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Opel-Markterfolg – Wir können WLTP

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Wir haben große Fortschritte bei PACE! gemacht und durften uns über viele positive Entwicklungen freuen. Mit PACE! haben wir uns auch dazu entschieden, keine unprofitablen Geschäfte mehr zu akzeptieren. Dies im klaren Bewusstsein, dass mit einer so attraktiven, jungen Modellpalette mehr für Opel drin sein muss.

Wie erfolgversprechend dieser Ansatz ist, zeigt der Blick auf unsere vorläufigen europäischen Verkaufsergebnisse im September. Wir sehen einen deutlichen Aufwärtstrend mit teils erheblichen Zuwächsen. In Deutschland erzielten wir einen Pkw-Marktanteil von 10,2 Prozent. Das ist der beste Wert in einem Einzelmonat seit Dezember 2010 und die höchste September-Quote seit 2006. Auch in anderen europäischen Ländern ging’s bergauf. So stieg in Spanien unser Pkw-Marktanteil auf fast 6 Prozent. In Frankreich erreichten wir im abgelaufenen Monat mit 4,31 Prozent das beste Ergebnis seit Mai 2015.

Dabei profitieren wir ganz eindeutig von der frühzeitigen und konsequenten Vorbereitung auf das neue Messverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure). So können wir – anders als einige Wettbewerber – nicht nur das gesamte Pkw-Portfolio uneingeschränkt und ohne Verzögerungen anbieten, sondern wir sind – auch dank des Einsatzes unserer Ingenieure – für die neue Euro 6d-TEMP-Abgasnorm gerüstet. So verfügen unsere Modelle zum richtigen Zeitpunkt über die richtige Technik.

Aktuell haben wir 127 Pkw-Modelle im Angebot, welche die Grenzwerte der neuen Norm erfüllen. Diese tritt für alle Neuzulassungen spätestens bis zum 1. September 2019 in Kraft. Fortschrittliche Euro 6d-TEMP-Fahrzeuge sind von der gegenwärtigen Diskussion um innerstädtische Fahrverbote nicht betroffen – das gilt für Benziner wie für Diesel.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (88)

    • …und in Europa haben wir nun ebenfalls nachgelegt: auf 7%, das sind 0,8 Prozentpunkte mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Für Opel ist es der höchste Marktanteil in einem Einzelmonat seit März 2016 und der höchste September-Wert seit 2014. Der Märkte-Split kann hier eingesehen werden. Im letzten Monat gewann Opel Anteile in insgesamt elf Märkten hinzu, darunter die größten europäischen Länder. Den höchsten Anteil in Europa verzeichnet Opel mit 10,4% in den Niederlanden, wo wir Marktführer sind.

  1. Hmm, 10,2 % Marktanteil. Nun denn – der Gesamtmarkt ist um ca. 1/3 eingebrochen auf etwa 200.000 Fahrzeuge in Deutschland. 10,2% davon sind also ca. 20.400 Fahrzeuge im September 2018 für Opel.

    Letztes Jahr 2017 waren es 21.764 Fahrzeuge für Opel. Rein stückzahltechnisch betrachtet eher kein Erfolg. Vor dem Hintergrund des sehr stark schrumpfenden Marktes zumindest ein nicht so eklatanter Einbruch.

    Wirkliche Impulse sind also eher durch den neuen Corsa im nächsten Jahr zu erwarten.

    • Bis zum neuen Corsa dauert aber noch laaange !

      Tendenzen mögen sich in so klein-klein Monats-Vergleichen etc. deuten lassen.

      Aber bei dem aktuellen hitzigen Abgas-/Fahrverbots-Irrsinn, auf Halde setzen, Tageszulassungen,…
      Dann doch eher JAHRES-Zahlen über Jahre im Vgl., da glättet sich die Hektik einzelner Eventualitäten….

    • @MG: Aber immerhin mal eine Erfolgsmeldung, als Opel-Fan wird man bescheiden.

      PS: Hoffen wir, dass der Corsa ein Erfolg wird! Außerdem hoffe ich, dass er vor November 2019 kommt, am besten wäre April-Juni.

          • Naja. Evtl. als Erlkönig denn erhascht…

            So ist sich derzeit zumindest der neue Peugeot 208 ziemlich gut abzeichnend/dünn foliert unterwegs, inkl. erspähtem Cockpit mittlerweile.
            Aber selbst der steht aktuell nicht in Paris, kommt wohl erst nächstes Jahr in Genf.
            Und damit um so weiter versetzt, statt parallel, wird man den Corsa nicht auch dort hinstellen. (Oder ?)

            Derweil dürfte das Astra-Facelift an Aufmerksamkeit zu Teil werden !

      • @Michi1 Na hab ich nicht gesagt? Abwarten. Opel ist vor VW im September
        Audi hat 4500 Zulassungen BMW 24000 Zulassungen. Für den Marktführer
        Ein desaströses Ergebnis nur weil die zu blöd sind rechtzeitig Ihre
        Fahrzeuge umzustellen. Man sieht Bescheisserei zahlt sich nicht aus.

        • Ja und? Die fehlenden Zulassungen fehlen den anderen aber nicht in gleichem Maße. Also wird die Kundschaft einfach länger auf ihre Autos warten. (Außnahmen gibts natürlich)

        • @SR: Wir werden am Ende des Jahres sehen, ob das nur eine Eintagsfliege ist/war oder nicht.

          PS: Aber es ist ein Eintrag in die Geschichtsbücher wert, dass Opel in einem Monat mehr Autos verkauft als VW 😀 (wenn auch verzerrt 🙂 )

          • @Mixhi1 Es ist doch völlig klar das Opel nicht die Sückzahlen erreichen wird wie VW! Es zeigt aber ganz klar das der Marktführer extreme Schwächen hat. Das darf VW
            Nicht passieren.

          • @SR: Solche Floskeln bringen uns aber nicht weiter. VW ist und bleibt Marktführer und Markt beherrschend, dass ist das Problem! Wenn VW noch weiter wächst, ist für viele anderen irgendwann kein(!) Platz mehr! Kia & Hyundai überleben sicher, aber Opel ist da nicht auf der sicheren Seite.

            PS: Mich freut es trotzdem, wenn VW angreifbar wird und vielleicht doch ein paar Leuten ein Licht aufgeht 🙂

    • Puh – ich arbeite nicht für Opel, also kann ich dir zu Bestelleingängen keine Auskunft geben. Aber zum Vergleich:

      Zulassungszahlen in DE bis Ende Sep 2016: 185.738 Gesamtjahr: 243.792
      Zulassungszahlen in DE bis Ende Sep 2017: 187.399 Gesamtjahr: 243.715
      Zulassungszahlen in DE bis Ende Aug 2018: 153.539 + ca. 20.400 aus Sep.
      (Quelle: KBA)

      Mach dir selbst ein Bild – vor dem Hintergrund eines bis dato wachsenden Gesamtmarktes.

      Meine persönliche Einschätzung: Ich fürchte, dass Opel irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft sehr bedeutungslos werden könnte.

      • das ist (mir) aber zeitlich, “..nicht allzu ferner zukunft…” und quantitativ, “…sehr bedeutungslos…” sehr vage:

        Meinst du 2 oder 5 Jahre oder….?
        Und wie definierst du “bedeutungslos” in Zahlen/Marktanteilen ?

        • Ich frage mich gerade, welchen Unterschied es macht, wann dies eintritt? Schlimm genug ist, dass die Möglichkeit besteht. Und gemeint sind dabei weiter absinkende Marktanteile, sowie ein Rückgang der Produktion. Aber wenn du einen Zeitraum brauchst – zwei bis fünf Jahre halte ich für recht realistisch.

          Am Ende hoffe ich, dass ich falsch liege.

          • Unsere Anteilsgewinne im September stehen auf einer breiten Basis (mit Blick auf die Europa-Zahlen) und wurden vor allem in den richtigen und profitablen Kanälen realisiert, wie im Rahmen des PACE!-Plans von Anfang an kommuniziert.

            Natürlich sieht man sich dann erst einmal Volumen-Einbußen gegenüber, wenn man nicht profitable Geschäfte ausschließt. Aber: Durch die veränderten Rahmenbedingungen (PACE!-Fortschritte) können wir die Gewinnschwelle (Financial Breakeven Point) zukünftig bereits mit 800.000 Fahrzeugen pro Jahr erreichen.

            Wie geschrieben ist ein wichtiger Grund für den September-Erfolg, dass wir unser Portfolio rechtzeitig WLTP- und Euro 6d-TEMP-zertifiziert haben und liefern können. Wer jetzt einen neuen Opel kauft, kann sich darauf verlassen, neueste und zukunftssichere Technologie zu bekommen.

      • Der Untergang wird schon seit Jahrzehnten vorausgesagt. Passiert ist nichts!
        Es werden in der ersten Jahreshälfte wurden 500 Mio. Gewinn gemacht, trotz geringerer Verkaufszahlen. Komisch, irgendwas müssen Sie ja richtig machen. Opel ist in mitten einer Sanierung und es funktioniert doch nicht von heute auf morgen. Wer das glaubt ist dumm.

        • Wo die 500 Mio. herkommen würde ich gerne wissen. Entweder GM hat dreist gelogen und Opel hat schon die ganze Zeit Gewinn gemacht oder PSA trickst hier irgendwie rum.
          An der Modellpalette und den Preisen hat sich seit der Übernahme von PSA nämlich nicht viel geändert und die Zulassungszahlen sind stark rückläufig. Das passt alles nicht zusammen.

          • Meine persönliche Einschätzung: GM hat Opel eben doch schlechtgerechnet. Quasi die verlängerte europäische Werkbank für weltweit genutzte Entwicklungen mit gleichzeitigem, lukrativem Steuerspar-Modell. Erschwerend hinzu kam ein für europäische Verhältnisse ineffizientes Produktions-System. Theoretisch hätte von einer Opel-Produktions-Linie jederzeit ein Cadillac plumpsen können, die dafür erforderliche Komplexität war jedoch in finanzieller Hinsicht ein unglaublicher Klotz am Bein. Unvergesslich in dem Zusammenhang ist das Beispiel von der Abschlepp-Öse im Opel Adam: Die Gleiche tat auch im Full-Size-SUV Escalade ihren Dienst, war für den Adam unnötig schwer und viel zu teuer. Allein die Umstellung auf eine leichtere Abschlepp-Öse für den Adam spart Opel nun 1 Million Euro in einem Jahr.

  2. Freut mich für OPEL. Wie “damals” beim geregelten Katalysator auch nun eine der schnellsten OEM die EU-Vorgaben vor erfüllen.
    Weiter so nun mit tollen Modellen wie den eGT, Mokka II, eCorsa, ADAM II und neuem Topmodell Insignia GS/E.

  3. Schöne Nachricht auch wenn es natürlich nur ein Strohfeuer ist. Die Zahlen werden sich schon bald wieder relativiert haben und das ist auch nicht verwunderlich. Man sieht tatenlos zu wie sich ein Astra seit vielen Monaten bereits im freien Fall befindet. Einfach nur zum Heulen.

  4. Die Nachricht ist uneingeschränkt positiv: Durch den Lieferstop der Niedersachsen hat man einige Leute hinter das Opel-Lenkrad bekommen, die das sonst im Leben nicht gemacht hätten. Und das ist immer noch die beste Werbung für Opel.

    • Der September alleine hat eine leicht positive Bilanz. In Absoluten StückZahlen ist das Jahr 2018 aber ein krasser Rückgang. Top Loser in Europa. Hoffentlich kann man da die letzten 3 Monate noch aufholen. Es fehlen im Vorjahresvergleich Jan-Aug knapp 34.000 Einheiten. Wenn das trotzdem einen Gewinn zur Folge hat ist das schön. Aber Marktanteile gewonnen hat man keine.

      • Am Ende geht es nur darum Geld zu verdienen und das macht Opel z.Z.
        Stückzahlenmässig muss man erst mal dafür durch eine Talsohle. Bleibt abzuwarten wie es sich weiter entwickelt wenn neue Modelle wie z.B. der Corsa auf den Markt kommen.

        • Sehe ich genauso. Im Moment ist Konsolidieren angesagt. Position stabilisieren, Kosten senken, Angriffspläne schmieden. Danach: Mit finanziell gestärktem Rücken und neuen Modellen Marktanteile sukzessive zurückerobern.

  5. so langsam kommt die autoindustrie endlich auf e auto kurs. zwar werden richtige stückzahlen erst 20/21 kommen aber immerhin. dann werden die auch bezahlbarer. opel bitte aufpassen, dass ihr das auch nicht wieder
    verschlaft.

    • Ja natürlich die Politik tut ja auch alles dafür das der dumme Bürger sich so eine E Gurke kauft. Ich bleibe dabei das E Auto ist eine zwischenlösung, die Zukunft gehört der Brennstoffzellen aber unsere Energie Konzerne wollen ja auch Geld verdienen. Nicht wahr :-). Und unsere lieben Grünen werden sich auch wieder tolle Steuern für die E Autos einfallen lassen. Der Bürger zahlt es ja. Ich werde solange stinkende Benziner fahren wie es geht und mein Manta hat ja Gott sei Dank schon H Zulassung :-).
      So jetzt können sich wieder unsere weltverbesserer hier im Blog auf mich stürzen und mir alles schlechte wünschen und mich natürlich auch als dumm hinstellen. Das ist ja mittlerweile hier Gang und Gebe geworden.

        • für die wenigen Leute die täglich 500-1000km fahren ist ein e Auto noch nichts. aber für die ganzen pendler die nur max 100 km am tag fahren ist es unterhaltungs technisch das beste. für alle die sogar unter 30 km am tag fahren wäre es sogar ein segen, da man ein benziner/ diesel auf solche strecken wohl eher schadet als glücklich macht.

          was mit wasserstoff passiert ist noch zweifelhaft. zu teuer bisher. zu ineffizient.

          wir werden sehen.

          • Kommt immer drauf an. Grade in den Städten wo ein E-Auto günstig wäre haben nur wenige eine Garage/privaten Stellplatz. Damit fällt zuhause laden für die meisten aus und dann bringt einem auch das E-Auto nichts.
            Die Flexibilität ist das nächste, wenn man doch mal öfter Langstrecken fährt ist ein E-Auto suboptimal, und keiner hat glaube ich Lust sich dann immer ein Mietwagen zu holen.
            Brennstoffzelle ist noch teuer, aber ich finde es wäre die bessere Alternative.
            Und auch Elektroautos sind ja nicht grade billig im Vergleich zu Benzin/Diesel.

          • @Tobiii: opel bitte aufpassen, dass ihr das auch nicht wieder verschlaft.

            Wir sind hellwach bei diesem Thema. Opel hat die WLTP-/Euro6dTemp-Vorschriften – anders als einige Wettbewerber – frühzeitig umgesetzt und kann das gesamte Pkw-Portfolio uneingeschränkt anbieten – ohne Verzögerungen.

            In Sachen E-Mobilität: Bis 2024 werden alle europäischen Pkw-Baureihen elektrifiziert sein – entweder mit reinem Batterieantrieb oder als Plug-in-Hybride neben dem Angebot hocheffizienter Verbrennungsmotoren. Bereits 2020 wird Opel/Vauxhall vier elektrifizierte Modellreihen auf dem Markt haben, dazu zählen der Grandland X PHEV sowie die nächste Corsa-Generation mit einer rein batteriegetriebenen Variante.

          • Ich hoffe ja dennoch auf eine 3. Variante, den “selbstladenden Hybrid” (a la Toyota) – jaja, die Politik fördert nur BEV und Plug-in, dem fügt man sich.
            Aber die “CO2-Lüge” und Geschrei dazu wird folgen…(!)

            Beides zudem sündteuer für den “Normalsterblichen” wegen dem hohen Batterie-Anteil und damit nicht wirklich/zwingend wirtschaftlich.

          • Nee, Herr Quanz, Opel kann nicht uneingeschränkt das ganze Portfolio als EURO 6D temp anbieten.

            Der 210-PS Biturbo-Diesel im Insignia erfüllt diese Norm leider immer noch nicht, außerdem ist die 150-PS-Obergrenze beim Astra Biturbo-Diesel ein bisschen mau für ein Top-Aggregat. Wo bleiben eigentlich Infos zum Astra-Facelift? Nicht nur die Opel-Gemeinde wartet darauf.

            Ebenso ist der 260-PS-Benziner beim Insignia bisher ersatzlos entfallen, den sicherlich guten 200-PS-Benziner wiederum gibt es nur mit veralteter AT-6 statt diesen auch an die AT-8 anzudocken.

            Daran hapert es wirklich noch.

          • sicherlich – so schönt und rundet man das ab 😉

            Dank dem etwas weiter o.a. ofiziellem abschätzen vom Schatzmeister Q – werden wir wohl auch beim Astra Facelift noch auf Geduld gestellt.

            Derzeit ist der neue Combo angesagt, da darf nix anderes stören.

          • Naja, Combo hin oder her, aber das ist eine ganz andere Käuferschicht als beim Astra, finde ich. Ich bin mir nicht so sicher, ob das eine Modell das andere so sehr stören würde. Der Astra ist an sich DER Opel. Neben dem Corsa, sind wir fair. Klar, auch andere Modellreihen haben ihre Historie, aber ich drücke es jetzt mal so aus. Das Kompaktsegment ist neben den SUVs immer noch das Wichtigste.

          • Ja – ich will da auch gar nicht wirklich bestreiten.

            Sie müssten im Prinzip vielmehr klotzen. Parallel auf mehreren Ebenen !
            – Combo ist eben nicht Astra. So einfach ist das.
            – GSi wurde wach. Aber nicht beim Astra. So schlecht ist das.
            – …

            Für uns über-auto-affine/verrückte geht es eh immer zu langsam – macht das internet nicht besser, im Gegenteil 😉

          • Naja, man weiß einerseits mit gesundem Menschenverstand, dass keiner hexen kann und Fortschritte sind ja auch erkennbar.

            Aber es ist quasi, wie du schreibst. Wo bleibt der Astra GSi? Der wäre viiiiiiel wichtiger gewesen, als noch den Corsa GSi aufzulegen. Da hätte letztlich der “S” gereicht, vielleicht noch etwas besser gewürzt in Sachen Ausstattung usw.

            Den Corsa GSi noch zu bringen, war wohl ein recht einfacher Griff. Optisch, wie auch von den anderen Komponenten her. Ob er sich aber noch großartig verkauft? Zweifelhaft.

          • Wie du sagst, es war wohl einfach(er) den Corsa als 2. GSi-Modell nach dem Insignia* aufzustellen.
            Damit wieder die Aufmerksamkeit für das Thema anzufachen und dazu Breite für das gesamtheitliche Vorhaben im Portfolio zu generieren.

            Leider, leider fehlt halt der eigentliche / entscheidende / “ehrliche” dazu noch immer: Der Astra GSi !

      • Bei den jetzigen Strompreisen ist ein E-Auto nicht mal so viel billiger wie ein Diesel was die “Kraftstoff”kosten betrifft, und das obwohl bei Diesel und Benzin noch massenhaft Steuern drauf sind. Wenn wir irgendwann eine bestimmte Zahl an E-Autos in Deutschland haben und die Kasse beim Staat nicht mehr klingelt werden diese Steuern dann auf Strom umgelegt.

        Der Kunde zahlt doppelt, erst den höheren Preis beim Kauf und dann die höheren Strompreise.
        Ich habe mal nachgerechnet, bis sich ein e-Golf im Vergleich zum TDI wirklich rechnet dauert es über 20 Jahre, selbst wenn man noch Geld für Verschleißteile und Ölwechsel mitberechnet sind es noch knapp 10 Jahre, und das bei den jetzigen Strompreisen. Und von den Einbußen an Fahrleistung und Reichweite/Flexibilität haben wir da noch nicht gesprochen.

        • Auto fahren / individuelle Mobilität wurde+wird nie billiger.

          Ob Anschaffung, laufende Kosten,…Politik/Wirtschaft,…ewig das gleiche Spiel.
          Vermeintliche Vergünstigungen wollen gegenfinanziert sein:
          Ab und an eine neue Abgasnorm, Fahrverbote, …

          • Die heutigen Autos sind zwar meistens teurer als frühere Modelle aber bieten auch deutlich mehr Komfort, mehr Sicherheit, bessere Fahrleistungen, geringeren Verbrauch usw. Insofern kann man diese Kosten gewissermaßen rechtfertigen.
            Bei E-Autos hat man derzeit hohe Preise für weniger Reichweite, weniger Leistung (da viele E-Autos schnell überhitzen und die Leistung runterregeln wenn diese über einen längeren Zeitraum gefordert wird) und weniger Flexibilität.
            Die Vergünstigungen die du erwähnst werden ja auch noch von uns “Verbrennerfahrern” getragen, sobald die alle wegfallen wird es spannend.

          • Gewiss. Hatte auch mal den Vgl. Corsa-B zu -D/E gemacht.
            Aufpreise damals für DZM, Servo, ABS, etc.

  6. Ich stimme vielen Aussagen von Herrn Prof. D. (CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen) nicht zu, auch die m.E. oft abwertende Form seiner öffentlichen Äußerungen im Hinblick auf OPEL, finde ich befremdlich.
    Aber:
    In EINEM Punkt finde ich, liegt er nicht falsch:
    OPEL hat weiterhin und in erster Linie ein sehr ausgeprägtes Vertriebsproblem.
    In den letzten Wochen wurde mal verkündet, daß versucht wird ein paar CLX, GLX im Nahen Osten zu verkaufen, außerdem ein paar Fahrzeuge in Afrika ….
    Wo bleibt ENDLICH der GROßE Befreiungsschlag mit wenigstens EINEM ordentlichen Wachstumsmarkt (z.B. Rußland) ?
    Könnte man doch SCHRITT FÜR SCHRITT von hinter der polnischen Grenze aus aufrollen die Märkte da drüben (Litauen, Weißrußland, Ukraine, dann Rußland).
    Erst EINEN großen OPEL Händler hinter die polnische Grenze, dann 150 Km weiter den nächsten a.s.o. .
    Ich verstehe nicht, was es bringen soll, hier beim FOH hunderte von Fahrzeugen auf den Hof zu stellen und die Produktion künstlich herunterzufahren …
    Ich erkenne keine kommunizierte schlagkräftige Vision für den Vertrieb. Und der Verkauf (mit Gewinnmarge) ist nun mal das wovon eine Firma lebt….

    • In China könnte man auch gut landen. Die Leute stehen da ja anscheinend auf deutsche Produkte.
      Ob man in (Nord)afrika oder den Nahen Osten viel Erfolg haben wird wage ich mal zu bezweifeln, ich denke nicht das es dort viele Leute gibt die genug Geld für ein neues Auto dieser Preisklasse haben. Osteuropa sieht wiederum anders aus, da scheint es auch einige Opelfans zu geben.

      In Deutschland schafft man es auch nicht aus dem schlechten Image rauszukommen. Aber ich es ist grundsätzlich ein großer Fehler sich nur auf den deutschen und europäischen Markt zu konzentrieren. Hier kann man nicht mehr so leicht Gewinn machen. Opel hätte schon viel früher und konsequenter in Wachstumsmärkte wie Russland oder China gehen müssen. Ging halt nicht wegen GM.

    • “Könnte man doch SCHRITT FÜR SCHRITT von hinter der polnischen Grenze aus aufrollen …
      Erst EINEN großen OPEL Händler hinter die polnische Grenze, dann 150 Km weiter …”

      Das ist ja eigentlich eine Steilvorlage zu…,
      Jedoch milder als das “Unternehmen Barbarossa” – Blitz-gescheit 😉

  7. Ich sehe bei den E-Autos keine wirkliche Zukunft! Woher soll das ganze Edelmetall für die Millionen Akkus herkommen? Was passiert mit den schon angesprochenen Strompreisen? Die Kosten sind extrem hoch und die Reichweite ein schlechter Witz!
    Warum setzen die deutschen Autobauer nicht auf Wasserstoff bzw. Brennstoffzelle? Oder wird im Geheimen geforscht und mit einem Riesenknall präsentiert?!
    Das läuft für mich gerade alles in die falsche Richtung, obwohl aber auch allen klar sein sollte, dass Verbrennungsmotoren auch keine Zukunft mehr haben.

  8. @ Herr Quanz:

    Bitte mal den Programmierern des Konfigurators ein bisschen mehr Sorgfalt einbuffen.
    Es häufen sich die Fehler.

    Insignia:
    1) Seit einiger Zeit geistert ein Bug rum, der beim Sportstourer direkt unter dem rechten Rücklicht den Schriftzug “TURBO D 4×4” darstellt, egal welche Motorisierung bzw. Ausstattung. Darunter dann trotzdem der korrekte Schriftzug.

    2) Beim beim neuen Kombiinstrument sind ALLE Zeiger weiß, nicht nur die bei den Analog-Anzeigen. Wird auch falsch dargestellt.

    3) Bei Auswahl des High-Gloss-Pakets wird beim Sports Tourer die aus dem Dach ankommende Chromleiste in den Rückleuchten weiterhin als Chrom dargestellt, anstatt wie die restliche Leiste auch schwarz.

    4) Bei der Innenansicht mit schwarzem Himmel UND Panoramadach wird der Abschlussrand des geöffneten Dachrollos weiterhin hell statt schwarz dargestellt.

    Astra:
    1) Beim Sports Tourer fehlt an der rechten A-Säule immer noch die Chromleiste.

    2) Die 18-Zoll-Felgen werden proportional zum Auto zu klein dargestellt.

    Generell:
    1) Die Lackierung “Tiefseeblau” wird grundsätzlich bei allen Modellen falsch dargestellt und zeigt eher das Ozeanblau des Insignia A. Das Tiefseeblau ist in sich viel dunkler und müsste mehr Violett-Anteil haben.

    2) Auch das Lichtgrau wird im direkten Vergleich zum Argon Silber modellübergreifend zu hell dargestellt und ist in natura auch insgesamt eher Richtung helles Blau-Grau anstatt “Dunkel-Silber” anzusiedeln.

    Ist zwar Off-topic, aber es stört irgendwie jedes Mal beim Konfigurieren. Jaja, ich weiß, bin pingelig, aber da der Konfigurator ohnehin eine Verschlimmbesserung ist, kann auch diese Details mal erwähnen.

    • Bist nicht pingelig 😉 – wer bitte hat sich diesen Konfigurator einfallen lassen und, viel wichtiger, warum? Muss man denn immer alles verschlimmbessern? Der ist dermaßen unübersichtlich geworden!

      Macht das rückgängig!

    • Der Konfigurator ist echt nicht der beste.
      Frage mich aber ob du jeden Tag nenn Opel konfigurierst aus Langeweile? 😀
      Also ich hatte besseres zu tun 😉

      • Naja, geht ja nicht nur um Drummer, sondern vielleicht auch um potenzielle Kunden. Also ich hab mit dem jetzigen Konfig bereits bei der ersten Seite keine Lust mehr zu konfigurieren!

      • Sagen wir mal so, nicht jeden Tag, aber da bei mir in recht naher Zukunft ein neues Auto ansteht, bin ich schon öfter als sonst im Konfigurator und schaue mir auch rein interessehalber auch nicht nur ein Modell an. Von daher fallen mir dann solche Sachen auf. Ich hab aber auch noch andere Hobbies und sogar nen Beruf. 😉

        • Haha. “Mr. Konfig” 😉

          Welcher ist denn Bsp. besser zu anderen Herstellern denn ?

          Ist seh das relativ nüchtern und bin glücklich, wenn entsprechende pdf-Preisliste flux präsent ist.
          Alleine damit tun sich manche auf ihrer homepage ziemlich schwer – regelrechte Versteck-Suche…

          • Naja, welcher ist besser? Jetzt mal ganz markenneutral genannt, finde ich den Audi Konfigurator schon extrem gut gemacht. Vor allem die Darstellung jedes noch so kleinen Details.

            Aber auch beispielsweise der Seat Konfigurator ist simpel und übersichtlich, obwohl dort bessere Innenansichten fehlen und Ausstattungen nicht ergänzt werden. Aber die Handhabung ist übersichtlich.

            Auch ganz OK ist BMW, obwohl da Vieles sehr kleinteilig dargestellt ist. Das gefällt mir nur bedingt gut.

            Aber Opel hat sich mit der Umstellung wahrlich keinen Gefallen getan. Das sollte schleunigst überdacht / geändert werden.

          • Habe zuletzt mal mit Smartphone den Crossland X konfiguriert und fand das vollkommen ok. Was mir aufgefallen ist: Den Crossi gibt es anscheinend nicht mehr mit LPG zu bestellen. Vielleicht nur vorübergehend wegen WLTP?

          • Wie´s mit dem Smartphone ist, weiß ich nicht, das ist mir persönlich auch zu viel Gefummel. Ich hab einen Konfigurator lieber schön groß am Rechner vor mir, ohne dauernd größer ziehen und wieder verkleinern zu müssen. Vielleicht bin ich da auch zu “oldschool”, aber am Handy hab ich noch nix konfiguriert.

  9. Opel Markterfolg??

    CH-Opel-Zulassungen Sept. 2018 -32.3%
    CH-Opel-Zulassungen Jan.-Sept. 2018 -12.2%

    Trotz erheblichem Preisnachlass im September auf Lagermodelle Crossland, Grandland und Mokka und zusätzlichem Reisegutschein von CHF 1’200.

    • Auch CH ist VW (AMAG) Land. Auch da gilt egal ob VW 5x in der Werkstatt war und ich wegen Abgasbetrug verarscht wurde, kaufte trotzdem wieder einen VW, weil Nachbar und so..

      • “Mensch = Gewohnheitstier” (!)
        Außerdem ein Marketing / Image dahinter wie ein “Tiger” (Panzerkampfwagen VI).
        Die reißen gerade auch jetzt mit allerlei (Rabatt-)Aktionen den Markt an sich.
        1000jähr…prozentig. Bis zum Untergang 😉

  10. Wie groß war denn der Schweizer Markt für Opel.
    Könnte mir vorstellen das der sowieso eine untergeordnete Rolle spielt.
    Die Schweizer tickten schon immer etwas anders wie Rest-Europa

    • Grösse ist nicht alles, dafür werden gut ausgestattete und gut motorisierte Autos verkauft, Ich denke Opel hat in der Schweiz so viel Insignias A OPC verkauft wie in Deutschland wo der Markt zehn mal grösser ist.

      • Dann fehlt dort ein dementsprechend potenter Opel. Aber wenn ich heute so den Weltklima-Bericht lese, dann ist die Zeit der starken Verbrenner bald vorbei…, es wird Zeit für den radikalen Umbruch. Auch und gerade im Automobil-Sektor. Groupe PSA sollte Vorbereitungen treffen, z.B. über chinesische Partner vertraglich ausreichend Akkukapazität sichern bevor der Umbruch „über Nacht“ kommt…

  11. Ihr OPEL Leute könnt schon stolz sein, denn ANDERE OEMs können nix mit WLTP …

    TopNews:
    Soeben bei Facebook gelesen, dass Jaguar nun BMW Motoren / Antriebe verwenden wird wie Aston Martin die von Mercedes …
    So geht es mit dem S63 vom M5 … https://www.bimmertoday.de/2018/10/09/neuer-f-type-2020-erster-jaguar-mit-bmw-v8-motor/

    Bin froh, dass ich OPEL ala GM fahre!
    Freue mich auf die neue Corvette C8 mit original GM Motoren!

    • Ein Hoch auf die Grünen. Eines der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland (die Autoindustrie) wird an die Wand gefahren! Ein Schelm wer böses dabei denkt.

        • Auch hier noch einmal: Opel verwahrt sich gegen den Vorwurf, unzulässige Abschalteinrichtungen zu verwenden. Opel-Fahrzeuge entsprechen den geltenden Vorschriften. Das hat Opel auch in dem laufenden Anhörungsverfahren gegenüber dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) dargelegt. Dieses Anhörungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Es wird von Opel nicht verschleppt. Sollte eine Anordnung ergehen, wird sich Opel dagegen rechtlich zur Wehr setzen.

  12. Kleinens Update: Jetzt ist es auch von der offiziellen Statistik des europäischen Verbandes der Autohersteller (Acea) bestätigt: Opel war zusammen mit Vauxhall im September die erfolgreichste Automarke in der Europäischen Union: 7,4% Marktanteil (Vergleichsmonat des Vorjahres 6,4%) bedeuteten den Spitzenplatz.

    Bekanntlich war der September für die Industrie ein besonderer Monat: Während andere Hersteller Schwierigkeiten hatten, Autos zu liefern, die nach dem neuen Messverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) zertifiziert waren, waren wir gut vorbereitet und konnten den Kunden ein umfassendes Angebot machen.

    • trotzdem mit einem Zulassungsrückgang in den absoluten Zahlen verbunden … und ich würde es begrüßen, wenn Opel das Kleingeld in die Hand nehmen würde und mit dem Vorsprung bei WLTP und 6dtemp ganzseitige Anzeigen in den Tageszeitungen und auf Litfaßsäulen zu setzen und das Internet damit zu fluten, um damit zu werben. “Opel kann´s!” wäre der richtige Aufmacher …

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