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Opel in der Formula Student: Mit dem Insignia und ganz viel Herzblut

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Die Zeit vom 5. bis zum 11. August ist die Woche der Wahrheit. Auf dem Hockenheimring steigt mit der Formula Student die größte studentische Rennveranstaltung Europas. Die Teilnehmer – im vergangenen Jahr waren es über 4.000 angehende Ingenieure aus 25 Nationen in rund 120 Teams – müssen dann beweisen, dass ihre Arbeit den strengen Regularien gerecht wird und auf der Rennstrecke auch ausreichend Performance auf den Asphalt zaubert.

Unser Engagement in der Formula Student hat dabei eine lange Tradition: Seit mehr als 15 Jahren gehören wir zu den Partnern der internationalen Rennserie und begleiten auch in diesem Jahr fünf deutsche Hochschulen aus dem direkten Umfeld der Standorte Rüsselsheim und Kaiserslautern. Was uns dabei wichtig ist: Es geht uns nicht um eine Werbe-Präsenz, sondern um eine echte Unterstützung in allen Bereichen und um den persönlichen Austausch mit den jungen Talenten. Jedem der fünf Teams ist bei uns ein direkter Ansprechpartner zugeordnet, der Kontakte im Unternehmen herstellt und gemeinsam mit den Teams Lösungsansätze erarbeitet. Ganz konkret greifen wir bei der Produktion von benötigten Bauteilen unter die Arme, helfen aber auch bei Designfragen oder mit vier Erprobungstagen in unserem Test Center Rodgau-Dudenhofen.

Darüber hinaus halten wir die Teams unserer Partner-Hochschulen für die gesamte Saison mit jeweils einem Opel Insignia Sports Tourer mobil. Das ist für die Teilnehmer tatsächlich enorm wichtig. Denn das Gesamtprojekt der Formula Student beinhaltet auch, dass die Studierenden Drittmittel akquirieren, ihre Arbeit bei potenziellen Sponsoren vorstellen oder repräsentative Pflichten wahrnehmen. Sich dann keine Gedanken um Mobilität machen zu müssen, ist ein großer Vorteil und erleichtert die Arbeit der Teams zwischen Werkstatt, Hochschule, Events und Sponsorenbesuchen ungemein.

Hat der Prototyp die Planungs- und Konstruktionsphase erfolgreich gemeistert, geht es auf dem Hockenheimring ans Eingemachte. Der Monoposto muss Punkte für die Performance auf dem Skid Pad, bei Beschleunigungs-, Sprint- und Ausdauerrennen sammeln. Schließlich spielt auch die Energieeffizienz eine wesentliche Rolle. Die Entscheidung über den Gesamtsieg trifft eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie, die auch den Kosten- und Business-Plan berücksichtigt.

Die Disziplinen im Überblick:

  • Engineering: Technische Ansätze und konstruktive Lösungen.
  • Kostenplan und Produktion: Kostenplanung für ein Produktionsvolumen von 1.000 Fahrzeugen pro Jahr.
  • Business-Plan: Präsentation einer fiktiven Geschäftsidee zur Vermarktung des Formula Student-Rennwagens.
max 150 Punkte Engineering
max 100 Punkte Kostenplan
max 75 Punkte Business Plan
max 325 Punkte Statische Disziplinen
  • Skid Pad: Doppelte Kreisfahrt zur Messung der Querbeschleunigung.
  • Beschleunigungsrennen: Auf einer geraden Strecke über 75 Meter.
  • Sprintrennen: Circa ein Kilometer auf einem abgesteckten Pylonenkurs.
  • Ausdauerrennen: Über eine Strecke von insgesamt 22 Kilometern.
  • Energieeffizienz: Gemessener Energieverbrauch während des Ausdauerrennens.
max 75 Punkte Skid Pad
max 75 Punkte Beschleunigungsrennen
max 100 Punkte Sprintrennen
max 325 Punkte Ausdauerrennen
max 100 Punkte Energieeffizienz
max 675 Punkte Dynamische Disziplinen

Die Opel-Teams in der Formula Student:

TU DART Racing (TU Darmstadt)                                   www.dart-racing.de

Scuderia Mensa (Hochschule Rhein-Main)                 www.scuderia-mensa.de

KaRaT Racing (TU Kaiserslautern) –                            www.karat-racing.de

THM Motorsport (TH Mittelhessen Gießen)                   www.thm.de/motorsport/racing

KA-RaceIng (Karlsruhe Institute of Technology KIT) www.ka-raceing.de

Die Formula Student wird seit 1981 ausgetragen. In Deutschland feierte der vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiierte Wettbewerb 2006 als Formula Student Germany Premiere. Das technische Reglement sieht drei verschiedene Antriebs-Kategorien vor: Neben einem klassischen Verbrenner sind auch Elektromotoren zugelassen. Seit 2017 starten zudem autonom fahrende Renner in einer eigenen Klasse (Driverless). Die von uns unterstützten Teams sind in allen Kategorien unterwegs. Ziel ist eine zukünftig noch stärkere Konzentration auf batterieelektrische Antriebe und die Integration neuer Technologien für einen vollautonomen Betrieb.