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Astra Manta Motorsport

Punktlandung – Jubiläum im Familien-Astra

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100 – diese Zahl prägt meine Motorsportlaufbahn. Gerne  erinnere ich mich an den DTM-Calibra mit der symbolträchtigen Startnummer, der 1999 anlässlich des 100-Jahre-Opel-Jubiläums beim 24-Stunden-Rennen für Jubel und Trubel in der „Grünen Hölle“ sorgte. Und jetzt der 100. Klassensieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft  Nürburgring, den ich zusammen mit meinen Kindern Lena und Robin feiern durfte. In unserem selbst aufgebauten 3xStrycek-Astra OPC vollbrachten wir beim letzten Saisonrennen „Historisches“ – zweifellos ein emotionaler Höhepunkt meiner Motorsport-Karriere.

Bis dahin verlief die Saison 2018 recht holprig: Er zickte, er bockte und nervte, unser Nordschleifen-Manta. Nach dem Klassensieg beim Auftaktrennen war Schluss mit lustig – ein Ausfall nach dem anderen. Nur dank des unermüdlichen Einsatzes von Team- und Auto-Eigner Olaf Beckmann fanden wir in die Erfolgsspur zurück. So verbuchten Olaf, Peter Hass und ich zuletzt zwei zweite Plätze und zwei Siege auf dem Manta-Habenkonto.

Höhen und Tiefen lagen 2018 tatsächlich eng beieinander. Grund zum Jammern habe ich aber eigentlich nicht. Dafür sprechen der Klassensieg als Rekordteilnehmer beim 24-Stunden-Rennen im KTM X-Bow, die Erfolge im Familien-Astra OPC und im Manta sowie fünf Lorbeerkränze in der RCN-Meisterschaft mit dem Astra TCR.

Der 100. VLN-Triumph im Familien-Astra J OPC Cup ist die Krönung meiner Motorsport-Saison 2018. Auch deshalb, weil uns zu diesem Zeitpunkt keiner mehr als Sieganwärter in der stark umkämpften Klasse SP 3 T auf der Rechnung hatte. Dabei war das für Lena bereits die zehnte und für Robin die neunte Top-Platzierung in der härtesten Langstreckenserie der Welt. Weiter geht’s im nächsten Jahr – schließlich wollen wir der 3xStrycek-Story noch das eine oder andere Kapitel hinzufügen.

Kommentare (30)

  1. Gute punktlandung und sicherlich sehr anstrengend.
    Freue mich jetzt schon auf das Nächste 24H NR und hoffentlich gibt es eine Livestreamkamera im Cockpit.

    Auch wenn es noch nicht Offiziell kommuniziert werden sollte, fragen sich viele ob es wieder 6 Zylinder im Insignia gibt und einen Sportlichen Astra mit viel Leistung.

    Oder ist OPC für zukünftige Privatkunden Fahrzeuge für tot erklärt worden?

  2. Glückwunsch zum 100er Jubiläum :)
    Ich bin schon seit 29 Jahren „Strycek Fan “ und man kann nur den Hut ziehen was sie in der Zeit für Opel , Opel Motorsport und OPC Modelle auf die Beine gestellt haben .
    Immer im Motorsport die Fahnen hoch gehalten wenn das Werk nichts mehr gemacht hat .
    Oft in Verbindung mit Kissling Motorsport die es auch in Zeit immer wieder geschafft haben Opel im Motorsport zu repräsentieren .
    Tolle Zeit und auf die nächsten 100 🙂

  3. Sehr geehrter Herr Strycek,
    auch ich kann Ihnen nur meinen größten Respekt für Ihr Engagement für die Marke Opel bezeugen.
    Die Opel-Vorstände / CEO kommen und gehen, aber der Herr Strycek und der Herr Winkelhock halten Opel nicht nur auf der Rennstrecke am Leben, sondern haben es auch geschafft nach dem Tod von Günther Irmscher, als Spezialist von Sportlichen und hochwertigen Opel-Fahrzeugen, diese Lücke mit den OPC-Modellen so halbwegs zu Schließen.
    Leider gibt es nun aber seit dem Modelljahr 2019 keinerlei OPC Modelle mehr neu zu kaufen.
    Ich fahre aus purer Überzeugung seit 1979 Opel und nach meinem Studium der Fahrzeugtechnik, dann auch alles was es an Oberklasse- Modelle wie den Lotus Omega, den letzten an Kunden Ausgelieferten Irmscher 4,0 24 V , 3 x Bitter Coupes, Omega B 3,2 L 24V Exekutive mit Steinmetz Kompressor, Bitter Insignia IC 2,8L 24V T bis zu meinem jetzigen, im Mai 2017 zugelassenen neuen Insignia A OPC.
    Aber so wie es aussieht wird das dann wohl das letzte Fahrzeug von Opel sein, da ich nun bei Opel einfach nicht mehr bedient werde ( auch Bitter hat resigniert wie er mir sagte). So wie mir wird es sicher vielen Opel-Freunde, von hochwertigen und sportlichen Opel Fahrzeugen gehen.
    Ich sehe das aus vielerlei Gründen für die Marke Opel als mehr als kurzsichtig. Ein enormer Imageverlust, ein Verlust von Kunden mit größerer Kaufkraft als das sonstige Käuferklientel und der Verlust der Generationsbindung! Bei uns zum Beispiel haben die Tochter einen Adam , der Sohn einen Astra GTC, und meine Frau einen Mokka. Darüber hinaus wird Ihre mühsam aufgebaute Arbeit zu nichte gemacht !
    Es ist noch nie gut gewesen wenn Buchhalter eine Firma leiten sollen, weil es diesen Leuten an dem Gespür für Emotionalität, Kreativität und Schöngeist fehlt.
    Das Auto hat halt auch immer noch sehr viel mit Irrationalität und Emotionalität zu tun, damit sollte man umgehen, spielen und die auch bedienen können!
    Sie, sehr geehrter Herr Strycek konnten das mit der Opel Performance GmbH, nun scheint auch dieses Kapitel geschlossen zu sein!!!
    Eine Anregung von mir für Sie,
    können Sie nicht evtl. als Kleinst-Hersteller, die Individualisten und Leistungsbewussten Kunden, vergleichbar wie die Firma Brabus oder Alpina evtl. direkt bedienen??? Alternativen stünden ja schon mit Starken Motoren und super Technik wie den Regal GS( Made by Opel) zur Verfügung!!!
    Kapital sollte man finden, ist ein Teil meiner derzeitigen Tätigkeit, Sie können sich gerne bei mir melden.
    Für Ihre tolle Leistung, darf ich mich wohl als kommender ehemaliger Opel-Fahrer herzlich bedanken.
    In diesem Sinne, Ihr TU.

    • Wenn der Kram sich nicht verkauft und nur Geld kostet bringt es aktuell nichts weiter darauf zu setzen. Zumal die Produkte immer langsamer und leistungsarmer waren als die Konkurrenz.
      Firmenleasing usw sind alles Bereiche die man ignoriert weil man nur auf Magermilch Motoren setzt.
      Wenn der Steuerberater sagt das Auto muss 1000 Euro Rate haben aber beim Insignia ist irgendwann Schluß bei knapp über der Hälfte, dann fährst du halt 6 oder 8 Zylinder von woanders.

  4. Das scheint mir hier ein Themenfeld zu sein, in dem die Trauer über den Abschied von unnützen (Hoch-)leistungsfahrzeugen im Vordergrund steht. Ist für mich durchaus nachvollziehbar. Abschied beinhaltet immer Trauer.
    Aber: Wir leben inzwischen in einer Welt, in der jeder der möchte, wissen kann, daß ein Liter Benzin verbrannt ungefähr 2,33 KG CO2 emittiert. Wir leben in einer Welt, in der möglicherweise schon das überleben der aktuellen Enkelgeneration aufgrund menschengemachter Luftverpestung möglicherweise nicht mehr sicher ist.
    Keine Sorge, ich weiß, wir Menschen sind kurzsichtige Egoisten (als Mit-mensch bin ich da mit erwähnt !), aber daß unser geliebtes Lebensmodell SO nicht weiter funktionieren kann, darf ruhig g a n z langsam bei uns ankommen.

    Schon Mitte der siebziger Jahre (!) wurde öffentlich diskutiert, daß es Schwachsinn ist 850 Kg Blech zu bewegen, um EINEN Menschen von 85 Kg von A nach B zu transportieren. Heute wiegt ein Mittelklassewagen ca. 50% mehr.
    Ca. 95% aller Fahrten sind eine Person in einem Auto?
    Dann kann eine mögliche Antwort nur lauten einen strömungsgünstigen Zweisitzer (Sitzanordnung hintereinander, so eine Art Zigarre auf Rädern ) endlich anzubieten!
    Das ganz hätte dann ungefähr 350 Kg Leergewicht und beim Verbrauch ein 1 VOR dem Komma.

    Auch ich schätze Herr Strycek sehr, aufgrund seiner Authentizität !!!
    Gerade deshalb wäre es allerdings schön, wenn er hier nicht mit “brumm-brumm, wir sind die schnellsten im Kreis rumfahrer”, sondern mit verantwortungsvoller zukunftsweisender Anpassung und Veränderung punkten würde und sein mediales Gewicht DAFÜR in die Schale werfen würde.

    Allen, die jetzt aufschreien, sei fachkundige Literatur zum Thema Ökologie empfohlen.
    Auch mir schmeckt nicht (!) was da auf uns zukommt, deshalb muß ich mich aber nicht unkommentiert in die Reihe der ewig gestrigen einreihen.

    • Hallo,
      ich stimme mal ausdrücklich nicht allen Aussagen zu, da auch das eine einseitige Sichtweise ist.
      Natürlich ist einiges an Hochleistungsfahrzeugen fragwürdig und nicht mehr zukunftstauglich. Aber das trifft auf die viel häufigeren SUV noch viel mehr zu.

      Ausserdem steht mal wieder das Auto im Fokus – warum nur? Neben den oben genannten Forderungen kann man nahtlos auch dies zum Wohle der Umwelt fordern: Verbot von Flugreisen, Raumtemperaturbegrenzung bei 20°C , Verbot von Modebekleidung und Fleischkonsum, Begrenzung der Wohnraumgröße usw. – wo sind die Forderungen danach? Alles was wir Menschen unsinnigerweise konsumieren ist letztlich kritisch – nicht nur und immer wieder das Auto.
      Letztendlich wird der Planet auch nicht an 80 Mio Bundesbürgen zugrunde gehen, von denen 0,1% ein OPC ihr eigen nennen, sondern an 8-10 Mrd Menschen auf dem Planeten.
      Ich denke, auch diese Interpretation ist zulässig.

      In dem Sinne mache ich mich mal für OPC mit elektrisch angetriebener Hinterachse aus dem EMP2 Baukasten stark – damit könnten “Hochleistungsfahrzeuge” realisiert werden, ohne dass größere Verbrenner erforderlich wären und gleichzeitig bei besseren Fahrleistungen hervorragende CO2-Emissionen erreicht werden.

    • Ein modernes Dieselfahrzeug kommt auf der Autobahn mit unter 4L/100 km aus, die Schadstoffbelastung in deutschen Städten ist trotz deutlich mehr Verkehr viel geringer als noch vor 30 Jahren (wo die hochgelobten 850kg Autos noch rumgefahren sind) und auch Elektromobilität wird den Klimawandel nicht aufhalten.
      Im Jahr 2015 war Deutschland mit grade mal 2% am globalen CO2 Ausstoß beteiligt, selbst wenn wir morgen also alle in “Zigarrenautos” mit weniger als 2L Verbrauch rumfahren würden (wie siehts bei denen eigentlich mit Langstreckentauglichkeit und Sicherheit aus?) würde das global gesehen keinen Unterschied machen. Und wieviele Sportwagen fahren auf unseren Straßen rum? Eine absolute Minderheit, den Unterschied würde man noch weniger bemerken.
      Wenn man in dieser Hinsicht was ändern will müsste man zB an die Schifffahrt gehen, macht aber keiner, da geht es ja schließlich um Milliarden jedes Jahr.

      Und Leute die sich über den Motorsport lustig machen sollten sich vielleicht mal überlegen wo ein großer Teil des Know-hows und der Technik die unsere Autos heute sparsam und sicher machen überhaupt herkommt.

      • Ich streite all dies ja nicht ab. “Leider” ist es kompliziert und vielschichtig. Aber dies hier ist ein AUTO-Blog und aufgrund der Tatsache, daß in ALLEN Bereichen (wie ja zu Recht von Ihnen angemerkt) Anstrengungen zur Reduktion von CO2 Belastungen erfolgen müssen (ein Wissenschaftler sprach neulich im Fernsehen davon, daß ALLE Bereiche (Industrie, Haushalte, Verkehr) jeweils um 30% reduzieren müssen, wenn die BRD ihre Klimaziele erreichen will) trage ich hier eben meine Meinung zum Thema “Auto / OPEL” ein. Klar ist doch, daß es für uns alle um so schwieriger wird, je länger wir mit einer Reduzierung der Umweltbelastung warten. Schon die oben beschriebene Belastungsreduzierung um 30% dürfte uns doch alle überfordern – oder möchte irgend jemand hier 30% weniger km pro Jahr Auto fahren?, oder 30% weniger in Urlaub fliegen?, oder im Winter 30% weniger heizen?
        Ich denke, es ist verdammt, verdammt komplex gerade weil wir die Emissionen an anderer Stelle eben nicht beeinflussen können (größte Verschmutzter: Amerika, China, Rußland).
        Sehr gut finde ich, daß das hier offen und kontrovers diskutiert werden kann. Der Respekt vor anderen Meinungen ist ja meist gegeben. Und: erneut: dickes Lob an OPEL für dieses demokratische Forum hier !

        • Was mich an der ganzen Sache nur stört ist das fast ausschließlich über die Automobilindustrie geredet wird (Motorsport abschaffen, Sportwagen braucht keiner etc.), obwohl diese verglichen mit anderen Branchen schon recht “sauber” ist, grade was CO2 angeht.
          Als Hersteller muss Opel Fahrzeuge verkaufen, man baut was die Kunden wollen, sonst geht man am Markt unter.

          Das ist mein eigentlicher Kritikpunkt an Ihrem Text oben. Sie beschweren sich über die schweren modernen Autos, obwohl diese deutlich sparsamer und umweltfreundlicher sind als die von vor 30 Jahren. Ein 350 kg Zweisitzer wie Sie ihn oben beschreiben würde sich mangels Komfort, Sicherheit und Langstreckentauglichkeit nicht verkaufen.
          Deswegen muss Opel einen Kompromiss finden, zwischen dem was die Kunden wollen und umweltverträglichen Lösungen für die Zukunft, das können zB sparsame SUVs, Elektroantriebe oder Hybrid-Sportwagen sein. Für so etwas kann man dann Kunden gewinnen (siehe Tesla) und gleichzeitig seinen Beitrag als Unternehmen zum Umweltschutz leisten.
          Und natürlich braucht der Banker der nur in Frankfurt rumgurkt und meistens sowieso im Stau steht keinen Audi Q7 oder Mercedes GLS, aber er will ihn und kauft ihn sich trotzdem, und wer verkauft hat am Ende recht.

  5. Hallo Herr Strycek!

    Vielen Dank für die regelmäßigen Berichte aus Ihrem Nordschleife/VLN/24h Rennfahrerleben! Schön zu sehen dass es noch Menschen gibt die mit Leidenschaft und Spaß Ihr Auto im Kreis bewegen und es nicht nur brauchen um von A nach B zu kommen.

    Ich bewundere Sie schon seit vielen Jahren, und nun in dieser schwierigen Situation umso mehr, wie Sie unermüdlich und immer und immer wieder die Opelfahne hoch in den Wind halten für die paar übrig gebliebenen Opelfans. Vielen Dank hierfür, das motiviert und gibt Hoffnung, dass es eines Tages wieder aufwärts geht.

  6. Gratulation auch von mir, an Familie Strycek, zu dieser tollen Leistung. Dieses Engagement ist schon bemerkenswert. Schade, daß es so einen Astra J OPC nicht mehr zu kaufen gibt. In der VLN-Rennversion ist dieser Wagen ja dann sehr erfolgreich. Ich denke aber auch das die Fahrerbesetzung sehr viel ausmacht.
    Wird der Manta auch wieder beim nächsten 24H Std. Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen ?
    Ansonsten weiterhin viel Erfolg bei den nächsten Rennen.

    • Auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg an die Familie Strycek! Vielen Dank dafür, dass Sie unermüdlich zeigen, dass die Tradition bei Opel weiterlebt! Ich freue mich immer riesig über Ihre Beiträge, und wünsche Ihnen mitsamt Familie, Freunden und Teamkollegen weiterhin Spaß und Erfolg!

      • Das habe ich auch schon gedacht. Der Astra K im TCR-Bodykit, ordentlich PS und Strassenzulassung würde als OPC bestimmt Abnehmer finden und in das Image der Marke Opel einzahlen. Der macht richtig was her. Schade, dass es den so nicht zu kaufen gibt.

        • Besonders weil der Astra K deutlich leichter und kompakter als der Astra J ist und damit noch bessere Voraussetzungen hat. Grade als 5 Türer hätte man da einen sehr guten GTI (GSi) und Golf R (OPC) Gegner haben können. Das Gleiche gilt für den Insignia. Schade das Opel diese Möglichkeit nicht wahrgenommen hat.

          • Ich verstehe das auch nicht. Die breite Masse weiß nicht einmal das es den Astra TCR gibt, geschweige denn, dass Opel mit diesem Auto wieder verstärkt im Motorsport vorne mitmischt. Wir sind da eine kleine Minderheit, welche mal im Opel-Blog diese Information dank Herrn Strycek’s Beiträgen erhascht, oder der Eine oder Andere liest regelmäßig Motorsport-Seiten/online. Der Effekt wäre aber ein ganz anderer, wenn begeisterte Opel-Fahrer zum fairen Preis ihre Astra K im TCR-Trim durch den Alltag bewegen. Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich auf meinen GT Roadster angesprochen worden bin. Es müsste so ein bezahlbarer Knaller her. Mit dem fehlenden TCR-„Ableger“ für die Auto-Fans hat man wieder eine Chance verpasst. So einen jetzt noch nachzuschieben wäre zu spät. Die scharfe Sportvariante müsste meines Erachtens zeitgleich mit der Vorstellung eines neuen Modells erscheinen um sofort auf die „Brot und Butter“-Variante abzustrahlen.

          • Es fällt halt alles wieder aufs Marketing zurück und auf die Inkonsequenz von Opel.
            Viele Menschen kennen ja nicht mal die normale OPC Linie.
            Dann fängt Opel mit Motorsport an, bringt mit dem Cup OPC einen eigenen Markenpokal am Ring, soweit ich mich noch erinnern kann gabs anfangs sogar recht viele Teilnehmer (unter anderem ist auch der Tim Schrick dort mitgefahren), aber wenn halt weiterhin nichts mehr kommt und man diesen Wagen praktisch nur auf der Nordschleife einsetzen kann hört das Interesse der Teams und Fahrer halt irgendwann auf. Diese Saison waren kaum noch Cup OPCs am Ring zu sehen, die Klasse gibts wohl auch nicht mehr.

            Dann der Astra J OPC Extreme, kurz als Concept Car und danach nie was davon gehört. Jetzt eben der Astra TCR, mal sehen ob Opel daraus noch was macht.
            Aus meiner Sicht ist der Hauptgrund als Hersteller überhaupt Motorsport zu betreiben ein gewisser Imagegewinn, nur muss man dann auch Autos haben die auf dieses Image aufbauen und den Kunden die Möglichkeit geben ein ähnliches Fahrzeug für die Straße zu kriegen. Diese Chance hatte man mit Astra j OPC und OPC Cup grundsätzlich gehabt, allerdings habe ich bewusst nie erlebt das von Opel dort werbetechnisch irgendeine Verbindung hergestellt wurde.

  7. Lieber Herr Strycek,
    immer ein highlight, hier im Blog von Ihnen zu lesen! Schöne Geschichte, da darf man auf sich und auf die Kinder schon ein bisschen stolz sein!

    Ich kann mich den diversen Vorrednern nur anschliessen, Sie sind eine echte Identifikationsfigur für die Marke. Bleibt zu hoffen, dass Sie dem Blitz in der grünen Hölle (mein Favorit bleibt trotzdem der Manta 🙂 )und im Hause OPC noch lange erhalten bleiben und die Wertschätzung der Herren Tavares und Lohscheller für Ihre Arbeit auch nach aussen auf der Piste und beim FOH sichtbar wird!

  8. Da schließe ich mich meinen unmittelbaren Vorrednern uneingeschränkt an:
    Glückwunsch an die Familie Strycek und hoffentlich gibt es eine Zukunft für Opel im Motorsport (letztendlich hat der Astra TCR die deutsche Rennserie gewonnen).
    Meine persönliche Erfahrung ist tatsächlich auch, dass ein Nischen/Spartenmodell wie der OPC oder GT mehr wahrgenommen wird als das Serienpendant. Haben alle Modelle auf dem Hof (gehabt) und können diese Erfahrung nur bestätigen.

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