avatar

Astra Technik Unternehmen

Euro 6d-TEMP-Offensive: Top-Diesel bestellbar

,


Opel Astra 1.6 BiTurboAb sofort ist der 1.6 BiTurbo-Diesel* mit sequenzieller zweistufiger Turboaufladung inklusive SCR-Abgasnachbehandlung (Selective Catalytic Reduction) für den Astra-Fünftürer und für den Sports Tourer bestellbar. Das Top-Triebwerk erfüllt bereits die  strenge Euro 6d-TEMP-Abgasnorm, die im September 2019 für Neuzulassungen obligatorisch wird und auch Fahrsituationen des realen Straßenverkehrs (RDE = Real Driving Emissions) berücksichtigt. Der Opel Astra mit 1,6-Liter-BiTurbo ist ab 27.720 Euro erhältlich (UPE inkl. MwSt. in Deutschland).

*Dieselverbrauch Opel Astra 1.6 BiTurbo Diesel mit 110 kW (150 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, rollwiderstandsarmen Reifen und Start/Stop innerorts 6,3-6,2 l/100 km, außerorts 4,1-4,0 l/100 km, kombiniert 4,9-4,8 l/100 km, CO2-Emission kombiniert 131-127 g/km, Effizienzklasse B (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).
Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151 zu gewährleisten.

Damit beschleunigt der Fünftürer in 9,0 Sekunden von null auf Tempo 100. Das Spitzentempo beträgt 225 km/h. Das maximale Drehoment von 350 Newtonmeter liegt schon zwischen 1.500 und 2.250/min an. In Verbindung mit dem geringen Fahrzeuggewicht und der spontanen Gasannahme entwickelt der Astra so reichlich Temperament schon aus dem Drehzahlkeller heraus. So zieht er bei Überholvorgängen im fünften Gang in gerade einmal 7,1 Sekunden von 80 auf 120 km/h.

Opel Astra 1.6 BiTurboDer neue BiTurbo-Diesel erfüllt die künftige Euro 6d-TEMP-Norm genauso wie die Selbstzünder beispielsweise im Flaggschiff Insignia. So neutralisiert das SCR-System mit AdBlue-Einspritzung im Abgas enthaltene Stickoxide (NOx) hocheffizient – die wässrige Harnstofflösung reagiert mit NOx zu harmlosem Stickstoff und Wasser. Damit sind unsere Kunden von allfälligen Diesel-Fahrverboten in Städten ausgenommen.

Die rasche Umstellung der Motoren gemäß der Euro 6d-TEMP-Norm ist elementarer Bestandteil unserer Strategie, eine Vorreiterrolle bei der Reduzierung von Fahrzeugemissionen einzunehmen. Der nächste Schritt zum Erreichen dieses Ziels ist die Einführung von vier elektrifizierten Modellen bis 2020 – darunter die nächste Corsa-Generation, die auch als reines Elektrofahrzeug verfügbar sein wird, sowie der Grandland X als erster Plug-in-Hybrid von Opel. Bis 2024 werden wir zur vollumfänglich elektrifizierten Pkw-Marke und neben den konventionell angetriebenen Fahrzeugen in jeder Modellreihe ein Hybrid- oder batterieelektrisches Fahrzeug anbieten.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (117)

  1. “Der neue BiTurbo-Diesel erfüllt die künftige Euro 6d-TEMP-Norm genauso wie die Selbstzünder beispielsweise im Flaggschiff Insignia.”

    Wie sieht es denn beim Insignia mit dem 2.0L BiTurbo Diesel aus (B20DTR)? Der Motor wird aktuell noch als EURO 6c gelistet. Erfolgt hier auch noch eine Umstellung auf EURO 6d-TEMP und wenn ja wann?

          • Der 1,6 CDTI BiTurbo im Astra-K fährt sich eindeutig besser wie der 2,0 CDTI BiTurbo im Astra-J und ist dabei noch deutlich sparsamer!
            Ich habe derzeit noch einen Insignia-A ST BiTurbo eben mit dem 2l BiTurbo und 195PS und seit Ende 2017 noch einen Astra-K ST BiTurbo. Damit habe ich bei den Motoren den direkten Vergleich.
            Der 1,6CDTI ist entschieden laufruhiger und deutlich sparsamer. Ich würde mir den 1,6CDTI BiTurbo auch im Insignia-B wünschen! Durch das deutlich reduzierte Gewicht im Vergleich zum Astra-J / Astra-K und Insignia-A / Insignia-B kommen am Ende praktisch die gleichen Fahrleistungen heraus!

    • Ich sehe mir dazu gerade mal eine Preisliste vom Astra-J an,

      der damalige BiTurbo hat über 32.000 EUR gekostet:

      226 km/h, 8,4 und 7,4 s (0-100 / 80 – 120 km/h im V.), 134 g CO2

      Dagegen sind die Werte oben vom Neuen nicht mal zwingend schlecht(er) !

      So what ?

    • Ja, der alte Euro 6 Motor hatte 160PS, aber das maximale Drehoment von 350 Nm zwischen 1.500 und 2.250/min ist gleich geblieben. Die Beschleunigung, 0–100 km/h, Schrägheck hat sich leicht von 8,6 auf 9,0 Sekunden verschlechtert, das dürfte jedoch in der Praxis kein Problem sein. Dafür erfüllt er jetzt die Euro 6d temp und somit freie Fahrt 🙂

    • und natürlich auch wieder nicht als Automatik lieferbar. Bei OPEL bestimmt immer OPEL, was für ein Getriebe bestellt wird.

      So bekommt man keine Kunden von anderen Herstellern.

      • Eventuell kann Opel die Automatik nicht freigeben, weil die Motorkombi noch keine Zulassung für 6d Temp hat.

        Es wird auch langsam Zeit für eine 8 AT im Astra K, egal ob Diesel oder Benziner. Ich denke an OPC und GSI…

      • Ärgerlich, grade weil die stärkeren Diesel-Modelle oft von Vielfahrern gekauft werden die eine Automatik besonders schätzen.
        Und weil der DSG-Anteil bei Hauptkonkurrent VW auch sehr hoch ist. Aber das Getriebe Problem ist ja auch nichts neues bei Opel.
        Auch die 8-Gang Automatik im Insignia wird ja zum Teil kritisiert, schaltet zu langsam, ist träge etc.
        Warum man hier nicht einmal Geld für was ordentliches investieren kann verstehe ich wirklich nicht. Muss ja nicht gleich auf BMW oder Mercedes Niveau sein, aber ständig 1-1,5 Sek. langsamer auf 100 km/h zu sein als die vergleichbar motorisierte Konkurrenz ist schon schade.

  2. Nun, “nebendran” der 130 PS Diesel wäre denn noch mit Automatik zu haben da 😉

    Ja ich weiß, andere machen dazu teils die bunte/”ungehemmte” Vielfalt auf:
    Motoren + Getriebe + …

    • Ja, ganz genau. Bei BMW bekommt man nahezu jeden Motor mit Automatik und zwar die Beste die derzeit auf dem Markt ist! Während Opel beim Insignia z.B. eine lahme Automatik verbaut. Mehrere Test erläutern die Trägheit der Aisin Automatik, die den 210 PS Diesel gefühlt um 30PS schwächer macht -> deutlich(!) langsamer als schwächere(!) Konkurrenten.

      • Der Diesel wurde nicht richtig dafür ausgelegt, der Benziner hingegen wurde super auf die 8AT angepasst. Leider bietet Opel diesen nicht mehr an und Ersatz??? Ich hoffe auf eine Überarbeitung des Aggregat in mehreren Belangen. Der Verbrauch ist alles andere als zeitgemäß und die CO2 Werte sind bei den Motor ein Graus. Ähnliches für alle anderen Motoren!

        • Auch der Benziner war in der Beschleunigung aber recht langsam gewesen. Woran sollte das sonst liegen? Beim GSi ist dank Allrad Traktion genug da und mit den 260 PS vom Benziner sollte 0-100 im 6 Sek. Bereich locker möglich sein.
          Wenn mich nicht alles täuscht war der 2.0L Benziner im Grunde der Gleiche wie im Insignia A, das heißt der Motor hat schon knapp 10 Jahre auf dem Buckel. Das er bei dem Alter nicht so effizient sein kann wie neuere Motoren der Konkurrenz ist also logisch.
          Dennoch stimme ich dir zu, Opel braucht auch bei den großen Motoren konkurrenzfähige Produkte, sonst verkauft man diese Autos einfach nicht.

        • Stellt sich nur die Frage was mit der Garantie passiert. Und die meisten Kunden werden auch keine Lust haben erst zum Tuner zu rennen damit die Schaltzeiten passen.

  3. Ihr “theoretisiert” ja ganz nett was zusammen – reale Käufer solcher Fahrzeuge seid ihr aber wohl nicht ?! 😉

    OPEL hat weiterhin vielmehr ein IMAGE-(/Marketing) Problem.
    Entsprechende Folgen beim Absatz.
    Bzw schon davor in der Akzeptanz sich mit OPEL als Neukauf auseinander zu setzen als pot Kunde.

  4. Diese ganzen Neuerungen bei den Motoren hätten jetzt ein perfektes Zusammenspiel und neuen Schwung gegeben, wenn man zeitgleich das Astra-Facelift vorgestellt hätte. Wie Herr Quanz bereits erwähnte, ist diese – ich zitiere – “Salamitaktik” so langsam echt nur noch nervtötend.

      • Ja, aber im Zuge der Umstellungen bzw. um Image zu gewinnen, bzw. auch im Hinblick auf den neuen Focus / i30 / Ceed wäre es sehr sinnvoll, das FL vorzuziehen, unabhängig von der Präsentation in 2015. Der Astra hätte es nötig.

        • Jein. Es wird immer was neues kommen. Auf Focus folgt Golf.
          Aktuell der neue Ceed (Autokorrektur schreibt: “Gerd” :))

          Womöglich hatte das FL auch ein anderes Timing, mit PSA-Kauf wohlmöglich auch manches beeinflusst…

  5. Ganz nebenbei (Stichwort Sorgfalt beim Marketing) ist das Foto mit der Heckansicht des Sports Tourer falsch, da der BiTurbo-Diesel nur ein sichtbares Auspuffrohr links hat. Das Foto hingegen zeigt – bezogen auf die Abgasanlage – den 200-PS-Benziner.

    • @ Drummer79: Sehr aufmerksam, vielen Dank für den Hinweis. Das Bild haben wir ausgetauscht. Übrigens: Opel-Marketing hat damit nichts zu tun. Vielmehr gehen Unterhalt und Pflege des sozialen Mediums Opel-Blog auf das Konto des Unternehmensbereichs Public Relations (PR) – und das seit dem Blog-Start vor inzwischen über zehn Jahren. 🙂

      • OK, vielen Dank für den Hinweis. Dass es dann die PR-Abteilung ist, war dann wohl ein Versehen in meiner Formulierung. Aber Ihr seht, es gibt so Verrückte wie mich, denen selbst ein Auspuffrohr zuviel auffällt. Das meinte ich wohlwollend mit Sorgfalt. 😉

  6. Und den ADAM will PSA ersatzlos einstellen ????
    ***************Automobilwoche von heute!************************** Endlich mal positive Nachrichten von Opel: Bei der J.D. Power-Studie zur Kundenzufriedenheit fuhr der Adam in der Kategorie „Kleinstwagen/City Car“ zum dritten Mal in Folge auf Platz 1.
    Opel-Direktor Qualität Arnold Paluch sagte auf der Preisverleihung in Köln: „Die J.D. Power-Studie ist ein wichtiger Indikator für die Zufriedenheit der Kunden mit ihren Fahrzeugen. (…) Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Bewertungen unserer Modelle.“
    Bereits in den beiden vergangenen Jahren fuhr der Opel Adam in der größten deutschen Autofahrerumfrage VDS (Vehicle Dependability Study) auf den Spitzenplatz. J.D. Power befragt die Fahrzeugeigentümer in Deutschland seit 2002 nach Qualität und Zuverlässigkeit ihrer im Schnitt zwei Jahre alten Autos.
    Dazu führten die Marktforscher 2018 mit rund 15.000 Autofahrern ein Online-Interview durch. Die Fragen der Studie sind in die Kategorien Qualität/Zuverlässigkeit, Attraktivität und Unterhaltskosten untergliedert. Alle Bewertungen resultieren in einem Ranking, bei dem die Marke oder das Modell mit der geringsten Fehlerhäufigkeit als Sieger hervorgeht. Insgesamt analysierte J.D. Power in diesem Jahr 66 Modellbaureihen.

    • Auch aus meiner Sicht der größte Fehler ! Ich behaupte, Opel hat da gar nichts mitzureden. Beschließt der heilige T. am grünen Tisch, dass der Adam fliegt. Sowie Herr T. immer in Erscheinung trat, wenn es um Meldungen geht, was Opel leisten müsse.
      Der Adam spricht und sprach vor allem junge Leute an. Genau die, die zukünftig die Marke kaufen würden. Viele von denen fahren in der Familie langweilige VW. Nur die, die pfiffiger sind kaufen den Adam. Der Adam verkaufte sich im Juni 2018 noch häufiger las der langweilige, schwarze PSA GLX. Trotz, dass seit einigen Jahren fast nichts mehr dran gemacht wird.
      Wenn Herr T. was für die Marke Opel tun wöllte, hätte er seine 2 Mrd. Gewinn investiert. Dann hätte Opel in 2 Jahren einen Adam auf PSA Plattform gehabt und was noch wichtiger wäre. Man hätte 2018 bei PSA / Opel davon reden können, was es in Zukunft geben wird.
      So reden alle nur davon was Opel in Zukunft nicht mehr ist.
      Wie war das noch mit Paris 2018 ? Wenn Opel in Genf nicht dabei ist, dann doch sicher in Paris ?
      Bis jetzt hat meiner Meinung PSA noch nirgendwo bewiesen, dass Sie Ideen mit und für Opel haben.
      Oder PSA hat für Opel das schlechteste Marketing der Welt.
      P.S.: Und das Stammtischgerede hier, ob 200 oder 250 oder 140 / 160 PS und was Prollies bei BMW alles können bringt hier doch sowieso nichts. Wer das Geld hat soll BMW oder Audi kaufen.
      Ich fahre Astra K, bezahle die Hälfte, hab den gleichen Komfort und auf der Autobahn fast genauso schnell.
      Opel war meiner Meinung nach immer innovativ, ganz anders als VW. Nur ob sich Opel unter PSA je wieder aufrappeln kann ?

    • Leider hat Opel keine Weiterentwicklung vorangetrieben um ansatzweise ein Adam B auf dem Markt zu bringen!

      Der nächste Punkt ist, das Opel nur noch auf 2 Plattformen aufbauen möchte und dem dazugehörigen Bausatz benutzen will um Kosten in der Entwicklung zu verringern.
      Genau hier liegt die Problematik, der Adam wurde damals nur für den Europäischen Markt entwickelt und das hat Opel damals selbst getragen.
      Die Weiterentwicklung ist in derzeitiger Situation viel zu teuer.

      Einer seits wird Opel weiter Kunden verlieren und andererseits ist das Opel vollkommen egal! Opel fährt die Taktik „friss oder stirb“.

    • “Adam in der Kategorie „Kleinstwagen/City Car“ zum dritten Mal in Folge auf Platz 1” bezüglich Kundenzufriedenheit.

      Ein Argument dafür, diesen Einstieg in die Opel-Modellskala nicht einzustellen.

      Ich vermute stark, die die meisten Käufer eines Adam keine Opel-Stammkunden waren.

      • … und in der Zulassungsstatistik des KBA nach Segmenten Platz 4 bei den “Minis” Hier die Zahlen (mal sehen, ob die Tabelle sinnvoll zusammenbleibt):

        19.925   VW UP
        16.459   FIAT 500
        13.541   SMART FORTWO
        10.492   OPEL ADAM
         9.883    RENAULT TWINGO
         8.962    HYUNDAI I 10
         8.283    SKODA CITIGO
         7.554    TOYOTA AYGO
         4.873    KIA PICANTO
         3.875    FIAT PANDA
         3.464    SEAT MII
         3.383    FORD KA
         2.755    CITROEN C1
         2.709    OPEL KARL
         2.638    PEUGEOT 108
         1.925    SUZUKI CELERIO
           104    PEUGEOT ION
            45    CITROEN C-ZERO
            12    SONSTIGE

    • Falls Opel / PSA den ADAM einstellt wäre das wirklich schade. Dieses Lifestyle Auto hat doch viel positives bei Opel bewirkt. Wenn man sich die Käufer / Käuferinnen vom ADAM anschaut, sind das meiner Meinung nach, viele junge Leute. Durch dieses Fahrzeug sind ja viele erst auf Opel aufmerksam geworden.
      Was diese J.D. Power Studie angeht, ist unser ADAM sicherlich ein Ausreißer, denn zuverlässig ist dieser leider nicht. Trotzdem möchten wir ihn nicht missen. Ist ja fast ein Familienmitglied. Sieht man die Verkaufszahlen vom Juni, haben sich immerhin noch 2422 Kunden für diese Fahrzeug entschieden. Ein Facelift hat der ADAM leider nicht erhalten, jedoch immerhin öfters kleine Verbesserungen. Erstaunt war ich über das Abschneiden im Juni von Mokka X, Crossland X und Grandland X, sowie dem Insignia. Der Mokka war ja noch auf Platz 49. Die anderen viel neueren Produkte scheinbar dahinter, obwohl die sog. SUV `s ja gerade boomen.

      • Der Juni muss für Opel besonders schlimm gewesen sein was die Zulassungszahlen betrifft, insofern schwer zu sagen inwieweit statistisch relevant und wo sich die neuen SUV zukünftig einordnen. Die Werbung für beide SUV hat man leider meines Erachtens wieder zu nichtssagend gestaltet und zu wenig gestreut. Sieht nicht so gut aus: Die zumeist zahlungskräftige Klientel für diese Fahrzeuge weiß nicht dass es die gibt.

        • @Jeff Healey: Ja Juni muß wirklich schlimm gewesen sein. Es stand doch kürzlich hier im Blog, daß so viele neue Crosslands / Grandlands bestellt worden sind. Galt sicherlich für alle Absatzmärkte von Opel. Aber nach einem knappen Jahr sind diese Fahrzeuge noch nicht mal unter den ersten 50 zu finden. Kann mich nicht erinnern, daß ein Meriva A / B nach so kurzem Zeitraum so weit hinten lag. Die Konkurrenz bei diesen Fahrzeugen wird aber auch immer mehr. Bei der Werbung gibt es neuerdings wieder so eine Wechselprämie bis zum 31.08.18 für mehrere Modelle.
          Mein Schwager interessiert sich auch für den Grandland X als Ersatz für seinen Insignia A. Ihm gefällt auch das Parallelmodel von Peugeot, wenn nicht dieses merkwürdige Cockpit wäre. Ein 1.2L Dreizylinder käme allerdings nicht in Frage. Eine Automatik und eine ansprechende Motorisierung wären Pflicht. Wenn es diese kommende Hybridvariante doch jetzt schon geben würde. ” What a wonderful world ” hieß es doch mal.

          • Dein Schwager kann seit einigen Tagen den Grandland X mit dem 180 PS Benziner bestellen…

  7. Zum Automatikproblem:
    Bin einen Zafira 150PS Automatik gefahren. Mit der Zeit nervt das langsame Schalten extrem. Verdirbt einem die Lust und Laune….

    Es ist unfassbar, was für einen (noch) schlechteren Ruf Opel gerade bekommt. Das Einzigste was man in der Öffentlichkeit mitbekommt, ist das Opel jetzt geschummelt hat und nur noch den Blitz auf einen Peugeot klebt. Ob das jetzt stimmt oder nicht ist egal…..!

    Es sieht ganz schlecht aus! Meine Marke stirbt unaufhaltsam! Das ist Fakt!

    • Stimmt leider . Ich fürchte auch das Schlimmste.
      Herr Tavares war wohl so überrascht das Opel keinen Kostenfreien Zugang zu Opel / GM Knowhow hat, das das wohl nunmehr in die totale Ablehnung gefallen ist was GM noch beinhaltet. GM kann man ja eigentlich keine Schuld geben wenn man sich hat über den Tisch ziehen lassen .Jeder versucht halt das Beste für sich raus zu holen . Und wer schreibt der bleibt! Sorry Herr T. nur Opel und GM dafür verantwortlich zu machen und Opel mit nichtssagenden Produkten zu beerdigen, ist wohl auch der Falsche Weg.

      • Wir werden sehen was in 5 Jahren ist. Entweder hat Opel den turnaround geschafft oder die Marke gibt es nicht mehr. Meiner Meinung wird es unter PSA auch nicht besser und der Ruf von Opel nähert sich dem Tiefpunkt. Und Herrn T. sein knallharter Sparkurs (der ja von den Medien immer und immer wieder erwähnt werden muss) tut sein übriges. Man verliert immer mehr Stammkunden und bekommt sie aber nicht durch Neukunden ersetzt. Man hat jahrelang seine Historie außer Acht gelassen (nutzt sie nur wenn es gerade Mal gefällt), hat Modellen keine Nachfolger gegeben, angagiert sich nur noch sehr dürftig im Motorsport und spart auch noch an der Werbung die zudem nichtssagend ist!! Darüber hinaus ständig neuer Marke Claim……es fehlt einfach an Beständigkeit. Die Quittung für das desaströsen Management der vergangenen vielen Jahren bekommt Opel jetzt allmählich.

        • Ja da stimmt vieles , nur angefangen hatte es damit , daß Opel für viele GM -Vorstände nur ein Sprungbrett, zurück in die USA war. Einen Überblick über den Deutschen, geschweige denn Europäischen Markt hatten die doch nicht. Und als man dann Deutsche Vorstände einführte, durften diese auch nicht so handeln und entscheiden wie Sie wollten! Hätte 2008 Magna -Steyr -Puch oder der russische Investor den Zuschlag bekommen , würde es um Opel sicher wesentlich besser aussehen. Nur da hatte sich aber damals die Bundesregierung von GM über den Tisch ziehen lassen. Ja daran sind sie gut, die US-Amerikaner.
          In diesem Sinne. Ted

          • @Ted Mit den ständigen Chefwechseln bei Opel gebe ich ihnen Recht. Wenn man sich überlegt wieviele mehr oder weniger aussichtsreiche Kandidaten seit Mitte der 90er an Opel gescheitert sind kommt man schon ins Grübeln allerdings glaube ich nicht das Magna Opel hätte stemmen können.

        • Der Opel Kauf von PSA war ein “Schnäppchen”. Somit ist es für PSA möglich, günstig PSA Modelle (etwas im Design abgewandelt mit geringem optischen Aufwand) unter dem Namen Opel zu verkaufen (da u.a. die Deutschen eher keine franz. Autos kaufen). Dass nicht alle 6% (Marktanteil) Opel Kunden das mitmachen, ist doch klar. Wenn aber 3% mehr Marktanteil für PSA unter dem Namen Opel erwirtschaftet werden, ist das ein riesiger Zugewinn für PSA. Somit haben die alles richtig gemacht. Das Ende von Opel wurde schon vor 20 Jahren (Angefangen mit dem Astra F) eingeleitet. Auch unter anderen Besitzern wäre es Opel nicht besser ergangen. Mir gefällt das ganze sehr gut und ich gehöre auf jedenfall zu den 3%. Dass das alles PSA ist, habe ich schon am Crossland X mir angeschaut. Und es ist auf keinenfll schlechter als unter GM. Ich sehe in eine gute Zukunft …

          • Nachtrag: und es wird auch einige geben, die keine Opel’s, sonder PSA Modelle kaufen. Was ja auch im Konzern bleibt. Preislich ist das ja die gleiche Schiene. Dem VAG Konzern ist das eigentlich auch egal, ob VW, Seat oder Skoda vom Band laufen. Warum soll das Erfolgsmodell von VW nicht auch bei PSA funktionieren.

          • Ich kenne keinen Kunden der von Opel auf PSA wechselt aber egal. Vielleicht klappt es mit den umgebadgten Peugeot s ja in Europa (obwohl ich da auch so meine Zweifel habe) aber wohl kaum in Deutschland eben aus dem von dir genannten Grund (die Deutschen kaufen kaum französische Autos). Volkswagen da als Referenz ran zu ziehen halte ich für falsch weil erstens ist VW Deutsch und zweitens ein ganz anderes Kaliber. Ich gehöre jedenfalls nicht zu den 3 Prozent.

          • Dir gefällt es also sehr gut das Opel konsequent heruntergewirtschaftet wird, wahrscheinlich weiterhin Marktanteile verlieren wird und man eigentlich nurnoch Badge Engineering betreibt? Na dann.
            Viele Opel Modelle die bei Fans der Marke sehr beliebt waren und sich auch ganz gut verkauft haben (Zafira, Adam, Cascada, Astra GTC) werden wegfallen, wie es jetzt aussieht wird man in ein paar Jahren nur noch langweilige “von A nach B” Autos produzieren die eigentlich Peugeots sind.
            Der Ruf der Marke Opel ist sowieso schon im Keller durch diese Modellpolitik und die allgemeine Vorgehensweise.
            Wie du im Angesicht dieser Tatsachen eine “gute Zukunft” sehen kannst kann ich nicht nachvollziehen.

          • @Felix Es geht hier nicht zwingend nur um die Verkaufszahlen. Der GTC und vor allem der Cascada waren gut für das Opel Image und auch der Adam war Balsam für das gebeutelte Unternehmen, gerade durch den Adam konnte man viele Neukunden ergattern zudem hat es der Adam geschafft sich in der Lifestyle Mini Klasse zu etablieren und das ganz ohne einen historischen Vorgänger ( Fiat 500 und Mini Cooper hatten ja einen) und das ist schon einmal eine reife Leistung! Und gerade den Adam weg zu sparen wäre absolut sträflich. Kommt mir jetzt bitte nicht mit ” erst die Pflicht dann die Kür”. Der Zug ist abgefahren. Opel muss jetzt etwas bringen was den Puls höher schlagen lässt sonst verkommt man zu einem Niemand und die Verkaufszahlen werden ins Bodenlose fallen.

          • @ralle: Ich bin mittlerweile gleicher Meinung, zum Einen was die Dringlichkeit der offiziellen Nachfolgeregelung des Adam anbetrifft, und zum Anderen fände ich eine merkbar vorgezogene Kür im Produktportfolio ebenfalls erstrebenswert.

      • @Ted:
        PSA hat des Opel/Vauxhall Automobil-Business in Europa gekauft, ist dabei aber nicht eine langfristig angelegte strategische Allianz eingegangen, die “Opel einen kostenfreien Zugang zu Opel / GM Knowhow” auf Dauer sichern würde. (Das ITEZ in Rüsselsheim scheidet aus dem weltweiten Entwicklungsverbund von GM aus, was dort zu den in dem vorigen Blogartikel behandelten Problmen führt.)

        Die kostenlose Verwendung von GM-eigenem “geistigen Eigentum” in Produktion befindlichen Opel/Vauxhall-Autos ist hingegen gesichert; das wurde mit dem Kaufpreis abgegolten. Damit ist nur die Einschränkung der Vermarktung dieser Fahrzeuge auf diejenigen Länder und Weltregionen verbunden, in denen Opels derzeit schon vermarktet werden.

        Im Gegenzug hat sich GM verpflichtet, bis 2020 nicht mit Massenmarkt-Produkten auf den europäischen Markt zurückzukehren (das beträfe die Wiedereinführung der Chevolet Spark bis Malibu, zu importieren aus Korea).

        • Sie sagen es, man war aber davon ausgegangen für die Zukünftigen Projekte von Opel/PSA auf das von Opel im ITEZ entwickelte / konstruierte Knowhow, Patente bei GM , diese unentgeltlich verwenden zu können. Das war der angedachte Deal, so meine Info . Wurde aber leider nicht so fixiert . So long .
          Ted

          • Wer ist “man”?

            Das “know how”, oder “savoir faire”, um es in den Sprachen der ehemaligen und neuen Eigentümer zu sagen, steckt in den Köpfen der Leute. Das kann denen niemand nehmen, und niemand kann sie daran hindern, ihre in jahrelanger Praxis erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in neuen Aufgaben produktiv einzusetzen.

            Und GM war vielleicht einfach nur froh, seinen europäischen Klotz am Bein endlich loszuwerden, so wie sie sich aus Süd- und Ostafrika zurückgezogen haben, in Indien nur noch für den Export produzieren, aber das Verkaufen ihrem chinesischen Joint-Venture Partner SAIC Motors überlassen.

  8. Sehr schade, dass es keine Automatik für diesen Diesel gibt. Ich empfinde die AT6 beim 1.6T, auch wenn sie nicht gerade das Verbrauchswunder ist.

    Und mit der Ausrichtung: Opel soll wohl mit Gewalt von den GM-Plattformen weg – ist ja auch verständlich. Wir können ja mal abwarten, was nach der Vorstellung des Corsa F noch als Lifestyle-Zwerg kommt.

    • Wo läge das Problem, es wie aktuell zu machen: kurzer Corsa F = Adam B ? Die Plattformen können verschiedene Radstände, k.A. ob der Corsa schon den kürzesten Radstand bekommt oder selbst da noch Spielraum wäre? Alles andere machen doch eben die Gleichteile aus, das weniger Entwicklungszeit pro Auto benötigt wird.
      Wenn der F aber nix ist, oweia. Bei CLX und GLX war die Entwicklung noch unter anderen Vorraussetzungen.
      In der AB ist das FL des Mazda6. Hm, das wird für den Insignia nicht leichter… und so läufts durch alle Modelle :/

      • Klar möglich wäre das, man erfährt nur wieder nichts wie es bei Opel so oft der Fall ist.
        Wenn kein neuer Adam in Entwicklung ist sollte man schleunigst damit beginnen, der Adam ist Imageträger und bei vielen Leuten als moderner Stadtflitzer mit vielen Individualisierungsmöglichkeiten bekannt.
        Das gleiche ist beim Zafira, kommt da noch was oder wird auch dieses Modell ersatzlos gestrichen?
        Und ja, die Konkurrenz schläft nicht. Grade deswegen ist sparen nicht der richtige Weg, man müsste Geld investieren um mitmischen zu können.

        • Als “Erfinder des Vans”, wie man sich lange gebrüstet hat, dieses Segment aufzugeben, ist schier sträflich. Überlässt man das Feld eben Touran, Sharan/Alhambra, C-Max und S-Max/Galaxy.

          Wenn ich sehe, wie viele neue(!) solche Vans in unserem Neubaugebiet rumfahren (alles Eltern mit Kindern), denk ich mir, keine Jungen, die mehr Adam fahren, weil der ausm Programm fliegt, und die, die einen haben, können keinen Zafira mehr kaufen und fahren dann halt Truthahn oder ähnliches. Wieder ein bereich, wo man kampflos Stückzahlen an VW und Ford abgibt.

          Gruß

          Markus

          • Es kann subjektive Wahrnehmung sein, aber ich habe das Gefühl, es fahren immer noch mehr Zafira der ersten Generation rum als von den Nachfolger-Modellen. Auch wenn das nicht stimmt, so habe ich doch den Eindruck, Opel fehlt in dem Segment der große und zugleich günstige Familien-Van. Würde der Zafira Tourer zuletzt einfach gefühlt zu aufwändig und teuer für den durchschnittlichen Familienvater? Nur eine Theorie, denn eigentlich liegt der Zafira Tourer preislich im Mitbewerber-Umfeld. Wenn die Preisgestaltung nicht das Problem ist, war es das Design? Bevorzugt der Europäer „biederes“ Design? Oder lag und liegt es mehr am Image, dass der Zafira Tourer nicht so gut ankommt wie einige seiner Mitbewerber? Oder müsste dieser Opel wieder mehr auf „Nutztier“ als auf „Lounge“ getrimmt werden? Oder die noch intelligente/re Verbindung aus beiden als bisher schon geschehen? Woran liegt es, dass die ehemalige Nr. 1 in dem Segment so an Boden verloren hat?

          • Zu schwer, zu groß, weniger Funktionalität, weniger Werbung drum,…OPEL-Image,…

            In Hessen ist er ab Zafira-A bis jetzt FL als Streifenwagen in entsprechender Präsenz 😉

          • X-didi: Zu schwer kann vielleicht sein, zu groß eher nicht. Ich persönlich tippe auf Image und Preis.

    • Die Automatikgetriebe bei Opel sind schon lustig. Bei praktisch jedem anderen Hersteller hat man mit Automatik bessere Verbrauchswerte oder zumindest bessere Fahrleistungen, nur bei Opel ist man damit in der Regel langsamer und ineffizienter unterwegs, hier hat man auf jeden Fall Verbesserungspotenzial.

      Das Opel jetzt möglichst schnell auf PSA Technik umstellen soll ist ja verständlich, aber das erklärt nicht die komplette Geheimhaltung der Marketingabteilung in Bezug auf die neuen Modelle oder das bekannte Modelle die man wirklich gut vermarkten könnte (Adam, Zafira) anscheinend ersatzlos gestrichen werden.
      Die PSA Plattformen sind doch so variabel, dann sollte man das Ausnutzen und vielleicht auch mal komplett neue Modell in Angriff nehmen.

  9. Findet man denn irgendwo die technischen Daten zu den aktuellen 6-Gang-Schaltgetrieben der 3. Generation vom M32 mit den RPO MGR, MGS, MGW und MGX (vermutlich nicht komplett) sowie dem M35 mit dem RPO MOP (bisher nur das bekannt)?
    Und was sind die Änderungen zur Gen. 2 und die Unterschiede zwischen M32 und M35? 🙂

  10. Ich schließe mich der Mehrheit an. Opel sollte zu machen. Wenn es nur noch Kunden mit der Einstellung gibt, wie die Leute hier gibt ist es sinnlos weiterzumachen. Das sind in etwa die Fans die sich nen neuen Fußballverein suchen, wenn der aktuelle absteigt.

    Wer sich wirklich um die Zukunft der Marke sorgt, der sollte verstehen, dass die Firma in einem brutalen Umschwung ist. Der sollte auch verstehen, dass die Firma aktuell nicht in der Position für “wünsch dir was ist”. Ebenso sollte er verstehen, dass Entscheidungen welche bei Opel getroffen werden, von einem Laien, der nicht die internen Zusammenhänge in der Firma oder der Branche kennt, kaum verstanden werden können. Der kleine Kunden-Mikrokosmos ist manchmal sehr einfach.

    Aber nein, statt Markentreue zu demonstrieren, wie es jeder VAG Fahrer machen würde (denn eigentlich weiß man ja, dass man unterm Strich sehr viel Geld für den Namen/Image seines Autos bezahlt hat), schafft es der vermeintliche Opel Kunde hier sich selber und sein Auto in aller Öffentlichkeit permanent schlecht zu reden.

    Ganz ehrlich. Mir ist es egal ob ich die besten 8-Gang Automatik in meinem Auto habe. Mir ist es auch egal, ob ein Arteon 1 Sekunde schneller als mein Insignia von 0-100 ist. Ich fahre mit dem guten Gefühl, dass ich ein Produkt mit ausgezeichnetem Preis/Leistungsverhältnis gekauft habe. Wer was auf sich hält, der steht dazu einen Opel zu fahren.

    Und hey… es kaufen eh schon weniger Leute einen BiTurbo Diesel als man denkt und noch weniger würden nochmal 1500€ drauflegen um dann am Ende einen 40.000€ Kompaktwagen im Hof zu haben. Aber anscheinend gibt es hier keine “Mittelschicht-Kunden, sondern nur “Oberschichtkunden” für die das durchschnittliche deutsche Brutto-Jahresgehalt in ein Auto zu stecken ja kein Problem ist.

    Oder meckern dann am Ende doch die Leute, die zwar “nur” nen 90PS Corsa im Hof haben, aber denen es soooo wichtig ist, dass es einen 200 PS Diesel mit 8 Stufen Automatik im Astra gibt?

    Wir werden es in den Untiefen des anonymen Internets wohl niemals erfahren…

    • Das sind meistens die Leute die einen Opel mit einer Leistung eines BMW/Mercedes verlangen aber dann bei 40’000-50’000 Euro wieder behaupten “zahle ich nicht für einen Opel, dann kann ich mir auch einen BMW Jahreswagen zulegen”.

    • Dann bitte mal für nur 1 Monat beim Händler arbeiten, um den Kunden diese Probleme “schönzureden”. Viel Spass dabei.

      Mein ASTRA K 1,6T Automatik hatte einen LP von ca.38800.- Euro und ich habe extra auf die Automatik gewartet, obwohl es eine uralte Automatik ist.
      Es gibt auch bei OPEL Kunden, die etwas mehr Geld ausgeben wollen, doch die können halt leider nicht wirklich auswählen, sondern es wird ihnen von OPEL diktiert, was möglich ist.

      Leider geht es bei OPEL permanent bergab seit ca. 25 Jahren und eine Trendwende ist definitiv nicht in Sicht!

      Es gibt aktuell kein Modell, für das Kunden extra zum OPEL-Händler fahren würden, denn es ist nur noch “Standardware” im Angebot. Es muss mal einen Knaller geben, damit auch Kunden anderer Hersteller den Weg in die Opel-Häuser finden und dann vielleicht auch noch die Standardmodelle kaufen.

      • Ja, dieser permanent geforderte “Knallen” den hier immer alle wollen. Wie soll den dieser Knaller aussehen? Nen GT Concept wovon dann 1000 im Jahr verkauft werden? Das zieht die Leute zum Händler? Nen 300 PS V6 Insignia von dem dann 1000 im Jahr verkauft werden. Das zieht den Kunden zum Opel Händler? Hört doch auf euch sowas einzureden. VW hat KEINEN KNALLER und trotzdem verkaufen die gefühlt mehr Autos als alle anderen zusammen. Golf… seit Jahrzehnten das langweiligste und MEISTVERKAUFTESTE Auto.

        Ein Hersteller kann doch heute gar keinen Knaller mehr bringen, denn es gibt doch schon alles auf dem Markt. Der letzte Knaller von “Opel” ist und war der Mokka. Was war denn der “Knaller” da dran? man hat einfach ein SUV ein paar Zentimeter kürzer gemacht. Aber neu und innovativ ist nichts am Mokka und trotzdem wurde der wie geschnitten Brot gekauft. Sogar ohne 200 PS.

        Ich wiederhole mich. Es geht bergab weil Opel leider weder Medien noch Kunden hat, die wirklich bewusst hinter der Marke stehen. Begründet aus fatalen Fehlentscheidungen vor 20 Jahren. Das erzeugt genau diese Außenwirkung. Während ein VW und BMW Fahrer mit stolz sein Auto in die erste Reihe stellen, fährt der Opel Fahrer möglichst hinter die dichteste Hecke die es gibt. Also fasst euch doch mal an die eigene Nase.

        Opel bietet nicht einheitliche Griebe/Motorvarianten an weil sie es sich einfach nicht leisten können. VW und BMW können das locker, denn die haben ne Marge von was… 10-20% pro Fahrzeug? Aber der Opel Kunde möchte natürlich alles aber bloß nicht so viel bezahlen wie für einen BMW oder VW.

        • Warum redet Ihr immer die OPEL-KUNDEN zu armen und geizigen Menschen runter??

          Die OPEL-KUNDEN sind nicht ärmer oder reicher als VW-KUNDEN, doch sie können halt nicht auswählen und werden von OPEL viel zu stark in der Auswahl eingeschränkt und somit werden auch sie abwandern.

        • @Ragescho: Nur mal so neben bei, der Golf ist das variantenreichste Auto überhaupt, wohl auch ein Kaufgrund! Beim Golf bekommt man 300PS(400PS Einzelstücke + bis zu 800PS Tuning -> Alles ist möglich), Allrad, mehrere Varianten über 200PS, nahezu überall Automatik, CNG, Hybrid, Elektro, heller Innenraum, etc.
          Es gibt fast nichts, was es nicht auch als Golf gibt!

          PS: Ich stehe sehr wohl hinter der Marke Opel und verteidige sie auch nach außen, aber wenn die Argumente fehlen wird es einfach schwierig!

          • Sehe ich ähnlich.
            Dazu gesellen sich einfache Dinge, die per Software deutlich besser sein könnten und vorallem schon mal bei Opel auch besser waren! Warum da selbst unter GM (Insignia B) so viel verschlechtbessert wurde, verstehe ich nicht…
            Ich hoffe wirklich, dass das ITEZ hervorragende Arbeit beim Corsa F leistet, denn wenn der durchs Raster fällt, könnte tatsächlich bald Feierabend sein. Die Konkurrenz ist stärker als sie jemals vorher war und die Kleinigkeiten entscheiden über dn “Zuschlag”.

          • Da schließe ich mich an, jedoch finde ich so einiges nicht gut gelöst oder umgesetzt, daher kritisiere ich gerne, weil es die Konkurrenz besser macht!

            Um auf dem Markt zu bestehen muss Opel flexibler und individueller werden!
            Derzeit geht es weiter bergab, weil Motoren aus dem Programm genommen werden, die die Kunden gerne wollen!
            Assistentsysteme sind nicht auf dem neuesten stand!
            Die Opel Modelle werden alle zwei Monate teurer und bieten weniger Technik für das Geld!

            Zudem die unverhältnismäßige hohe Verbräuche und CO2 Ausstoß, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind!

            Gefühlt erhält man ein überteuertes Auto mit uralt Technik!

            Wenn sich Opel diese Probleme nicht stellt wird es nicht mehr lange bestehen!

            Ich selbst fahre von Anfang an Opel und möchte ungern eine andere Marke fahren.
            Angefangen mit dem Corsa B 1.2 45PS bis zum heutigen Astra J 1.4t.
            Ein Modell misse ich , das ist mein damaliger Astra G CC 2.2 170PS, das Auto war und bleibt mein Favorit, zudem ist der Motor mit 6,4l/100km sparsamer als der aktuelle 2.0t oder 1.6t…

          • @Reinivann: Naja, die Motoren sind nicht so schlecht. Beim Verbrauch vom Astra G CC muss man sagen, dass dieses Auto unglaublich aerodynamisch war und zwar nicht nur wegen dem cw-Wert, sondern auch wegen der viel geringeren Stirnfläche, was sich in Summe extrem auswirkt!
            Dieser Motor würde im Astra K mehr verbrauchen.

      • Die Automatik ist nicht uralt. Die 6Txx Baureihe von GM, die u.a. in Astra J und Astra Kzum Einsatz kommt, stammt aus dem Entwicklungszeitraum 2012-2013. Das Aisin AF40, das ist alt. Das gab es schon 2005 im Vectra C.

    • @ragescho Genau auf dem Punkt gebracht. Der Audi Chef Rupert Stadler sitzt im Gefängnis und trotzdem gehen hier die Lobeshymnen für diesen Konzern weiter.
      Ohne Worte.

      • was hat jetzt Rupert Stadler damit zu tun?
        Es geht hier gerade nicht um Audi oder den VW-Konzern, sondern um das schwache Angebot von OPEL.
        Arbeitest Du beim OPEL-Händler und kannst verstehen, was dort gerade abgeht? Nach über 30 Jahren im Dienst für OPEL muss man tatsächlich ernsthafte Bedenken haben, ob diese Marke noch überleben kann!

        Mal bitte der Wahrheit ins Auge sehen!
        Danke!

    • naja.

      Fahre Aktuell einen Corsa E OPC und wollte eigentlich einen GSi, aber mir fällt langsam kein Grund mehr ein OPEL zu verteidigen.

      Und wie soll man zur Hölle ein neues Image bekommen, wenn es keine Autos mehr gibt, die Emotionen wecken. Es bringt nichts wenn man nur noch das baut, was sich am ende lohnt, wenn man diese Autos nicht verkauft, weil keiner mehr Opel auf dem Schirm habt..

      Ich halte den Weg, den Opel gerade einschlägt einfach von komplett Falsch. Natürlich müssen sie sparen, CLX, GLX sind schöne Autos… Insignia ist von außen auch wunderschön, aber als Flaggschiff schon von Tag 1 innen veraltet.

      Wie Soll den bei der aktuellen Modellpolitk jemand zu Opel getrieben werden, wenn er in dem Autohaus nebenan ein tollen vollausgestatteten Wagen sieht?

      Solche Autos wie OPC sind in meinen Augen auch nicht dazu da um direkt Gewinn mit diesen Modellen zu machen (netter Nebeneffekt, den VW, Daimler und co. mit Sicherheit erreicht hat). Es geht darum mit solchen Modellen das Image aufzupolieren nicht mehr nicht weniger. Billiger als ne Sinnlose Marketingkampagne ist es dann auch, weil die Werbung von alleine kommt. Kann mir keiner erzählen, dass nen OPC z.B. für den Astra zu entwickeln teurer ist, als für jede Werbung auf der ganzen Welt usw. zu zahlen. (bisschen Übertrieben aber von der Grundrichtung richtig.)

      Wie es so schönt heißt im Marketing: Der Kunde will nicht nur einfach das was er benötigt, er will mehr! Kein Mensch kauft sich was damit er zufrieden ist und seine Erwartungen erfüllt werden. Er will seine Erwartungen übertreffen!

    • Der Vergleich mit dem Fußballverein ist doch sehr weit hergeholt. In ein Auto investiert man doch ganz andere Summen als in eine Jahreskarte Fußball schauen oder ein paar Trikots, hier geht es um das jahrelang hart ersparte Geld oder um mehrere hundert Euro monatlich Leasing oder Finanzierung. Da will man natürlich ein Produkt was einem gefällt, und wenn ein anderer Hersteller halt ein Angebot macht was einem eher zusagt geht man da hin, ganz einfach. Das machen die Kunden anderer Hersteller auch nicht anders.

      Wir mögen zwar alle ahnungslose Laien sein, fest steht aber auch das die super Entscheidungen dieser ach so schlauen Manager (die ja alle Abläufe und so kennen) dazu geführt haben das Opel sich jetzt in dieser Situation befindet. Viele Kunden wandern ab, der Marktanteil wird immer geringer und der Gewinn bleibt auch noch aus, super Strategie von den Informierten da oben. Vielleicht kannst du uns genauer erläutern was man können muss um in deinen Augen “Experte” zu sein?

      Ganz nebenbei würde ich die Zielgruppe hier nicht unterschätzen. Es ist nicht schwierig einen Golf auf 40k Euro Liste zu bringen, das sind heutzutage Mittelschicht Autos. Um die Oberschicht muss sich Opel sowieso keine Gedanken machen, in dem Segment bietet man nämlich nichts an.
      Und wenn es so wäre wie du sagst und alle ohnehin nur Corsa fahren hätten die Premiumhersteller Opel nicht längst in den Zulassungen überholt.

  11. Ich sehe mir gerade auf Spritmonitor die Verbräuche des Insignia Benziner an.
    Es ist Wirklich erschreckend wie hoch die Verbräuche ausfallen gegenüber den Vorgänger.
    Außerdem ist bei MT öfters zu lesen, wie träge die Motoren sind.

    Die Herstellerangaben scheinen nicht richtig zu sein!
    Insbesondere dann, wenn bei normaler Fahrweise(durchschnittsfahrer) beim 1.5T 7-8l/100km auf die Uhr steht.
    Für Autobahn sind beide Benziner nicht gedacht, laut MT sind verbräuche bei 120km/h extrem hoch.

    Eventuell ein Indiz, dass der 1.5T sowie der 2.0T nicht auf dem Aktuellsten stand ist.

    Hingegen Verbraucht mein Astra bei 120km/h 4-5l/km und wiegt knapp 1,6t auf 140PS.

    Morgen fahre ich den Insignia 1.5T 165PS Probe und versuche einen Niedrigen Verbrauch anzupeilen und wiederum etwas Sportlicher. Und dann versuche ich über die Schaltwippen Optimal zu schalten. Mal sehen was raus kommt.
    Laut Datenblatt sollten 5,7l/100km möglich sein.

    • Vergiss es. Unter 8-9 Liter wirst nicht kommen ohne einzuschlafen 😉

      der Gis verbrauch mehr als nen c43 oder sogar richtige AMG´s bei normaler fahrt…

      • Also wenn es nicht mal möglich ist annähernd auf Werksangabe zu kommen, dann liegt doch eine falsch Angabe vor. Oder irre ich mich?

        Beim 2.0t ist es anscheinend möglich auf Werksangabe von 8,5l/100km zu fahren.

        • Die Werksangaben beruhen auf einem standardisierten Testablauf.

          Das kann man auf der öffentlichen Straße nicht hinkriegen, daß alle daraus hervorgehenden Daten vergleichbar sind.

          Im realen Betrieb saugen auch immer noch jede Menge anderer Energieverbraucher Sprit aus dem Tank, angefangen vom Radio, Ventilatoren oder gar Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrisch ferngesteuertes Öffnen und Schließen der Heckklappe usw usf.

          • Man kann schon recht nah dran kommen bei entsprechender Fahrweise (und wenn der Verkehr mitspielt natürlich). Elektrische Fensterheber und die elektrische Heckklappe sollten beim fahren eigentlich keinen Strom ziehen, oder bedienst du die während der Fahrt? 🙂

          • @ DerD, 21. Juli 2018 – 00:01 Uhr

            Es kommt an nicht nur auf den Energieverbrauch während der Fahrt, sondern insgesamt. Aller Stromverbrauch eines gewöhnlichen Kfz muß durch den Verbrennermotor erzeugt werden, es sei denn, man lädt die Batterie mal wieder im Hause auf.

            Übrigens werden die elektrischen Fensterheber natürlich gerade während der Fahrt bedient.

          • Während der Fahrt wird niemand die Fenster ständig auf und zu machen, die elektrische Heckklappe kommt auch nicht so oft zum Einsatz wenn das Auto steht.
            Verbraucher die hingegen wirklich viel Strom brauchen sind Lenkrad- Sitz- und Heckscheibenheizung.
            Da auch bei WLTP Messungen bei ausgeschalteter Klimaanlage durchgeführt werden (und auch sämtliche anderen Verbraucher anscheinend deaktiviert sind) hast du aber Recht, jemand der diese Komfortfeatures in seinem Auto großzügig nutzt wird wahrscheinlich nicht auf den angegebenen Verbrauch kommen.

    • Bisher kam ich mit allen Autos die ich gefahren bin sehr nah an den angegebenen Verbrauch ran. Beim Astra K BiTurbo waren auf der Autobahn regelmäßig unter 4 L drin bei sparsamer Fahrweise, das einzige Problem ist das diese sparsame Fahrweise zum Teil doch sehr eintönig und langweilig ist.

      • Tja, wenn man für den eigenen Transport als Hilfskraft arbeiten muß, wird das schon langweilig.

        Setzen Sie sich in die Bahn, dann kommen Sie a) schneller voran (bis zu 300 km/h, und das nicht nur als Spitzenwert bis zum nächsten Überholvorgang), und können b) Ihre Zeit sinnvoll und angenehm nutzen, z.b. ein gutes Buch lesen oder eines schreiben.

        • Ich sehe das mittlerweile auf Hobby, auf Kurzstrecken geht das auch ohne Probleme und ist auch nicht anstrengend so zu fahren, alles eine Frage der Gewohnheit. Auf Langstrecken oder wenn ich Lust habe fahre ich auch sportlicher.
          Die Bahn ist für mich definitiv keine Alternative.

          • Sehe ich genauso, außerdem kann man seinen Geldbeutel schonen.
            Zudem ist der Reiz da, um noch sparsamer zu fahren und das ist eben ein klasse Gefühl.

            Mit der manuellen Schaltung schalte ich sehr schnell hoch, alle 10km/h etwa ein Gang.
            Meistens fahre ich bei 50kmh im 6. Gang und kann sehr sparsam fahren.

    • Vergesst bitte Spritmonitor. Nirgends wird so viel geschönt, sich in die eigene Tasche gelogen und großzügig abgerundet wie dort. Definitiv keine verifizierbare Verbrauchsangaben/Vergleichbarkeit, auch nicht annähernd. Desweiteren möchte ich nicht wissen wie oft von den wahren Fanboys Werte in voller Absicht verfälscht werden. Vergesst es einfach. Übrigens konnte ich bisher noch mit jedem Opel zumindest annähernd an die Werksangabe herankommen, ohne gegen die StVO zu verstoßen.

      • Mag sein, dass auf Spritmonitor geschönt wird.
        Aber im statistischen Mittel wird das für alle Marken ähnlich sein.
        Ich sehe keinen Grund, zu glauben, dass bis auf Opel-Fahrer alle ihre Verbrauchswerte schön reden.

        Gruß

        Markus

      • Nö, das kann ich nicht bestätigen.
        Ich habe schon einige Modelle von verschiedenen Marken gefahren und besessen, und der Durchschnittsverbrauch von “Spritmonitor” hat sich immer einigermaßen mit meinem Verbrauch gedeckt.

    • Die zwei stündige Probe fahrt absolviert und ich muss sagen, der Insignia GS 1.5t Automatik BI, ist recht angenehm zu fahren.

      Das Design ist sportlich ausgelegt, sprich OPC line innen und außen.
      Die Qualität ist hervorragend, die Premium AGR ledersitze sind sehr bequem und bieten dank sitzbelüftung und Massage eine sehr angenehme art und eignen sich hervorragend für extrem lange Strecken.

      Die Qualität im Innenraum ist sehr gut. Die Verarbeitung erste klasse, es klappert nichts, es gibt keine lose Teile bzw. es gibt im ganzen keine Mängel.
      Hier und da ist zwar Plastik, dennoch finde ich im großen und ganzen passend platziert. Wer braucht touchoberfläche in Höhe des Gesäß? Oder türpappen komplett mit Touchoberfläche?
      Einziges Manko, wie ich finde ist der zu klein geratene Handschuhfach, hier passt nicht wirklich viel rein, das Handschuhfach hätte größer ausgelegt werden können.

      Jetzt zum Motor.
      Der 1.5t ist für dieses Auto optimal ausgelegt, jedoch ist das Zusammenspiel mit der Automatik nicht gut gelöst.
      Für mein Empfinden schaltet die Automatik viel zu späht und hält die Drehzahl bei etwa 2000U/min, hier liegt anscheinend der Fehler und treibt tatsächlich den Verbrauch in die Höhe. Sofern man nach längerer fahrt leicht Gas gibt, schaltet die Automatik ein bis zwei Gänge unnötigerweise runter um zu beschleunigen.
      Bei manueller Schaltung über schaltwippen etc. war es mir nicht möglich in den 6. Gang bei 50 oder 60km/h wechseln, die Automatik erlaubt das erst, wenn man schneller als 70km/h fährt.
      Auch das manuelle runterschauten um die Last auszunutzen, erbrachte den gegenteiligen Effekt gegenüber der Handschaltung, nämlich Verbrauch statt kein Verbrauch.

      Der Verkäufer hat mir von eine KI in der Automatik erzählt, die gekonnt die Parameter des Fahrers lernt und das ganze für die zukünftige Zusammenarbeit umsetzt.

      Bin im Anschluss den gleichen Motor mit der Manuellen Gangschaltung gefahren, und konnte gekonnt den Verbrauch auf 6l/100km (BC)drücken, ganz entspannt und flotter Fahrweise. Der Motor demnach nicht mehr zu hören und das Fahren war deutlich entspannter.

      Bin mir nicht sicher inwiefern es einstellbar ist, um die Automatik auf niedrigen Drehzahlen zu halten oder ob es ein Programm gibt, das nur für Vorführzwecke gedacht ist.

      Die Assistentsysteme, sind wie der Name schon sagt Assistentsysteme!
      ACC hält den Abstand und Bremst ungeahnt selbstständig ab, jedoch meint das System, dass ich zu nah an parkende Autos entlangfahre, bremsen zu müssen.
      Wenn der Vordermann langsamer wird, merke ich den Bremsvorgang nicht, es fühlt sich vielmehr nach Leerlauf an.

      Der Lane assist, spielt immer noch Pingpong, dennoch darf man auch länger die Hände vom Lenkrad nehmen, es sieht für den nachfolgenden Verkehr nur komisch aus.

      Den Notbremsassistent, konnte ich aufgrund fehlender Inkompetenz nicht auslösen. Zum Glück.

      Die Verkehrsschilderkennung ist klasse, jetzt noch die automatische Geschwindigkeit Anpassung durch den Tempomaten durch ein SW Update und das Auto macht noch mehr Laune.

      S&S Funktion ging auch nicht während der Probefahrt.

      Das Headupdisplay ist ein muss! Die Projektion ist 3D abgebildet und gibt das Bild etwa 1,5m weiter vorne aus. Die Projektion an sich ist erst wahrnehmbar, wenn ich darauf schaue, ansonsten unsichtbar. Coole Technologie.

      Die 360 Grad Kamera und die dazugehörigen Front wie auch rückkamera wird verpixelt auf dem Infotainmentdisplay wiedergegeben, hier hätten hochauflösende Kameras ein schöneres Bild wiedergegeben.

      Automatischer einparkassist, konnte ich nicht testen.

      Alles im allen ist der Insignia wirklich gut gelungen und kann wenn die Technik auf die höhe der Konkurrenz gehalten wird und die Motoren sparsamer angepasst werden ein ernstzunehmender Konkurrent für den VW Verein sein.
      Ich zu meinen Teil bin zwecks der 6AT noch verunsichert und benötige etwas gedenkzeit.

      • Der Bericht hört sich ja gut an. Heute auf dem Parkplatz auch einen gesehen. (Bei uns in Nordhessen fahren noch nicht so viele rum, leider!) Der GS war in weiß, hatte auch diese OPC Line und auch diese schöneren großen Felgen drauf. Bei den vielen Passats hier, fällt der auf dem Supermarktparkplatz beim hiesigen EDEKA richtig auf.
        Den 1.5 T Motor sollten die Opelaner vielleicht mal in den Astra K einbauen.

    • Jo, ich warte schon ein paar Stunden auf einen neuen Eintrag hierzu im Blog, doch bisher leider vergebens… 🙂 Aber tolle Neuigkeit! Das haut einen echt vom Hocker und ich hätte nicht gedacht, dass die Meldung mich so wahnsinnig froh macht!

    • Zumindest wird der Gewinn jetzt auch mal Opel zugeschrieben. Ich denke Opel war auch vorher schon mal profitabel, aber durch interne Prozesse im Konzern wurde Opel immer schön unter der schwarzen Null gehalten. So meine Vermutung.

      • gleicher Vermutung habe ich auch. Erstens es ist unmöglich in dieser Zeit so die Kosten zu senken und 2tens sind die internen Verrechnungspreise mit GM halt weggefallen.

        vermutlich macht das schon 95 Prozent des “Gewinns” aus, bei welchem noch nicht die Sonderausgaben berücksichtigt sind.

        Aber dennoch eine ganz gute Nachricht, obwohl 20.000 Autos weniger verkauft wurden, als im VJ Zeitraum.

        Und an der Liste welche Autos, wie oft verkauft wurden, sieht man ganz klar welche Autos von Opel strickt vernachlässigt werden

        • Hmm…, wieso sollte dies unmöglich sein? Es war doch lange bekannt, dass die GM-Fertigung zu komplex und kostenintensiv ist. Nun ist ein Teil der Opel-Flotte auf PSA-Plattformen umgestellt, die Kostenstruktur mit dieser und anderen Maßnahmen somit um 28% verbessert worden. Ein Kraftakt zwar, mitunter auch zu Lasten von Arbeitsplätzen, jedoch durchaus im Bereich des Möglichen. PSA/Opel haben mit dem Stahlbesen gekehrt, die ersten Ergebnisse sieht man jetzt.

  12. Schön zu hören, daß Opel Gewinn macht. Damit hat ja keiner so schnell mit gerechnet. Dann war ja der Wechsel von GM zu PSA vollkommen richtig. Bin schon gespannt was jetzt die Autoexperten dazu sagen.

  13. Ich werde einmal einen anderen Blickwinkel formulieren:
    1. Zum Thema “Begeisterungsfähigkeit” der Marke
    m.E. geht es nicht so sehr um “Woh – Effekte” irgend welcher Modelle, sondern darum, daß ein Automobil dauerhaft seinen Besitzer erfreut.
    Also LANGZEIT – Nutzen, LANGZEIT – Qualität.
    Warum kaufen denn DB oder BMW Fahrer wieder so ein Produkt?
    Weil es über viele Jahre GUT war.
    In meinem OPEL sitze ich hingegen drin und aus jeder Ecke grinst mich der Verzicht an – macht mir nix, habe mir das ja vorher überlegt, ist aber trotzdem so.
    Fahre ich halt nur 110 Km/h auf der Autobahn mit dem Motörchen, damit nicht wieder bei 100000 Km die Steuerkette samt Zubehörteilen neu muß, weiß ich jetzt ja …

    2. Zum Thema Gewinn
    Klar wird jetzt mit aller Macht versucht für diesen Bereich positives zu berichten.
    Daß die aktuelle Berechnung ein bißchen grob vereinfacht wurde läßt sich in den Fachmedien nachlesen, ist ja aber legitim und verständlich.
    Ansonsten gilt aber:
    Der CLX beispielsweise wurde mal eben ca. 1000 € teurer im Grundmodell.
    Auch alle anderen Preise explodieren.
    Für das viele Geld, das so manches OPEL Modell inzwischen kostet, kann man mittlerweile auch richtig GUTE Autos bekommen, der Preisabstand ist nämlich kaum noch vorhanden. Also von wegen saniert, preiswerter produziert etc.
    Tatsächlich wird kräftig hingelangt für Produkte mittlerer Qualität.
    Bedenke: OPEL (und jeder andere Autobauer ebenso) will nur Dein Bestes – nämlich DEIN Geld.

    • Zum Thema CLX und der Preis des Grundmodells (Selection):
      Jetzt (nach den ca. 1000 Euro Preisaufschlag) ist in der Selection Austattung dafür die Klimaanlage und diverse andere Dinge mit drin. Ein Auto OHNE Klima ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit absoluter Quatsch. Die gehört immer auch in das Basismodell. Somit ist der Mehrpreis gerechtfertigt. In der Edition ist auch alles vorhanden, was ein modernes Auto braucht. Und für 21000 Euro (ohne Rabatt, den es bei Opel immer noch reichlich gibt und ich kaufe meine Opel’s immer bei Carneoo mit über 20% Rabatt) gibt es kein vergleichbar bezahlbares Auto auf dem Markt. Der Abstand zu den (angeblichen) “Premiummodellen” von VW ist damit gewährt.

    • Also Entschuldigung @Bellringer. Zu Deinem 1.
      Wenn Du in Deinem Opel den Verzicht spürst hats Du die Checkboxen im Konfigurator übersehen als Du Selektion wähltest.
      Ich habe in meinem Astra K alles drin und muss weder beim Komfort noch beim Fahrspaß auf der Autobahn Abstriche machen. Das ich nicht mit jedem Proll-Boliden mithalten kann ist mir auch klar. Aber bei 110 km/h muss mit einem Opel niemand über die Straße schleichen.
      Was die Zuverlässigkeit angeht musste ich einen meiner Opel in 26 Jahren noch nie unterwegs abstellen. Auch was Technik betrifft war Opel nur Mitläufer, wie VW. IDSPLus, Xenon, Matrix, Flexfix haben früher Opel aus der grauen VW Masse herausgehoben.

    • Zitat: “Fahre ich halt nur 110 Km/h auf der Autobahn mit dem Motörchen, damit nicht wieder bei 100000 Km die Steuerkette samt Zubehörteilen neu muß, weiß ich jetzt ja …”

      Bellringer, nur zur Info: Dies ist ein OPEL-Blog, kein AUDI-Blog…;-)

  14. Opel macht zwar Gewinn, jedoch hat Opel auch die Fixkosten um 30% gesenkt.
    Aufgrund von Stellenabbau und weiterhin schwindenden Marktanteil wird das nicht für die Dauer sein.

    Opel muss jetzt die Kunden locken und nicht schlafen! Quasi mit moderner sowie funktionierende Technik und stärkere Motoren für den Insignia bzw. Astra.

    Die Gefahr bleibt weiterhin, das Opel eine Designhülle mit reine PSA Technik wird.
    Eigensentwickelte Technologie aus dem Technologiezentrum ist in absehbarer Zeit kaum zu erwarten.
    Der nächste Reiter ist bereits der Corsa und Astra K Facelift, ob die OPC sparte kommt steht weiterhin in den Sternen.

Einen Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder