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Backstage Design Entwicklung Unternehmen

Designkonzept: Pur und charakterstark

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Im Zuge des Strategieplans PACE!, den Opel-Chef Michael Lohscheller als unseren  „Kompass auf dem Weg hin zu einer nachhaltig erfolgreichen Zukunft“ bezeichnet, schärfen wir auf allen Ebenen das Profil unserer Marke. Das Projekt, das derzeit in unserem Designstudio läuft, steht Pate für das Gesicht und Erscheinungsbild künftiger Opel-Modelle ab Mitte der 2020er Jahre. Und die Design-Vision soll zeigen, in welche Richtung sich Opel als Marke orientiert.

Deutsch, nahbar, aufregend: Diese drei Markenwerte stecken in der DNS aller Opel-Modelle – heute genauso wie in Zukunft. In den vergangenen Monaten haben sich Experten aus den Bereichen Design, Marketing und Engineering intensiv damit befasst, wie unsere Fahrzeuge diese Werte via Formensprache, Technologien und Substanz noch besser verkörpern und zu den Kunden transportieren können. Das Team um Mark Adams hat daraufhin angesichts der Zugehörigkeit zur Groupe PSA an der Markendifferenzierung gearbeitet und die Opel-Designphilosophie weiterentwickelt.

Dabei rückten unsere Designer und Marketing-Experten den Begriff ‚Deutsch‘ in den Mittelpunkt. Dazu lohnt sich zunächst ein Blick auf Deutsches Design im Allgemeinen, steht dieses weltweit doch für visuelle Organisiertheit, für Innovation, für ein Gespür für Proportionen und Präzisionsarbeit bis ins Detail. Das reicht zurück bis zu Dürer, Gutenberg, spiegelt sich im Bauhaus wider oder in der beispielhaften Zeitlosigkeit der Entwürfe von Dieter Rams. 42 Jahre lang war Rams verantwortlicher Produktdesigner der Firma Braun und stellte 10 Thesen für gutes Produktdesign auf. 


  • Gutes Design ist innovativ
  • Gutes Design macht ein Produkt brauchbar
  • Gutes Design ist ästhetisch
  • Gutes Design macht ein Produkt verständlich
  • Gutes Design ist ehrlich
  • Gutes Design ist unaufdringlich
  • Gutes Design ist langlebig
  • Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
  • Gutes Design ist umweltfreundlich
  • Gutes Design ist sowenig Design wie möglich

Dass Opel mit fast 120 Jahren deutscher Automobilgeschichte einen Beitrag dazu geleistet hat, steht außer Frage. In Zukunft jedoch wollen wir uns im Hinblick auf unsere deutschen Wettbewerber noch deutlicher differenzieren und positionieren – als nahbare Marke. Auch mit dem Opel-Blog bringen wir diese Nahbarkeit zum Ausdruck. Wir machen Technik-Innovationen zugänglich und setzen den Menschen dabei stets in den Mittelpunkt. Gerade als Volumenhersteller und Marke für alle vollziehen wir gesellschaftliche Veränderungen hierzulande unmittelbar nach. Vor diesem Hintergrund entwickelte unser Design-Team den Begriff ‚Deutsch‘ zur ‚New Germanness‘ weiter.

„Das bedeutet, dass wir uns nicht nur auf traditionelle deutsche Werte berufen. Ausgezeichnete Ingenieurskunst, technische Innovationen und hervorragende Qualität – alles nach wie vor wichtig für uns. Doch das moderne Deutschland ist viel mehr als das. Wir sind weltoffen, frei und fürsorglich – nennen wir es ruhig menschlich. Unser Kompass für alles, was wir tun, sind unsere Kunden – egal wo sie leben oder woher sie stammen“, erklärt Adams. Auch Effizienz und Nachhaltigkeit sind Aspekte, die Deutschland als Ganzes, aber – denkt man zum Beispiel an PACE! oder die anstehenden CO2-Ziele – auch Opel im Speziellen umtreiben.

In dieser Selbstreflexion, geschärften Markenausrichtung und unserer neuen Designvision geht es um Evolution, nicht Revolution. Wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen, herauskristallisieren, was die Seele von Opel ausmacht. Dazu haben Mark Adams und sein Designteam unsere Klassikwerkstatt im Werk Rüsselsheim besucht, um in mehrtägigen Workshops der Lösung auf die Spur zu kommen. Die Kreativen aus über 30 Ländern diskutierten äußerst lebhaft. Einzelne Opel-Ikonen rückten dabei vergleichsweise oft in den Mittelpunkt. Modelle, die heute noch Opel-Fans, Zeitzeugen,  Auto-Liebhaber und sogar Anhänger von Fremdfabrikaten zum Schwärmen bringen.

Zwei Kernwerte der zukünftigen Opel-Designphilosophie leiten sich direkt aus dieser ‚New Germanness‘ ab und reflektieren die Ergebnisse dieses Design Thinking Prozesses: ‘pure’ und ‘bold’ – auf Deutsch: ‘pur(istisch)’ und ‘charakterstark’. „Opel-Design ist emotional, skulptural und selbstbewusst. Wir schaffen spannende Formen, die aus der Masse herausstechen mit Fokus aufs Wesentliche. Das nennen wir ‚pure‘. Eine zweite Eigenart deutschen Designs ist die Intuition. Das meinen wir mit ‚bold‘“, präzisiert Adams. Stimmige Proportionen, konsistente Designs, klare Oberflächen, zeitlose Modernität, spannende Linienführung, visuelle Effizienz, skulpturale Formgebung – all das findet sich in der Opel-Historie wieder und reicht bis in die Gegenwart hinein. 

„Pure“ und „Bold“ in Perfektion spiegeln Design-Ikonen wie der Opel CD wider, der 1969 bei der Weltpremiere auf der Frankfurter IAA das internationale Publikum begeisterte. Auch der GT Concept verkörpert das mit „tollen Proportionen, einfachen und dabei skulpturalen Oberflächen, mit der kraftvollen Linienführung und der Beschränkung auf wenige, dafür durchdachte Details. Die Markenstudie 2018, die wir gerade ausarbeiten, führt die Grundprinzipien des GT Concept fort. Die zentralen Opel-Werte bleiben dabei unangefochten. Auf dieser soliden Basis entwickeln wir Schritt für Schritt das künftige Opel-Gesicht. Und das wird definiert durch den ‚Opel-Kompass‘, wie wir es nennen“, erklärt Mark Adams. Das schafft Wiedererkennungswert und ist quasi die Basisformel eines jeden Opel-Modells.

Die Frontansicht unserer künftigen Modelle wird gemäß Opel-Kompass durch zwei prominente Achsen bestimmt, die sich im Markenemblem kreuzen. Der Blitz rückt so mehr denn je in den optischen Mittelpunkt. Die charakteristische Bügelfalte auf der Motorhaube tritt noch prominenter in Erscheinung und repräsentiert die vertikale Achse. Die typisch flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch bei allen kommenden Opel-Modellen eine wichtige Rolle spielen wird, steht als horizontale Achse im Raum.

Wohlgemerkt: Diese Zusammenfassung vermittelt einen Blick auf die Anfangsphase unserer Markenprofilierung und Concept Car-Entwicklung. Dieser Prozess nimmt für  gewöhnlich Monate in Anspruch. Genau diesen Prozess empfinden derzeit Medien aus ganz Europa nach. Ausgewählte Journalisten sollen in die Haut unserer Designer schlüpfen und die Entwicklung eines neuen Markenkonzepts samt Designstudie vorantreiben. Wie unsere Teams saßen die Aktionsteilnehmer zunächst mit vielen Fragezeichen im Kopf vor dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier.

Die Fragen lauteten: Welche Ikonen der Opel-Historie würdet ihr zum Vorbild nehmen? Was sind die verbindenden Elemente, welche charakterisieren die Marke? Und: Wenn ihr auf Basis des Opel-Kompasses ein Auto  entwerfen müsstet, das fit für die 2020er Jahre ist  – wie würde das aussehen? Diese Herausforderung haben unter anderem der YouTube-Kanal Autogefühl (Bild links), die Schweizer Zeitung Blick (Artikel 1 | Artikel 2, Mitte), AutoCar aus Großbritannien und L’argus (rechts) aus Frankreich angenommen. Mit Hilfe unserer Designer verwirklichten sie ihre Gedanken, Ideen und … Träume.

Im nächsten Schritt präsentierten wir die Entwürfe in einer „Sketch Review“ mit Mark Adams und stellten sie unserem Entwurf des neuen Opel Concept Cars gegenüber. Darüber werden wir in Kürze berichten. Ebenso werden wir das neue Gesicht von Opel  im Detail vorstellen – für die Ungeduldigen hier lohnt sich einstweilen die Suche nach den Begriffen „Vizor“ und „Pure Panel“.

Kommentare (187)

    • @Tobiii: wie in der Vergangenheit/Gegenwart entwickeln wir die LED-Tagfahrlichter evolutionär weiter, um den Wiedererkennungswert sicherzustellen. Evolutionär zu verstehen wie beim Insignia, der nun mit LED-Doppelschwingenmotiv unterwegs ist. Gleichzeitig entwickelt sich die darunterliegende Technologie weiter (z.B. Matrixlicht Astra > Insignia). Als Infos hier mitzunehmen sind:

      • Opel baut ein Konzeptfahrzeug.
      • Der Opel Kompass ist die Basisstruktur eines jeden Opels.
      • Wir richten das Opel Design auf die Eigenschaften pur und charakterstark (“pure + bold”) aus.
      • Wie der Kompass nun das neue Interieur- und Exterieur-Design beeinflusst, sollte nach den Begriffen Vizor und Pure Panel suchen.

      Zum geplanten Timing: die ersten Bilder werden wir Ende Q3 zeigen. Bis dahin nehmen wir euch von Teaser zu Teaser mit, geben aber einer Medienauswahl, die uns im Entstehungsprozess begleitet, den Vorrang in Sachen Enthüllung der Details. Einige sind oben genannt.

      Stellt euch im Rahmen dieses Beitrags aber mal selbst die Frage: Welche Ikonen würdet ihr herauspicken, in welchem Modell steckt die Opel Seele in euren Augen. Und welche Designelemente sollten ein Muss für jeden Opel sein bzw. sind typisch für die Marke?

      • haha, das youtube vom schweizer war ja schon längstens zu sehen und endete in einer renault-front 😉

        autogefühl, ” is your number one resource for in-depth car reviews and your number one community to discuss cars ” heißt es da immer zu anfangs und heraus kommt hier ein blauer schützenpanzer.
        gefällt mir das Original der Bundeswehr aber besser 😉

        tja, was haben wir/fehlt noch – ein Signum-Nachfolger oder wie/was ?

      • Welche “Ikonen”, puh, das wird wohl kaum einer verstehen:

        Meriva-A !
        Klassisch, ehrlich, mit den 100% Flex-ibilität

        Irgendwelche sportlichen Flitzer, das mache in mit dem Lineal in 5min.
        Ein Keil auf 4 Rädern. Die hohe Kunst ist der Kleinwagen-Bau.

        • Meriva-A… Nun ja, sicherlich total praktisch, als OPC bestimmt auch unterhaltsam, aber das Design ist wohl kaum ikonischer als der Altglascontainer nebenan. Aber jeder Jeck ist anders 🙂

        • @Didi: Ehrlich?!? Meriva A eine Ikone?
          Ich weiß schon, warum ich selten bis nie deiner Meinung bin!
          Die in der Ahnenreihe gezeigten Autos sind Ikonen + Calibra + Kadett/Admiral der 30er Jahre & Kapitän 2.6

          • Letztgenannte sind Ikonen für Auto-Genießer, absolut. Aber ein Meriva A ist für manche Vernunftmenschen wie mich ebenfalls auf seine Art eine Ikone. Der Meriva A war und ist für mich die Reinschrift, das Ultimativ eines kompakten Alltagsfahrzeuges. Das Paket aus geringem Außenmaß, höchst flexiblen Innenraum, fairem Preis und Wirtschaftlichkeit ist meines Erachtens oft kopiert aber bis heute unerreicht. Für mich der Held des Alltags schlechthin. Viel Innenraum und trotzdem in der engen City eine Wohltat zu fahren und zu parken. Den mit unveränderten Maßen/Karosserie, aktueller Sicherheit, moderner Licht-Technik und modernem Infotainment neu aufgelegt, und ich bin mir sicher der würde an den Erfolg des alten direkt anknüpfen (War der „A“ nicht Absatz-Millionär?). Zur besseren Einordnung meines Lobgesangs auf ein vermeintliches „Opa-Auto“, ich bin immer noch stolzer Besitzer eines GT Roadster.

          • Nachtrag, weil es hier ja zuerst um Design geht und nicht um Alltagsnutzen: Ein Motor-Journalist beschrieb den Meriva A einmal als quasi „Design-los“. Damit lag er gar nicht so weit daneben, auch wenn seine Intention damals wohl eine andere war: Der Meriva könnte mit moderner Leuchten-Grafik auch heute noch als Neuerscheinung durchgehen. Sein Design ist die gekonnte Beschränkung auf das Essentielle und wahrhaftig zeitlos.

          • Naja, ein gutes Auto war/ist er ja. Aber das Design ist meiner Meinung nach katastrophal, aber auch das ist Geschmacksache.

      • Ganz klar der Opel Manta. Ein Sportwagen auch für den kleinen Geldbeutel mit einem sehr schönen Design, Platz für 4 und ordentlich Kofferraum. Natürlich könnte man hier auch calibra, GT oder das Rekord C bzw Commodore B Coupe (für mich persönlich der schönsten je gebaute Opel noch vor dem Manta B und dem Diplomat Coupe).
        Opel stand immer für tolles Design, Platz im Fahrzeug und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis dort muss Opel wieder hin und natürlich sollte man Mal wieder einen Eye Catcher a la GT bringen. Ein Auto was nicht nur typische Opel Kunden ins Autohaus holt, ein Wagen der ein “wow” entlockt.

      • Ich finde den Manta A genial. Er ist wie ein typisches Moodboard seiner Zeit. Ich denke deshalb sollte kein Zitat stattfinden sondern die zukünftigen Modelle ein Moodboard unserer Zeit. Danke aber für den Beitrag.

      • Bei soviel “Manta-Verehrung” muss ich eine Lanze für die KAD B Baureihe, insbesondere den Diplomat B brechen:
        Technisch seiner damaligen Konkurrenz ganz klar voraus, völlig klassisch (“pure”) in der Linienführung – bereits damals mit Bügelfalte: Für mich (und viele Mensch heute, die ihn mit großen Augen sehen: DAS hat einmal Opel gebaut…) ein absolutes Statement von Automobil!
        In der Sprache von M. Adams: “bolt”!

        Leider, leider wurde sein Design nicht evolutionär weiter entwickelt, sondern unter Einfluss von Zeitgeist der Aerodynamik geopfert (siehe Design-Studien des avisierten C-Modells von 1973/4) – by the way: In Stuttgart hatte man zu diesem Zeitpunkt mehr Geduld und die Zeit gab am Ende ihnen recht (siehe W 126, den man nicht wirklich mögen muss) …

      • Grundsätzlich kann man Opel zu diesem Schritt nur begrüßen, wobei ich den GT der im Vergleich zur GT- Studie vorziehen, da der GT in jeder Beziehung, Formvollendet ist, und somit als Referenz heranziehen wäre, nicht die noch zu unausgegorenen GT-Studie. Die CD -Studio ( und der Bitter CD) ist auch heute noch, wie zum Beispiel auch der GT 2 ein Meilenstein, ein Fahrzeug was mit ein wenig Änderungen, zu jeder Zeit wieder auf den Markt gebracht werden könnte. Diese Fahrzeuge entsprechen dem klassischen Braun Design ( Stereoanlagen -Design die ja heute noch in gleicher Form mit aktueller Technik bei T&A laufen und verkauft werden) als auch dem überragende Bauhausdesign. Klare glatte Linien und einfache Flächen, bleiben einfach zeitlos! Das Barockdesign von MB hat man sich schon am 2.Tag der Neuvorstellung des jeweiligen Models übersehen! Audi tritt total auf der Stelle und bei BMW sind auch die Designikonen nur die Fahrzeuge mit klaren Flächen und Linien, wie zum Beispiel der M1 , der850 I oder die E38 7er Limousine. Bei Maserati wird diese zeitlose Formensprache dank Pininfarina ja seit den 70ger zelebriert. Mein Bitter SC Coupe ist Zeitlos und mein Insignia A OPC ist stämmig, aber immer noch in seiner Linienführung leicht genug um zeitlos zu bleiben.
        Opel würde gegenüber den Mitbewerbern einen Riesen Schritt machen ,wenn Sie noch stärker auf ein in sich klar gekennzeichnetes Design, aller CD oder GT2 besinnen und zurücknehmen würden!
        Die Überraschung für ” Viele ” wäre perfekt.
        In diesem Sinne ! Viel Erfolg wünsche ich Opel bei diesen grandiosen Weg. Ihr Ted

        • Bin ich dabei! Folgende Träumerei: Vielleicht sogar hinter dunkler Abdeckung in der Vizor-Optik, automatisch aufklappend bei Dunkelheit/Schlechtwetter via Sensorik? Die Tönung der Abdeckung so gewählt, dass die Scheinwerfer jederzeit auch im abgedeckten Zustand und Tagfahrlicht (die Haken-Leuchten darüber) dezent grimmig sichtbar bleiben (fein ausgeführte Chromfassungen für die Scheinwerfer oder gedimmter LED-Ring um jede Leuchte?) Macht es technisch, macht es umwerfend!

      • Bei Vizor muss ich zuerst mal an Lt. Cdr. Geordi La Forge denken… Gibt schlimmere Referenzen, als Star Trek, vor allem wenn die Zukunft allen gehört…

  1. “Dazu haben Mark Adams und sein Designteam unsere Klassikwerkstatt im Werk Rüsselsheim besucht, um in mehrtägigen Workshops der Lösung auf die Spur zu kommen” – ist hört sich spannend an und lässt mich hoffen!
    Wie zitierte doch KTN seinerzeit treffenderweise: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann Zukunft gestalten. Mal sehen, was Adams und sein Team in diesem Sinne in den nächsten Monaten liefern …

    • @327cui: Einfach mal oben einen Blick in den Zeitstrahl werfen. In diesen Modellen steckt schon sehr viel drin, betrachtet man das coupé-artige Heck. Die puristische Form des CD ist bereits oben erwähnt. Der Experimental GT war damals Avantgarde und der GT Concept ist es heute – zeitlos, puristisch und kompromisslos. Was den Manta A und den Kadett GT/E angeht – diese beiden haben, so viel sei jetzt schon verraten, einen maßgeblichen Einfluss auf den Vizor gehabt.

  2. Ich finde den Ansatz mit den zwei Achsen gut.
    Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin freue ich mich, dass Opel mit seinem Wing-Design bzw. Doppel-Wing (LED) der Scheinwerfer an den neueren Autos eine sehr gute Markenidentität geschaffen hat. Ich wünschte mir, dass diese Linie in modernisierter Form durchgehalten wird.
    Dazu im Gegensatz die sogenannte Premiums (z.B. die Auto mit 4 Nullen + Null am Lenkrad), die neuerdings das Opel-Design am A1 und A4 fast eins zu eins geklaut haben.
    Bei den Franzosen Renault oder Peugeot und teilweise Mercedes schießen die Designer ja mit abstrusen LED Kurven ins Kraut. Sowas Prolliges möchte ich nie fahren.
    Also Opel. Mir gefällt die Weiterentwicklung der Designsprache am Grill. Lasst es Euch schützen !!
    P.S.: Wenn PSA will dass Opel gestärkt werden soll, muss man eben etwas investieren.
    Und wenn die Presse dann, natürlich nach dem Peugeot 208, mal Bilder vom neuen Corsa präsentieren darf, wäre es schön nicht am gleichen Tag vom Verkauf von Dudenhofen zu erfahren !
    “Opel – Die Hoffnung stirbt zuletzt.” (Neuer Slogan ?)

  3. Das Concept Cars bitte Seriennah hinstellen und schon habt ihr Kosten gespart. So einfach ist das, also kein Geld für ein Concept Cars raushauen, dass eh nicht kommt!

    Sparen kann so einfach sein

    • Ein Concept Car ist nun mal ein Con…und hat seine ganz eigenen Aufgaben.

      Nicht zwingend daraus ein direktes Serienmodell hervorgehend.
      Gewiss, die gab es auch schon bei Opel (s. Concept M, um mal bei (m)einer Ikone zu bleiben 😉

    • autoexpress ist wohl nur am mutmaßen, dass es schon am neuen corsa so weit früchte trägt.

      media.opel selbst dagegen spricht von,

      “Einen ersten Blick in diese Zukunft, also auf das Erscheinungsbild der Opel-Modelle ab Mitte der 2020er Jahre gibt es jetzt.

      also den nächsten Astra, Insignia etc.

      • Beim Corsa sehen wir neue Merkmale aus dem GT Concept und nicht aus der noch unbekannten Studio 2018.

        Oben steht explizit, ab Mitte 2020. somit ist der Astra und Insignia gemeint!
        Der Astra Nachfolger ist 2022/23 dran, Insignia 2024/25, sofern der Insignia nicht ein vorzeitiges Ende findet und auf die neue PSA Plattform aufbaut!

    • Der China-Buick “Excelle” sollte sich nicht wirklich jetzt noch fortsetzen.
      Er wirkt sehr unbeholfen, wie ein plump herunterskalierter Insignia-B.

      • Genau so ist es und das Design passt meiner Meinung nach nicht zu einem Kleinwagen. Bleibt nur zu hoffen dass Tavares da sein Veto eingelegt hat und auch noch ein paar “Jungs” schickt die Opel in Sachen Interieur Nachhilfe geben.

          • mit “da draußen” meint er wohl eher die vielen Illustratoren, die versuchen, einen neuen Corsa / das nächste Opel-Design (oder was auch immer) vorauszuahnen …

          • Diese lausigen Fakes nehm ich ja gar nicht ernst, geschweige finanz. die Gazetten dazu, da bastel ich mir selbst schon was 😉

            Wobei. Die bunstiftskizzen früher in der “motorwelt”, die hab ich gern nachgezeichnet :))

          • @ X-didi, 11. Juli 2018 – 22:16 Uhr

            Der neue Buick Excelle soll auf einer neuen globalen GM-Plattform für “Emerging Markets” aufbauen, schrieb Alex Luft am 15.5.18 auf gmauthority.com in “New Buick Excelle Sedan Rides On The All-New GM GEM Vehicle Platform”

            gmauthority.com/blog/2018/05/new-buick-excelle-sedan-rides-on-this-all-new-gm-vehicle-platform

  4. Was sind denn schöne Ikonen aus der kurzfristigen Vergangenheit?

    Astra G Coupe, Platz und sportliches Aussehen zu einem guten Preis
    Signum, Oberklasseniveau vom Platz ohne gleich ein Kombi zu sein (oder Sportstourer)
    Der Tigra war auch nen kleines oder feines Auto (der Twintop dann wieder nicht so)

    • wohl nicht wirklich nach der aussage von media.opel

      insgesamt ist sowas ja zumeist auch ein evolutionärer schritt bis dorthin und weiter.
      Mit dem CLX und Insignia-B wurden zuletzt ja erst Merkmale im Grill vom Concept GT übernommen (!)

      • Nun, der Opel Kompass als Basis wird wie im aktuellen Insignia beispielsweise auch im Corsa für den Wiedererkennungswert sorgen. Das Konzept-Fahrzeug wurde jedoch später als das Projekt Corsa angestoßen.

        • wäre doch ein netter Anlass, den Kompass auf das FL des Astra K zu adaptieren. Mir fehlt beim K die vertikale Linie und ich verstehe bis heute nicht, warum gerade das (ehemalige) Volumenmodell so weit vom Opel – Formenkanon abweicht …

    • Also Vauxhall soll die “New Germanness” dann “British, Ingenious, Progressive and Approachable” sein. Siehe Presseerklärung zum Thema in gb-media.vauxhall.co.uk

  5. Na, wenn das stimmt dann freue ich mich auf Coupé und Limousinen, die den Zeitgeist wiederspiegeln. Darunter versteht sich Opel Manta, Kadet, Astra G Coupé, Calibra und nicht zu vergessen den GT, hoffen wir mal das Opel wieder Cabrios baut und 3 türer.
    Sportliche Ambitionen und der Konkurrenz weit voraus in Bezug auf Innovationen, das war der Geist der damaligen Zeit, als Opel wirklich Coole Autos baute!

    Unter Innovationen verstehe ich, das Opel als erster die Technik im Auto unterbringt und entwickelt, so neu das kein anderer Hersteller die Technik verbaut hat.
    Natürlich gibt es auch die normalen Innovationen, sprich abgeguckt und auf dem neusten stand gebracht.
    Die nächst mögliche Innovation ist das Laden des Smartphones über Wirelles LAN im PKW. Keine störenden Kabel oder festen Platz zum aufladen mehr.

    Ich hoffe die Front kommt mit den LED Opel Emblem auch so auf dem Markt! Gerne auch am Heck als Tagfahrlicht präsent! Ist denke ich einmalig und würde den Blitz als wahren Blitz entlarven 🙂

    Mir gefällt das Interieur, das es nur noch ein Display gibt und viele Informationen können über das Headupdisplay bereits jetzt entnommen werden, somit wird der Weg zum Pure Panel frei. Das würde ein Quantensprung in der Corsa klasse geben bzw. beim Astra und Insignia.

    Natürlich sollte die Motorisierung zu den Design zusammenspielen! Sportliches Design braucht auch Leistung unter die Haube.
    Der jetzige Insignia sieht sportlich aus, kann aufgrund der fehlenden Motorisierung nicht wirklich den Sportlichen Geist wiederspiegeln. Schade, das Auto hätte es wirklich verdient und wir reden von eine ganze Menge Potential. Ähnlich sieht es beim Astra aus.

    Im Bezug auf Ledscheinwerfer bin ich wirklich gespannt, wie die dritte Generation Matrixled aussieht?
    Eventuell schon im Astra K Fl zu haben?
    Und bitte keine zwei geteilte Scheinwerfer verbauen! Das sieht bei Citroën alles andere als schön aus!

    Als aller letztes! Opel soll besser als VW aufgestellt sein!
    Flexibilität, Innovationen und deutsches Know-how sollen an erster Stelle stehen!
    Quasi Autos die es wieder wert sind an die Spitze zu stehen und Emotionen wie auch den Sportlichen Charakter wecken!

    Offtopic.
    Der Astra K hat endlich die Ablage unter die Klimabedienung erhalten, das ganze wurde richtig gut untergebracht, jedoch fehlen die USB Schnittstellen 🤔 bzw. Die Induktive lademöglichkeit, genau das hätte den Platz wirklich gut aufgeputscht.

    • @Reinivann: LED-Scheinwerfer – wir arbeiten dran.

      Unter Innovationen verstehe ich, das Opel als erster die Technik im Auto unterbringt und entwickelt

      Hier geht es nicht unbedingt darum, Erster sein zu müssen. Wenn es eine neue Technologie gibt, die den Menschen wirklich hilft, dann wollen wir die Ersten sein, die sie einem breiten Kundenkreis anbietet. Wir machen Innovationen zugänglich und setzen den Menschen stets in den Mittelpunkt. Es gibt einen typisch deutschen und zugleich sehr aktuellen Begriff, der dies treffend ausdrückt: menschlich. Innovation – nicht nur für die, die es sich leisten können. Das ist das Markenversprechen.

      Sportliches Design braucht auch Leistung unter die Haube.

      Eines der zentralen Ziele unserer Strategie ist es, die 95-Gramm-CO2-Vorgabe der EU für 2020 zu erreichen. Die Einhaltung der CO2 Grenzwerte ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft. Motoren mit besonders hohem Wirkungsgrad und geringen Verbrauchswerten, Elektrifizierung, Plug-in-Hybrid – das ist unser Weg. Opel-Chef Lohscheller sagte schon zu Beginn des Jahres, Strafzahlungen seien für ihn keine Option, da sie nicht nur außerordentlich hoch wären, sodern auch Kunden Autos von einem Hersteller, der gesetzliche Vorgaben nur mittels Strafzahlungen einhalten kann, nicht besonders attraktiv finden.

      • Ich glaube auf dem CO2-Ohr ist der ein oder andere taub. Erst wenn BMW und Co. auch ihre PS-Monster in der EU zurückpfeifen, wird es dann auch der Letzte merken.

        • PS hat nichts mit CO2 zu tun!

          Auch mit größere Motoren kann das CO2 Ziel erreicht werden!
          Es kommt auf die Technik an, die es möglich macht effizient unterwegs zu sein.

          Ein E-Auto ist auch nicht CO2 neutral, der Energiemix beinhaltet immer noch Atom und Kohlestrom die bei bedarf genutzt werden.
          Bis es tatsächlich möglich ist CO2 neutral zu fahren müssen sich die Automobilhersteller mit Homespeicher und Co. Auseinandersetzen.
          Mercedes tut dies und sammelt derzeit brauchbare Informationen um die Speicher zu optimieren, die auch brauchbare Kapazität für E- Autos oder Wasserstoffautos liefert.
          Opel hat erste Erfahrungen im Bereich Hybrid gesammelt und muss mit den nächsten Modellen einen guten Kompromiss finden damit sich das auch für den kleinen häuslebauer oder Mieter rechnet.

          • Also ich haben gerade meinen neuen Dienstwagen bestellt. Ein Passat Diesel 150 PS. Angabe von VW: 114 g/km CO2 (beim 170 PS Diesel sind es schon 147 g/kg) Ausstoß bei NEFZ. Nach neuem Standard wird sich der Wert sicher erhöhen. Die sind halt noch nicht so weit. Der zukünft. Grenzwert i. M. liegt bei 95 g/km. Der Wagen ist als A eingestuft. Um im Grenzwertbereich zu liegen, müsste der Wert um ca. 17 % (bei WLTP sicher noch mehr) innerhalb kürzester Zeit reduziert werden. Dafür waren jetzt viele viele Jahre Zeit. Keiner hat es geschafft.
            Richtig ist die Aussage zum Energiemix. Aber die erneuerbaren Energien stellen in Deutschland schon jetzt die Hauptanteil dar. Außeerdem wird Strom zentral produziert. Der CO2 Ausstoß kann somit viel besser gereinigt werden. Das gibt im übrigen auch für die Produktion eines Fahrzeuges.
            Nicht umsonst entwickeln alle anderen ja auch Elektrofahrzeuge. Die werden nur entwickel und auf dem Markt eingeführt , um die CO2-Grenzwerte einzuhalten. Sie sind aber gleichzeitig dazu “verdammt” diese an den Mann zu bringen.
            Ich selber bin Vielfahrer. PS-Leistung (> 200 PS) ist das, was man auf langen Strecken am wenigsten vermisst. Autos > 200 PS sind und bleiben Spielerei, so hart diese gewissheit auch für mich ist. Im Zuge von erhöhten Verkehrsaufkommen und autonomen Fahren werden sie dann irgendwann ganz überflüssig. Daher ist es wichtig, dass man bzw. Opel sich über andere wichtige Aspekte zu definieren versucht. Hersteller von “PS-Monster” gibt es allein in Deutschland genug.
            Bitte nicht falsch verstehen, natürlich finde ich auch PS-strake Autos toll. Aber es ist nicht das einzige und auch nicht das wichtigste Merkmal eine Herstellers.
            Man darf sicher nicht so naiv sein, individuelle Mobilität schadstofffrei hinzubekommen. Man sollte aber alles dafür tun, den Schadstoffausstoß auf ein Minimum zu begrenzen. Hier hat die Automobilindustrie versagt. Wir haben uns schlicht blind darauf verlassen, dass die Autos fast keine Schadstoffe mehr ausstoßen. PS waren wichtiger. Das rächt sich jetzt. Opel hat hierbei offensichtlich noch die weißeste Weste.

          • Ja es ist bei größeren Motoren mit teurer Abgasnachbehandlung ( bisher auch mit Schummelsoftware) möglich. Nur.. wer bezahlt bei einem Opel diese teure Technik? Antwort.. keiner. Dann greift man zum BMW, Audi, Mercedes. Auf diesem Markt ist für Opel, Ford, VW usw. nichts mehr zu gewinnen.

            Oder man ignoriert die Werte und schummelt sich mit Flottenverbrauch und Strafzahlungen (gedeckt durch hohe Magen) durch. Respekt. Das ist die Zukunft.

            Ich finde es ehrer Weitsichtig von Opel auf das 95g-Ziel zu setzen.

          • Die 95g CO2 sind ja Flottenverbrauch, also ein paar Elektroautos rausbringen und es läuft.
            Was die Verbrenner angeht: Vor Jahren wurde von Koenigsegg ein Ventiltrieb ohne Nockenwellen vorgestellt, mit diesem System wird der Verbrauch / CO2 Ausstoß anscheinend um bis zu 30 % reduziert und die Leistung um den gleich Wert erhöht. Die Chinesen haben das Patent wohl damals gekauft und seitdem hört man nichts mehr davon.

            Opel könnte sich ja auch als besonders umweltfreundliche Marke positionieren, da gibt es einen riesigen Markt von sehr zahlungskräftigen Kunden (siehe Tesla), aber da muss man halt Features bieten die ausgefallen sind.
            Ein 7 Sitzer Premium SUV oberhalb des Insignia, wahlweise mit Hybrid Allrad oder komplett Elektro mit schönen Spielereien und einem hochwertigen Innenraum zum Beispiel.

      • Hier wird Hybrid, Elektro eine zentrale Rolle spielen.
        Jedoch hoffen viele auf die Rückkehr der OPC Modelle und dessen Leistung.

        Opel sollte meiner Meinung auch Möglichkeiten finden, das speichern und herstellen von wasserstoff mit der bestehenden Photovoltaikanlage zu verwirklichen. So wird meiner Meinung nach 2 fliegen mit einer Klappe geschlagen und die Technologie Wasserstoff findet einen Innovativen nutzen. Die im gesamten den nutzen zweier Systeme kombiniert und das Autofahren noch günstiger macht und den Energiemix zu 100% Sonnenenergie beiträgt, das zudem kostenlose Energie bedeutet.

        Offtopic.
        Grad gesehen https:// youtu. be/J__t_mflrd0
        Das sollten die Autohäuser öfters machen, so können eventuell Kunden gewonnen werden! Außerdem hat die Kampagne Umparken im Kopf doch nicht so funktioniert, wie alle gedacht haben. Die Passanten waren am Ende extrem überrascht.
        Außerdem muss Opel die Funktionen eines Autos deutlich besser hervorheben und nicht alles in kleingedruckten niederschreiben! Vieles wird falsch interpretiert oder nicht wahrgenommen.
        Bsp. VW mit dem Trailerassist oder BMW mit M-Drive…
        Viele wissen nichtmal, das Opel auch innovativ sein kann!

        • jepp, dass sitzt! Kommt direkt bei den Leuten von der Straße an …

          auch off topic (wie man mit Opel einen Aston M. versägt): https:// www. youtube.com/watch?v=-IRlnCnNFks
          Beide haben keine Zukunft! Aber scheee war´s doch …

          • Mal ganz dumm gefragt: Was wäre denn wenn Opel sich mit einer Tuningfirma zusammentut (oder nochmal mit Lotus)? Diese nimmt dann vorhandene Opel-Modelle und sorgt für die entsprechende Motorleistung und das Aussehen. Beim Fahrverhalten könnte OPC ja noch mithelfen damit es wirklich gut wird.
            Gefertigt nur auf Bestellung und verkauft über das bestehende Opel Händlernetz.
            Den Gewinn kann man dann entsprechend aufteilen, Probleme wären evtl. Garantie und Abgasnorm (wenn es für stark limitierte Auflagen keine Ausnahmen gibt)

          • @ DerD, 12. Juli 2018 – 18:59 Uhr

            Meines Wissens bearbeitet die Tuning-Firma Irmscher immer wieder mal Opel-Fahrzeuge.

            Als Lotus den Opel Speedster auf die Beine stellte, war Lotus eine 100-prozentige Tochterfirma von GM, gehörte also zur Familie, wie — in geringerem Maße — ja auch zeitweise Isuzu und Suzuki. GM ist mit seinen Beteiligungen wesentlich respektvoller umgegangen als VW — man vergleiche Suzuki mit GM oder der ruppige Umgang von VW mit Suzuki.

          • @ DerD, 12. Juli 2018 – 18:59 Uhr

            Nachtrag zu Lotus: Heute gehört Lotus zum Geely-Konzern wie auch Volvo und London Taxi. PSA hatte den Bieterwettbewerb um die 49%-Betriebsführung von Proton und die Übernahme von Lotus gegen Geely verloren.

        • Cooles Video 🙂
          Im Rahmen der “Umparken im Kopf” Kampagne hätte man das auch mit anderen Modellen in anderen Städten machen können, dann sehen die Menschen vielleicht mal was Opel so kann. Auch in den Werbespots könnte man sich das zu Nutze machen, erst das Auto und seine Features präsentieren um danach aufzulösen das es ein Opel ist.
          Und da sind wir wieder beim alten Thema Marketing: Warum hat dieses Video nur 100 Aufrufe? Dieses Video hätte man auf dem offiziellen Opel Youtube Kanal hochladen und über Social Media richtig verbreiten müssen. Da macht man sich schon die Mühe und am Ende ist es umsonst.

          • Der Channel auf dem das Video hochgeladen wurde hat grade mal 86 Abonnenten, die Reichweite ist minimal.
            Opel hat auf Youtube fast 10000 Abonnenten, auf Facebook auch viele Fans und bei Twitter geht bestimmt auch was.
            Wenn man so eine Werbeaktion schon bringt muss man es auch richtig machen.

          • Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Opel-(NICHT)-Marketing: Da werden teilweise unter großem Aufwand tolle Ideen zu Papier/Video gebracht, nur um darauf deren Verbreitung völlig zu vergeigen.

          • Das entsprechende Video mit dem Corsa-Erlkönig war damals im Zuge der Corsa-Kampagne “Das neue OH!” ebenfalls auf dem YouTube-Kanal von Opel Deutschland zu finden. Ist halt schon von 2015.

          • Ok dann nehme ich das zurück.
            Aber die Idee vom Video ist echt gut sollte man echt mit anderen Modellen wiederholen.

  6. Ich finde, beim Design hat Opel ohnehin keine richtigen Schwächen. Da gibt es ganz andere in Deutschland.
    Opel sollte aber die Chance nutzen und sich einige Alleinstellungsmerkmale schaffen. Da die Motorisierung immer mehr in den Hintergrund tritt, finde ich den Fahrkomfort immens wichtig. Hier sollte Opel sich deutlich vom Wettbewerb abheben. Gutes Design mit einem hochwertigem Fahrkomfort (sportlich aber auch gediegen leise) in Kombination mit einem schicken und hochwertigem Interieur kann da vielleicht der Weg sein. Wenn Opel auch nur das bietet, was Ford , VW und Co. auch bieten, dann wird es nach den Rückschlägen der letzten 20 Jahre sau schwer.
    Ich finde es gut, dass man sich bei Opel in dieser Form Gedanken über die Marke macht, nämlich wofür sie steht. Autos können ja mittlerweile alle bauen. Opel als Spiegel der modernen europäischen Gesellschaft. Klingt im ersten Moment komisch, macht aber in der derzeitigen Situation m. E. Sinn.
    Besonders geil finde ich den Schachzug, dass die etablierten deutschen Fachmedien (AB, AMs …) hier außen vor sind. Da ist nicht viel von der heutigen Vorstellung zu sehen. Glückwunsch. Hier geht der Mut wohl schon los.
    Das Pure Panel sollte dann aber auch Einzug in die Topmodelle halten. Sonst war es wieder umsonst.

  7. Der Zeitstrahl setzt ja erst ziemlich spät ein. Auffallende Opel Designs waren aber auch der Olympia mit dem Haifischmaul (dessen Vorbild man hier sehen kann: gmauthority.com/blog/wp-content/uploads/2018/07/1952-Ford-in-Chevrolet-presentation-297×140.jpg ) oder ein paar Jahre später den Opel Rekord, der die Panoramafenster in Deutschland einführte (was ein paar Jahre später von Ford mit der “Linie der Vernunft” wieder beendet wurde). Das sind aber keine Vorbilder für heute…

    Was Opel aber aus der alten Zeit kopieren sollte, das ist die richtige Form des Blitzes, wie in diesem Bildausschnitt zu sehen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1961_Opel_1_75_pic1_Logo... — bei dem sind nämlich die Spitzen des Blitzes auf einer horizontalen Linie, wohingegen der aktuelle Blitz doch eher wie eine Treppenstufe abwärts aussieht, und aufgrund der unterschiedlichen Höhen der beiden “Spitzen” nur sehr schlecht in Designs mit horizontalen Linien eingepaßt werden kann.

    Der oben verlinkte Blitz von dem 1952er Opel Blitz wurde abstrahiert aus dem schräg angelegten Schriftzug OPEL BLITZ, den man hier auf dem Kühler eines Bonner Polizeiautos sieht: commons.wikimedia.org/wiki/File:2011-09-30_Bonn_Polizeiauto_Deutschlandfest_(Logo-und-Grill).jpg

    Auf dem Opel Blitz der nächsten Generation ist er dann verdünnt und in einem Kreis angeordnet.
    upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Feuerwehr_Oldtimer_2011_by-RaBoe_02.jpg
    Aber die Spitzen sind immer noch in einer Ebene. Später leider nicht mehr.

  8. Erstmal schön, dass Opel beim TFL-Design bleibt. Ein bisschen Kontinuität tut dem Laden gut. Wo es früher gern drunter und drüber ging: Bei den Bezeichnungen für Ausstattungslinien, Ausstattungsoptionen, Farben etc.

    Ich bin gespannt wie sich das Design entwickelt. Es darf gern, aus meiner Sicht, noch etwas schärfer und klarer werden.

    Das Bild mit den Coupés oben ist witzig: 1965, 1969, 1970, 1977, …, 2016. Ganz schön große Lücke dazwischen. Warum hat man Astra G Coupé oder Calibra außen vor gelassen?
    Das Bild zeigt aber auch die Jahre der Ernüchterung bei Opel. Kein emotionaler Flitzer mehr im Angebot, nur irgendwelche Abklatsche (GT) oder fette Quellen (Cascada). Da darf gern wieder mehr passieren. Ein kleiner leichter Flitzer, gern offen, sowas hat VW nicht! 😉

    • Der Zeitstrahl zeigt eindeutig, Coupes kann Opel fast so gut wie kein anderer. Schade, dass die nur im Premiumsegment gehen.
      Im Übrigen finde ich, dass der Cascada ein tolles Auto ist. Meine Frau fährt einen und ist total begeistert. Ich fahre ihn auch sehr gerne. Das hohe Gewicht sorgt natürlich nicht für übermäßige Beschleunigung, sorgt aber für eine prima und satte Straßenlage. Er fährt einfach nur souverän. Da kommt mein Dienst-Passat lange nicht hin.
      Wenn Opel die Motoren- und Modellvielfalt einschränkt und den Innenraum endgültig auf Premiumniveau hebt, ist es auch für Nicht-Opel-Fans eine echte Alternative zu BMW, Audi und Mercedes. Optisch ist es ohnehin das schönste Cabrio am Markt. Das hören wir ganz oft.

  9. Mit diesem neuen Design-Konzept löst Opel in PSA die Gemeinsamkeiten mit Buick und Holden auf. Die Frontpartie des neuen Excelle von Buick China sieht aus wie ein Opel…

  10. Kombicoupé, mit einem neuem Top CW wert. ( Targa & Caprio )
    Minivan, Maxivan. Für Handwerker und Privatleute.
    Kombilimousine & Limousine, Dienstleistungen & Privatleute.
    Und Fertig.
    Denn alten Fahrzeugen nachzutrauern bringt einfach nicht´s .
    Neu und Besser gemacht ohne die Alten Fehler zu wiederholen ist einfach besser.

    Unter GM wurden alle möglichen Fehler gemacht, ob Planung, Werbung, GM wollte halt das ihre Modell in Europa gekauft werden, tja, die Europäische Gemeinschaft braucht halt keine Amischlitten.
    Gruß an Alle Opel-Mitarbeiter.

  11. Die Themen werden wieder besser und PQ, irgendwie bekomme ich das Gefühl, du darfst ein bißchen mehr “blicken” lassen 🙂
    Ich hatte die Frage schon mal gestellt: Wie verhält es sich bei PSA mit Softwarelösungen beim HMI, Infotainment usw. Wird das intern gemacht oder extern? Hier wäre mal jemand für den Blog anzuwerben, damit wir die Verbesserungsvorschläge/Problemchen diskutieren könnten. Die Hardware bei Opel ist sicher nicht schlecht, aber bei der Software gibts große Lücken und das betrifft auch den GLX, bei dem schon ein wenig PSA verbaut wird… 😉

  12. Ich versuche schon seit Jahren, meine Opel Top-10 zu erstellen, scheitere aber immer daran, weil es einfach so viele geile Opel gab (gibt??). Hier mal 10 Ikonen, aber da könnten sich noch eine ganze Reihe andere Opel einreihen auf gleichem Niveau

    – Aero GT
    – Diplomat B
    – Omega B
    – Commodore A Coupé
    – Ascona B
    – Cascada
    – Motoclub 500
    – Calibra
    – Admiral (Vorkrieg)

    Was das neue Design angeht, muss man mal sehen; überdimensionierte Tagfahrleuchten wären nicht so mein Ding, aber Mark Adams macht keinen schlechten Job, ich bin also relativ optimistisch. Natürlich hätte ich lieber eine Corvette als Unterbau gesehen als einen Citroën Jumpy, mais c’est la vie..

    • Nachtrag:

      Eine Negativliste wäre auch schwierig, weil es da so wenig zu nennen gibt. Selbst dem Corsa B, den ich seinerzeit gehasst habe, kann ich mittlerweile etwas abgewinnen. Der Agila A ist mit Sicherheit ewiger Spitzenreiter. Aber als ich heute morgen zum Backer gegangen bin, stand da ein CLX auf dem Parkplatz und ich dachte mir noch, dass der wirklich furchtbar plump und ungelenk gezeichnet aussieht; der müsste also auf jeden Fall auch auf diese Liste…

      • Negativliste:
        1. Corsa A Stufenheck
        2. Kadett E Stufenheck
        3. Astra F ( sah nicht wirklich schlecht aus, aber laaaangweilig)
        4. Omega A Stufenheck

        Generell last sich sagen, daß Opel und Stufenheck eine sehr unglückliche Kombination ist…;-)

        • ich dachte auch so
          Aber Corsa A stufenheck ist heute wieder Kult.
          Schau mal wie die Preise anziehen.
          Deswegen nicht unterschätzen
          auch z. B. Vectra A 2000 16V
          sind heute gesuchte Objekte

        • Beim Omega A würde ich widersprechen. Der war damals technisch voll auf der Höhe und hat auch viele Tests gegen BMW und Mercedes gewonnen. Audi hat damals keinen interessiert. Das DSA Sicherheitsfahrwerk war konkurenzlos. Anfangs war nur die Verarbeitung schlecht. Der Omega A war damals regelmäßig in den top-ten der Zulassungsstatistiken vertreten, ich meine sogar teilweise vor dem Vectra.

          Wenn man noch an Rekord C und D (bzw. die Commodore Derivate) denkt oder an Senator A, dann waren das zu dieser Zeit tolle und schöne Limousinen. Dem Rekord D wurde sogar Italo-Design nachgesagt. Auch Insignia A (und natürlich B) sind optisch sehr gelungene Fahrzeuge. Der Vectra C als Limousine eher nicht.
          Sprich mal einen älteren BMW-Fahrer an, der ein oder andere hat sicher mal einen Commodore gefahren. Die schwärmen noch heute von diesem Auto.

          • Omega A Stufenheck sah zumindest als Evo und natürlich erst recht als Lotus Omega richtig gut aus. Ansonsten fand ich ihn nicht schlecht, aber natürlich nicht so spektakulär. Astra F so ähnlich, nicht spektakulär aber insgesamt sehr stimmig. Corsa TR, nicht schön aber kultig. Allerdings werde ich nie verstehen, warum Irmscher nicht den TR statt den CC aufgeschnitten hat für den Spider.
            Tigra TwinTop würde ich noch nominieren. Sieht als zweisitziges Cabrio deutlich schlechter aus als der Corsa, auf dem er basiert – muss man erstmal schaffen..

  13. Moin,
    Laut „Autogazette“ wird bei Opel die OPC-Abteilung geschlossen und die GSI-Modelle werden keine stärken Motoren erhalten als die derzeitigen.
    Ist das wahr ? oder eine absichtliche Falschmeldung…

    • Ich glaube mittlerweile, dass die Fachmedien gar keine Infos haben und einfach in irgendwelche früher mal getätigten Aussage irgendetwas hinein interpretieren, damit sie überhaupt einen Bericht zustande bekommen. In der Beziehung glaube ich nichts, was Opel nicht selbst bestätigt.

    • Würde mich nicht wundern wenn es so wäre. Herr Quanz hat ja oben selbst geschrieben dass das 95g CO2 Ziel höchste Priorität hat, da ist für starke Motoren leider kein Platz.

      • Der 2.0 BiTurbo Diesel mit 154 kW (210 PS) kann im Insignia GSi bestellt werden – das ist ein starker Motor. Euro-6d-Temp (RDE-Zyklus) gilt seit dem 1.9.2017 für neue Fahrzeugtypen und ab 1.9.2019 tritt sie für alle Neuzulassungen in Kraft. Zwischendrin ab 1.9.2018 gilt die 6c (WLTP-Zyklus) für alle Neuzulassungen. Der Gesetzgeber hat Grenzwerte gesetzt, also müssen wir sie einhalten.

        • Sorry, aber 210 PS in einem großen Insignia der noch den GSi Schriftzug trägt ist nicht viel.
          Von 0-100 in 7,9 Sek, da zieht selbst der Astra 1,6 L Turbo mit 200 PS mit. Ich weiß Leistung ist nicht alles, aber beim GSi sollte wirklich mehr gehen, sonst hätte man sich das Kürzel auch sparen können.

          • GSI soll laut Opel bedeuten; kein Motortuning. Nur Bodykit und Anpassung der kennfelder. Nichts anderes wie OPC Line + Extras.
            Leider ohne hörbaren Auspuffsound(haben sich wohl die Nachbarn Beschwerde).

          • Ganz so ist das nicht, man hat ja noch das Top Allradsystem sowie Änderungen am Fahrwerk und größere Bremse. Trotzdem sind die 210 PS etwas wenig, die GSi Linie ist ja das GTI von Opel, und in einem Wagen wie dem Insignia wären 250-300 PS doch ganz gut.

  14. Meine Opel-Ikone ist eindeutig der Monza. Das Auto fand ich schon als Kind spektakulär. Leider wurde so etwas nie ieder von Opel gebaut. Der fehlt mir im Zeitstzrahl. Schade, dass aus dem Conzept so wenig geworden ist. Das in Serie als E-Fahrzeug mit RE oder Hybrid wäre sicher eine Ansage gewesen und man wäre BMW & Co. meilenweit voraus.

    Ich finde auch, dass der Omega 3000 24V eine Opel-Ikone ist. Dieses Auto hatte ich selber einmal. Keines meiner nachfolgenden Fahrzeuge konnte dem das Wasser reichen.

    Ich wünsche der Opel-Verantwortlichen viel Mut, Dinge zu tun, die im Moment eigentlich tabu sind.

  15. Ich finde das Außendesign der Modelle schön wie sie sind, das könnt ihr. Der Insignia ist immernoch ein Hingucker und auch der Astra sieht für mich ansprechend aus.
    Wie hier andere schon geschrieben haben ist nicht das Äußere bei Opel das Problem sondern das die Modelle technisch und von der Ausstattung her leider relativ emotionslos rüberkommen.
    Es sind keine schlechten Autos, aber irgendwie stechen sie durch nichts besonders hervor. Von den “0815” Autos gibt es in diesem Preissegment genug (Hyundai, Toyota, Kia etc.).
    Was will Opel sein? Eine besonders sportliche Marke? German Engineering mit besonders hochwertigen und technisch ausgefeilten Produkten? Viele Opel Modelle haben ihren “Esprit” für mich irgendwie verloren und sind leider austauschbar geworden.

    • Ich sehe das ähnlich. Es fehlen die Alleinstellungsmerkmale, den Habenwolleneffekt. Ob man das nur an den Innenräumen festmachen kann, sei mal dahingestellt. Opel hat in seinen Konzepten so viele gute Ideen verbaut, warum kommt so wenig in die Serie.
      Wenn Opel sich traut, anders zu ein, dann ist auch noch Platz im Permiumsegment, zumindest für einige Modelle. Ich denke es ist wichtig, die Autos teuerer verkaufen zu können. Dafür müsste die Marke nach oben, höherwertig entwickelt werden. Ob das nur über das Design geht, stelle ich mal zur Diskussion.

      • Ich denke oft das in den Meetings sehr viele gute Ideen und Strategien vorgetragen werden, dann wird man sich bewusst was eine konsequente Umsetzung dieser Ideen kosten würde und was macht mal wieder halbe Sachen.
        Der Insignia GSi zum Beispiel: Top Allradsystem und Fahrwerk mit super Optik auf der einen Seite, sehr wenig Motorleistung und der gleiche Klang wie beim normalen Insignia auf der anderen.
        Den jetzt nur noch mit 210 PS Diesel anzubieten ist schon eine Frechheit und wird dem Auto nicht gerecht.
        Wenn man einige diese Ideen mal richtig umgesetzt hätte (GSi, OPC, “Opel ärgert die Oberklasse”) würde Opel jetzt wahrscheinlich anders da stehen.

  16. Puh, da kann man ja froh sein, bei den Bildern vom neuen Buick Excelle (Front und Seite), dass der von PSA bei Opel nochmal zurückgepfiffen wurde. Wenn der so gekommen wäre.. eieiei.. 2014 hätte man das vielleicht noch akzeptiert, aber jetzt? Wirkt halt jetzt schon veraltet, auch innen. Ich hoffe, dass möglichst wenig davon im PSA Corsa F stecken bleibt 😉 … Ich würde mir diese Illustration zum Vorbild nehmen:

    https://drivemag.com/news/the-all-new-opel-corsa-f-comes-on-a-ps...

    So sähe für mich aktuell ein top Corsa mit Insignia-Anleihen aus!

    Zu den Design-Ikonen:

    Manta A
    Calibra
    Tigra A
    Corsa A/B
    Corsa D
    Zafira A
    Kadett B/C
    Ascona B

    Ich hoffe, dass man sich nicht nur an solchen Ikonen im Außendesign neu erfindet, sondern dass man auch die Themen, Spaltmaße, verwendete Kunststoffe, Farben im Innenraum, Verarbeitung mit größtem Elan neu angeht. Hier hat Opel noch Nachholbedarf. Designtechnisch geht man mit dem Insi B außen wie innen in die absolut richtige Richtung, ich betone hier vor allem “richtige Richtung”, dass Ziel ist damit noch etwas entfernt (Stand heute!). Innen kann man sich auch beim Astra H (Design, nicht Material/Verarbeitung) nochmal umschauen. Auch der Corsa B hat hier seinerzeit gut ausgesehen. Wenn man von german precision etc. spricht muss man auch entsprechend liefern – sonst bleiben es belanglose, nicht ernstzunehmende leere Worthülsen. Damit kann man sich dann auch schnell lächerlich machen. Vor allem sieht nicht jeder darin das pure Design. Viele sehen darin auch Material- und Verabeitungsgüte. Und hier nimmt man sich mit dem Spruch dicke Gewichte vor wie Daimler oder Audi. Ich erwarte nicht die gleiche, jedoch eine annähernd ähnliche Qualität, wenn man von “deutsch” spricht. Wir bieten weltweit in so vielen Branchen hohe Präzision an, da muss man dann wirklich liefern. Und das bestätigt auch meine bereits geäußerten Erwartungen an Opel -> allen zugänglich machen geht gar nicht, aber der Mittelschicht und ggfs. auch höher. Und hier darf gerne Gutes auch ETWAS(!!!) mehr kosten. Man sollte hier nochmal genau in sich gehen und sich ggfs. bei Skoda umsehen – natürlich in der Opel Interprätation! Aber genau das ist es, warum Skoda so “erfolgreich” geworden ist. Günstig und gut (Design mal außen vor – weil Geschmackssache). Opel ist günstig, nur eben nicht in allen Belangen IMMER gut. Allerdings sollte Opel z.B. fahrdynamischer ausgerichtet sein.

    • Ich habe mir vor einigen Tagen den Superb mal genauer beim Händler angeschaut. Da ist nicht nur der Preis billig, wobei der Superb ruckzuck teuer wird. Ich war da gar nicht von angetan. Letzes Jahr im Urlaub bin ich öfters in neuwertigen Skoda-Taxen mitgefahren. Ich war wenig begeistert. Die klappern ganz schön. Mein Nachbar hat gerade seinen neuen Dienstwagen bekommen, Karoq oder so. Stink langweilig und ebenfalls nicht so toll von der Qualität. Hab ich ihm natürlich nicht so gesagt. Ich war sehr entäuscht von diesem Auto. Wenn man sich die aktuellen Modelle von Skoda und VW (außer T-Roc) anschaut, kann ich nicht nachvollziehen, warum über die Innenräume von Opel hier so geschimpft wird. Auch der aktuelle Passat ist ein riesen Langweiler von Innen (und von Außen). Und erstmal das ausfahrbare Billigplastik-Head-up. Einfach nur lächerlich. Ich sage euch, ich wäre froh, ich könnte als Dienstwagen einen Opel fahren.

    • So hätte ich den Corsa F gerne, sehr schön gemachtes Front-Design. Die kräftigen Sicken in der Seite sind nicht so mein Ding, sieht zudem stark nach Korea-Design/Hyundai aus. Diese bis vorne durch den vorderen Türgriff und weiter durchlaufende Sicke würde ich weglassen, gefällt mir schon beim Astra K nicht. Ich würde eher den hinteren Radausschnitt mit einer muskulös wirkenden Ausbuchtung betonen, in etwa wie damals beim Lancia Delta (hatte der Corsa A das nicht auch andeutungsweise?) um den Übergang zum Heck hin bulliger/breiter/einen Hauch maskuliner/dynamischer/sportlicher erscheinen zu lassen. Ich weiß natürlich auch das der neue Corsa so nicht kommen wird, aber ich fände dieses Design (bis auf meine angesprochenen Änderungen) sehr gelungen und sehr „Germanesse“- und „bolt“-like.

  17. Nun wie hier in leisen tönen angekündigt, hat RP Online nun tatsachen geschildert!

    Kein OPC Modell mehr, das ende der Fahnenstange ist wirklich der GSI ohne Motortuning bzw. mehrleistung!
    Kein Motorsport mehr!
    Eine Ära geht zu ENDE, die Opel durch die Geschichte begleitet hat, die Kunden haben die Angebote gerne angenomen!

    Opel ADAM, Zafira, GTC und Cascada werden aus dem Programm genommen!
    Gerade beim ADAM und Zafira unverständlich!

    • Für Opel wohl sehr verständlich. Sonst würde man es nicht machen.

      Für den Zafira kommt ein 7-sitziges SUV. Ist auch für den mMit-vierziger-Papa viel stylischer als ein “Papmersbomber”. Daher kein Verlust.

      Karl… ganz ehrlich.. vermisst niemand.

      Cascada… die Verkaufzahlen dürften kein Facelift rechtfertigen.

      Adam… auch hier wird ein Facelift nicht wirtschaftlich sein. Ob es einen neuen Kleinstwagen auf 106/Aygo basis geben wird ist ja nicht entschieden. Fakt ist, dass Opel gerade Corsa F, Mokka X B und das große SUV in der Entwicklung hat. Ich denke das dürfte für die nächsten 3 Jahre erstmal genug sein.

      Lieber die 3 Modelle ordentlich machen als auf Teufel komm raus noch irgend ein Modell reindrücken.

      • Gibt es irgendwelche offiziellen Infos zum SUV? Habe da noch nichts von Opel gehört.
        Den Adam halte ich als Lifestyleflitzer noch für wichtig, außer natürlich der neue Corsa kann das mit entsprechender Farbvielfalt und Personalisierungsmöglichkeiten ausgleichen.
        Für ein Billigauto wie den Karl gibt es in Deutschland einfach keinen Markt, der Cascada wäre zwar ganz nett, ist für mich aber auch kein Muss (obwohl die Verkaufszahlen sicher auch damit zusammenhängen das er technisch veraltet ist).

        • Für ein kleines „Billigauto“ gibt es immer Abnehmer, jede Menge sogar. Beim Karl macht Opel den Fehler (wie viele andere Hersteller mit ihren Kleinstwagen auch), dass der Aufbau hinten optisch nicht mehr auf „Transport-Talent“ getrimmt worden ist. Der VW Up macht es in dieser Klasse mit seinem Van-artigen Design deutlich besser, auch wenn er real kaum mehr Platz bietet. Das kommt in dieser Fahrzeugklasse bei der Kundschaft einfach deutlich besser an, während der Karl mit seinem verschwurbelten Design-Heck dem Betrachter sofort und auf den ersten Blick „Achtung, Kleinwagen mit wenig Platz“ signalisiert. Manchmal ist weniger Design MEHR! Es kommt immer auf das Anwendungsgebiet an und die Zielgruppe. Der Up bietet also vordergründig einen Mehrwert fürs Geld, und nur auf Grund dessen ist er so erfolgreich.

          • Der Up ist aber wie der Adam eher auf Lifestyle getrimmt. Der Karl wird als sehr billiger praktischer Kleinwagen vermarktet, damit ist eher eher für Dacia Kunden.
            Außerdem gibt es vom Up viele Varianten, verschiedene Leistungsstufen (auch e-Up und GTI) und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung, das schätzen die Kunden.

        • Der Adam spielt für PSA’s “Automotive Division OV” die Rolle des DS 3 bei der “Automotive Division PCD”: als stark individualisierbarer “Lifestyleflitzer” das erste Auto für Berufsanfänger, die damit den Einstieg in die Modellpalette mit immer größeren bzw. teureren Fahrzeugen darstellen.

          Und eine überall rumfahrende Werbung für Opel.

          Den Adam aufzugeben, wäre ein grober Fehler aus Marketingsicht.

          PCD hat auch den DS 3 nicht ersatzlos eingestellt.

          • Ja, der Adam ist im Prinzip der Up von Opel.
            Die vielen Möglichkeiten zur Individualisierung schätzen die Kunden bei so einem Kleinwagen, ersatzlos zu streichen wäre auf jeden Fall ein Fehler.
            Ich könnte mir höchstens vorstellen das der Corsa mit vielen Versionen breit gefächert wird und somit die Rolle des jetzigen Corsa (als praktischer Kleinwagen) und die des Adam (als Lifestyle Auto) übernehmen kann. Obwohl das schade um den Namen wäre, den Adam kennen ja mittlerweile viele als “coolen” Kleinwagen.

          • @ DerD, 13. Juli 2018 – 11:24 Uhr

            Naa, Up/Mii/Citigo spielen in der Liga der Aygo/108/C1 und Opel Karl (Vauxhall Viva), Kia Picanto, Hyundai, Hyundai i10, Ford Ka etc.

            Der Adam ist eine Alternative zum Retro-Mini aus der “BMW Group”, dem Fiat 500, dem Audi A1 und dem DS 3.

          • @ Beobachter 7:

            Der ADAM ist eine Klasse tiefer als der DS3! Der DS3 ist im Prinzip die veredele Ausgabe des Citroen C3 und ist in der Polo bzw. Corsa-Klasse angesiedelt.
            Dazu kommt, daß der DS3 ganz und gar nicht Retro ist: Er wurde sogar seinerzeit als das “Anti-Retro-Auto” beworben…

          • @ Hassan, 13. Juli 2018 – 14:04 Uhr

            und der Adam ruht auf der Plattform des Corsa, SCCS (Small Common Components and Systems platform), die Anfang der 2000er Jahre gemeinsam von Fiat und Opel entwickelt wurde, und die für viele verschiedene Autos als Baukasten diente und noch dient, heute in weiterentwickelten Formen.

            Statt “retro” heißt es bei Opel und DS eben “lifestyle”. Bei Opel gibt es eben auch keine noch lebende Aura, die man als Verkaufshilfe wieder zum Leben zu erwecken versuchen könnte.

          • Joh, so ist der AdAM einzuordnen.

            Opel hat(te) hier halt den Luxus von 3 Wagen im Klein(st)wagen-Segment: Corsa / AdAM / Karl

            Das wird man unter PSA so oder so überdenken müssen.

            Ob da was in Nachfolge bei 108/C1/Aygo auch für Opel geht
            oder wie auch immer.

            Erstmal hat der neue Corsa-F Priorität, bzw. bei Peugeot der neue 208.

            Aus dem DS3 wird wohl der DS 3 Crossback* – zuletzt Patentzeichnungen geleaked (!) und einiges an Erlkönige um so konkreter sich abzeichnend.
            Mit diesem das Debüt der CMP-Plattform, die auch zu beiden o.a. Kleinwagen-Nachfolgern Anwendung findet. Sehr spannend !

            *)womöglich adäquates auch als Mokka-Nachfolger ?!

      • Offensichtlich verkaufen sich Corsa, Mokka X und Adam trotz ihren langen Lebenszyklus noch besser (innerhalb der Top 50 im Juni) als der PSA GLX. Wenn der so toll wäre, müssten die Stückzahlen ja durch die Decke gehen. Wie will Opel dir Produktion in Eisenach (Adam, Corsa) kompensieren, wenn der GLX nicht mal halb so viele Autos im Monat verkauft ?
        Oder ist es in Europa so viel besser ?

        • Naja, mal schauen für was alles Eisenach so im ganzen PSA-Konzern dann tätig sein darf, seine ganz eigenen Qualitäten ausspielt.
          Bei nur 2 Plattformen, wird jedes Werk an sich so ziemlich alles darstellen können – das kann noch sehr interessant werden !

      • Es wurde auch hier des Öfteren leicht angekündigt und angebeblich hätte Hr. Lohscheller ein Statement abgegeben, laut RP Online!

        Offtopic.
        Ich hab mir heute einen gebrauchten Insignia GS Ultimate 2.0t 260PS Vollausstattung gesichert! In drei Monaten werde ich stolzer besitzer dieses Fahrzeuges.
        Der letzte wahre Opel.

        Ob ich danach nochmal ein Opel kaufe, liegt an die Produkte die Opel anbietet, derzeit sieht es anscheinend extrem lahm aus.

          • Wäre vielleicht gut wenn man mal konkrete Sachen erfährt was sportliche Modelle wie OPC oder GSi betrifft. Vom Astra GSi hört man jetzt irgendwie auch nichts mehr.
            Ich kann mir gut vorstellen das ihr viele Kunden verliert weil keiner Lust hast noch ein Jahr auf entsprechende Ankündigungen zu warten.

          • Kein OPC für Privatkunden bedeutet eigentlich auch kein Motorsport!
            So haben die Gazetten das aufgenommen und so würde das jeder verstehen!

            Insbesondere bei der Behauptung das die OPC Abteilung geschlossen wird, spricht eigentlich dafür.

            Ansonsten würde ich vorschlagen, Klarheit zu schaffen und nicht um den heißen Brei schreiben!

            Weiter oben wird von den Insignia GSI Diesel gesprochen(möchte nicht jeder), was ist mit dem Benziner 260PS? Kommen nun OPC Modelle für Privatkunden oder ist das Geschichte, aufgrund der schärferen CO2 Grenzen?

          • @Reinivann: Der Punkt ist nur, dass wir nie gesagt haben, dass die OPC Abteilung geschlossen wird. Ja, wir halten uns bedeckt, was die Zukunft von OPC angeht – genauso wie wir uns zurzeit noch bedeckt halten zum neuen Corsa, etwaigen Diskussionen um einen neuen Astra, etc. – wir wissen auch, dass die Salamitaktik in Sachen Zukunftsportfolio nicht immer gut ankommt, verstehen die Neugierde bei unseren Kunden und hier im Blog. Aus kommunikativen und wirtschaftlichen Gründen ist das aber nun einmal unabdingbar, um gegenwärtige Modelle zu schützen, größere und öfters frequentierte Aufschläge in den Medien verzeichnen zu können und manchmal schlicht und einfach, weil wir noch nach einer Lösung im Engineering suchen und es noch zu früh wäre, über Optionen zu sprechen.

          • Dennoch habt ihr das kommunikativ nicht gut gelöst finde ich. Wenn man über Jahre hinweg einfach keine OPCs mehr ankündigt wird der Kunde irgendwann skeptisch.
            Da bringt das ganze “OPC wird nicht geschlossen” Gerede nicht viel wenn de facto nichts kommt.
            Man muss ja nicht gleich alle Details veröffentlichen, ein einfaches “ja”, “nein” oder “wir suchen nach Lösungen” auf die Frage ob es noch ein OPC zu Modell X oder Y gibt hätte ja gereicht, gab es aber nie.
            Bei anderen Herstellern geht man mit diesen Infos deutlich großzügiger um.

          • Dem “Laden” fehlt es an KONTINUITÄT + Ausdauer und damit an Vertauen, dass sich damit aufbaut/hält.

            Daher finden sich alte/pot. Kunden insbesondere in der heutigen Zeit dann um so schneller woanders ein und wohl.

            Weil, Autos bauen ist nicht wirklich das Kunststück.
            Und wieso dann, als “Gewohnheitstier-Mensch”, nochmal zurück zu Opel.
            Weil es angeblich doch gut weiter geht. Sorry, es reißt dann einfach ab. Und wird an die nächste Generation/Umfeld so negativ weitergegeben.
            Kampf gegen Windmühlen, überall, das ganze nicht erst seit Gestern. Ist echt zermürbend.

          • Ob sich Opel das gerade erlauben kann? Als angeschlagener Hersteller wurde
            Ich doch gerade in die Offensive gehen was Informationen anbelangt.

            Und da seit heute auch offiziell gegen verschiedene Opel Modelle ermittelt wird, wird der Ruf bestimmt nicht besser!!!!

            Ich als eingefleischter Opel Fan habe seit Wochen ein sehr gutes GSi Angebot vorliegen, aber vertröste die ganze Zeit den FOH weil ich eigentlich zu sehr Zweifel. Diese Zweifel kommen von der nicht ganz dankbaren Kommunikationsarbeit usw.

            Wenn es selbst den „Opel Fans“ so geht, wie sieht es dann nur bei den neutralen Käufern aus?

            Bitte überdenkt eure Strategie und legt alles offen was der heutigen eingeleiteten Ermittlung betrifft. VW hat es nicht groß geschadet, euch wird es aber Schäden, da der Ruf eh schon ziemlich im Keller ist

          • Herr Quanz, wenn das Problem an mehreren strategischen Gesichtspunkten liegt, dann hätte man es auch direkt sagen können! Die Fans und Kunden verlieren die Geduld und das Vertrauen an die Marke Opel, aufgrund der langen hinhaltetaktik.

            Im Punkto Corsa ist jetzt klar, das es höchstens den GSI geben wird.
            Astra und Insignia ist zukünftig nicht geklärt.

            Anders gesagt, wenn zum Astra K Fl kein OPC Modell auf dem Markt kommt, wissen die Kunden defenitiv das kein OPC Modell mehr kommt! Ich nehme an, dass der nächste OPC erst 2022 mit dem neuen Astra erscheinen wird.
            Wahrscheinlich können wir davon ausgehen, das die neue Abgasnormen nicht so vorherzusehen war und vieles auf dem Kopf gestellt wurde.
            Zudem kommt der Wechsel auf PSA Technik, die wiederum keine passenden Motoren anbieten! Deshalb wurde Opel für die Entwicklung neuer 4 Zylinder/Hybride… von PSA beauftragt.

            Ich gehe davon aus, dass der Motor im Insignia mit 260PS aufgrund der verschärften Abgasvorschriften aus dem Verkehr genommen wurde und es wird in naher Zukunft sicherlich keinen Nachfolger Motor so schnell geben!
            Die Konkurrenz bietet derzeit bis zu 280PS an und das wird, meiner Meinung nach ein KO Kriterium für potentielle Kunden für Opel sein.
            Eventuell könnte der 1.6turbo 200PS Modernisiert werden um den Kunden bis zu 240PS zu bieten. Ist nicht gerade viel, dennoch eine Übergangslösung wert.

          • Vielleicht sollte OPEL mal wieder die Händler fragen, warum es überhaupt nicht mehr läuft, doch die werden aktuell immer mehr “beschnitten” und die Unterstützung nahezu unmöglich gemacht. Es gäbe unmögliche Dinge zu berichten, doch lassen wir das hier.

            Es geht rasant bergab, doch macht mal ruhig weiter so und immer schön ohne echte Informationen arbeiten, denn nur so geht es auch immer schneller bergab.

            Was soll eigentlich schon wieder ein Concept-Car??, bei Opel kommt doch nie irgendwas tatsächlich auf die Straße?? Ein echter OPEL-FAN kann diese Öffentlichkeitsarbeit, die bei OPEL den Namen leider nicht verdient, absolut nicht mehr ertragen.

            Ständig lobt man sich selbst für NICHTS!!

            Wenn dann hier noch Mitglieder abfällig über KIA/Hyundai schreiben, fällt mir nichts mehr dazu ein, denn die bringen immer mehr Fahrzeuge ( auch welche, die Spass machen! ) auf die Straße und schreiben nicht ständig nur von irgendwas.

            Wenn dann noch Herr Quanz auf Fragen nach stärkeren Motoren usw. mit einem Link antwortet, wo geschrieben wird, dass andere Hersteller auch Probleme mit stärkeren Motoren haben, ist das ein Armutszeugnis.
            Endlich mal für klare Worte etwas Zeit nehmen, um den ganzen Opel-Fans mal wieder Hoffnung und potentiellen Neukunden neugierig zu machen, doch ist hier wohl Fehlanzeige.

            Schönes Wochenende!

        • Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Auto!
          Zum Label OPC: Hier wurde vor einigen Wochen kommuniziert, dass OPC nicht tot ist, sondern von Opel im Zuge der schärferen CO2-Vorgaben neu konzipiert/erdacht wird. Wir können davon ausgehen, dass alle Hersteller vor gewaltigen Herausforderungen stehen und in Zukunft kleinere Brötchen backen müssen was die Leistungen der reinen Verbrennungsmotoren angeht. Zudem wird es im Zuge der Umstellung auf PSA-Plattformen eine Weile dauern bis Opel News zu OPC an die Öffentlichkeit bringen kann.

          • Dann sollte man das eben so mitteilen: “Es kommen noch OPCs, wir müssen mit Euro 6d temp und den CO2 Grenzwerten hinkommen, und wir müssen schauen wie wir das mit PSA Technik machen”
            Stattdessen Jahre lang Funkstille, und das zieht sich bis jetzt konsequent durch.
            Dann lieber ehrlich sein und zugeben das es zu aktuellen Modellen keine OPCs geben wird.
            Man hält sich zwar auch zu anderen Modellen bedeckt, aber man weiß bei Astra und Corsa wenigstens das sie überhaupt kommen, bei OPC will niemand was wissen oder sagen.

  18. Wenn ich das Bild vom Buick Enspire Concept anschaue, krieg ich den Eindruck daß die Ideen vom “Kompaß” und Visor schon zu GM-Zeiten entwickelt worden sind:

    gmauthority.com/blog/wp-content/uploads/2018/04/2018-Buick-Enspire-Concept-exterior-001.jpg

          • @Beobachter7: Die LED-Tagfahrlicht-Signatur / Sichelform haben wir ja schon seit Jahren im Portfolio – auch als wir noch Teil von GM waren. Auch das ist Evolution statt Revolution. Markenidentität und Wiedererkennungswert schafft man nun mal nur mit Konsistenz (anderes Beispiel: Im Opel sitzt man gut). Die “Crease-Line”, sprich die Zuspitzung auf der Haube, kennt man von Experimental GT, Diplomat, Kadett, Manta, Insignia – auch die wollen wir stärker miteinbeziehen. Die Differenzierung von GM wird sicherlich in den nächsten Jahren noch mehr ins Gewicht fallen. Was gut ist: Dass die neuen PSA-Plattformen uns im Design wirklich sehr viel Spielraum ermöglichen. Das haben wir auch am TechDay mehrfach betont.

          • Die Ausnahme ist der Ampera E, die LED Signatur ist auf dem Chevrolet Bolt getrimmt.

            Die Designdifferenzierung zu den konkurrierenden PSA Fahrzeugen muss deutlich zu sehen sein!
            Der CLX oder GLX hat kaum Differenz bis auf 2 kleine Details und den Innenraum.
            Es muss eine klare neue Designsprache gesprochen werden, die einzig Opel gehört. Da spiele ich bspw. auf die sichelform an den Seiten an!

          • Der CLX differenziert sich zum C3 Aircross doch erheblich im Design – innen wie außen !

            Und beim GLX zum 3008….sorry, warst du schon mal beim Augenarzt ?!

          • PS: Der Ampera-e / Bolt kann und ist dazu doch gar nicht Thema.
            Wie zuvor (Ampera / Volt-I) badge-engineered, mehr im GM-Konzern überhaupt nicht “Luft” dazu gehabt. Geschweige Herr über geforderte Stückzahlen hierzulande…

      • … und ich würd mich nicht wundern, wenn nicht auch das ITEZ bzw. Design Center an dem Buick Enspire concept beteiligt gewesen wären. Obwohl in meinem Kopf die Vorstellung herumspukt, daß der Envision federführend vom PATAC (Shanghai) entwickelt wurde.

        • joaar, sowas hat ja auch zeitlichen vorlauf bis präsenz.

          und sowie bis zuletzt noch media.gm auch opel “beherrbergte” – wer weiß ob das alle datenleitungen jetzt gekappt sind 😉

      • … und die Nase auf der Kühlerhaube erinnert doch stark an die Nase des Opel Olympia von ca. 1950: commons.wikimedia.org/wiki/File:EM_Opel_5683.jpg

        und der des ersten Opel (und deutschem Auto überhaupt) in “Pontonform” von 1953/54, dem mit dem Haifischmaul:
        commons.wikimedia.org/wiki/File:Opel_Olympia_1954.jpg
        oder mehr noch dem nächsten Modell
        commons.wikimedia.org/wiki/File:Opelrekord.jpg
        wo das wie ein verzeifelter Versuch aussieht, sowas wie eine Kühlerfigur zu kreïren, die ja eigentlich nur der Handgriff für den Kühler selber war.

        Also sehr alte Tradition.

        Der Versuch sieht allerdings nicht gut aus, meiner unbescheidenen Meinung nach.

      • Wenn man sich generell die Seite von Buick durchliest bekommt man nen heulkrampf.
        Alleine der Buick Regal GS mit einem 3,6l V6 mit 310PS und einer 9-Gang Automatik. Das Ding ist zwar optisch ein GSI aber mit Sicherheit, ein schöner OPC gewesen.
        Oder das doch recht gut gelungene SUV. Der Enclave wäre in meinen Augen die richtige Antwort auf den SUV-Boom.
        Oder noch als Zwischengröße den Envision.
        Dann den Lacrosse als neuen Omega und die ganze Geschichte wäre Rund.
        Aktuell ist das Angebot von Opel doch recht “holprig” und Lückenhaft.
        Da fehlt wirklich ein Eye-Catcher bzw. ein bis zwei Modelle wo man sofort und mit Stolz sagen kann: “Boar, das ist Opel”.

        Den Insignia finde ich Optisch echt gelungen. Gefällt mir deutlich besser wie der A. Auch das er ST endlich einen vernünftigen Kofferraum hat mit einer normalen Heckklappe. Einzig dieses wilde hin und her vom Motorenangebot. Das ist was mich irgendwie ziemlich nervt. Erst 2,0T ja, dann wieder ne. Jetzt nur ein 1,6er T mit Manueller Box und kein Automatik, geschweige AWD mit entsprechender Anhängelast. Ich bitte euch 1,41t Anhängelast ??? Da darf der Astra ST mit 1,6er T mit 1,65t Anhängelast schon deutlich mehr ziehen. Und dabei ist der Astra auch noch leichter. Rund 1,4t vom Astra vs. 1,5t vom Insignia.

        Im Moment stören mich echt die ganzen Details, die irgendwie unfertig rüberkommen. Irgendwie fehlt mir das Herzblut der Ingenieure bzw. mir fehlt der persönliche Drang sagen zu können: “Der nächste wird wieder ein Opel”.
        Ich fahre gerne unsere Opel´s (Insignia A ST + Corsa D), aber es wird bald wieder Zeit für ein neues Auto (Corsa D wird weg gegen) und ich weiß nicht was ich nehmen soll.

        • @Maximus, ich kann Ihnen da nur zustimmen was den Insignia B betrifft. Der Buick Regal GS / Holden VXR wird dort auch mit der hervorragenden HiPerStrut -Vorderachse ( Insignia B OPC ,Astra OPC ,Cascada) ausgeliefert , bei unseren hier in Deutschland erhältlichen Insignia B GSI, ist nur das normale McPherson Federbein verbaut. Der Sechszylinder wäre fantastisch, läuft da zwar nur als EURO 5, sollte aber sicher als EURO 6 zu Zertifizieren ,konfigurieren sein. Die 9- Gangautomatik soll ja auch ganz fantastisch arbeiten. Nachteil Alles GM _Lizenzen die PSA hier bezahlen müsste, auch wenn das meiste wohl eh hier im ITEZ entwickelt wurde. Und wie man so hört, möchte der Herr Tavares auch absolut gar nichts mehr mit GM zu tun haben, da er sich von denen bei dem Vertrag hintergangen und übervorteilt fühlt. Der Ope-Kunde – der Opel-Handel und das Image leiden nun ganz fürchterlich unter den Auswirkungen dieses vermasselten Vertrages. So long , Ihr Ted

          • Ich kann das mit den Lizenzen nicht mehr hören. Die Lizenzen für das “geistige Eigentum” von GM wurden mit dem Kaufpreis abgegolten. Jetzt gilt nur der geographische Konkurrenzschutz, d.h. daß OV Autos mit GM-Technik nicht in zB USA oder Indien oder Australien verkaufen darf, und im Gegenzug GM keine Massenmarkt-Autos in Europa.

            Was die 6-Zylinder angeht — ich hatte mir in der Vergangenheit ja mehrfach die Beschreibung der einzelnen Opel-Werke und deren Produkte angesehen, und kann mich bei den Motorenwerken nicht an eine 6-Zylinder erinnern.

            Daß in die in Lohnfertigung bei Opel gebauten Buick und Holden 6-Zylinder-Motoren eingebaut werden, ist das eine, aber um in Opel/Vauxhall-Fahrzeuge solche Motoren einzubauen, müßten die wohl von GM gekauft werden.

            Und das ITEZ war nur eine Abteilung der globalen Forschung- und Entwicklungsabteilung von GM, eben das INTERNATIONALE Entwicklungszentrum und nicht Opel-Entwicklungszentrum. Was man ja jetzt daran sieht, daß nach Fertigstellung der letzten noch in Arbeit befindlichen Aufträge aus Detroit gewissen Überkapazitäten zutagetreten.

            (Ob PSA und OV damit klug und vernünftig umgegangen sind, steht auf einem andren Blatt, aber die Enthüllung aus dem Hinterhalt Anfang des Monats in Le Monde sollte eine Lehre sein, daß man solche Probleme besser ausspricht, als hinter dem Rücken der Betroffenen hofft eine Lösung zu finden).

          • Die Idee mit dem 6 Zylinder Motor können wir uns alle abschminken.
            PSA und Opel sind aufs Sparen aus, da passt ein neu entwickelter 6 Zylinder nicht ins Konzept und von GM wird kein Motor zugekauft werden.

  19. In dem Artikel wird der deutsche Charakter von Opel betont. Man nimmt deutsche Tugenden für sich in Anspruch und will als typisch deutsche Marke wahrgenommen werden. Und dann fällt den Kreativen und Strategen als Oberbegriff nichts Besseres ein als ein umständliches Fremdwort? New Germanness? Ernsthaft? Armes Deutschland!

  20. Was stimmt denn eigentlich mit den 2.0 Litern des insignia nocht? Mehrere die ihren GSi oder GS auf dem leistungsprüfstand haben/ hatten, erzählen das ihr insignia anstatt den beworbenen 260 ps teilweise nur 220-230 gemessen werden konnten?! Habe bisher nur von einem Fahrer gehört, der wirklich 260 fast erreicht hat?

    Gibt es hier noch mehr Betroffene? Wäre ja absolut eine Unverschämtheit??!

  21. Anscheinend ist Opel wieder in die Negativpresse!
    KBA ist der Meinung, das Opel eine Schummelsoftware bei Euro 6 Autos einsetzt.

    Opel kommt irgendwie nicht mehr aus die negativen Schlagzeilen raus🤔

    • Hier unser Statement. https://twitter.com/OpelNewsroom/status/1017862627878416385

      Opel liegt kein Bescheid des KBA vor. Offene Verfahren, die vor mehr als zwei Jahren begonnen haben, können wir nicht kommentieren. Wir möchten daran erinnern, dass Opel bereits im Dezember 2015 Verbesserungspotential erkannte und eine Technologieinitiative für mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Effizienz zum Vorteil der Kunden gestartet hat. Ein Teil dieser freiwilligen Maßnahmen ist eine freiwillige Aktion für die Modelle Opel Insignia (vorherige Generation), Zafira Tourer und Cascada mit Euro 6 und SCR Technologie der Modelljahre 2013-2016.

  22. Dieser Artikel sagt doch einiges: https://rp-online.de/leben/auto/news/opel-raeumt-auf-aus-fuer-ad...

    Opel war immer die Marke im bezahlbaren Segment, die auch besondere Modelle mit Bumms anbot. Sei es Commodore GS/E, Monza, Omega 3000, Senator, Vectra i500 oder Vectra und Insignia OPC. Aber jetzt ist einfach nichts mehr da ausser einem Insignia GSI, der ganz offensichtlich mal ein OPC hätte werden wollen, das aber dann nicht durfte und auf normale Serien-Motörchen mit 2 Liter Hubraum kastriert wurde, wovon der eine nach wenigen Monaten offensichtlich bereits wieder wegfällt.

    Diese elende Mauschelei mit Aussagen wie “OPC ist nicht tot” und dann kommt doch nix ist einfach nur ätzend. Sagt doch endlich mal was Sache ist bei Opel! So wie ihr aktuell vor allem kommunikativ unterwegs seid, verprellt Ihr einfach im Handstreich viele Kunden, die euch jahrzehntelang loyal die Stange gehalten habt, inkl. meine Wenigkeit. Nach Corsa, Astra GSI 16V, Vectra B V6 Sport, Vectra OPC und Insignia OPC sehe ich keine Perspektive mehr bei der Marke mit dem Blitz. Mein Herz blutet zwar, aber ich will einfach wieder einen starken Viertürer mit 6 Zylindern. So verliert ihr einen Kunden, der sich wohl Mercedes oder BMW zuwenden wird (muss).

    Opel geht für mich in eine ähnliche Richtung wie Ford in den 90ern: keine Faszination mehr, nur noch Brot- und Butter-Autos. Die Verkaufszahlen werden das wiedergeben. Ich habe mir kürzlich mal auf dem Heimweg nach der Arbeit die Mühe gemacht, die Opels zu zählen, die ich sah. Eine Hand reichte dafür…

    • Weiter oben hat Herr Quanz zum Thema OPC Stellung bezogen. Kernaussage (vereinfacht gesagt): OPC lebt noch, die Neuen verspäten sich nur etwas, den EG-Emissionszielen geschuldet.

    • Außerdem werden wir mit Effizienteren Motoren eventuell nach der Sommerpause bombardiert.
      Bedeutet der 1.5t Benziner kommt mit 180PS… so mein Händler heute.
      Im Bereich Sport wie OPC, müssen sich wohl alle, nicht nur Opel generell alle Hersteller auf die neue Schadstoffklasse einstellen!

      Jeder Hersteller hat aufgrund der umrüstaktion viele Motoren aus dem Programm genommen und regeln es auf ihre Weise! VW beispielsweise mietet leerstehende Flughäfen, Parkplätzen an und lagert dort die Autos bis zur Freigabe.

      Opel hingegen startet ein Verkaufststop wie viele anderen Hersteller auch und nimmt die Motoren kurzfristig aus dem Programm.
      Für viele wird das warten zu lästig, dennoch kann es sich lohnen.

      • Die anderen Hersteller machen schon, Toyota GT86, BMW M140i und M2 Competition sowie der Up GTI und Fiesta ST (und viele deutlich stärkere Autos) haben Euro 6d temp.

        Starke Motoren und OPCs gibt es seit Opel schon seit Jahren nicht mehr, da hat die Euro 6d glaube ich nicht viel mit zu tun. Gegen effizientere Motoren für “normale” Modell ist aber nichts einzuwenden, da hat jeder was davon.

        • Mag sein, dennoch haben viele Hersteller mit der neuen Norm zu kämpfen. Porsche hat jetzt kein Benziner im Programm.
          BMW hat auch sehr viele aus dem Programm genommen, VW produziert weiter und darf die Autos nicht ausliefern!

          Zum Thema OPC sollte jeder bis nächstes Jahr abwarten! Ich denke zum Astra Facelift kommt auch der Insignia/Astra OPC auf dem Markt, ein wenig Geduld, dann werden auch alle bedient.

          Ich muss mich jetzt auch 1 Monat länger gedulden, der Vorbesitzer hat mein zukünftigen Insignia GS Ultimate 4×4 zu Schrott gefahren.
          Als Alternative wird es eventuell Businnes Innovation mit 165PS, 6 AT, Vollausstattung. Der FOH bot sogar Chiptuning an bis 200PS. Anscheinend soll der 1.5t recht gut und beliebt sein.
          Ich fahr den Wagen am Freitag Probe, dann entscheide ich mich.

          Muss mich korrigieren, der 1.6T kommt mit 180PS Benziner im GLX. Nicht 1.5t, war wohl eine falsche Angabe des FOH.

          • Das die Hersteller nicht viel früher umgestellt haben verstehe ich auch nicht, die Norm kam ja nicht plötzlich. Wahrscheinlich wollte man bis zum Schluss Geld machen und die teuren Nachrüstungen bis zur letzten Möglichkeit herauszögern.

            Ansonsten Viel Spaß bei der Probefahrt 🙂 Echt schade um den anderen Insignia, ich denke der Unterschied zum 165 PS Motor in Sachen Leistungsentfaltung ist doch sehr groß. Chiptuning würde ich an deiner Stelle aber lassen, besonders nicht wenn das Auto neu ist / noch ne Weile Garantie hat.

          • Klar. Letztes Jahr 3 neue Modelle raus bringen (CLX, Insignia, GLX).
            Keiner damals mit OPF, keiner Euro 6d Temp

            Nachrüsten/nachschlüsseln* von den 2017ern jetzt (?) – wohl kaum!

            *)sowas gab es früher mal, hatte ich bei irgendeine Opel schon…

          • Oh, das kann es tatsächlich gewesen sein ! 😉

            Gab ja auch mal (davor) solche Kaltlaufregler etc.
            Aber heutzutage, ganze Chemiefabrik an Bord.

            Saugrohreinspritzung + 3Wege-Kat, dazu Lambada…äh, Lambda 1 – und die ganze Sache war noch “überschaubar.

            Aber jetzt mit den ganzen “DI”-Dingern…

    • relativ einfach.

      corsa 2019
      Astra FL 2018/2019

      Adam fällt vermutlich weg
      Karl ebenso
      cascada ebenso
      Zafira ebenso
      gtc ist schon gefallen

      sonst so wie es ausschaut nicht viel außer das viel auf der Streichliste steht.

      PS: Wenn man sich mal umschaut wie sich die Leute aus der Gruppe OPC Drives Germany sich neue Autos holen weil kein vernünftiger Opel mehr gebaut wird, finde ich das mehr als traurig. Egal ob Kia Stinger, BMW, Mercedes… überall wechseln sie hin.

      • Adam zu streichen halte ich für einen Fehler.

        Daß Tavares den Karl nicht mehr von GM Korea kaufen möchte, kann ich verstehen, aber ersatzlos sollte man den nicht streichen. Als Bruder von Aygo/C1/108 in Kolin gebaut, ist man da aber auch wieder vom Joint-Venture-Partner Toyota abhängig… Dann gibt es ja auch eine gewisse Gegenseitigkeit der Lieferungen — GM läßt ja von Opel/Vauxhall Buick Regal, Holden Commodore und Astra fertigen.

        Was man sich unter einem “vernünftiges” Auto vorstellt, ist für verschiedene Leute schon sehr verschieden.

        Ich komme mit einer gleichmäßigen Fahrweise und Mitschwimmen auf der Autobahn besser ans Ziel als jemand, der durch ständige radikale Geschwindigkeits- und Spurwechsel Staus auf der Autobahn produziert. Besser heißt ein Optimum von Fahrzeit, Energieverbrauch und Verschleiß (auch von Fahrer und anderen Insassen).

        Dann gibts die Leute, die ungern fahren, und deswegen einen PS-Boliden brauchen, um schneller an der nächsten Ampel zum stehen kommen und länger stehen als fahren können.

        • Ich vermute, beim AdAM (/Karl) ist noch nicht zwingend + absolut entschieden.

          Nur haben halt erst mal andere Projekte (Combo ! Astra-FL ! Corsa !…) ihre Prioritäten. Zeitlich, Logistik…

          • Danke euch für die Infos, kann mir denken, dass der Adam ein SUV wird auf Basis Peugeot 108/C1/Aygo und ein neuer Mokka X auf der EMP 2 Plattform mit mindestens 4,35 m um sich vom Crossland X etwas Abstand zu gewinnen und darüber hinaus als ZAFIRA-Ersatz ein 7-sitziges SUV auch auf derselbem Plattform (siehe Peugeot 5008).

          • Das jetzige PSA/Toyota-Kleinstwagen-Triple gibt es seit 2014, das läuft wohl erstmal für sich (aus..)…

            Neben EMP2 wird CMP (“EMP1”) ja erst mit dem DS 3 Crossback debütieren.
            Für einen Mokka-X-Nachfolger und/oder AdAM-SUV’chen auf dem einen oder anderen, wird sich noch zeigen 😉

            Ja genau. Der 5008 macht vor, was OPEL noch bevorsteht.
            ABER dann Opel-eigen doch ein wenig anders.
            Vielleicht das FLEX nicht ganz vergessen – wie es leider der CLX nicht mehr wirklich inne hat !

      • Es ist schon gruselig wie Opel es immer wieder schafft, Marktanteile ohne Not an die Konkurrenz zu verschenken und seine Kunden zu verprellen.
        Schaut man sich die Historie an nur Grausam! Die Luxusklasse Diplomat 1976 eingestellt ( Hurra für Mercedes) Monza als das erfolgreichste Operklasse-Coupe Europas , 1986 eingestellt ( Hurra für Mercedes und BMW ) Senator 1993 ( Hurra für BMW, Audi und MB ) Opel GT 1973 ( keine Konkurrenz, Image ohne Ende verschenkt , Marketing Fixpunkt verloren) Manta / Calibra 1998 ( Hurra für MB, BMW und Audi )Frontera , Marktführer in Deutschland SUV, nicht weiterentwickelt , untergegangen überholt ( Hurra bei VW, BMW, Audi und MB ect. )Omega B 2003 eingestellt ( Hurra bei MB, Audi,VW und BMW ) nun Meriva , Zafira , Adam, Cascada , GTC , Fortfall der Sechszylinder Motoren ( Geschichtlich einmalig bei Opel ohne einen Sechszylinder)! Hurra und Dankesschreiben von allen deutschen Herstellern u.A., die sich hier über einen kostenlosen Markteroberungsanteil von gut und gerne 14 % des Gesamtmarktes , auch rückblickend erfreuen dürfen! Sieht man den Schaden für die Marke selber, ein Fiasko. Verlorene Kunden zurück zu holen, bei dem Verlust der Generationsbindung, sehr sehr schwierig !!!! Wenn man sieht wie es geht, siehe VW / Skoda oder BMW mit Ihren zig Derivaten, die gepflegt werden und auch die kleinste Lücke im Markt besetzen. Das was bei Opel läuft bezeichne ich als abwickeln auf Raten.
        Schade um diese zweitälteste Autofabrik und die tolle Tradition und Ihre guten Mitarbeiter.
        In unserer Familie wird seit 1958 Opel gefahren, vom Großvater ,Vater bis zu mir und meinen Kindern, nur gibt es bald nichts mehr was ich mir da für mich selber kaufen möchte. Mein Insignia A OPC aus 05/2017 hat keinen Nachfolger, der Adam für meine Tochter wird demnächst ausgeliefert , mein Sohn hat einen GTC , meine Frau einen Cascada, nur was danach kommt ??? In diesem Sinne Ihr Ted

        • Ja. So betrachtet, kann man nicht beschönigen, ist krass !

          Ich weiß auch gerade kein Beispiel, welcher Hersteller hat jemals verlorene Kunden zurückgeholt ?

          Neue Marken, neue Modelle/Nischen, die erschließen wohl entsprechendes. Zum “Opfer” von wem (?), bei einem selbst oder anderen dann…

          • Welcher Hersteller?

            VW, meine ich. Nachdem sie endlich nach der Quälerei mit Unsinnsautos wie dem 411 den elenden Käfer mit dem Kadett abgelöst hatten.

            GM/Opel haben ja den großen Fehler gemacht, den Kadett nicht frontangetrieben mit großer Heckklappe auf den Markt zu bringen, sondern als mini-Ausgabe des Opel Rekord. Motor nicht quer, sonden längs liegend und die Hinterachse angetrieben unter einem Kofferraumbürzel.

            Wer immer andern hinterherläuft, hat nie die Nase vorn.

          • Ok, soweit wollte ich nicht zwingend in der Historie zurück.

            Wobei, auch ein Phänomen bei VW. Sie kommen in neue Segmente nie zwingend als erstes/dennoch erfolg, ob:
            Touran, 4 Jahre nach dem Zafira
            Tiguan, 7 Jahre nach dem RAV4
            T-Roc/T-Cross…

          • didi, das ist ziemlich einfach erklärt:
            Golf – die “Golfklasse”, die sagenumwobene eierlegende Wollmilchsau der dt. Presse mit perfekt abgestimmten Werbebudget. Das strahlt auf alles ab = “wenn VW etwas macht, dann richtig” – man gewinnt auch fast alle “Vergleiche”. Von der Raumökonomie stimmt das tatsächlich auch oft, beim Rest kann man mit diskutieren anfangen.
            Jetzt ist die Frage, was dem Kunden (dem Markt) am wichtigsten ist…. wenn man nach D schaut, offenbar der reine Praxisnutzen. Und da hatte Opel reichlich Probleme in der Vergangenheit, die aus den Köpfen wieder herauszubekommen sind.

          • jaja, die konzern-derivate werden von den gazetten gleich mit durchgetragen. Siehe Arona (Seat) im Vgl. mit dem CLX, bzw. den größeren T-Roc gleich noch zur anderen Seite flankierend…

            Vorab zum Händler-Start in 2019, wird bereits jetzt der T-Cross im Erlkönig-Look (vor)gefahren und sogleich ist eine verschiebbare Rückbank dort so (viel) faszinierend(er)…

  23. Sehr interessanter Bericht !!! Meine Opel Ikonen wären natürlich der Opel GT, die Coupe Versionen vom Rekord C bzw. Commodore B ( konnte man mehrfach auf dem Klassikertreffen bestaunen ) sowie auch deren Nachfolger. Das Kadett C Coupe darf auch bei mir nicht fehlen. In diesem Zeitraum war Opel sehr erfolgreich, und das Design gefiel mir auch recht gut. Wenn Opel heute noch so eine Modellpalette hätte, vom kleinen Kadett bis zur KAD Baureihe. Das waren noch Zeiten. Es gab / gibt danach noch viele weitere schöne Fahrzeuge von Opel. Hervorheben möchte ich noch den Kadett E GSi 16 V, sowie selbstverständlich den Opel Calibra. Das Fahrzeug war wirklich ein Meilenstein. Ich kann mich noch an die Menschenmassen am Opel Stand auf der IAA erinnern. Das gleichzeitig von BMW vorgestellte 8er Coupe hatte nicht so eine Aufmerksamkeit genossen.
    Leider gibt es zur Zeit mal wieder ein paar schlechte Nachrichten. Mein Astra K bekam jetzt neues Software, was das Ruckeln leider nicht verbessert, meinem Schwager sein Insignia ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von dieser Abgassache betroffen und der ADAM von meiner Schwester hat jetzt zum 2.Mal eine kaputte Klimaanlage nach gerade 4 Jahren und knapp 40000 km. Im jetzigen Sommer natürlich nicht so toll.

  24. Sehr geehrter Hr. Quanz,

    gibt es in absehbarer Zeit ein Insignia mit mehr als 200 PS Benziner ?

    Falls nicht, wird das Kapitel Opel nach 32 Jahren für mich enden.

      • Auch wenn es eine interessante Möglichkeit wäre denke ich nicht das wir diesen Motor bei Opel sehen werden.
        Wie ich gelesen habe will Opel keine PSA Motoren in den GM Modellen einsetzen, wir müssen also auf den neuen Astra / Insignia von PSA warten, und bis die kommen ist der Motor schon wieder veraltet.

    • Tja, liebe Vorstände, Aufsichtsräte, Entscheidungsträger, usw. bei Opel. So wie diesem Herren geht es vielen Kunden, die schweren Herzens ihrer Jahrzehnte treu ergebenen, geliebten Marke mangels adäquaten Angeboten den Rücken kehren.

      Merke:
      Einmal verlorene Kunden gewinnt man nicht so schnell zurück.

      Sollte sich der aktuell durch das KBA aufgewärmte “Abgasskandal” auch bei Opel schlussendlich bewahrheiten und dementsprechend Strafzahlungen, etc. zu leisten sein, sehe ich Schwarz für den Blitz. Woher soll die Kohle kommen? GM wird nix Monetäres mehr übern Teich strecken und PSA interessiert Altlasten mal rein garnicht.
      Quo vadis Opel…

  25. Den Vizor mit Glaspanell für alle Modelle das an den entsprechenden Stellen transparent genug ist, dass die dahinter liegenden Doppelmatrix Lichter durchstrahlt.

  26. @ Beobachter, da haben Sie ja mal wieder falsch beobachtet. Die Kadett E-Linie war ausgesprochen erfolgreich! Jahrzehnte Später ist dieses Konzept von BMW mit dem 1er BMW wieder aufgenommen worden und wurde,besser wird von der “Fachpresse” bis heute bejubelt !
    Nach dem Kadett E kam der D mit Frontantrieb, dieser war auch durchaus sehr erfolgreich ! Nur wie immer bei Opel sind auch bei diesem Modellwechsel, Eefolgsmodelle wie das Stufenheck und das Coupe auf der Strecke geblieben.
    Warum eigentlich ????
    VW hatte zu der Zeit nur den Golf als Drei-und Fünftürer, kein Coupe, kein Stufenheck keine Tradition.
    Nur was sie dann hatten, den ersten Kompakt-Diesel und einen leistungsstärkeren Motor den man in das kleine Auto, per Werbeabteilung zum Hit
    “State of Art” der Klasse gemacht hatte, den Golf GTI !
    Der GTI war ja im Grunde genommen technisch eine Lachnummer, wenn man sich Rückblickend einen Kadett E GTE oder ein Opel GT, Manta GTE , Alfa Guilia ,GTV ect. anschaute. VW hatte aber aus der Not geboren das Beste daraus gemacht und das mit einer hervorragenden Werbe-und Marketingabteilung.
    Die Presse wurde auch schon zu dortiger Zeit korrumpiert, aber das gehört halt zu dem erfolgreichen Geschäftsmodell des VW-Konzern in Deutschland.
    In diesem Sinne Ihr Ted.

  27. Noch ein kleiner Vergleich zwischen Insignia 2.0 260PS und den BMW 5er 3.0 6 Zylinder 340PS.
    Die CO2 Werte liegen beim 2 Liter agregrat von Opel bei 198g und ein Verbrauch von 8,6l/100km(Insignia A 250PS hatte 189g)
    Warum hat der neue Insignia 10g mehr? Warum ist der CO2 wert nicht gesunken?

    Bei BMW liegt der 340PS 6 Zylinder bei 168g und ein Verbrauch von 7,4l/100km.

    Ist bei Opel Rückschritt statt Fortschritt zu erkennen? Oder hat GM extra nicht in die Motorenmodernisierung investiert?

    • ja den Verbrauch vom Insignia B 260 PS finde ich auch mehr als erschreckend. bekommen andere Hersteller mit 100 PS mehr, besser hin. Ich meine nicht was auf dem Papier steht, sondern tatsächlich geschluckt wird.

      • Da sind die Verbrauchsangaben des Insignia aber ein Stückchen näher an der Realität als beim BMW. Beide Autos wirst du reell nicht unter 10 Liter bewegen. Außer du streichelst beide. Aber wozu dann die Leistung?! Dann tut´s auch der 1.2 T mit 110 PS im Crossland X.

        • Geh auf die Seite Spitmonitor und vergleiche Bitte die beiden Modelle, du wirst Sicherlich überascht sein, dass die Werksangaben doch Realitätsneutrahl sind!

          Ich fahre mein Astra J 1.4 Turbo unter Werksangangabe von 5,3 bis 5,6l/100km im durchschnittlichen Land, Sadt, Autobahnverkehr!
          Alles andere ist vielmehr Nicht können oder zu Sportliches fahren in meinen Augen. Natürlich fahre ich täglich 70km.

          Es kommt auf das können und das Bewusstsein an, wie Effizient das Auto im allgemeinen funktioniert. Wer ein Auto mit viel Leistung für die Stadt kauft, muss sich nicht Wundern, dass der Verbrauch bei 12l/100km liegt. Wer Ländlicher Wohnt und viel fahren muss Profitiert mit niedrige Verbräuche, sprich Reale Werte die auf NEFZ und jetzt WLTP zu erreichen und zu unterbieten sind.

          • Wenn du besagten Astra-J so sparsam fährst – laut BC oder errechnet ?

            Was meinst du beim angedachten Insignia GSi erreichen zu können ?

          • Laut BC und errechnet passen die Werte meist überein. Der Errechnete Wert liegt zwischen 5,4 bis 5,6l/100km. BC +-0,1 bis 0,3 hingegen zeigt der mal mehr und mal weniger an. Liegt natürlich an die Fahrweise der letzten gefahrenen km. Wobei der Gesamtschnitt gut passt.

            Ich habe nicht geschrieben, dass ich den GSI kaufe, angedacht war der GS Ultimate mit 260PS.
            Am Verbrauch mit dem Motor dachte ich zwischen 8 und 9l/100km. Eventuell auch unter 8l/100km.

            Bei der Konkurenz wie bei BMW sind mit einen Vergleichbaren Motoren sogar 6,8-8l/100km Real möglich, wie bereits geschrieben hat mein Nachbar den 5er BMW mit 340PS 6 Zylinder, Sein Verbrauch liegt Real bei 7,3l/100km.

            Generell sind CO2 und Spritverbräuche etwas höher bei den Opel fahrzeugen als bei vielen anderen Herstellern. Vergleich VW, BMW und Co. .

          • Bei Spritmonitor finde ich denn folgendes…

            …5er mit 340 PS zwischen 8,1 und 15,6

            …Insignia mit 260 PS ebenfalls in dem Bereich (8,3 – 15,8)

            Also ähnliche/weite Spanne zu BEIDEN.

            Ich habe jetzt keinen Nachbarn der mir was zum einen oder anderen “erzählt” – wäre mir aber auch zu vage ggü allem was man selbst (!) erfahren würde.

            UND wie du selbst die maßgeblichen Einfluß-Faktoren auflistest:

            Streckenprofil,
            “im durchschnittlichen Land, Stadt, Autobahnverkehr… fahre ich täglich 70km….”
            “Wer Ländlicher Wohnt und viel fahren muss ”

            Im (Nicht)Können/Bewußtsein/Verhalten,

            “…zu Sportliches fahren…”

            “..mit viel Leistung für die Stadt…”

      • Das Zyklen verfahren wird nach die Norm NEFZ bzw. jetzt neu WLTP ermittelt! Somit ist das Verfahren genormt, wie gefahren werden muss und welche Strecken bzw. Die Messlänge in km ist gegeben.
        Anders gesagt die Messmethode muss jeder Hersteller durchführen, dient zum anderen zum Schutz des Verbrauchers und ist die Beweislast für die Behörden! (Dieselskandal)

        Bin mir nicht ganz sicher, aber die Messmethode macht eine unabhängige Institution. Der Hersteller muss jedenglich Laborwerte bzw. Ermittelte Daten angeben, die realen Werte werden auf die Straßeim im realen Verkehr ermittelt.

        • Die Prinzipien dazu sind mir schon klar.

          Aber ein “alter” Insignia-A wurde doch nicht nach aktuellem WLTP ermittelt, bzw. der Vgl. mit dem neuen Insignia-B hinkt doch dann entsprechend.

          Bzw. der eine hat eine andere Abgasnorm als der andere, was es ja auch schwieriger macht.

          • Wollte ein Account bei Spritmonitor anlegen und musste feststellen das ich bereits ein Account habe.
            Hab jetzt den Astra J aufgenommen und werde jede kommende Tankrechnung und Leistung dokumentieren.
            Ich werde mit dem Astra J einen Test unterziehen ob S+ und Super eine Veränderung im Verbrauch da liegt. Sollte ich irgendein Insignia GS kaufen, werde ich die Verbräuche ebenfalls pflegen und zwischen S und S+ Vergleiche ziehen.

            Derzeit tanke ich nur S+, da der Motor deutlich ruhiger ist als mit Super bleifrei.
            Bin selbst gespannt was dabei raus kommt.

            Laut BC liegt mein derzeitiger Verbrauch bei 5,5l/100km, Tendenz sinkend. Bin jetzt 450km gefahren und die Tanknadel hat noch lange nicht die Hälfte angepeilt.

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