hierzulande sehr selten zu Gesicht! Das sind alles Kraftprotze die auf den Straßen fahren und nichtzuletzt günstige Fahrzeuge! Hierzulande ist die Meinung zu Opel sehr differenziert und schwierig. Aber auch mit Hoffnung auf sportliche Autos, diese seid einigen Jahren leider nicht mehr gibt!

          In meinen Augen ein fataler Fehler den OPC bzw. GSI so auf schlechtleistung zu trimmen. Das Opel diese Fahrzeuge nicht mehr anbieten will/möchte…

          Den V6 wird es nicht mehr geben, auch sicherlich keine 2.0 Benzin Motoren mehr! Somit bleibt die Konkurrenz übrig, die die Leistung anbietet, die der Kunde haben möchte!

          • Ja, aber Deutschland und NRW ist nicht die Welt. Leider ist Deutschland sogar nicht repräsentativ was Autos angeht. Zum einen ist es hier immer noch DAS STATUSSYMBOL Nr 1, wofür man auch Kredite und Schulden in Kauf nimmt und zum andere subventioniert unsere Politik diese Denkweise auch noch mit einem absolut nicht mehr zeitgemäßen Steuersystem. Während Länder wie Österreich zu RECHT nicht nur CO2 sonder auch Leistung besteuern (da nutzen auch Downzizing-Motoren nichts) konnte man hier noch dank NEFZ solche Sportmodell günstiger unterhalten als Familienvans etc. Aber jetzt wird ja dank WLTP das ganze etwas zurechtgerückt. 5er BMW 100% Steuerauscfschlag in 2019. Skoda Fabia Combi 130% Steueraufschlag wegen neuer Abgaswerte. Die Sportmodelle wie GTI usw. haben noch nicht mal ne WLTP-Angabe von daher weiß noch gar keiner was die in Zukunft an Steuern kosten werden. Aber selbst mit der neuen Berechnung ist es noch zu wenig! Besitzer von effizienten und vernünftigen Autos sollten gefördert werden alle anderen zahlen zahlen zahlen… genau wie in Österreich.

          • In den Hauptmärkten wie China oder den USA sind Autos mit großen Motoren noch beliebter als in Deutschland. Die ganze Besteuerung der Autos ist in erster Hinsicht komplette Abzocke und Geldmacherei.
            Es gibt nunmal einen Markt (auch in Deutschland) für große Autos mit hohem Qualitätsanspruch und Leistung. Und wo es einen Markt gibt wird es auch immer Hersteller geben die diese Produkte anbieten.
            Einen 6 Zylinder Insignia von Opel zu fordern ist jetzt absolut realitätsfern da dieser neu entwickelt werden müsste, dennoch sollte man sich überlegen wie man auch in Zukunft den Kunden mit höheren Ansprüchen gerecht werden kann.
            Grade das sind nämlich zahlungskräftige Kunden die eben nicht nur den 100 PS Astra mit magerer Ausstattung im Sonderangebot nehmen an dem Opel ohnehin nichts verdient.

          • Einspruch (!),
            “…da dieser neu entwickelt werden müsste…”

            Du weißt doch/nicht was unmittelbar ins Buick/Holden-Derivat verbaut wird ?!

          • Natürlich weiß ich das didi. Aber du weißt mit Sicherheit auch dass das ein GM Motor ist und Opel ja so schnell wie möglich von GM Technik weg will um keine Lizenzgebühren mehr zahlen zu müssen, und PSA hat keinen 6 Zylinder im Angebot.
            Auch als Opel Teil von GM war haben sie den Motor ja nicht bekommen, warum also jetzt? Realistisch gesehen ist also die einzige Möglichkeit eine Neuentwicklung von PSA/Opel, und bei dem derzeitigen Sparkurs und der Versessenheit auf CO2 Ausstoß ist das wohl eher unwahrscheinlich.

          • Joh – soweit dann im Einklang.

            Jeder Hersteller hat für sich seine eigene (Modell-)Politik, neben den “externen Gegebenheiten”.
            Und PSA verfolgt neben der konsequenten Reduzierung an Komplexität (2 Plattformen), deren totale
            Flexiblität im Antrieb.
            Dumpfes aneinanderreihen von Zylindern für Prestige und was auch immer – NoGo.
            Elektrifizieren ist das Plus über “Normal” hinaus.

        • Ich möchte hier einmal auf die CO2 Problematik einsteigen:
          Die BRD trägt NUR zu ca. 2% (!) zum weltweiten CO2 Verbrauch bei.
          Wenn wir in der BRD für ein JAHR alles einstellen würden (Fabriken, Haushalte, Verkehr etc.) würden wir nur die Menge einsparen, die die Chinesen in ca. DREI WOCHEN in die Atmosphäre pusten.
          Ich könnte noch viele weitere solche Beispiele bringen, möchte den Rahmen nicht sprengen. Aber wir werden schön verschaukelt von der Politik, weil es eben schwerer ist sich mit den Chinesen auseinanderzusetzen, was bei dem Thema dringend nötig wäre weil wir alle von der Zerstörung der Atmosphäre betroffen sein werden, als die eigenen Bürger zu schikanieren, obwohl deren Beitrag nahezu gegen NULL gehen wird (0,00000xx % von den 2%) ! Die Politiker nehmen uns auf den Arm mit ihren Vorgaben !

  24. Die USA Kunden mögen auch kleine Autos wie den Chevy Sonic ala Chevx Aveo. Die Ami sind wirkliche OPEL Freunde und wollen schon seit langer Zeit Autos wie den Adam S Rocks und Corsa S, nur bekamen die keine! Welch ein Drama! Lest mal …

    Quelle: gmauthority.com/blog/2018/05/opel-corsa-gsi-is-the-performance-package-the-chevrolet-sonic-should-have-received/

    • Welcher europ. Kleinwagen ist dort präsent ?
      Nach deren Crashnormen bestehend ?
      Die Marke OPEL dort etabliert ?

      Mit Buick hätte man es in nächster Gen., aber der Zug ist abgefahren – wenn ich jetzt deren neuen Excelle sehe. Gottlob kein Corsa-F geworden !

      • Grad mal angeschaut. Sieht wirklich nicht schön aus, dieser Excelle. Ist aber bekanntlich Geschmackssache. Wird sicherlich Leute geben, die sowas schön finden. Freuen wir uns also auf den neuen Corsa F.

  25. @Ragescho , das ist doch mal wieder typisch Deutsch . Sie sehen nicht farbig nur schwarz weiss. Es ist doch vollkommen unerheblich was andere Menschen kaufen wollen und woran sie Spaß haben. Der eine will ein Elektroroller ,der Andere ein Tretlager und der Nächste einen V8 Kompressor Motor, möglichst in Leucht- Rot. Na und dann sollen Sie es doch haben. Einer derartige Neid-Missgunst-Gesellschaft wie Deutschland und Österreich sind schon sehr einmalig. Da meine Frau Italienerin ist, erlebe ich immer wieder die Andere Lebensbejahende Seite der Italiener, da freut man sich für den Anderen, wenn er sich das Eine oder Andere leisten kann. Mein damaliger Bitter SC 3,9L in RAL Rot kam nur gut an , niemals musste ich Bedenken haben ob mir irgend ein Idiot das Fahrzeug zerkratzt. Anders in den Spießbürgerlichen Region von Bayern oder NRW , wo man in schöner Regelmäßigkeit angepöbelt wurde. Der Marxismus hatte nie funktioniert weil er davon ausgegangen ist, dass die Menschen alle gleich sind und sich somit gleich zu verhalten und zu leben hätten. Aber gerade das sind die Menschen nicht ! Jeder für sich stellt ein Individuen da mit seinen eigenen Vorstellung, der Eine ist da stärker, der Andere schwächer sich von der Mehrheit ab zu setzen ,seine Persönlichkeit zu verwirglichen. Ein Konzern sollte also immer möglichst breit aufgestellt sein, um ein möglichst großes Spektrum an individuellen Vorstellungen und Wünschen ein zu fangen und bedienen zu können!
    In diesem Sinne Ihr Ted

    • Äh? Was genau hat mein Beitrag mit Neid oder Missgunst zu tun? Mir ist doch völlig egal wer was kauft. Aber jetzt kommen wir mal zu dem Punkt. Warum wird Euro 6d mit den strengen Abgaswerten eingeführt? Aus Spaß an der Freude wohl kaum. Es geht hier um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ich als Vater mache mir nämlich Gedanken was ich meinen Kindern hinterlasse. Nehme ich also jetzt mal nen Astra mit 150 PS Motor der Wert X bei den Abgase erreicht. Niemand kann mir erzählen, das der selbe Astra mit 300 PS Motor den selben Wert X erreichen kann. Also kommt defacto mehr Dreck hinten raus. Ansonsten könnte man ja alle Motoren pauschal mit 300 PS ausstatten. Also muss der, der der Meinung ist mehr Dreck hinten rauszupusten dies auch entsprechend bezahlen. Dann wird es zumindest unattraktiv. Weil mit Vernunft kommt man in Deutschland nicht weit. Und jetzt kommen wir zu Opel. Die Leute, die es sich leisten können diesen Dreck zu bezahlen (auch wenn es immer noch der völlig falsche Ansatz ist) kaufen keinen Opel. die Kaufen nen S, M, AMG. Aber warum gehen die GSI, OPC, GTI usw so “gut”? Weil man aktuell bei eben diesen Autos kaum was für den Dreck bezahlen muss. Anders in Österreich. Da muss man seinen Dreck bezahlen und da gehen die GSI, GTI, S, Ms nicht ansatzweise so gut wie hier in Deutschland.

      Von daher finde ich die Abkehr von den möchtegern “Sportwagen” nicht tragisch. Im Gegenteil. Alle anderen machen es genauso.

      Und zu den Image-Trägern. Ist eigentlich mal einem aufgefallen, dass alle anderen Volumenhersteller diese vermeintlich so wichtigen Autos ebenfalls eingestampft haben? Was hat VW für nen Image-Träger? Scirocco als Coupe? Eingestellt. Eos als Cabrio? Eingestellt. Phaeton als Luxus-Limnousine? Eingestellt. KIA hat jetzt den Stinger eingeführt… Wahnsinn. Mal sehen ob er nach dem ersten Hype eine neue Generation überlebt. Ich schätze nicht, denn mit Euro 6d wirds kein Sportwagen mehr sein oder er wird für nen KIA zu teuer. Und ob der Ford RS und ein Golf R noch eine Zukunft haben… wer weiß. Dann bleiben noch GTI/GTD als “Image-Träger” und da hat Opel auch den GSI im Portfolio.

      • @Ragescho: “Warum wird Euro 6d mit den strengen Abgaswerten eingeführt?” Weil es GELD bringt, es ist der EU noch nie(!!!) um Umweltschutz oder gar Nachhaltigkeit( 🙂 ) gegangen. Es ist absehbar(und erlebbar), dass die Autos immer früher kaputt gehen, wegen diesem überbordenden Abgaswahn.
        Beispiele: 1. Diesel-Partikelfilter und vermutl. auch OPF -> Hauptursache für defekte an Turboladern, Zylinderkopfdichtungen, etc.; deutlicher Mehrverbrauch, Leistungsverlust
        2. SCR-Kat: Teuer in der Anschaffung, wieder Leistungsverlust, hohes Gewicht, daraus resultierend höherer Verbrauch, deutlich höhere Kilometerkosten
        3. R1234Y: Ist ja so gut zum Klima, erzeugt dafür gefährliche Flusssäure beim Brand, ist wieder viel teurer(ca. 6-8x würde die EU nicht die Fördermenge für R134a so radikal senken, dass auch dieses deutlich teurer wird)
        4. Reifendruckkontrolle: Auch so super 🙂 Somit hat man es geschafft, dass man nicht mehr die Reifen selber wechseln kann und dadurch, dass es länger geht, auch noch deutlich mehr dafür zahlt wie früher. Außerdem muss(!) man ca. alle 5 Jahre neue Reifen kaufen, auch wenn sie noch gut sind, da die Batterie des Sensors leer geht. Also gleich mehrmals Geld “verdient”.
        5. Stickoxid: Beim Auto 80mg/km, am Arbeitsplatz 980(!). -> also Klartext, die Arbeitende Bevölkerung ist der EU SCH..ßEGAL, nur beim Auto da ist es wichtig, dass man den Verbrenner vernichtet, koste es was es wolle!
        6. – 100. etc. jeden Blödsinn hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, wäre aber Möglich, denn es wird alles dafür getan um dem Autofahrer das Geld aus der Tasche zu ziehen!!!

        • Alles klar. na dann lassen wir die ganze Nachbehandlung einfach mal weg. Die Autos werden dann bestimmt viel sauberer sein, als so. Bin ich mir sicher. Hauptsache der Turbolader geht nicht kaputt. Übrigens lernen RDKS-Räder sich nach dem Wechseln selber wieder an. Zumindest bei meinem Mokka. Also ich kann meine Räder zumindest selber wechseln. Dann auch noch keine einziger Toter durch R1234yf bisher. Die böse Säure wartet noch auf ihren großen Auftritt?

          Man sieht. Man kann sich alles so zurechtlegen wie man möchte. Am besten auch den Airbag raus. Im schlimmsten fall bricht der mir das Genick beim Unfall.

          • @ragescho: Gut für sie, wenn das der Mokka macht. Corsa, Adam, Astra, etc. machen es nicht. Da muss man jedes mal hinfahren und sich diesen sinnlosen Schei. neu kalibrieren lassen!
            R1234y: Auch gut, dass sie ganz Europa überwachen können um zu behaupten, dass noch niemand daran gestorben ist oder sich verätzt hat.

      • Die paar Sportwagen die hier rumfahren belasten die Umwelt kaum. Die 15 größten Containerschiffe der Welt stoßen so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos. Partikelfilter? Kat? Alles Fehlanzeige. Internationales Gewässer und das nächste Schiff ist 300 km weg, was glaubst du wo der ganze Plastikmüll herkommt auf den Weltmeeren.
        Wie Michi hier gesagt hat gelten auf dem Arbeitsplatz ein viel höherer Grenzwert, da ist es also plötzlich wieder ok? Ein teures Auto muss man sich auch so leisten können, 19% Mehrwertsteuer beim Kauf, Kfz Steuer jährlich und dann noch massenhaft Steuern auf Kraftstoff. Ich glaube wir Autofahrer finanzieren den Staat schon genug.
        Das ganze ist super um die Wirtschaft anzukurbeln. Schön Panik machen damit sich alle wieder ein neues Euro 6d Auto kaufen müssen, dank WLTP darf man jetzt noch mehr Steuern zahlen und die E-Autos werden mit allen Steuern teurer werden als die jetzigen Diesel und Benziner für die Kunden.

        Was die Imageträger angeht die es angeblich nicht gibt: VW Touareg (mit Euro 6d), den von dir genannten Golf R, Ford Fiesta (Euro 6d temp) und Focus RS, Hyundai i30N, Toyota GT86 (Euro 6d temp), sämtliche AMGs von Mercedes haben übrigens auch Euro 6d temp, soviel zum Thema man kriegt es nicht hin. Und glaub mir, der Hot hatch Markt ist so umkämpft das man Lösungen finden wird auf Euro 6d Temp zu kommen. Über den Astra GSi als GTI Konkurrenten kann man reden wenn er angekündigt wurde, bisher gibts da nix.

          • Was hat die AfD jetzt damit zu tun??? Die Grenzwerte sind doch so wie sie sind. Es ist also ok wenn ein Arbeitnehmer jeden Tag über 8 Stunden über 20 mal mehr NOx einatmen darf als jemand auf der Straße? Darf man Grenzwerte jetzt nicht mehr in Frage stellen ?

          • Und was ist jetzt an der Argumentation so falsch? Die Grenzwerte für NOx am Arbeitsplatz sind um ein vielfaches höher als auf der Straße, das ist Fakt. Warum ist das so? Entweder ist der eine Grenzwert viel zu hoch oder der andere zu niedrig.
            Was daran Populismus sein soll erschließt sich mir nicht.

          • @DerD: bitte nicht mit Didi streiten. Leute mit gesundem Hausverstand sollten nicht mit “rosa Brille/Vogelstrauß” Didi anlegen. Er will die Wahrheit nicht verstehen und alles was ihm nicht passt ist einfach AFD-Populismus.

        • Und was ist jetzt an der Argumentation so falsch? Die Grenzwerte für NOx am Arbeitsplatz sind um ein vielfaches höher als auf der Straße, das ist Fakt. Warum ist das so? Entweder ist der eine Grenzwert viel zu hoch oder der andere zu niedrig.
          Was daran Populismus sein soll erschließt sich mir nicht.

          • Na dann helfe ich wohl mal etwas nach…

            faktenfinder. tagesschau. de/stickstoffdioxid-grenzwerte-arbeitsplatz-105.html

            PS: Ich hoffe wir landen nicht irgendwann beim vermeintlichen Autobahn-Erfinder / Arbeitsplatzschaffer…

          • Aha. Die ganzen Handwerker sind also egal, die können die 20 fach höheren Konzentrationen ihr ganzes Arbeitsleben lang ab. Die Grenzwerte an Arbeitsplätzen werden übrigens wissenschaftlich überprüft, welche wissenschaftliche Grundlage hat eigentlich der EU Grenzwert für die Straße?
            Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen den beiden Grenzwerten, und man verbringt auf der Arbeit wohl deutlich mehr Zeit als an einer Straßenkreuzung.
            Entweder ist der eine Grenzwert viel zu hoch oder der andere viel zu niedrig, das muss geklärt werden. Übrigens wurden auch in Bahnhöfen deutliche Überschreitungen gemessen, sagt da jemand was? Was das ganze mit dem “Autobahn Erfinder” solltest du vielleicht auch nochmal erklären.

          • Danke didi! Die Diskussion hatten wir hier ja schon einmal und scheinbar hat es auch Michi bis heute nicht kapiert. Nun noch DerD, langsam wird es peinlich!

          • @Vielfahrer was wird denn peinlich? Die Diskussion zur Sinnhaftigkeit der EU NOx Grenzwerte (ok, gehört hier nicht her, sehe ich ein) oder die Sache mit der Modellpalette von Opel? Das einzige was ich hier grade komisch finde sind die “Autobahn Erfinder” Anspielungen diesem Thema.

          • @DerD:
            die Grenzwerte am Arbeitsplatz sind mitnichten höher. Nur in speziellen Gewerben werden höhere Grenzwerte für begrenzte Zeit zugelassen. Wo es unvermeidlich ist. Bitte erst kundig machen, bevor man den ganzen Quatsch wiederholt, den die AfD letztes Jahr zum Wahlkampf missbrauchen wollte. Deshalb der Hinweis darauf und auf Populismus. Die Diskussion darum ist inzwischen wirklich obsolet! Es macht nur unbeliebt, jetzt wieder damit anzufangen. Ist letztlich der selbe Fehler, den wir hier Opel / PSA vorwerfen. Also – bitte nicht genauso verhalten! Danke!

          • eben. artikel aus meinem link in ruhe (nochmal) lesen und hoffentlich verstehen.

            @DerD, hast du zum letzten link den Beitrag wirklich in Gänze gelesen ? und verstanden ?

            Populismus, insbesondere von der rechten Szene ist ein “fieses Gift !”
            Es durchdringt vielfältig, tritt wiederholend in Erscheinung – wird damit aber nicht harmloser geschweige “richtig(er)”

          • Die höheren Grenzwerte (über 20 mal höher als auf der Straße) sind für die gesamte Arbeitszeit (8h am Tag, 40h in der Woche) zugelassen. Diese “speziellen Gewerbe” sind unter anderem Autowerkstätten oder auf Baustellen, also nicht wirklich Nischenjobs, tausende Menschen sind von dieser “Ausnahmeregelung” betroffen.
            Der EU Grenzwert hat (meines Wissens) keine wissenschaftliche Grundlage, mittlerweile kritisieren viele Experten die Vorgaben der EU, das hat nichts mit Populismus zu tun nur weil die AfD es mal angesprochen hat.
            So, dass wollte ich zu dem Thema noch loswerden, jetzt ist gut 🙂

          • prinzipiell mag das sein, die Grenzwerte in geschlossenen Räumen entscheiden aber. Da sind Wohnungen und Arbeitsplätze z.B. gleichgestellt. Bei Baustellen kannst Du mal davon ausgehen, dass die an der “frischen Luft” mit Sicherheit keine Dauerbelastung abbekommen, ähnliches gilt für Werkstätten. Schon deshalb verbietet sich ein direkter Vergleich. Und in Lackierereien z.B. sind deshalb wie in Schreinereien Absauganlagen und Mundschutz usw. vorgeschrieben, was sich in Büros und Wohnungen verbietet, solange man nicht in China lebt …
            Und nun noch zu den Grenzwerten an sich: diese sind nämlich (und das steht nicht in den Artikeln!) z.B. auf der Straße so viel höher, dass es inzwischen ungesünder ist, 40 km Autobahn zu fahren, als einen Tag zuhause zu leben. Der tägliche Input kommt ja gar nicht in den Gebäuden, sondern im Straßenraum zur “Infusion”! Dort gibt es gar keine Grenzwerte und doch sind sie da am höchsten! Letztlich trifft das gemeine NOx auch nicht nur die Fußgänger, sondern über die Lüftung jeden Fahrer – sprich jeden Verursacher! Und tatsächlich wegen der Masse der Fahrzeuge und des gefahrenen Tempos (höherer Ausstoß!) am Schlimmsten auf den Autobahnen. Das sollte uns klar sein!

          • damit keine Verwirrung entsteht: “auf der Straße” – damit war die “Straßen außerhalb von Ortschaften” gemeint. Innerhalb gibt es selbstverständlich Grenzwerte, diejenigen nämlich, die für die blaue Plakette sorgen soll(t)ten und die die drohenden Fahrverbote verursachen.
            Über die Sinnhaftigkeit dieser in Hamburg bei gleichzeitiger Verpestung der Luft durch die Schiffe im Hafen kann man gerne an anderer Stelle streiten … Opel baut ja keine Schiffe … zumindest früher immerhin deren “Kapitäne” … 😉

          • @ Vielfahrer60, 11. Juli 2018 – 09:30 Uhr

            — die Diskussion hat leider schon längst vom Thema entfernt (der “Leak” von “Whistleblowern” bei PSA in Frankreich bezüglich des Wegfalls von ITEZ-Aufträgen aus Detroit) und dreht sich immer mehr um die Funktion von PS-starken Autos als Penisverlängerung.

            Deswegen erlaube ich mir, zur Bemerkung von der “Sinnhaftigkeit dieser in Hamburg bei gleichzeitiger Verpestung der Luft durch die Schiffe im Hafen” darauf hinzuweisen, daß das Problem hierbei nicht “die Schiffe im Hafen” sind, sondern daß durch die erzwungenen Umwege insgesamt MEHR Schadstoffe ausgestoßen werden, was aber an dem isolierten Meßpunkt an der teil-gesperrten Strecke als MINDERUNG des Schadstoffausstoßes ankommt.

          • @DerD: Ich nehme an sie sind auch Österreicher(KFZ-Steuer etc.), wenn ja weiß ich wieso sie ebenfalls gewisse Sachen klug hinterfragen. In Österreich wird anders als in Deutschland nicht alles was die EU von sich gibt, für von “Gott gegeben/über jeden Zweifel erhaben” angesehen sondern kritisch hinterfragt. Noch eher in der Schweiz, in Deutschland hingegen werden kritische Medien konsequent ausgeschaltet und alle auf EU/Merkel-Linie gebracht.

            @Didi/Vielfahrer60: Ihr habt einfach keine Ahnung. In meinem Beruf(Elektronikbranche) z.B. wird nie die Luftqualität gemessen. Weder CO², noch Stickoxid, noch sonst irgend etwas. Wer kontrolliert den die arbeitende Bevölkerung im Sinne von Luftreinhaltung, NIEMAND, weil es allen egal ist. Das was man mit dem Verbrennungsmotor macht, ist Populismus und nicht unser kritisches hinterfragen!

          • @ Michi1
            dann fang doch mal an und miss die Luftqualität an Deinem Arbeitsplatz! Viel Spaß! Nicht umsonst sind die Luftmess-Stationen meist einen ganzen Container groß. Ich kann Dir aus meiner Stadt die Stellen auf der Karte zeigen. Und wenn Du weiter meinst, dass über den Schnitt der Bevölkerung (auch die, die auf dem Land leben!) 8 Monate Lebenszeitverlust durch NOx ok sind, dann mach nur weiter so mit Deiner Blümchen-Malerei. Bei Euch in A scheint ja offensichtlich nur die Sonne und nur deshalb habt Ihr so eine einschneidende CO²-Besteuerung. Ich glaube mal nicht, dass die von der EU ist! Das nämlich hätte wohl Euer Herr Kurz Merkel-untypisch längst abgeschafft! Viel Spaß noch in Deinem E-Mief!

          • PS: mit Sicherheit ist der Elektronik-Betrieb, in dem Du arbeitest nach einer Ö-Norm gebaut, die die Luftwechselrate / Stunde festlegt und damit die Luftqualität sicherstellt. Wenn nicht, dann wäre es an der Zeit, das Ding abzureißen …

          • Träum weiter. Wo sind denn die Beweise für die 8 Monate Lebensverkürzung durch NOx? Sie glauben auch jeden Mist der Deutschen Umwelthilfe!

            PS: Nein, wird nicht abgerissen. Denn die arbeitende Bevölkerung ist der EU egal!

      • Als Familienvater wäre es richtig, sich zu informieren, bevor man über die Zuunft der Kinder schwadroniert:

        Siehe -> Ich möchte hier einmal auf die CO2 Problematik einsteigen:
        Die BRD trägt NUR zu ca. 2% (!) zum weltweiten CO2 Verbrauch bei.
        Wenn wir in der BRD für ein JAHR alles einstellen würden (Fabriken, Haushalte, Verkehr etc.) würden wir nur die Menge einsparen, die die Chinesen in ca. DREI WOCHEN in die Atmosphäre pusten.
        Ich könnte noch viele weitere solche Beispiele bringen, möchte den Rahmen nicht sprengen. Aber wir werden schön verschaukelt von der Politik, weil es eben schwerer ist sich mit den Chinesen auseinanderzusetzen, was bei dem Thema dringend nötig wäre weil wir alle von der Zerstörung der Atmosphäre betroffen sein werden, als die eigenen Bürger zu schikanieren, obwohl deren Beitrag nahezu gegen NULL gehen wird (0,00000xx % von den 2%) ! Die Politiker nehmen uns auf den Arm mit ihren Vorgaben !

    • Ich sehe nicht, wo der Beitrag von Ragescho etwas mit Neid zu tun hat.
      Auf die Fahrer von dicken Autos mit Dieselmotoren bin ich nicht neidisch, aber ich habe etwas gegen diese Autos, weil sie Meine Luft verpesten. Ich bin auch nicht neidisch auf Fahrer von großen Autos, aber ich habe etwas gegen Parkplatznot und dagegen, daß in Städten alles zugeparkt ist.
      Ich vermute mal, Ted, sie hätten gerne, daß Jemand auf sie neidisch ist…da fühlt man sich doch gleich besser, gelle 😉

  26. Ich denke, dass Opel grundsätzlich auf dem richtigen Weg ist, ersteinmal rentabel zu werden, bevor die “großen Knaller” kommen! Trotzdem muss Opel unter dem ganzen Kostendruck endlich verstehen, dass vorrangig Deutschland, aber auch Europa, von einem deutschen Automobilhersteller mittlerweile “Premium” erwartet! VW hat nicht um sonst vor ca. 20 Jahren mit verbessertem Qualitätseindruck in den Themen Spaltmaße, Innenraumanmutung und -verarbeitung oder Wertigkeit damit begonnen (unt teilweise auch wieder verloren) und war bis heute erfolgreich. Sie sind trotz Dieselskandal gefühlt unantastbar, weil die Produkte im Mainstream ankommen. Opel kann hier vllt etwas Eigenes mit dem gleichen Ergebnis kreieren. Preiswert und gut machen mittlerweile auch viele andere Hersteller. Hier kann Opel fast nur noch verlieren. Von daher sollte Opel Richtung jung und cool und nicht Richtung alt und langweilig verkommen. Der Adam ist da ein toller Ansatz, der allerdings leider nie ein FL bekommen hat. So hätte Opel weitermachen sollen. Ich erwarte nicht gleich die Verarbeitung eines Benz oder Audis, allerdings frage ich mich z.B. beim GLX wo im Innenraum das Aha!-Erlebnis bleibt. Auch der CLX. Beides einfach nur graue Mäuse – einfach farblos (innen). Opel sollte sich abseits der Autoindustrie mal coole Brands anschauen, welche man als Inspirartion für Anmutung, Design und Verarbeitung nutzen kann. Smartphonehersteller, Mode etc. Es muss natürluch passen, sollte weder wie gewollt und nicht gekonnt oder zu langweilig sein oder aussehen. Man muss z.B. auch nicht 100 verschiedene Dekore anbieten, nur für jede Zielgruppe (jung, alt, Anzugträger etc) eins und diese mit ein paar Polstern frei kombinierbar anbieten (oder ähnlich). Am Ende zählt nur das Image und die Produkte, welche zu 99% dieses Image ausmachen. Wenn Opel aus Kostengründen hier zukünftig am falschen Ende sparen sollte, analog der 90er unter Lopez, sieht es bald wirklich düster aus!

    • Jepp. Beim Interieur sind sie noch immer GM-erstarrte graue Mäuse.

      Was nutzt ein AdAM-like 2-Farb-Konzept beim Exterieur, wenn davon innen nix ankommt. Ach so, eine gelbe Ziernaht am Lederlenkrad (!).
      Und das Speck-/”Klavierlack”-Plastik ist ja Allheilmittel – dumm nur, wenn das jeder Wühltisch-Artikel auch hat. Dagegen…

      Peugeot himself, äh…. lui-même 😉

      Da war ich beim Debüt des 3008, spätestens beim Live-Eindruck des Interieur doch schon erstaunt !
      Kann OPEL sowas auch (?) – diesen Kick auslösen !

      • @x_Didi:
        Genau beim 3008 und 5008, da liegt das Opel Problem:
        Setz dich danach nur einmal als Vergleich in dem “komplett in Rüsselsheim von deutschen Ingenieuren entwickelten ” Crossland oder Grandland X und 99 % aller Leute verstehen sofort wo es hapert.
        Den GLX finde ich super, aber bei Preisen über 40 T€ nicht mehr. Der Innenraum wirkt auf mich wie von BMW – 10 Jahre alt und verstaubt.

          • Sie fuhren vorher einen Corsa D(70PS). Von dem Niveau ist der CLX ein Fortschritt. Er ist aber auch deutlich teurer, nur das sieht man nicht, denn alles wirkt billig. Ich kann hier die Kritik von “Max Dahlberg” einigermaßen verstehen, vor allem beim GLX, denn dieser Preis ist nicht Nachvollziehbar! Der Innenraum ist nicht hochwertig genug für diesen Preis.

          • Immer den blick zum basispreis nicht verlieren – der GLX fängt bei 24k-EUR an (!)
            Was hat der Corsa-D, derzeit E, zuletzt auch Meriva-A/-B, Zafira-A/-B/-C, Vectra-A/B/C, Insignia-A, Corsa-B, Kadett-E, Kadett-B, Rekord-E, etc… mit alle dem zu tun ?!?

          • Für 24000€ bekommt man nichts. Ein halbwegs gut ausgestatteter GLX kostet deutlich über 30k€!

          • Die Mercedes B-Klasse bekomme ich ab Basispreis für ca. 27000 €.
            Weshalb sollte ich also einen OPEL CLX oder GLx kaufen, der auch nicht im entferntesten ANNÄHERND die Qualität und Ausstattung hat?
            Ich bin OPEL Fan, aber ich bin nicht dafür zuständig, aß LOHSCHELLER und TAVARES die Produktionskosten nicht in den Griff bekommen, offensichtlich immer noch zu teuer produzieren und mir da Geld aus der Tasche ziehen wollen um die Gewinne zu errreichen.

        • Mal vom CLX ausgehend, das Innen-Design ist nicht das Problem, die Farben oder besser gesagt Nicht-Farben sind das Problem: Schwarz geht über in Dunkelgrau geht über in Schwarz…, eine furchtbare Tristesse. Selbst bei älteren Opel-Modellen lockerte mal eine Chrom-Applikation oder farblich abgesetzte Zierleiste den Innenraum auf. Wer in der Entwicklung lässt denn solche Gemüts-Killer durchgehen? Ich möchte mich doch wenigstens ein wenig wohnlich fühlen im Auto. Da hat man außen Zweifarbig-Lackierung mit schönen kräftigen Farben, und innen erwarten einen alle Schattierungen in Mondgrau…(seufz)

          • Zustimmung! MARK ADAMS kommt doch sonst so kompetent rüber. Weshalb dann diese Innenraumtristesse ?
            Bewahrung des “German Engeniering” ja gerne !, aber doch nicht (nur) so !

    • Korrekt. Statt Geld in “Nischenmodellen” zu verpulvern sollten bestehende Modelle lieber auf die Höhe der Zeit gebracht werden. Wobei ich den ach so gelobten Qualitätsanspruch relativiere. Auch bei VW kocht man mit Wasser. Beim Arteon sind genau die gleichen Elemente aus Hartplastik wie beim Insignia auch. Gleiches gilt für den Superb. Mittelkanal, Handschuhfach, untere Türverkleidung. Nur beim Opel will man es sehen, beim VW nicht.

      Was “hipp” ist und was nicht ist aber relativ. Das hippe iPhone wird überwiegend in spacegrau oder schwarz verkauft obwohl so fesche Farben wie gold oder rosé oder Rot im Angebot sind. Auch hier wieder ein Blick in den Markt. Alle wollen tolle Farben, am Ende wird dann aber doch wieder schwarz für den Innenraum bestellt. Alleine schon für den Wiederverkauf hat eine neutrale Farbe den breitesten Interessentenkreis, den man mit gelb-grünem Bling-bling einschränkt.

      • gewiss. beim meriva-b kenne ich auch noch zu anfangs die mögliche auswahl an mehrfarbigem cockpit. das verschwand wohl nicht ohne grund/nachfrage eben.
        aber ein bißchen mehr pepp von innen nach außen “zitiert” sollte beim 2-farblook schon übertragbar sein – oder (?)

        die abstufungen vom kunststoff, hart bis weich (von unten nach oben, im griff oder nur blick), unterschäumt/foliert etc. ist eine funktionellen + kosten-frage. bei allen. klar.

  27. Man bietet ja wie x-didi bereits erwähnt hat, außen eine 2-Farblackierung an. Sowas muss doch stilvoll in den Innenraum übertragbar sein! Ich bin kein VW-Fan, im Gegenteil. Umso mehr ärgert es mich, dass (auch wenn die Quali nicht besser sein sollte) das Finish einfach hochwertiger wirkt. Selbst der langweilige Passat-Innenraum wirkt am Ende optisch sehr hochwertig. Das hat nichts mit dem tatsächlich verwendeten Material oder dem Design zu tun, sondern einfach dem Eindruck, den er hinterlässt. Die Verarbeitung ist filigraner, die Chromelemente z.B. werden nicht so dick aufgetragen, sondern sehr fein verarbeitet (Lüftungsdüsen etc.). Manchmal ist weniger einfach mehr. Aber man kann auch stilvoll bunt. Ich galube man sollte sich da neu erfinden. Es ist aber auch nur ein Beispiel, sicher sollte man nicht jedes Modell in “bunt” bringen – in derBusinessklasse o.ä. will das ja niemand. Aber man sollte Wege finden sich neu zu definieren, neu aufzustellen. Ich glaube immer “nur” vom deutschen Ingeneering a la Ingenieurskunst mit Designpräzision zu erzählen und Premiumfeatures Allen zugänglich machen zu wollen, kommt man nicht weit, wenn es am Ende nicht in aller Deutlichkeit und Wahrnehmung auch umgesetzt wird. Es fehlen zu manchen guten Ausstattungen dafür auch andere wie z.B. Adaptivfahrwerke (modellübergreifend) etc. Da kann man noch so oft sagen, dass Kunden in der Vergangenheit gerne drauf verzichtet haben. Wir befinden uns in der Gegenwart und ich nehme wahr, dass solche Ausstattungen mittlerweile enorm gefragt sind. Und am Ende haben die Mitbewerber die Features auch in ihren Fahrzeugen, die man ja Allen (Darstellung eines Alleinstellungsmerkmals in der Außendarstellung seitens Opel) zugänglich machen will. Man sollte nichts vorspielen, sondern Kopf runter, sich auf die Stärken konzentrieren, die Stärken auch wirklich spielen und nicht nur darüber sprechen und am Ende Halbgares bringen und am Ende einfach machen! Es gibt dieses tolle Beispiel: “Alle haben gesagt, dass es nicht geht, bis einer kam der nichts davon wusste und hat es einfach gemacht!” Klar, so einfach ist es nicht, Opel muss rentabel werden, aber ich glaube Opel kann mehr, als aktuell gezeigt wird. Die Modelle sind die Aushängeschildern, nichts anderes. Das Endprodukt zählt beim Endkunden, keine Versprechungen. Und ganz wichtig dabei: Die Händler haben oft echt schlecht ausgestattete Modelle rumstehen. Ich hatte noch nicht einen sauberen Leihwagen bei Opel während meinen Inspektionen. Ich bin mal einen VW Scirocco vor Jahren Probe gefahren. Es wurde mir alles erklärt, der Wagen wurde extra vorgefahren und war super sauber. Eine exzelente Präsentation. Sowas hab ich bei Opel Händlern noch nie erlebt. Das ist auch Teil des Brands. Das weckt beim Kunden auch das “Haben-will-Gefühl” 😉

    • Joh, das seit Jahren fabulierte, “Sculptural artistry meets German precision” – überstrapaziert.
      Zumal, nicht reden sondern machen und für sich selbst sprechen lassen.
      Immer und immer wieder kam Zeug auf, das dann doch erklärt werden wollte:
      “Lebenslange Garantie”….

    • @julzz86: da kenn ich aber von meinem FOH was Anderes! Letztens einen Mokka X Automatik 140 mit 300 km auf dem Tacho hingestellt bekommen. Der Meister hat ihn mir vor die Tür gefahren(!) und alles erklärt, was ich nicht wissen konnte oder was ich noch wissen wollte. Das ist sicher von FOH zu FOH verschieden und sicher wäre es Thema für das Branding, sich als Hersteller hier um Standards zu bemühen. Aber das scheitert ja schon am disparaten Outfit der Gebäude. So etwas wäre bei ABM, V+P undenkbar und selbst Aldi ist da aktiver! Wo soll es also herkommen? Ein MA in einem gebrandeten Umfeld würde sich das nicht erlauben dürfen!

      PS: ich kenne meine Meister z.T. seit 27 Jahren, das spielt natürlich auch eine Rolle!

      • Dadurch das Opel keine Niederlassungen sondern nur freie Händler hat gibt es eben viel Licht und Schatten, das dumme dabei ist das Kunden die von einem schlechten Händler genervt sind dieses Erlebnis meistens nicht auf die Händlerkette sondern auf den Hersteller übertragen.
        Opel müsste die freien Händler mehr kontrollieren (evtl. auch mit “Testkäufern”) und auch sichergehen dass das äußere Erscheinungsbild der Autohäuser stimmt. Man muss zusehen das die Händler einheitlicher auftreten, sowohl was die Kundenbetreuung als auch die Präsentation der Produkte betrifft.
        Auffällig ist bei den Vertragspartnern von MB oder BMW auch das diese keine anderen Hersteller verkaufen. Habe schon einige kleinere Opel Händler gesehen die neben Opel auch Suzuki, Kia oder ähnliches vertreiben.

          • ja sie diversifizieren sich zur stabilisierung der ganzen miseren in den letzten jahren(/zehnten).
            das scheinbare mit chevrolet half denen nämlich so gar nicht wirklich – dann schon lieber/mitunter auch skoda im portfolio.
            oder ford.

            Bei der Variante mit Niederlassungen las ich mal, dass man dort das ganze Sortiment unmittelbar vorrätig halten muss.
            Was doch ziemlich Kapital bindet (im Falle Porsche…)…

          • noch schlimmer bei BMW … die haben ja inzwischen in jeder Modellstufe 3 – 5 Derivate + die jeweiligen M´s und ein 3er ist inzwischen ein 3er plus ein 4er usw. Ist aber bei MB und A inzwischen auch ähnlich. Porsche hat da wenigstens den Vorteil, dass sie mit jedem Auto im Schnitt mehr verdienen, als die anderen Hersteller, die ja auch einen A1, Mini oder die A-Klasse verkaufen müssen.
            Trotzdem: solange die bei Porsche Ihre Abgasprobleme nicht gelöst bekommen und einige Modelle ja gar nicht verkaufen dürfen(!), und es trotzdem egal ist, was sie tun, weil die Kunden ja so geil drauf sind, einen zu bekommen, dass die lieber warten, als sich abzuwenden, solange bleibt Neid. Weil: so etwas wird Opel so schnell nicht widerfahren …

          • Wenn er schon Peugeot hat wirds für ihn jetzt weniger Arbeit, die Technik ist ja bald die gleiche 🙂
            Ich kann die Händler schon irgendwie verstehen, wenn ich nicht weiß ob Firma A in ein paar Jahren noch solvent ist fange ich an auch Firma B zu verkaufen. Das muss aber auch daran liegen, dass diese Händler von Opel einfach alleine gelassen werden, nach dem Motto: “Hier hast du Autos, sieh zu”
            Da könnte man mit Marketingschulungen, entsprechendem Mobiliar und Co. noch einiges rausholen. Kostet zwar alles Geld, aber ich bin der Meinung Geld das man an “erster Stelle” zum Kunden investiert ist nie verloren. Ein guter Händler ist durch nichts zu ersetzen.

            Wo ihr das Fuhrpark Thema grade ansprecht, eine Sache die mich bei Opel Händlern auch nervt ist das bestimmte Modelle einfach nicht da sind und man diese auch auf keinen Fall besorgen kann. Entweder wissen die alle nicht ob der Händler im nächsten Ort einen hat (gibt es eigentlich keinen händlerübergreifenden Fahrzeugbestand irgendwo?) oder er weiß es sagt es aber nicht weil es eben Konkurrenz ist.
            Ich hab keine Ahnung wie sich die Vertragspartner anderer Marken ihren Fuhrpark leisten (denke mal bei den Niederlassungen zahlt das Werk mit), aber wenigstens ist fast alles für die Kunden sofort da und man muss nicht erst 5 Händler durchtelefonieren.

          • es gibt ein übergreifendes Netzwerk! Hat mein FOH schon für mich genutzt und mir vermittelt, wo ich den Gesuchte finde. Hätte ihn auch geholt, dann aber eben nicht sofort da …
            Also kein Ausrede … !
            Für Gebrauchte gibt es zudem die Plattform auf Opel.de!

        • apropos: Zustimmung zum Thema Händlerkontrolle. Andererseits könnte das dazu führen, dass sich der ein oder andere dann von Opel abwendet. Letztens erst erlebt, dass ein (erfolgreicher!) Honda-Händler von einem Tag auf den anderen zu Hyundai gewechselt ist …

          • …letztere werden umgekehrt auch locken – um sich an etablierten orten auszuweiten. Gewiefte Koreaner 😉

            Dagegen die Japaner, obwohl Jahrzehnte vorher präsent, mind. mit Mitsubishi, Honda, Suzuki,….nicht so wirklich pricklend für den hiesigen Markt aufgestellt.
            Toyota im Design immer noch…., bleibt (mir) nur Mazda um so interessanter übrig !

          • ich bin mir ziemlich sicher, dass der Händler mit Konditionen geködert wurde, anders gar nicht denkbar …

          • Locken ist genau das richtige Thema, nur kontrollieren und in den Senkel stellen funktioniert natürlich nicht.
            Man könnte drüber nachdenken eine Art Franchisesystem aufzubauen. Mobiliar, Kleidung und ähnliche Sachen werden gestellt, als “Sonderangebot” evtl. eine Auswahl an Vorführwagen für die der Händler erstmal nichts bezahlen muss damit erstmal was im Schaufenster steht.

            Der Händler kauft dann weitere Autos ganz normal bei Opel, hat aber ständig Support zB. beim organisieren von Events, Schulungen des Personals und so weiter. Wenn so ein Händlernetz etabliert ist braucht jeder einzelne Händler auch keinen großen Fuhrpark mehr weil man die Fahrzeuge ja einfach untereinander je nach Bedarf tauschen kann (zum Probefahren zum Beispiel), für das Ausleihen könnte man auch Bonuspunkte verleihen um das Konkurrenzdenken unter den Händlern ein bisschen im Griff zu haben.

        • Mir ist natürlich klar, dass Opel selbst nicht direkt was für die teils desaströsen Händler kann. Allerdings repräsentiert der Händler die Marke aber auch. Deshalb sollte Opel auch einen Weg finden sich hier besser in Zukunft auszustellen. Durch Testkäufer etc. Ich habe schon einige Händler ausprobiert. Wirklich unterschieden, in Sachen Fahrzeugpräsentation und Erklärungen haben sie sich leider nicht! Es war immer ein ähnlich schlechtes Niveau.

        • “”Dadurch das Opel keine Niederlassungen sondern nur freie Händler hat “”
          Das wußte ich nicht, das ist ja geradezu geschäftsschädigend, nicht wenigstens alle 200 Km wenigstens EINE Niederlassung zu haben ….
          Na ja, offensichtlich hat es OPEL nicht nötig ……

      • PS: Mokka X 140 A hat mich nicht überzeugt. Verarbeitung / Innenraumanmutung / Kofferraumverkleidung etc. ist zwar deutlich wertiger als vor dem FL, aber mit der Automatik verliert man komplett das “Fahrgefühl”. Verglichen zum Handschalter (den ich auch schon fuhr) ist zwar er deutlich dynamischer, aber trotzdem weiß man ohne Blick auf den Tacho überhaupt nicht, was gerade abgeht. Das gelingt etwas beser mit dem manuellen Modus, der aber jeden Versuch eines kickdowns zuverlässig unterbindet. Zwiespältig! Wer´s mag, ok. Eine Alternative zu meinem K ST 110 ist er definitiv nicht. Der hoppelt auch nicht so nickend über die Piste … und verbraucht 2,5 – 3,0 l / 100 km (Diesel statt Benzin) weniger, zieht besser und hat trotz 30 PS weniger auch noch Dampf, wenn der MX bei 181 die Flügel streckt …
        Das nur am Rande …

    • de-media.opel.com

      Interessant zu sehen, daß PSA ein Jahr nach dem Übergang es endlich geschafft hat, den “Opel Pressroom” von GM-Servern auf PSA-Server umzustellen.

      Herzlichen Glückwunsch!

      • Der Titel des Fensters lautet denn auch “Startseite | Medien OPEL Allemagne”. Die ebenfalls deutschsprachige Seite “at-media.opel.com” trägt entsprechend den Titel “Startseite | Medien OPEL Autriche”.

        Ist doch schön, daß die « langue de Molière » in der Automobilindustrie präsent ist.

        • Schade, daß man die Kommentare nach dem Absenden nicht nochmal bearbeiten kann, denn der letzte Satz sollte eigentlich lauten:

          “Ist doch schön, daß die « langue de Molière » auch dort erstrahlt, wo es eigentlich ‘deutsch, nahbar, aufregend’ hergehen sollte.”

      • Man klicke auf “Weitere Bilder” unter dem Bild. Aber OK, der “Vizor” ist darin nicht abgebildet.

        Aber der Artikel in “autocar” ist halt was anderes als eine Pressemitteilung. Da hat wohl “autocar” Chefredakteur Steve Cropley mit Mark Adams mit einem Blick ins Nähkästchen geplaudert.

        Aber “what Adams calls “the compass”, a cruciform layout formed in the horizontal plane by high-tech, wing-style headlights” ist in dem Bild auf de-media.opel.com schon angedeutet.

        Das ganze, zusammen mit dem “all-glass fascia panel, dubbed Pure Panel”, wird in diesem Blog aber auch noch tröpfchenweise eingeflößt.

        Die “Automotive Division OV” (Opel Vauxhall) löst sich damit in der optischen Erscheinung von der bisherigen Schwestermarken Buick und Holden.

        Mir gefällt, was ich bisher sehen konnte.

        • joh, wird denn so ein exclusive-interview sein, wo man halt seine alleinstellung bekommt.
          der opel-blog hier dann sowieso wieder gewohnt/ganz hinten anstellend, es sei denn…

          …beim “all-glass facia panel” ist das für eine studie ja ganz nett, womöglich noch die e-Varianten dann.
          Ist ja usus ab Nase weg eine geschlossene(re) Front, anders-sein, ggü den archaischen Verbrennern in Darstellung zu bringen.

          Kann aber auch übel aussehen, siehe KIA (Tupperwarebox, Soul EV) und Hyundai (Küchenreibe, Kona EV) brrr….;)

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