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Ampera Mobilität

Gebrauchter Elektropionier: Opel Ampera – der Zuverlässige

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Opel AmperaAls wir den Opel Ampera 2011 auf den Markt gebracht haben, war er ein Vorreiter in Sachen Elektromobilität. 2012 wurde unser Stromer zum Auto des Jahres gewählt und war meistverkaufte Elektrolimousine in Europa. Noch heute begeistert die Technik des viersitzigen Fließheckmodells: Das uneingeschränkt alltagstaugliche Hightech-Auto mit 150 PS-Elektromotor, 86 PS-Vierzylinderbenziner und einer Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h kann bis zu 80 Kilometer rein batterieelektrisch fahren. Ist die Batterie erschöpft, schaltet sich der Benzinmotor ein und generiert Strom.

Opel AmperaRund 60 Exemplare des Elektropioniers mit Range-Extender gibt es derzeit beispielsweise bei der Fahrzeugmarkt-Börse mobile.de. Viele der Fahrzeuge kommen aus den Niederlanden. Dort verkaufte sich der Ampera auch dank der steuerlichen Förderung sehr gut. Teilweise haben die Secondhand-Modelle Laufleistungen von 100.000 Kilometern und mehr auf der Uhr. Damit sind die gebrauchten Ampera noch bestens in Schuss und auf dem Gebrauchtwagenmarkt heiß begehrt. Das spricht für die hohe Opel-Qualität, wie auch der ADAC findet: „Die grundsätzliche Qualität des Autos passt, was sich an vielen Fahrzeugen mit hohen Laufleistungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehen lässt. Auch der Dauertestwagen des ADAC konnte bisher bei über 150.000 gefahrenen Kilometern überzeugen.”

Zu den Stärken des Ampera zählt der Automobilclub die gute Verarbeitung, zuverlässige Technik, den geräumigen Innenraum und geringe Fahrgeräusche sowie das sichere und komfortable Fahrwerk. Der Dauertest ergab nach rund 90.000 Kilometern: „Über die gesamte Testdistanz funktionierte der Ampera weitgehend problemlos – angesichts der komplexen Technik und des neuen Konzepts nicht selbstverständlich. Opel hat also eine gute Arbeit abgeliefert.“ Warum also Familie und Freunde nicht mit einem gebrauchten Stromer mit dem Blitz überraschen?

Opel Ampera-e2017 haben wir dann mit dem neu konzipierten Ampera-e nachgelegt. Und jetzt nehmen wir mit unserer Elektrifizierungsstrategie weiter Fahrt auf: Bereits in diesem Jahr werden die Elektroversion der nächsten Corsa-Generation sowie der Grandland X PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) bestellbar sein. Bis 2024 werden wir dann alle Pkw-Baureihen in Europa auch mit einer elektrifizierten Version anbieten.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (62)

  1. “Das spricht für die hohe Opel-Qualität”…, räusper – wo entwickelt/gebaut ?!
    Wieso dann nicht auch die 2. Generation hierzulande gebracht ?!

    Und zum 2., “nachgelegt”, ….räusper – wieviele davon präsent ?
    Noch weniger ein OPEL als auch GM-Fahrzeug, das “LG”-Label wäre wohl angebracht.

    2 Chevis anführen, um damit auf die PSA-Zukunft überzuleiten, “interessant” 😉

  2. Ich kann von Ampera nur schwärmen.

    Ich habe meins gebrauch von 2 Jahren in Holland gekauft, bis jetzt keine Wartung und keine Reparatur nötig gewesen. Nur aufladen und fahren, mein durschnitt Verbrauch liegt jetzt bei 1.1 l/100km und nur, weil ich ab und zu Langestrecke fahre, fast alle tägliche Fahren kann ich elektrisch fahren. Batterie ist immer noch in neuwertigem Zustand.

    Es macht auch sehr viel Spaß Ampera zu fahren. Ich verstehe gar nicht warum Ampera in Deutschland nicht so erfolgreich ist wie z.B. in USA.

    • @iopa: 2 Jahre ohne Wartung (?) – das entspricht wohl kaum den herstellervorgaben !
      Zum bescheidenen Benzinverbrauch gehört der Vollständigkeit halber auch der Stromanteil ! 😉

      • Ich habe es mit einer frischen Inspektion gekauft und habe bis jetzt keine Service Meldung bekommen, vielleicht wir die aber bald kommen.
        Ich weiß aber nicht was man machen kann, den Verbrennen benutze ich kaum, Öl-Lebensdauer zeigt noch 80%, die Bremsscheiben nach knapp 30 tkm sind gerade mal leicht oberflächlich poliert 🙂

        Ich würde sagen nich der Stromverbrauch gehört dazu, sondern Benzinverbrauch gehört dazu. Der Haupverbrauch ist natürlich Strom. Es liegt bei 12-16 kWh/100 im Sommer und bis 25 kWh/100 im Winter.

        Ich empfehle jedem mal ein Apera probezufahren, dieses angenehmes, leises und dennoch kraftvolles Fahren gibt es bei kaum anderen Autos, nur in absoluten Premiumbereich.

        • Wenn du nicht ein mal im Jahr die Inspektion in einer zertifizierten Opel Ampera Werkstatt machen lässt, erlischt die Herstellergarantie auf den gesamten Anstriebsstrang. Diese gilt bei regelmäßiger Wartung 8 Jahre nach Erstzulassung oder 160.000km. Je nachdem, was zu erst eintrifft.
          Hast du noch keine 160.000km drauf, solltest du dich dringend mit einer Opel Fachwerkstatt in Verbindung setzen!

  3. Habe beide Fahrzeuge schon live gesehen bzw. drin gesessen. Gefahren bin ich noch nicht damit, also bilde ich mir kein Urteil.

    Aber:
    Was Opel / Chevrolet angesichts der (damaligen) Neupreise an Innenraummaterialien angeboten hat, empfand ich als bodenlose Unverschämtheit. Solch einen billigen, speckigen Plastik-Mist habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen, außer vielleicht in einer Fahrzeugklasse in Richtung Sandero, C1, Aygo und wie sie alle heißen… nur kosten die auch entsprechend…

    • Da war noch das Volt-Derivat Cadillac ELR – da saß ich mal auf der IAA drin.
      Aber auch hier wieder, deren Material-mix zeigte fortwährend, sie haben von Europa nix verstanden.

  4. Bei aller Kritik über sicherlich einige Unzulänglichkeiten. Der Ampera war vom Design mutig mit seinen Wings. Er war einer der ersten E-Autos überhaupt. Vielleicht wäre er bei besseren Materialien noch teurer geworden. Er war und ist hochgelobt worden zur Zeit des Erscheinen, bis spitzfindige Redakteure oder wer auch immer meinten es sei gar kein Elektroauto, sondern ein Hybrid. Sein Konzept finde ich heute noch gut.
    Was ich lustig finde ? Wir lesen hier im Beitrag und im vorherigen vom Corsa über Produkte, die Opel als Hersteller wesentlich mitentwickelt und geprägt hat. Es sind Produkte, die Opel ausgemacht haben und die (siehe Ampera + Ampera-e) zu den letzten Euphoriejahren gehörten, bei denen die Kunden Hoffnung hatten Opel fände zu alter Stärke zurück. Egal ob GM, Magna oder was anderes.
    Warum aber die Reminiszensen, wenn jetzt die heile neue Welt für Opel unter PSA angebrochen ist ?
    Wo sind die technischen Leckerbissen, die PSA aus seinem überschwenglichen Technikfundus bieten. Ne moderne Plattform ? Die hatee Opel mit dem Insigna B und dem Astra K selbst entwickelt. Gute Motoren ? sicherlich hat die PSA, doch die letzte Generation der 1.4 DI und 1.6 Liter fahren doch besser denn je.
    Wo sind die Zukunftshiglights von PSA. Scheinbar darf die hässliche deutsche Ente noch nicht mal über ne elektrische Hinterachse in seinem Kundenblog reden, die in wenigen Monaten produziert werden soll.
    Was gibt es zum elektrischen Konzept des Corsa zu sagen ? In wenigen Wochen bestellbar ?
    Früher durften wir den stolzen Ingenieuren von Opel lauschen, die modernste Lichtsysteme testeten oder den Mokka mit einem sehr klein gebauten Allradgetriebe testeten. Und heute in der neuen leuchtenden Zeit ?
    Ich glaube wieder an Opel, wenn die Opel-Ingenieure hier wieder über Zukunft und nicht die Vergangenheit berichten dürfen.
    P.S.: An die Redaktion. Diskussion der letzten Tage – Rostvorsorge an aktuellen Autos.
    Vielleicht darf jemand von Opel wenigstens über die bösen GM Autos reden. Oder was gibt es da noch für den Grandland – immerhin nur 3 Sterne im schwedischen Test.

    • Der (e)Corsa darf doch erst im 2. Quartal (April – Juni) zur Geltung kommen.
      Und hat im Weiteren noch bis zur IAA im September Zeit.

      Vorher, ist im März erstmal der Genfer Autosalon => Peugeot mit dem neuen 208 dran !
      Bzw. die Plattform CMP mit dem DS3 Crossback gerade mit Preisen bedacht.

      Und vom PHEV (im GLX) darf wohl auch noch nicht mehr berichtet werden, als es zuvor der DS 7 Crossback tut.

      Tja. In so einem Mehrmarken-Konzern will halt alles bedacht sein – wer wann glänzen darf.

    • Tja, all das wonach du dich (berechtigterweise) zurücksehnst ist mit KTN und der Übernahme durch Peugeot verschwunden.
      Ob diese Gefühl irgendwann wieder zurückkommt hängt sicher von vielen Faktoren ab. Mit Herrn Lohscheller als CEO vage ich dies jedochzu bezweifeln.
      Warten wir es ab – der neue Corsa ist ja nicht mehr weit weg…..

  5. Die erste Generation des Ampera wäre als 120km/Tag-Pendler (Bundesstraße, Autobahn, ein bisschen Stadt), 20’km/Jahr, genau das Richtige für mich gewesen (abgesehen vom Preis). Jedoch war hier weder gegen Geld noch gute Worte ein venünftiges Lichtsystem (Xenon-AFL o.Ä.) erhältlich, sondern lediglich die Halogen-Funzeln. Und wer bereits einmal Xenon im Auto hatte, der will nichts anderes/schlechteres mehr. Nachdem ich sehr viel im Dunklen unterwegs bin, war das das für mich absolute K.O.-Kriterium.
    Und beim Ampera-e, was soll man da sagen!? Grundsätzlich toll, aber auch teuer. Den gab es im Umkreis von 200km rund um München nicht einmal zur Probefahrt, geschweige denn zu (ebenfalls für den Durchnschnittsverdiener unerschwinglichen Preisen) kaufen/leasen….
    Und daher blieb es eben beim Zafira Tourer Diesel, und, nach dem Verkauf von unserem A3, beim GLX-Benziner.

    • Zitat: “Und wer bereits einmal Xenon im Auto hatte, der will nichts anderes/schlechteres mehr.”

      Das ist auch so ein dahergesagter Spruch. Ich hatte Xenon, jetzt hab ich wieder Halogen. Das ist garnicht so tragisch.
      Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die technischen Weiterentwicklungen, welche von der Automobilindustrie gepriesen und als riesige Weiterentwicklung verkauft warden, sind in der Praxis meist gar nicht so beeindruckend..

      • Also – ich möchte dir nicht zu nahe treten. Aber wenn du den Unterschied zwischen Halogen/Xenon oder vielleicht Xenon/LED nicht als riesige Weiterentwicklung bezeichnen willst, okay.
        Aber visuell und sicherheitstechnisch betrachtet waren beide Entwicklungen für sich absolute Quantensprünge.

        • Tatsächlich will Ich das!
          Ich bin den Astra mit LED-Matrixlicht und Fernlichtassistent gefahren. Anschliessend bin ich ausgestiegen und habe mir gedacht: Und das soll jetzt die riesige Weiterentwicklung sein? Zu meinem SAAB mit Xenon war da nicht viel Unterschied. Jetzt habe ich einen Wagen mit Stern und Halogen, und das Halogenlicht ist beileibe keine “Funzel”.
          Gutes Licht ist wichtig, keine Frage.
          Aber nicht auf jedes Marketinggewäsch der Industrie reinfallen ist eine Frage der Selbstachtung…;-)

          • Ok, dann klaffen unsere Erfahrungen da deutlich auseinander. Ich habe einen Cascada mit AFL und einen Astra K mit Matrix Licht. Ich gebe dir Recht, dass das LED im Normalmodus wirklich recht schwach auf der Brust wirkt (z.B. Stadtfahrten). Aber wenn es daran geht auswärts zu fahren kann das AFL mit dem LED um Meilen nicht mithalten.
            Wenn du das als Marketinggewäsch abtun möchtest, sei´s drum. Ich denke, die praktischen Erfahrungen vieler Fahrer dieser Leuchtmittel sprechen eine andere Sprache. Jedenfalls habe ich bisher noch von niemandem eine so deutliche Kritik an dem LED Matrix Licht gehört, der es mal probiert hat oder dauerhaft fährt.

          • Joh, muss jeder selbst erfahren…

            www. opel-blog. com/2016/05/12/erleuchtung-im-opel-astra-didi-testet-intellilux/

          • Allein schon vom Alter her liegt zwischen jedwedem Saab-Modell und dem Astra K eine kleine Welt. Selbst mein Insignia B, der deutlich moderner als irgendein Saab ist, hat im Vergleich Xenon / Matrix-LED deutlich das Nachsehen, obwohl das AFL bereits sehr gut ist… aber dennoch bietet LED eine ganz andere Lichtausbeute.

      • Gewiss, vielerlei Assistenten u Automatikfunktionen…kann schon nerven.
        ABER SICHT, sehen mittels mehr Licht, empfinde ich als äußerst wichtig !!!

        Und MATRIX-Licht bringt es auf gänzlich neues, intelligentes Level!!!

  6. Ich würde ja den Ampera-(e) hier ganz geschmeidig mal außen vor lassen, als Blogbetreiber. Das ist doch echt ein düsteres Kapitel bei Opel. Keine schlafenden Hunde wecken.

    • Naja, der Ampera ist lt. Info aus der Opel-Entwicklung im Vergleich mit den anderen Opels Spitzenreiter in der Kundenzufriedenheit. Das kommt nicht von ungefähr, ‘Billigplastik’ hin oder her. Insofern ist m.M. für Opel aus dem Auto durchaus etwas zu lernen, auch wenn es kein echter Opel ist oder welche Argumente sich auch immer gegen das Auto finden.
      Der Ampera-e ist bislang mein problemlosester und unkompliziertester Opel (und die Historie ist lang), so gut müssen die Verbrenner erstmal werden. Wichtig ist doch primär, dass das Auto fährt und nicht, ob mich das Streicheln der Türverkleidung erregt.

      • Wichtiger wäre gewesen, ihn wirklich relevant präsent zu haben !

        In dem ständig propagierten Marekting-Zahlenspiel von 4 elektrifizierten bis 2020 – fällt exakt dieser Chevi als nächstes Modell unmittelbar daraufhin raus.
        Nach AdAM, Karl, Cascada, Zafira, Corsa-E,…nur konsequent für PSA.

    • Wozu auch? Chevrolet hat sich sicher nicht ohne Grund vom deutschen Markt zurück gezogen. Die Fahrzeuge sind einfach von billigster Machart, allerdings nicht zu billigsten Preisen. Und schon besteht am Markt keine Nachfrage mehr, ganz egal, ob die Technik mehr verspricht oder nicht.

  7. Och nöö, da hatte ich gerade angefangen mich für einen gebrauchten Ampera zu interessieren um den Wünschen der anti-Auto Gotteskriegerin Anne Hidalgo (Bürgermeisterin von Paris) entsprechen zu können, und der Opel-Blog treibt prompt die Preise hoch. 🙂
    Muss ich mich halt doch nach einem grossen V8 pick-up mit LPG umsehen. Gerne auch ein umgebauter Diplomat :).

    • Gestern mal beim “Scout“ reingesehen, da ist ein Exemplar von privat mit knapp 50.000 Kilometer für nicht mal 14K zu haben. Wie viel billiger soll es denn noch werden? Wer den Wunsch nach dem Ampera hat sollte bald zugreifen, die letzten guten Exemplare mit wenig Km gehen aktuell weg wie warme Semmeln.

  8. In China wird ein Buick Velite 5 gebaut und erfolgreich verkauft. Das hätte auch Opel Ampera 2 sein können. Vom Design her passt es, nur Logo austauschen. Aber es dürfte nur Chinesen kaufen und wir nicht 🙁

  9. Ich fahre selber einen 2014er Opel AMPERA mit inzwischen 135.000km.
    Die Begeisterung hält immer noch an: Die rein elektrische Reichweite klingt zwar gering, reicht für meine Bedürfnisse aber völlig aus. Schon seit vielen Monaten fahre ich nur rein elektrisch. Und sollte ich doch einmal weiter weg wollen, gibt es ja den Generator an Bord!
    Also absolut perfekt für meine Belange.
    Naja, und die Ausstattung mit Leder, Navi, Klima, Bose, Verkehrszeichenerkennung usw. ist dazu auch noch echt top!

    Es ist mein erster OPEL und ich muss sagen: Gut gemacht OPEL! Ein tolles Auto!
    Im Moment wohl das einzige E-Auto, bei dem alles stimmt: Moderne, sportliche Optik, tolle Ausstattung, Alltagstauglichkeit und Gebrauchtwagenpreis!!! SUPER!

    • Schöner Beitrag! Und für mich persönlich ein weiteres Teilchen im Beweis-Puzzle, dass Opel eine zu Unrecht unterschätzte Marke ist. Es ist ebenfalls weniger bekannt, dass Opel maßgeblich an der Entwicklung des Ampera beteiligt war und einer der führenden Köpfe des Entwickler-Teams kurz darauf von BMW abgeworben wurde.

      • Frank Weber hat doch bei GM in Detroit gearbeitet und nich bei Opel, oder es ist falsch ?

        Hier ist der Eintrag aus LinkedIn:

        Group Vehicle Line Executive Chevrolet Volt & Voltec Propulsion System
        General Motors
        März 2007 – Dezember 2009 2 Jahre 10 Monate
        Großraum Detroit und Umgebung

        • Irgendwo meine ich damals gelesen zu haben, dass Weber mit dem Team in Mainz (-Kastell?) eng verknüpft war, und quasi von dort maßgebliche Beiträge zum E-REV geleistet wurden.

          • jepp! War damals auch bei der Vorstellung des Ampera im Blogger – Treffen auf der IAA Thema!

          • Zu Mainz-Kastel…

            www. allgemeine-zeitung. de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/das-fruhere-opel-forschungszentrum-in-kastel-steht-heute-leer_17687421

  10. Das Fahrzeug ist leider der breiten Masse absolut unbekannt 🙁 Da müsste Opel damals mehr in die Werbung und Marketing investieren.

    Ich werde immer wieder angesprochen: “Was ist das für ein Auto !?!? Ist das ein Hybrid ?!?! Ich wusste gar nicht das Opel so was baut !!!”

    Wen man wüster wie gut er ist würde man auch mehr kaufen.

    • Jein. Es gab diese Reichweiten(-Anti)-Angst Kampagne.
      Gut gedacht aber…
      Zu “schlaff” in der weiteren Wahrnehmung.
      Und diese Hybrid-Leugnung – müssig, ein leistungverzweigter serieller Hybrid.

      Für vermeintlich pures ELEKTRO-Auto war die Zeit nicht reif und nicht nötig.
      Die Politik noch viel weniger.
      Es fehlten nämlich DIE DEUTSCHEN. Kommen jetzt erst und damit Protektion etc.

      Ist fies – hilft aber alles opel-gejammer nix !

    • Er geht doch “nur” auf die andere Straßenseite, nebenan zu Hyundai/Kia.
      Nach 26 ! Jahren…

      Andere nach 38 ! Jahren – als “Frühstücksmanager” will man auch nicht enden…

      Oder bereits nach wenigen Monaten (+ Entmachtung), siehe Arbeitditektorin Fr Felder…

      Manche wußten schon 2009, es ist Zeit !…

      • wer sich 26 Jahre lang nicht andernorts bewähren musste, hat schon lange verpasst, zu schauen, wie es gehen könnte / müsste … wie gut auch immer man seinen Job macht, Erfahrung erlangt man auf anderem Wege!

        • “Mensch = Gewohnheitstier”

          Aber man kann sich ja auch innerhalb eines Unternehmens entwickeln, vielschichtig, div. Abteilungen, Weiterschulungen etc.
          Und irgendwo hat man extern auch noch privates, einen (Fam.) Fixpunkt und andere Prioritäten….!

          Dann kommt aber womöglich doch mal so ein Angebot herein und….

          • mir geht es eher um den “Mehrwert” für die Entwicklung des Unternehmens … wer 20 Jahre in der eigenen Suppe kocht, kann auch den Topf austrocknen …

  11. OPEL + Elektro + Pionier. Ob das so gut zusammenpasst?
    Beispiele aus meinem aktuellen fast neuen Fahrzeug:
    – anspringen oft nur röchelnd und auf drei Töpfen
    – alle paar Wochen völlig undefiniert Anzeige und gepiepste weil Rücksitzgurte nicht angelegt (dort saß und sitzt nie jemand)
    – unterwegs völlig unvermittelt anspringen des Radios und abspielen der Musik vom USB
    – abdimmen der Instrumentenbeleuchtung auf “Licht an Modus”, obwohl der abgeschaltet ist
    – auslesen der Reihenfolge der Titel auf USB nicht 1, 2, 3 … 100, 101, 102, 103 usw, sondern:
    1, 111, 112, 113 usf. . Wer zeichnet für solchen M… verantwortlich???

  12. Zuerst einmal entschuldige ich mich für das “M…”. Ich wollte es nach der Personen (Ich bin kein Computer…) noch weglöschen, aber da zog die EDV den Text schon weg.

    Was hat das mit dem Ampera zu tun?
    Siehe Satz 1 + 2 von mir.

  13. Der Ampera hat sich allenfalls bei Opel affinen Kunden als Pionier manifestiert. Ansonsten hat er das nicht. Das ist das harte Los der Pioniere. Erst das höchste Lob dessen, die Kopie, manifestiert sich i.d.R. in den Köpfen. Und dass andere Hersteller attraktivere Konzepte zur Marktreife gebracht haben, zeigen der Renault Zoe oder der Nissan Leaf, um nur zwei gängige Beispiele zu nennen. Der konservative klassisch deutsche Kunde will diese Sparte der Mobilität eh als eine von BMW, VW/Audi und Mercedes erfundene verstanden wissen. Audi arbeitet ja bereits werbe- und marketingtechnisch massiv an dieser Attitüde. Sinngemäß: “Wir haben nicht das erste Elektroauto gebaut, aber das erste mit Allrad….”

    • …(letzteres) hätte AUDI gerne.

      Dort wie bei Mercedes ging es zuletzt nur darum, wer “Erster !” für sich behaupten mag. Ob Messe-Präsenz oder Auslieferung.
      In der Hetze dann auch nur alte Plattformen zusammengeklöppelt. Erbärmlich.
      Etliche Jahre alter Tesla sind weiterhin innovativer als diese Elektro-Bulldozer.

      Aber wenn es gar selbst im eigenen (VW-)Konzern schon Streit gab um die Entwicklungshoheit zu neuer E-Plattform. Ob Porsche / Audi.
      Oder zuvor schon überrascht man sich ggs. auf Messen mit Show-Acts wo keiner vom anderen wusste: VW Nils vs. Audi Urban Concept

  14. Hallo

    Ich habe mit Absicht keine der Kommentare gelesen, denn ich möchte als Fahrer eines 10/2012’er Ampera direkt einmal meine Begeisterung und ein großes Lob an die damaligen Entwickler senden. Dieses Auto war seiner Zeit sehr weit voraus und passt zudem immer noch in die heutige Zeit, auch wenn viele das vielleicht nicht so sehen. Der Ampera ist der Hammer. Ich fahre den Ampera seit 3 Jahren, habe ihn mit ca. 30.000km gebraucht gekauft und bin zu 90% rein elektrisch unterwegs. Mein LDV ( Lebensdauerverbrauch ) beträgt 1,4l/100km. Stromkosten pro Monat sind mit 50€ kalkuliert, die ich aber nie voll erreiche. Alle zwei bis vier Monate ( je nach Jahreszeit ) muss ich tanken. Hier kostet mich eine Tankfüllung so um die 40€.
    Dieses Auto zeigt eigentlich allen anderen zur Zeit auf dem Markt befindlichen Autos, dass man keine Reichweitenangst trotz 50/80km max. Reichweite haben muss. German-Angst ist nicht gut, denn dieses Konzept passt wie die Faust auf Auge. Mittlerweile habe ich fast 120.000km auf der Uhr, keine Einbußen bei der Akku-Kapazität und gleite immer noch ( gefühlt schwebend ) durch die Lande. Das gesamte Akku-Management, der Voltec-Antrieb mit dem Planetengetriebe, das Fahrwerk und die
    Ausstattung sind rundum zufriedenstellend. Sicherlich wären kleine Änderungen in der Ausstattung nett, aber nicht unbedingt nötig. Ein klein wenig mehr Akku-Kapazität ( so ca. 4KWh ) , ein AC-3 On Board-Lader ( Typ 2 ) und eine Lenkrad-Heizung wären da die offenen Wünsche. Ich hatte in diesen drei Jahren nur einen einzigen Fehler und der lag beim Benzinmotor, alles andere läuft und läuft und läuft. In Deutschland werden Unsummen für den wirklich benötigten Klimaschutz ausgegeben. Ich kann das nicht, aber dieses Auto hat mich gelehrt, dass man nur durch simples Umdenken hierzu sehr viel beitragen kann. Mein “persönliches Umweltbelastung-Profil” von 100% Diesel / Benzin-Nutzung und immer links auf der Autobahn fahren, hat sich durch die Nutzung des Ampera’s um 90% in Richtung Umweltfreundlich und einer beliebten Durchschnittsgeschwindigkeit von 120Kmh auf Autobahnen gewandelt, ohne das ich groß etwas machen musste. Ich musste nur einmal den Mut haben etwas anderes auszuprobieren. Der Ampera hat mir dann gezeigt, dass man nur durch Umdenken im Kopf viel ändern kann. Diesen Schritt habe ich übrigens noch vor dem Diesel-Skandal “gewagt”.

    Ich könnte noch soviel mehr schreiben, da ich von dem Auto so begeistert bin, möchte aber jetzt damit aufhören. Noch einmal einen großen Dank an Opel und deren Mitarbeiter für das tolle Auto. Bitte bleibt am Ball und bringt gute sinnvolle E-Autos auf den Markt und lasst Euch nicht von den anderen treiben. Nicht jedes Feature wird benötigt, fragt doch dazu direkt die Nutzer.

    • Er war der deutschen Politik/Lobby voraus, ein Dorn im Auge.

      Im Weiteren der Politik von GM und Europa nicht genehm.
      Und damit der Nachfolger tabu, bzw der BEV darauf nur noch Makulatur.

      Neuer Konzern, neue Ausrichtung,…Und das (Konkurrenz-)Umfeld ebenfalls !

  15. Ein Leben nach dem Auto-dasein,

    “in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera wiederverwendet werden, um Strom vorübergehend zu speichern. Dieser stationäre Batterieeinsatz im sogenannten Second Life dient dazu, Verbrauchsspitzen auszubalancieren und so das Stromnetz zu stabilisieren. Insgesamt werden 18 Fahrzeugbatterien…”

    www. de-media.opel. com/de/opel-r%C3%BCsselsheimer-entwicklungszentrum-bekommt-mehr-als-160-ladepunkte-f%C3%BCr-elektroautos-und-0?sf99850784=1

  16. … alles sehr lobenswert, aber hierbei wäre es natürlich auch sehr sinnvoll, wenn denn die restliche Hardware, nämlich der Ampera selbst, eine neue Batterie bekommen könnte, damit dann auch der User weiterhin mit dieser coolen Hardware weiter das Leben in der E-Mobilität geniessen kann. Momentan ist der Bezug einer neuen Batterie nicht einfach. Wäre schön wenn jemand von Opel dazu mal etwas sagen würde.

    • das Auto überlebt die Akkus normalerweise nicht. Die aussortierten Akkus sind aus den bisherigen verschrotteten Amperas ausgebaut und werden weiterverwendet. Der einzige Schwachpunkt an den Akkus war die Regelelektronik, die jede Zelle hat. Die ist tauschbar. Und natürlich nimmt die Ladekapazität ab. Ja. Weiß man vorher. Sollte es ein Ampera bis 2021 (ab da ist er 10 Jahre auf dem Markt) nötig haben, einen neuen Akku zu benötigen, ist es fraglich, ob das dann wirtschaftlich noch Sinn macht. Umbaukosten und die Kosten für einen neuen Akku sind relativ zum Fahrzeugwert viel zu hoch, als dass sich das irgendjemand wirklich antut.

  17. Ne, aber komme in die Region. Die wird aber auch noch halten, ich will ja keine Garantie beanspruchen. Ich habe aber mal nachgefragt, was eine neue Batterie kosten würde. Daraufhin wurde mir vom Händler mitgeteilt, dass es derzeit keine Akku’s gibt und Preise würde es auch nicht geben. Schon seltsam, zumal ich ja gerne eine neue Kaufen und installieren lassen würde.

  18. …naja, wenn das dann auf die restliche Hardware zutreffen und ein neuer Akku einschl. Tausch so um die 8000,00€ kosten würde, wäre dies immer noch eine Option für mich und ein aktzeptabler Weg weiterhin zufrieden elektrisch unterwegs zu sein. Neue aktuelle Modelle kosten das drei- vierfache. Ich traue meinem Ampera eine solche Lebensverlängerung durchaus zu. Ich habe die magische und gefühlt eingebaute Marke für Reparaturen, welche so bei ca. 100.000km liegt, überstanden. Dieses Vertrauen in ein Auto hatte ich zuletzt bei meinem Kadett D mit der 1,2’er Maschine. Es ist aber bestimmt nicht gewollt, daher werde ich mich wohl in den nächsten Jahren doch umschauen müssen. Und dabei hat der Ampera die Messlatte ganz schön hoch gelegt. Bei mir zählt nämlich die “German Reichweitenangst” überhaupt nicht. Ich achte da auf ganz andere Dinge wie z.B. Akkumanagement, Antriebskonzept, Komfort, Bordloader, keine Vernetzung usw.

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