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Entwicklung Mobilität Unternehmen

Strom marsch: E-Mobility-LAB Hessen

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Intelligente Ladestationen bei OpelUnser Entwicklungszentrum wird zum Reallabor für Elektromobilität. Wir wollen den optimalen Aufbau eines Stromnetzes der Zukunft erforschen und bauen dafür in Rüsselsheim ein intelligentes Ladeinfrastruktursystem für Elektrofahrzeuge auf. Gemeinsam mit der Universität Kassel sowie den beiden Unternehmen FLAVIA IT und Plug‘n Charge gewinnen wir so unter anderem Erkenntnisse über das Ladeverhalten und die daraus resultierenden Anforderungen an das Stromnetz und den Netzausbau.

Die ersten von 160 geplanten Ladesäulen in Rüsselsheim und im Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen werden schon in wenigen Monaten installiert. Damit „betanken“ wir künftig unsere E-Auto-Entwicklungsflotte. Basierend auf den realen Daten, die hier gewonnen werden, können die Forscher verschiedene Szenarien simulieren. So ist auch die Übertragbarkeit der Resultate gewährleistet.

Wir sind davon überzeugt, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört. Deshalb haben wir in unserem Unternehmensplan PACE! das klare Ziel formuliert, hier eine führende Rolle einzunehmen: Bis Ende 2020 wird es vier elektrifizierte Opel-Modelle geben, die für reichlich Fahrspaß sorgen und die Nachfrage nach E-Autos deutlich beschleunigen. Und bis 2024 wird es in ausnahmslos jeder Baureihe ein elektrifiziertes Blitz-Mobil geben.

Das dreijährige Zukunftsprojekt „E-Mobility-LAB Hessen“, das durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gefördert werden soll, ist ein Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel. Erarbeitet wurde das Konzept gemeinsam mit der Denkfabrik House of Energy des Landes Hessen.

Intelligente Ladestationen bei OpelDer Anteil von Elektroautos in unserem Entwicklungsbereich wird eine Mobilitätssituation abbilden, wie sie im Jahr 2035 erwartet wird. Ein intelligentes Steuersystem soll den Ladestrom und -zeitpunkt an die jeweilige Nutzung der Fahrzeuge anpassen. So soll die gesamte Flotte trotz des hohen Energiebedarfs jederzeit bedarfsgerecht geladen sein – und das bei minimalem Ausbau des bestehenden Stromnetzes. Anhand dieser Daten können alle möglichen Ladesituationen der Zukunft abgebildet werden.

Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird zudem ein Batteriespeicher installiert, der auf gebrauchten Akku-Modulen des Opel Ampera basiert. Diese Second-Life-Ladestation dient dazu, Verbrauchsspitzen auszubalancieren und so das Stromnetz zu stabilisieren. In diesem Zwischenspeicher kommen insgesamt 18 Batterien zum Einsatz. Deren Kapazität könnte einen Vier-Personen-Haushalt einen Monat lang mit Strom versorgen.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

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