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GT X Experimental: So geht #StandardEvolved

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Opel GT X ExperimentalWir blicken in eine spannende Zukunft als Marke und setzen mit dem GT X Experimental neue Standards. Unsere Konzeptstudie verkörpert die Opel-Werte und ‑Visionen und gibt einen Ausblick auf unsere künftigen Modelle: Diese werden mutig und klar im Erscheinungsbild, dabei extrem ansprechend und kundenfokussiert sein. Mit der ab sofort laufenden Online- und Social Media-Kampagne „#StandardEvolved“ verknüpfen wir unsere Markenvision mit einer klaren und weltoffenen Haltung und zeigen, was einen modernen Zeitgeist ausmacht.

In Kooperation mit der Medienmarke VICE Brand Solutions haben wir dazu bewusst Millennials auf den Straßen Berlins gesucht, die in der Mitte der Gesellschaft stehen und zugleich die Diversität Deutschlands widerspiegeln – von der brasilianischen Grafikerin Rafa, dem bayrischen Tätowierer Max bis hin zum Modedesigner-Paar Daniel und Don. Sie alle verkörpern eine menschliche, tolerante Haltung. Damit passen sie perfekt zu unserem Markenbild: mutig und klar, dabei nahbar und begeisternd – genau wie der GT X Experimental.

„Unser Kompass für alles, was wir tun, sind unsere Kunden – egal wo sie leben oder woher sie stammen. Seit 120 Jahren der Opel-Automobilgeschichte ist es unser Antrieb, nützliche Innovationen für alle verfügbar zu machen. Der Opel GT X Experimental baut auf dieser Tradition auf und zeigt unsere mutige Zukunftsvision der Marke“, sagt Markendirektor Tobias Gubitz.

Opel GT X Experimental: Neue KampagneBereits seit 120 Jahren macht Opel wegweisende Entwicklungen im Automobilbau für breite Käuferschichten zugänglich. Gemäß dem Motto „Die Zukunft gehört allen“ demokratisieren wir innovative Technologien. Zugleich bleibt Opel unverkennbar eine Marke mit deutschen Wurzeln – das ist seit jeher unser Standard. Zum Besten der traditionellen deutschen Werte – ausgezeichnete Ingenieurskunst, die Faszination für präzise ausgearbeitete Produkte, Funktionalität, Qualität und Zuverlässigkeit – tritt nun eine freundliche, weltoffene Haltung sowie ein begeisterndes Styling. So definieren wir Standards neu. Und der GT X Experimental verkörpert die Werte eines progressiven Deutschlands in all seinen Technologien und seinem emotionalen Design. Wie – das zeigen wir mit unserer neuen europaweiten Kampagne #StandardEvolved, die ab sofort auf allen Social Media-Kanälen – von Facebook über Twitter und Instagram bis YouTube – sowie auf unserer Website zu #StandardEvolved und im VICE-Netzwerk läuft.

In der ersten Kampagnenphase stellen wir in Filmen und Posts die Werte und Menschen vor, die für einen modernen Zeitgeist in Deutschland stehen: Junge Menschen, die Standards durch ihre Einzigartigkeit weiterentwickeln. So sagt Tattoo-Künstler Max: „Ich will die Wahrnehmung der Leute verändern und sie auch mit Außergewöhnlichem konfrontieren – so wird Akzeptanz geschaffen.“ Genau das macht eine neue, weltoffene Kultur aus. Dem stimmen auch die anderen Kampagnen-Gesichter zu: „Deutschland bedeutet Freiheit. Du kannst von überall her kommen. Du kannst herumlaufen, wie Du magst. Du kannst küssen, wen Du magst. Und es ist OK.“

Mutig, klar, direkt – und dabei freundlich und emotional: Mit diesen Werten werden nicht nur moderne kulturelle Standards definiert, für all das steht auch der Opel GT X Experimental als automobiles Sinnbild. In der zweiten Kampagnenphase ab Mitte Dezember integrieren wir mit der neuen Markenstudie so unsere Vision für die Zukunft. Ebenso wie sich die Kultur fortwährend wandelt, gibt der GT X Experimental einen Ausblick darauf, wie Opel-Modelle ab Mitte der 2020er Jahre sein werden – und wie diese mit ihrer Gestaltung und ihren Technologien das Leben der Menschen angenehmer machen werden: Klare Formen, ein mutiges Design mit den Markenzeichen Opel Kompass und Opel Vizor und darunter verborgene Technologien, die genau dann in Erscheinung treten, wenn sie benötigt werden. Der GT X Experimental richtet den Blick auf das Wesentliche, auf das, was uns als Autofahrer voranbringt. Unsere Markenstudie nimmt so die Intention der die Kampagne begleitenden Millenials auf: Zeigen, was möglich ist und die Gesellschaft für Neues öffnen. #StandardEvolved ist jetzt in Deutschland gestartet und läuft noch bis Ende Dezember.

Welche Tugenden machen Opel in Euren Augen zu einer deutschen Marke? Wie würdet Ihr den GT X Experimental mutig und markengerecht inszenieren? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Kommentare (93)

  1. Welche Tugenden machen Opel in Euren Augen zu einer deutschen Marke?
    – Solidität, Lebensdauer
    – im Vergleich mit Mitbewerbern geringerer Kraftstoffverbrauch
    – hoher Alltagsnutzen des jeweiligen Fahrzeuges
    – Arbeitsplätze / Wertschöpfung: vor Ort (Europa)
    – gutes / umfangreiches Werkstattnetz
    – kundenorientiertes Serviceverhalten, Händler-Kunden Partnerschaft
    – etabliert im gut mittleren Preissegment
    – ansprechendes Design
    – Fahrzeuge für alle Altersklassen
    – Kundenbindung: Einmal OPEL… weshalb nicht “für immer” ?

    • Das wichtigste für eine deutsche Marke ist Platz und durchdachte Lösungen.
      Opel hatte mal beides und hat beides vernachlässigt.

      PS: Beides besetzt nun Skoda und ist damit extrem Erfolgreich!

      • Ich würde auch sagen Sicherheit und Technik, denn die Technik bringt nämlich die Sicherheit mit sich. Wer natürlich Vorreiter ist, hat die Nase vorn.
        Siehe VW oder Mercedes, nun dreht sich das Pandel und Tesla, Hyundai, Kia werden erfolgreicher, weil die Deutschen nicht aus dem Quark kommen.

      • Naja, es gab Zeiten da wurden der Omega Car. und später der Vectra Car. als Lastenesel verspottet. Irgendwie komisch, sind wir Deutsche doch so unheimlich stolz auf unsere Autos. Nur bei Opel nicht. Jetzt gilt sogar Skoda als Clever, obwohl sie nicht viel anderes machen, wie damals Opel mit Omega oder Vectra Car.. Mein Respekt vor Skoda hält sich in Grenzen. Skoda leistet keinen technischen Beitrag für den Konzern. Dort kommt alles von VW, Audi oder Porsche.

        • Tja. Da sieht man mal am Bsp. Skoda was Marketing + Image leisten können (!)

          Oder sogar das “Anti-Image” von Dacia ist ja auch eine passgenaue Sache 😉

          Bei OPEL fehlt mir K O N T I N U I T Ä T
          Und damit geht Gewohnheit + Vertrauen verloren.
          Nachfolgemodelle fallen weg.

          Strohfeuer-Kampagnen flammen kurz auf und was folgt…
          Getoppt dann schlußendlich durch den Verkauf an PSA.

          Ok. Neustart. Heißt halt (schon wieder) sich in Geduld üben was damit kommen mag.
          Insignia, CLX, GLX, Combo,…..alles noch aus diesem “Hohlraum” dazwischen entstanden.

          Bleibt für das “richtige neue OPEL” der neue Corsa abzuwarten !

          Und selbst der ist aber auch schon irgendwo wieder ein Kompromiss aus der Not / die Zeit drängte – wenn doch unter GM bereits einer fast fertig war und mit dem Verkauf an PSA wieder neu begonnen werden musste…

          Und mit dem GT-X wird einem auch bereits das Design für die Modelle danach serviert !

          Also ab dem Astra-L wohl mutmaßlich.

          Klar – es ist ja immer ein steter Wandel und Entwicklungsprozeß.
          Nur weil man bei anderen Herstellern nicht sovieles/ähnliches ließt wie hier.
          Da wurden auch schon ganze Modellreihen versägt, gecancelt, gekürzt, weil der Designer/sonstige Entscheider in Ungnade “seines Ausbund an Kreativität” fiel etc.

  2. Ich kann mir nicht helfen, aber der GT X Experimental und der brandneue DS3 Crossback haben nach meinem Empfinden eine sehr ähnliche Designsprache
    ( zumindest was das Exterieur angeht)
    Im Interieur hat der DS3 Crossback zum Glück keine Ähnlichkeit mit dem Opel…;-)

    Kann das Zufall sein?

    • Ist kein Zufall, Opel hat ein verfügbares Fahrzeug genommen und etwas Modelliert und fertig ist der GT X.

      Nein im Ernst, die SUVs sehen sich alle sehr ähnlich, egal ob VW, Audi, BMW…

      • @Hassan/@Reinivann: Tut mir leid, aber dem muss ich widersprechen! Zur Erinnerung: Mit dem Wechsel zur Groupe PSA haben wir hart an einer neuen, frischen Design-Vision gearbeitet und an der Schärfung des Markenprofils. Im Fokus: Opel, Opel, Opel. Opel ist unverkennbar eine Marke mit deutschen Wurzeln – das ist seit jeher Opel-Standard. Zum Besten der traditionellen deutschen Werte – ausgezeichnete Ingenieurskunst, die Faszination für präzise ausgearbeitete Produkte, Funktionalität, Qualität und Zuverlässigkeit – tritt nun eine freundliche, weltoffene Haltung sowie ein begeisterndes Styling mit dem GT X Experimental . So definiert Opel Standards neu. Einfluss auf das Design des GT X Experimental genommen haben vielmehr unsere Ikonen: Kadett, GT, CD Concept sowie der Manta. Natürlich baut man auf bereits vorhandenen Tugenden auf. Was Referenzen angeht, können wir in unserer Modellvergangenheit aus dem vollen schöpfen. Auf unsere Historie sind wir stolz, nächstes Jahr feiern wir 120 Jahre Automobilbau. Im Falle des GT X Experimental stand neben den oben erwähnten Ikonen jedoch am meisten der GT Concept Pate.

        • Ok, ich habe mich auch falsch ausgedrückt: Nicht die Designsprache zwischen GT X Experimental und DS3 Crossback ist ähnlich…ich meinte vielmehr die Proportionen. Könnte es sein, daß die Plattform von beiden Modellen die Gleiche ist?

          • @Hassan: Wir designen/entwickeln Concept Cars plattformunabhängig. Eine Architektur würde viel zu viele Rahmenbedingungen forcieren und damit die Kreativität der Designer einschränken. Da wir hier eine Vision der Zukunft (Mitte 2020er) erstellen, ist kreativer Spielraum absolut unerlässlich. Die Entscheidung für eine Größe kommt vielmehr durch die Entscheidung für ein kompaktes, vollelektrisches SUV. Mark Adams beschreibt die Rolle eines Concept Cars und der kreativen Freiheit ganz gut in dieser kleinen Instagram-Interview-Serie, aus der ich 2 Sequenzen ausgewählt habe:
            https://www.instagram.com/p/BmwFf4UlXvM/
            https://www.instagram.com/p/Bmli08klIsV/

        • Ich bin mir absolut sicher,dass Opel weder mit der nichtssagenden Markenbotschaft ” Die Zukunft gehört Allen” noch mit einer Designer Chimäre, wie diesen GTX reißen wird. Ich schätze eher im Gegenteil, es wird ein negatives Signal gesendet ! Opel braucht klare Aussagen ,eine klare Positionierung seiner Modelle mit eigenständigem klaren funktionellen Sexy -Design. Man verweist auf den Manta A , GT, evtl. noch auf den Commodore B die in den beginnenden 70 ger Jahre eine total zeitlose Linienführung besaßen und für sich eine eigenständige Modellreihe darstellten, die jedoch nicht weiter gepflegt wurden. Wenn man seine Tradition mit Füssen tritt und erfolgreiche Modellreihen herschenkt ( GT, Mantra-Calibra , Diplomat , Senator /Monza u.Omega,Frontera) Marktanteile in einer Größenordung preis gibt, die heute den Opel Händler die Tränen in die Augen treibt, dann glaubt mit Modellen wie Astra und Insignia Spagat spielen zu müssen, weil diese Fahrzeuge mehrere Modellklassen übergreifend entwickelt wurden, des weiteren auch noch Leuchttürme wie die OPC-Modelle und den Adam eingehen lässt, der steht leider für nichts mehr, außer bestenfalls für X-Beliebigkeit. Ein X für NiX !!!! Das ist schon sehr traurig, was hier mit der zweitältesten Automobilfabrik der Welt angerichtet wurde und noch wird, bis dieser Name endgültig in der Chronik eines Geschichtsbuches verschwindet. In diesem Sinne Ihr TU

  3. Deutsche Marke?
    – Werke in Deutschland
    – Hauptzahl der Mitarbeiter in Deutschland
    – Entwicklung in Deutschland
    – Eigenständiges Design aus Deutschland

    Hat Opel das noch?

    Wie lange noch?

    • @NICK: Die Punkte treffen alle auf Opel zu und wurden von Managementseite immer wieder bekräftigt. Ein Management, dass Opel zurück in die schwarzen Zahlen geführt hat, dass sich in der Pflicht sieht, Beschäftigung am Standort dauerhaft zu sichern und sich mit den Sozialpartnern auf einen neuen Rahmenvertrag einigte, der bis Juli 2023 läuft.

      Werke in Deutschland:
      Wie im Mai verkündet, werden von 2018 bis 2023 signifikante Investitionen in die deutschen Standorte Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern und unser R&D Center fließen. Als Teil dieses Investments wird ab Mitte nächsten Jahres der Grandland X in zwei Schichten im Werk in Eisenach produziert – inklusive einer Hybridversion, die 2020 folgen wird. Details für die in Rüsselsheim und Kaiserslautern geplanten Investitionen wird das Unternehmen zu gegebener Zeit veröffentlichen. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Werke ist eine der wesentlichen Säulen unseres Unternehmensplans PACE! Kleiner Ausblick: Opel bringt bis 2020 acht komplett neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt.

      Entwicklung in Deutschland:
      Neben den 15 Kompetenzzentren mit globaler Verantwortung (u.a. Sitze, Brennstoffzellenentwicklung, notwendige Anpassungen für den US-Markt [Fahrzeuge und Antriebe] und hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme) für den kompletten Konzern sind unsere Ingenieure in Rüsselsheim auch federführend bei der Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge sowie der neuen EP-Vierzylinder-Benzinmotorenfamilie. Und bezüglich der strategischen Partnerschaft mit Segula bekräftigt die Groupe PSA, dass das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum auch nach dem Abschluss der Transaktion im Zentrum der globalen R&D-Aktivitäten des Konzerns stehen wird. Es wird wettbewerbsfähig aufgestellt sein und so auch weiterhin das Design und die Entwicklung der künftigen Opel- und Vauxhall-Modelle verantworten. Das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum bekommt zudem mehr als 160 Ladepunkte für Elektroautos und erforscht die Ladeinfrastruktur der Zukunft.

      Eigenständiges Design aus Deutschland:
      Mit dem Opel GT X Experimental als mutiges, 4,06 Meter langes, kompaktes, vollelektrisches SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und voller innovativer Ideen haben wir den Grundstein gelegt: Der GT X Experimental verkörpert dabei die Opel-Werte und ‑Visionen und gibt einen Ausblick auf die künftigen Modelle von Opel. Er steht für Elektrifizierung aller Opel-Modelle bis 2024, Vizor und Pure Panel geben einen Ausblick auf die Opel-Modelle im weiteren Verlauf der 2020er Jahre.

      • Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich beäuge die Entwicklung weiter kritisch. Ich fuhr zuletzt zwei Astra J Kombi 1.6 Turbo, bin dann jetzt auf Insignia 2.0 Turbo umgestiegen, weil mir das Design (Seitenansicht) des aktuellen Astra ST einfach nicht zugesagt hat, das natürlich noch unter GM entstanden ist. Artverwandt ist leider auch das Design den aktuellen Insignia, der mir auch einfach nicht “bullig” genug ist. Leichtes Gewicht muss ja nicht schmal aussehen, wie auch immer – das Design ist auch unter GM entstanden. Letzten Endes sind das dann aber beides noch Opel, die auch mit anderem Logo als Vauxhall oder Buick verkauft werden.

        Der neue Corsa sieht z.B. sehr gut aus, aber hält man das Opel Logo zu, kann es auch ein Peugeot sein. Heute stand ich an der Ampel neben dem Grandland und wenn man vorher nicht hinterher gefahren ist, dann sieht man beim Blick aus dem Seitenfenster auf Haube, Spiel und Frontscheibe nicht – ist es ein Opel oder ist es ein Peugeot? Und das ist es was ich kritisiere. Ist ein in Deutschland gebauter Peugeot mit Opel-Blitz ein Auto einer deutschen Marke??? Ist ein Insignia mit Buick-Logo ein Auto einer amerikanischen Marke???

        Jetzt kann man immer sagen – Bei SUV und leichten Nutzfahrzeugen haben wir Joinventures mit anderen Herstellern, aber wenn Kernmodelle wie Corsa und Astra nur noch Peugeots mit anderer Haube und Opel Blitz sind, dann ist das für mich keine “deutsche Marke” mehr.

        Ich habe mir Crossland und Grandland angesehen, wenn man da die Türen oder die Haube aufmacht, sind das nicht die Autos die man von Opel kennt, wenn das beim Corsa und Astra ähnlichen werden wird, wäre das sehr traurig. Bei allem Spargedanken…dann muss man auch ehrlich sagen “Opel ist ab jetzt eine Karosserievariante von Peugeot”, aber dann stellt man sich nicht hin und sagt “Wir werden deutscher als je zuvor”…

        Ich hab Opel im Blut, bin noch nie etwas anderes gefahren, habe viele Jahre beim Opelhändler gearbeitet und hatte eigentlich nicht vor jemals was anderes zu fahren (wenns gut läuft vllt. mal nen Porsche…), aber wenn Opel zukünftig nur noch fast baugleiche Modelle mit den mir verhassten französischen Modellen anbietet, dann muss ich wohl meinen jetzigen Insignia fahren bis er auseinander fällt und dann mal weiter sehen…

        Also kämpft dafür das Opel WIRKLICH (wenigsten bei den Kernmodellen) DEUTSCH bleibt.

        PS: Der neue Opel Combo…deutsches Auto??? Wahrhaftig kein schlechtes Auto, aber “deutsch”???

        • Was meinst du mit,

          “Der neue Corsa sieht z.B. sehr gut aus, aber…”

          Der aktuelle, Corsa-D/E ist von 2006/14 oder hast du schon den wirklich neuen Corsa-F (für 2019) gesehen ?

          Aber wenn du den Grandland nicht vom 3008 unterscheiden kannst. Naja.

          • “Aber wenn du den Grandland nicht vom 3008 unterscheiden kannst. Naja.”…

            Das habe ich auch spontan gedacht. Wenn man Defizite in der Wahrnehmung hat, sollte man das nicht auf die Marke schieben 😉

          • Ich meine schon den neuen Corsa 2019, hier gibt es ja schon diverse Erlkönig-Bilder und “entarnte” Animationen…

            “dann sieht man beim Blick aus dem Seitenfenster auf Haube, Spiel und Frontscheibe nicht – ist es ein Opel oder ist es ein Peugeot?” Wenn Du das auf den ersten Blick, aus der Perspektive erkennen kannst – Respekt.

          • Sorry. Aber (mir) bekannte Erlkönigbilder zeigen die GM-Variante, entsprechend veralteter Stand (bzw. wie sie dieses Jahr gekommen wäre). Sah ich selber live. Passé.

            Unter PSA das komplett neue Ding/deren Platzform, wurde meines wissen nach noch nicht erhascht.
            Lediglich der neue 208, der bereits früher in 2019 kommt. Bzw der DS3 Crossback zu gleicher Plattform (mit offiz Bildern schon).

            Und Fakes der Gazetten. Naja. Jede Woche was…
            Orientieren sich im Unwissen/Unvermögen aktuell halt am GT-X…

          • @Nick/X-didi: Modelle auf der gleichen Plattform gab es zuvor auf GM-Architekturen auch (Ampera-e), ebenso im LCV Business (Vivaro, Movano). Lasst uns doch einmal über den neuen Corsa reden: Wenn ihr euch wünscht, dass “Opel WIRKLICH (wenigsten bei den Kernmodellen) DEUTSCH bleibt”, ist der Corsa doch als Volumenmodell ein Paradebeispiel. Welche Produktmerkmale sollte der Corsa in euren Augen aufweisen, um als typischer Opel wahrgenommen zu werden?

          • Ja klar, es gab und gibt überall und ständig auf entsprechenden Plattformen um so mehr Varianz an Modellen aufgebaut.
            Bereits unter GM mit um so mehr und jetzt unter PSA auf um so weniger/”schlanker” reduzierten Anzahl (CMP/EMP1 + EMP2).
            Das bestreite ich ja gar nicht, nur zum gerade angesprochenen neuen Corsa(-F) gab es halt den Wechsel.

            PS/@Q: Was war denn mit dem in Klammer gesetzten Ampera-e in diesem Zusammenhang gemeint ?

            Darüber las ich schon so manches Rätsel seines Ursprungs/Plattform, gerne mehr dazu !

          • Zur Frage: Welche Merkmale sollte der neue Corsa haben…

            – Eine gewisse Kontinuität/Wiedererkennbarkeit.
            – Den 4m-Rahmen nicht wirklich sprengen
            – Auch nicht mit dem neuen Übel, immer mehr in die Breite
            zu gehen.
            – Ich möchte mit 1.98m (weiterhin) reinpassen, an der
            Sitzschienenlänge nicht sparen !
            – Leichter muss er werden/ist wohl zu erwarten…
            – Robust + zuverlässig
            – Kein Pseudo-Klavierlack
            – Service-freundlich
            – …

          • Damit der Corsa “deutsch” bleibt müsste er eigentlich wenigstens zum Teil auch in Deutschland gebaut werden, aber das wäre dann ja beim Astra auch nicht mehr der Fall. Also verabschieden wir uns also von der Vorstellung, ein deutsches Auto müsse in Deutschland gebaut sein. BMWs kommen aus Amerika, Audis aus der Slowakei…also was macht ein Auto deutsch? Es sollte grösstenteils hier entwickelt worden sein. Es sollte nicht ein vorhandenes ausländisches Modell mit anderen Türen, Kotflügeln und Motorhaube sein.

            Was würde ich mir selbst vom Corsa wünschen? Neben einem eigenständigen Design, einen hochwertigen Innenraum ala Adam, gute Sitze, eine Sportvariante mit kräftigem Motor & Optikpaket, eine E-Version mit >300km Reichweite, ordentliche Qualität und konkurrenzfähige Preise.

        • @Nick: Die nächste Generation des Opel/Vauxhall Corsa ab 2019 ausschließlich in Saragossa hergestellt wird. Das Werk Saragossa baut den Opel Corsa seit 1982. Seitdem wurden in dem Werk fast 13 Millionen Fahrzeuge gefertigt, davon über zehn Millionen Einheiten des Bestsellers Corsa. Auch die Elektroversion des Kleinwagen-Bestsellers ab 2020 in Saragossa vom Band laufen. Dieser Deal war Teil der sozialen Rahmenvereinbarung, die Ende Januar mit den Gewerkschaften in Spanien abgeschlossen wurde. In Eisenach wird dafür der Grandland X ab Mitte 2019 in zwei Schichten produziert – inklusive der Hybridversion, die 2020 folgen wird. Produktionsinvestments, Allokationen von Modellen, internatinale R&D-Netzwerke – da stimmen wir ja überein: Dies ist Gang und Gebe in der Autoindustrie, auch bei anderen deutschen Herstellern.

          Der Corsa ist das erste Auto und das erste Projekt, wir angestoßen haben, nachdem wir Teil der Groupe PSA wurden. Gemeinsam entwickelt – das beste aus beiden Welten trifft hier aufeinander. Auch als Teil von GM haben wir deutsche Ingenieurskunst beigesteuert, uns aber auch aus dem vorhandenen Innovationsportfolio aus dem globalen R&D-Netzwerk bedient.

          Eine e-Version wurde bereits angekündigt. Können wir anbieten, da der Corsa auf einer PSA-Plattform steht. Übrigens: Ein weiterer Vorteil der neuen Plattform: Unsere Ingenieure konnten die Entwicklungskosten um mehr als die Hälfte senken! Dank smarter Ideen, die uns dabei helfen, wettbewerbsfähig zu werden, haben wir eine dreistellige Millionensumme eingespart. Nehmen wir z.B. die Komplexität des Corsa: Im aktuellen Corsa haben wir allein 16 unterschiedliche Frontscheiben. Grundsätzlich haben wir uns vorgenommen, dass alle Pkw-Modelle von Opel bis 2024 auf gemeinsamen Groupe PSA-Architekturen basieren. Das wird für immense Skaleneffekte sorgen, denn wir werden die von Opel verwendeten Pkw-Plattformen von neun auf zwei verringern.

          • Ja, das ist alles aus kostentechnischen Gründen nachvollziehbar.

            Letztenendes bedeutet es aber – sowie Citroen & Peugeout die selben Fahrzeuge mit zweierlei, DS einbezogen dreierlei Karrosserievarianten sind, so wird Opel dann jetzt zur vierten Karrosserievariante. Ist aus Kostengründen alles nachvollziehbar – aber ist es dann noch eine “deutsche Marke”oder ein “deutsches Auto”???

            Das man es als “deutsch” verkaufen will ist klar, denn “Made in Germany” steht hoch im Kurs. Doch letzten Endes ist es ein französiches Auto, bei dem aus Deutschland mitentwickelt wurde…und PSA schiebt es dann in die Märkte in denen “französiche” Autos eben nicht so sehr gefragt sind.

            Sind wir nicht alle mit “Franzosen können keine Autos bauen” aufgewachsen???

          • @Nick Eigentlich war das vorher nicht anders. GM Gleichteile, GM Motoren/Getriebe und Plattformen. Der Unterschied ist allerdings das die GM Versionen dieser Modelle in Deutschland praktisch nicht vertreten sind (Holden, Buick) und der Zusammenhang für die Kunden nicht so ersichtlich war. Mit Peugeot sieht das dann schon anders aus.
            Ich glaube eine der größten Herausforderungen für Opel ist es den Autos trotz PSA Technik noch ein deutsches Feeling zu geben und dafür zu Sorgen das die Kunden diese Autos als deutsch wahrnehmen.

          • Damit der Corsa als deutsch gilt und sich von Koreanern unterscheidet muss er ein technisches präzises deutsches Design haben. Auch bei den etwas günstigeren Materialien im Interieurmaterialmix selbst diese hochwertiger in Optik und Haptik sein als im Wettbewerb sowie NullSpaltmaßtoleranz, dann wirkt die Wertigkeit schon im Unterbewusstsein perfekt.

          • @DerD – Holden und Buick? Ja aber welchen Opel gabs da als Karrosserievariante? Den Insgnia und fen Mokka glaube ich. Aber Corsa oder Astra die gabs bei Opel & Vauxhall oder irre ich mich? Wenn jetzt jeder Opel nur noch eine Karrosserievariante von Peugeot ist, finde zumindest ich, das sehr schade. Dann ist die eigrnständige deutsche Marke eigentlich dahin…gut Seat ist auch nicht mehr spanisch und Skosa nicht mehr tschechich. Dir sind jetzt mehr deutsch als vorher, was ihnen aber nicht schadet, denn “deutsch sein” ist bei Autos nicht verkehrt. Wir werden aber nicht “mehr deutsch” sondern “mehr französich” und dasvist, wieder in meinen Augen, nicht so gut…

          • Ich meine GM hätte es auch nicht so auf die Spitze getrieben, das alle Autos quasi gleich sind. Saab, Cadillac & Opel, selbst Daewoo/Chevrolet hatten alle ihre eigene Bauweise, eigene Motoren usw.bWaren deutlich zu unterscheiden. Das der PSA-Weg kostentechnisch viel besser ist, steht ja ausser Frage, aber dann soll man das doxh ehrlich sagen und nicht mit “Opel wird so deutschvwie noch nie zuvor” kommen…Meine Meinung…

          • @Nick Ich bin voll deiner Meinung, aber da Opel zu PSA gehört ist das jetzt eben so und wir werden um die Gleichteile nicht rumkommen. Es liegt jetzt an Opel daraus was besonderes zu machen und sich von PSA abzugrenzen (sowohl vom Design, als auch von Feeling und den Modellen her).

            Zu den GM Plattformen:

            Delta 2: Astra J, Chevy Cruze, Cadillac ELR, Buick Verano
            Delta X: Astra K, Chevy Cruze, Buick Envision
            Gamma 2: Corsa C, Chevy Montana

            Motoren:

            1.6L CDTI: Astra J/K, Mokka/Insignia A,
            Chevy Cruze/Equinox/Trax
            GMC Terrain
            1.4L SGE Familie: Astra K,
            Buick Encore, Chevy Cruze/Malibu
            2.0L Ecotec: Insignia,
            Holden Commodore, Buick Regal

            Ich bin mir sicher die Liste könnte man noch lange fortsetzen. Der Unterschied ist aber wie gesagt das es klare Designunterschiede gibt (wie du ja auch gesagt hast) was vermutlich an den sehr verschiedenen Märkten Europa/USA liegt.
            Das ist jetzt eben anders, da PSA sich wie Opel auch hauptsächlich auf Europa konzentriert.

          • Bei den Design-Unterschieden sehe ich im wahrsten Sinne kein Problem:
            CLX / C3 Aircross
            GLX / 3008
            …sind im Exterieur wie Interieur meines Erachtens nach deutlich genug differenziert.

            Ja sogar mit (techn.) Prioritäten versehen, Bsp.:
            LED-Licht im CLX, dagegen keines im Citroen
            (was aber ziemlich besch… ausschaut wenn man LED-TFL mit Fahrlicht erblickt, gelblich/kalt)

            Ausnahme, die Kastenwagen (Combo + Co) sind in einer Preisklasse wo man nur mittels Rebadge arbeitet. Bestätigen andere Marken aber auch so.

            ABER:
            Wo tatsächlich mehr Marken-Unterschied her muss. Beim Handling, wie mir z.B. zu folgendem selbst auffällt.
            Die langen Schaltwege im CLX, das geht gar nicht (für einen OPEL !)!

  4. Ich muss leider sagen das mir diese Werbekampagne bisher nicht zusagt.
    Die Marketingfloskeln nehmen im Text leider etwas Überhand (kundenorientiert, mutig, klar etc.), wenn man als Unternehmen “nahbar” sein will sollte man auf solche nichtssagenden Floskeln verzichten, ich hoffe nur dass das im weiteren Verlauf der Kampagne nicht so bleibt.
    Dann ist da noch die Rede vom modernen, weltoffenen und toleranten Deutschland, einer weltoffenen Kultur. Ein Auto kann so etwas nicht verkörpern, mit der hat ein Auto nichts zu tun. Warum reden die Protagonisten hier nur über die Vorzüge Deutschlands? Warum geht man nicht aufs Auto ein, um das es hier doch eigentlich geht? Der GT X hat viele positive Eigenschaften (Elektro SUV, sehr futuristisches Design, anständige Reichweite, um mal ein paar zu nennen), diese sollte man auch aktiv bewerben, anstatt über Politik zu reden.
    Wenn ihr den GT X “mutig und markengerecht” inszenieren wollt, warum nicht zeigen das man Mut hat und ihn einfach bauen? Ich weiß, ist nicht so einfach wie es klingt, würde viel Zeit und Geld verschlingen. Aber ich glaube das dieses Auto großes Potenzial hat und auf dem Markt einzigartig wäre.
    Außerdem kann ich mir gut vorstellen das einige Kunden eher genervt sein werden wenn hier mit einem Auto geworben wird welches aber letztendlich ohnehin nicht zu kaufen ist.

    • Genau. Zuviel Fokus auf politische Floskeln und Zeitgeist, der morgen schon wieder out sein kann, und zu wenig auf das Produkt, welches meiner Meinung nach fast untergeht.

    • Es ist genau richtig, dass sich eine Marke gesellschaftlich positioniert. Mercedes hat zur Einführung der neuen A-Klasse ebenfalls Prominente und Influencer begleitet, während sie über ihr Leben, Heimat oder Werte sprachen. Das Auto spielte dabei auch nur eine untergeordnete Rolle. Auch Vodafone, also ein Mobilfunkanbieter, der nach deiner Erklärung ebenfalls keine Werte vermitteln kann, zeigt im neuesten Werbespot für Weihnachten, wie man die Marke positionieren kann.

      Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich auch etwas enttäuscht bin. Eine wirklich 360-Grad-Markenkampagne oder etwas außergewöhnliches zu Weihnachten wäre wohl weitaus dringlicher für Opel als eine Kampagne, die nur online zu sehen ist.

      • Habe mir die Vodafone Werbung mal angesehen, erstens kommt diese anscheinend nicht so gut an und zweitens schafft es Vodafone hier doch eine Verbindung zum eigenen Produkt herzustellen, was Opel leider nicht so gelingt.
        Ich habe grundsätzlich nichts dagegen wenn sich eine Marke gesellschaftlich positioniert, aber das Produkt sollte dabei nicht in den Hintergrund geraten wie es hier passiert. Und eine groß angelegte Marketingkampagne für ein Produkt welches man nicht kaufen kann halte ich auch für unklug. Ein Concept Car ist Technologieträger und zeigt die Designsprache der Zukunft.
        Das ist zwar als “Eye Catcher” für den Kunden ganz gut, das wars dann aber schon. Also den GT X entweder bauen, oder das Werbebudget für Autos benutzen die wirklich relevant für Opel und die Kunden sind. Der neue Corsa kommt ja bald, ein Teaser an jedem Adventswochenende und die Enthüllung zu Weihnachten hätte man zB machen können, nur so als Idee.

    • Ich sehe es auch so, daß die Werbung zu viele Floskeln beinhaltet, die NICHTS mit dem beworbenen Produkt zu tun haben. Außerdem sind die beiden Werbespots so wahnsinnig hip und so irrsinnig politisch korrekt, daß sie im Grunde absolut nichtssagend sind. Gäähhnn….

      • Danke, absolut den Nagel auf den Kopf getroffen. Dieses Geld hätte man sich sparen können. Was Opel braucht, sind keine hippen Hipster in einer schönen Kunstwelt, sondern gut erklärte und in Scene gesetzte Produkte.

        • @Hassan/Jeff Healey: Bitte nicht vergessen: der GT X Experimental ist ein Brand Concept Car, also eine Markenstudie! Im Rahmen des Strategieplans PACE! hat unsere Führungsebene den Auftrag erteilt, das Profil von Opel weiter zu schärfen und ein Konzeptfahrzeug zu entwickeln, das veranschaulicht, welches Ziel wir verfolgen. Ich habe den Design Thinking Vorgang, der zum GT X Experimental geführt hat, hier erklärt: https://www.opel-blog.com/2018/07/11/designkonzept-pur-und-chara.... Die gesellschaftliche Ebene hat als Volumenhersteller für uns eine hohe Bedeutung. In der Kundensegmentierung erweitert Opel seine Zielgruppe und will unter anderem ein jüngeres, modernes Publikum ansprechen – warum also nicht im Herzen Berlins mit etwas Zeitgeist?

          Für den einen mögen es Floskeln sein, andere finden durchaus positives Feedback für #StandardEvolved. Für uns als Marke ist diese Diskussion und Herleitung richtungsentscheidend! Was heißt deutsch? Was bedeutet nahbar und beigeisternd? Deswegen habe ich euch oben im Beitrag zu den Kommentaren ermuntert, um hier ein Stimmungsbild einzufangen.

          Für uns bedeuten die 3 Markenkerne:

          • Deutsch = Deutsche Präzision & Qualität | Ingenieurskunst | Bold & Pure Design
          • Begeisternd = Stolz & Selbstbewusst | Mutig & Zielstrebig | Begeisterndes Fahrerlebnis
          • Nahbar = Menschlich – Offen & Fürsorglich | Ehrlich & Geradlinig | Demokratisierung von Innovationen

          Die Combo-Kampagne zielt ebenso auf diese Werte ein, hat aber eine andere Ausrichtung, Ansprache und Zielgruppe (Auto und Features im Fokus, auf Verkauf ausgerichtet). Gerade arbeiten wir die nächste Kampagne aus – für unsere 120 Jahre Sondermodelle im Rahmen unseres Jubiläums nächstes Jahr (120 Jahre Automobilgeschichte) – auch diese wird auf gut erklärte und in Szene gesetzte Produkte ausgerichtet sein.

          • Wenn ihr den GT X so bauen würdet (oder andere Modelle die ähnlich futuristisch aussehen und entsprechende Features haben) müsstet ihr keine entsprechende Markenkampagne machen, da kommen die Leute schon von alleine.

            Ihr wollt junge Leute begeistern und als Kunden gewinnen?
            Das ist euch mit dem Adam glaube ich ganz gut gelungen, aber der wird ja anscheinend eingestampft.
            Wie ich es schon oben geschrieben habe, sorgt lieber dafür das die Autos die ihr tatsächlich in Serie baut einen “haben wollen” Effekt bei jungen Leute auslösen. So schaut man sich die Videos an (oder besser gesagt das eine, weil er in dem anderen garnicht vorkommt), ist vom GT X geflasht und stellt dann enttäuscht fest das Opel nichts vergleichbares im Portfolio hat. Da hilft auch Berlin und der Zeitgeist (was auch immer das sein soll) nicht viel.

            Ihr wollt “mutig und zielstrebig” sein, schafft es aber nicht wirklich mutige Modelle zu bauen. Wo ist denn der GT oder der GT X? Wo sind denn die ganzen anderen zum Teil genialen Konzepte und Ideen der letzten Jahre? Ein “begeisterndes Fahrerlebnis” wollt ihr vermitteln, die OPC Modelle die das an oberster Spitze verkörpert haben wurden aber über Jahre vernachlässigt bzw. gestrichen, das GT Konzept hätte mit Sicherheit ebenfalls viele Kunden überzeugt.

            Macht etwas was sonst keiner macht. Sorgt dafür, das ihr nicht Standard seid. Indem ihr zum Beispiel viel von den Designelementen des GT X übernehmt.
            Ich bin schon gespannt auf den neuen Corsa, hoffentlich kann auch der den Standard evolven.

          • @DerD: Der ADAM war und ist ein sehr wichtiges Modell für das Image von Opel, gelauncht in 2012 hat er nun aber das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Das bedeutet aber nicht, dass wir damit aufhören, aufregende Modelle anzubieten. Der GT X Experimental gibt einen Ausblick auf die Zukunft von Opel. Über die Jahrzehnte hinweg hat Opel mit seinen Konzeptfahrzeugen stets einen Blick in die eigene Zukunft geworfen. Die meisten Studien waren dabei nie für die Serienproduktion bestimmt. Vielmehr erlaubten sie es der Marke, Leitlinien für künftige Modelle zu erstellen. Ich denke, viele hier im Blog erkennen Tugenden des Monza Concept im Insignia wieder. Der GT Concept aus dem Jahr 2016 hob die Effizienz auf die nächste Stufe. Der GT X Experimental setzt diesen Weg nun entschieden fort. Der GT X Experimental steht nicht nur für Elektrifizierung aller Opel-Modelle bis 2024, wir wollen den Anteil der SUV am Gesamtabsatz von 25% auf 40% im Jahr 2021 steigern: der GT X ist ein vollelektrisches SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und voller innovativer Ideen und deutet bereits heute die Marschrichtung an. Der Opel Vizor wird alle Modelle des Unternehmens in den späteren 2020er Jahren kennzeichnen.

          • @Phillipp Quanz Das ist ja alles sehr nett geschrieben aber mir will es nicht in den Kopf warum man ein Modell beerdigt was sich über die Jahre in einem schwierigen Segment (Lifestyle Minis) sehr gut etabliert hat. Zudem sprachen sie von den gelungenen Concept Fahrzeugen die allesamt durchaus zu einer erfolgreichen Serienproduktion getaugt hätten. Leider geht mir von den sogenannten concepten zu wenig in die Serie über. Was ist denn vom GT Concept in die Serie übergegangen?? Mit Verlaub Opel ist einfach stink langweilig geworden und das Design ist alles andere als aufregend eher ermüdend.

          • Herr Quanz, um es in Sachen Adam auf den Punkt zu bringen, denn mir scheint, dass Opel nicht verstehen will:

            Es geht doch nicht darum, dass Opel damit aufhört, aufregende Modelle anzubieten, sondern einfach um die Tatsache, dass der Adam einen direkten Nachfolger gebraucht hätte. Damit hätte man ein flippiges, erfolgreiches (und noch leistbares) Modell etwa im Sinne der Marke MINI evolutionieren können, Design geschärft, neue Technik usw…

            Stattdessen stampft man dieses Konzept jedoch ganz ein und verweist auf neue Modelle. Diese Rechnung geht meiner Meinung nach nicht auf, denn wer heute einen Adam fährt, bestellt sich nicht morgen einen dicken GTX oder ein sonstiges Modell. Es bliebe lediglich der Corsa, der aber dann wohl auch schon zu groß ist.

            Der Karl wiederum ist ebenfalls keine Alternative zum Adam, da zu “gewöhnlich”, nur mit einem einzigen Motor lieferbar und nicht individualisierbar bzw. wurde dort sogar das Top-Modell gestrichen, Ausstattungen gekürzt usw. – somit wird der Karl zum Modell mit Schattendasein verbannt, in naher Zukunft wohl ebenfalls auslaufend.

            Ich weiß nicht, ob diese Überlegungen überhaupt angestellt wurden. Ein neuer Adam auf PSA-Basis, der sich in seinen Genen jedoch treu bleibt, wäre wünschenswert.

            Ob das der Weg ist, zweifele ich sehr stark an. Gerade, weil das Credo lautet, man wolle jüngere Kunden ansprechen. Das hat mit dem Adam sehr gut funktioniert, wird jedoch mit einem “fülligen” (und teureren) SUV wohl sehr schwer werden.

          • @Drummer79 Ich für meinen Teil glaube man will keine Konkurrenz im eigenen Haus und opfert nun den Adam für den DS3. Der Karl wird wie von Ihnen auch erwähnt sicherlich auch beerdigt. Was bleibt zum Schluss?? Opel als SUV Marke? Hoffentlich nicht! Ich verstehe die Autoindustrie bzw. die Kunden nicht mehr, was die Leute an diesen nutzlosen SUVs so toll finden.

        • @ralle: Um die strengen künftigen CO2-Grenzwerte einzuhalten und sich auf Segmente mit hohen Volumen zu konzentrieren, werden die Modelle ADAM, KARL und Cascada nach Ende ihres Lebenszyklus keine Nachfolger erhalten. Angesichts der sehr herausfordernden künftigen CO2-Vorgaben ist es unsere Verantwortung, Opel nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen. Selbstverständlich wird es auch in Zukunft besondere Imageträger in unserem Portfolio geben. Wohin die Reise geht, zeigt der GTX Experimental.

          • Warum sollte ein neuer Karl, Adam oder Cascada die Grenzwerte nicht einhalten können? Das sind Kleinwagen bzw. der Cascada auf Astra Basis. Schaut mal was die anderen Hersteller für Autos bauen bei denen das anscheinend kein Problem ist. Das mit den Volumenmodellen macht ja beim Karl und Cascada noch Sinn, bei diesen Autos aber irgendwelche CO2 Grenzwerte vorzuschieben ist schon witzig.
            Aber warum wollt ihr den Adam streichen? Ich dachte ihr wollt junge Menschen ansprechen, warum dann das einzige Modell im derzeitigen Opel Lineup streichen das dies wirklich tut? Im Oktober hat sich der Adam besser verkauft als der Crossland, Grandland und sogar der Insignia. Sorry Opel, aber das muss man nicht verstehen.

          • Lieber Herr PQ,
            die zitierten offiziellen und immer wieder stur wiederholten Statements sind den Bloglesern offensichtlich nicht schlüssig vermittelbar und damit wohl auch der Mehrheit der Kunden nicht. Wille und Logik sind 2 Paar Schuhe. Der Wille ist erkennbar, die Logik nicht. Das ist, was mich auch schon lange stört. Es ist kein in sich schlüssiges Gesamtkonzept für eine MARKE vorhanden, das Kontinuität ausströmt und damit MARKE bildet. Opel ist keine MARKE mehr, weil die Zielrichtungen sich ständig ändern und bewährtes aussortiert wird und damit der Kunde, der sich daran gewöhnt und es für sich als GUT befunden hat und damit als Kunde gebunden werden konnte, vor den Kopf gestoßen wird. Wenn Sie hier die Frage stellen, welche Produktmerkmale der Corsa in unseren Augen aufweisen sollte, um als typischer Opel wahrgenommen zu werden, dann kann ich nur antworten, dass mir ein Vizor und dieses komische Kreuz aus Leuchten und Sicken, das sich im Logo trifft, piepegal sind! Das sind Äußerlichkeiten, die nichts zum Popometer beitragen! Platzangebot, Variabilität, Wohlfühlambiente, leichte Bedienbarkeit, Komfort, Pflegeleichtigkeit, Pfiffige Details, sparsame und umweltfreundliche Motoren gepaart mit etwas Pep, Style und Individualisierungsmöglichkeiten bei der Ausstattung und das in wiedererkennbar evolutionärem Design. Damit entscheiden sich die Kunden darüber, ob sie bleiben oder ob sie gehen. Wenn nichts opeliges zu finden ist, dann braucht es auch keinen Opel, dann kann es x oder y sein. Ihr werft alleine in Deutschland monatlich 800 – 1500 Kunden vor die Tür, wenn Ihr den adam einstellt! Ist Euch das bewusst? Ihr habt mich beinahe verloren, weil die Laderaumabdeckung im K-ST keine Tippfunktion mehr hat und die versprochene Windschutzscheibenheizung nicht kam! Solche Stachel sitzen tief und es gibt keine Alleinstellungsmerkmale mehr, die das noch ausgleichen! Alleine der Flüsterdiesel hat mich bei der Stange gehalten. Schon als FLEX als Thema über Bord geworfen wurde, war das ärgerlich. Erst Werbung dafür machen, dass Heck- und Dachträger für Fahrräder ja so was von platzraubend und umständlich sind, und die pfiffige Alternative einfach wieder in der “Schublade” verschwinden lassen, wie es der Träger auch tat. WO IST EURE KONTINUITÄT, mit der die Kunden Euch erkennen sollen???? Was nutzt evolved, wenn der Kern dahinter nix Standard ist, weil er gleichzeitig ausgetauscht wurde / wird? LOGIK ist nicht Eure Stärke! Und das erkennen hier auch die Leser. Und MARKE könnt Ihr einfach nicht mehr. Da ist der Scherbenhaufen schon viel zu groß für, als dass Euch das noch jemand abnimmt! VW, Skoda und Ford zeigen, wie man mit Evolution weiterkommt, als mit Revolution. Und Wolvo hat seinen Kern nach Übernahme durch die Chinesen nicht einen Millimeter aufgegeben und damit Erfolg. Aber Ihr schmeißt die Exponenten in der äußeren Wahrnehmung auf den Müllhaufen: adam, Cascada, Zafira, OPC. Um nur ein paar davon zu nennen. Zugunsten eines Gesichts a´la Manta. So praktisch die Idee dazu ist, der Kern Eures Geschäfts sind tatsächlich verkaufte Autos und keine hippen Bilder. Das Produkt entscheidet. Und wenn das nicht zu den Bildern passt, sind die Bilder der Fehler – nicht umgekehrt!

          • Zitat von Vielfahrer” …dass mir ein Vizor und dieses komische Kreuz aus Leuchten und Sicken, das sich im Logo trifft, piepegal sind! Das sind Äußerlichkeiten, die nichts zum Popometer beitragen!”

            Hier stimme Ich absolut zu! Auch mir “rollen sich die Fußnägel hoch” wenn ich standing diese Hinweise auf den Opel-Vizor lese…
            Meine Güte, wenn ihr eure Hoffnung in ein zweitrangiges technisches Bauteil setzt, welches offensichtlich die Marke nach vorn bringen soll…dann gute Nacht!

          • @vielfahrer60:

            Bravo, deinem teilweise mit Herzblut geschriebenen Kommentar ist nichts hinzuzufügen!

            Ausser vielleicht, das der Fisch vom Kopf her stinkt und die Opel Belegschaft seit Jahren von Oben her eine Friss oder Stirb Mentalität gepredigt bekommt.
            Um einen Konzern dauerhaft vorwärts zu bringen Bedarf es auch mal der Einsicht dem “Fußvolk”, sei es Bandarbeiter, Mechaniker, Elektriker, etc. in einem anonymen Fragebogen zu fragen, wie er die Zukunft der Marke Opel sieht und welche Verbesserungen, Modelle, etc., er wünscht. Da hätte der Konzern mal endlich einen Anhaltspunkt, wie der einzelne MA, der ja auch auch Kunde ist, tickt.

            Das wird aber wohl nicht kommen, denn sowas gilt ja in Vorstandskreisen als Majestätsbeleidigung. Unstudierte Mitarbeiter mucken auf und wollen uns erzählen, wie ein Businessplan funktioniert. Bäh das geht ja garnicht. Ironie aus.

          • @Vielfahrer60 Ein sehr guter Kommentar der es auf den Punkt bringt. Opel hat mich mit der Einstellung des Adams nun vollständig als Neukunden verloren. Es gibt zur Zeit nix was mich anspricht außer vielleicht der Insignia der mir aber mit knapp 50.000€ (meine Konfiguration) zu teuer ist. Meine Frau hatte einen Astra J ST mit fast vollausstattung und wir empfanden den Astra K ST optisch wie auch in gewissen Details als Rückschritt. Um es brutal zu sagen beim Astra K sehe und fühle ich die Einsparmaßnahmen.

          • “Um die strengen künftigen CO2-Grenzwerte einzuhalten und sich auf Segmente mit hohen Volumen zu konzentrieren, werden die Modelle ADAM, KARL und Cascada nach Ende ihres Lebenszyklus keine Nachfolger erhalten.”

            Urgs. Die wahren Gründen darf man offiz. nicht nennen (?)

            Aber doch bitte nicht pauschal mit den CO2-Grenzwerten kommen – dann besser gar nix schreiben. Sorry.

            Der AdAM hat tatsächlich das geschafft, was MINI und Fiat 500 sonst nur noch inne haben.

            Aber bloß nicht in 2. Generation ausbauen…
            Denn für OPEL gilt nur eines: K O N T I N U I T Ä T ist nicht.

            Sowie CEO dort als ziemlich beliebiger, austauschbarer Personalposten gehalten werden.

  5. Schon Mal was anderes zu sehen als diese langweiligen Standard Spots in Deutschland.
    Wenn man die Kommentare hier liest, weiß man aber auch warum die deutsche Werbeindustrie nur so etwas produziert. Gähn!

  6. Ich find’s mega gut gemacht und trifft absolut den Zeitgeist!
    Solche Kampagnen verleihen der Marke frischen Glanz und zieht vorallem bei jungem Publikum neue Aufmerksamkeit auf sich!
    Es ist wichtig das modernisierte Image mit dem neuen Markengesicht zu kommunizieren – weiter so! 🙂

    • Gender and Diversity, Hipster und Juppies, bunte Gute-Laune-Welt, die Zukunft gehört allen: Alles schön und gut, schon ok. Aber wo ist dort das Produkt untergebracht? Knallhart gefragt: Wo ist der Nutzen für Opel? Von hippen Videos allein kann man als Autohersteller in einem mit Haken und Ösen umkämpften Markt nicht bestehen.

      • Wir sind mit der #StandardEvolved Kampagne auf der Markenebene. Das war auch der Fall, als wir “Die Zukunft gehört allen” eingeführt haben. Wo ist der Nutzen für Opel? Eine breitere Zielgruppe anzusprechen, den Modern Mainstream abholen. Erreichen, dass junge, hippe Menschen überhaupt auf den GT X Experimental aufmerksam werden, sie darauf aufmerksam machen, dass Opel ein weltoffenes und internationales Unternehmen ist und daran glaubt, dass die Zukunft allen gehört.

        Am Ende des Tages wollen wir natürlich das Verkaufsvolumen steigern und den Marktanteil stabilisieren. Dafür haben wir andere Kampagnen (z.B. Combo, Anfang nächstes Jahr die 120 Jahre Sondereditions-Kampagne). Unser strategischer Plan PACE! wird aus Opel ein nachhaltig profitables Unternehmen machen – mit einer wiederkehrenden operativen Marge im Automobilgeschäft von 2% bis 2020 und 6% bis 2026. Eine starke Markenpositionierung und ein klares Selbstverständnis unterstützen dabei.

        • Das verstehe ich schon, klingt sogar alles logisch und durchdacht. Die Sache hat meines Erachtens jedoch einen entscheidenden Haken: Was nützt mir die tollste Kampagne mit den tollsten Menschen und den tollsten Aussagen, wenn das Entscheidende nicht da ist, das Produkt!? Startet solche Kampagnen besser erst dann, wenn die passenden Produkte zur Kampagne auch in den Autohäusern angekommen sind, sonst ist das meiner Ansicht nach einfach nur Geld durch den Kamin gejagt. Um überhaupt irgendein aktuell kaufbares und modisches Opel-Fahrzeug in die Kampagne mit einweben zu können, hätte ich an Eurer Stelle zumindest den Adam/Adam Cross/Adam S dort neben der Zukunft, dem GT X, prominent gezeigt. Ihr habt doch tolle Autos, dann zeigt sie auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, auch und besonders in den kostenintensiven Kampagnen. Verknüpft die Aussicht auf die Zukunft mit den aktuellen Produkten.

          • Ich glaube ein Auto wie der Adam sorgt für mehr junge Kundschaft als es irgendeine Werbekampagne alleine je könnte. Leider hat der Adam ja mittlerweile doch einige Jahre auf dem Buckel und wird wohl eingestampft werden, deswegen würde es jetzt auch keinen Sinn machen damit zu werben.

          • Doch, es macht meiner Ansicht nach durchaus Sinn den Adam noch zu bewerben. Denn noch wird der Wagen angeboten und produziert. Eine Kampagne ohne Einblicke in aktuelle Produkte (z.B. besagter Adam) ist so etwas von sinnlos und Geld zum Fenster rausgeworfen.

  7. Werbekampagne schön und gut. Mich interessieren in erster Linie die Autos. Mit meinen 51 Jahren spricht mich diese Werbung jetzt nicht an.
    Die Fahrzeuge müssen meiner Ansicht nach überzeugen. Mehr positive Werbung geht doch gar nicht. Wenn demnächst ADAM, Cascada, Zafira und auch der Corsa 3 Türer nicht mehr gebaut werden, gibt es zukünftig hoffentlich nicht nur Standardware. Opel braucht einen Eyecatcher, worüber jeder spricht, und den viele kaufen wollen. Dieses Fahrzeug sollte auf die übrige Modellpalette abstrahlen. ADAM und Mokka waren ja wirklich Glücksbringer für Opel. Durch den ADAM sind doch sehr viele junge Menschen erst zu Opel gekommen. So ein GTX ist ja nicht schlecht, man sollte sowas auch zeitnah umsetzen.
    Opel Tugenden: gute Qualität, genügend Platz, gute Ausstattung, gutes Design, vertretbarer Preis, auch gerne technische Highlights ( z.B. Matrixlicht )
    Die Ausstattungslinien sollte man für die Zukunft mal überdenken. Ist ja manchmal ziemlich unübersichtlich von Selection bis Ultimate. Beim Modelljahreswechsel werden dann sogenannte Designlines, wie beim Grandland X wieder rausgeworfen. Das noch, bei einem fast neuen Modell. Schafft nicht gerade Kontinuität.

    • 👍 da sind wir einer Meinung!

      Früher war Opel Vorreiter und erfüllte Kundenwünsche.
      Heute, erhält der Kunde eine begrenzte Palette und das Auto ist Technisch wie auch Optisch mit Mängel bestickt ( Spaltmaße stimmen nicht, der Verbrauch ist viel zu hoch trotz downsizing und 3 Zylinder Motoren, Technik, angepriesene Assistentsysteme funktionieren nicht richtig…)

      Wo ist die Deutsche Qualität geblieben?
      Wo sind die Deutschen noch Vorreiter in neuste Technik?
      Preis + Leistung, stimmt auch nicht mehr, die Autos von Opel werden fast Monatlich teurer.
      Wo ist die Langlebige Technik, Mechanik geblieben die früher so gelobt wurde?

      Was ist OPEL?
      Wem oder Was möchte Opel?
      Wieso soll der Potentielle Kunde Opel kaufen?
      Wo möchte Opel am Ende hin?
      Wie will Opel die Nähe zum Kunden finden? Über den Händler gibt es keine Kontaktmöglichkeit.
      Wo sind die Performance Modelle geblieben?
      Wie will Opel ohne Adam und Co. die jungen Käufer ansprechen?
      … … … … … …

      • @Prelin: Hier zwei Opel-Post-Interviews mit unseren Marketing-Chefs, die viele der oben genannten Fragen beantworten sollten:

      • https://opelpost.com/08/2018/opel-marken-manifest/
      • https://opelpost.com/10/2018/xavier-duchemin-interview/
      • Was möchte Opel?
        Opel bringt deutsche Ingenieurskunst, Innovationen und Design zu den Menschen. Das war schon immer so. Wir werden die Dinge, für die Opel heute schon bekannt ist, konsequent weiterentwickeln (Tugenden wie Licht-/Sichttechnik und ergonomisches Sitzen/AGR, unverwechselbares Design: GT X / Vizor / Pure Panel). All dies wird entscheidend zur klaren Positionierung der Marke Opel beitragen. Bei alledem geht es uns nicht um die Vorreiterrolle, sondern um die Demokratisierung von Technologien! Wir wollen den Menschen ein guter Freund sein. Denn das waren wir schon immer. Und jetzt, da sich die Elektromobilität anschickt, massentauglich zu werden, werden wir bei Opel wieder für die Menschen da sein.

        Wo möchte Opel am Ende hin?
        Wir wollen und werden Opel wieder zur begehrtesten deutschen Volumen-Marke machen.

        Wer kauft eigentlich unsere Autos?
        Es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Marketing-Direktor Tobias Gubitz zitiert im Interview den Satz „Opel verkauft großartige Autos an klasse Menschen“ – das trifft es ganz gut. Und erläutert weiter: “Wir wissen, dass unsere Zielgruppe sowohl stolz auf ihre Arbeit ist, aber auch ihre Freizeit genießt. Wir wissen, dass ihnen Familie und Freunde am Herzen liegen. Und das Auto ist in der Regel etwas, für das sie hart gearbeitet haben. Etwas, womit sie sich belohnen und gleichzeitig etwas, das sie brauchen. Es ist schon eine ziemliche Ehre, für diese Menschen Autos bauen zu dürfen.”

        Wie will Opel die Nähe zum Kunden finden?
        Der Blog hier ist doch ein gutes Beispiel für Kundennähe. Medien, Kliniken, Händlerbesuche und -gespräche, Vorstandsbesuche beim Angrillen, Oschersleben, unsere Social Media Kanäle – ich denke, Opel hat sich schon immer als nahbare Marke hervorgetan.

        Wie will Opel ohne Adam und Co. die jungen Käufer ansprechen?
        Von Anfang 2019 bis Ende 2020 werden wir insgesamt 8 komplett neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen und investieren dafür vor allem in profitable Segmente mit hohen Absatzvolumen. Opel bietet dann eines der jüngsten Portfolios aller Volumenhersteller. Wir werden elektrisch, versuchen mit aller Macht, die strengen künftigen CO2-Grenzwerte einzuhalten. Klima und Umweltschutz dominierten zum Beispiel die jüngsten Wahlen in Deutschland – warum sollte sich das nicht auch mittelfristig auszahlen? Mit einem nachhaltig erfolgreichen Unternehmen, das Profit macht, kann widerum in die Entwicklung investitiert werden. Dazu müssen wir uns auf Segmente mit hohen Volumen konzentrieren. Nur mal so eine Zahl zum Verdauen: 2017 haben wir 46,000 ADAM verkauft. Wenn man das in Vergleich zum Corsa setzt, versteht man die Rechnung. Wir diskutieren hier im Blog immer wieder Zukunftsthemen. Wie zahlt sich PACE! aus? Ist es richtig? Ja, wir machen wieder Gewinn. Gleichzeitig brauchen wir das Vertrauen, denn obwohl wir extrem schnell daran arbeiten, auf die Erfolgsspur zurückzukommen, ist es doch ein harter Weg und nicht alles von heute auf morgen möglich. Erfolge wie der IVOTY-Award für den Combo geben uns Rückenwind. Ich bitte euch auch, den neuen Corsa abzuwarten – vielleicht ist er ja für den ein oder anderen hier im Blog ein Hoffnungsschimmer. Wir glauben jedenfalls an unser Comeback und daran, unsere deutschen Tugenden für die Marke Opel sprechen zu lassen. Der Opel GT X Experimental ist quasi das „Auto gewordene“ Marken-Manifest. Alles was wir in unserem Grundsatzpapier festgehalten haben, haben die Designer in das Brand Concept Car übersetzt.

        • Ich bin auf den neuen Corsa sehr gespannt. Denn da wird man sehen, wohin die Reise mit PSA geht. Wenn Ihr den verhaut, wird alles noch schwieriger um die Skeptiker überzeugen zu können. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich meine Zweifel habe, denn die PSA-Modelle CLX und GLX überzeugen mich mit der Innenraumanmutung nicht.

          Auch erhoffe ich mir eine sportliche Version vom Corsa – nein kein GSi. GSi steht für mich momentan für Schaf im Wolfspelz, überzeugt ebenso nicht.

          Andere Hersteller schaffen es auch sportliche Autos anzubieten mit mehr Bums. Also lasst OPC am Leben und zeigt, dass die Performance-Modelle mit Herzblut entwickelt worden sind.

          Auch wenn vom Adam vergleichsweise wenig produziert wurde, war es eindeutig eins der besten Autos, das Ihr jemals gebaut habt.
          Man liest und hört nur positives, auch von Fahrern anderer Hersteller.
          Wir erfreuen uns jeden Tag an dem Fahrspaß und der Qualität, die der Adam bietet. Deswegen wird es wohl zum Ende noch einen neuen Adam S geben, denn da wissen wir welche Qualität wir bekommen, im Gegensatz zum neuen Corsa.

          • Beim ersten Satz schließe ich mich speziell an. Speziell bei der Innenraumanmutung muss der Grandland X angesichts des doch sehr “gesunden” Preisniveaus dringend hochwertiger daher kommen. Wie es geht, zeigen gerade die Konkurrenten aus Fernost, jedoch zu moderateren Preisen (z.B. Kia Sportage FL).

          • Ein neuer Corsa OPC mit der leichteren Plattform wäre natürlich genial, aber ich würde nicht zu viel drauf hoffen.
            Ich verstehe wirklich nicht wie man den Adam einstampfen kann. Ein Imageträger der sich besser verkauft als viele andere Opel Modelle und das Potenzial hat viele Leute zu begeistern und zu Stammkunden zu machen.

          • Auch wenn der Adam nicht zu meiner aktuellen Familiensituation passt, wäre er für mich die Nummer 1, wenn ich mir einen Kleinwagen holen müsste. Danach käme mit Abstand der Fiat500/Audi A1.

            Der Adam hat den Mut im Design und der Umsetzung, den die anderen Opel-Modelle brauchen.

        • @Phillip Quanz Im Vergleich zum Corsa verkauft sich der Adam zwar nicht gut, aber immernoch besser als der Crossland, Grandland und sogar der Insignia, und das obwohl er technisch veraltet ist. Werden die jetzt auch eingestampft wegen schlechter Verkaufszahlen?
          Neue Modelle schön und gut, aber welche sollen die jungen Leute ansprechen? Neuer Vivaro? Neuer Mokka? Der Combo? Wohl eher nicht. Wenn der neue Corsa nicht ein bisschen Richtung Adam geht hättet ihr nichts mehr in der Richtung im Angebot.
          Und grade WEIL ihr so auf CO2 Ziele bedacht seid wäre ein neuer Adam doch optimal. Ein sparsamer Kleinwagen, evtl. noch als Elektroversion, gibt doch nichts besseres für den Flottenverbrauch als das.

          • Das Hauptproblem beim Adam ist wohl, dass er Opel kein oder nicht genug Geld in die Kasse spült, vermutlich der hohen Bereitstellungskosten für die Individualisierungsmöglichkeiten und den Lizenzgebühren an GM geschuldet. Nur gibt Opel in der Hinsicht meines Erachtens wieder einmal zu früh auf. Kaum ein anderes Auto der Marke Opel hat es in den vergangenen zwei Jahrzehnten so geschafft neue und teilweise junge Kunden für die Marke zu erobern wie der Adam, ausgenommen der Mokka vielleicht noch. Glaubt man nun bei Opel durch eine besonders individualisierbare Version des neuen Corsa diese Kunden halten zu können? Dann wäre dies meines Erachtens ein Trugschluss. Ein neuer Adam muss her, vom gleichen Band wie der nächste Corsa, auf gleicher, bekannt flexibler Basis. Entfeinert auf die Farb-und Polsterkombinationen die wirklich gefragt sind, die Erfahrungswerte sollten jetzt vorhanden sein. Es wäre ein zu großer Rückschritt diese Baureihe sang- und klanglos aufzugeben. Auch wenn die Absatzzahlen niemals die eines Corsa sein werden, der Adam zahlt in die Marke ein wie kein anderer.

            P.S.: Bringt noch eine Eva dazu, und optionale Heckflossen für den Adam Caravan „Edition Wartburg“ und der Punk geht ab. Dann habt Ihr das bezahlbare Kultauto für die nächste Generation.

          • Gut, das mit den Lizenzgebühren kann schon sein, aber das wäre ja auf neuer PSA Plattform nicht mehr der Fall.
            Gleiche Plattform wie der Corsa, anderes Design und eben mehr Optionen.
            Die Gewinnspanne wäre vermutlich allein schon wegen der vielen PSA Gleichteile nochmal höher als jetzt, ich bin mir sicher das man einen neuen Adam profitabel umsetzen könnte wenn man wollte. Und gerade wenn man junge Leute begeistern will ist ein Adam einfach Pflichtprogramm.

          • Der Adam-Ersatz wird schon kommen. Die werden schon dran sein, an den 108 einen Opelblitz dran zu malen…

        • Hallo Herr PQ,
          ich habe mir die beiden Links zu Opel-Post angesehen und die beiden Videos, die Anlass für diesen Blog-Beitrag sind und ich muss sagen, dass da ein neuer Markenkerrn durchaus erkennbar ist und sich durchaus so entwickeln kann. Aktuelle gesellschaftliche Themen dafür aufzugreifen, ist hip und kommt bei dafür aufgeschlossenen Menschen an. Passt. Erst einmal. Passt nicht. Beim zweiten Blick. Deutsch und nahbar: Opel Post aufgemacht und alles in Englisch. Deutsch und nahbar? Untertitel zu dem Bildern bei der Präsentation des GTXprmtl: englisch. Deutsch und nahbar? Ich für meinen Teil kann Englisch und verstehe die Inhalte. Der Kumpel in Bochum (sorry – das ist nicht despektierlich gemeint, aber viele Kunden kommen eben nicht aus der gebildeten Mittelschicht eines Hr. Duchemin!) versteht kein Wort und kann weder dem Video noch den Bildtexten etwas abgewinnen. Es muss eine zweite Ebene der Information geben, wo die abgehobenen Inhalte für den “gemeinen” Bürger abholbar sind! Es ist in der derzeitigen gesellschaftlichen Stimmung absolut wichtig und richtig, die dargestellten Werte so zu platzieren, wie Opel das gerade macht! Die Influenzer- und Blogger – Generation holt Ihr damit ab! Die Kunden, die den Mokka kaufen, weil sie sich beim Einstieg schwer tun und höher sitzen wollen, nicht! Es darf also nicht bei diesen Teasern bleiben. Der Mehrwert für den Kunden, der einen fahrbaren Untersatz braucht, muss erkennbar werden. Die praktische Umsetzung der hippen Bilder zum Modellprogramm fehlt. Und die Vision zu zukünftigen Modellen darf nicht verpuffen, bevor diese da sind. Der Vizor wird als Thema verbrannt, bevor er auf den Markt kommt und wer weiß, ob er dann noch hip ist und nicht längst durch die weitere Entwicklung überholt! Und völlig unlogisch sind Argumente zur Zukunft der Modellpalette. Den kleinen adam mit geringem Gewicht gegen ein SUV auszutauschen und das mit CO²-Vorteilen zu verargumentieren – das kommt einfach nicht (gut) an! Und was ist mit den hippen Car-Sharern und mit den Kurzstreckenpendlern, die Ihr mit dem Video ansprecht und die mit diesem SUV dann in der Stadt keine Parklücke finden? Logik geht anders!
          So genug der Kritik, die Ideen an und für sich sind ja gut und zukunftsweisend.

          • @Vielfahrer60: Schmunzel! 🙂 Also ich fahre MOKKA X, gehöre zur Altersklasse 50+ und kann trotzdem sehr wohl mit den Spots etwas anfangen. Sie zeigen mir, wie ein MOKKA Nachfolger elektrisch motorisiert sein wird / könnte. Ich finde das spannend und freue mich schon darauf. Bis dahin genieße ich jetzt aber erst einmal jeden Tag aufs neue mit großer Freude meinen jetzigen MOKKA, den ich mir übrigens als Nachfolger nach einer Mercedes A-Klasse gekauft habe. Der MOKKA ist superpraktisch, sparsam im Verbrauch (5,– L/100 Km) ungeheuer vielseitig, solide, schön anzusehen und mit Abstand das beste Fahrzeug, das ich je hatte (Ja !, der Mokka toppt die Mercedes A-Klasse!).

          • @Bellringer Als “Millennial”, den die Kampagne ja eigentlich ansprechen soll kann ich mit den Clips leider nichts anfangen.
            Meiner persönlichen Erfahrung nach stehen viele auf sportliche Autos, auch Konnektivität und technische Spielereien sind hoch im Kurs (neue A-Klasse zB.). Das einzige Opel Modell welches in diese Kerbe schlägt ist der Adam mit seinem Design und den vielen Möglichkeiten zur Individualisierung, ein Nachfolger der in seine Fußstapfen treten kann ist leider nicht in Sicht.

            Die Clips zeigen nur den GT X, für mich als Kunden erstmal vollkommen uninteressant, ich will wissen was ich tatsächlich kaufen kann. Inhaltlich gibt es sonst nichts Neues oder aufregendes. Das Politikgeschwafel kann marketingtechnisch auch schnell nach hinten los gehen.
            Als Fahrer eines Astra j OPC kann ich nur sagen das mein nächster Wagen mangels Angebot kein Opel mehr sein wird. Nichts wirklich aufregendes mehr dabei, leider. Und ich denke das es vielen anderen OPC Fahrern ähnlich geht. Bleibt die Hoffnung auf einen neuen Corsa OPC, oder zumindest mal einen anständigen GSi.

          • @Vielfahrer60

            Konstruktive, in meinen Augen hervorragende Kritik, die die Sache auf den Punkt bringt! Danke.

          • Hervorragend die Probleme angeschnitten und erklärt. Auch von mir ein ausdrückliches Danke für den sehr guten Beitrag.

          • @ Bellringer
            ja das lobe ich mir, ich bin in der gleichen Altersklasse und meine Frau war kurz dabei, mich zum Mokka zu bewegen – bis sie den Kofferraum gesehen hat … Nun also nach J-ST weiter mit K-ST!
            Noch etwas zur A-Klasse: leider ist das ein absolut untauglicher Maßstab für jedweden Qualiäts – Vergleich. Selten habe ich in den letzten 15 Jahren (als Firmenpool-Fahrzeug) ein schlechteres Auto benutzen müssen, als jene A-Klasse in beiden Modell-Generationen! Ich war jedesmal froh, wenn ich aussteigen durfte oder drum rumkam, es nutzen zu müssen. Polternde Hinterachse war noch das harmloseste, am schlimmsten waren die miesen und nicht reparablen Bremsen. Da hast Du automatisch doppelten Abstand gehalten in der Hoffnung, keinem drauffahren zu müssen.
            Als die A-Klasse damals auslief, hatte ich ja hier einmal dafür plädiert, dass Opel als Ersatz einen Wagen in der Größenklasse des Meriva A auflegt, um diese Kunden wie Dich abzuholen. Na klar, der Mokka und der CX schaffen das auch. Was an Dir zu beweisen ist … 😉
            Apropos Spot: ja, kann ich auch was mit anfangen. Aber ich gehöre wie viele hier tatsächlich zu Duchemins Bildungsbürgertum und bezweifle, dass das die Mehrheit der Kunden das von sich sagen kann oder darf. Bei > 70 % Firmenwagenanteil sind wohl eher die “Zwangskunden” mit den Produkten unterwegs und nicht das “Wahlvolk” …
            Onsoweit ist auch die Werbekampagne eine Ansprache für eine Minderheit, die wesentlichen Entscheider kommen aus dem Fuhrparkmanagement und denen muss man als Hersteller andere Gene als diese Spots einpflanzen, damit sie zugreifen. Wenn diese Gene dem “Wahlvolk” zugute kommen, ist aber alles richtig gemacht worden. Für meinen Teil überdecken die positiven Aspekte des Produkts noch die (o.g.) gesetzten Stachel …

  8. Hallo zusammen.
    Also Männer, mit der Denkwiese ( sorry Weise ) kommt man nicht auf einen grünen Zweig, Baum wie auch immer.
    Greenwashing, Bildwahrnehmung einer Anzeige, Werbewirkungsmessung, das sind recht wirksame Maßnahmen um für Opel Werbung zu machen.
    Das der Krempel auch für die Marktforschung ist müsste doch jedem Klar sein.
    Schließlich sind wir kein Tupperware, AMC Unternehmen.

    Opel will ganz klar zeigen was es Kann. PUNKT.

    Ein schönes Auto mit klaren Linien so was ist kaum zu Zeichnen, also auf einem Blatt Papier.
    Ich würde sagen Mutig voraus und genau so Bauen.
    Denn die Formensprache anderer Marken geht in diese Richtung zwar auch nur halbherzig, wir könnten mehr.
    Wollen wir oder wollen wir nicht.
    Ca.80 Jahre nur nicht zu modern bauen ging in die Hose.
    Wenn schon so langweilig wie ein Golf in der Xten Genreration.

    Opel Kompass und Vizor sind ein guter Schritt.

    MFG

  9. Was ich mir für Opel wünsche:

    – Deutsche Design-, Material- und Erlebnis-Qualität (im Vergleich mit deutschen Wettbewerbern BMW, Audi & Co.)
    – Absolut konsequent coole Autos in allen von Opel bespielten Segmenten (der “sexyeste” des Segments))
    -moderne Technik (sparsame Hightech-Motoren)
    -echte Innovationen in allen Modellen bringen (LED in allen Modellen auch wenn auf Kostengründen in unterschiedlicher Ausprägung, Corsa einfach, Insignia Matrix)
    -Lifestlyemodelle (als Essenz/Moodboard der Marke)
    – eigener integrierter Sprachassistent (Klimaregler (“Ich möchte es kühler”), Musik auswählen (“Ich möchte chillige Musik hören”-Spotify, “Ich möchte zur nächsten Tankstelle”-Navi, “Wie schnell darf ich hier fahren”-Opel Eye mit Ansage)
    – Modelle die den Kern der Zeit treffen in Design, Innovation (Keyless go, LED, Volldigitales Cockpit, Spracheingabe, gute Soundanlage, moderne progressive Stoffe und Sitzdesigns)

    Klar der Preis ist wichtig. Aber bei gebrauchten Autos vergleiche ich, was ich für mein Geld bekomme. Wenn Opel wie BMW im größeren Stil Mitarbeiterfahrzeuge verkauft und gute Finanzierungen und Sonderrabatte bei der Abgabe des alten Wagens bieten würde, wäre das ein Vorteil.

    Ich kaufe dann mehr nach Gefühl und rede mir dann selbst ein, weshalb ich mich eher für ein Auto entscheide, was mein Gefühl/Vorstellungen entspricht. Zur Not nehme ich ein Modell der Konkurrenz mit etwas weniger Ausstattung, aber das Gesamtgefüge (cooles komplett stimmiges Design, top Materialmix und Verarbeitung im Innern) muss stimmen. Bevor ich zwar einen Wagen habe der zwar Ledersitze und Matrixlicht hat, aber mir das Design und das Hartplastik im Innenraum nicht gefällt, das ich jeden Tag sehen muss, verzichte ich lieber auf Ausstattung.

    Ich bin da ganz ehrlich. Ich habe einen F31 LCI von 2016. Der hat zwar “nur” 150PS und kein Leder. Aber hat schicke 18 Zöller, Panoramadach, Navi, 8 Stufenautomatik mit elektronischem Fahrwerk, Keylessgo, LED Licht, M-Lenkrad und die von mir (orignal BMW Nachrüstsatz) Alpine Anlage für 10.650km Laufleistung für bei der BMW Niederlassung mit zwei Jahren Garantie und Inspektionen für 27.900€ (51.000€ Neupreis) gekauft. Für den selben Kurs hätte ich einen Insignia A (für mich das ältere Modell) mit mehr PS und Vollleder bekommen. Aber es wäre das Modell mit dem älteren Design (obwohl der F31 im nächstne Jahr abgelöst wird ist er immer noch frisch vom Design) und Technik gewesen und mit den Materialien (viel Hartplastik, Verarbeitung etc., 6-Gang) im Innenraum wäre ich unzufrieden gewesen.

    Ich hätte einen Opel gekauft, wenn es einen gegeben hätte, der im Innenraum und im Außendesign schicker gewesen wäre. Der BMW wirkt einfach vom Design langlebiger.

    Opel braucht Mut optisch schicke, coole und teuer wirkende Fahrzeuge zu bauen. Der Insignia B ist nicht konsequent designt. Das Heck mit den Leuchten zu brav ohne Kante, die Front okay. Die Leuchten schick. Der Innenraum gut, aber kein Volldigitales Tacho, die Sitze haben ein normales Design (die von Peugeot sind schicker). Mir fehlt der Mut im Design.

    Ich hoffe, dass mit der neuen Linie dieser Wurf zum Mut gelingt.

    • Es gibt auch Leute die das komplett anders sehen.
      Immer das neuste, teuerste, digitalste ist auch etwas was die meisten aus Kostengründen nicht kaufen.

      Und Design ist totale Geschmacksache. Für mich ist der Insignia B zur Zeit das schönste Auto dieser Klasse. Und zwar mit Abstand. Ich bin auch froh, dass er noch Zeiger hat und nicht nur Display. Einer der Gründe warum ich mir diesen als Nachfolger für den Astra K bestellt habe. Man muss immer – gerade als Volumenhersteller – die breite Masse ansprechen. Und die steht aus kostengründen nicht auf Hightech.
      Und mit BMW, Audi, Mercedes konkurrieren??? Sorry….In vielen Punkten ist da Opel schon weit besser. Wenn ich Vergleiche wie oft unsere A5 in der Werkstatt stehen. Dann lieber solide Technik ohne Hightech-Unnütz-Schnickschnack.
      Ford, Skoda, Seat, Hyundai heißen die wahren Konkurrenten zur Zeit.

      • Also ich habe jetzt drei BMWs gehabt E46, E90 und nun F31. War noch nicht einmal in all den Jahren außerplanmäßig in der Werkstatt. Die Opel meiner Geschwister haben da mehr Probleme ( Astra J, Insignia A ST). Eine ehemalige Schulkollegin und ihre Schwester haben beide sich den GLX gekauft und haben nur Probleme. Keine Marke hat keine Fehler. Geht es um den Gesamteindruck sind BMW Mercedes und Audi aber schon meist wertiger, das muss man zugeben. Kosten halt auch mehr, aber als Jahreswagen stehen sie kostentechnisch in Konkurrenz mit Opel. Das ist auch kein Vergleich von Äpfeln mit Birnen, da der Ausgangspunkt der Kaufpreis ist. Die Marken haben ja nicht nur aufgrund guten Marketings weltweit ein gutes Standing. Der Unterschied ist schon erlebbar. Das wünsche ich mir auch von Opel. Bin den GLX und den 3008 gefahren und der Peugeot hat eher den Charakter im Interieur. Den GLX fand ich vom Interieur und den großflächig unlackierten Stoßstangen langweilig, dabei hätte er ein Riesen Potential. Das Grunddesign im Exterieur ist sehr gelungen.

    • @Vielfahrer60: Ihre Aussage:
      “Noch etwas zur A-Klasse: leider ist das ein absolut untauglicher Maßstab für jedweden Qualiäts – Vergleich.”
      impliziert, daß der MOKKA nur deshalb gut in meiner Beurteilung abschneidet, weil die A-Klasse als Vergleichsmaßstab grottenschlecht war.
      Das ist möglicherweise nicht das, was Sie ausdrücken wollten.
      Meiner Einschätzung würde es jedenfalls nicht entsprechen:
      Solidität, Innenraumanmutung, Innenraumflexibilität, Benzinverbrauch, Fahrkomfort u.a. waren alles sehr OK bei dem Mercedes Modell.
      TROTZDEM hat OPEL mit dem MOKKA ein ebenbürtiges Angebot – nach meiner Einschätzung.
      Meine Zustimmung findet Ihre Kritik hinsichtlich der Bremsen bei der A-Klasse (ich kenne nur das B-Modell, also Baureihe 169 (?) ), nicht wegen schlechter Bremsleistung, sondern wegen regelmäßig zerbröselnder Bremsbeläge und teurem Austausch derselben; und Rost an Türen und Kofferraumklappe, der selbst bei südeuropäischen Anbietern für Verwunderung sorgen würde …

      • @ Bellringer:
        nee, der Mokka ist nicht deshalb nur gut, so war das nicht gemeint. Hatte mich nur auf Deine Aussage “der Mokka toppt die Mercedes A-Klasse!” bezogen. “Es gibt nicht so viele Autos, die die A-Klasse nicht toppen” wollte ich damit sagen …

  10. “Klare Formen, ein mutiges Design….”

    Ersteres will ich noch bejahen – doch was ist mutig ? an (diesem) Design ?
    Es ist ein SUV, was gerade gängiger Hype überall in div. Gestalt ist.

    Ob kompakt, coupé-artig, ohne B-Säule für Shows, elektrifiziert,….
    Aber mutig weil neu/anders/… – erschließt sich mir danach nicht !

    Und, “…#StandardEvolved…”

    puh, was hat man sich denn da wieder aus den Fingern gesaugt (?!)
    Muss wohl internat. genügen und mit solchem Englisch-Gedöhns daher kommen…

    Aber im Weiteren dann ständig von deutschem fabulieren: Wurzeln, Werten, Tugenden,….nervt (mich) nur.

    Auch die weiteren Fragestellungen zu einer möglichen Inszenierung sind mir nicht wirklich von Substanz.

  11. Mal davon abgesehen, dass zu diesem Zeitpunkt und in der derzeitigen Lage von Opel kaum noch Kundenwünsche berücksichtigt werden.
    Hier vielleicht ein paar Gedanken..
    – Wertigerer Innenraumeindruck als im GLX – Warum: die erste Mokka Generation sah meiner Meinung nach sehr wertig aus (z.B. geschliffenes metalldekor nicht alles Schwarz) – Mal beim Kia abschauen
    – Wertige Optik der Sitzbezüge beim Stoff, Moderne Designs andere Steppungen, (Stoffqualität ist ja bestimmt gut im Opel, aber der Eindruck ?)
    – Rückkehr des Opel Schaltknaufs (war das nicht beim GLX, CLX verlorengegangen ?)
    – Abarbeitung der Kritiken bei den Assistenzsystemen, die bei den PSA gekommen sind
    (Fahrspurassistent ohne Piepen, Parkpiepser sehr optimieren im Vgl. zum Astra K)
    – LED Licht optional beim Corsa und Combo (früher mal Markenkern gewesen)
    – Coloroptionen beim Corsa wichtig !! (oder ging das nur in Eisenach ?)
    – Vernünftige Felgenoptik
    – Detailarbeit (Die Langzeitqualität des Corsa und Adam wird hoffentlich erreicht ?)
    Schauen wir mal, inwieweit Germaness Ingenieurness sich im fertigen Auto widerspiegelt.
    P.S. Wichtig wäre auch, dass der Corsa, wenn er im Juni bestellt werden kann, dann im September auch in Stückzahlen in den Autohäusern steht.

  12. Also nicht nur das ich seit 1978 fast ausschließlich Opel fahre wie mein Großvater und Vater zuvor, sondern darüber hinaus Fahrzeugingenieur und Betriebswirt bin und in vielen Bereichen der Wirtschaft tätig bin, ist das was ich bei Opel beobachte, immer wieder von neuem, erstaunlich bis geradezu erschreckend.
    Derzeit kann man als aussenstehender den Eindruck haben die Firma nunmehr entgültig in die Belanglosigkeit,sprich komplett gegen die Wand zu fahren.
    Ich bin mir absolut sicher, dass Opel weder mit der nichtssagenden Markenbotschaft ” Die Zukunft gehört Allen” noch mit einer Designer Chimäre, wie diesen GTX etwas positives, für die Marke Opel reißen wird.
    Ich schätze eher im Gegenteil, es wird ein negatives Signal gesendet !
    Opel braucht klare Aussagen, eine klare Positionierung seiner Modelle,mit eigenständigem klaren funktionellen Sexy -Design.
    Man verweist auf den Manta A, GT, evtl. noch auf den Commodore B die in den beginnenden 70 ger Jahre eine total zeitlose Linienführung besaßen und für sich eine eigenständige Modellreihe darstellten, die jedoch nicht weiter gepflegt wurden.
    Wenn man seine Tradition mit Füssen tritt und erfolgreiche Modellreihen herschenkt ( GT, Mantra-Calibra , Diplomat , Senator /Monza u.Omega, Frontera) Marktanteile in einer Größenordung preis gibt, die heute den Opel Händler die Tränen in die Augen treibt, dann auch noch dem Irrglauben verfallen ist mit Modellen wie Astra und Insignia Spagat spielen zu müssen, weil diese Fahrzeuge mehrere Modellklassen übergreifend entwickelt wurden umd die Lücken zu schließen, des weiteren auch noch Leuchttürme wie die OPC-Modelle und den Adam eingehen lässt !
    Was bleibt denn da ??? Die Marke Opel steht leider für nichts mehr, außer bestenfalls für X-Beliebigkeit !!!
    Ein X für NiX !!!!
    Das ist schon sehr traurig, was hier mit der zweitältesten Automobilfabrik der Welt angerichtet wurde und noch wird, bis dieser Name endgültig in der Chronik eines Geschichtsbuches verschwindet.
    Opel hätte mehr Mut, mehr Kreativität und vor allen, eine viel größere Kontinuität bei den Modellreihen, der Modellpflege und der Image- und Vertriebsstruktur verdient und bitter nötig gehabt.
    In diesem Sinne Ihr TU

  13. @TU: Absolute Zustimmung von mir als langjährigem, nun aber bereits ehemaligen Opel-Fahrer. Das Marketing und die Modellpolitik sind für uns Außenstehende schwer zu verstehen, manchmal sogar unbegreiflich. Wenn es mit den Verkaufszahlen wieder bergauf gehen soll, muss sich Opel mächtig anstrengen. Gute Produkte, und damit meine ich sowohl in puncto Design, Technik als auch in der Langzeitqualität, werden dann auch gekauft.

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