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Unternehmen Vivaro

Neuer Opel Vivaro – Dreidimensional ans Werk

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Neuer Opel VivaroDie Zeit ist reif für den neuen Opel Vivaro. Ab Februar wird die dritte Generation in drei Längen (4,60 Meter, 4,95 Meter und 5,30 Meter) statt wie bisher in zwei bestellbar sein. Ob als klassischer Lieferwagen, als Team-Transporter für die Fußball-Jugend oder als rollendes Ersatzteillager für den Service-Techniker – der Vivaro kann so noch präziser auf den Einsatzzweck zugeschnitten werden. Die dafür notwendige Variabilität schaffen nicht nur die verschiedenen Längen, sondern auch die Karosserieformen. Der Kastenwagen (Cargo), die Doppelkabine für bis zu sechs Personen, das Plattformgestell und der neunsitzige Kombi werden mit dem Händlerstart im Spätsommer das stetig wachsende Transporter-Segment weiter beleben. Damit folgen wir konsequent dem PACE!-Plan, wonach wir unser LCV-Geschäft ausbauen werden.

Im Generationenvergleich spricht alles für den neuen Vivaro: Hier lassen sich bis zu 1.400 Kilogramm Nutzlast unterbringen – 200 Kilogramm mehr als bisher. Und dank der FlexCargo-Durchreiche unter dem Beifahrersitz kann in der 5,30-Meter-Variante über vier Meter langes Sperrgut verstaut werden. De facto steigert diese Option die Kapazitäten in jeder Vivaro-Variante um 0,5 Kubikmeter respektive 1,16 Meter Ladelänge. Gleichzeitig zieht der Neue mit bis zu 2.500 Kilogramm Anhängelast eine halbe Tonne mehr als sein Vorgänger.

Neuer Opel Vivaro Neuer Opel Vivaro Neuer Opel Vivaro

Nur in der Vertikalen stapelt der Newcomer tief: Bis auf die Versionen mit erhöhter Nutzlast ist bei knapp 1,90 Metern das Ende der Fahnenstange erreicht. So kann der Vivaro in so gut wie allen Tiefgaragen und Einkaufszentren zum Be- und Entladen einchecken. Dabei ist praktischer Komfort Trumpf: Erstmals sind für den Vivaro sensorgesteuerte, elektrische Schiebetüren verfügbar. Will also der Fahrer Pakete oder Arbeitsmaterial ohne Zwischenablage einladen, genügt ein Fußkick in Richtung Hinterrad und die Türen gleiten zur Seite. Im Stadtverkehr punktet er außerdem mit Agilität und einem Wendekreis von nur 11,3 Metern (Kurz-Version).

Neuer Opel Vivaro Neuer Opel Vivaro Neuer Opel Vivaro

Im Interieur gelten im neuen Vivaro Pkw-Maßstäbe. Dafür sorgen je nach Konfiguration Systeme wie Head-up-Display, 180-Grad-Rückfahr-Kamera, Verkehrsschilderkennung, Müdigkeits- und Frontkollisionswarner sowie Notbrems-, Spur- und intelligenter Geschwindigkeits-Assistent. Die ergonomisch vorbildlichen Sitze mit zig – zum Teil elektrischen – Einstellmöglichkeiten, Lordosenstütze und Armlehne sowie das fahrerorientierte Cockpit tragen ein Übriges zu einer entspannten Arbeitsatmosphäre bei. Topmoderne Infotainment-Systeme samt neuem Telematikangebot Opel Connect (ab Herbst) mit Funktionen wie Live-Navigation per Echtzeit-Verkehrsinformationen, Direktverbindung zur Pannenhilfe und automatischer Notruf runden den professionellen Auftritt unseres neuen Vivaro ab.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (135)

  1. OK, in der NFZ-Variante haben die Scheinwerfer nun vollends jede Opel-Signatur verloren und sind 1:1 vom Citroen-Pendant übernommen. Was in diesem Bereich sicher auch OK ist. Trotzdem ergibt sich mit der Grill-Spange und dem Übergang im Scheinwerfer ein vernünftiges Gesamtbild.

    • die aufgabe ist schnell und einfach von gm plattformen wegzukommen.
      war beim vivaro mMn relativ easy. glückwunsch opel.
      der nächste bekommt dann sicherlich auch wieder etwas mehr “opel-optik”.

      • Ich finde dieser Vivaro sieht doch flott aus. In diesem kräftigen Rot gefällt er mir auch. Hoffentlich verblasst das nicht nach mehreren Jahren, wie bei meinem letzten roten Fahrzeug, einem Astra F mit Facelift. Heutzutage sind die Farben da sicher nicht so empfindlich gegen Umwelteinflüsse.
        Vorteil vom zukünftigen Vivaro / Zafira Life ist sicherlich die Variantenvielfalt, was Länge, Antrieb, Aufbauten, ….. betrifft.
        Das Fahrzeug kann zur Not ja dann auch der PSA / Toyota Händler
        reparieren.

        • Ich bin mir mit der roten Farbe nicht so sicher. Ich meine immer wieder relativ junge Autos zu sehen (verschiedene Hersteller) wo das Rot schon stumpf und blass aussieht. Liegt das in der Natur der Farbe? Nachdem unsere roten Autos nach acht Jahren allesamt furchtbar aussahen (ist allerdings mindestens 15 Jahre her), war es das für uns: Nie mehr rote Lackierung.

          • @Jeff Healey: Wir hatten in der Familie mehrere Autos in rot, z.B. einen Rekord D, glaube nannte sich kardinalrot, einen Kadett D, und besagten Astra F mit Facelift. Beim Astra mußte mal die Fahrertür getauscht werden, weil die Nachbarin kurzzeitig das rote Auto nicht gesehen hatte.
            Man konnte immer sehen, daß die Tür mal getauscht wurde.
            Wird ja sicher einen Grund geben, warum Opel mit einem roten Vivaro im Beitrag wirbt. Beim Angrillen in Kassel, standen in der Halle auch 3 rote Autos. Vielleicht ist rot wieder in.

          • Als Signalfarbe für hiesige PR/Marketing wohl nicht wegzudenken.
            Siehe Premiere vom Calibra /Messe Frankfurt’90, 1000 Stück an einem Tag.
            Zuletzt die Premieren von Corsa-E, AdAM, Astra-K, Karl,…alle in R…

            PS / @nomis: Was Reparatur und Farbangleichungen angeht, das ist sowieso eine “Wissenschaft-für-sich”, nicht nur bei Rot.

          • Bei der Dynamik von Perspektive+Licht – macht einen Werbefilm mit einem Banküberfall/Fluchtauto !

            Es gab mal zum Vectra ähnliches, da konnte sich der Ganove nicht entscheiden: Stufenheck/Fließheck/Carvan…;)

    • Das mit den Scheinwerfern ist für mich nicht nachvollziehbar. Warum kein Häkchen-TFL so wie bei allen anderen Opel?

      Die Scheinwerfer beim neuen Vivaro stammen übrigens nicht vom Citroen-Pedant, die sehen etwas anders aus.

  2. @Philipp Quanz:
    Da der neue Vivaro und der Zafira Life im Februar bestellbar sind und so viele Möglichkeiten offeriert werden stellt sich die Frage ob dann auch die Branchenlösung “Taxi” bestellbar sein wird inkl. Hellelfenbein?

      • Hellelfenbein wird bei Opel, Mercedes, VW etc. weiterhin lackiert.
        Die Farbe erfreut sich wieder einer sehr hohen Nachfrage weil die Erfahrung zeigt, dass Taxi in Hellelfenbein stärker wahrgenommen werden.
        Da eine Komplettfolierung extrem teuer ist und die Fahrzeuge bei Wiederverkauf meist so hohe Laufleistungen aufweisen, dass ein “normaler” Privatkunde nicht mehr in Frage kommt, entscheiden sich wieder viele Unternehmer für diese Farbe.

        Vorrangig ist aber wichtig, dass Opel zumindest die Taxi-Basisausstattung für Zafira Life und Vivaro anbietet.
        Hier wäre eine Info neben 4×4 etc. interessant.

          • Das ist von der Region abhängig.
            Es gibt Städte die es den Unternehmer frei lassen die Farbe auszuwählen und Städte die es vorschreiben.

      • Wenn das Astra FL zeitgleich mit dem brandneuen Corsa auf der IAA gezeigt wird, bleibt es wohl mehr oder weniger unbeachtet. Und das beim eigentlichen bzw. einstigen Zugpferd der Marke.

        Es stellt sich auch die Frage, wie interessant der Astra größenmäßig als 5-Türer noch ist. Der neue Corsa nähert sich doch sicherlich in der Größe wieder etwas mehr an… ?!

        • Das Astra-FL kommt wohl im Sommer.
          All zu spektakuläres ist dennoch nicht zu erwarten.

          Der Corsa-F wird nicht wirklich/bedeutend länger werden.
          Das Feld bewegt sich um 4 m*
          Schmale Kontrahenten haben noch an Breite zugelegt.
          Der Erlkönig zeigt sich dahingehend nicht gravierend anders.

          Die IAA wird seine Bühne sein – beim FOH womöglich Monate später erst…

          *) Der Abstand zum Astra, 4,37m bleibt gegeben.

          • Vielen Dank für eure Inputs, jetzt stellt sich aber die Frage wie lang der neue Mokka X II wird, hab gelesen – 4,11 m so wie DS 3 Crossback oder doch 4,30 m?

          • Zwischen CLX (4.21 m) und GLX (4.47 m) ist es wohl zu eng.

            Die Studie GT-X ist 4.06 m. Quasi der Corsa-SUV.
            In dem Bereich wäre es daher interessanter für den Mokka LIFE 😉

  3. @OPEL: Prima! So ist´s gut. Eine gute Nachricht folgt zügig der anderen. Zeigt, wie fleißig hinter den Kulissen bei OPEL / PSA an der Zukunft gearbeitet wird.
    Das wird sich hoffentlich bald auch in steigenden Verkaufszahlen ausdrücken.

    Ich habe heute morgen beim nachfüllen von Frostschutz für die Scheibenwaschanlage gerade noch einmal die saubere Verarbeitung (-squalittät) bei meinem aktuellen OPEL anerkennend zur Kenntnis genommen. Alles feinste Sahne. Bitte auch auf den aktuellen PSA Plattformen weiter qualitiativ so gut bleben. Das würde sich positiv rumsprechen!

    Ein Freund von mir fährt seit geschätzt 8 Jahren einen “Peugeot 207 SW 1.6 HDi”.
    Dort alles bestens. Aussagen hier im Blog von 3 Peugeots (Erster, Einziger, Letzter) kann ich nicht nachvollziehen.

    Was die “Test” Videos angeht, die nicht von OPEL selbst kommen:
    Grundsätzlich gute sachliche Videos sah ich beispielsweise bei:
    CarsIreland, Sinead McCann,
    CarWow, Mat Watson,
    Waht Car, Rebecca Jackson
    aber ganz sicher nicht in dem “Gestammel” (ich bitte um Entschuldigung!) von “Ausfahrt-TV!
    Man(n) kann auch aktiv aus einem OPEl einen P(SA)OPEL machen, indem ein qualitiativ unterwertiger Video-Kommentator “beschäftigt” wird.
    Ich fände da etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl des Vortragenden doch hilfreich.

    So, nun wappne ich mich für die verbale Schande, die über mir ausgeschüttet werden wird.

    • @Bellringer: Gute Nachrichten sind echt nötig. Ich hab das auch nicht verstanden, warum man immer so negativ über PSA gesprochen hat. Die haben in letzter Zeit sehr gute Autos herausgebracht. Ich habe vom Peugeot Vergleichsmodell, im Gegensatz zu meinem Astra K, jedenfalls noch nichts von größeren Mängeln / Problemen gehört. Deshalb hoffe ich, daß der zukünftige Astra L mit PSA Technik deutlich besser ist.
      Ein Arbeitskollege von mir fährt einen Peugeot 206 ohne große Probleme. Ist auch nicht verrostet, und auch schon ein paar Jahre alt.
      Beim Vivaro hat Opel den zusätzlichen Vorteil, daß die Parallelmodelle von PSA / Toyota schon eine gewisse Zeit am Markt sind, und Kinderkrankheiten hoffentlich schon ausgeräumt sind.

      • Das ist doch ganz einfach/primitiv wie zu allerlei anderem und ihrem Image, ob…

        FIAT/Italiener…
        Franzosen eben…
        Mercedes/BMW/…AUDI in seinem Aufstieg
        etc.

        Und das wird man halt so schnell auch nicht los.
        Im Guten wie Schlechten, fatalerweise halt.
        Eine gewisse Trägheit darüber vorherrschend und nicht mit 1 Kampagne verschiebbar…

  4. Glückwunsch! Das ist der bessere Vivaro! Und dabei war der auf Renault-Basis alte Vivaro noch gar nicht so alt. Dieser hier macht einen optisch viel besseren Eindruck – außen, innen, überall! Zudem mehr Ausstattung und bessere Ladewerte, einfach Spitze! Und das tolle, soweit wie der alte ist der neue trotz kaum eigenständiger Optik vom Opel-Marken-Design entfernt. Vor allem vorne sehr nah dran. Weiter so beim Umbau mit PSA!

  5. Na sowas, es gibt ja sogar einen gleichnamigen Vivaro-Nachfolger.
    Und irgendwie so vieles gleich/ähnlich mit diesem, wie heißt er noch,… Zaaaa….LIFE !

    Hey. Auch hier hat man 3 Längen, bis zu 9 Sitze, elektr. Schiebetüren, Head-Up,…

    Was fehlt ?! Ein bißchen Dämmung ? Stoff/Leder ? …

    Wenn KÄRCHER-geeignet, womöglich die pflegeleichtere/pragmatischere/preiswertere Variante für die Familie. Als ein Familien-Name-Aufpreis 😉

  6. Technisch bleibt wohl nicht viel Einzuwenden, die Basis dieser Fahrzeuge ist nicht übel, da bleibt nur mehr abzuwarten, ob Dangel auch etwas für die Automatik, respektive 180 PS Variante im angebot hat. Bis dato ist dies ja nur auf die Handschalter beschränkt. Interessant wäre vielleicht noch, ob eine Benzin, Erdgas und/oder Autogas Option angeboten wird? In Zeiten der (meiner Ansicht nach weit überzogenen) Diskussionen um Dieselemissionen und Fahrverboten, sehe ich hier Handlungsbedarf, generell habe ich das Gefühl, dass bei Opel das Thema alternative Brennstoffe aktuell etwas vernachlässigt wird. Ich hoffe das ändert sich.
    Wie sieht es mit Hochdachvarianten aus? Bei den Konzernbrüdern wären mir diese bisher noch nicht aufgefallen, bei den bisherigen Vivaro’s gab es diese Versionen.
    Wenn jetzt in der Preisliste des “Zafira” Life’s neben der Option zum Entfall der Modellkennzeichnung, noch eine Option zur Korrektur der Modellkennzeichnung in Vivaro Life zu finden ist, wäre eigentlich alles in Ordnung. Naja wenigstens bei der Markenschwester Vauxhall hat man verstanden und nicht so einen pseudo-Marketingtechnischen Kopfschuss mit “Zafira” Life aufgeführt. Da hätte man sich lieber noch ein großes siebensitziges halbwegs flexibles SUV-Crossover-Dingens gönnen sollen, als das lang und häufig angekündigte zweite Flagschiff neben dem Insignia … z.B. als Zafira X.

  7. Im Stammwerk herrscht große Unruhe unter den Mitarbeitern…
    Jetzt soll die Insi-Produktion noch weiter schrumpfen um nahezu die Hälfte.
    Von diesem Portugiesen aus France kommt in Sachen Zusage für ein 2. Modell nach dem Auslaufen des Zafira rein gar nichts.

    Ps. Tavares erinnert mich immer mehr an diesen Unsympath Barroso (Ex-EU Komm.)

    • Eine solche Bemerkung ist mir völlig unverständlich…..
      Du meinst also, Tavares ist Dir unsymphatisch, weil er wirtschaftlichen Anforderungen folgt und die Firma auf Vordermann bringen will?
      Was wäre denn die Alternative?

      • Ja, INSI und ZAFIRA (alt) auf GM Plattformen laufen mittelfristig doch aus, also logisch, daß dies langsam runtergefharen wird, auch weil die Verkaufszahlen nicht so ganz auf der Höhe sind.
        Und Nachfolgeaufträge für Rüsselsheim auf PSA – Plattformen sind von Tavares / Lohscheller doch schon lange angekündigt…..

        Weshalb aber immer noch OPEL Mitarbeiter und auch Blogger hier meinen, daß es eine Pflicht gäbe mit zu vielen Mitarbeitern zu wenige Autos für zu teure Preise zu produzieren, erschließt sich mir nicht.
        Ebensowenig wie die Kritik an der Beteiligung von SEGULA.
        Vielleicht wacht der eine oder andere erst auf, wenn er keinen Folgevertrag bei SEGULA bekommt, sondern Tavares / Lohscheller stattdessen mal betriebsbedingte Kündigungen mangels Personalbedarf aussprechen. Die hochverantwortliche und soziale Handlungsweise von Lohscheller / Tavares fällt in der Diskusion oft völlig unter den Tisch – IG Metall und Betriebsrat “sei Dank”.
        Das ist in meinen Augen völlig überholtes denken, gerade so, als ob Tavares / Lohscheller die Genugtuung für ihre Arbeit aus der Tatsache ziehen würden, möglichst viele Familien(einkommen) zu ruinieren. Gerade das Gegenteil ist doch der Fall: Keiner muß umziehen, jeder behält seinen Arbeitsort – sozial verantwortlicher geht es doch gar nicht!

        • Das sehe ich genauso!
          In diesem Zusammenhang finde ich auch die Forderung des OPEL-Betriebsrates, allen ausgelernten Azubis einen unbegrenzte Übernahme anzubieten, völlig realitätsfremd.
          Auf der einen Seite einen Personalüberhang von 2000 Leuten zu haben, aber andererseits praktisch weitere Einstellungen zu fordern, das ist doch völlig gaga….

          • @Hasan: Üblicherweise wird so vorgegangen, daß man den AZUBI`S bei erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit einräumt für noch 1/2 Jahr im Unternehmen zu bleiben, um ihnen die Möglichkeit zu geben weitere Erfahrung zu sammeln und sich damit anderweitig zu bewerben….

            Möglicherweise fehlt es beim OPEL Betriebsrat aber grundsätzlich an ökonomischem Sachverstand. Wäre ja auch nicht verwunderlich. Immerhin ist man 20 Jahre lang damit durchgekommen trotz ausgewiesener Verluste immer noch ein lautes Mundwerk zu haben und Forderungen stellen zu wollen…

        • @Bellringer
          Völlig richtig was du schreibst.
          Opel wird gerade saniert, plus die Autoindustrie ist im kompletten wandel, dass wollen viele nicht verstehen.

          By the way: VW streicht auch gerade 7000 Stellen weil der Passat schlecht geht.

          • Unruhe im Stammwerk.. ja natürlich.. weder Zafira noch Insignia sind die großen Volumenmodelle bei Opel und aktuell sind die Leute mit dem “Kauf” von Autos sowieso zurückhaltend. Der Insignia hat 70% Diesel-Anteil…. na wo könnte das Problem nun liegen. Selbes Schicksal hat gerade wie angemerkt auch er Passat und der Mondeo.

            Aber bei Opel ist es direkt wieder der Firmenuntergang “Made in France”. Ich kann es bald echt nicht mehr hören.

  8. @Hassan
    Nein, weil er ein traditionsreiches Automobilunternehmen in die Bedeutungslosigkeit manövriert.
    Oder glaubst du etwa das der Neue Corsa auf eine Stückzahl von 7.000 Einheiten pro Monat in DE kommen wird und das Ruder noch rumreißt.
    Opel wird Ende 2019 in DE nur noch Platz 7 belegen. Von Skoda überrundet.
    Dafür wird die Lügenpresse(AutoBlöd,ATM,Autozeitung etc) schon sorgen.

    • Das kann ja Alles sein. Aber da ist doch nicht Herr Tavares dran schuld! Ich bin sicher, auch Er würde lieber in Russelsheim 200.000 Fahrzeuge bauen (und verkaufen!) als 68.000.
      Opel ist doch nicht erst seit der Übernahme durch PSA am “herumkrebsen”.

      Jetzt haben halt Manche einen neuen Sündenbock gefunden.

      • Trotzdem mutet es schon seltsam an, dass jetzt, wo Betriebsrat und Mitarbeiter von der Opel/PSA Geschäftsleitung endlich Rahmenbedingungen für den Deal mit Segula fordern, bzw. endlich produktive Gespräche, was die betriebliche Mitbestimmung in dem neuen Unternehmen (Segula) angeht, die Geschäftsleitung aber am liebsten alles ohne Betriebsrat unter Dach und Fach bringen möchte, ein Einschichtbetrieb für Rüsselsheim verkündet wird. Irgendwie erinnert mich das alles an Frühjahr 2018, wo reihum für jedes Werk außerhalb Deutschlands eine Investition angekündigt wurde, hier in Deutschland man jedoch hingehalten hat mit Aussagen wie ” Der Betriebsrat ist nicht auf die Kostensenkungspläne der Geschäftsleitung eingegangen, Deutschland ist somit noch nicht wettbewerbsfähig, somit können wir leider keine Investitionen verkünden.”

        Möge das Ganze endlich mal ein vernünftiges Ende finden und sich die Marke Opel endlich wieder auf das konzentrieren, was wirklich das Geschäft rettet: Gute, aufregende Autos entwickeln, bauen und verkaufen!

    • Fern der “Lüg…”, dein Statement besser (?)

      Eine Firma kaufen heißt nicht, im nächsten Schritt Geschenke machen.

      Schau was die einstigen “Big 3” über’m großen Teich straucheln !
      Inkl. Auswirkungen hierzulande (alsbald) am Bsp FORD-Europe !…

      Meinst du GM hätte mit OPEL den Kurs halten können ?

    • @Pokalsieger: Das sehe ich nicht so. TAVARES / LOHSCHELLER führen OPEL nicht in die Bedeutungslosigkeit, sondern setzen gerade alles daran, die Marke zu retten, indem sie ihr eine neue Identität als vierte Marke im PSA Verbund neben Peugeot, Citroen, DS, ermöglichen.

      Natürlich ist der Prozess der Umorganisation und Neuausrichtung langwierig und schwierig.
      Aber: OPEL war bereits töter als tot bei 20 Jahren Verlust.
      OPEL war längst weg vom Fenster, auch wenn das viele (gerade auch die OPEL Mitarbeiter intern nicht) nicht wahrhaben wollen!

      Jetzt hat OPEL eine Chance (möglicherweise die letzte, weil der Point of no return längst überschritten war -> Verkaufszahle sinken aber weiterhin!)

      Ob PACE funktioniert, darf zumindest kritisch beäugt werden:

      Profitabel?
      Produktion immer noch zu teuer, weil für die aktuelle Situation viel zu viele Mitarbeiter an Bord. Nur die deutlich angezogenen Preise retten die Situation noch, die lassen sich aber nicht beliebig weiter nach oben drehen.

      Global?
      Ist nichts wirklich durchschlagendes davon zu hören.

      Elektrisch?
      Ist schon bald kein Kaufgrund für einen OPEL und schon gar kein Alleinstellungsmerkmal mehr, können andere evtl. besser.

      Der Wegfall von OPEL würde aus Kundensicht am Markt nicht wirklich auffallen!

      • Leider sehe ich nicht wie Opel derzeit eine “neue Identität” verliehen wird. Mal provokant gefragt: Wofür steht Opel eigentlich? Was macht die Marke besonders? Wie sticht sie im Vergleich zu Ford, Hyundai, VW, oder anderen Marken hervor?
        Das Problem ist das es in dem Markt in dem Opel unterwegs ist sehr viele Konkurrenten gibt. Alleine für den Insignia fallen mir 7 andere Modelle ein, das macht es natürlich verdammt schwer Kunden für sich zu gewinnen und gleichzeitig Geld zu verdienen.
        Und wo wir grade beim Gewinn sind, ich glaube nicht das Opel 20 Jahre lang nur Verlust gemacht hat. Kein Unternehmen würde über so lange Zeit an einem anderen Unternehmen festhalten, ich vermute hier ging es eher um Steuertricksereien und darum Argumente gegen Lohnerhöhungen zu haben.
        Der Crossland und Grandland als “PSA Premieren” haben ja nicht grade viel Erfolg, der neue Zafira ein Peugeot mit Blitz drauf praktisch unverändert, auf den Corsa F kann man gespannt sein.
        Die paar emotionalen Modelle die man noch hatte werden gestrichen was besagtes Alleinstellungsmerkmal von Opel weiterhin reduziert, obwohl man auch mit diesen Autos Geld verdienen könnte wenn man es richtig macht.
        Letztendlich baut Opel derzeit Brot und Butterautos, und das können viele andere auch, die Qualität ist ungefähr gleich und man kriegt evtl. noch 7 Jahre Garantie dazu.

        • Gegenfrage.. was sind denn die Identitäten der anderen Hersteller?

          Was zeichnet denn die anderen Hersteller aus?

          Tolle Innovationen? Sehe bei anderen Herstellern nichts was es bei Opel nicht auch schon gab/gibt außer Schmuck am Nachthemd wie ein “Virtual Cockpit” oder ähnliches.

          Tolles Design? Audi.. BMW… VW…Mercedes… sehen seid Jahrzehnten gleich aus nur mit Nuancen verändert. Hurra.

          Qualität? Jedes Auto, egal vom welchem Hersteller kann Krankheiten haben. Wer mir erzählt die Autos von VW wären haltbarer oder hätten weniger Probleme… vergesst es.

          Preis? Ja genau… das können tatsächlich alle Marken bis auf Ford besser. Nämlich dem Kunden wenig Auto für viel Geld verkaufen und viel Auto für extrem viel Geld.

          Nehmen wir mal das Cockpit von Peugeot. Flaches Lenkrad, Instrumente über dem Lenkrad. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal. Und? Wenn du die Profis hier fragst gefällt es 7 von 10 Leuten nicht. Was hat das Alleinstellungsmerkmal Peugeot jetzt gebracht?

          Sorry, aber ich würde gerne mal wissen was von Opel erwartet wird?

          • Es geht mir nicht darum welche Innovationen die anderen haben, sondern welche Opel hat die etwas besonderes sind. Denn das ist doch genau was ich sagen will, dieses Marktsegment hat so viele Hersteller und Modelle die sich in Sachen Ausstattung, Innovation und Preis fast nicht voneinander unterscheiden das es dem Kunden am Ende egal ist ob es halt ein Hyundai, VW oder Opel wird.
            Und auch wenn ein “Virtual Cockpit” nicht unbedingt notwendig ist ist es einfach ein cooles Feature welches den Innenraum sehr gut aufwerten kann wenn es gut gemacht ist.
            Die traditionellen Opel Fans die grundsätzlich nur Opel gekauft haben werden immer weniger, da Opel es mit der jetzigen Produktpalette nicht mehr schafft neue Fans zu gewinnen. Man nur noch eine Kundschaft an die oft nicht besonders Markentreu ist und kein Problem damit hat die Marke zu wechseln sobald es woanders ein besseres Angebot gibt.
            Und auch in Sachen Qualität würde ich sagen sind die meisten anderen Hersteller zumindest auf Augenhöhe mit Opel, manche etwas besser.
            Bleibt nur der Preis, und auch hier sind andere Hersteller auf gleichem Niveau oder günstiger, besonders die Asiaten.

            Identitäten anderer Hersteller:

            Skoda: Besonders praktisch und geräumig, preiswert
            Audi: Sehr hochwertiger Innenraum, Quattro
            VW: “Deutsche Qualität”
            Seat: Jung und sportlich, eher auf Lifestyle ausgerichtet
            BMW: Freude am Fahren
            Mercedes: Eher komfortabel und edel
            Hyundai: Lange Garantie, niedrige Preise

            Diese Identität muss vermarktet werden und möglichst in jedem Modell drin sein, für den Kunden klar spürbar sein.
            Jeder BMW (egal ob M3 oder 118i) ist dynamisch abgestimmt und macht Spaß schnell zu fahren. Kunden die darauf Wert legen zieht es somit gleich zu BMW.

            Was erwarte ich jetzt von Opel? Eine Identität zu finden die Sinn macht (nicht so ein Mist wie “ist deutscher als je zuvor”), die für den Kunden in jedem Modell erlebbar ist und mit der man Werbung machen kann.
            So könnte Opel sich zum Beispiel zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität machen, sozusagen der erschwingliche Tesla mit vielen Hybriden/Elektroautos und das dann Marketingtechnisch voll ausnutzen. Man könnte sich auch noch mehr in Richtung Lifestyle ausrichten, dann müsste man aber auch Modelle haben die das verkörpern.
            Irgendetwas halt, was man nur bei Opel und keinem anderen Hersteller so kriegen kann, wo die Kunden die so etwas haben wollen garkeine Wahl haben außer zu Opel zu gehen.

          • Genauso wie du dir hier die Identitäten der anderen Hersteller zurechtgebastelt hast, lässt sich für Opel auch etwas finden. So steht Opel schon immer dafür, Innovationen als erster in Segmenten anzubieten, denen diese Ausstattungsmerkmale vorenthalten waren.
            Siehe:
            •Lenkradheizung 2006 im Corsa, die selbst 2017 beim Crossland noch ein USP war,
            •das IntelliLux Matrix Licht im Astra. Erstes Fahrzeug der Kompaktklasse mit Matrix Licht und auch heute noch eines der wenigen, die es anbieten
            •Massagesitz in der Kompaktklasse

            Diese wenigen Beispiele sind alles Ausstattungsmerkmale, die sehr kundennah sind und einen echten Mehrwert bieten. Woanders muss man für Matrix-Licht zum großen SUV (Touareg) greifen, bei Opel reicht schon der Astra und bald der Corsa.

          • @Felix Opel bietet nicht “immer” Ausstattungsmerkmale zuerst an.
            Außerdem kann man es wohl nicht als “Markenidentität” bezeichnen wenn man irgendwann mal irgendwas zuerst in der Klasse hatte.
            Es gibt keine Adaptives Fahrwerk außer im Insignia, kein Virtuelles Cockpit, keinen Allrad für Crossland/Grandland, kein besseres Soundsystem im Astra und Automatikgetriebe sind zum Teil veraltet und für viele Motoren ohnehin nicht zu haben.
            Das sind auch alles “kundennahe” Sachen die etwas bringen, und die Opel mit Sicherheit Kunden gekostet haben.

          • Interessante Aspekte, die hier genannt wurden zum Thema ” Wofür steht Opel “. Es ist tatsächlich so, daß sich bei den einzelnen Herstellern vieles gleicht.
            Bei Opel denke ich sofort an Matrixlicht, AGR – Sitze sowie die ganzen Flexsachen. Leider gibt es da ja verschiedene Dinge nicht mehr. Der FlexFix- Fahrradträger war ja u.a. so ein Beispiel, ein Alleinstellungsmerkmal. Bei den beheiz-baren Lenkrädern haben ja die meisten Mitbewerber nachgezogen. Auch bei den Sitzen bieten andere nun auch Alternativen an. Übrigens möchte ich die AGR – Sitze nicht mehr missen. Nachdem mein Astra nun wegen Getriebe- schaden in der Werkstatt steht, mußte ich ja irgendwie zur Arbeit kommen. Da kein Leihwagen bei Opel verfügbar war, konnte ich, Gott sei Dank, für 900km Fahrt auf den ADAM meiner Schwester zurückgreifen. Nach dieser Woche, wünsche ich mir ganz schnell meine AGR- Sitze zurück, und hoffe mein Auto morgen zurückzubekommen.
            Bei den Modellen hat Opel früher ja immer mal für einen Überraschungsmoment gesorgt, manchmal auch in kleinen Dosen. Ascona 400, Manta 400, Lotus Omega, Opel Speedster, neuer GT,…. Ähnliches mit dem ersten Zafira, welcher das Segment mitbegründet hatte. Der Mokka war ja auch ein Volltreffer, auch weil die Mitbewerber sowas nicht
            im Sortiment hatten. Mittlerweile haben alle Konkurrenten Vergleichbares im Programm. Das Abheben voneinander wird insgesamt schwieriger. Die Koreaner werden auch immer besser. Bin mal auf den neuen Corsa F gespannt, was dieser so an Highlights bietet. Die Elektroversion ist z.B. ein solches. Da kann man bestimmt mit punkten, und das Image steigern.

          • Das “Volks-Elektroauto” (von OPEL !)!

            Wird spannend, wenn es zumindest dieses Jahr wie angekündigt, bestellbar wird und damit der Preis zum Vorschein kommt.

            Dazu im Herbst/IAA andererseits der V…wagenkonzern den I.D. Neo in der Serienversion auffährt.

  9. PS: Rüsselsheim muss halt (auch/noch) eine Rosskur durchlaufen.
    Fährt noch alte GM-Plattformen bis zuletzt auf.
    Während die anderen umgestellt, bzw dabei sind.

    Der Zafira-C läuft denn aus, Buick wohl auch am zurückfahren,…
    Klar, es fehlt an Auslastung mit zukünftigem.
    Das dauert nun mal seine (Entwicklungs-)Zeit !

    Gewiss, ich hätte auch längstens lieber ein 5008-Derivat gesehen
    Quasi Zafira X/Rocks.
    Statt diesen Z…Life Nonsense. Formaly known as Vivaro LIFE!

      • @Klicker: Danke für diese Info. Leider wird auch da das allgemeine verteufeln der SUV betrieben. Ich finde das zu undifferenziert. Auch ein mittelgroßes SUV (z.B. MOKKA X) kann ich mit einem Benzinverbrach von 5,xx L / 100 KM bewegen. Aber natürlich nicht bei 200 km/h, weil ab ca. 80 km/h der Luftwiederstand exponential wächst.
        Trotzdem ist ein SUV mit z.B. 110 Km/h gefahren immer noch viel angenehmer als ein niedrigsitzender PKW, der aufgrund der besseren CW-Eigenschaften mit der gleichen Verbrauchsmenge Benzin ein paar Stundenkilometer schneller fahren könnte, oder ein paar Kilometer weiter kommt.

        Was ich sagen will: SUV ist nicht automatisch “Spritfresser”.
        Ausnahme natürlich die z.B. amerikanischen Dickschiffe (Ford F-Serie etc.).

        Außerdem ist die Sitzhöhe z.B. in der alten Mercedes A-Klasse, oder im Meriva A/B, oder im CLX ähnlich hoch und damit benutzerfreundlich und komfortabel (wobei ich aus eigener Erfahrung sowohl die A-Klasse als auch den Meriva B kenne (jeweils als Benziner um 95 PS) und die waren mit einer 4,xx / 100 km zu bewegen (eine Person, kein Gepäck, norddeutsches Flachland).

        Beim medialen “verteufeln” der SUV aus angeblichen Verbrauchsgründen ist also auch viel Polemik im Spiel. Ich denke, jeder der einmal “hoch” saß, wird diese Option nicht wieder missen wollen:
        ist einfach praktischer, sicherer, besser geeignet für ältere Autofahrer, benutzerfreundlicher bei Gepäckeigenschaften usw. usf.

        So, nun muß es aber gut sein für heute.
        Habe glaube ich, heute mehr Tweets abgesetzt als in den vergangen 6 Monaten zusammen.
        Ist aber aktuell auch echt konstruktiv hier und da macht das sich austauschen und mitdiskutieren richtig Spaß !!!
        Wünsche viel Spaß beim weiter diskutieren!

  10. Keine Ahnung ob es in Rüs 1 oder 2 Fertigungslinien gibt? Gibt es nur eine dann zeigt sich doch das ganze Dilemma direkt. Man wird so lange der Insignia + Buick u. Holden noch laufen kein weiteres Modell auf PSA-Basis fertigen können. Man wird sich so lange irgendwie durchschleppen müssen bis die Lieferverträge mit GM auslaufen.

      • Sollte es wirklich so sein dann hat man in Rüsselsheim ein massives Problem. Die parallele Fertigung von Fahrzeugen auf GM- und PSA-Plattformen auf einem Band sollte nahezu ausgeschlossen sein. Die Buick/Holden müssen glaube ich bis 2021 mindestens weiterlaufen. Man kann aber nicht so lange nur eine Schicht fahren und über 1000 Leute müssen Däumchen drehen. So viel zu Putzen und zu fegen gibt es schließlich auch nicht. Da kann man eigentlich wirklich nur den Astra aus Gliwice nach Rüsselheim holen und in Polen dann direkt auf PSA (neuer Mokka) umstellen.

        • Das wäre vielleicht wirklich eine gangbare Lösung für Rüsselheim: Alle auf GM-Plattform basierenden Fahrzeuge dort sammeln und montieren, das hieße Astra K nach Rüss‘, desweiteren den Zafira Tourer weiterlaufen lassen als Lückenbüßer. Den Zafira Tourer zum Selbstkostenpreis bis zuletzt verschleudern, Marktanteil stabilisieren, Mitbewerbern nicht kampflos das Spielfeld überlassen. Bänder in Rüss‘ damit besser auslasten, Gliwice komplett auf PSA umstellen. Sonderprogramme/Verkaufsförderung für die verbliebenen Modelle auf GM-Basis bis die Produktionsverpflichtungen (Buick, etc.) 2021 auslaufen. Besser als das Werk und die Mitarbeiter künstlich am Tropf zu halten. Nur meine laienhafte Meinung.

          • Sehe ich auch so. Flankierend zu den anderen Maßnahmen das eine oder andere Modell zum SELBSTKOSTENPREIS in den Markt drücken (wird ja auch gemacht, nur nicht so laut kommuniziert).
            Auch Kunden die damit dann später (nur) zu Wartung / Reparatur kommen, bringen Geld und vor allen Dingen: sie zeigen den “Blitz” auf der Straße und kaufen evtl. auch beim nächsten Fahrzeugtausch wieder einen OPEL!
            Unabhängig davon, daß der eingeschlagene Weg mit jedem Modell Geld im Verkauf verdienen zu wollen, natürlich richtig ist.
            Wobei sich die Frage stellt, woher Herr Lohscheller die Aussage nimmt, daß in 2018 bei jedem Fahrzeug Geld verdient wurde, wenn ca. 44% er Fahrzeuge Eigenzulassungen waren…
            Da scheint mir auch viel Wunschdenken im Spiel zu sein.

        • Joh, dachte mir sowas auch schon. Alles an GM-Zeugs noch im Stammwerk bis zuletzt gebündelt.
          Wobei, der Astra-K will da auch erstmal eingeführt sein.
          Ist wiedererum eine andere (GM-)Plattform (!)…und ob das auch mit der Stückzahl/Logistik so einher geht ?

        • Auf PSA Platform umzustellen ist nicht das Problem, Insignia und Zafira haben ja unterschiedliche Platformen und fahren über dieselbe Linie. Das macht nicht so einen großen Unterschied ob andere GM oder eben neue PSA Platform. Auch das mit dem Däumchen drehen wird hier falsch eingeschätzt, Demographie und das letzte Abfindungsprogramm haben viel bewegt. Das Werk ist einfach viel zu Groß (Wege, Heizkosten, etc…) für die Paar Autos. Ohne Auslastung wird das Werk bei den Stückkosten nie auf PSA Niveau kommen können. Ein neues Modell mit Volumen muss her.

          • Wie wäre es mit etwas Neuem, mal über den Zaun schauen, Neues wagen, (mehr) Kooperationen eingehen?
            Sucht “e GO Life” nicht ab sofort eine Produktionslinie?

            Vom Namenszusatz her würde es ja schon mal passen …

            https://www.youtube.com/watch?v=n_JYEJ4ks40

            Könnte man auch gleich Herrn Herbert Diess (VAG)wiederlegen, der vor drei Tagen behauptete, daß Kleinwagen bei Elektrifizierung vom Markt verschwinden werden.

          • in Rüsselsheim wurden 2017 noch 88.131 Insignias, 44.818 Zafira Tourer, 9.013 Holden / Buick Insignias gebaut, das waren 141.962 Fahrzeuge bei einer Kapazität von 180.000 Stk. Das dürften in 2018 weniger gewesen sein. Die Zahlen gibt es im Internet noch nicht. Aber Platz für 209.175 Astra K (2017) aus Gliwice und Ellesmere Port ist da nicht! Und die 39.921 Astra J (GTC, Limo) und 3.570 Cascada aus Gliwice in 2017 gibt es schon oder bald nicht mehr. Theoretisch könnte man nach Brexit und Auslaufen des Zafira den Astra K aus Ellesmere Port “heimholen”, das waren 2017 noch 90.844 Stk. Aber die werden wohl als Vauxhall gebraucht und dann macht auch das keinen Sinn! Bleibt also, sich Gedanken zu machen. Und ich gehe davon aus, dass PSA / Opel das im Blick haben …

  11. Und weiter mit den Neuigkeiten:
    Grandlad X Plug in Hybrid, in einem PSA 3008 Video bei Minute 1:36.
    Soll keiner sagen, es würde nicht vorangehen bei OPEL 🙂

    Véhicules hybrides PSA , Sochaux, vom 20.09.2018:
    « Un coût équivalent » aux voitures thermiques

    https://www.youtube.com/watch?v=9J96AE_62pI

    Jetzt sage bitte keiner, er hätte in der Schule in Französisch nicht aufgepasst 🙂

    • Ich bin skeptisch, in welcher (homöopathischen) Dosis man die Hybrid-Version verkaufen wird – der Preis, die Marke,…

      Mal schauen welche Marke, so schön aufgereiht dort, das System vornweg führt.

  12. Ziehen wir doch mal ein Halbzeit – Fazit der Umstellung von GM zu PSA (bei einer Produkt-Laufzeit von 6 Jahren wäre es eher eine Drittelzeit und keine Halbzeit …)
    Was in den letzten 2 Jahren bei der Umstellung von GM auf PSA alles schon gelungen ist:
    – Meriva von GM durch Crossland X von PSA ersetzt
    – Grandland X von PSA ohne Vorgänger als neues Modell dazugekommen
    – Combo von Fiat durch Combo Life von PSA ersetzt
    – Vivaro von Renault durch Zafira Live und Vivaro von PSA ersetzt
    [Anm.: Crossland und Grandland von PSA schlicht, weil GM keinen Nachfolger bzw. adäquates eigenes Modell zu schaffen in der Lage war, auch nicht in Korea …]

    Was in Kürze ansteht:
    – Corsa von GM durch Corsa von PSA ersetzt (erste echte Messlatte für Opel)
    – Mokka X von GM durch Mokka X von PSA ersetzt (da wird sich zeigen, wo es hingeht)
    – Plug in einschl. “4WD”-Funktion im Grandland
    – bis 2020 innerhalb von 3 Jahren 4 Modelle vollelektrisch aufgestellt (Corsa, Mokka, Zafira, Vivaro – wer auf dem deutschen Markt kann da mitgehen ???)
    [Anm.: Plug-in: fragwürdiger Weg, aber der Konkurrenz und der Abgaswerte wegen erst einmal notwendig. Elektroantrieb: auch das fragwürdig vor dem Hintergrund der Ausbeutung der Natur für die Akkus, der ernüchternden CO²-Bilanz und der Alternative Wasserstoff …]

    Was damit einhergeht:
    – Karl von GM (aus Korea) ersatzlos gestrichen, weil erfolglos
    – adam von GM gestrichen (das ist ein echtes Trauerspiel)
    – GTC einschl. OPC von GM gestrichen, weil nicht erst zuletzt erfolglos
    – Astra Limousine von GM gestrichen (wer hat je einen davon zu Gesicht bekommen???)
    – Cascada von GM gestrichen, weil letztlich nicht rentabel und am Markt ohne Zukunft
    – Zafira von GM gestrichen, weil zuletzt im Jahr soviel davon verkauft wie anfangs in weniger als 2 Monaten
    – steht nirgendwo und merkt auch keiner, wird aber kommen: der Ampera-e wird rausfliegen. Spätestens nach Corsa-e und Mokka-e.
    [Anm.: Dass Zweitürer und Coupés aussterben, ist einerseits wg. NCAP nachvollziehbar, andererseits hat sich das Kaufverhalten der Kunden auch davon weg und z.B. hin zu SUV´s entwickelt. Insgesamt haben alle Hersteller Probleme mit diesem Marktsegment (auch VW hat KEIN Cabrio mehr, der Z4 kommt inzwischen aus Japan usw.). Wer will auch bei 38 °C mit offenem Dach fahren, das ist viel zu heiß …]

    Was noch aussteht:
    – Astra von GM durch Astra von PSA ersetzt
    – Insignia von GM durch Insignia von PSA ersetzt
    [das ist ein wichtiges, aber kein großes Programm mehr!]

    Was noch hilfreich wäre:
    – die Adaption des 5008 für Opel als realer Zafira – Ersatz bzw. zur Ausweitung des SUV-Angebots
    – ein Angebot als Ersatz für den adam / Karl
    – ein emotionales / sportliches Modell für die Leiden- (der Opelaner) schaft …
    [Anm.: das sind Optionen, die z.T. “nebenbei” entstehen könnten …]

    Welche deutsche oder europäische Marke hat in so kurzer Zeit so einen großen Umbruch bei den Modellen hinbekommen (bei Seat und Skoda waren es seinerzeit nur 2 – 4 Modelle, die umgestellt wurden!)? Wo wird das honoriert? Merkt das der Normal-Nicht-Opel-Kunde überhaupt? Im Gegenteil, der normal “blasierte” Deutsche Autofahrer honoriert es nicht. Er adaptiert seine Abneigung gegen französische Autos auf die Marke. Opel – Fahrer eingeschlossen (sogar hier im Blog!). Und alle, die nicht so eingestellt sind, nehmen weiter die Originale von PSA. Wenige werden wegen eines näherliegenden Händlers die Seiten wechseln (bei mir ist es sinnlos, beide in einem Showroom). Aber kein Ford – Fahrer wird deshalb wechseln, obwohl die zeitweise auch franz. Diesel – Motoren im Programm hatten. Und der gewöhnliche VW-Fahrer hat ja schon im Dieselskandal seinem Konzern die Stange gehalten. Wo also sollen die Kunden herkommen? Von ABM sicher nicht. Vom Rest reden wir nicht, Anteil eh schon klein. Wer zu Hyundai / Kia gewechselt ist, wird ohne triftigen Grund nicht zurückkommen und diesen Grund werden HK tunlichts nicht bieten. Im Gegenteil, die sind ernsthafte Fremdenfänger! Das ist das Dilemma. Die eigenen Kunden überzeugen zu müssen, dass sie die inzwischen hohen Preise zahlen. Die Flottenbetreiber bei der Stange halten in Zeiten, wo der Markt einerseits an Angeboten überquillt und andererseits durch staatliche Gängelei (CO², Abgaswerte) verunsichert ist.

    Hei Mann, das wird einfach schwer! Es bleibt, den Beteiligten zu wünschen, dass sie am Ball bleiben und den Mut nicht verlieren. Denn auch eine Umstellung von GM auf PSA ist im Großen und Ganzen nicht viel mehr, als wir es bei der Umstellung von Astra J auf K und von Insignia A auf B miterlebt haben. Und diese Umstellungen haben wir als gut und notwendig erachtet und sie haben positives Echo verurusacht, die Modelle konkurrenzfähig gemacht. Dass hier im Blog “nur” über Schaltknauf, Bremshebel und Lenkräder maladiert wird, zeigt, wie wenig in Wahrheit auszusetzen ist. Den müde-trägen 140 PS – Turbo habe ich letztens erst wieder in einem Zafira erleiden müssen, dass der spritzige PSA-Turbo einfach besser ist will hier aber keiner rausstellen. Letztlich ist alles auf einem guten Weg, wird aber hier (und anderswo) kaum honoriert. Da fällt es kaum noch auf, dass die negative Einstellung der Motorpresse zu Opel sich merklich abgeschwächt hat. Weil sie fast gar nicht mehr von Opel berichtet. Daran muss Opel noch arbeiten: das die Presse wieder etwas zu berichten hat und dass die Werbung Gas gibt. Dafür muss man noch etwas tun. Ein emotionales / sportliches Modell wäre dafür sicherlich hilfreich … sobald die finanzielle Basis wieder stimmt.

    • @Vielfahrer60: Eigentlich wollte ich ja heute nicht mehr schreiben, aber Ihre Vorlage ist so gut(!), da möchte ich doch etwas zufügen:

      Bei OPEL tut sich was !!! DAS ist für mich wichtig zu sehen.

      Ein negatives Gegenbeispiel sehen wir bei FORD, wo eine über Jahrzehnte verknöcherte Altherrenhierarchie jetzt die Scherben aufsammelt und realisiert, daß eine fehlende Weiterentwicklung irgendwann vom Markt abgestraft wird.

      Das ist bei OPEL erkennbar anders.
      Da wird intensiv an einem Turn-Around hin zum besseren gearbeitet.
      Das kostet Kraft, braucht Zeit, Geld – und Mitarbeiter die mitziehen.

      Bei OPEL sind, so scheint es mir, nur die IG-Metall und der Betriebsrat stehen geblieben, aber vor allen Dingen das Management mit Tavares / Lohscheller voran und Teile der Belegschaft bewegen sich glücklicherweise vorwärts.

      Hoffentlich springt dieser Funke bald auf die (neuen) Kunden über.

      Ich sehe es ähnlich wie Sie:
      Es gibt in der freien Presse erste Anzeichen dafür, daß das Engagement bei OPEL positiv wahrgenommen wird.

  13. Ich hatte im TV letztens den Teaser zum “Peugeot e-Legend concept” gesehen. Davon könnte ich mir auch einen schickes Opel Coupé vorstellen. Ich gebe die Hoffnung auf die Wiedereinführung schöner Opel-Coupés nicht auf. Mein Astra J GTC bleibt aber meiner :-).

  14. Meine Anmerkungen gesammelt statt einzeln unter den jeweiligen Beiträgen:

    a) Roter Lack wird heute doch durch ganz andere Schutzschichten geschützt als früher. Bin immernoch begeistert wie gut unser Opel mit der Farbe aussieht.

    b) Eine viertürige Astra J Limousine sehe ich jeden Tag, steht beim Nachbarn ggü.

    c) Warum sich der Insignia-B so schlecht verkauft ist mir schleierhaft. Am Produkt direkt selbst kanns m.M.n. nicht liegen. Eher die allg. Verunsicherung: Wie viel wird mein heute neues Auto in X-Jahren beim Wiederverkauf Wert sein? Frag ich mich jedenfalls auch bzgl. Neukauf eines Pendlerautos. Nochmal den gleichen genialen Flitzer wie jetzt, der aber vielleicht in fünf oder sieben Jahren unverkäuflich bei Restwert drei-Euro-fünfzig landet? (Angeblich zerbricht die Eurozone spätestens 2023)

    d) Es gibt einen Unterschied zwischen Opel unter GM und unter PSA: Bisher wurden in den VSA, Australien… deutsche Auto mit Logos dort heimischer Marken verkauft. Jetzt werden in Deutschland französische Autos mit dem Logo einer hier heimischen Marke verkauft. Die Amis lieben deutsche Autos, die Franzosen lieben dagegen französische Autos. Und wir sollen jetzt vom Autogeschmack her alle zu Franzosen werden? Ich bin ziemlich francophil, aber ich würde lieber einen Buick oder Holden kaufen, der in Deutschland entwickelt und endmontiert wurde, als einen Opel, der in Frankreich entwickelt und endmontiert wurde. Und stoße drauf an, mit einem Rotwein aus dem Vaucluse.

    e) SUVs werden doch auch gerade wegen des leichteren Einstiegs gekauft. Logisch bei den Minitüren der Viertürer und den viel größeren Türen der SUVs. In Coupes kann man genauso leicht einsteigen wie in SUVs, weil die größere Türen haben. Ausnahme ist der Insi-B, der hat fast Coupetüren, könnte man die hinteren wegrationalisieren. Ich weiß, wer körperlich aus Altersgründen nicht mehr runter kommt usw… und deswegen werden von dieser wachsenden Altersgruppe auch gerne untermotorisierte Autos gekauft. Ich mußte früher über 20 Jahre lang hohe Familienautos fahren, und ich bin so froh, aber wirklich sooo(!) was von froh, endlich mal ein normales Auto zu haben…nie wieder freiwillig so ein hohes Ding.

    f) Wäre schön, wenn noch Fotos vom “Team-Transporter für die Fußball-Jugend” und der “Doppelkabine für bis zu sechs Personen” nachgereicht würden.

    g) Ja, eine “Offensive Großraumtaxis” wäre doch mal was.

    h) Zum Thema zweites Modell für die Rüsselheimer Produktion schreib ich lieber nichts, sonst tippe ich wieder die Zeichenfolge Mantibra ein.

    • c.) liegt denke ich am fehlenden Marketing, an der sehr zahlreichen Konkurrenz (Hyundai i40, VW Passat, Skoda Superb, Mazda 6, Peugeot 508, Kia Optima, Ford Mondeo etc.) und nicht zuletzt auch daran das eben eine gewisse Vielfalt und ein Alleinstellungsmerkmal fehlt. Was genau macht Opel jetzt anders und einzigartig?

      d.) Sehe ich genauso. Klar gab es früher auch GM Technik, aber das hat man in Deutschland nicht so gemerkt da man die anderen GM Fabrikate hier garnicht kaufen konnte. Das ist mit Peugeot aber anders und die Leute sehen ganz klar die Ähnlichkeiten, sehen in einem Opel kein deutsches Auto mehr.

      e.) Bin auch kein großer Fan von SUVs, aber die Leute kaufens, da muss Opel mitziehen.

      g.) Wie ich schon im Artikel zum Zafira geschrieben habe: Ich glaube der Zafira wird das neue Großraumtaxi werden. Bei den Preisen und der mangelnden Ausstattung kann ich mir nicht vorstellen das viele Familien zugreifen werden.

      • In eisenach wurden in Spitzenzeiten 115.000 Corsa und adam gefertigt. Vom GLX im ersten Jahr 2017 (ca. 7 Monate) etwas über 30.000. Wenn man die Meldungen aus Sochaux ernst nimmt, dass die bis zur Unterkante Oberlippe ausgelastet sind, dann die Verlagerung nur richtig sein. Denn begrenzte Kapazitäten bremsen auch den Absatz. Dass im optimalen Fall 40 bis 60 Tsd. GLX Eisenach auslasten, wage ich auch zu bezweifeln. Die “Bänder” und Plattformen von PSA sind aber so flexibel, dass man jederzeit ein 2. Modell daneben stellen kann. Alles nur eine Frage der Logistik. Und des Wollens. Vielleicht machen sie bei PSA ja doch noch die Entdeckung, dass ein 5008 – Derivat Opel auch ganz gut anstünde … aber von der Rest – Kapazität her würde sich auch der Mokka-B da ganz gut machen!

        • Das wird (nicht nur dort) noch spannend – wie sich das in Zukunft in jedem Werk so ausgestaltet.
          Im Verbund eines europ. Mehrmarkenkonzern könnten in Rüsselsheim + Eisenach noch an gänzlich andere Modelle vom Band laufen.

        • Glaube auch nicht, daß der Grandland X Eisenach auslastet. Ein zweites Modell wäre wünschenswert. Ein Gewinner ist sicherlich das Werk in Spanien wo Crossland X, Citroen, der neue fünftürige Corsa exclusiv, sowie für geraume Zeit noch der aktuelle Mokka X gebaut werden. Das eine englische Werk mit Zafira Life, Vivaro und Elektrotransporter ist ja auch sicher. Bleibt also spannend was in der Zukunft, in den restlichen Werken, nach dem Auslaufen einzelner älterer Modelle dort produziert wird.

          • Der GLX könnte locker Eisenach und wohl auch noch mehr auslasten, ihm fehlen aber leider 3 entscheidende Dinge dafür:

            1. Ein bezahlbarer “Brot und Butter”-Vierzylinder mit ca. 150 PS.
            2. Ein ansprechendes Interieur.
            3. Ein vernünftiger Name. Gerade die ältere Generation tut sich doch sichtlich schwer mit dem “Grantlant”. Ich persönlich hätte einen Vectra X daraus gemacht.

          • Merkwürdige Auflistung (!)…

            Zu 1.
            Wozu einen 4-Zylinder ?
            Wozu 150 PS ?
            Wieso soll das Basis + günstiger sein ?

            3-Zylinder/130 PS sind mit UVP 24250 EUR in der Liste.
            Mit 20 % Rabatt…..erledigt.

            Zu 2. und 3.,
            einerseits gefällt das Interieur nicht,
            andererseits scheitert es für eine/diese Klientel bereits am Namen.
            Sehr realistisch + glaubwürdig 😉

            Ansonsten – im gleichen Konzern/Kasse gibt es noch den 3008.
            Wenn einem das Interieur + Zahlencodes mehr liegen.

            PS: Und “Vectra X”, ja klar – nach dem Z…LIFE – Irrsinn von Modellnamen/Aufbauform ist jeglicher Sinn abhanden gekommen…

          • Der Vierzylinder soll nicht Basis sein sondern die Lücke von gut 5k Euro Listenpreis schließen. Ein Vierzylinder mit ca. 150 PS, Schaltgetriebe und ca. 2k Euro über dem Dreizylinder wäre wohl der Topseller. Auch wenn der Dreizylinder ein toller Motor ist fällt er aber für viele raus weil es eben ein Dreizylinder ist.

            Bein Interieur hätte man einfach die Lederoptik wie im Insignia für den Armaturenträger nehmen sollen. Wäre schon ein deutlicher Fortschritt. Dazu noch ein paar mehr farblich abgesetzte Akzente und fertig.

            Warum nicht etablierte Namen nutzen die ansonsten niemals wieder kommen würden?
            Crossland X = Meriva X
            Grandland X = Vectra X
            D-Segm. SUV = Omega X

          • Frag doch mal auf dem nächsten Parkplatz die Leute um deren Fahrzeugtechnik, bzw. nach Zylinderzahl, Front-/Heckantrieb etc.

            Selbst die Hersteller haben dazu keine Tabus mehr, von wegen BMW: Kein Van, kein Frontantrieb, kein 3-Zylinder,….
            Alles passé – ist nur eine Kopf-Sache sich dem zu widersetzen !

            PS: Namensfindung, mein “Steckenpferd”, falls noch jemandem nicht bewusst hier…;)

            Statt CLX => Meriva-X oder Rocks, gewiss.
            Statt GLX => Zafira-X oder Rocks, bzw. Astra-X oder Rocks
            (weil noch in dessen Größenrahmen)

            Darüber dann besagter Omega- oder Signum-X oder Rocks.

            Vectra klingt (mir) zu angestaubt, Limousinenhaft für

          • Zafira X wäre mir dann aber doch zu nahe am Zafira Life. (hier soll ein Zwinker-Smiley stehen, mir werden leider keine angezeigt)

          • Laubfrosch X

            Damit kann dann auch die ganz alte Generation was anfangen. Für den Hipster gibt’s den dann als X-Frog.

          • Es gab mal die Studie Frogster von OPEL.
            In Serie ging sowas dann aber als Pluriel von Citroen 😉

          • @Stephan Ja der Laubfrosch das kann man auch gleich mit Citroën verbinden. 😉
            Denn opel Laubfrosch und Citroen 5cv…… So entstand der Spruch “das selbe in grün”.

  15. Soso…das ist jetzt der neue “Opel” Vivaro…war das letzte Woche nicht noch der neue “Zafira” jetzt mal ehrlich…da wird jetzt ein und dasselbe Auto mit zwei Namen vermarktet??? Anstatt das Dingen einfach wie bisher Vivaro Tour zu nennen und den Namen Zafira für was Vernünftiges auf zu sparen…nun ja das verstehe wer will.

    Jetzt wird sich der ein oder andere wundern, denn – diese Vivaro gefällt mir. Als Lieferwagen Vivaro – ja. Als Zafira Life eben nicht. Aber bei den Lieferwagen ist so eine Zusammenarbeit sinnvoll und nachvollziehbar. Doch nur, wo ist denn hier die “Zusammenarbeit”? Was steuert Opel zu diesem Fahrzeug bei? Beim Renault-Vivaro, war es glaube ich die Karosse. Aber was ist es bei diesem Fahrzeug, außer das Logo und das Händlernetz? Letzten Endes benutzt hier PSA Opel auch nur wieder um eines seiner bestehenden Modelle über das Opel Netz zu vermarkten…

    Ich warte somit weiter auf den ersten neuen “deutscher als je zuvor” Opel…und ich befürchte der Corsa F wird das auch nicht werden…

      • Gegenfragen, was hat sich Vauxhall weiterhin mit Vivaro LIFE gedacht (?)

        Bzw. wo hat VW einen solchen Kastenwagen als Touran LIFE vermarktet ?!

        Calibra, Meriva, Zafira,….passé.
        Marketing-Blasen platzen, bevor sie beim FOH sind, der jetzt schon den Kopf schüttelt.

          • Vom Zafira-B, mit entspr. Rückruf, dann hätte man ja bereits den Zafira-C dort anders benennen “müssen” 😉

            Letztlich ist das hier mal wieder Marketing-verzapftes – fern der Realität, draußen beim Händler etc.

          • Schon einmal nachgeschaut, wann dort die Feuerfälle publik wurden und wann der Zafira C auf den Markt kam?

          • Wie der Traveller auch, geht bei 36 tsd. los und wenn man den großen Diesel mit Automatik und die beste Ausstattung nimmt ist man mit 50 tsd. dabei, allerdings hat man dann nur einen hellen Dachhimmel, ein winziges Navidisplay und auch sonst sind die Features eher mager für den Preis. Da bietet die Konkurrenz deutlich mehr.

          • Und der 6,33″-Touchscreen im Multivan ist jetzt wie genau dem 7″-Touchscreen im Zafira Life/Vivaro überlegen und bietet dem Kunden einen Mehrwert?

        • So DerD, jetzt frag ich nur mal aus Interesse. Steht vorm Haus ein Vito oder Multivan? Ist ein Bus in den nächsten Jahren eine Kaufoption oder warum kann hier so gezielt entschieden werden, was der Vivaro/Zafira Kunde braucht und was nicht?

          Also ich als Mittelklasse-Kombi Fahrer, für den ein Bus in keinster weise als Fahrzeugklasse in Betracht kommt, maße mir nicht an zu entscheiden, was so ein Auto haben muss oder nicht.

          • @Ragescho Darf man also nur eine Meinung zu Autos haben die man auch besitzt? Wäre mir neu.
            Man kann mal selbst im Freundes- und Bekanntenkreis schauen wie die finanzielle Situation vieler Familien (für die der Wagen ja gedacht ist) so aussieht.
            Vielleicht kenne ich nur die falschen Leute, aber meine Erfahrung ist: Mehr Kinder = Weniger Geld.
            Da ein Van wie der Traveller einer ist nur für Großfamilien wirklich Sinn macht und mit ein bisschen Ausstattung 40-50 tsd. Euro kosten kann (Geld das auch die meisten Singles oder Paare ohne Kinder nicht haben) ist meine Annahme das die Zielgruppe leicht verfehlt ist wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen.
            Selbst die wenigen die es sich tatsächlich leisten könnten würden dann wegen der mageren Ausstattung eher was anderes kaufen.

          • @Ragescho

            Es muss doch zu allem sein Senf dazu gegeben werden. Gerne Negativ, ob es Sinn macht oder nicht.

          • @Klicker und du kannst andere Meinungen NICHT akzeptieren weil sie höchst wahrscheinlich in dein tolles Bild von der Welt nicht passen!!! Du gibst jeden nur recht der dir nach der Nase schreibt von dir kam bisher ebenfalls null konstruktives!!! Nur andere Leute schlecht schreibe das kannst du sonst nix!!!!!!!

          • @Klicker Mich würde überhaupt einmal interessieren was du für einen Wagen fährst oder hast du noch gar keinen Führerschein…. Das würde deinen Umgang hier eventuell erklären.

          • @DerD

            Meinungen kannst du soviel haben wie du willst.

            Es geht mir nur darum, dass du hier Opel und der Welt erklärst, was ein Zafira Life denn haben muss um den Kunden anzusprechen. Blöd nur, dass du dir da eigentlich selber widersprichst.

            Auf der einen Seite sagst du, dass ein Familienvan/bus preiskritisch ist (Viele Kinder = wenig Geld). Auf der anderen Seite forderst du aber höchste Materialanmutung und Sonderausstattung, welche ja nur Schmuck am Nachthemd ist. Schwarzer Dachhimmel.. 8 Zoll Touch-Display… alles Dinge, die bei der Konkurrenz auch bei weitem nicht serienmäßig sind und sich dann eher im 60k Bereich bewegen.

            Daher nochmal die Frage, welche Erfahrungen befähigen dich solche Forderungen zu stellen? Wie oft hast du schon mal einen Familienvan gereinigt? Wie oft bist du schon mit Kindern und Hund in den Urlaub gefahren?

            Zumal ein Zafira jetzt auch kein Innovationswunder ist und ich in Erinnerung habe, dass mein Zafira mit (2.0 CDTI AT) als Sonderausstattung gerade mal Sitzheizung und Navi hatte und auch schon bei 39k Liste lag. Da war kein einziges Assistenzsystem dabei oder sonst irgendwas schickes.

            Jetzt mal als Beispiel.. ich bin Hundebesitzer. Für mich ist ein mit Filz ausgekleideter Kofferraum der Horror. Daher war ich glücklich, dass der Zafira Plastikverkleidung hatte. Am liebsten wäre mir die auch auf der Rückseite der Rücksitzbank. Du wirst mir jetzt mit Sicherheit erklären, dass Hartplastik im Kofferraum nicht mehr zeitgemäß ist und die Konkurrenz das besser macht. Nö.. für mich nicht. Wenn du mal 2 Stunden Hundehaare aus dem Filz bürsten musst.

            Merkst du was das Problem an der Stelle ist?

          • @Ragescho wir fahren als familienauto einen zafira tourer also denke ich das ich mich zu diesem Thema äußern “darf”. Du hast in vielen Punkten recht vor allem aber mit der Preis sensibiltät der Kunden in diesem Segment. Wir haben im Vergleich zu unserem vorherigen astra j ST auch weniger Ausstattung (keine opc line und auch kein flexride mehr). Nicht desto trotz schätze ich den tourer sehr für seine gute Verarbeitung sowie für sein komfortabel ausgelegtes Fahrwerk. Für den Kofferraum haben wir eine Decke, gut wir haben keinen Hund (habe da als Kind leider schlechte Erfahrungen gemacht). Was den Preis angeht hat der tourer schon viele Kunden seinerzeit verloren, opel versuchte mit dem Vorgängermodell als family entgegen zu wirken. Jetzt wird der “Neue” wieder teurer und keine günstige Alternative ist in der modellpalette vorgesehen. Tut mir leid so etwas sehe ich kritisch dann dazu der Flair eines Kastenwagens zudem keine opel typischen design Merkmale mehr und zu gut erletzt kein Benziner im Portfolio. Sorry für mich sehe ich da keine Alternative zu unserem zafira tourer.

          • @Ragescho Hätte ich seiner Zeit einen Bus/Kastenwagen gebraucht dann hätte ich mir einen vivaro combi/Life kaufen/leasen können den gab es ja als Alternative (übrigens auch in zwei längen). Jetzt heißt es aber entweder zafira Life oder geh…….. Schöne neue opel Welt!

          • @ralle
            Der Zafira Life ist der Nachfolger der Vivaro Combi und gibt es in drei längen. Gecheckt hast du das anscheinend wie so einiges anderes hier nicht!

          • @Klicker Da du ja der allwissende bist erkläre mir doch mal bitte warum der vivaro combi jetzt zafira heißt und was bitte der zafira Ersatz sein soll???

          • @Ragescho Ein Zafira sollte noch erschwinglich für Normalverdiener sein damit er sich gut verkauft. Das ist bei einem Listenpreis ab 36 tsd. praktisch ohne Ausstattung bis 40 oder 50 tsd. mit guter Ausstattung nicht mehr gegeben.
            Wenn man dennoch solche Preise hat sollte man auch was dafür bieten, Leute die so viel Geld für ein Auto ausgeben erwarten auch was.
            Beim Zafira C hast hast du schon mit 30 tsd. Euro Listenpreis einen anständig ausgestatteten Wagen, beim Traveller reicht das nicht mal für die Basisversion
            Da sehe ich keinen Widerspruch in meiner Aussage.

  16. Hattest du deines/meines ernst genommen ?

    Man sollte schon ehrlich/authentisch sein, als Hersteller, wenn man seine Kunden “pflegen” will.
    Aber OPEL lernt offenbar nix dazu – oder ist das hier die Konsequenz aus,

    Der Meriva ist tot – kauft CLX.
    Jedoch bekam es der Kunde kaum mit.
    Zuviel neu/anders, nicht richtig kommuniziert.
    Ich habe es ja selbst unmittelbar erlebt.

    Und jetzt meint Marketing mit einem ZL…

    • Ich glaube bei Opel geht es erst bergauf wenn X-didi sein “Zafira-Life-Trauma” überwunden hat aber befürchte dass letzteres noch ziemlich lange dauert.

      • jepp, er war schon mal fast drüber, aber er lamentiert so lange weiter, bis Opel ihn mal wieder einlädt, damit er sich vor Ort selbst ein Bild machen kann … 😉 😉

          • das hast Du aber was vor – 10. bis 25.000 Stk im Jahr, warte, da macht 111 am Tag ohe WE – wow, da hast Du dir aber was vorgenommen! Ersatzschilder in der Tasche? Welchen Namen peppst Du stattdessen drauf? Zifari? 😉

    • Na ja, “Marketing” wollte mir eben auch mal einen Gefallen tun und hat meine Kritik an fehlender Konstanz (u.a.) in der Namensgebung berücksichtigt
      (Keine Sorge, bin nicht größenwahnsinnig, dies hier ist Joke).
      Nun werden sie damit konfrontiert, daß wir uns selbst in dem Punkt nicht einig sind.
      Seufz, die (bei OPEL) haben es nicht leicht (mit uns Kunden)….

      • Am Besten in Zukunft irgend eine kryptische Zahlen/Buchstabenkombination dranklatschen, wie zum Beispiel ct22Xnullfuffzich um den Kunden technische Raffinesse zu suggerieren, dann läuft es auch bei Opel wieder. (????)

        • ja, wie Audi! Die eifern jetzt BMW nach und installieren eine 55 vor den A8 – äh oder A7? Ach egal, 55 scheint wohl das Einstiegsalter zu sein. Oder war es die Höchstgeschwindigkeit im Stadtverkehr? Ach egal. Auf der A8 ist er so schnell, dass es eh keiner lesen kann. Ich empfehle X-didi! Der hat einen Spatel … 😉

  17. Die bauliche Nähe des neuen Zafira Tourer alias Vivaro Lieferwagen ala Citroen, Peugeot, Toyota interessiert doch nur Forum-Insider nicht die realen OPEL Kunden!
    Die Kunden gehen zu OPEL und wollen einen VAN, da der bisherigen Zafira (A,B,C) zu klein waren. Nun bekommen die OPEL Kunden einen echten VAN im Format eines VW Bulli. Also hat OPEL / PSA den Kunden zugehört und nun einen Zafira Nachfolger im Angebot im Format eines VW Bulli.
    Beim neuen Vivaro ist die auch so, denn viele VW Bulli Kunden haben oft auch den VW Kastenwagen für gewerbliche Aktivitäten.
    In Südbayern verschenkt Antenne Bayern seit Monaten neue VW Bulli, da Ladenhüter. Was sagt uns das? Neue VANS von OPEL wollen die Kunden …

    Remember: Viele “OPEL Bedford Blitz” träumten Jahrzehnte und nun im hohen Alter kommt der VAN zurück. Leider nicht als “OPEL Bedford Blitz”.

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