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Entwicklung Unternehmen

Opel in der Formula Student: Mit dem Insignia und ganz viel Herzblut

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Die Zeit vom 5. bis zum 11. August ist die Woche der Wahrheit. Auf dem Hockenheimring steigt mit der Formula Student die größte studentische Rennveranstaltung Europas. Die Teilnehmer – im vergangenen Jahr waren es über 4.000 angehende Ingenieure aus 25 Nationen in rund 120 Teams – müssen dann beweisen, dass ihre Arbeit den strengen Regularien gerecht wird und auf der Rennstrecke auch ausreichend Performance auf den Asphalt zaubert.

Unser Engagement in der Formula Student hat dabei eine lange Tradition: Seit mehr als 15 Jahren gehören wir zu den Partnern der internationalen Rennserie und begleiten auch in diesem Jahr fünf deutsche Hochschulen aus dem direkten Umfeld der Standorte Rüsselsheim und Kaiserslautern. Was uns dabei wichtig ist: Es geht uns nicht um eine Werbe-Präsenz, sondern um eine echte Unterstützung in allen Bereichen und um den persönlichen Austausch mit den jungen Talenten. Jedem der fünf Teams ist bei uns ein direkter Ansprechpartner zugeordnet, der Kontakte im Unternehmen herstellt und gemeinsam mit den Teams Lösungsansätze erarbeitet. Ganz konkret greifen wir bei der Produktion von benötigten Bauteilen unter die Arme, helfen aber auch bei Designfragen oder mit vier Erprobungstagen in unserem Test Center Rodgau-Dudenhofen.

Darüber hinaus halten wir die Teams unserer Partner-Hochschulen für die gesamte Saison mit jeweils einem Opel Insignia Sports Tourer mobil. Das ist für die Teilnehmer tatsächlich enorm wichtig. Denn das Gesamtprojekt der Formula Student beinhaltet auch, dass die Studierenden Drittmittel akquirieren, ihre Arbeit bei potenziellen Sponsoren vorstellen oder repräsentative Pflichten wahrnehmen. Sich dann keine Gedanken um Mobilität machen zu müssen, ist ein großer Vorteil und erleichtert die Arbeit der Teams zwischen Werkstatt, Hochschule, Events und Sponsorenbesuchen ungemein.

Hat der Prototyp die Planungs- und Konstruktionsphase erfolgreich gemeistert, geht es auf dem Hockenheimring ans Eingemachte. Der Monoposto muss Punkte für die Performance auf dem Skid Pad, bei Beschleunigungs-, Sprint- und Ausdauerrennen sammeln. Schließlich spielt auch die Energieeffizienz eine wesentliche Rolle. Die Entscheidung über den Gesamtsieg trifft eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie, die auch den Kosten- und Business-Plan berücksichtigt.

Die Disziplinen im Überblick:

  • Engineering: Technische Ansätze und konstruktive Lösungen.
  • Kostenplan und Produktion: Kostenplanung für ein Produktionsvolumen von 1.000 Fahrzeugen pro Jahr.
  • Business-Plan: Präsentation einer fiktiven Geschäftsidee zur Vermarktung des Formula Student-Rennwagens.
max 150 Punkte Engineering
max 100 Punkte Kostenplan
max 75 Punkte Business Plan
max 325 Punkte Statische Disziplinen
  • Skid Pad: Doppelte Kreisfahrt zur Messung der Querbeschleunigung.
  • Beschleunigungsrennen: Auf einer geraden Strecke über 75 Meter.
  • Sprintrennen: Circa ein Kilometer auf einem abgesteckten Pylonenkurs.
  • Ausdauerrennen: Über eine Strecke von insgesamt 22 Kilometern.
  • Energieeffizienz: Gemessener Energieverbrauch während des Ausdauerrennens.
max 75 Punkte Skid Pad
max 75 Punkte Beschleunigungsrennen
max 100 Punkte Sprintrennen
max 325 Punkte Ausdauerrennen
max 100 Punkte Energieeffizienz
max 675 Punkte Dynamische Disziplinen

Die Opel-Teams in der Formula Student:

TU DART Racing (TU Darmstadt)                                   www.dart-racing.de

Scuderia Mensa (Hochschule Rhein-Main)                 www.scuderia-mensa.de

KaRaT Racing (TU Kaiserslautern) –                            www.karat-racing.de

THM Motorsport (TH Mittelhessen Gießen)                   www.thm.de/motorsport/racing

KA-RaceIng (Karlsruhe Institute of Technology KIT) www.ka-raceing.de

Die Formula Student wird seit 1981 ausgetragen. In Deutschland feierte der vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiierte Wettbewerb 2006 als Formula Student Germany Premiere. Das technische Reglement sieht drei verschiedene Antriebs-Kategorien vor: Neben einem klassischen Verbrenner sind auch Elektromotoren zugelassen. Seit 2017 starten zudem autonom fahrende Renner in einer eigenen Klasse (Driverless). Die von uns unterstützten Teams sind in allen Kategorien unterwegs. Ziel ist eine zukünftig noch stärkere Konzentration auf batterieelektrische Antriebe und die Integration neuer Technologien für einen vollautonomen Betrieb.

Kommentare (84)

  1. Was mir grad unabhängig vom Bericht auffällt: In Kombination mit dem OPC-Line-Exterieur-Paket und diesen 18-Zöllern finde ich den Insignia ST in schwarz äußerst elegant und hochwertig vom Erscheinungsbild. Muss man ja auch mal sagen… 😉

    • Stimmt, in dieser Kombination sieht der Insignia äußerst schick aus. Hab ich so auch noch nicht gesehen. Sieht man bestimmt im Raum Rüsselsheim öfters. Die weiße Variante gefällt mir aber auch, und endlich mal hübsche Leichtmetallfelgen.
      Finde es gut, daß Opel Unterstützung bei der Formula Student leistet.

  2. Bei “Sprintrennen” und “Energieeffizienz”dürfte es sich um einen Zielkonflikt handeln.
    Gut, daß es für Beide die gleiche Punktzahl gibt. So sind die Studenten gezwungen tatsächlich Beides in gleichem Maße zu berücksichtigen…..

    • Ich “liebe” meinen Mokka X.
      Trotzdem hoffe ich inständig, daß OPEL diese Forschungsvorhaben nutzt um in absehbarer Zeit ein ökologisch sinnvolles Auto auf den Markt zu bringen.
      Bisher sehe ich da leider gar nichts.
      m.E. müßte es so ein Mittelding zwischen KARL und MOKKA sein, entsprechend leicht, für 2-4 Personen plus Kofferraum, mit kleinem Verbrenner als Antrieb oder BEV mit Range extender.
      Ob der angekündigte e-Corsa die Lücke füllt wage ich zu bezweifeln, weil er nicht langstreckentauglich sein wird.
      Er scheint beim momentanen Stand der Batterietechnik nur für den Kurz- und Mittelstreckenbetrieb geeignet zu sein. Für mich ist ein Auto aber erst ein solches, wenn es mit einer Batterieladung im Sommer real, sicher, dauerhaft mindestens 5oo km weit fährt und im Winter real, sicher, dauerhaft mindestens 350 km weit kommt.

      • Der nächste Mokka orientiert sich ja am GT-X. Entsprechend kompakt. Und neben (PSA-bekannten, 1.2er) Verbrennern auch als BEV.
        Weil eben CMA-Plattform, was der 208 einläutet, der Corsa damit folgt etc.

        Nur. Deine 500km-Forderung mit einer Batterieladung wird damit nicht kommen. 3xx km sind angesagt. Für den Alltag.
        Wenn dir zwingend + öfter an sicheren 500 km am Stück und mehr liegt, wirst du dich anderweitig umschauen und deutlich mehr Geld ausgeben müssen !

        • Ja, sehe ich genauso. Mit meinem 500 km Wunsch werde ich wohl bis zur Einführung der Feststoffbatterie warten müssen, wenn es denn ein Batterieantrieb werden soll, wovon ich bisher nicht überzeugt bin. Oder es kommen gravierende Verbesserungen beim Stromverbrauch, denn bisher ist die Spannbreite zwischen ca. 12 – 21 KWh / 100 km ja noch sehr groß zwischen den einzelnen Fahrzeugen eines Segmentes. Da scheint noch Feintuning möglich.
          Aber die Entwicklung schreitet ja zügig voran und insofern sind es spannende (technische) Zeiten die wir erleben.

          • Äh, wo hast du denn eine solche Differenz von “Fahrzeugen eines Segmentes” im E-Sektor aufgetan ?

            Andererseits. Im niedrigsten/extrem-Bereich konntes duch auch schon einen Lupo 3L gem. Normverbrauch fahren oder eben absolut/relativ das doppelt dazu !

            PS: 12 kWh/100 km entsprechen übrigens als Benzinverbrauch gerade mal 1.4 l/100 km !

        • Die Reichweite als den Dreh- und Angelpunkt in den Vordergrund beim Elektroauto zu stellen, ist ohnehin unsinnig. Wer fragt denn nach der Reichweite bei einem Verbrenner? Je nach Fahrweise kriegt man auch den Tank eines Astra Diesel nach 300km leer.
          Viel wichtiger ist die Frage: Wie schnell kommt der “Saft” wieder rein. Beim täglichen Berufsverkehr und der optimalen Infrastruktur zuhause mit Wallbox am Haus oder in der Garage ist die Aufladung für die üblichen 20, 30km am Tag eine Sachen von wenigen Minuten. Doch auf längeren Strecken wird dann ja doch mal die ganz Akku Ladung abgerufen. Und wenn man dann laden muss, sollte es schnell gehen. Oftmals wird hier gerne die halbe Stunde angeführt, die man ohnehin alle zwei Stunden Pause machen sollte. Nur: Wer zu zweit fährt, wechselt sich ab. Damit fällt die Pause wird und wird so zur vom System vorgegebenen Zwangspause. 300 km Reichweite reichen vollkommen aus. Aber wie weit kommt man mit einer Ladedauer, die die eines Betankungsvorgangs beim Verbrenner nicht übersteigt? Wie lange steht man denn, einschließlich bezahlen, an der Zapfsäule? Selbst im Urlaubsverkehr und mit Scheibe reinigen kommt man doch nicht über viel mehr, als 10 Minuten. Und wie weit kommt man mit 10 Minuten Ladezeit? Wohl sicher keine 300km.

          • Mal unabhängig von Ladezeiten, ich frage mich, wie sinnvoll es ist Akkus, die mehrere hundert Kilo wiegen und pure Chemie in sich tragen massenhaft in Autos zu verbauen. Irgendwann, spätestens in 10 bis 15 Jahren müssen die dann alten Akkus entsorgt werden. Es ist davon auszugehen, dass sich die Technologie immer weiter entwickeln wird. dann will die alten Dinger doch keiner mehr haben. Ich sehe da ein riesen Umweltproblem auf uns zukommen. M. E. machen Akkus nur in Kleinwagen für den üblichen Pendelverkehr zu Arbeit sind. Ich hoffe Opel kann entgegen dem Trend mit der Brennstoffzelle punkten. Dann werden E-Autos erst richtig interessant. E-Autos sind im Moment sowieso eher politisch gewollt.
            Hier gibt es einen sehr interessanten Ansatz:
            https://www.deutscher-zukunftspreis.de/de/nominierte/2018/team-3

          • Ich denke, beim Verbrenner fragt kaum jemand nach der Reichweite, weil sie eben schlicht und einfach vorhanden ist. Bei vernünftiger Fahrweise komme ich heutzutage ja praktisch mit jedem Verbrenner PKW zwischen 750 – 1000 Km weit.
            Aber mit Batterie?
            50 Kwh sind für ca. 300 Km gut.
            Aber nur solange die Batterie voll ist, neu ist, es draußen warm ist und ich nicht zu flott fahre. Außerdem soll ich so eine Batterie nicht ganz “leer” fahren.
            Also erreiche ich die 300 km Fahrtstrecke nicht, wenn ich nicht gerade frisch geladen habe, die Batterie etwas älter ist, die Temperatur etwas frischer ist (von Winter mal ganz zu schweigen, dann sind nämlich mindestens 30% Akkuleistung schon “weg” und wir sprechen nur noch von 200 km Reichweite) und ich es nicht eilig habe.
            Verwundert darüber, daß so was keiner kaufen will? – ich nicht.
            Ich möchte mich ja nicht gegen technische Entwicklungen sperren. Aber ich wünsche mir, daß sowohl meine Kaufkraft und mein PKW-Nutzerverhalten bei den technischen Angeboten ausreichend Berücksichtigung finden.
            Und da sehe ich den Batterieantrieb in der aktuell angebotenen Variante, der ja wohl auch nur forciert wird, weil er der Automobilindustrie beim CO2 eine “Nullanrechnung” beschert (was eine Kosten-, Verbrauchs- und Emmissionlüge darstellt) für mich nicht als optimal an.
            Aber wie gesagt, ich bin durchaus offen, auch für Einschränkungen und ein zu änderndes Nutzerverhalten. Nur veräppelt werden möchte ich nicht, bzw. um die Verantwortung bei mir zu belassen: Ich möchte mich nicht durch den Kauf eines falschen Produktes und nur weil das politisch so gewollt ist, selbst schädigen (wirtschaftlich und / oder in meinen Mobilitätsmöglichkeiten)
            Beste Grüße

      • @Bellringer: Naja, wer weiß wie viel Platz der neue Corsa hat. Wenn die Raumausnutzung gut ist, braucht man kein größeres Auto. Und den gibt’s auch als Diesel und damit kommt man fast 1000km am Stück!

        • Da stimme ich zu. Der neue Corsa (Erlkönigbilder liegen ja schon seit einiger Zeit vor) ist “genug” Auto und der kommende Mokka (alias GT-X) scheint sich auch an einer sinnvollen Größe zu orientieren (also ausreichend groß, aber nicht überdimensioniert) und damit auch ökologisch vertretbar zu sein. Und ICH bin ja mit den schon immer sehr sparsamen OPEL Verbrenner Motoren (die waren nach meiner Erfahrung immer besser als die VAG Pendants) bisher sehr zufrieden. Nur unsere Politiker passen mir nicht ins Konzept, weil sie mich als Kunden in einen von mir nicht gewünschte Richtung schieben wollen. BeSCHEUERt, wer böses dabei denkt (soll nur ein Wortspiel sein, keine Beleidigung).

  3. Mich würde mal interessieren, ob Opel zumindest indirekt durch die Unterstützung bzw. das Sponsoring der Formula Student einen Nutzen in Form von neuen Erkenntnissen/ Know how-Gewinn hat. Sind da eventuell sogar gegenseitige Einblicke/Entwicklungshilfen bei der Batterie-Forschung möglich? Gerade in Bezug auf die Feststoff-Batterie wäre eine intensivere Zusammenarbeit wichtig.

    • es wird sicherlich Austausch stattfinden, sonst würde sich Opel da nicht so reinhängen. Und auch die Unis haben ein Interesse an Austausch von Know how, schließlich hängt die heute unabdingbare Drittmittelförderung daran, dass man Erkenntnisse für die Mittelgeber sammelt und und Forschungsergebnisse an diese weitergibt! Auch die Unis sind inzwischen Wirtschaftsbetriebe, die anders nicht mehr existieren können. Ob da nun gerade die Feststoffbatterie Thema ist, wird uns hier sicher keiner verraten (dürfen)! 😉

    • Ich denke, man darf den Return of Investment nicht nur bei der technischen Entwicklung suchen. Auch die Personalentwicklung des Unternehmens ist ein wichtiger Punkt. Da die Deutschen sich ja seit Jahrzehnten dazu entschieden haben sich selbst abzuschaffen, sind eben überall zu wenige übrig bzw. nachgekommen. Diese Aktion bietet jedem beteiligten Unternehmen eine gute Gelegenheit den trotz allem noch vorhandenen Nachwuchs an sich zu binden. Oder auch dazu Blindgänger auszusortieren.

    • es geht um Aquisition von Drittmitteln – also um Repräsentation, von welcher Seite man schon Unterstützung hat. Nicht um Stauraum. Und eine Formula Student ist schnittig und keine Schrankwand. Noch Fragen? 😉

  4. Achtung OPEL, zupacken:
    In der FAZ steht heute, daß TOYOTA diverse Patente auf seine Hybridtechnik freigibt.
    Also baut mir bitte einen MOKKA / GT-X mit Hybridantrieb oder als Plug-in Hybriden (nein, ich will nicht den GRANDLAND, der ist mir viel zu groß, das hat mit Ökologie nichts zu tun!) und ich komme zum einkaufen vorbei …

    “ät” x-Didi: die Verbrauchsdifferenz KWh/100 Km habe ich mal auf irgend einer Internetseite gesehen; so etwas ist sicher mit Vorsicht zu lesen …

    • Nur mal nebenbei:
      Opel hat mit Toyota nichts zu tun, sondern gehört zur Groupe PSA, die ihrerseits bereits Hybrid-Fahrzeuge in Vorbereitung hat (siehe kommender Grandland X PHEV).

      • Glücklicherweise und ökonomisch sinnvoll HABEN PSA/OPEL und TOYOTA sehr wohl etwas miteinander zu tun:
        “”Toyota und der französische PSA-Konzern haben bereits gemeinsam die neue Kleintransporter-Generation rund um die Modelle Peugeot Traveller, Citroën Spacetourer und Toyota Proace entwickelt, die 2016 auf den Markt kam. Ab Ende 2019 wird Toyota ein weiteres Nutzfahrzeugmodell der Franzosen seinem Modellprogramm einverleiben.
        Künftig werde unter der Marke Toyota auch ein kompakter Transporter vertrieben, der aus dem spanischen Werk in Vigo stammt. Das heißt, die Japaner bekommen ihren Klon von Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Rifter/Partner. Zudem will sich Toyota an den Entwicklungs- und industriellen Investitionskosten zukünftiger leichter Nutzfahrzeuge beteiligen.”” – Zitat Ende.

        Und ganz unabhängig davon:
        Welche Weisheit liegt dem zu Grunde, daß freigegebene Patente, die sich bereits millionenfach in der PKW-Praxis bewährt haben NICHT eingesehen und genutzt werden sollten, wenn denn diese Möglichkeit vom Rechteinhaber eröffnet wird?
        Meine Lebenserfahrung sagt mir, daß es noch nie geschadet hat auch über den Tellerrand zu schauen …

          • Hey, nichts für ungut. Ich habe ja auch wieder dazugelernt.
            Und in diesem Sinne ist das doch hier ein toller offener Austausch! Beste Grüße …

            OPEL, gute Autos, gute Menschen …

            Und im Alltag auf den Straßen immer wieder positiv zu beobachten: Rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer (!), ganz anders als die Nieren oder Ringe – Fraktion sich oftmals präsentiert.

          • In der Sache PSA/Toyota übernimmt wohl letzterer das Werk von noch derzeitiger 108/C1/Aygo-Fertigung, mit deren Beendigung (!)
            Unterhalb von Corsa & Co ist wohl nichts dergleichen (a la Karl / Adam) angedacht.
            Bzw. gänzlich neue/andere “Mobilitäts-Konzepte” dann wohl…

  5. “ät” x-Didi (mein Laptop streikt gerade, das ät Zeichen will nicht…)
    Zu dem 12 Kwh = 1,4 Liter Benzin, gehört aber dazu, daß nur ca. 40% des Energiewertes von Benzin als Antriebskraft an den Rädern ankommt (Rest=Abwärme Motor). Anderenfalls erklärt sich nicht, weshalb wir “über Nacht” und durch Umstellung auf Elektroantrieb plötzlich das 2 Liter Auto bekommen hätten. Ein Verbrauch von im Mittel ungefähr 15 Kwh/ 100 km entsprechen also ungefähr und ganz grob einem 5 Liter Benziner / 100 km PKW.
    Wobei ich jetzt hier außen vor lasse, daß der Strom bis er in der PKW-Batterie drin ist ja auch diverse “Verluste” schon hinter sich hat – das wäre eine andere Baustelle.

  6. FRAGE an OPEL. Redaktionelles Versehen?
    Bei Medien OPEL gesehen.
    Handelt es sich um einen Fehler?
    ASTRA
    ” Ein Technik-Paket ist optional für 0,99 € zubuchbar und beinhaltet alle vom Hersteller vorgeschriebenen Inspektionen und Wartungsarbeiten inkl. Ersatzteilen und Ölen, Beseitigung verschleißbedingter Schäden inkl. Lohn und benötigten Materials. ”

    Meine Frage an OPEL: müßte es nicht heißen: 9,99 € /mtl (statt 0,99€) ?

  7. Na dann gute Nacht.
    Mal sehen wie lange die Franzosen den Leichnam ( OPEL ) ausweiden.
    Einfach nur noch furchbar. Bin ich froh das ich umgeparkt habe.
    So eine “Marke” braucht kein Mensch.

      • Sorry, echo-online, ist das dein Ernst. Gehört zur einzigen regionalen Tageszeitung für GG und DA. Und da kommt Opel sowieso nie gut weg. Die Zeitung wird eh nur gekauft, um die Traueranzeigen zu lesen. Die vergessen nämlich, dass ein nicht unerheblicher teil ihrer Leser bei Opel arbeitet.

        • Kenne die echo Zeitung jetzt nicht. Wäre grundsätzlich nicht schlecht, wenn der Astra zukünftig in Rüsselsheim als zweites Modell gebaut würde. Durch den baldigen Produktionsstopp des Zafira fällt ja ein Modell weg. Der Insignia allein reicht scheinbar nicht aus. Was ist aus dem großen / größerem Geländewagen geworden ? Spanien hat es noch am Besten getroffen, mit der Produktion von Crossland X, Citroen und demnächst neuem Corsa F samt Elektro. Scheinbar ist dieses Werk ziemlich flexibel. Ob in Eisenach der Grandland X + Hybrid ausreicht, wird spannend. Ein weiteres Modell auf dieser PSA Plattform wäre hilfreich. Bin auch gespannt was zukünftig in Polen / England gebaut wird.

          • Der große/größere Geländewagen war einst ein Versprechen/”Blase” von GM. Das weitere zur einstigen Mutter kennt man ja.
            Ansonsten fuhr mir zuletzt der Cadillac XT-4 vor dir Nase…

            Wie man aber das Stammwerk, geschweige Eisenach + Co wirklich in Zukunft auslastet. PSA-übergreifend einen Modellmix über alle Werke streut, dank nur noch 2 Plattformen. Mal schauen !

      • Das klingt ja alles sehr abenteuerlich.
        ” Mit der Rückkehr des Astra soll die technische Fertigungskapazität (…) von 60 auf 40 Fahrzeuge pro Stunde reduziert werden.” Also mit dem Hinzukommen des Astra soll die Kapazität reduziert werden? Finde den Fehler. Einzig möglicher Grund, die Kapazitäten, zumindest für die Astra und Insignia, zu reduzieren, wäre eine allmähliche Umstellung der Produktionanlagen. So heißt es ja auch “(…) soll der Astra mit dem Start der neuen Generation des Kompaktmodells ab 2021 in Rüsselsheim vom Band laufen. Und zwar auf einer Plattform des französischen Mutterkonzerns PSA.” Sowas macht man, siehe Eisenach, nicht mal eben in der Kaffeepause.
        “Das Stammwerk soll demnach allerdings nicht die komplette Astra-Produktion bekommen, sondern die Varianten mit der Lenkung auf der linken Seite für den Rechtsverkehr in Kontinentaleuropa. Die Fertigung der sogenannten Rechtslenker für den enorm wichtigen britischen Markt solle im britischen Opel-Werk Ellesmere Port bleiben, ist zu hören.”
        Ja und? Wenn demnächst GB ohnehin nicht mehr zum EU-Wirtschaftsraum gehört, ist es doch sinnvoll, vor Ort zu bauen (übrigens ist Ellesmere Port wie Luton ein Vauxhall Werk). Und dass Vauxhall Autos für Vauxhall baut, sollte so ungewöhnlich nicht sein. Erst in den 70ern begann Vauxhall allmählich, mehr von Opel zu übernehmen, so den Kadett C, den Ascona B und den Manta B. Und erst mit dem Kadett D, dem Astra A, übernahm Vauxhall das Opel Design weitgehen unverändert. Mit dem Cavalier auf Ascona C Basis hat Vauxhall dann die Produktionsqualität sogar soweit verbessern können (vorher stand Vauxhall vor allem für Rost), dass man auch für Opel produziert hat. Ein Hin und Her gab es also schon länger.
        “Nach Informationen dieser Zeitung sollen in Polen nach dem Wechsel der Astra-Produktion nach Rüsselsheim Nutzfahrzeuge vom Band laufen.”
        Anderen Quellen wird Gleiwitz zu einem PSA-Werk, in dem unter anderem auch die CMP-Plattform gebaut werden soll. Die Nutzfahrzeuge sind doch für Luton geplant.

        • 2017 hat Opel in Rüsselsheim ca. 130 k Fahrzeuge produziert. 2018 dürften es noch weniger gewesen sein. Reduziert man die Kapazität auf 40 Autos pro Stunde können immer noch ca. 150 k Fahrzeug im Jahr hergestellt werden. Warum vermutlich hunderte von Mio. mehr in das Werk pumpen um die Möglichkeit zu haben 60 Autos die Stunde zu produzieren wenn man eh nur 30-40 produziert. Ferner könnte ich mir auch vorstellen dass man das Presswerk ausweitet um Teile für Eisenach zu produzieren.

          • Eisenach hat selbst kein Presswerk, sie bekommen schon immer entsprechendes geliefert !

            Rüsselsheim hat(te) übrigens eine Kapazität von 180.000 Pkw/a

          • Was denn nicht ?
            Das Eisenach schon immer gepresstes geliefert bekam, darauf angewiesen ist !?

            Das Rüsselsheim mit genannten 180.000 im Vergleich zu deinen Zahlen eben auch aufzeigt wo es mal war/sein könnte !?

            @Vielfahrer60: Auch die 200.000 mögen sein, hatte nur mal grob gegoogled 😉

    • Mit Verlaub, selten eine solche Schwarzmalerei fernab aller Realität gelesen. Die Traditionsmarke Opel lebt und zeigt klare Zeichen des Aufschwungs.

        • “Opel” wird fit gemacht für Hedgefonds oder Chinesen.
          Man blutet jetzt noch ein paar Jahre die Investitionssumme aus dem Organspender und das wars dann.
          Übrigens was soll Opel bei PSA darstellen ?

          Sportlich : Peugeot
          Luxus : DS
          Günstig : Citroen

          Hundefänger und Kastenwagen bauen alle.

          • Das Handelsblatt? Im Ernst??? Den größten Schwarzmaler und Schmutzwerfer seit Jahren in Bezug auf Opel als Referenz heranzuziehen erübrigt eigentlich jede weitere Diskussion. Und dann der ewige Unsinn, von wegen Opel wird nur noch schnell ausgepresst und dann an die Chinesen verscherbelt: Klar, deshalb investiert PSA vorher noch schnell ein paar Milliarden in Opel?

          • Womöglich wird da auch einiges Schlagzeilen trächtig + bunt zusammengewürfelt:

            Es besteht längstens ein Joint Venture zwischen PSA Peugeot-Citroën und der Dongfeng Motor !

            Macht sich aber natürlich um so besser es gänzlich anders und düster darzustellen 😉

    • @Heisenberger: Also ich bin sicher kein unkritischer OPEL Kunde, eher im Gegenteil. Aber ich stelle fest, daß Versäumnisse der Vergangenheit durch´s Management benannt und (endlich) auch unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden. Diese ehrliche Bestandsaufnahme verbunden mit empathischer Verantwortung auch gegenüber den eigenen Mitarbeitern sind für mich die Kernvoraussetzungen für die (Weiter-) Entwicklung eines dynamischen und zukunftsorientierten Geschäftsmodelles. In Verbindung mit der vorhandenen technischen und ökonomischen Kompetenz erlebe ich subjektiv OPEL unter PSA als einer der entwicklungsstärksten PKW Hersteller aktuell.
      Ehrliche Antworten auf unbequeme Fragen sind nach meiner Wahrnehmung Grundvoraussetzung für eine positive Firmenkultur und Produktplatzierung. Beides bietet OPEL in schwieriger Zeit in sympathischer Weise.
      Ich kann nur hoffen, daß sich OPEL auch weiterhin diesem schwierigen Prozess stellt. Die Kunden werden es wahrnehmen und honorieren.

      • Das sehe ich anders. Es wurden wahllos Opel Mitarbeiter mit Abfindungen und Frührente weggeschickt, man stelle sich mal vor was hier für ein Know how verloren gegangen ist.
        Dann die ganze Segula Geschichte, Mitarbeiter an eine Drittfirma outsourcen damit diese dann für (langfristig) schlechtere Bedingungen die gleiche Arbeit machen können (obwohl Opel angeblich wieder Gewinn macht) ist für mich kein verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitern.

        Wir werden sehen wie die neuen Modelle werden, allen voran Corsa. Die bisherigen PSA Modelle hauen mich nicht vom Hocker und verkaufen sich auch nicht gut. Bleibt zu hoffen das der Corsa mehr Opel ist und sich sichtbar und spürbar vom Peugeot unterscheidet.

        • Der Corsa und “mehr Opel” sein als wer überhaupt ?

          Die Kooperationsmodelle aus dem GM/PSA-Beschluss von 2012 (?), CLX, GLX und Combo. Schwer vergleichbar.

          Und wenn man bedenkt, dass es bereits einen fast fertigen GM-Corsa-F gab, der gecancelt wurde.
          Da hatte man im Anschluss nur bescheidene Zeit (/Mittel) auf den bereits “fahrenden Zug”/Entwicklung des 208 aufzuspringen.

          Kompromisse einer (aufdiktierte) Kooperation
          vs
          Kompromisse in einer ungünstigen Übergangszeit.

          • Der Corsa sollte eigenständige Designmerkmale haben damit man ihn klar vom Peugeot 208 unterscheiden kann, das hatte ich damit gemeint. Gleichzeitig sollte er sich auch spürbar anders fahren.
            Das die Technik und Motoren größtenteils gleich sein werden ist absolut logisch, allerdings könnte ich mir gut vorstellen das man im Sparwahn auch im Innenraum sehr viele Gleichteile verwenden wird die dem Corsa die Individualität nehmen könnten.

          • Ich vermute mal, es verhält sich ähnlich wie CLX / C3 Aircross.
            Die C-Säule ist zwar ähnlich dominant aber der hintere Türausschnitt beim Peugeot in Reminiszenz an den 205 entsprechend typisch angelehnt.
            Jedoch beim Bug/Motorhaube(-Fuge) und A-Säulen-“Wurzel”, da merkt man gleiches an. Siehe auch GLX/3008 an eben selber Stelle !
            Das ist wohl so ein konstruktiver Zwangspunkt.

            Das Cockpit ist freilich markentypisch differierend. Zumal Peugeot ja die Philosophie des i-Cockpit prägt.

            Freilich trifft man darüber hinaus gleiches an Schalter+Reglern+Griffen+… an 😉

        • @DerD
          Das sehe ich anders. Es haben wahllos Mitarbeiter freiwillig den Weg der Abfindung und Frührente gewählt. Das war sicherlich nicht von oben gesteuert! Und hast Du recht, denn natürlich hat es zu Ausblutungen geführt. Ja. Das sind die Opfer, die man bringen muss, wenn das Geld fehlt und die Aufgaben schwinden. Die Alternative? Zu Ford gehen? Da machen sie es gerade genauso. Zu VW gehen? Da machen sie es gerade genauso. Wer den Wert seiner Qualifikation kennt, der hat nach dem Ausscheiden in Zeiten von Fachkräftemangel sicher keine Probleme, andernorts unterzukommen. Viele sind ja gerade mal auf die andere Seite der Autobahn gewechselt. Und das mit fett gefülltem Säckel. Und wer Segula nicht mag, der hat jetzt noch einmal die Gelegenheit. Wo da das “Schicksal” der MA Tränen verursacht, weiß ich gerade nicht. Außer hier im Blog.
          Und noch was: der Corsa wird mehr Opel, als sein Vorgänger. Der war nämlich ein Joint-venture zwischen GM und Fiat (mit Alfa): kommt da das Wort Opel drin vor? Nee!

          • und zur Ergänzung: mehr als 50% der Belegschaft im ITEZ haben Fremdaufträge bearbeitet, die es einfach nicht mehr gibt, weil GM weg ist. Die MA bei GM zu lassen wäre der korrekte Weg gewesen. Aber – das brauche ich gar nicht mehr weiter auszuführen – alle nach Detroit versetzt … oder was? Ja nee – is klar!

          • Das ITEZ soll ja nur der neuen Auftragslage angepasst werden, bedeutet man braucht trotzdem fähige Mitarbeiter mit viel Erfahrung in bestimmten Bereichen. Wenn man jetzt allerdings wahllos nach dem “first come, first serve” Prinzip Abfindungen anbietet besteht das Risiko das genau diese sehr erfahrenen und unverzichtbaren Mitarbeiter die Firma verlassen. Wenn man wirklich an einer reibungslosen Weiterarbeit interessiert ist hätte man davor schauen müssen welche Mitarbeiter überhaupt verzichtbar sind, und welchen man gar keine Abfindung anbietet.
            Und Fachkräftemangel? Versuch das mal den Ingenieuren zu erzählen die nur befristete Verträge kriegen, bei Zeitarbeitsfirmen angestellt sind weil sie sonst nichts festes finden oder garkeinen Job mehr bekommen weil sie mit über 50 schon “zu alt” sind. Die Zeiten in denen man als Dipl. Ing. ausgesorgt hat sind lange vorbei.

          • @DerD
            Sorry, dass ich Dir erneut widerspreche. Ich gehöre zu der von Dir genannten Gruppe und kann mich der Headhunter derzeit nicht erwehren! Soweit zu Deiner “kruden” Theorie!

          • Wenn es auf dich nicht zutrifft ist das schön 🙂
            Aber glaub mir, es gibt auch die andere Seite der Medaille

          • @DerD
            wo auch immer Du die siehst, gehe davon aus, dass mit dieser Qualifikation und wer sich kümmert , sich den Weg zum Jobcenter sparen kann. Auch in dieser Branche! Ich kenne einige der Betroffenen und die geben keine schlechtredenden Sprüche von sich, wie die Presse, oder jammern gar. Einige sind im Gegenteil froh, den Stress los zu sein!

    • Also der Artikel bestätigt doch im Prinzip bereits das was manche schon vermutet haben. Das Astra Facelift in 2019 wird optisch sehr klein ausfallen, was ja die geringe Tarnung erwarten lässt.

      Stattdessen bereitet Opel den Astra-Nachfolger auf PSA Plattform vor, um diesen bereits 2021 zu bringen, also ein Jahr früher als ursprünglich mal gedacht. Würde ich auch so machen.

      Zu den Produktionskapazitäten sag ich mal nichts, das ist eh viel Spekulation.

      • Ich glaube viele vergessen beim Thema Produktionsplanung den Systemwechsel von GM zu PSA. Wenn 2021 der neue Astra nach Rüsselsheim kommt, dann wird sicher der Insignia C kurz darauf folgen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Produktion von GM- und PSA-Technik in einem Werk nicht möglich oder sehr schwierig ist. Und die letzten GM-Derivate sind nun mal noch der Astra und der Insignia. Ich befürchte fast, dass Opel die Verkaufszahlen mit dem tollen aktuellen Insignia GS nicht mehr signifikant steigern kann. Warum auch immer!

          • aus meiner Sicht werden da mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
            1. die Zusammenfassung und Auskehr der letzten verbliebenen GM-Derivate.
            2. Rettung des Astra vor dem Brexit (wie auch immer der aussieht, wird er Nachteile verursachen)
            3. Bündelung der Zulieferung der Komponenten für diese GM´ler (Linkslenker nur noch hier, Rechtslenker nur noch auf der Insel)
            4. Aufstockung der Stückzahlen in Rüsselsheim, da der Insi die MA hier nicht mehr auslastet (Buick-Derivate für USA laufen auch nicht mehr richtig).
            5. Dass eine Reduzierung der installierten Kapazität damit einhergeht, ist nur eine Wahrung des Status Quo. Niemand käme auf die Idee, das Angebot mangels Produktionskapazität zu verknappen. Der gewonnene Platz ist dann schon mal frei für die Umrüstung des Werks auf PSA-Plattformen.
            So gesehen ist das kluge Industriepolitik und der Artikel in unserem Käseblatt nichts als nachrichtengeile Negativpresse dümmster Couleur. Dem Redaktionsteam solte man mal die Schließung ihres “Werks” androhen, mal sehen, wie sie darauf reagieren. Den Opel-MA kann ich nur empfehlen, dieses Blatt abzubestellen.

          • ach ja, und nicht vergessen: das war der angebrachte Sarkasmus für diese Orakelei, die alle Seiten entwickeln …
            Es ist einfach ek…haft , diese mit Löffeln gefressene Selbstgerechtigkeit und Besserwisserei in den Kaffeesätzen …

        • Warum sollte es für ein altes, auslaufendes Konzept noch neue Motoren geben? Wenn, dann wird man das, was man noch aus dem GM-Regal neu zusammen würfeln und mit dem Rest versuchen, über die Runden zu kommen. Zur Wahl stehen damit bei den Benzinern der Dreizylinder, der 1.4, der 1.5 und der 1.6. Bei den Dieseln bleibt ja nur der 1.6. Da die Umstellung auf Euro 6d (und darüber hinaus) nicht ohne Aufwand zu erreichen ist, wird man wahrscheinlich die Motoren vom Astra und Insignia zusammenlegen. Damit würde entweder der 1.4 oder der 1.5 gestrichen. Was auch immer für ein Weg gegangen wird, Opel muss ja auch noch die Lieferverpflichtungen berücksichtigen. Überall dort, wo Opel/Vauxhall für GM Astras und Insignias hinliefert, müssen die dortigen Marktvorgaben in die Überlegungen einfließen.

        • ein kleines FL hat ja zunächst einmal nichts mit den Änderungen unter dem Blech zu tun; wenn man Face-Lift mal wörtlich näme ist das ja nur das “Gesicht”, nicht das “Herz” …

        • Ist das jetzt sicher, daß es für den Astra K noch neue Motoren gibt? Lohnt sich das denn noch für den relativ kurzen Produktionszeitraum des Fahrzeugs. Was passiert eigentlich mit den bisherigen Motorenwerken.

          • Hier nochmal ein Auszug aus dem Handelsblatt
            (den Link dazu liefere ich nach) zum Thema “PACE” besser währe “FARCE”

            Schuh wollte deshalb ursprünglich auch schon den e.GO Life zusammen mit Opel entwickeln und bauen, plaudert er im Gespräch mit EDISON aus – im Tausch für Schlüsselkomponenten von General Motors. Gesprochen wurde unter anderem über Sensoren und Aktuatoren, die künftig notwendig sein werden, um in Europa Crashtests mit Bravour bestehen zu können.
            Der damalige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sei Feuer und Flamme für die Idee gewesen und habe dafür bei der Konzernmutter in Detroit geworben, die den Handel dann auch bewilligte. Aber dann verkaufte GM Opel an den französischen PSA-Konzern – und PSA-Chef Carlos Tavares sei dann nicht mehr bereit gewesen, e.GO Mobile die Teile zu den gleichen Konditionen und auch nur zu einem Drittel des geplanten Volumens zu liefern. Daraufhin platzte der Deal.

            Herzlichen Glückwunsch. Jetzt macht es VW.
            So stellt PSA die Weichen für die Zukunft von Opel.

            R.I.P.
            Ex-Opel Fahrer und Ex-Clubmitglied est.2007

          • Nun ja, vielleicht hat ja PSA längstens andere/eigene Pläne in dem Sektor ?!

            Nur weil GM vorher was versprochen hat, wie so vieles, letztlich aber OPEL verraten/verkauft hat !

          • Heisenberger: Das Wohl und Weh der Marke Opel von einem geplatzten E-Go Deal abhängig sehen? Ich weiß nicht recht. Das ganze E-Go Projekt ist meines Erachtens eine Totgeburt: Viel zu teuer für das Gebotene, da gibt es heute schon besseres und im wahrsten Sinne des Wortes preiswerteres. Da kann man als Komponenten-Lieferant ganz schnell eher Reputation verlieren als gewinnen. Der Fuchs Tavares wird schon seine Gründe gehabt haben.

  8. Guten Morgen liebe Blogger-Gemeinde,
    ist zwar off-topic, aber ich habe eine Frage:

    Kürzlich hatte ich mir bei meinem FOH extra einen GLX als Werkstatt-Ersatzwagen / Leihfahrzeug erbeten, da ich eben mit einem GLX als nächstes Fahrzeug nach meinem jetzigen Insi liebäugle. Ich bekam den 1.2er Benziner und konnte ihn ausführlich testen. Für mich käme, wenn überhaupt, aber nur der 2.0er Diesel in Frage.

    So, nun meine Frage:
    Der GLX ist (aber das ist nur mein subjektives Empfinden, bin das Flex-Ride-Fahrwerk im Tour-Modus gewöhnt!) für meine Verhältnisse beim Fahrwerk recht straff abgestimmt (muss ja auch sein lt. FOH wg. hohem Schwerpunkt etc.). Da stoße ich gesundheitlich an meine Grenzen (mehrere Rücken-OP´s, lange Fahrten nach Ost-Europa mit schlechten Straßen usw.).

    ABERRRRRR: Angeblich (Quelle ist ein anderer FOH, dem ich aber nicht traue) sei der 2.0er Diesel wiederum etwas komfortabler abgestimmt, da es doch aus dem Käuferkreis die ein oder andere Beschwerde in diese Richtung gab… Und mit Einführung dieses etwas neueren Motors sei da beim Fahrwerk eine kleine Nach-Justierung hin zu etwas mehr Komfort vorgenommen worden…

    Mir ist schon klar, dass das auch mit Radstand, Schwerpunkt, Reifen usw. usw. zu tun hat und ein SUV niemals so komfortabel abgestimmt sein kann wie mein Insi im Tour-Modus, aber ist da was dran an der geschilderten Behauptung hinsichtlich des 2.0er Diesels?

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Viele Grüße aus dem saukalten Dachau,

    Robert
    Wisst Ihr denn etwas

  9. Zu Ostern könnte Opel ruhig mal ein 2. Teaser vom neuen Corsa präsentieren.
    Ganz schön langweilig in letzter Zeit.

    Ps. Motoren-News zu Astra FL und Insignia wären auch net verkehrt

  10. Was mir hier in der Diskussion zu allen Themenfeldern fehlt und wohl auch in der Wahrnehmung von Betriebsrat und IG-Metall ausgeblendet wird:
    OPEL als EIGENSTÄNDIGE Marke existiert schon seit Jahren nicht. Jahrzehntelang war es ein Appendix von GM, nun von PSA.
    Mit den paar verkauften Fahrzeugen der Marke ist OPEL selbst überhaupt nicht bestandsfähig und auch nicht relevant.
    Marktbeherrschende Mitbewerber verkaufen teils zehn Mal so viele Fahrzeuge um halbwegs eigenständig agieren und gestalten zu können.
    Woher dann diese Hochnäsigkeit der Umstrukturierungsverweigerung kommt, erschließt sich mir nicht.
    Und nicht umsonst weist TAVARES in jüngster Vergangenheit immer mal wieder darauf hin, daß auch in Rüsselsheim andere PSA-Modelle vom Band laufen könnten.
    Und die Tatsache, daß die vollmundig angekündigte “Globalisierung” von “OPEL” wohl nur mit Fahrzeugen auf PSA Plattformen erfolgen kann spricht für sich – Appendixware. Nur so scheint aus wirtschaftlicher Sicht eine (PSA-) Expansion sinnvoll.
    Die Einsicht in diese Tatsache, daß man eben nicht der Kopf, sondern bestenfalls noch ein (wesentlicher?) Teil vom Rumpf ist, würde Allmachtsphantasien und unpassende Forderungen schon etwas zurecht rücken. Vor allen Dingen würde es die anstehenden Veränderungen leichter machen, beschleunigen und den Blick nach vorne ermöglichen, sei der Weg nun erwünscht oder nicht, er ist FAKT.
    Vielleicht ist das ja aber auch schon teilweise geschehen und deshalb wird sich hier nur noch über falsche Lämpchen, unpassende Chromspangen oder ähnliche Albernheiten ausgetauscht.

    • Genau so ist es. Genauer gesagt wurde bereits seit dem Jahr 1929 (80%), bzw. 1931 (100%) in Detroit, und NUR dort, über die Geschicke von Opel bestimmt. Nun eben in Rueil-Malmaison. M.E. konnte Opel nicht besseres passieren, als dass sie von PSA übernommen wurden, alleine schon, wenn man die letzten bockschweren GM-Plattformen der letzten Modelle (insbes. Astra J & Co) betrachtet, die ja für Front- Heck- UND Allrad-Antrieb des GM-Konzerns ausgelegt waren. GM hätte Opel über kurz oder lang komplett dicht gemacht, wenn man die Entwicklungen der vergangenen Jahre betrachtet.
      Eine kleine Randnotiz, die in Deutschland keinerlei Beachtung fand: vergangenes Jahr gab es bei PSA in Frankreich größere Streiks und Proteste (Handelsblatt vom 01.06.2018), weil PSA Teilbereiche UND Arbeitsplätze von Frankreich NACH Deutschland verlagern wollte und teilweise bereits auch schon hat. Beispielsweise die Entwicklung eines 1-6l-Benzinmotors, der künftig in ALLEN Marken des PSA-Konzerns Verwendung finden soll, oder auch die Entwicklung von alternativen Antrieben wie der Brennstoffzelle etc. Darüber wurde hier kein oder kaum ein Wort verloren.
      Sympathisch war mir auch der Lohscheller, als er sagte, “die Treppe wird von oben gekehrt”, weil es im gehobenen und mittleren Management einfach einen gigantischen Overhead gab und immer noch gibt. Und nicht zu vergessen, dass GM Hauptauftraggeber bei Opel war, der nun ersatzlos entfallen ist. Zwangsläufig gibt es dann hier in ausnahmslos allen Bereichen einen hoffnungslosen Personalüberhang, der wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, was natürlich den jetzt Betroffenen auch nicht wirklich weiterhilft.
      Tatsächlich bin ich für die weitere Zukunft von Opel durchaus optimistisch. Tavares ist im Gegensatz zu den GM-Managern, die seit Anfang der 80ger Jahre Opels Geschickte bestimmten, kein Schwätzer, sondern eine Realist und regelrechter Petrolhead. Wohin die Träumereien der vergangenen Jahre und Jahrzehnte geführt haben, das hat man ja gesehen.

  11. Ich frage mich, warum die Besitzverhältnisse bei Opel anders wahrgenommen werden, als z.B. im VW-Imperium oder bei BMW oder diversen anderen miteinander verstrickten Marken. Niemand meidet wirklich ernsthaft die Marke Audi, noch nicht mal die kleineren Modelle, obwohl unterm Blech genauso viel VW steckt, wie Peugeot unter jedem künftigen Opel. Selbst Seat und Skoda werden eigenständiger wahrgenommen. Niemand beschwert sich, dass jeder dieser K-q nur ein etwas umgepinselter Seat ist. Tatsächlich spricht man sogar davon, hier hätten Seat und Skoda etwas “entwickelt”. Was denn? Die Schirm-, Karten- und Eiskratzerhalter? Ich denke, das kriegt Opel auch noch hin. Ich denke an den legendären Corsa-Hai, aus dem man vielleicht auch eine Eiskratzer machen könnte.
    Warten wir doch einfach mal ab. Im Grunde können uns als Kunden doch die internen Umverteilungen egal sein. Freuen wir uns für die Opelaner, wenn ihre Arbeit innerhalb der Groupe PSA wertgeschätzt wird. Aber letztlich interessiert uns als Kunde doch das Endprodukt. Und hier sollte man sich erstmal fragen, was man überhaupt von Opel für Produkte erwartet.

    • Zustimmung. OPEL soll einfach weiterhin gute Autos in seinem Segment bauen und Sorge dafür tragen, daß die Außendarstellung, technische Entwicklung und Produktqualität positiv bleiben. Dann werden die bisherigen Kunden blieben können und neue hinzukommen wollen.
      Nachdenkende Menschen kaufen kein Automobil, weil Regenschirm oder Taschenlampe an Bord sind, beides gibt es für je 2,50 EUR im Drogeriemarkt / Elektronikmarkt und kann beim Fahrzeugwechsel mitgenommen werden, genau so wie man es mit Warndreieck und Warnweste auch macht.
      Trotzdem trifft der Themenpunkt den Kern: die Irrationalität beim PKW Kauf.
      Und die bedient(e) OPEL leider zu oft unprofessionell und im negativen Sinn.
      Das zu ändern ist möglicherweise aktuell Hauptaufgabe von Management, Betriebsrat und Öffentlichkeitsarbeit – natürlich bei weiter guter Produktqualität.
      Meine Wahrnehmung ist allerdings, daß dieser Punkt (glücklicherweise) intern mehr und mehr als wichtig wahrgenommen wird, neben dem ökonomischen Sachverstand, der offensichtlich bis zu KTN überhaupt keine Rolle spielte (was übrigens unfassbar ist !!! ). Ich hoffe, daß ich mit der Vermutung der positiven Firmenausrichtung nicht falsch liege. Anderenfalls wäre auch ich als Kunde weg. Es ist jedenfalls kein kurzes so tun als ob möglich, sondern ein langandauernder Veränderungsprozess notwendig, wenn es nachhaltig funktionieren soll. Das IST schmerzhaft und unangenehm, aber sichert die Zukunft. Und darum sollte es doch gehen oder?

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