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Combo Unternehmen

Ob am Strand oder auf der Baustelle: Smarte Sicherheitssysteme im Opel Combo

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Was haben Pakete mit bleischweren Fliesen, der Strand von Sankt Peter-Ording und die Verkehrssicherheit von Radfahrern mit dem Opel Combo tun? Jede Menge, denn die Überladungsanzeige bei maximaler Traglast, das adaptive Traktionssystem auf losem Terrain und die permanente Rückfahrkamera als drei von insgesamt rund 20 innovativen Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen machen die Fahrt im Combo Cargo sicherer – für die Passagiere, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Als erstes unserer Modelle verfügt der Combo Cargo auf Wunsch über eine Überladungsanzeige1. Das praktische Sicherheitssystem misst über Sensoren die Belastung der Achsen. Überschreitet das Gewicht 80 Prozent der erlaubten Nutzlast, leuchtet ein weißes LED-Warnsignal auf; liegt das Gewicht über dem erlaubten Limit, kommt ein orangefarbenes Signal mit Ausrufezeichen hinzu. Das erleichtert den Arbeitsalltag zum Beispiel beim Transport von schweren Fliesen ganz wesentlich. Auch beim privaten Umzugseinsatz gibt das System Aufschluss darüber, ob die letzten Möbel oder Kartons noch rein dürfen. Der Combo Cargo bietet bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen, verträgt bis zu 1.000 Kilogramm an Zuladung (ohne Fahrer) und nimmt Gegenstände und Arbeitsmaterial bis zu 3.440 Millimeter Ladelänge auf.

Auch auf Baustellen mit schlammigen Zufahrten muss es immer sicher vorwärts gehen: Combo-Cargo-Fahrer erreichen mit dem optional erhältlichen Grip & Go-Paket inklusive adaptivem Traktionssystem IntelliGrip zuverlässig selbst abgelegene Stellen auf unwegsamem Terrain. Auch im Combo Life sind die Fahrer für matschigen oder im Skiurlaub verschneiten Untergrund gerüstet. Sogar Ausflüge mit der Familie zum Strand von Sankt Peter-Ording, der mit dem Auto befahrbar ist, bringen den Opel Combo nicht aus der Fassung. Denn IntelliGrip sorgt dafür, dass der mit internationalen Preisen ausgezeichnete Hochdachkombi in so gut wie jeder Situation stabil und verlässlich reagiert, die Reifen also immer optimal zupacken können. Dazu aktiviert der Fahrer den passenden Modus – Straße, Schnee, Matsch, Sand und „ESP Aus“ stehen zur Verfügung. Sofort reguliert die Elektronik die Kraftverteilung an die Frontantriebsräder und die Dosierung des Elektronischen Stabilitätsprogramms gemäß Voreinstellung.

Szenenwechsel: Dichter, hektischer Stadtverkehr. Gerade Radfahrer werden hier beim Rechtsabbiegen schnell übersehen, wenn sie eigentlich Vorfahrt hätten. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind rund 88 Prozent aller Unfälle in Deutschland auf menschliches Versagen zurückzuführen. Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sowie beim Ein- und Anfahren führen am häufigsten zu Unfällen (16 Prozent).

Kameras im Combo Cargo verbessern die Rundumsicht entscheidend und helfen, diese Unfälle zu vermeiden. Eine davon ist im Beifahrer-Außenspiegel1 angebracht. Beim Rechtsabbiegen schaltet der Fahrer die Kamera zu und der nach hinten verlaufende Bereich der Beifahrerseite wird im Monitor angezeigt. Ein enormer Sicherheitsgewinn, da auf diese Weise der tote Winkel für den Combo Cargo-Fahrer einsehbar ist.

Die Kamera ist Teil der Surround Rear Vision. Zu diesem Rundumblicksystem gehört auch die permanente Rückfahrkamera1 für den Combo Cargo mit fensterlosen Hecktüren. Sie sorgt für den besten Überblick und macht die Fahrt oder das Einparken entspannter. Die über den Türen angebrachten Kameras überblicken den Bereich hinter dem Fahrzeug und unterstützen den Fahrer, indem sie einerseits wie gewohnt beim Einlegen des Rückwärtsgangs den Bereich hinter dem Fahrzeug auf einem Acht-Zoll-Farbbildschirm, aber auch beim Vorwärtsfahren vier bis über 30 Meter hinter dem Fahrzeug anzeigt.

[1] Voraussichtlich verfügbar ab Q2/2019. Nicht in allen europäischen Märkten erhältlich.

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagenʻ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

Kommentare (60)

  1. Wann gibts eigentlich mal News zum neuen Corsa? Nachdem Peugeot den 208 gelüftet hat, wird mir Angst und Bange, dass der Corsa wieder der deutsche Langweiler im Bund wird ( Siehe 3008 vs. Grandgähn)

    • Es ist jetzt (7. – 17.3.) zunächst einmal Genfer Autosalon. Dazu u.a. die Marke Peugeot vor Ort mit der Weltpremiere des neuen 208.
      Entsprechende Aufmerksamkeit voll und ganz diesem gewidmet.

      Der Licht-Workshop in Dudenhofen, das offiz. Bild vom Scheinwerfer, insofern geht es langsam aber sicher los. Auch für den neuen Corsa.
      Längstens war ja für das 2. Quartal (=> April – Juni) die Bestellbarkeit angekündigt worden.
      Insofern gehören dann neben Preis auch mehr (techn.) Daten und offiz. Bilder inklusive.

      Beim Exterieur ist die Nähe des neuen Corsa-F zum 208 in der Silhouette schon ziemlich absehbar.
      Zum Interieur, mal abwarten…!

  2. Was zur Hölle ist jetzt auf einmal am Grandland X nicht gut? Er ist eines der schönsten und schnittigsten SUV, die rum fahren. Es gibt da nur ein grundlegendes Opelproblem. Die Vermarktung. Hier hat Opel noch nach wie vor enormen Nachholbedarf.

    • Gähhn … langweilig, uninspiriert, seit 2 Jahren auf dem Markt ? Keinerlei Modellpflege. Schwarzes tristes Interieur. Hoffnungslos überteuert. Das Ding ist ein hochgebockter Astra – aber ohne wichtige Details, die das viel spätere Erscheinen und den hohen Preis rechtfertigen.
      Was macht den GLX interessant für die Käufer ? Schöne Lacke, wie bei Renault oder PSA ? Tolle Technik wie früher von Opel gewohnt (Flexride, HUD, Intellilux, farbiges Leder) Nichts von alledem. Was rechtfertigt den Preis ?
      Ab wann wird der eigentlich in Eisenach gefertigt ? Vielleicht können die Opelaner in Eisenach das Ruder an dem Wagen rumreißen. Wer so schöne Adams gebaut hat, der wird hoffentlich dem GLX mal endlich ein schönes Finish verpassen dürfen.

        • Okay, dann schaue ich mir mal den Tiguan an. Wenn der GLX langweilig ist, wie muss man dann den Tiguan bezeichnen? Mir fällt dann im Verhältnis zum GLX kein Wort ein was den wahren Langweilergehalt vom Tiguan auch nur annähernd beschreibt. Und der verkauft sich besser als der Passat.
          Leute, Opel hat kein Problem mit den Autos, sondern mit seinem Image. Ich glaube man muss endlich realisieren, Umparken im Kopf war nur ein netter Versuch. Ein bisschen den Staub wegblasen (so ungefähr hat KTN das mal gesagt) hat bei weitem nicht ausgereicht.
          Zum Thema Ausstattung und Technik. Man kann sicher alles anbieten was möglich ist, kostet dann halt Geld. Und Opel schwimmt nicht im Geld. Die Marke wurde über 20 Jahre systematisch ruiniert. Da kannst du nicht den Schalter von heute auf morgen umstellen und alles ist wieder top. M. E. wird Opel noch mindestens 10 Jahre benötigen, um in der Markenwahrnehmung mal wieder da zu stehen wo sie hingehören. Besser als VW. Und hier ist VW sehr weit voraus. Gerade Jüngere haben Opel nicht auf dem Schirm.
          Außerdem müssen wir uns daran gewöhnen, dass Opel seine Neuheiten und Ideen nicht mehr Jahre im Voraus herausposaunt. Ich finde im Übrigen diese Strategie gut.

          • Das Image ist wirklich mit Abstand das größte Problem.
            Das merke ich ständig hier im Kollegenkreis.

            Ein Kollege hat sich eine gebrauchte A-Klasse gekauft und erzählt mir ganz stolz, dass er einen Toten-Winkel-Warner hat. Als Opel-Fahrer gähne ich darüber weil es quasi schon fast normal ist. Außerdem habe die A-Klasse Apple Car Play. Äh ah ja, das hat inzwischen so gut wie jedes Auto. Der Mercedesfahrer glaubt jedoch ernsthaft das sei ein Mercedes-Luxus-Feature.

            Gleicher Kollege erzählt seine Eltern haben sich einen T-Roc gekauft. Innen sei alles Hartplastik habe sein Bruder gesagt. Ich habe das bestätigt und sagte dass ich das qualitativ einen Witz finde. Jetzt hat er schon zweimal im Gespräch fallen lassen dass das das Konzept des T-Roc sei. VW wolle das Rustikale SUV-Äußere im Innenraum fortsetzen und daher wäre da absichtlich Hartplastik. Ein andere Kollege und ich fragten ihn ob er uns jetzt veräppeln will. Nein, es ist sein voller Ernst. Zitat: “Warum soll VW das Armaturenbrett denn sonst nicht unterschäumen?”
            Kann ich ihm sagen: Weil treudoofe Lemminge wie seine Eltern ernsthaft glauben das sei ein tolles Design-Konzept.

            Kollegin hat sich jetzt einen Toyota Auris Hybrid zugelegt. Sie sagt es sei ein tollen Auto nur der Innenraum sei nicht so hochwertig. Aber das sei ja normal. Armaturenbretter würden heutzutage ja meistens nicht mehr unterschäumt und in dieser Fahrzeugklasse sowieso nicht. Ähm ssorry, aber schonmal in einem Opel Adam gesessen oder in einem zig Jahre alten Corsa?

            Gestern in der Mittagspause erzählte ich dass der neue Combo diese Abbiegekamera hat. Wurde kurz zur Kenntnis genommen und ein Kollege erzählte dann stattdessen lieber wie fortschrittlich Volvo doch schon immer bei der Sicherheit sei. Äh hat hier einer über Volvo gesprochen? Die Volvo fahrende Kollegin grätschte dann gleich ein, dass ihr Auto was ganz besonderes sei, der würde selber Bremsen bei Gefahr. Gut, macht unser Insignia seit Jahren auch. Hab ich auch schonmal ausführlich berichtet. Will aber keiner mehr was von wissen. Tun dann alle immer völlig überrascht.

            Ich habs inzwischen aufgegeben. Ich kann das Image von Opel nicht retten. Ich bin glücklich mit meinen Opel und halte inzwischen meistens meinen Mund.

            Wenn es um Elektromobilität geht kommen auch die üblichen Parolen. Habe schon mehrfach erzählt, dass es komplett alltagstaugliche Modelle gibt wie z.B. den Ampera-e. Der Wagen interessiert aber einfach niemanden. Stellt euch vor der wäre von VW. Die Leute würden völlig eskalieren vor Begeisterung.

            Sobald man irgendwas positives von Opel erzählt schalten die Leute richtig ab. Man kann es original in deren Augen sehen. Ich verstehe es nicht. Als würden sie es nicht hören wollen.

            Meine Kollegenschaft ist ein guter Querschnitt der Bevölkerung. Und was hier so opelmäßig los ist, da kommen einem fast die Tränen. Meistens kann man sich noch mitleidige Kommentare anhören.

            Image ist einfach alles. Image, Image, Image. Qualität hingegen interessiert eigentlich keinen ernsthaft. Und es wird noch Jahre dauern bis sich da mal was bewegt.

          • @Domi
            Kann ich so unterschreiben.
            Ich komme zurück zu meinem ersten Post:
            Image: Ordentlich Marketing (und nicht wegen einer schrumpeligen Rückfahrkamera), ordentlicher Slogan (den besten hatte man schon mal: “Technik die begeistert”) und vorallem endlich drei Jahre Garantie als einziger deutscher Hersteller, weil man auf sein eigenes Produkt vertraut!
            Und noch eine gute IT-Abteilung bei PSA/Opel um den Fahrzeugen den Feinschliff zu verpassen. Die Hardware ist nämlich gut!

          • @Domi: Ja, das hat keinen Taug. Da wollten auch schon andere/Unbeholfene/Auto-nicht-interessierte von mir eine “Beratung” zu aktueller Sache:
            Aber ich habe dort noch nicht mal OPEL voran gestellt, gar einen Fächer an Möglichkeiten und Marken/Modellen für den genannten Bedarf aufgezeigt.
            Es war vergebene Mühe, deren (Marken-) Ausrichtung war schon längsten vorbetoniert.
            Geschweige wenn ich OPEL erwähnte, kamen nur noch mehr stoische altbackene Dumpfheiten zu Tage…

      • Der Grandland X ist nicht überteuert. Wir Opel-Kunden müssen uns nur mal daran gewöhnen, dass Opel seine Autos nicht mehr unter Wert verkauft. Der Grandland X hat einen Preis, durch den Opel auch etwas daran verdienen kann. Ganz normal für ein Unternehmen.

        Was bei den extrem günstigen Preisen im Vergleich zu den Konkurrenzmarken in den letzten Jahren raus kam, ist ja hinlänglich bekannt.

        Opel hat übrigens generell die Preise angezogen. Auch z.B. beim Insignia. Und das bedeutet nicht, dass diese überteuert sind, sondern dass sie vorher einfach zu günstig waren.

        Für mich als Opel-Kunden ist das natürlich auch nicht schön. Gebe ich ganz ehrlich zu. Auch ich habe mehrfach vom unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis profitiert. Nur wo hat das Opel hingeführt…!?

        • Sehe ich etwas anders. Ich hätte die Preise nicht angezogen, sondern eher die Nachlassseite betrachtet und korrigiert. Höhere Listenpreise helfen nur Vater Staat und die Nachlässe sind immer noch immens! Und wie bekommt man verlorendes Vertrauen zurück? In dem man Sicherheit und Vertrauen auf sein Produkt ausstrahlt: Endlich 36 Monate echte Werksgarantie statt irgendwelcher Garantieverlängerungen und anderen Krempel, der erst kalkuliert werden muß… das ist ein super Werbethema, aber es traut sich keiner daran (zu hohe Gewährleistungskosten?).

          • Ich stimme da zu. Gerade die aktuellen stark angehobenen Preise bei OPEL sind in erster Linie Ausdruck mangelnder Ökonomie in der Produktion und nicht Gegenpart der gelieferten Leistung. Da soll ich als Kunde Trägheit, überflüssiges Personal, mangelnden Einsatz am Arbeitsplatz, festhalten an überlieferten Strukturen usw. usf. bezahlen. Ist nicht einzusehen.
            Ist kein Thema von OPEL alleine, viele PKW Hersteller haben sich da ein Stück weit bequem eingerichtet und die Politik spielt mit, denn es winken jeweils 19% MwSt. Welch Politiker will sich dieses tolle Steuer Einnahmen Geschäft verderben?
            Aber solange wir Kunden da mitspielen wird sich nichts ändern.
            Jeder angebliche “Sanierungserfolg” von Tavares / Lohscheller ist nichts weiter als das Eingeständnis, daß das was ich oben schreibe stimmt und die Produktion immer noch meilenweit von angemessenen ökonomischen Grundsätzen entfernt ist. Da wird über Jahrzehnte gewachsener mangelnder Sachverstand und ein “weiter so” vorgeführt, nichts weiter.

          • Ich finde Sicherheit und Vertrauen strahlt man auch aus indem man das Geld für ein Auto verlangt, das es auch wert ist und sich nicht immer anbiedert in dem man seine Autos möglichst billig raushaut.

            Man sieht doch, dass die Autos interessanter werden, je teurer sie sind. Daher kaufen die Deutschen doch so gerne VW, Audi und Co.
            Motto: Das ist teuer, also muss es toll sein, also will ichs haben. Auch Apple (ich habe übrigens selbst ein iPhone) hat damit seit vielen Jahren Erfolg. Allerdings bietet Apple seinen Kunden mMn mehr fürs Geld als VW das tut.

            Wenn man jmd. einen Astra J als top Gebrauchtwagen empfiehlt kriegt man zu nur zu hören: “Der ist so billig, das kann ja nix sein. Haben uns nen Golf Variant gekauft…” *facepalm*

            Die Nachlasse gibt ja außerdem der Händler dem Kunden und nicht Opel. Opel verlangt vom Händler pro Auto einen Preis, der ja meines Wissens nach erhöht wurde mit den neuen Händlerverträgen. Der liegt natürlich trotzdem weit unter Listenpreis. Wie viel der Händler auf den Einkaufspreis dann draufschlägt ist ja ihm überlassen.

            Opel tut seinen Beitrag zum höheren Erlös pro Auto indem die Tageszulassungen und vor allem das Flottengeschäft reduziert wurden.

          • Flottengeschäft vermindern? und mit den 3 Privatkunden Geld verdienen? ok… schon mal die Quoten angesehen?

            Nachlass nicht von Opel? Also keine Verkaufsfördermassnahmen vom Hersteller? ok… wie du meinst, klar macht schlussendlich der Händler den Preis, aber nicht nur der gibt die Nachlässe.

            Hoher Preis gleich tolles Produkt? Nee… nicht der Preis, sondern das Image, welches man teuer mit Marketing erkauft rechtfertigt (falsch, ermöglicht) hohe Preise. Davon ist Opel viele Jahre entfernt. Opel muss faire Preise für faire Ware nehmen. Mein Insignia stand wie alle Vorgänger-Opel wegen Fertigungsmängeln beim FOH. Solange das so läuft, ist nichts mit hohen Preisen…

            Astra J.. ich hatte gegenteilige Erfahrungen bzgl. Astra vs. x. Da der Preis die Versuchung des Testens hat grösser werden lassen. Aber gut ist so eine Denke wie in deinem Bsp ganz sicher nicht, aber leider oft vorhanden. Womit wir wieder bei den Mondpreisen für Neuwagen wären die dann mit >20% verkauft werden, statt gleich günstiger am Markt zu sein und so den Wertverlust massiv korrigiert. –> hey das Ding ist ja werthaltig…

      • Das ist doch absolute Geschmacksache. Ich habe während meiner letzten Frankreich-Reise erstaunlich viele Grandland X mit französischen Kennzeichen gesehen. Das hat mich wirklich überrascht, denn ich hätte angenommen, dass die französischen Autokäufer das „Original“ bevorzugen. Offensichtlich kommt dort das Design und das Innenraum-Ambiente sehr gut an.

        • Wir dürfen uns nicht über hohe Listenpreise beschweren. Ich habe ein altes Prospekt von einem Monza. Der damalige Käufer hat dort ein Fahrzeug ausgerechnet und sich ein Zielpreis darunter geschrieben. 3 % Nachlass!!!! Aus heutiger Sicht eine Lachpille. Selbst BMW gibt heute Nachlässe von über 20 % und tlw. mehr. Und warum? Weil wir glauben wie gut wir sind und nur hohe Rabatte haben wollen. Dumm nur, dass die bereits eingepreist sind. Und die sind eingepreist, da das schon seit den 2000er so ist.

        • Ich glaube, wenn die Kunden sich mit moderaten Rabatten von 3 – 5 % zufrieden geben würden, wären die Listenpreise sicher niedriger.
          Der Innenraum ist sicher Geschmackssache. ich glaube aber futuristische oder bunte Innenräume sind nur am Anfang interessant. Ich finde wertige und in sich stimmige Cockpit sind auf längere Sicht besser. Außerdem sind Topsitze für mich das A und O. Ich bin VW-Dienstwagenfahrer (noch) und bin diesbezüglich leidgeprüft. Schrecklicher Sitzkomfort und Sitzposition.

      • Ich finde, daß der Grandland X einer der schönsten SUV ´s am Markt ist. Allerdings kommt das meiner Meinung nach, auf die Ausstattung an. Das gute Aussehen beginnt bei mir, bei Innovation mit Zweifarbenlackierung, entweder Weiß / Schwarz oder Blau / Schwarz. Auch sollten schöne Leichtmetallfelgen montiert sein, wo es ja bei verschiedenen Opel Modellen Nachholbedarf gibt. Selection / Edition gefallen mir nicht so.
        Bei der Innenraumgestaltung in Sachen Qualität, Haptik sollte sich Opel was von Peugeot abschauen. Das sieht doch sehr modern aus. Ausnahme natürlich die Lenkradposition. Der neue Peugeot 208 sieht gut aus, von außen wie innen. Bin gespannt ob der Corsa F einen anderen Stil im Innenraum / Cockpit bekommt wie Insignia GS / Grandland X, ….

        • Wenn sie den Corsa-F schon beim Exterieur entsprechend abweichend vom zuvor angedachten GM-Corsa-F hingebogen haben….

          Dann sollte man wenigstens auch beim Interieur gleichsam eine Ausrichtung zu neuem hingewirkt haben !

          Um so konsequenter aber wohl erst mit dem Mokka-X-Nachfolger, wozu ja die Studie GT-X aufzeigte.

          • Ich finde den Grandland X von außen in seiner Grundform recht gut. Allerdings macht man wieder sehr leichte, aber grundlegende Fehler. Wahrscheinlich sind diese dem Kostendruck geschuldet. Aber warum müssen die Rückleuchten so eine langweilige Grafik haben? Die Farm an sich ist ja gut, aber der Inhalt? Dann die Plastikbeplankung. Ansich bei SUV normal, aber gerade am Heck, zudem mit den billigen silbernen Plastikblenden (angedeutete Endrohre) eines Mittelklasse SUV’s nicht würdig! Dann die teils sehr langweiligen Felgen. Der Innenraum auch einfach langweilig, nicht schlecht, aber mega langweillig! Zudem nicht besonders edel, hier und da wird es versucht, aber am Ende nicht umgesetzt. Ich will nicht sagen, dass es ein schlechtes Auto ist, aber man hat es wieder nur halbgar gemacht. Preise anheben wäre auch ok, aber die Preiserhöhung will der Kunde auch sehen und fühlen. Ich kann es nur nochmal sagen, auch Skoda baut Plastik, aber es sieht irgendwie trotzdem sehr hochwertig aus! Das muss Opel doch auch endlich mal auf die Kette bekommen! Ansonsten wünsche ich Opel einfach weiterhin alles Gute! Ich bedauere, dass Opel kein OPC mehr in absehbarer Zeit bringen wird. Dadurch werde ich Ende des Jahres zu Hyundai und dem i30N wechseln. Leider! Ich weiß, Opel muss sparen. Aber den Kunden ist das am Ende egal. Ich wollte eigentlich nie abwandern, aber aktuell werde ich dazu gezwungen, da man meine Bedürfnisse nicht bedient.

  3. Nun ja Design ist ja wie immer Geschmacksache. Sicher im Vergleich mit dem Expressionistischen 3008 steht der GLX etwas konservativ da aber genau das mögen doch die deutschen. Warum sonst verkaufen sich die Autos von VW und Skoda so gut.

    Ich finde den Grandland X jetzt nicht überteuert. Preislich sicher nicht der günstigste aber ich finde Preis/Leistung stimmt. Sicher kann etwas feinschliff nicht schaden aber da könnte ich alle Modelle von Opel nennen. Klar bei den Materialien muss Opel im Grandland X zum Facelift etwas nachlegen….und das es PSA kann zeigen ja die neuesten Modelle wie 3008 & 508. Da redet manch ein Autotester gar von Premium. Bleibt zu hoffen das da beim Grandland X nur daher an einigen Ecken gespart wurde weil er bei der Entwicklung noch ein Konkurrent war und kein Bruder. Ansonsten ist der Grandland ein stimmiges Auto.

    Übrigens werden wir jetzt nach 2 x Insignia Sports Tourer auf den Grandland X wechseln. Und gerade beim Insignia hat Opel die Preise seit 2017 ordentlich erhöht. Wenn ich den Insi heute so konfiguriere wie unseren ersten im November 2017 dann ist der Wagen gut 5000€ teurer.

    Grüße

    • @ks_969: Hätte nicht gedacht, daß der Insignia innerhalb so eines kurzen Zeitraums eine Preiserhöhung von 5000€ erhalten hat. Das betrifft ja sicherlich eine Vielzahl an Ausstattungsteilen. Das ist wirklich interessant. Muß ich auch mal mit meinem Astra K ST im Konfigurator abgleichen. Hoffentlich hat man zusätzlich nicht noch andere Details eingespart, wie die berühmte Sitzhöhen-verstellung der Beifahrerseite.

      • Da kommt nicht nur die Preiserhöhung generell dazu (z.B. das Bose Sound System kostete zuerst 580€….heute sind es 760€) sondern man hat auch an der generellen Ausstattung oder an den Paketen geschraubt. Ich weis es auch nicht aber wenn ich den Insi heute genau so konfiguriere ist er fast 4500€ teurer.

  4. 5000 EUR kommt mir aber arg krass vor – ist das wirklich ausstattungs-vergleichbar etc ?

    Mit den Modelljahren wird es ja nicht wirklich besser hinter den Kulissen.
    Das sog. “entfeinern” in der Branchen ja übelst üblich !….

    • Unser erster Insi B ST 2.0D Innovation mit Nappa Vollleder kostete 2017 etwa 45.500 €.
      Heut kostet der identisch ausgestattete Insi B ST 2.0D über 49.000€. Sind also nur gut 4000-4500€.

      Find ich nach 1,5 Jahren schon stramm.

      • Ok. Details sind mir ja nicht weiter bekannt. Aber mal in Neugier geschaut: Insi B ST 2.0 D Innovation …

        Preisliste vom 20. Feb. 2017 ab 35.455 EUR
        Preisliste vom 4. Feb. 2019 ab 36.245 EUR

        • Weil ich nunmal einen Insignia habe:
          Preis für meine Konfi:
          Feb. 2017 = 45.250 €
          Mrz. 2019 = 46.290 €
          Unterschiede:
          + für 2019: besseres Navi mit LiveTraffic, 6d-Temp im Fahrzeugschein, mehr Daten im Fahrerdisplay abrufbar, viele Kinderkrankheiten beseitigt
          – für 2019: kein (dauerhaftes) OnStar Serie (bzw. Ersatz dafür)
          – keine Erwähnung vom Zusatztank 5l bei der Standheizung (wovon ich trotz Zusicherung bei meinem auch nichts merke)

          Wünsche bis Mitte 2020:
          – Memoryfunktion der Sitze wieder wie im Insignia A FL mit der Türöffnung
          – simples Softclose für die Heckklappe des GS (der aktuelle Mechanismus ist dem Auto nicht würdig)
          – funktionierendes Autobahnlicht (bzw. Leitplankenerkennung, k.A. wie das umsetzbar wäre)
          – bessere Auslieferungsqualität (habe aber noch keinen aktuellen besichtigt!)

          Die Liste ist kurz = ich bin ansich recht zufrieden, mit dem was schon verändert wurde und dem, was ich schon habe.

          Zum Combo:
          Nicht meine Fahrzeugklasse und damit bin ich nicht unvoreingenommen. Ich fand schon so ne Kleinigkeit wie Sitzheizungsschalter am Sitz etwas seltsam. Mir ist der innen zu wenig opelig und aussen hätte man wirklich zumindest eigene Rückleuchten bauen sollen. Der Nutzwert ist allerdings unbestritten gut.

  5. Lasst uns doch zur Abwechslung im Combo Blog-Beitrag mal über den Combo reden.

    Auch wenn ich nicht die Zielgruppe des Combos bin, möchte ich erstmal sagen, dass mir der Combo sehr gut gefällt. Es war auch damals vor der Übernahme durch PSA schon die beste Entscheidung in dem Segment mit PSA zusammenzuarbeiten.

    Ich hab mir den Combo jetzt schon mehrfach in der Realität angesehen und bin immer wieder begeistert. Wenn ich an den Vorgänger-Combo aus der Zusammenarbeit mit FIAT denke, trennen die beiden Combos jetzt schon Universen.

    Wie ist das denn gemeint mit:

    “Beim Rechtsabbiegen schaltet der Fahrer die Kamera zu und der nach hinten verlaufende Bereich der Beifahrerseite wird im Monitor angezeigt”?

    Muss man da einen Knopf drücken? Wäre es nicht sinnvoll wenn die Rechtsabbiege-Kamera automatisch mit Setzen des Blinkers an geht?

    • Auszug aus Bericht des Opel Pressrooms:
      Den Überblick rundum verbessert die damit verbundene zweite Kamera im Beifahrer-Außenspiegel des Combo Cargo. Sobald der Blinker zum Rechtsabbiegen betätigt wird, schaltet sich die Kamera zu und der nach hinten verlaufende Bereich der Beifahrerseite wird im Monitor angezeigt. Ein enormer Sicherheitsgewinn auch für andere Verkehrsteilnehmer, da auf diese Weise der bei Lieferwagen oft typische Tote Winkel für den Combo Cargo-Fahrer so gut wie nicht mehr existent ist.

    • Interessantes Feature, hatte ich noch gar nicht “auf dem Schirm”, im wahrsten Sinne 😉

      Gefallen tun mir aber an der Front und ihrer optischen Aufgliederung des doch sehr hohen Bug der Peugeot + Citroen aber weitaus besser !

      Beim OPEL Combo ist es mir ein zu einfallsloses aufziehen/skalieren der bekannten Fronten von Mokka, CLX, GLX und das am “unschönsten”.
      Das ist mir etwas unverständlich für die sonst, um so bessere Kompetenz beim Design-Team zu besagten 3 anderen !

        • Der Zafira LIFE ?
          Das ist doch wieder eine ganz andere “Baustelle” !

          Jedoch wenig verwunderlich insofern, da hat man ja auch nicht mit Krampf versucht, das Design von Mokka/CLX/GLX umzusetzen, sondern nur (kosten-)minimalst um so weniger im Grill selbst 😉

          • PS: Immer wenn ich den Ford Transit sehe, grausig.
            Viel zu kurzer Radstand, windschiefes Design, proportional total chaotisch-wirr.
            Da steht so ein 4.60m-Würfel von PSA, gerade neulich vor mir eingeparkt, um so satter und souveräner da.

    • Der Combo ist schon ein interessantes Fahrzeug. Für so ein Fahrzeug bietet dieser doch eine Menge Features. Hatte kürzlich einen Combo mit GG Kennzeichen vor mir, der es wirklich eilig hatte zum IKEA in Hofheim-Wallau zu kommen. In die Kurven kann man mit dem auch etwas schneller fahren.
      Hoffentlich funktionieren die ganzen Helferlein auch in der Praxis. Wetterbedingungen, Tag und Nacht und Verschmutzungen / Beschlagen der Scheibe / Kamera werden sicherlich Situationen beeinflussen. Autonomes Fahren in naher Zukunft sicherlich dann interessant. Wobei dabei sicherlich noch andere Parameter berücksichtigt werden. Ich fahre seit kurzem öfters mal mit dem Fahrspurassistent in meinem Astra K. Die Reaktion, z.B. in Baustellen wo gelbe und weiße Linien sind, ist manchmal interessant.
      Hoffentlich wird das nicht zu teuer, wenn die Kamera im Beifahreraußenspiegel beschädigt wird.
      In Sankt Peter-Ording kann man sich wirklich am Strand mit seinem Fahrzeug im Sand eingraben. Konnte ich selbst letztes Jahr bei einem Peugeot 406 live beobachten. Raus kam er wieder indem sich die Mitfahrer jeweils vorne links und rechts auf die Kotflügel gesetzt hatten. Auch eine Form von Intelligrip. Gut das der Combo auch für sowas gerüstet ist. Der nächste Zafira kommt dann mit Allrad noch besser raus.

      • Danke @RS für die Info. So macht das System am meisten Sinn. Finde ich richtig gut.

        Sehe das wie @Nomis, der Combo bietet schon extrem viele Features für die Fahrzeugklasse.

        Dass sich das mit der Abbiegekamera nicht auch bei LKW schneller durchsetzt, wo das Thema doch gerade aktueller denn je ist mit den ganzen Abbiegeunfällen, ist mir ein Rätsel. Ich finde das mit der Abbiegekamera aber generell interessant. Auch für Autos “mit Seitenfenstern”. Naja wird bestimmt auch irgendwann noch Einzug halten.

        @x-didi Der Combo ist halt mit seinem unaufgeregten Design der konservative Deutsche in dem Trio. 🙂 Die oft erwähnte “New Germaness”. Aber ich weiß was du meinst mit diesem aufgezogenen/skalierten Design der Front.

        Wenn man mal von den Cargo-Versionen absieht ist der Peugeot Rifter auf jeden Fall optisch derjenige, der cool sein möchte (und das mMn auch schafft), der Citroen der exzentrischste und der Combo Life der konservativste. Passt ja irgendwie ins PSA-Konzept.

        Was mich am Combo Life allerdings stört ist, dass er die gleichen Rückleuchten hat wie der Citroen. Da hätte man noch etwas machen sollen finde ich. Der Rifter hat ja eigene im Krallendesign von Peugeot.

  6. Sorry, dass ich gerade wieder OFFTOPIC bin…

    Habe soeben gelesen, dass der neue Golf 8 wegen Technikproblemen mit dem neuen volldigitalen Armaturenbrett nunmehr erst Mitte 2020 auf den Markt kommt und auch nicht auf der diesjährigen IAA präsentiert wird.

    Das heißt für Opel nichts anderes, als mit dem Astra FL so richtig Gas zu geben. Ich sehe das als eine sehr große Chance, die Stärken des Astra diesmal richtig anzulegen und auch zu vermarkten bzw. auch Detailschwächen im Hinblick zu den Mitbewerbern endlich mal auszumerzen, gerade weil sich zeitlich ein Vorteil ergibt, wenn der “Über-Kompakt-Primus” von VW nicht schon wieder mit einem neuen Modell aufwartet, während Opel (wie so oft) das aktuelle Modell “nur” faceliftet.

    Also: Ran an die Buletten!

      • Wie war das mit “wir lassen Jedem seine Meinung”…

        Was Drummer sich wünschen würde, wären noch ganz andere Dinge, damit die Marke Opel endlich mal wieder Anschluss an die Konkurrenz findet. Insbesondere, was die Ausstattungsmöglichkeiten einzelner Modellreihen angeht. Denn da SIND Mitbewerber durchaus überlegen.

        Einen Kommentar aber dennoch mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu beleuchten, würde nicht schaden. Du kannst mir also getrost den nötigen Intellekt zutrauen, zu wissen, dass manche Dinge, die man gerne hätte, nicht morgen fertig sind, jedoch bei vielen Details bei Opel-Modellen bereits das “Übermorgen” vorbei ist. Insbesondere, was im konkreten Fall die Modellpflege des Astra betrifft. Da nutzt auch ein 120-Jahre-Sondermodell herzlich wenig.

        Einfach mal zwei, drei Gedankengänge weiter gehen und schon ergibt sich ein ganz anderes Bild. Ich wäre insofern sehr dankbar, wenn man andere Kommentare nicht ins Lächerliche ziehen würde. Auf diesen Blog bezogen, nennt man das Fairness. Danke.

    • @Drummer79: Wenn man die Facelifts der letzten Astra Generationen betrachtet, wurde da doch nicht soviel geändert. Meistens wurden der Kühlergrill, die Lampen vorn wie hinten und die Stoßstangen außen geändert. Veränderungen am Blech sind zu teuer. Beim Astra H meine ich, hat man noch die Motorhaube etwas verändert. Der Astra K hat sicherlich Stärken, aber auch unerklärliche Schwächen, die der Vorgänger nicht hatte. Als der Astra K 2015 herauskam hatte Opel einen Vorteil, weil die Mitbewerber bereits längere Zeit auf dem Markt waren, jetzt ist es halt andersrum. Wenn der Astra L erscheint sind Focus / Golf 8 schon länger auf dem Markt.

      • Genau das meinte ich etwa sinngemäß mit “Anschluss finden” an die Mitbewerber. Freilich waren bei den Vorgängermodellen die optischen Änderungen auch jeweils nicht riesig, aber in Sachen Ausstattung lässt der Astra K schon viel Spielraum, selbst wenn wir mal Erscheinungsdaten neuer Modellreihen außen vor lassen.

        Hier zählen z.B. mal frische Lacke, andere Felgen, wertiger anmutende Polste und Vieles mehr dazu. Ich rede nicht von utopischen Ausstattungswünschen, aber da ist während der bisherigen Bauzeit des Astra Vieles nicht umgesetzt worden.

        Oder auch auf Ausstattungsseite, z.B. schwarzer Dachhimmel nicht mit Schiebedach, keine Lüftung hinten, Material hinten deutlich billiger als vorne, kein Adaptiv-Fahrwerk mehr, Einsparung beim Rollo des Sports Tourer gegenüber der Gleitfunktion bei Generation J, kein Panoramadach usw… oder auch das schon ewig angekündigte Soundsystem, wo bleibt es?

        Vielleicht auch endlich mal eine sportliche Ausstattungslinie, selbst wenn es kein GSi ist usw. usw. – man könnte die Linie “Dynamik” deutlich aufwerten, so dass der Name auch Programm ist. In diesen Bereichen tut sich nichts und es finden auch keine Verbesserungen in der laufenden Produktion statt. Klar, ich wiederhole mich, aber die Erkennbarkeit, dass das Produkt Verbesserungen erfährt, bleibt aus. Einige Neuerung im Innraum ist das kleine Ablagefach anstelle der Flex-Halterung.

        Und ich will es richtig verstanden wissen: Es geht mir nicht darum, den Astra als “schlechtes” Auto zu platzieren, er hat ja seine Qualitäten. Aber es hängt meiner Meinung nach immer noch an zu vielen Details, die nicht umgesetzt wurden und die Käufer zur Konkurrenz abwandern lassen.

        Allein Kia erlebt beispielsweise hier gerade einen enormen Aufwärtstrend und – zugegebenermaßen – die GT-Line beim Kia Ceed ist im Grunde genau die Zusammenstellung an sportlichen Ausstattungen und kleinen feinen Optik-Retuschen, die dem Astra fehlt. Noch dazu preislich äußerst attraktiv angesiedelt.

        Und was man einfach auch sagen muss: Wenn man im Kia Platz nimmt, ist dieser von der Wertigkeit und Verarbeitung des Innenraums dem Astra teils überlegen. Man sieht es sofort, sei es bei den Materialien, Passungen usw. Es stimmt einfach. Im Astra bzw. im Insignia – was auch jeweils bei den Vorgängermodellen der Fall war – passt z.B. der Übergang vom Armaturenträge in die Türen oftmals nicht. Es gibt immer noch Ebenenversatz. Auch bei meinem Insignia A ist das der Fall.

        Das allein müsste Anreiz genug sein für Opel, diese Mängel zu beheben. Und ist, so denke ich, auch im Rahmen dessen, was man heute von einem etablierten Kompaktmodell zu Recht erwarten kann.

        Und natürlich hält man die Kunden bei Laune, wenn man mit den Infos zu neuen Modellen frühzeitig rausrückt. 😉

        • Sicher was auffällt ist, das man beim Astra K was das Chassis angeht und das Gewicht angeht, vieles verbessert hat. Die Raumausnutzung ist wesentlich besser als beim J. Eigentlich eine gute Grundlage, aus der man vielleicht 4 Jahre nach Markteinführung zu wenig gemacht hat.
          Sicher Design ist immer Geschmacksache…das ist aber denke ich nicht das Problem des Astra. Man hat aber leider die Dinge, die man zur Markteinführung nicht im Angebot hatte….größtenteils bis heute nicht umgesetzt. Panoramadach, Soundsystem, Zeitgemäße 8-Gang Automatik, ein Country Tourer Modell, eine sportliche Ausstattungslinie etc.
          Zudem hat man im Astra K zwar wieder einen schöner geschäumten Amaturenträger verbaut….leider aber hier und da den Innenraum etwas lieblos gestaltet. Die Kleinigkeiten machen in dieser hart umkämpften Kompaktklasse den unterschied. VW verbaut auch Hartplastik im Fond, schmückt dies aber eben mit einer Dekorleiste und etwas Chrom und schon schaut es hochwertiger aus. Genauso beim Mitteltunnel und dessen elektrischer Handbremse….leider etwas lieblos gestaltet im Astra. Ander hübschen das mit etwas Chrom oder Alu-Book auf und verbauen einen beleuchteten Getränkehalter und schon schaut es besser aus obwohl es auch nur Hartplastik ist. Selbst der Peugeot 308 schaut zumindest im Interieur wesentlich hochwertiger aus als der Astra. Bleibt zu hoffen das Opel hier im PSA Konzern den notwendigen Schritt machen kann….sonst hat man gegen Skoda und Seat bald keine Chance mehr.

          Nun zum Astra FL….ich bin grad letzten Freitag in Rüsselsheim vorbei gekommen und in dem Moment kommt auch gerade ein getarnter Astra K aus dem Werk gefahren. Nur die Front ist leicht getarnt…mehr nicht. Ich persönlich glaube nicht das beim FL beim Astra ausser eine etwas geänderte Front und ein neues Navi wie im Insi kommt. Am Heck wird sicher gar nichts geändert. Vielleicht noch ein neues Polster. PSA Motoren kann ich mir nicht vorstellen….viel zu teuer das zu entwickeln für ein GM-Modell. Und wenn man ehrlich ist, dann ist Opel mit dem FL des Astra eh schon zu spät. sowas muss nach 3 spätestens 4 Jahren kommen, erst recht wenn die Verkäufe nicht so sind wie man das erhofft hat.

          Und wenn es tatsächlich so sein sollte das sich der Golf 8 verschiebt und erst 2020 kommt, dann würde ich an Opels stelle die meiste Energie dafür aufwenden, den Astra L auf PSA Plattform zu entwickeln und diesen dann spätestens 2021 bringen. Vorteil daran ist, Opel kann auf der PSA Plattform sicher wirtschaftlicher produzieren, hat direkt Zugriff auf die komplette PSA Technik und kann auch hoffentlich bei der Interieurqualität einen Sprung machen. Und man kann dem neuen Golf direkt einen ebenso neuen Konkurrenten entgegenstellen.

          • @ks_969. Wenn ich mich recht erinnere wurde der Astra K 2015 auf der IAA im September präsentiert / gezeigt. Ausgeliefert wurde noch im Jahr 2015. Facelift ist für dieses Jahr vorgesehen. Haut doch dann hin mit 4 Jahren. Der Kombi war zwar auch auf der IAA zu sehen, war aber erst 2016 lieferbar.
            Heute beim örtlichen Mazda / Citroen Händler den neuen 3er in diesem schönen metallicrot gesehen. Beim Design haben die wirklich alles richtig gemacht. Sieht in natura noch viel besser aus. Schräg gegenüber hat der Ford Händler seinen Sitz. Dort zu begutachten mehrere neue Focus Kombi mit Sportpaket und schicken Alufelgen. Sowas scheint einen Kundenkreis zu haben. Einen Markt für sowas gibt es sicherlich auch bei Opel. Man könnte das Ganze ja Astra ST GSI nennen.

          • Stimmt, wenn man zurück denkt an die IAA 2015… da stand der neue Astra ST im Rampenlicht und hätte eigentlich mit dem 5-Türer auf den Markt kommen müssen. Hier hat man sicherlich eine enorme Stückzahl an Kombi-Verkäufen der Konkurrenz überlassen. Zumal der Kombi das Zugpferd bei nahezu allen kompakten Modellreihen ist.

            Übrigens: Damals ging es schon los (bzw. nicht) in Sachen fehlender Ausstattungen. Die 18-Zoll-Felgen, die bei der IAA auf den Autos montiert waren, waren allesamt in Silbern mit Schwarz-Hochglanz. Diese Felge in genau dieser Farbkombination wird bis heute nicht angeboten, man bekommt sie seit Beginn bis heute nur in Silber/Anthrazit, obwohl sie in Silber/Schwarz-Hochglanz wesentlich sportlicher aussehen würde.

            Bei Aufwertung (bzw. Anbieten) einer sportlichen Ausstattungslinie würde sich außerdem eine 19-Zoll-Felge am Astra sicher sehr gut machen. Mit einem massentauglichen Felgen-Design, versteht sich.

          • Zeit versetzter Start von Varianten wäre nicht das 1.mal und einziger Hersteller.
            Streckt auch die Aufmerksamkeitsspanne;)

          • @nomis: Ja wenn sich die Baureihe entsprechend gut verkauft, dann kann man auch nach 4-5 Jahren ein Facelift machen. Wenn sich aber das Modell von Anfang an nicht wie gewünscht verkauft und der Konkurrent VW gut ein Jahr nach der Markteinführung der Astra K seinen Golf überarbeitet, dann würde ich vielleicht schon nach 3 Jahren ein Facelift nachlegen, um nicht ganz unter zu gehen.
            Opel wird das Facelift des Astra aber bestimmt erst zur IAA dieses Jahr präsentieren. Bis die Autos dann auf der Straße sind, wird es Weihnachten.

          • Der neue Golf und neue A3 verzögern sich angeblich, insofern ist da auch einiges Marketing-Taktik wann man selbst offen legt…;)

          • @xdidi: Aber ganz ehrlich…. der Astra macht doch gegen den aktuellen Golf 7 schon keinen Stich. Wenn sich der Golf 8 verzögert…umso besser. Warum wartet man mit einem Facelift des Astra, das sehr wahrscheinlich nur marginal ausfallen wird? Denkt man etwa man hat gegen den neuen Golf bessere Chancen?

            Ich hoffe ja immer noch das der nächste Astra auf PSA Plattform schon früher kommt als 2022. das wäre das beste. Schnellstmöglich einen Nachfolger auf 308 Basis dem Golf entgegen stellen. Der neue 308 müsste ja eh schon in der Entwicklung sein.

          • Keine Ahnung was hinter den langwierigen Erlkönigbildern vom Astra steckt.
            Kommt ein Modell offiziell in Präsenz, wird im Hintergrund schon alsbald am Facelift gearbeitet.
            Aber mit dem Verra…, Verkauf, urplötzlich für angeblich so ziemlich alle bei OPEL. Ist wohl nichts mehr wie es war, im Rhythmus und Ablauf.
            Ganze Modelle werden kurz vor Fertigstellung gecancelt…

            Abwarten daher.

          • im ams Autokatalog 2019 steht der 26.10.19 als Datum für die 1. Auslieferung für das FL des Astra K …
            (und übrigens der 05.07. für den Combo 4×4 und der 11.09. für den Corsa. Der 208 kommt demnach am 21.09.)

          • achwas, die schreiben das schon so rein ?!

            Ok, im September ist IAA, insofern manches in dem Umfeld schon plausibel an sich 😉

            Tatsächlich auch schon anderweitig aufgeschnappt, dass der jetzt in Genf vorgestellte neue Peugeot 208 letztlich auch noch bis in den Herbst zum Händler braucht.

  7. Es wäre doch mal schön, wenn Opel so langsam das Angebot der Extras erweitern würde. Warum ist die Automatik immer noch zwangsgekoppelt an die manuelle Parkbremse und die kurze Mittelkonsole (geht beim Rifter und Berlingo auch anders)? Warum gibt es die Rückfahrkamera im einen Fall nur mit der Doppelflügeltür und im anderen Fall nur mit der Heckklappe?
    Warum ist IntelliGrip immer noch an einen Felgentyp gekoppelt (geht doch beim Zafira Life und Citroen C5 Aircross auch anders)?
    Warum gibt es das Grip & Go-Paket nur im Cargo und nicht im Life?
    Opel soll hier ja nicht das Rad neu erfinden, die Bausteine sind ja alle da. Man muss nur entscheiden, sie zu nutzen.

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