avatar

Corsa Unternehmen

50 Jahre Opel und Irmscher – „Unser Markenzeichen ist Individualität“

,


50 Jahre Opel und IrmscherIrmscher und Opel gehören so untrennbar zusammen wie der Big Mac zu McDonalds oder der Coffee-to-go zu Starbucks. Seit 50 Jahren verwandelt der Umbauspezialist unsere Fahrzeuge in automobile Träume. Sportlich, kraftvoll, oft gewagt und immer auch ein wenig extravagant: Mit diesen Genen legte der erfolgreiche Rallyefahrer Günther Irmscher 1968 den Grundstein für das Unternehmen. Heute zählt das Unternehmen 150 Mitarbeiter, verfügt zudem in Portugal und Spanien über Umbauwerkstätten, produziert von seinen Um- und Eigenbauten Kleinserien zwischen 50 und 2.000 Stück.

Firmengründer Günther Irmscher verstarb 1996 – mit gerade mal 59 Jahren. Sein Sohn übernahm nach Anschluss des Studiums die Leitung des Unternehmens und fügte der schieren Power ein weiteres Mosaiksteinchen in der Gestaltung der Fahrzeuge hinzu: Heute steht Irmscher längst nicht mehr nur für expressive Sportlichkeit. „Unser eigentliches Markenzeichen ist Individualität“, erklärt Günther Irmscher junior. „Die kann sich sportlich ausdrücken, aber auch funktional oder cool und stylish.“

50 Jahre Opel und Irmscher 50 Jahre Opel und Irmscher

Wie zuletzt die Sonderedition zum 50. Geburtstag, der „Vivaro Liner 68  500“. Es ist ein Fahrzeug, das den Tuning-Trend weg von „tiefer, breiter, schneller“ hin zu einem Mehr an Individualität verdeutlicht: Der „Vivaro Liner 68“ interpretiert die Vorzüge, die unser Raumwunder in puncto Stil und Multifunktionalität bietet.

Im Jubiläumsjahr verließ außerdem das 500.000ste von Irmscher veredelte Fahrzeug die Werkshallen. Doch im Grunde spielte die halbe Million in diesem Projekt nur eine untergeordnete Rolle, wie Günther Irmscher junior berichtet. „Wir haben uns längst angewöhnt, uns und unseren Kunden zu jedem Geburtstag mit einer Null am Ende etwas ganz Besonderes zu gönnen.“ 2008, zum 40., etwa war’s der „i40“, ein GT mit Irmscher-Genen und 480 PS in einem erstaunlich leichten V8-Aggregat. „Pure Lust an der Power“, schrieb die „Autobild“.

Das Thema Motorsport hat die Vita von Irmscher und die des Chefs geprägt und tut es auch heute noch. 1991 etwa starteten Volker Strycek, heute Leiter des Opel Performance Centers, und Franz Engstler in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) auf der Berliner AVUS – in einer Rennversion des Opel Omega Evo 500. Zu diesem Anlass fuhr auch der damals 20-jährige Günther Irmscher junior in einem solchen Modell vor. Ein weiteres steht heute in einer Garage im Werkstattbereich. „Wir haben die Rennversion 2018 noch einmal neu aufbauen lassen – übrigens von den gleichen Mitarbeitern, die schon damals für das Original verantwortlich zeichneten.“ Auch eine Art, ein Jubiläum zu begehen.