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Grandland X Insignia Unternehmen Zafira Life

Kamera an: Mit dem dritten Auge sieht man besser

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Neuer Opel Zafira Life Die Reparatur vom Außenspiegelgehäuse, ein Steinschlag in der Windschutzscheibe oder ein Unfall, der den Kühlergrill in Mitleidenschaft gezogen hat – das sind Fälle, in denen auch im Fahrzeug verbaute Kameras geprüft und gegebenenfalls neu kalibriert werden sollten. Warum aber muss eine Kamera überhaupt derart exakt justiert sein? Heutzutage benötigen einige Assistenzsysteme dieses dritte Auge, je nach Ausstattung auch im Zusammenspiel mit dem Radar wie im Opel Insignia Grand Sport und dem Opel Zafira Life. Da wären etwa der Adaptive Geschwindigkeitsregler (ACC) oder die automatische Gefahrenbremsung (AEB). Kann die Kamera Abstände nicht korrekt zuordnen, funktionieren diese elektronischen Helfer nicht mehr und schalten sich mit einer Fehlermeldung ab – der Fahrer muss sich wieder ausschließlich auf seine beiden Augen verlassen.

Ein weiteres Beispiel: Im Opel Astra arbeiten der Verkehrsschild- und der Spurhalteassistent mit der Kamera. Ist sie falsch eingestellt, stimmt das Verhältnis vom Auto zur Spur nicht oder das Auto erkennt die Schilder nicht und kann nicht auf Geschwindigkeitsbegrenzungen hinweisen.

Kamera-Kalibrierung am Opel Grandland X Muss eine Kamera neu konfiguriert werden, kann die Werkstatt unterschiedliche Methoden anwenden. Das ist zum einen abhängig vom Fahrzeugmodell, zum anderen von der Art der Kameratechnik. Wir haben bei uns Modelle mit einer Frontkamera im Kühlergrill, einer Kamera in der Windschutzscheibe, einer Rückfahrkamera sowie – etwa im Insignia – einem 360-Grad-Kamerasystem im Einsatz. Auch Probleme mit der Elektronik könnten ein Grund dafür sein, eine Kamera erneut zu justieren.

Ein Kameratyp wird zum Beispiel angelernt, indem man fährt. Und zwar idealerweise schneller als 60 Stundenkilometer, auf einer gut ausgebauten Straße ohne allzu viele Kurven und ohne Stau. Dazu wird das Fahrzeug vorher an das Diagnosegerät angeschlossen und der Befehl zur Neukalibrierung erteilt. Die Fahrt an sich kann schon nach fünf Minuten vorbei sein oder eine Stunde dauern – je nach Gegebenheiten. Viel Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt beispielsweise oder ein Traktor, der vor einem herfährt, verändern nämlich die oben genannten idealen Bedingungen. Auch starker Schneefall oder Regen verfälschen das Ergebnis und lassen dann die Kalibierzeit anwachsen.

Kamera-Kalibrierung am Opel Grandland X Für eine weitere Methode benötigt die Werkstatt ein sogenanntes „Target“ – gleich bedeutend mit einem Ziel. So nennen wir eine schwarz-weiß gemusterte Leinwand, die in einem festgelegten Abstand mittig vor dem Fahrzeug aufgestellt wird. Für die Frontkamera des Opel Grandland X etwa führt der Mechaniker zunächst die Nahkalibrierung mit exakt 29 Zentimetern Abstand des Targets zum vorderen Stoßfänger durch, dann die Fernvariante aus exakt 1,19 Metern Entfernung.

Kamera-Kalibrierung am Opel Insignia Für die 360-Grad-Kamera des Opel Insignia platziert der Mechaniker schwarze „Teppiche“ mit definierten weißen Vierecken auf dem Boden rund um das Auto. Auch hier gibt es einen ganzen Katalog von Vorgaben: Um das Fahrzeug muss beispielsweise ein 1,45 Meter freier Raum sein und auf dem Fußboden dürfen sich keine hellen Linien befinden, welche den Vorgang beeinträchtigen könnten. Zur Kalibrierung der Kamera im Außenspiegel muss der Teppich einmal so ausgerollt werden, dass das mittlere Viereck auf Höhe des hinteren Reifens liegt. Zudem muss der Teppich 50 Zentimeter entfernt vom Fahrzeug positioniert werden.

Kamera-Kalibrierung am Opel Grandland X Für die Opel-Fachwerkstätten ist das Thema klar und bekannt – für freie Werkstätten generell nicht ganz einfach, da jeder Fahrzeughersteller andere Verfahren und Werkzeuge definiert hat. Es kann zum Beispiel unterschiedliche Kameragenerationen in einem Fahrzeug geben. So muss die Frontkamera dynamisch – also während der Fahrt – angelernt werden, die Kamera in den Außenspiegeln jedoch via Target. Wie so häufig sollte man also die Justierung besser einer mit den definierten Opel-Anforderungen vertrauten Fachwerkstatt überlassen. So ist sichergestellt, dass immer die neuesten Updates der Diagnosesoftware, die Originalteile, die modernsten Service-Informationen und stets aktuelle Fehlercode-Listen vorhanden sind. Und die Experten halten für jedes Modell die richtige Leinwand etc. vor.

Kommentare (51)

  1. Sehr interessanter Artikel. Einem ist ja oft gar nicht bewusst, welcher Aufwand hinter manchen Dingen steckt.

    Mich würde ja mal brennend interessieren, wie das bei Neuwagen funktioniert, die das Werk verlassen. Da kann ja nicht bei jedem einzelnen Modell eine einstündige Fahrt erfolgen oder links und rechts Teppiche ausgerollt werden!?

    • Du meinst am Band, bei der Montage, da ist vieles automatisiert. Motor-Check, Elektronik-Systeme in Simulations-Programmen alles am durchlaufen etc.

      @Opel/Q: Wie schaut es denn (mittlerweile) denn aus, das aktuellste Video von der (Rüsselsheimer-) Werksbesichtigung hier zu sehen zu bekommen ?W

      Dazu gab es ja mal vor geraumer Zeit einen eigenen blog-beitrag !

      Womöglich ist dort auch mit der aufgezeigten schrittweisen-Fertigung-eines-Automobils auch dieser Abschnitt zu sehen.

  2. Hallo zusammen.
    Ich hab ja gedacht das es mit einem Künstliches neuronales Netz gemacht wird.
    Naja dann wirds ja noch dauer bis es zum Unüberwachtes Lernen kommt.
    Bockiert dann auch mein Auto wenn ich mit 80 Jahren irgend wo dagegen fahren wollte?.
    🙂

    • Nein. Mit deinem Gasbefehl “überstimmst” du jeglichen/derzeitigen elektron. Assistenten.
      Aber deine Lebensversicherung blockiert womöglich die Auszahlung ggü Angehörigen bei deinem Suizid (! 😉

      • Beim Astra K den wir vor ein paar Jahren hatten nicht. In der Kurve der Autobahnauffahrt aus versehen den Tempomat eingeschaltet, mich dann gewundert warum der Wagen nicht schneller als 60 km/h wollte 🙂
        Ging erst nachdem ich ihn deaktiviert habe.

          • Das kann natürlich sein. Ich benutze die Dinger nie, hat mich damals nur ziemlich geärgert 🙂

          • Joh, so steht es in der Anleitung,

            “Im Notfall kann die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten werden. Dazu ist das Gaspedal bis kurz vor den Anschlag durchzutreten. In diesem Fall wird kein Warnton abgegeben.”

  3. Dieses “3. Auge” finde ich doch sehr bescheiden (beim CLX) in seiner Funktion.
    Es sieht div. Geschwindigkeits-Gebote aber…

    …auch erst dann wenn ich bereits sehr nahe dazu bin/unmittelbar daran vorbei fahre und sie bereits bindend sind. Statt “vorwarnend” um so früher.

    …das Ortseingang-Schild ist nicht im Sortiment. Hat aber auch eine Geschwindigkeits-Beschränkung beinhaltend !

    …für den Einsatz als Spurwarner-Assi nimmt die Kamera allerlei “Blödsinn” mit dazu.
    Wie z.B. auch div., streifige Ausbesserungen auf dem Asphalt

    …ein Upgrade als Dash-Cam zur Beweissicherung im Unfall fehlt !
    Oder kann das Opel intern später doch noch auslesen ?
    Wie so vieles in der Bordelektronik schlummert und man sich im Datenschutz/Inspektion beugt…;)

    • @x-Didi: Wozu genau soll der Wagen denn ein Ortseingangsschild anzeigen? Wem soll das was bringen? Wenn der Wagen ein Ortseingangschild erfasst, dann zeigt er im Display Tempo 50 an. Wie es sich für innerorts Ort gehört. Mehr Information ist doch gar nicht erforderlich in dem Moment!?

      • Ok. Wenn er das so umsetzt in entsprechendes Geschw Gebot. Mehr war nicht gemeint/verlangt.
        Sog. “Spielstr” entsprechend (!), aufgemalt auf Rechtecktafeln,…

        Hey. Ein paar Praxistests wären mir in Langeweile noch ausstehend;)

        • Am Besten man konzentriert sich einfach auf den Verkehr und verlässt sich eben nicht auf die elektronischen Helfer. Es sollen ja Helfer (Unterstützer) sein und keine Vollkaskoversicherung für “ich brauche jetzt nicht mehr aufpassen”.
          Ich stehe den Assistenten kritisch ggü., die es dem Fahrer es einfach nur bequem machen und ihn dazu verführen sich nicht mehr richtig auf den Verkehr zu konzentrieren. Man sieht es ganz häufig, dass viele in modernen Fahrzeugen oft mit ganz anderen Sachen beschäftigt sind und sich völlig auf die Technik verlassen. Das geht schon in der Fahrschule los. Meine beiden Kinder haben in den letzten Jahren den Führerschein gemacht. Ohne Parkpipser können die nicht einparken. Die drehen sich beim Rückwärtsfahren noch nicht einmal um oder schauen in die Spiegel.
          Notbremsassisten und Abstandswarner finde ich wichtig. Spurhalteassistenten halte ich schon für kritisch. Der Mensch ist nun mal so gestrickt, dass er es sich bequem macht.

          • Allerdings. Frage mich auch wie das heute gelehrt wird (?) – da müsste doch ein Fahrschul-/”unpluged”-modus gefahren werden.
            Genauso anfahren am Hang !

            Zu Eltern Zeit gab es wohl den Eintrag “nur mit Automatik”, weil so geprüft. Schaltwagen dann tabu.
            Aber Mama hat’s komplett gelernt !

        • @x-Didi: Ja er setzt das Ortseingangsschild in ein Geschwindigkeitsgebot um.

          Das mit dem Spielstraßenschild ist allerdings eine interessante Frage. Da weiß ich gar nicht, was er dann anzeigt!?

          • Es ist in der sog. “Spielstraße”/verkehrsberuhigten Bereich (VZ 325.1) ja sog. “Schrittgeschwindigkeit” angesagt – keine exakte km/h-Zahl dazu vorliegend.
            Je nach Rechtssprechung von 4 – 15 km/h bisher schon ausgelegt worden.
            Insofern wird es von Opel seitig hier wohl keine konkrete Angabe geben können 😉

  4. Die Kamera, bzw. das dritte Auge ist ein interessantes Thema. In der Zukunft sicherlich noch wichtiger. Bei meinem Astra K wurde kürzlich die Windschutzscheibe wegen Steinschlags ausgetauscht. Denke die Kamera wurde vom freundlichen Opel Händler neu kalibriert, wie im Bericht erwähnt. Seit dem Wechsel der Scheibe beschlägt das Kamerafeld in der Windschutzscheibe zum Glück nicht mehr.
    Der Spurhalteassistent könnte genauer arbeiten. In Baustellen, wo es zu den weißen Linien noch gelbe Linien gibt, weiß das System manchmal nicht wohin es will.
    Manchmal werden Verkehrsschilder bei meinem Fahrzeug von Seitenstraßen im Display angezeigt. In einem Fall ist das eine seitlich verlaufende Spielstraße, obwohl ich auf der Hauptstraße fahre. Das Thema ist also noch ausbaufähig. Die Kamera / s werden sicherlich von Generation zu Generation immer besser.

    • Ah ja, noch ein (Geschwindigkeits-)Schild was im CLX-Sortiment fehlt !

      Die umgangssprachliche sog. “Spielstraße”, Zeichen 325.1, das große blaue Schild.

      Aber ich beachte diese Mikro-Anzeigen im Display nicht so wirklich.
      Das große “Live-Screen”, auch Windschutzscheibe genannt, ist mir dazu viel realistischer, hochauflösender,….;)

  5. Was ich mich frage wenn das Thema “Update” fällt.

    Sind diese mittlerweile kostenlos zur nächsten Inspektion durchzuführen?
    Oder sind die Updates weiterhin mit kosten geprallt, die quasi nicht mehr im Rahmen der Zeit stehen?

    Ich und sicherlich viele andere sind diesen Service von Betriebssystemen gewohnt, das diese Updates einfach kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
    Auch Tesla bietet diesen Service an. Zudem bieten einige Asiatischen Automobil Hersteller das im Rahmen der Inspektion auch an.

    Ein Funktionsupdate könnte Opel kostenpflichtig anbieten, denn dieser schaltet den Auto neue Funktionen frei.
    Beispiel die Grundfunktionen des Tempomat wird durch das Update erweitert.

    Ich könnte mir das so vorstellen. Im Infotainmentsystem oder in der App kann der Anwender im Shop die jeweiligen Upgrades auswählen und Kaufen, sogar Fanartikel oder Zubehörteile können so einfacher an den Mann gebracht werden.
    Das Funktionsupdate bzw. Upgrades wird so über das Infotainmentsystem auf die anderen Steuergeräte raufgespielt, so werden die Werkstätten teilweise entlastet.

    • Update klingt gut !!! Mein Reifendruckkontrollsystem meines Astra K bräuchte sowas auch mal. Gestern Umrüstung von Winter auf Sommerreifen beim Händler durchführen lassen. Da war alles o.k., heute morgen steht in der Anzeige Reifendruckkontrollsystem überprüfen lassen. Früher hab ich die Reifen immer selber gewechselt, was bei mir zu Hause auch immer schnell ging. Mit diesem neuen System bin ich dann immer zum Händler gefahren. So ein Anlerngerät hätte ich mir vielleicht auch über das Internet besorgen sollen. Hätte sich langsam armortisiert. Wer dieses System bei Opel eingeführt hat, bekommt bestimmt keinen Orden verliehen. So ein praxisfremdes System. Das sowas in eigenen Tests vor der Einführung nicht auffällt ist schon verwunderlich. Gott sei Dank gibt es das ja bei den PSA Modellen nicht mehr. Heute ist ADAM von meiner Schwester beim Reifentausch. Schätze nach 2 Tagen zeigt der Reifendruck Fehler an, wie jedes Jahr.

      • Oh ja, der CLX hat Gott lob das “passive” System mittels ABS-Sensorik.

        In den Foren lese ich ansonsten auch, dass sich welche die besagte Gerätschaft dann selbst beschaffen, statt jedes mal beim FOH “abgezockt” zu werden.

        • @x-Didi: Das System mit ABS-Sensorik läuft aber bei weitem nicht so genau wie das bei Opel verbaute. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Das Anlernen an sich mit einem Gerät für paar Euro sehe ich daher wenig kritisch. Ich sehe es eher kritisch, dass die RDKS_Sensoren irgendwann ausgetauscht werden müssen wenn die Batterien leer sind. Da biste mit 5 Euronen sicher nicht dabei.

          • Ich kenne es aus Meriva-B Zeiten schon so.
            Mir langt es. Im Prinzip hat man unabh des Systems seine Reifen in Augenschein zu nehmen.

      • das klingt nach Versäumnis des FOH! Bei mir ist danach (vor 2 Tagen) die Anzeige im Display aktiv gewesen, was mir zeigt, dass der FOH daran gearbeitet und eingestellt / gechckt hat.

        • Müssig, dass man überhaupt dort hin muss !
          Reifenwechsel, den “Kinderkram” hat(te) man zuhause 2x im Jahr selbst erledigt. Fertig.
          Aber nein, da ist jetzt Sensorik die will…

          • wir haben 3 Opelz im Haushalt und keine Garage – wo soll ich denn 12 Räder einlagern ???

          • Ok, mag in deinem (spez.) Falle, bzw. unabh. von dieser Ventil-Sensorik schon immer so sein.
            Ich spar(t)e mir das zwischen dem eigentlichen Reifenwechsel, wenn abgefahren/Neukauf, komplett ein.
            Im Weiteren bin ich jetzt noch konsequenter geworden. Ganzjahresreifen ! Im Rhein-Main-Gebiet ausreichend.

          • jepp, RH.-M. ok. Aber nicht Stubaital oder Flachau oder Tannheim (Beispiele – wahllos herausgegriffen …)

          • kommt hinzu, dass das im Leasingpaket alles komplett enthalten ist, ich brauche noch nicht mal an die Kasse gehen …

          • Neben der Problematik des Einlagerns, die bei dem Einen oder Anderen aufgrund des Platzmangels besteht, besteht beim Reifenwechsel in der WS ein weiterer Nachteil. Dort gibt es meist keine Auswuchtmaschinen. Sondern beim Reifenhändler. Das sollte man auch regelmäßig machen lassen, dem Reifen und den beweglichen Teilen (Lenkung usw.) zuliebe, anstatt über Jahre mit Unwucht rum zu “eiern”.

          • ok, wäre auch noch ein argument. habe ich ehrlich gesagt nicht gemacht, nach 3 -4 jahren/saison war dann halt fertig und neu.
            ob das aber auch jeder macht, der einlagert, keine ahnung von solchen und ihre gepflogenheiten 😉

          • Natürlich handhabt das jeder anders. Ich kann für meinen Teil sagen, dass ich aufgrund 4×4 sowie den Reifengrößen

            WR: 235/45 R 18
            SR: 245/35 R 20

            bei jedem Reifenwechsel ein Auswuchten durchführen lasse.

      • Das Anlerngerät kriegst du für 9 Euro im Internet. Dafür würd ich doch nicht mehr zum FOH fahren. Das war das erste, das ich mir damals zugelegt habe. Und damals war das noch deutlich teurer.

        • Ich wollt schon sagen, las damals von höheren Preisen – irgendwann wird man das Scheibenwasser nicht mehr zuhause nachfüllen können…”Spezialverschluss”

      • Muß mich verbessern. Schon nach einem Tag zeigte bei ADAM das System schon wieder Fehler an. Aus Interesse hab ich mal bei Onstar
        angerufen, und die Situation geschildert. Der arme Mann in England kann ja nichts dafür. Er sagte zu mir, Herr …. was glauben Sie wie viele Anrüfe wir zu diesem Thema bekommen. Helfen kann er mir auch nicht. War ja auch an einem Samstag. Kurze Zeit später bekommt man eine Mail wie / was Onstar verbessern kann. Leider kann er keinen Termin in einer Werkstatt ausmachen.

  6. Etwas offtopic zur Elektromobilität.

    Ich weis die Energiewende muss voranschreiten, dennoch ist eine Lithium Batterie viel zu anfällig und zu gefährlich!
    Letztens habe ich diesen Artikel gelesen(auto-motor-und-sport. de/verkehr/elektroauto-feuer-tesla-bmw-i8-unfall-wasser/) und am Samstag am eigenen Leib erfahren was diese Batterie für Energie in sich trägt!
    Der Akku einer Makita Bohrmaschine wurde geladen, ja es war eine Lithium Batterie. Einige Minuten später gab es ein Knall und die Flammen schlugen aus allen Richtungen des Akkus, ein löschen des Akkus ist unmöglich, da half nur eins. Einen Eimer und schnell raus damit. Ich kann mich nicht erinnern wie ich das Ladegerät und den Akku rausgebracht habe aber der Schaden ist am Ende immens!

    Schätzungsweise im 5 stelligen bereich und für das Leben gezeichnet!
    Ich werde mir kein Elektroauto kaufen wollen, wenn die Batterie mal hoch geht, wer bezahlt den Schaden? Opel? Bestimmt nicht! Am Ende bleibe ich mit der Versicherung sitzen und zahle auch noch drauf!

    Akku betriebene Autos, Nein Danke!

        • Mehrere Jahre. Den typischen 2-Jahres-Rhythm. überspringe ich gewöhnlich, weil, wozu wechseln wenn es in Gewohnheit und Anspruch läuft und tut was es soll.

          Doch zum eigentlichen, wieviel näher ist hier wohl der Akku (?) – unmittelbar am Körper !

          Überhaupt mal den link gelesen ?!

          “Dass Autos bei Unfällen in Brand geraten, ist äußerst selten. Viel häufiger sind technische Defekte die Brandursache….

          Die Experten lassen sich zur ganz vorsichtigen Vermutung hinreißen, dass Elektroautos möglicherweise etwas seltener zum Brennen neigen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Auch klar scheint aber: Brennende E-Autos sind schwerer zu löschen….”

          Letzteres will ich gar nicht bestreiten. Aber ein brennendes Auto lässt man zumeist abbrennen, ist eh zu spät bis dahin.

          Im übrigen: Der typische Versicherungs-Betrug bereits vor Jahrzehnten war schon allzu oft/gerne in dem Satz gesetzt,

          “Ich fuhr mit meinem Auto, als plötzlich Flammen/Rauch in den Innenraum kamen und ich gerade noch, kaum anhalten und aus dem brennenden Auto herauskam”

        • PS: Stell dir mal vor es wäre umgekehrt. Wir wären Batterie-Autos gewohnt und man käme auf den Verbrenner und will ihn etablieren.

          Einen Explosions-Motor mit xx Litern leichtentzündlicher Flüssigkeit. Womöglich sogar in einem Plastiktank schwappend gelagert.
          Die Spritleitung dazu am Fahrzeugboden unter den Insassen von hinten-nach-vorn entlang geführt.
          Umgekehrt ein heißer Abgasstrang in entgegengesetzte Richtung !

          • @x-didi Von mir aus kann man gern Elektroautos versuchen zu etablieren ABER so wie es momentan läuft werden uns die Kisten nicht schmackhaft gemacht sondern lediglich von der Politik aufgezwungen weil wenn man einen Benziner oder noch schlimmer einen Diesel fährt ist man ja ein ganz schlimmer Mensch (man verpestet ja die Umwelt, das Schiffe und Flugzeuge das auch tun spielt keine Rolle). Hier geht es um eine schleichende Bevormundung vom Staat und die Hersteller spielen dieses Spiel mit. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen braucht man nicht weil die Reichweite bei den Kisten eh ein Witz ist (einfach mal schnell tanken ist ja auch nicht) und die Leute durch die Reichweitenangst einfach langsamer fahren werden und wer das dann immer noch nicht tut wird ab 2021 vom serienmäßigen Assistent eingebremst (ist ja von der EU so beschlossen worden).

          • Ja. Die Politik ist auch noch im Spiel und nicht von ungefähr. Seufz.
            Der Ing. kann gar nicht so (schnell) wie der Politik (behäbig/unwissend/unfähig) tut.

            Im Weiteren die Industrie, “Herbie” Diess (CEO VW) dann aber wiederum einfordert. Damit es zu dessen trägem, sturren Dampferkurs auch passt. BEV absolut.

            Der E-Antrieb hat schon seine Faszination. Muss man mal gefahren sein um mitreden zu können.
            Nur mit den x hundert-kg schweren Batterien, im Weiteren deren Entsorgung/Aufbereitung. Auwei…

          • @x-didi Nun ich hatte das Vergnügen den Ampera ohne e vor einiger Zeit an einem Wochenende zu testen. Fand den Wagen gar nicht mal schlecht doch preislich war er (für mich) unattraktiv oder sagen wir mal so nicht rentabel. Allerdings brauchte man beim Ampera auch keine Reichweitenangst haben, er hatte ja einen Reichweitenverlängerer und optisch machte er was her. Wenn ich mir den Ampera e dagegen anschaue……… Naja.
            Ich denke schon das es für Elektroautos einen Markt gibt sowie eine Daseinsberechtigung, nur habe ich ein Problem damit das man uns das Elektroauto als Allheilmittel verkaufen will wenn nicht gar aufzwingen will.

  7. Mal was anderes, sorry.
    Aber es geht nirgends anders als hier, da ich keinen anderen Grandland X gekennzeichneten Beitrage finde, den man kommentieren kann !
    (Wieso das eigentlich ?)

    Zum eigentlichen:
    Der GLX bekommt einen Hybrid-Antrieb, wohl ähnlich zum DS 7 Crossback.
    Bzw. sogar um so ähnlicher/gleich zum ebenfalls noch ausstehenden 3008.

    Dort macht Peugeot aber schon längstens mehr Dokumentation um all das zukünftige – wieso ist bei OPEL dazu so gar nix transparent dargestellt ?

    Finde ich nicht mehr als richtig/gut/notwendig, um zu zeigen was man drauf hat !

    www. peugeot. de/marke-und-technologie/technologie/plug-in-hybridmotoren/peugeot-plug-in-hybridfahrzeuge.html

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