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Rüsselsheim: Zukunft des Entwicklungszentrums

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Heute wurden unsere Sozialpartner von der Opel-Geschäftsführung informiert, über eine mögliche strategische Partnerschaft mit dem Entwicklungsdienstleister Segula Technologies diskutieren zu wollen. So sollen in Rüsselsheim Arbeitsplätze im Bereich Forschung & Entwicklung gesichert und der Rückgang an Arbeitsaufträgen von externen Unternehmen kompensiert werden.

Der Vorschlag von Segula Technologies zielt darauf ab, einen europäischen Engineering-Campus und ein Center of Excellence in Rüsselsheim zu gründen. „Die anerkannte Stärke der Opel-Ingenieure in Kombination mit dem Know-how von Segula Technologies würde es uns ermöglichen, neue Standards zu setzen“, so Laurent Germain, Group Managing Direktor von Segula Technologies. Bis 2023 will das Unternehmen der weltweit führende Dienstleister für automobile Lösungen werden. Die Aktivitäten würden über die Automobilindustrie hinausgehen – auch in Branchen wie Bahn und Energie – und damit die Kundenstruktur von Segula Technologies widerspiegeln. Das erfolgreiche Unternehmen in Familienbesitz mit weltweit 11.000 Mitarbeitern wird in folgendem Video anschaulich beschrieben:

Bei einer Einigung würde Segula Technologies Anlagen der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung sowie bis zu 2.000 Mitarbeiter des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums übernehmen. Segula Technologies will den bis Juli 2023 vereinbarten Kündigungsschutz erhalten.

„Vor dem Hintergrund des drastischen Rückgangs an Arbeitsaufträgen durch externe Unternehmen in unserem Entwicklungszentrum haben wir verschiedene Lösungen untersucht. Es ist unsere Pflicht, am Standort Rüsselsheim hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Entwicklung zu sichern. Gleichzeitig entwickeln wir hier selbstbewusst die zukünftigen Opel-Modelle und übernehmen in 15 Kompetenzzentren Aufgaben für die gesamte Groupe PSA. Wir werden den Vorschlag dieser strategischen Partnerschaft nun im Detail mit unseren Sozialpartnern diskutieren“, ordnet Opel-Chef Michael Lohscheller ein.

Opel-Entwicklungschef Christian Müller fügt hinzu: „Unser Rüsselsheimer Entwicklungszentrum bleibt das Herz der Marke Opel. Unsere Ingenieure werden hier die zukünftigen Opel-Modelle designen und entwickeln. Zudem übernehmen wir hier wichtige Aufgaben für die gesamte Groupe PSA, etwa in den 15 Kompetenzzentren. Deutsche Ingenieurskunst wird so der gesamten Groupe PSA zugutekommen. Gleichzeitig würde die strategische Partnerschaft ermöglichen, unsere hochmoderne Entwicklungs-Infrastruktur vollständig auszulasten und den Herausforderungen der Überkapazitäten erfolgreich zu begegnen. Damit bekäme unser derzeitiges Entwicklungsteam eine solide Zukunftsperspektive.“

Die potenzielle Partnerschaft steht unter dem Vorbehalt erfolgreicher weiterer Verhandlungen mit Segula Technologies und den Sozialpartnern sowie der Zustimmung verschiedener Gremien – inklusive des Aufsichtsrats der Opel Automobile GmbH.