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50 Jahre Opel GT – Helden am Hockenheimring

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Opel GT erobern den HockenheimringDafür unterbrachen die Testteams mit ihren Formel-Rennern und Tourenwagen gerne ihre Arbeit und stellten sich entlang der Boxenmauer auf – 75 tipptopp gepflegte Kult-Coupés aus ganz Europa zelebrierten den 50. Geburtstag des Opel GT am Hockenheimring. Wir von Opel Classic steuerten den ältesten GT von 1968 („die Nummer 1“) und den jüngsten von 1973 bei. Angeführt wurde das Feld von Walter Röhrl in seinem silbernen Privat-Exemplar. Auch am Start: Volker Strycek mit seinem orangefarbenen Opel GT 1900 Junior sowie illustre Tuning-Varianten von Irmscher und Conrero. Alles im Rahmen der Grand Tour, deren Finale am Samstag im Opel Test Center Dudenhofen steigt.

Opel GT erobern den HockenheimringAnlass für das Hockenheimring-Spektakel war die Präsentation vor rund 50 Jahren. Im Oktober 1968 hatte Opel zu den GT-Testtagen ins Badische eingeladen. Damals standen 41 Opel GT 1100 und Opel GT 1900 sowie 44 weitere Sportmodelle vom Rallye Kadett bis zum Commodore GS für Journalisten, Händler, Verkäufer, Kunden und Sportfahrer bereit. Und getreu des Werbeslogans „Nur Fliegen ist schöner“ zeigten die schwedischen Rallye-Asse Lillebror Nasenius (Europameister 1966 im Opel Rekord) und Sylvia Österberg auf Demorunden, wozu der neue Sportwagen aus Rüsselsheim fähig war – Sprungeinlagen inklusive .

50 Jahre später lenkt der deutsche Rallye-Held seinen Privatwagen mit unnachahmlicher Präzision über den Hockenheimring. Grand-Tour-Episode am Rande: Röhrl begegnet erstmals dem GT-Designer, der auch mit 91 Lebensjahren Feuer und Flamme für seinen großen Wurf ist. „Schon 1968 waren die Reaktionen großartig, doch heute habe ich das Gefühl, wird der GT sogar noch ein bisschen mehr geliebt“, erzählt Erhard Schnell. Spontane Idee des „Langen“ aus Regensburg: Schnell möge doch bitte auf einem der legendären Klappscheinwerfer seines GT unterschreiben –  so spielt Walter Röhrl wohl zum ersten Mal in seinem Leben die Rolle des Autogrammjägers.

Opel GT erobern den Hockenheimring Opel GT erobern den Hockenheimring Opel GT erobern den Hockenheimring

In Hockenheim nicht fehlen durfte auch der Präsident des amerikanischen GT Clubs, Gil Wesson. Der hatte bereits die achttägige Geburtstagstour entlang der Route 66 durch die USA organisiert. Der Regisseur der Grand Tour heißt hingegen Olaf Moldzen. Der Norddeutsche aus Ratzeburg steht dem Dachverband europäischer Opel GT Clubs vor. Dazu gehören aktuell 28 Vereine mit rund 1.450 Mitgliedern und 1.550 Fahrzeugen.

Kommentare (47)

  1. Geniales Auto 🙂 ! “der GT sogar noch ein bisschen mehr geliebt” -> Ist ja klar, ab seinem Ableben ging es ja nur noch bergab(exkl. Calibra, aber auch das ist schon über 20 Jahre Geschichte)

      • Naja, 1972 hat Opel die Zulassungsstatistik angeführt!!! Marktanteil 21,29%! 1973 -> Ende des GT wie von mir gesagt, 1974 Ölkrise, 1977 Abschied von der einst angeführten Oberklasse -> 1986 Ende des Senator, damit weiterer Abstieg in die Mittelklasse -> 1989-2000 katastrophale Qualitätsprobleme durch José Ignacio López & Nachfolger -> 2000 nur noch 12% Marktanteil -> 2005: kurzer Lichtblick durch Gewinn -> 2008/09: GM Krise, Beginn der desaströsen Presse über Opel -> 2011: noch 8% Marktanteil -> 2017: Opel wird von PSA übernommen -> Beginn 2018: Berichte über teilweise Zerschlagung von ITEZ werden publiziert(teilweise leider wahr) -> weiterer Imageschaden -> August 2018: Opel Marktanteil beträgt nur noch 6,2%!!!

        Ja “SR” es ging/geht nur noch Bergab!

        • @Michi1 So ein Quatsch! Es ging doch nicht mit dem Ende des GT
          Bergab. Der Würger von Rüsselheim war 1993 auch bei deinem lieblingsunternehmen VW beschäftigt und hat auch da großen Schaden angerichtet. Übrigens der Senator B wurde 1993 nicht 1986
          Eingestellt.

  2. “Röhrl begegnet erstmals dem GT-Designer, der auch mit 91 Lebensjahren Feuer und Flamme für seinen großen Wurf ist.”

    Walter Röhrl hat doch Erhard Schnell bereits beim Kauf seines GT getroffen!?

  3. OPEL GT old and new:
    So ein schönes zeitloses Auto wie der OPEL GT muss wieder produziert werden, aber als Coupe und Speedster in einer Variante! Cost down klappt auch so!
    Natürlich als Stromer mit der Technik vom next eCorsa (eAmpera), aber mit Heckantrieb und somit Drehung der Plattform um 180°. Geht schon …
    Das new GT Design sollte schon ein “bisschen Retro-GT” sein incl. der Drehscheinwerfer, denn der Fussgängerschutz sollte kein Hindernis sein.
    Angeboten weltweit als OPEL/Buick LL sowie Vauxhall/Holden RL. Allrad muss nicht sein, denn top Ings. schaffen auch mit RWD das Beste an Fahrdynamik.
    Stückzahl weltweit per anno so um die 40.000 Stück.
    Projektstart 10.2018 => SoP: 05.2020 => LCI: 07.2025 => EoP: 12.2030.
    Preis so um die 30.000€ ex.Mwst. in EU. Ausserhalb EU Anpassung an Währung, aber nicht weniger wie EU. Die Transportkosten hinzu.

    Racing last Weekend in Hockenheim: OPEL Astra der perfekte Rennwagen!
    Herzliche Glückwünsche zum Gewinn des “TCR-Germany Titel 2018” mit dem OPEL Astra.
    Super Leistung vom Harald P., dessen Team HP, Firma Kissling und OPEL Performance Cars in Person von Volker S. und den Vorständen die das Projekt genehmigten.
    Der TCR-Germany 2018 Titel ist sehr wertig, da alle Wettbewerber vom HP-Racing Team besiegt wurden.
    Die Wettbewerber waren meist “Semi-Werks-Teams” mit immensen Budgets.

      • Her. Jos. hat es immer noch nicht auf dem Schirm, dass GM / Holden / Buick out of order sind …

        by the way: nächstes Jahr ist es 20 Jahre her, dass der Speedster vorgestellt wurde und 18 Jahre, dass der Verkauf begann. Vom GT wurden in 5 Jahren 103.463 Ex. gebaut, vom Speedster in 4 Jahren 7.207, vom GT von 2007 bis 2009 mit 7.519 (davon 4.191 in D zugelassen) ähnlich wenige. Mit solchen Stückzahlen lässt sich ein Nachfolger für den GT / Speedster / GT nicht wiederbeleben. Da muss ein anderes Konzept her, wenn man nur daran denken will, das Thema GT jemals wieder aufzugreifen. Mit einer so multifunktionalen Plattform wie der EMP2 wäre nur Frontantrieb möglich, aber auf jeden Fall eine Elektro – Variante (s. Corsa). Damit sind die Motorisierungen aber auch begrenzt auf ein Spektrum bis 130 PS, was dem ursprünglichen GT und dem GT Concept von 2016 von der Idee her näher wäre, als das “fette” Solstice-Pendant von 2007. Das war übrigens mit 4,10 m fast gleich lang, wie der GT von 67, während Speedster und GT Concept beide bei 3,85 m lagen.
        Bemerkenswert finde ich übrigens, dass selbst vom Tigra TT von 2004-2009 noch über 90.000 Ex. abgesetzt wurden – der war auch nur 3,92 m lang (ähnlich wie der Peugeot 206 / 207 CC). Eine ähnliche Basis wäre also auch für ein Coupé denkbar.
        Aber weg davon – es sind nicht realisierbare Träume, solange die Stückzahlen nicht erreicht werden, die es braucht, um das Projekt rentabel zu machen. Das würde nur mit einem fetten “Haben – möchte – Design” zu bezahlbaren Preisen gelingen, wie es 67 der GT schaffte. Den Markt dafür gibt es meiner Einschätzung nach heute nicht mehr, sonst wären in letzter Zeit nicht so viele Modelle in dieser Nische (Sportwagen, Coupés und Cabrios) endgültig eingestellt worden …
        Her. Jo.´s Denkspielchen sind also ebenso “out of order”. Wenn man so will. Wenn man so will: leider!

          • Im PSA Konzern könnte man sich ja genauso absichern. Peugeot einen, DS einen und Opel einen. So ein Auto müsste dann aber schon Heckantrieb haben was mit den bestehenden Plattformen wahrscheinlich schwierig wird.

    • Ein solches Projekt könnte theoretisch in vier(!) Varianten auf der gleichen Plattform realisiert werden: Coupé, Roadster-Cabriolet, Targa, und Sport-Shooting-Break. Zusammen mit den Konzern-Brüdern von Peugeot und Citroën ergeben sich somit bis zu zwölf verschiedene Fahrzeuge. Wie gesagt, rein theoretisch!
      Es müsste doch möglich sein, innerhalb der Groupe PSA so etwas gewinnbringend aufzuziehen. Ich bin mir sicher, nicht nur einige Europäer warten auf solche Spassfahrzeuge, denkbar sind solche Autos überall, China, USA, Russland, einfach weltweit. Eine Plattform und zwölf verschiedene Hüllen drauf, als Benziner, BEV und Hybrid, dann ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Potential ist einfach riesig.

        • Gewiss. Im PSA-Konzern hätte man bei geschickter Auslegung für (fast) jede Marke damit ein “Emotions-Modell” parat.

          DS an sich ja schon die Spezial-Marke im Konzern und mit allem dafür ausgelegt.

      • Das kannst du absolut vergessen! Herr Tavares interessiert nur Gewinn, die Tradition eines Unternehmens geht ihm am Allerwertesten vorbei! Uns bleibt bei Opel der erfolgreiche dafür aber triste SUV einheitsbrei. Wer emotionales will kauft young bzw. Oldtimer aus Zeiten wo die Hersteller noch “Eier” hatten. 🙂

        • Naja. So gänzlich ohne Historie u Emotionen geht’s auch bei Mr T nicht.
          In Paris zeigt Peugeot entsprechendes:

          “E-Legend”, eine Studie die sich formal am klassischen 504 Coupé orientiert.

          • Auch hier gilt: Theoretisch könnte jede Marke unter dem Dach von PSA ein entsprechendes Derivat vom E-Legend anbieten. Da ist mit vereinten Kräften vieles möglich in Zukunft. Eine sehr ansprechende Studie übrigens, Glückwunsch an die Designer!

  4. Nostalgie ist schön und gut, insbesondere in eingeschworenen Kreisen. Über diese hinaus wirkt jene auber kaum. Der GT war damals ein provokanter und erfolgreicher Markenbotschafter. So etwas muss wieder her und zwar nicht nur in Form einer Studie.

    • Jaaa:

      “Weil es das ist, was nötig ist. Weil die Wahrheit manchmal nicht gut genug ist. Manchmal verdienen die Menschen mehr. Manchmal verdienen die Menschen, dass ihr Vertrauen belohnt wird…..einen dunklen Ritter 😉

    • Klar. Wem würde er nicht fehlen (?).
      Wenn bereits alleine ein Concept quasi den Genfer Autosalon “rockt” – die Erinnerungen an die Historie hoch kommen.
      Und es absolut von JEDEM nur positiv und super aufgenommen wird.

      Aber auch Renault hat zuletzt eine halbe Ewigkeit und mehrere Design-Direktoren wohl verbraucht (jeder hatte wohl intern einen Entwurf vorgelegt/gescheitert):
      So dass eine neue Alpine wieder präsent ist.

      Fiat hat seinen 500 + 124

      Evtl. bekommt AUDI wieder einen A2 ! 😉

      ABER es zeigt auch: VW mit dem (new) Beetle will nicht mehr so wirklich…

      • VW hat zum Einen derzeit ganz andere Probleme als einen New Beetle neu aufzulegen, der schon allein von seiner Grundidee her den meisten Autofans zu wenig bietet: Es gibt/gab ihn gerade mal in zwei Varianten, offen und geschlossen, und das war es auch schon, aus und fertig. Zum Anderen: Ein Design, dass niemals an die „Knuddeligkeit“ und den Sympathiefaktor seines Vorgängers heran kam. Nicht Fisch noch Fleisch. Und daher nur leidlich erfolgreich. Ein „New GT“ für die gesamte Groupe PSA könnte theoretisch in bis zu 16 Karosserie-Varianten seine Käufer finden, in Gestalt von Peugeot, Citroen, Opel und Vauxhall. Als Coupé, Roadster-Cabrio, Targa oder Sport-Shooting-Break. Als Benziner, BEV und Hybrid. Weltweit müsste nur EINE dieser Varianten den Nerv der Menschen treffen, und man hat einen Sechser im Lotto.

        • Korrekt insofern. Da noch andere gleichsam betroffen: Eos, Iroc,…womöglich sogar der TT auf’s Abstellgleis (!)

          Ob Varianten-Armut, naja. Hat der eigentliche Fiat 500 mehr ?
          Und als Unterbau/Gleichteile war es Golf-Plattform aus Mexiko.
          Billiger geht nicht.

          Ist ja auch egal. Hier ist der PSA-Konzern Thema. Nicht nur nüchtern Brot+Butter-Modelle zu liefern.
          Wenn schon Coupés und Cabrios gestrichen, muss der Markt bedient werden – SUV – aber das alleine kann es nicht sein.

          Trendsetter wie in der Modewelt – oder vielmehr Gazetten an einem heften haben. Von den Kleinsten bis zu den großen.

          Ein AdAM-II sollte daher nicht vernachlässigt werden !
          Ein Flaggschiff aber genauso wenig !!
          Jede Marke braucht einen Rahmen den es für sich absteckt.
          Woran man sich orientieren kann.

          • Ich denke nicht das der Adam einen Nachfolger kriegen wird, wenn so etwas geplant wäre hätte man das mit Sicherheit schon bekannt gegeben.
            Eventuell wird Opel versuchen diese Kundschaft durch viele Individualisierungsmöglichkeiten mit dem neuen Corsa abzuholen. Obwohl ich sagen muss das ich die Trennung von Adam als Lifestyleflitzer und Corsa als eher praktischen Kleinwagen schon ganz gut fand. Und verkauft hat der Adam sich ja auch. Bleibt wahrscheinlich nur abwarten bis nächstes Jahr 🙂

        • Ganz so einfach sehe ich das nicht. Der Automarkt war Ende der 60er ein ganz anderer. Der Großteil waren Privatkäufer und Barzahler. Heute sind es Dienst- und Mietwageflotten, die einen große Anteil abnehmen. Dazu kommen massenhaft Eigenzulassungen. Nächstes Problem sind die Premiummarken wie BMW, Mercedes, Audi aber auch In-Marken wie Mini, Jeep und Co. Die alle haben eins gemeinsam. Sie sind billig im Leasing und daher für jedermann zu haben. Damals gab es auch bei MB und BMW keine Kleinwagen a la A-Klasse, 1er und 2er. Somit konnte Opel im Kompaktsegment gut punkten. Im unteren Segment haben sich heute die Koreaner, Skoda uns Seat gut bis sehr gut positioniert. Für Opel und auch für Ford bleibt da kaum noch Platz. Nur VW kommt da gut mit klar.
          Ob Herr T. und Herr L. das hören wollen oder nicht, Opel muss sich einige Alleinstellungsmerkmale schaffen, um sich klar zu vom Rest abzuheben und das tut Opel momentan viel zu wenig. Von fast jedem Opel gibt es ein Pondon von VW, Seat, Skoda, Ford, Koreaner usw.. Mit dem GT hat das damals sehr gut geklappt. Heute kaufen nur wenige solche Autos. Daher denke ich, dass der GT “new” es nicht nochmal reißen wird. Opel muss seine Linie finden, die sich durch die gesamte PKW-Palette zieht. Wenn man sportlich sein will, dann bitte ohne große Kompromisse und durchgängig. Nicht das eine Modell so und das andere wieder anders. Opel steht derzeit in der Mitte und bietet von allem etwas. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr angesagt. Man muss sich deutlich Positionieren, um wahrgenommen zu werden. Da da ist Opel ja nicht ganz alleine, unsere etablierten Politiker schaffen das ja auch nicht.
          Also, wiedermal ein Appell an Opel: Mut! Mut! Mut! Der wird belohnt, da bin ich sicher.

          • Zumal sie im PSA-Konzern ja “nur” einen ganz bestimmten Part für sich in Anspruch nehmen müßten. Und das dann halt konsequent.
            Für andere Bereiche sind die übrigen Marken denn zuständig.

          • Und das mit Hr. T ? Der Adam war ein Alleinstellungsmerkmal. Der Meriva war lange eins. Beide wurden und werden nicht gepflegt. Sie Werden eingestellt. Was bleibt der CLX ?
            Der GLX verliert gegen einen 3008 ! Warum bremst der schlecht ? Warum kommt kein HUD in so einem Auto ? Ich fürchte die Opelaner haben mittlerweile nicht mehr die Kraft, wie noch 2008 neue spannende Wege zu gehen. Für mich ist Herr T. der Totengräber der Marke.
            Wenn es anders käme würde ich mich aber trotzdem freuen !

          • Da braucht(e) es keinen Herrn T.
            Zuvor schon wurden Fahrzeugprojekte gegen die Wand gefahren, mit jeder weiteren Generation, wenn es die überhaupt gab.
            Mumm/Moneten für konsequente Weiterführung Mangelware.

          • Mein Opelverkäufer sagt mir, dass das Hauptproblem von Opel derzeit ist und schon früher war, dass erfolgreiche Modelle oft keinen direkten Nachfolger oder keinen adäquaten Nachfolger erhalten haben. Aktuell z. B. der Meriva, die Kunden sind dem CLX gegenüber sehr kritisch, macht auch nicht so einen wertigen Eindruck wie der alte Meriva B, würde der Name aber immer noch Meriva mit und ohne X sein, würden viel mehr alte Kunden noch zugreifen. So springen leider einige Stammkunden verunsichert ab oder kaufen bestenfalls einen Mokka X. Ähnliches und noch größeres Problem beim Zafira B. Den Kunden ist der C zu groß und zu teuer und es gibt keine Alternative im Opel Programm. Zufriedene Stammkunden wandern ab. Leider ist dies kein neues Problem, das war schon so beim Kapitän P 2,6, Omega, Frontera, Calibra, Signum und es werden richtige große praktische Caravans (Omega B, Vectra C, Astra G) vermisst. Nächstes Jahr kommt wohl leider in diese Liste der Adam dazu. Wenn Opel etwas von VW lernen kann, dann ist es die Konstanz in der Modelpolitik. Sie bauen den Golf jetzt schon in der siebten Generation. Von Generation zu Generation gab es immer nur behutsame Veränderungen, um die alte Kundschaft nicht zu vergraulen, denn die meisten Neukunden sind ehemalige Golfkunden.

          • Herrn T. so einfach zum Totengräber zu machen halte ich für falsch. GLX und CLX wurden immerhin unter KTN entwickelt. Es ist nun mal das Schicksal von Opel, dass die AB-Tester alles auf die Goldwaage legen. Jetzt müssen “ungeordnete” Kabel oder Schlaufen schon herhalten. Wobei, in der Galerie sind ja beide Motorräume abgebildet. Ich kann da keine großartigen Unterschiede erkennen. Ganz abgespaced ist ja, dass die Sitzpolster knistern. Womöglich wird bald kritisiert, dass der Motor überhaupt Geräusche macht. Die Medien haben sich darauf eingeschossen, dass Opel nur noch ein Abklatsch von PSA ist und das müssen sie jetzt untermauern. Geschenkt. Bei AB wurde das Fahrwerk gelobt und bei AMS kritisiert. Mein Respekt vor diesen ganzen Automedien liegt schon lange bei Null. Da spielen sich studierte Journalisten zu Autoexperten auf.
            Ich stimme aber zu, dass Opel sich schwer tut, gute Modelle zu pflegen. Das war früher schon so. Monza/Senator sind damals gut eingeschlagen und haben in den ersten Jahren die Oberklasse aufgemischt. Sie haben sogar MB und BMW zum Schwitzen gebracht. Dann hat man alles mit 4-Zylindern verwässert und die Modelle einfach nicht weiterentwickelt (bspw. moderne und damals stärkere 6-Zylinder Motoren, bessere Abgrenzung zu Rekord und Commodore).
            Für uns ist doch nur ärgerlich, dass seit PSA kaum noch Infos zu zukünftigen Modellen und Strategien veröffentlicht werden. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Mokka nahe an der Studie GTX neu kommt. Vlt. mit E-Antrieb und Allrad und etwas exclusiver. Er muss sich ja irgendwie vom CLX unterscheiden. Ich glaube auch, dass es richtig war, den “staubigen” Meriva durch den frischen CLX zu ersetzen.
            Unter PSA ist ja bisher nur der Combo entwickelt worden und der bekommt ja super Kritiken. Jetzt warten wir mal auf den Corsa und sehen dann weiter. Es ist definitiv zu früh, um zu beurteilen, wie sich Opel unter PSA entwickelt. Motorenseitig tut es Opel sicher gut.

          • @antahh Eine Neuauflage des Mokka bringt aus meiner Sicht nur etwas wenn man den ganz anders positioniert als CLX und GLX, sonst macht man sich nur wieder selbst Konkurrenz. Als teurerer SUV auf Insignia Niveau wäre er aber schon interessant. Obwohl ich es schon sehr lustig finde das sich der alte Mokka besser verkauft als GLX und CLX.

            Bei aller berechtigter Kritik der Autozeitschriften muss man auch immer wieder sagen das es eben verschiedene Geschmäcker und Maßstäbe gibt. Opel baut keine schlechten Autos, die anderen aber auch nicht. Ich behaupte mal qualitativ trennt Opel nicht viel von Toyota, Hyundai und Co. Wenn die Kunden die anderen Autos dann aber billiger kriegen und mit 7 Jahren Garantie sind sie halt weg.
            Opel muss sich grundsätzlich neu definieren und ein eigenes Ding machen, irgendwas anbieten was sonst keiner hat.

          • Ein A..BILD GLX / 3008 Vergleich bringt da auch interessantes zu Tage. Wenn es z.B. heißt,
            OPEL gelingt (bei gleicher Basis und damit erstaunlich wohl gemeint) vieles anders aber nicht besser – damit den Peugeot vornweg.
            Man ist quasi darauf fixiert “es” zu finden, das Übel…

            Übrigens sind CLX+GLX+Combo, alle 3 (!), in einer Kooperation von GM/OPEL mit PSA in 2012 verabschiedet worden. Und damit VOR dem neuen CEO KTN !

            Welcher später unverhohlen mal sagte, da hätte man auch intern Synergien schöpfen können.
            Sprich mit GM eine Basis finden können für das SUV-Programm in Europa. Statt hier wohl schon erste Abnabelungen zu veranlassen.

            Die Nachfolger/Brüder vom Mokka, Buick Encore + Chevroelt Trax (+ GMC Granite, neu dazu !) drehen denn auch gerade ihre Test-Runden !

          • PS: Ein Mokka-B bringt tatsächlich nur etwas in gänzlich neuer Ausrichtung. Siehe DS Crossback 3.

            Ansonsten stehen CLX und GLX zu geschlossen unmittelbar aufeinander folgend. Dazwischen passt nix “normales”

            Und Ja. Am CLX bekomme ich des öfteren zu spüren/hören. Direkt live am Auto stehend/sitzen, wenn Leute mit mir ins Gespräch kommen und fragen was das für ein Opel ist.

            Diese bereits Meriva oder Mokka fahren und überlegen was demnächst…

            OPEL / Marketing. Ihr habt es komplett verpennt ! Sorry !

            Es werden noch Wetten angenommen, Zafira ist der nächste Name der fällt !

          • @didi Meinst du den Vergleich CLX/3008/Kadjar von AB?
            Bei dem habe ich mich auch über manche Punkte gewundert (wen interessiert schon ob im Motorraum ein Kabelbaum zu sehen ist oder nicht??), andere Sachen wie Rundumsicht oder hohe Ladekante können allerdings wirklich nerven.
            Ansonsten kann ich dazu eigentlich nichts sagen, bin noch keinen gefahren 🙂 Als ich vor ein paar Monaten in einem Mokka X mitgefahren bin sind mir allerdings das recht holprige Fahrwerk und die deutlich hörbaren Abrollgeräusche negativ aufgefallen, ich hoffe mal dass das beim CLX nicht der Fall ist.

  5. Wichtig, ich hoffe Herr Quanz leitet das weiter oder auch nicht…

    Der Konfigurator auf der Hauptseite von Opel wurde seid gestern verändert!
    Ladezeiten sind noch schlechter als zuvor und die Nutzung mit IOS Geräten funktioniert offenbar nicht mehr!

    Zudem ist die Struktur und Aufbau extrem schlecht gelöst worden!
    Wünschenswert:
    Kategorie auf der linken Seite als Liste aufgeführt.
    1. Modellauswahl
    2. Grundausstattung wie “Innovation”, “Edition”…
    3. Motor und Getriebe
    4. Farbe und Bereifung
    5. Sonderausstattung Außen
    6. Sonderausstattung innen
    7. Zubehör
    8. Garantie

    In der Mitte die zubuchbaren Optionen inkl Bilder der Ausstattungsvarianten.
    Rechts am Rand den Preis sowie Details.
    Oben am Seitenkopf wird das Auto gezeigt, nämlich extern wenn in Kategorie 2, 6 und 7.
    Ansonsten extern bzw. mit Möglichkeit die Darstellung beliebig in XXL zu betrachten.

    Nun zum weiteren Problem!
    Preise und Pakete sind fehlerhaft, sowie Optionen sind momentan alle zubuchbar!
    Ich habe mir den Astra K hatchback mit schwarzen Dach und Schiebedach gewünscht und konfiguriert aber laut Prospekt ist das nicht möglich!
    Oder beim Insignia GS mit dem 1.6t 200PS Motor inkl 8 AT.

    • Optionen sind momentan alle zubuchbar? Das wäre ja mal eine extrem coole Sache! Wenn das zur dauerhaften Einrichtung würde, käme das garantiert bei vielen Käufern sehr gut an.

  6. Der neue Konfigurator ist das Allerletzte!

    Die Vorgänger-Version war um Welten übersichtlicher. Warum ändert man das? Man sah direkt außen und innen, was man konfiguriert hatte. Und jetzt? Nix mehr, selbst beim Scrollen nach oben wird das anfangs gezeigte Auto nicht mehr dargestellt.

    Außerdem ist die 360-Grad-Außenansicht jetzt viel kleiner und die 360-Grad-Innenansicht funktioniert erst gar nicht!

    Wie sowas funktioniert, könnte man sich z.B. mal bei Audi abgucken. Von der Hochwertigkeit der Bilder ganz zu schweigen.

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